Blutige Morgenröte

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1 Kapitel - 506 Wörter - Erstellt von: Graustreif - Aktualisiert am: 2015-07-07 - Entwickelt am: - 476 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Kampf gegen den Wald der Finsternis hat begonnen.

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    Efeuteich schlich sich leise durchs Gras. Die Kätzin spähte vorsichtig zwischen zwei Büschen hindurch und schlich sich noch ein wenig näher ran. Dann machte sie sich bereit zum Sprung und segelte durch die Luft.
    Häherfeder machte einen Schritt zur Seite und die Kätzin landete mit einem dumpfen „Umpf!“ auf dem Boden.
    „Woher wusstest du dass ich hier bin?“ fragte sie nachdem sie sich aufgerappelt hatte.
    Der Heiler verdrehte die Augen. „Oh bitte, du machst so viel Lärm wie ein wütender Dachs.“
    Efeuteich zog eine Schnute. „Mach ich gar nicht.“
    Häherfeder zog eine Augenbraue hoch.
    „Oh, guck mich nicht so an, du Mäusehirn! Ich bin eine gute Jägerin.“
    „Na wenn du das sagst.“
    „Du kannst es nicht sehen aber ich streck dir die Zunge raus. Blääähh.“
    „Wie erwachsen, verzieh dich in die Kinderstube, du Junges.“
    „Ach, weil du ja so viel besser bist.“
    „He, ich bin älter als du.“
    „Oh, entschuldige große und mächtige Heilerkatze, die schon so viel Lebenserfahrung gesammelt hat...“
    Häherfeder seufzte. „Efeuteich, du plapperst.“
    Die Kätzin redete weiter.
    Häherfeder seufzte erneut, dann brachte er sie zum Schweigen indem er ihre Lippen mit den seinen verschloss.
    Als er sich von ihr löste blinzelte die Kätzin ein paar Mal, dann lächelte sie.
    „Das ist auch eine Art jemanden zum still sein zu bringen.“
    Der blinde Kater nickte.
    „Hmh, leider hält es nicht sehr lang.“
    Sie lachte auf und berührte ihn sanft an der Schnauze.
    „Daran lässt sich arbeiten.“
    …
    …
    …
    Der Wald der Finsternis war dunkel wie eh und jeh. Die Geräusche Kämpfender Katzen drangen durch das dichte Unterholz. Er war hier seit er ein Schüler war, jede Nacht von den residierenden Katzen trainiert um die perfekte Waffe zu sein. Hier hatte er Dinge gelernt die seine Clangefährten nicht einmal erahnen konnten und es erfüllte ihn mit Stolz und Wehmut zugleich. Stolz, dass er all dies gelernt hatte, dass er zu den besten zählte, stärker und geschickter noch als so mancher Einheimische des finsteren Waldes. Wehmut, weil er es seinen Clangefährten nicht zeigen konnte, sich nicht beweisen konnte wie er es immer gewünscht hatte, weil sie ihn sonst verurteilen würden.
    Doch bald, bald konnte er es ihnen zeigen, auch wenn sie es waren die seine Kampfeskunst zu spüren bekommen würden.
    Er würde ein guter Krieger sein.

Kommentare Seite 1 von 1
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Seelenträne ( 72919 )
Abgeschickt vor 585 Tagen
Super Schreib weiter !!! Bitte !!!