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Vom Schicksal zusammengeführt Teil 14

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1 Kapitel - 6.664 Wörter - Erstellt von: Yukiyuriyumi - Aktualisiert am: 2015-07-16 - Entwickelt am: - 1.604 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sasuke will, dass sich Yuki zwischen ihm und ihrer Welt entscheidet. Was wird sie ihm antworten?
Kapitel 14: Yukis Sharingan!

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    "Also? Du kommst mit mir?", fragte Sasuke noch einmal.Ich starrte ihn stumm an, während er mich noch auf meinem Bett festhielt.Sein Sharing
    "Also? Du kommst mit mir?", fragte Sasuke noch einmal.
    Ich starrte ihn stumm an, während er mich noch auf meinem Bett festhielt.
    Sein Sharingan leuchtete in der Dunkelheit, die Frage war ihm ernst gemeint. Ich konnte immer noch nicht glauben, was er da von mir verlangte.
    Er stellte mich tatsächlich vor die Wahl. Er oder meine Familie...
    Er hatte bereits beschlossen Shin sekai zu verlassen und wollte mich für immer mit sich nehmen. Er sagte, dass nun Katsuro Großvater auf mich abgesehen hätte... Also wollte er mich retten, indem er mich komplett von hier wegschaffte.
    Ich sah ihn mit trauriger Miene an.
    "Was ist nun, Yuki? Wenn du hier bleibst, wird dich der Kumiko Clan versuchen umzubringen... Ich kann dich nur beschützen, wenn du mich in meine Welt begleitest... Doch dann könntest du nicht mehr zurückkehren.", sagte er ungeduldig.
    Ich sagte Immer noch nichts.
    Es war also Katsuros Großvater, der meinem Vater das Leben nahm...
    Ob Mama und Katsuro überhaupt wussten, dass er der Anführer eines Ninja - Clans ist?
    Aber wenn ich vor ihm fliehen würde, was würde dann er dann mit meiner Familie machen? Immerhin wussten sie, von Sasuke und der anderen Welt...
    Würde Katsuros Großvater ihnen auch etwas antun? Wenn er schon keine Skrupel hatte, meinen Vater umzubringen...
    Dieser Mann... Er musste dafür bezahlen, was er ihm und meiner Mutter angetan hatte! Dieser Clan musste aufgehalten werden, wer weiß was sie sonst noch in Zukunft tun würden!
    Mein Gesicht wurde ernst. Aber das hieße, ich würde Sasuke nie wieder sehen...
    Bei dem Gedanken brach mir das Herz... Fast zu spät bemerkte ich erst jetzt, dass ich in ihn verliebt war. Aber das durfte ich ihm nicht sagen, sonst würde der Abschied umso schwerer für mich sein.
    Ich hörte wie meine Stimme eine Note kühler klang.
    "Nein, ich werde hier bleiben. Ich muss mich diesem Clan stellen und meine Familie beschützen! Es tut mir leid, Sasuke... Aber nach dem letzten Ereignis, wirst du hoffentlich verstehen, dass du Itachi ohne mich finden musst. Ich kann unser Abkommen...nicht erfüllen...", danach schloss ich meine Augen um die Tränen zurückzuhalten.
    Ich hatte mich entschieden, ich wollte in meiner Welt bleiben...
    Sein Griff um meine Handgelenke wurde fester, was mich zu ihm aufblicken ließ. Er sah mich kalt an.
    "Das werde ich nicht hinnehmen! Du gehörst nicht hierher. Du bist eine Erbin des Uchiha Clan. Du bist die Trägerin des Schicksalkristall.", murmelte er und beugte sich zu mir runter, "Du...Du gehörst zu mir.", beendete er und umschloss meinen Mund mit seinem. Ich wollte mich wehren, aber konnte mich nicht bewegen, da er auf mir lag. Eine einzelne Träne rollte mir die Wangen runter. Ich gab meinen letzten Protest auf und schloss meine Augen. In meinem ganzen Körper kribbelte es warm. Er löste sich, meiner Meinung nach, zu schnell von mir. Er legte seinen Gesicht neben meinem auf das Bettlaken.
    "Sag mir, was ich tun kann, um dich zu überzeugen...", nuschelte er leise.
    Inzwischen öffnete ich meine Augen langsam.
    "Das kannst du nicht... Willst du mich nur mitnehmen, weil ich von deinem Clan abstamme? Oder ist es mehr als das?", fragte ich ihn hoffnungsvoll.
    Er erhob sich und sah mich verwirrt an. Er ging von mir runter, sodass ich mich auf die Bettkante neben ihm sitzen konnte.
    "Ich meine... Mein Vater war bereit alles aufzugeben, nur um mit meiner Mutter zusammen zu sein. Wenn deine Familie noch am Leben wäre, würde du dasselbe tun?", fragte ich ihn ehrlich. Zwischen meinem Vater und meiner Mutter war es echte Liebe gewesen. Ich wollte nur wissen, ob Sasuke mich genauso lieben könnte... Doch als er sein Gesicht von mir wegdrehte und nichts sagte, hatte ich da die Antwort. Es tat weh, ihm so nah zu sein und ihn doch nicht emotional berühren zu können.
    Ich versuchte zu lächeln, um meinem Schmerz zu verstecken.
    "Siehst du, ich würde es auch nicht tun... Also sehe ich keinen Grund mehr, warum wir weiter zusammen sein sollten...", gab ich von mir. Dabei lächelte ich immer noch, obwohl diese Worte mich nicht glücklich machten...
    Aber für alle Beteiligten war es das Beste, wenn ich Sasuke in seine Zeit zurückbrachte und ich in meine zurückging.
    Er stand ohne ein Widerwort auf und verließ mein Zimmer. Er machte die Tür etwas unsanft hinter sich zu. Ich hörte Augenblicklich auf zu lächeln und legte mich zurück aufs Bett. Mein Gesicht vergrub ich ins Kissen und weinte lautlos hinein. Das war heute zu viel für mich gewesen. Ich wusste nicht wieso, aber im Moment fühlte ich mich schrecklich einsam...

    Sasukes Sicht:

    Ich stand noch an Yukis Tür gelehnt. Ich wusste, dass sie weinte, auch wenn sie keinen Mucks von sich gab. Ich öffnete etwas meine Augen.
    Ich hätte sie jetzt gerne etwas getröstet. Aber damit würde ich alles nur noch schlimmer machen...
    Sie hatte sich gegen mich entschieden, um bei ihrer Familie zu bleiben. Obwohl ich mir wünschte, dass dieses Gespräch anders geendet hätte, konnte ich sie verstehen... Ich war in letzter Zeit ihr gegenüber ziemlich egoistisch gewesen. Sie hatte erst gerade die Wahrheit über ihren Vater erfahren und jetzt hatte ich versucht, sie zu überzeugen, ihre Familie für mich aufzugeben. Ich hatte mich auf jegendliche Art von Beleidigung und Währung eingestellt, aber... Sie hatte mich nur gefragt, ob ich dasselbe für sie tun würde. Da ich nicht mal Selbst eine Antwort auf diese Frage wusste, hatte ich sie losgelassen. Sie bedeutete mir zwar viel und wenn ich in ihrer Nähe war, dann war mir ganz anders. Aber ob ich sie so lieben könnte, wie Akito Yuri geliebt hatte, darauf wusste ich keine Antwort...
    Es wäre auch falsch von mir, sie zu zwingen, ihre Familie für mich zu verlassen. Denn das würde sie mir nie verzeihen...
    Sie hatte den Kuss erwidert, obwohl sie sich gegen mich entschied. Wie viel bedeutete ich ihr?
    Das würde sie mir nicht beantworten und selbst wenn, würde sich nichts ändern.
    Ich hob meinen Kopf und drehte sie zu Tür.
    Sie war eingeschlafen. Ich ging leise die Treppen runter und legte mich auf das Sofa zum Schlafen.
    Morgen früh, hatte ich noch etwas zu erledigen, bevor mich Yuki in meine Welt zurückbrachte...
    Dieser alte Mann und seine Shinobis würden den Sonnenuntergang am nächsten Tag nicht mehr miterleben...
    Ich drehte mich auf die Seite und schloss meine Augen.
    Ich nehme für Yuki Rache an Katsuros Großvater, schließlich war Akito ein Mitglied meines Clans gewesen...
    Damit wüsste ich Yuki in Sicherheit und sie müsste nicht diese Bürde auf sich nehmen.

    Yukis Sicht:

    "Ich bin eingeschlafen...", murmelte ich vor mich hin. Ich war komplett in Dunkelheit eingehüllt. Ich schlang die die Arme um mich, weil es auf einmal kalt wurde.
    Ja, es war mein Alptraum.
    Ich schaute mich nach den roten Augen um, doch konnte sie nirgends entdecken. "Wo bist du?", fragte ich, wobei mein Echo wiederhallte.
    Normalerweise war dieses Sharingan immer da, sobald ich diesen Traum hatte. Hatte selbst die Person, die immer da war, mich nun auch verlassen? Ich blickte nach vorne und sah das ich angesehen wurde. Irgendwie war ich heute froh diese Augen zu sehen...
    "Akito? Heißt du so?", fragte ich hoffnungsvoll. Die Augen antworteten nicht. "Bist du mein Vater?", fragte ich etwas lauter. Doch die Person starrte mich Immer noch schweigend an.
    Das war zum Heulen!
    "Sag mir endlich wer du bist!", schrie ich ihn an.
    Sag, dass du mein Vater bist! Sag, dass du immer da warst! Sag,... Irgendetwas...
    Ich senkte meinen Blick und hielt den Schicksalkristall in der Hand.
    "Ich werde bald Sasuke wieder in seine Zeit zurückbringen... Ich hatte mich selbst dazu entschieden. Dieser Entschluss war richtig von mir, aber...
    Wieso bin ich dann so unglücklich? Ich hatte bereits bemerkt, dass ich mehr für ihn empfand als ich sollte. Und ich scheine ihm auch irgendwie wichtig zu sein. Er sagte immer, das der Kristall zu seinem wahrem Schicksal führt. Wieso brachte mich das Schicksal zu Sasuke, wenn sich unsere Wege sowieso trennen würden?...", sagte ich nachdenklich. Ich hatte gerade das Bedürfnis gehabt, mich jemanden zu öffnen. Und da diese Person sowieso auf keine Frage von mir antwortete, war es egal was ich ihm erzählte...
    Ich ließ meine Halskette los und schloss seufzend meine Augen. Ich musste mich wohl damit abfinden, dass der Zeitpunkt gekommen war, Sasuke loszulassen und mich wieder meinem Leben zu widmen...
    Mir blieb ja noch die Erinnerung an ihm. Doch was machte ich mit dem Schicksalkristall? Ihn wegschließen?
    Ach ja, da war auch noch der Kumiko Clan, der mich töten wollte...
    Was machte ich mit ihnen?
    Das Einzige Gute an der ganzen Sache war, dass Kameko ihm nichts mehr antun konnte...
    "Es stimmt, der Schicksalskristall zeigt einem die Zukunft, doch ob sie uns gefällt oder wir sie überhaupt annehmen, ist eine andere Sache...", sagte die Stimme, die ich schon einmal gehört hatte. Ich fuhr hoch. Die Stimme kam von dem Sharingan. Die Dunkelheit legte sich etwas...
    Ich konnte jetzt nun den Umriss der Person vor mir erkennen. Doch es war Immer noch zu dunkel, um zu erkennen, wer es war.
    "Wie..", murmelte ich verwirrt.
    "Letzen Endes erfüllt sich immer das Schicksal, egal wie man sich dagegen sträubt...", sprach sie einfach weiter.
    Ich hob meine Hand in seine Richtung.
    "Du redest von dem Schicksalkristall...
    An deinen Augen erkenne ich, dass du ein Uchiha bist... Sage mir dein Namen, oder wenigstens den Grund, warum du dich gerade in meine Träume einschleichst...", versuchte ich es noch einmal. Das erste Mal, als ich seine Stimme hörte, was sie kalt und bedrohlich. Doch jetzt war sie weniger angsteinflößend, sondern eher sanft...
    War es wirklich mein Vater? Ich hoffte es so sehr... Aber wenn er es wäre, warum versteckte er sich Immer noch vor mir? Ich wusste doch sogar bereits seinen Namen...
    Ich sah ihn voller Hoffnung an.
    "Du stellst die Falsche Fragen...", sagte er nur und verschwand. Ich hielt meine Hand in der Richtung, wo er noch eben da war. "Warte! Bitte... Ich muss noch etwas wissen, Vater!".
    Ich schlug die Augen auf und sah auf meine Zimmerdecke. Meine Hand hielt ich immer noch nach oben gestreckt. Ich nahm sie langsam wieder runter und drehte mich zur Seite. Mein Wecker zeigte 6.30 Uhr an. Ich erhob mich aus dem Bett und sah aus dem Fenster raus. Die Sonne ging gerade auf und die Vögel konnte man zwitschern hören. Ich legte meine Stirn auf das kühle Fenster und schloss meine Augen.
    Wieso hatte er mir nicht geantwortet? Ist er es vielleicht doch nicht gewesen?
    Ich rieb mir die Augen und streckte mich. Ich zog mich an und begab mich ins Bad.
    Ich musste noch Sasuke in seine Zeit zurückbringen, bevor die Schule anfing. Auch wenn es mir schwer fallen würde, ich musste es jetzt durchziehen.
    Ich berührte meine Lippen und meine Wangen glühten wieder. Die Erinnerung an die zwei Küsse an nur einem Abend, würde ich nicht so schnell vergessen...

    Als ich runter ins Wohnzimmer kam, bemerkte ich das Sasuke nicht da war. Ich rief nach ihm, doch das Haus blieb still. Wo war er schon wieder hin?
    Ich sah an meiner Halskette hinab und berührte sie.
    Natürlich, wieso hatte ich nicht früher daran gedacht. Ich konnte mich mit dem Schicksalkristall zu Sasuke teleportieren. Ich musste es ausprobieren, ob ich ihn auch innerhalb meiner Zeit anwenden konnte...
    Das Aufgehen der Haustür ließ mich hochfahren. Ich lief in den Flur, in der Erwartung auf Sasuke zu treffen.
    Doch hielt inne, als Katsuro in der Tür stand.
    "Yuki?", murmelte er und sah mich entgeistert an.
    Ich hätte ihn am liebsten umarmt, aber etwas hielt mich zurück.
    Ich fand meine Stimme wieder.
    "Ja, Bruder. Ich bin zurück.", sagte ich monoton. Er hielt seine Hand immer noch in der Türklinke und bewegte sich kein Stück. Plötzlich zogen sich seine Augenbrauen zusammen und er funkelte mich wütend an.
    "Was tust du hier? Du musst sofort wieder in die andere Zeit zurück, bevor...", "Mich dein Großvater erwischt?", beendete ich fragend. Er wirkte kurz überrascht, doch fing sich im nächsten Moment wieder. Er drehte sich nach hinten und schloss die Tür zu. Dann wandte er sich wieder mir zu.
    Seine Augen lockerten sich etwas, aber seine Stimme behielt den kalten Ton.
    "Du weißt also von meinem Großvater...
    Wie viel weißt du noch?", fragte er. Ich sah ihn immer noch eisern an.
    "Ich frage mich gerade, wie viel du überhaupt weißt...", entgegnete ich.
    "Wo ist Mama?", fragte ich ihn hoffnungsvoll. Er schloss seine Augen und zog seine Jacke aus.
    "Sie ist noch bei Miyako... Wieso hast du uns nicht angerufen? Dann wären wir sofort nach Hause gekommen ...", gab er unberührt von sich. Ich senkte meinen Kopf etwas. Sie war also noch in Toku...
    "Ich wollte euch überraschen...", murmelte ich. Katsuro ging ohne ein weiteres Wort einfach an mir vorbei.
    Eine Träne huschte über meinem Gesicht. "Hast du das auch von meinem Vater gewusst?", nuschelte ich, ohne mich umzudrehen. Bitte sage Nein...
    Ich hörte wie mein Bruder schwer aufatmete. "Ja, ich wusste auch über Akito Bescheid...", bestätigte er. Ich drehte mich Fassungslos zu ihm um, dabei Schrie ich an: "Du wusstest sogar seinen Namen? Du hast es all die Jahre vor mir verheimlicht? Weiß... Weiß unsere Mutter das auch?", "Natürlich nicht! Ich war die Jahre über still gewesen, um dich zu schützen! Wenn ich davon erzählt hätte, dann wärst du doch sofort zu meinem Großvater gerannt um ihn zur Rede zu stellen. Du... Du wärst mit deinem Sturkopf in den sicheren Tod gelaufen...", er beruhigte sich etwas, bevor er weiter sprach, " Und Mama? Meinst du nicht, dass die Wahrheit sie noch trauriger machen würde? Sie hatte bereits vor langer Zeit damit abgeschlossen gehabt, dass Akito sie verlassen hatte. Willst du ihre alten Gefühle wieder aufwirbeln, wenn sie erfährt, dass er sie doch geliebt hatte, jetzt aber Tod ist?", fragte er genervt. Ich sah auf den Boden und schütteltet leicht meinen Kopf. Ja, es würde meine Mutter noch mehr kaputt machen...
    Ich wäre wahrscheinlich auch, wie er sagte, direkt zu seinen Großvater gegangen... Ich hob meinen Kopf wieder und sah ihn entschlossen an. "Ja, vielleicht wäre es damals so gekommen! Aber inzwischen bin ich stärker geworden! Ob du es glaubst oder nicht... Aber ich bin nun sowas wie eine Kunoichi, ich habe meine Fähigkeiten entdeckt und trainiert. Ich habe sogar Drachen als vertraute Geister! Ich bin in der Lage in die Vergangenheit zu reisen und ich weiß, dass ich noch mehr machen kann als das!", rief ich eisern.
    Ich meinte es auch so, wie ich es sagte. Vielleicht war dieser Mann stärker als ich, aber ich war jetzt schon so weit, mir selbst zu helfen! Mir kam Sasuke wieder in den Sinn. Ich würde noch gerne weiter Katsuro zu Recht weisen, aber im Moment wollte ich zu Sasuke. Ich hatte ein schlechtes Gefühl, weil er nicht zu Hause war.
    Ich drehte mich von Katsuro weg und hielt den Schicksalkristall in meiner Hand. "Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest... Ich muss Sasuke finden, bevor er irgendetwas Dummes anstellt...", meinte ich.
    Katsuro kam auf mich zu. "Ich werde mitkommen!", beschloss er plötzlich. Ich drehte mich fragend zu ihm um. Er sah mich sanft mit seinen braunen Augen an. "Du bist meine Schwester. Alles was ich getan hatte oder nicht tat, war nur um dich zu beschützen. Und jetzt, wo du wieder da bist, werde ich dich keine Minute mehr alleine mit einem Uchiha lassen!", bekräftigte er seinen Entschluss. Ich konnte nicht anders, als zu nicken. Ich nahm ihm bei der Hand und aktivierte den Kristall.

    Als sich das Licht verzog, fanden Katsuro und ich uns im Rande der Stadt wieder. "Was tun wir hier?", fragte Katsuro. "Ich bin mir nicht ganz sicher.", antwortete ich ihm. Die Landschaft um der Stadt herum, Bestand nur aus Steppen. Aus dem felsigen Boden, wuchsen keine einzige Pflanze. Ich ließ Katsuro los und sah mich nach Sasuke um. Doch ich konnte ihn nirgends entdecken. Dann wandte ich mich wieder Katsuro zu.
    "Kann es sein, dass das Versteck des Kumiko Clan hier in der Nähe ist?", fragte ich ihn. Er schaute mich verwirrt an.
    "Das weiß ich nicht. Bisher traf ich meine Verwandten nur in Toku oder in der Stadt.", sagte er. Ich glaubte ihm das. Er war viel zu sehr überrascht gewesen, dass uns der Schicksalskristall hierher brachte. Ich holte meine Schriftrolle raus und rief Isano herbei. Der gelbe Drache machte freudig Saltos in der Luft. Katsuros Staunen entging mir nicht.
    "Isano, könntest du uns sagen, ob du in der Nähe Chakra spürst?", rief ich dem Drachen zu. Isano flog auf mich zu und landete vor mir.
    "Ja, Yuki! Direkt unter uns.", sagte er und neigte den Kopf zum Boden.
    "Verstehe, Sasuke ist also wirklich hier in dem Versteck des Kumiko Clans. Weißt du auch, wo es hier einen Eingang gibt?", fragte ich ihn.
    Isano schüttelte den Kopf. "Nein, aber vielleicht könntest du mit Isar einen Eingang schaffen...", meinte Isano nachdenklich.
    Ich legte meinen Kopf schief. "Wer ist Isar?", fragte ich verwirrt.
    "Isar, der Donnerdrache! Sein Blitze sind so stark, dass sie ganze Felsen sprengen können. Aber erzähle ja nicht Isanagi, dass die Idee ihn zu rufen von mir kam!", meinte Isano und löste sich in Rauch aus. Wieso sollte ich Isanagi nicht erzählen, dass ich Isar rief? Naja, im Moment sollte ich mich lieber auf den Plan konzentrieren.
    "Der ist ja wieder verschwunden!", sagte Katsuro erstaunt. Ich lächelte meinen Bruder von der Seite an. Ich hätte jetzt gerne meinem Halbbruder alles erklärt, aber im Moment hatten wir keine Zeit dafür.

    Sasukes Sicht:

    "Du bist also freiwillig zurückgekommen.", meinte der alte Mann lachend. Ich sah ihn mit meinem Sharingan gleichgültig an. Das würde schnell gehen...
    Ich zog lächelnd mein Katana aus der Scheide und aktivierte mein Chidori. Der alte Mann war unbeeindruckt und kam einige Schritte auf mich zu. Er nahm seine Sonnenbrille ab und musterte mich. "Was genau hast du jetzt vor?", fragte er neugierig.
    "Hm, wonach sieht es denn aus? Ich werde diesen Clan auslöschen, damit ist Yuki in Sicherheit und kann ihr normales Leben wieder aufnehmen.", meinte ich sicher.
    Doch der alte Mann brach in Gelächter aus. "Ganz schön mutig! Das alles tust du nur für diese Göre? Das ist lächerlich! Willst du etwa behaupten, dass das Mädchen es wert ist, sein Leben zu riskieren?", fragte er mich wütend. "Wage es nicht so über sie zu sprechen!", drohte ich ihm. Ich lief auf ihn zu. Doch er verschwand von der Stelle, an dem er noch stand. Ich drehte mich und sah ihn an einer Steinsäule gelehnt. Er war also schnell...
    Er hob seinen Kopf und sah mich gleichgültig an.
    "Unglaublich... Du bist doch nicht in dieses Mädchen verliebt oder?", fragte er voller Verachtung. Ich antwortete ihm, indem ich hinter ihn auftauchte und mein Kanata nach ihm schwang. Doch er verschwand wieder und mein Schwert traf die Steinsäule, die ich zerschmetterte. Ich sah mich um, doch konnte ihn nicht entdecken. Der alte Mann war doch besser, als ich erst vermutet hatte...
    Obwohl er nicht da war, konnte ich sein arrogantes Lachen immer noch hören.
    "Und das alles nur für eine Frau... Erst mein Sohn, dann Akito und jetzt auch noch du!", wiederhallte seine Stimme durch den Raum. Ich rammte mein Katana in den Boden und ließ mein Chidori durch die ganze Ebene fließen. Der Mann kam aus dem Boden hervor und sprang zu Decke hoch.
    Plötzlich wurde die Decke von einem riesigen Blitzstrahl durchbohrt. Der alte Mann konnte jedoch noch zur Seite ausweichen. Ich musste ebenfalls einige Schritte zurückgehen, weil noch die Luft elektrisiert war. Sonnenstrahlen brachen durch das riesige Loch herein und erhellten den Raum. "Wie hast du?...", fragte der Mann überrascht.
    Doch ich war genauso erstaunt wie er. Das war nicht ich gewesen...
    "Sasuke!", rief eine Stimme, die mir mehr als bekannt war.
    Es war Yuki, die mit ihrem Halbbruder Katsuro auf einem grünen Drache hereinflog. Ein Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit. Wieder eine Überraschung...
    Sie sprang von dem Drachen runter und landete vor mir. Ihre offenen Haare wellten sich wieder nach unten. Und sie stand in ihrer Schuluniform vor mir. Ihre Hellblauen Augen blickten mich voller Sorge an. Der Anblick, wie die Sonne über sie strahlte, ließ meinen Mund offen stehen. Wie hatte sie mich so schnell gefunden? Als ich ihr Haus verließ, hatte ich mich noch vergewissert, dass sie noch fest schlief. Und jetzt stand sie vor mir, bevor ich mein Vorhaben beenden konnte. "Was tust hier? Ich habe mir solche Sorgen gemacht! Du kannst doch nicht einfach ohne ein Wort verschwinden!", warf sie mir vor. Ich schloss meinen Mund und sah sie traurig an.
    "Also, ich höre!", forderte sich mich noch einmal auf. Diesmal sah sie mich verärgert an.
    Katsuro sprang von dem Drachen runter und wandte sich an seinem Großvater. Der grüne Drache landete neben Yuki und wir hielten unser Blick auf Katsuro gerichtet.
    Er blieb ein paar Meter vor ihm stehen.
    "Großvater! Hör auf damit, es reicht jetzt.", forderte er ihn auf.
    Der alte Mann zog seine Sonnenbrille wieder auf. "Was wollt ihr hier? Dieser Uchiha kam von alleine zu mir und sagte mir, dass er mich töten wolle...", erklärte er seinem Enkel. Yuki fuhr herum und sah mich ernst an. "Ist das wahr?", fragte sie mich.
    Doch ich schloss meine Augen und nickte nur. "Wieso?", rief sie entgeistert. Ich rieß meine Augen wieder auf und funkelte sie wütend an. Wieso? Sie fragte mich allen Ernstes, wieso?
    "Dieser Kerl hat ein Mitglied von meinem Clan auf den Gewissen! Er hat dir deinen Vater genommen und jetzt bist du, seinetwegen, auch in Gefahr! Da fragst du wirklich noch wieso?", gab ich zähneknirschend von mir. Sie schaute mich unsicher an.

    Yukis Sicht:

    Ich konnte das nicht glauben. Er war wirklich hier um diesen Mann umzubringen... Aber das wollte ich nicht... Auch wenn er mein Vater auf den Gewissen hatte... Wenn dann musste ich gegen ihn kämpfen und nicht Sasuke!
    Ich wollte einfach nicht, dass er wegen meiner Probleme sich in Gefahr begab. Dieser Idiot! Er müsste doch wissen, dass ich nie sowas von ihm verlangen würde! Ich kriegte mich wieder ein und zog mich an seiner Brust. Ich hielt meinen Körper an ihn gepresst und schloss meine Augen. Seine Muskel spannten sich an und er versteifte sich.
    "Nicht so... Bitte töte ihn nicht, nur weil du mich beschützen willst... Er hat zwar meinen Vater auf den Gewissen. Aber ich will nicht der Grund sein, weshalb Katsuro seinen Großvater verliert...", murmelte ich, sodass nur er mich hören konnte. Ich fühlte, wie er sich entspannte und mich an den Schulter festhielt. Er neigte seinen Kopf zu mir runter. "Solange er da ist, kann ich dich nicht alleine hier lassen...", flüsterte er mir ins Ohr. Ich löste mich etwas von ihm, um ihn anzusehen.
    "Dann wirst du mich wohl mit dir nehmen müssen.", entschied ich. Er sah mich überrascht an. "Und deine Familie?", erinnerte er mich. Ich senkte meinen Blick etwas. "Wenn ich weg wäre, hätte er kein Grund mehr meiner Familie etwas anzutun... Es ging ihm nur, dass ich diese Welt verlassen sollte... Es aufzugeben...", ich hob meinen Blick und lächelte ihn an.
    "Anscheinend bin ich meinem Vater doch ähnlicher, als ich dachte.", sagte ich leise. Sasukes Augen weiteten sich und er schien zu verstehen, was ich ihm damit sagen wollte.
    Doch auf einmal packte er mich und sprang mit mir hoch. Ich sah erschrocken nach unten, als Messer in den Boden flogen. Isar baute sich auf und knurrte in der Richtung aus der sie herkamen. Hinter Katsuros Großvater standen Männer, die Waffen bei sich trugen.
    "Katsuro!", rief ich meinen Halbbruder zu. Er sah erschrocken zu seinen Großvater, der ein Schwert in seine Richtung hielt.
    "Was soll das?", fragte er den alten Mann. "Katsuro, wenn du dich mir in den Weg stellst, dann kann ich für nichts garantieren!", kam es aggressiv von ihm.
    Sasuke und ich landete auf eine Erhöhung. Ich sah zu Isar rüber und zeigte auf Katsuro. "Wie ihr wünscht, Meisterin!", rief er und eilte zu meinem Bruder. Bevor das Schwert Katsuro treffen konnte, packte ihm Isar am Kragen und flog mit ihm hoch. Er setzte ihn oben am Krater ab und blieb bei ihm. Das war knapp gewesen. Vielen Dank, Isar... Du hast meinen Bruder das Leben gerettet. Ich starrte die Gegner an.
    Meine Hände zitterten vor Wut. Ich knirschte mit den Zähnen und konnte meine Gefühle nicht verbergen.
    "Du wagst es dein Schwert gegen dein eigenes Fleisch und Blut zur erheben? Sasuke hatte Recht, du verdienst es nicht, dass ich dich verschone! Ich werde aber nicht Rache für meinen Vater nehmen, sondern... Meinen Bruder vor dir beschützen!", schrie ich quer durch den Raum. Es sahen mich alle verdutzt an, was ich nicht verstehen konnte.
    "Yuki, deine Augen...", kam es plötzlich von Sasuke.

    Sasukes Sicht:

    Yuki drehte sich verwirrt zu mir um. Sie sah mich mit ihrem Sharingan fragend an. Es war nur eine Frage der Zeit, wann sie ihr Kekke Genkai erwecken würde...
    Der Wunsch ihren Bruder zu schützen, hatte ihr Erbe aktiviert. Sie selbst konnte es noch nicht wahrnehmen. Ich legte meine Hand auf ihren Scheitel und sah sie an. "Du hast dein Sharingan endlich erweckt. Jetzt kannst du die Bewegungen von deinem Gegner vorausahnen und Jutsus kopieren.", erklärte ich ihr. "Mein...Sharingan?", wiederholte sie mich. Ich hätte nie gedacht, noch ein lebendes Mitglied, bis auf Itachi, vor mir stehen zu haben. Doch ich war froh darüber, dass es Yuki war. Bei ihr hatte ich das Gefühl, nicht allein zu sein... Vorhin gestand sie mir indirekt, dass sie mich liebte. Und wenn ich so in ihre Augen schaute, die mich vertraut anblickten, konnte ich nicht anders, als mir einzugestehen, dass ich mich auch in sie verliebt hatte.
    Sie drehte sich wieder um.

    Yukis Sicht:

    Ich hatte also das Sharingan erweckt. Wie das wohl das aussah, ich mit diesen roten Augen...
    Leider hatte ich kein Spiegel, um mich zu betrachten und Zeit dafür, war auch keine vorhanden. Sasuke war nicht überrascht gewesen, wahrscheinlich hatte er fest damit gerechnet, dass ich irgendwann das Kekke Genkai erwecken würde. Ich sah nach oben zu Isar und meinen Bruder.
    "Isar, Pass Bitte auf meinen Bruder auf! Sasuke und ich werden diese Angelegenheit hier klären!", rief ich
    den Beiden zu. Dann widmete ich mich wieder zu den Gegner. Unglaublich, ich hatte gesagt, dass Sasuke und ich die Sache 'gemeinsam' kämpfen würden. Jetzt war ich soweit, mich nicht von Sasuke beschützen zu lassen... Ich würde ihn jetzt beschützen! Die Männer in Grün warfen auch gleich wieder Messer auf uns. Sie kamen so schnell auf uns zugeflogen, dass man sie mit dem normalen Auge nicht erkennen konnte. Aber ich sah ihre Laufbahn und wusste, dass sie uns gleich treffen würden. Ich überkreuzte die Arme und aktivierte meinen Schutzschild. Die Messer prallten an der hellblauen Kugel ab, die sich um mich und Sasuke gebildet hatte. Die Männer, die die Messer warfen, schreckten überrascht hoch. Auch Katsuros Großvater stand die Überraschung im Gesicht geschrieben.
    "Während ich in die Vergangenheit gereist bin, habe ich eine Menge dazu gelernt!", rief ich den Gegner lächelnd zu. Sie machten wieder ernst und zwei liefen auf uns zu. Sasuke tauchte vor mir und packte die Beiden am Kragen. Er warf sie zurück nach vorne, wobei sie sich mehrmals auf den Boden überschlugen. Ich sah die Male, die sich von Sasukes Hals ausbreiteten. Ich fuhr meinen Metallstab heraus und stellte mich neben ihm. "Würdest du dich um die Anderen kümmern, ich möchte Katsuros Großvater haben.", teilte ich ihn meinen Wunsche mit. Er schloss seine Augen und lächelte.
    "Hm, von mir aus.", sagte er und lief auf die Anderen zu. Während sich Sasuke um das Gefolge kümmerte, hielt ich meinen Metallstab gegen Katsuros Großvater gerichtet und sagte: "Ich bin deine Gegnerin!"
    Er blieb unbeeindruckt und nahm seine Sonnenbrille wieder ab. "Mir wäre es nur allzu Recht, dich zuerst aus dieser Welt zu löschen.", meinte er und lief mit dem Schwert auf mich zu. Ich wusste nicht woher, aber ich konnte schon ahnen, wo er mit dem Schwert treffen würde. Ich hielt meinen Metallstab und das Schwert klirrte dagegen. Ich hatte also recht mit meiner Vermutung! War das die Fähigkeit des Sharingans? Da Katsuros Großvater sehr schnell für sein Alter war, war es für mich ein Vorteil, seine Angriffe vorauszusehen! Er hob sein Schwert wieder hoch und schwang es erneut. Ich sprang zurück und blickte ihn kalt an. "Nicht schlecht, Kleine! Aber du kannst mir nicht immer ausweichen.", sagte er gleichgültig und lief auf mich zu. Ich aktivierte noch einmal meinen Schutzschild, in der Hoffnung, er würde daran abprallen. Doch er bremste noch rechtzeitig ab und verschwand. Die Kugel löste sich auf und ich sah mich überrascht um. Wo war er? Plötzlich wurde ein Schatten über mir größer. Ich konnte mich noch rechtzeitig zur Seite wegrollen. Ein riesiger Felsen stürzte neben mir ein. Ich schreckte nach oben und sah wie mein Gegner noch mehr Steine in der Schwebe hielt und auf mich fallen ließ. Ich konnte drei Felsen ausweichen, doch bei dem vierten schaffte ich es nur knapp. Ich hievte mich an einer Wand hoch. Durch das Ausweichen glitt mir mein Metallstab aus der Hand. Ich sah ihn ein paar Meter weiter auf den Boden liegen. Ich bewegte mich in seine Richtung, doch musste wieder zurück huschen, als sich ein Schwert neben mir in die Wand bohrte. Ich drehte mich nach vorne und sah den Mann vor mir stehen. Er packte mich am Hals und hielt mich gegen die Mauer gedrückt. Ich schrie auf, als sich sein Griff verstärkte.
    "Tja, das wars wohl... Richte deinem Vater einen schönen Gruß aus.", sagte er siegessicher und würgte mich weiter.
    Ich bekam keine Luft mehr! Meine Arme und Beine erschlafften langsam. Was machte ich jetzt nur? Ich musste irgendetwas...
    Ich konzentrierte mein Chakra und ließ es aus mir strömen. Meine Haare schwebten, während sich eine hellblaue Aura um mich bildete.
    Katsuros Großvater sah mich fragend an. "Was hast du vor?", hörte ich ihn noch sagen. Doch es war bereits zu spät. Ich war zu schwach, um das Chakra aufrecht zu halten und die Aura verblasste wieder. Ich merkte, wie mir langsam schwarz vor Augen wurde.
    Ich hörte noch sein widerliches Lachen, bevor meine Lider zufielen.
    Plötzlich spürte ich den Schicksalkristall aufleuchten. Eine riesige Blitzwand entstand zwischen uns und Katsuros Großvater konnte nicht anders, als mich loszulassen und zurück zu springen. Ich fiel auf meine Knie und keuchte nach Luft. Natürlich, ich vergaß, dass der Schicksalskristall diejenigen abwehrte, die mich versuchten zu töten. Meine Halskette hatte mir im letzten Moment das Leben gerettet...
    Ich sah schwer atmet zum Mann rüber. Er hielt seine verbrannte Hand hoch und musterte sie. Dann nahm er sie leicht runter, damit er mich wieder ansehen konnte. "Was ist das für ein Kristall um deinen Hals?", fragte er mich verwirrt.
    Ich richtete mich wieder auf und sah ihn voller Verachtung an. "Das ist das Einzige, was ich von meinem Vater habe, den du auf dem Gewissen hast!"
    Ich zog das Schwert aus der Mauer und hielt es auf ihn gerichtet. Der Mann zog ein Messer aus seiner Jacke und lief auf mich zu. Ich paratierte seine Angriffe entgegen. Eigentlich konnte ich mit einem Schwert überhaupt nicht zu Recht kommen. Aber ich hatte Katsuro oft genug beim Kendotraining zugeschaut und wusste, wie man am besten seinen Gegner von sich abhielt. Doch ich passte einmal nicht auf und der Mann schnitt nur knapp an meinen Hals vorbei. Dabei schnitt er meine Halskette durch und der Schicksalskristall fiel auf den Boden. Ich ließ das Schwert fallen und sprang zurück. Meine Wunde am Hals verdeckte ich mit meiner Hand, etwas Blut lief über meine Finger. Aber es war zum Glück nur oberflächlich. Katsuros Großvater hob den Kristall auf und begutachtete ihn. "Lass deine Finger davon!", schrie ich an. Plötzlich wurde er von einem Bitzschlag getroffen, der ihn zu Boden gingen ließ. Ich schaute überrascht zu Isar hoch, der mich nur annickte. Ich lächelte ihm zu und formte mit meinen Lippen ein Danke. Katsuros Großvater bewegte sich nicht mehr. War er tot? Ich schaute mich um und bemerkte wie Sasuke seinen letzten Gegner besiegte. Er zog sein Katana wieder in die Scheide und kam auf mich zu. Als er vor mir stand bot er mir seine Hand an. Ich schluckte und zog mich an ihm hoch.
    "Ist es vorbei?", fragte er mich. Ich schaute kurz zu Katsuros Großvater runter und nickte Sasuke zu. Er umarmte mich und ich vergrub mein Gesicht in seine Schulter. Er war tot der Mann, der mein Vater ermordet hatte. Aber gerade glücklich darüber war ich nicht...
    Es machte mich traurig, weil es gar nicht soweit hätte kommen müssen... Ich löste mich aus Sasukes Umarmung, als Katsuro neben seinem Großvater runter beugte. Ich stellte mich neben ihm und schloss die Augen. Mittlerweile war Isar wieder in die Schriftrolle verschwunden. Ich legte meine Hand auf Katsuros Schulter, der traurig zu mir hochblickte. "Es tut mir so leid, Katsuro...", murmelte ich ihm zu. Er erhob sich und nahm mich in seinem Arm. "Er hatte dieses Leben selbst gewählt, dich trifft keine Schuld.", sagte er leise und umarmte mich noch fester. Ich sah ihn mitleidig an.
    "Lasst uns nach Hause gehen...", meinte ich. Katsuro nahm mich bei der Hand und sah zu Sasuke rüber. "Wirst du gut auf sie aufpassen?", fragte er ihn auf einmal. Sasuke nickte ihm nur zu und ging an uns vorbei. Ich sah Katsuro traurig an. Ja, stimmt. Ich wollte Sasuke in die andere Zeit begleiten. Doch im nächsten Moment lächelte ich. Ich war froh darüber, dass Katsuro meine Entscheidung respektierte. Katsuro ging Sasuke nach. Ich wollte mich ihnen anschließen, doch hielt inne.
    Meine Halskette, wo lag sie? Ich suchte den Boden ab, als sich die Beiden zu mir umdrehten. "Yuki, was ist?", fragte Sasuke mich. Ich sah ihn an und sagte, ich hätte den Kristall während des Kampfes verloren. Ein plötzlicher Husten ließ mich umdrehen. Katsuros Großvater bewegte sich noch.
    "Yuki!", rief Katsuro und zog mich von ihm weg. Sasuke zog sein Katana und ging auf den Mann zu. Er hob sein Gesicht leicht und sah zu Sasuke hoch, der ihn kalt anschaute. Der Mann öffnete seine Hand. Er hielt den Schicksalkristall darin. Er grinste leicht und ballte mit letzter Kraft seine Hand zur Faust. Meine Augen weiteten sich, als ich das Geräusch hörte, wie er den Schicksalkristall in seiner Hand zerstörte. Er legte seinen Kopf wieder auf Boden. Seine Hand öffnete sich leicht, wobei Kristallsplitter herausfielen. "Du verdammter...", schrie Sasuke. Doch er hielt inne, als er sah wie er leuchtete. "Sasuke!", rief ich und wollte auf ihn zulaufen. Doch Katsuro packte mich und hielt mich zurück. Sasuke drehte sich zu mir um warf mir ein erschrockenen Blick zu. "Yuki...", murmelte er noch, bevor mir weißes Licht in die Augen stach. Nach einen kurzen Moment schlug ich meine Augen wieder auf.
    Das Licht war verschwunden, doch Sasuke war es auch....

    Fortsetzung folgt;)


    An dieser Stelle möchte ich mich für die vielen Kommentare bedanken! Ich werde mir nach diesen Teil eine kleine Pause vom Schreiben gönnen. Aber keine Sorge, dass ist noch nicht das Ende dieser Lovestory! Wenn ihr Ideen oder Anregungen für mich habt, wie die Geschichte zwischen Yuki und Sasuke weitergehen könnte, schickt sie mir per Mail zu oder hinterlasst ein Kommentar auf der Seite. Ich würde mich freuen!
    Alles Liebe, eure Yukiyuriyumi;)

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1436698514
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 14
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 14
Sasuke will, dass sich Yuki zwischen ihm und ihrer Welt entscheidet. Was wird sie ihm antworten?Kapitel 14: Yukis Sharingan!
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1436698514/Vom-Schicksal-zusammengefuehrt-Teil-14
http://www.testedich.de/quiz37/picture/pic_1436698514_1.jpg
2015-07-12
407D
Naruto

Kommentare (271)

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Morgen (47752)
vor 41 Tagen
Okay... xD ❤...
Mara01 ( von: Mara01)
vor 41 Tagen
Mir auch.
Morgen (39614)
vor 41 Tagen
Mir ist langweilig... xD 😘😚😻
Morgen (86027)
vor 45 Tagen
Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis Teil 10 rauskommt, da ich zurzeit nicht so viel Lust zum Schreiben habe... ❤
Morgen (87038)
vor 45 Tagen
Nett von dir... *grins*
Mara01 ( von: Mara01)
vor 45 Tagen
Upsi! Da hat jemand wohl nicht richtig gelesen! *schließe kurz meine Augen, atme tief durch* Alles gut...Ein...und Aus...*öffne sie wieder* Ich meine jetzt aber, dass ich einfach glücklich darüber bin, dich kennengelernt zu haben! ^-^ Ansonsten würde ich jetzt vielleicht was anderes machen...
Morgen (54607)
vor 47 Tagen
@Luchsiii Interessant... Würdest du Schattenpfote etwas weniger killen lassen?

@Mara Falke ist schon tot... ^^ Aber keine Sorge, es wird noch mehr mit Jäger sein... Ach ja, Schattenpfote fühlte sich eben ungeliebt und eigentlich will sie ja niemanden killen. Ihr meister Zorn kommt davon das Spinnwebenfell sie schlichtweg ignoriert hat und Mondsteinpfote vorgezogen hat. Und Metallpfote wusste überhaupt nichts von Schattenpfotes Gefühlen. Er War eben verliebt...
Liebe macht blind!
Mara01 ( von: Mara01)
vor 47 Tagen
Und noch was: FALKE MUSS STERBEN! (Klingt so ungewohnt brutal...) Schließlich brauchen wir noch etwas Einzelläufer Action! ^-^
Alle: JETZT HALT DIE KLAPPE, MARA!
Ich: *Kopf nach unten* Zooriee...Wollte nur Kritisch sein...
Mara01 ( von: Mara01)
vor 47 Tagen
...Ich bin sprachlos. Empört. Ich muss sagen, Schattenpfote wird jetzt zwar gehasst, aber die überreagiert etwas. Wenn ihr Bruder sich verliebt, ist das seine Sache. Aber ihr Bruder hätte auch nachdenken können...Pfff!
Luchsiii ( von: Luchsiii)
vor 47 Tagen
Uiiiii *o* Hätte nicht erwartet dass Falke jetzt auch stirbt ^^ Und auf deine Frage: Ich glaube mir gefällt Metallpfote besser. Schattenpfote ist mir ein bissle zu... weiß auch nicht. Sobald sie jemanden sieht killt sie den halt haahah lol xD
Morgen (94140)
vor 58 Tagen
@Mara01 😂 uuuuund DANKE!!!
Mara01 ( von: Mara01)
vor 59 Tagen
Gute Frage, Morgen. Aber ich finde das Kapi wie jedes andere von dor mega geil! Ich freue mich auf Streuner-Action!
(btw habe Jäger falsch in Erinnerung gehabt, da sie eigentlich schwaschwarz ist und nicht braun...Fehler passieren mal ^.^)
Morgen (59018)
vor 59 Tagen
Sagt mal, redet ihr gerade mit mir oder mit jemandem anderen?
yukiyuriyumi ( von: yukiyuri)
vor 127 Tagen
Es tut mir sehr leid, dass das nächste Kapital auf dich hat warten lassen. IcH hatte eine Schreibblockade und wusste erstmal nicht wie ich weiterschreiben sollte, hoffe daß euch das Kapital trotzdem gefällt^^
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1489871433/Vom-Schicksal-zusammengefuehrt-Teil-30
Viel spaß, LG yuki
Neko-chan (06342)
vor 220 Tagen
Und weitere 99 Tage sind vorbei...
Kommen eigentlich noch irgendwann weitere Kapitel?
Deine Story ist die einzige die ich eigentlich aktiv verfolgt habe im Naruto Fandom,aber ohne weitere Kapitel von dir hab ich irgendwie aufgehört im Naruto Fandom Aktiv zu sein :(
Naja ob es weiter geht weiß ja nur die Zukunft...

LG Neko-chan
Pysibble_SLS (04413)
vor 315 Tagen
Hmm Ich warte auch schon Geduldig :( ... freu mich schon
Neko-chan (58935)
vor 319 Tagen
@maddiex55x
Das ist eine gute Frage die mir mittlerweile auch schon so ca. seit 105 Tagen durch den Kopf schwirrt D:
maddiex55x (75291)
vor 321 Tagen
wann kommt denn ein neues kapi?🤔
Neko-chan (49303)
vor 365 Tagen
Echt Still hier in den Kommis geworden...
Naja eigentlich sollte es mich nicht verwundern, da das 29 Kapitel doch ganzschön auf sich warten gelassen hat...
Dennoch Freue ich mich wie immer auf das nächste Kapitel und so. You Know. Mal sehen ob noch weitere Kommis vor den nächsten Kapitel kommen oder nicht ich würde dir nämlich noch mehr Kommis gönnen :D
Tschö bis zum nächsten Kommi~
LG Neko-chan
Miwa (16832)
vor 403 Tagen
Jo, wie geilo! :DD Ich dachte schon, du hörst mit der FF auf ;-; Außerdem mache ich nicht mit Keksen diese schwere Wartezeit auf den nächsten Teil durch sondern mit EIS! Eis ist sugoi! ;3 xD