Frühlingswinds Vermächtnis 4

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2 Kapitel - 1.598 Wörter - Erstellt von: Thoreta - Aktualisiert am: 2015-09-25 - Entwickelt am: - 879 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Teil 4

1
Winterpfote hastete zwischen den Monstern hindurch. Ihre Freunde und sie hatten bereits am Morgen besprochen, was zu tun war. Sie mussten eine Versammlung eiberufen. Funkelpfote wartete am Treffpunkt auf die Katzen, Mottenpfote suchte die kranken und schwachen Katzen zusammen und Winterfote den Rest. Sie bog um ein grünes Monster und raste fast in Baum, den jüngsten von Wieses Brüdern hinein. "Pass doch auf!", murrte er.
"Dafür habe ich keine Zeit. Such Stein und trommle alle Katzen die du findest zusammen! Wo sind Wiese und Schatten?"
"Sie sollten eben zur Sonne gehen. Aber Winterpfote, wenn du eine Versammlung abhältst, weist du das du die Sonne auch holen musst!" Na toll!
Winterpfote konnte die Sonne nicht ausstehen.
Die alte Katze tat nichts, aber auch Garnichts. Sie ließ alles Wiese und ihre Brüder machen.
Aber für sowas hatte sie jetzt keine Zeit.
"Wenn du und Stein möglichst viele Katzen zusammen habt, bringt sie auf den Platz vor dem großen weißen Monster! Dort wartet Funkelpfote auf dich." Damit spurtete Winterpfote in Richtung Monsterbau der Sonne.
Sie stürmte hinein, und raste fast in Layla, eine Katze die schwer unter ihrer Vergangenheit hatte Leiden müssen hinein. Layla konnte gerade noch zur Seite springen. Winterpfote haspelte eine Entschuldigung und ein: "Geh zum Platz vor dem großen weißen Monster!" Und zwängte sich dann an ihr vorbei.
Die Sonne hockte wie eh und je auf ihrem Platz ganz hinten im Monster. "Ich muss unbedingt wissen, wo Schatten und Wiese hingegangen sind!" Gelangweilt knurrte die alte braune Kätzin: "Sie sind jagen gegangen. Was willst du? Du bist doch nicht nur hier hergekommen, um mich danach zu fragen!" "Wir halten eine Versammlung ab und du sollst auch kommen!", erklärte Winterpfote hastig, "Wo genau sind Schatten und Wiese?"
Die Sonne erhob sich. "Komm mit! Ich zeig dir wo sie sind!" Damit verließ sie ihr Monster und Winterpfote folgte ihr.




"HILFE!", der Schrei zerschnitt die Luft. "Das war Wiese! Irgendwas ist passiert!", rief Winterpfote und rannte los. Die Sonne versuchte hinter ihr her zu eilen. Winterpfote stürmte immer weiter, bis sie an der Schlucht ankamen. Ihr stockte der Atem als sie sah was dort los war.
Wieses Hinterläufe baumelten hilflos über dem Abgrund, mit den Vorderpfoten versuchte sie sich festzuhalten. Sie rutschte jedoch stetig weiter ab. Winterpfote stürmte los, zum Abgrund an dem Wiese um ihr leben kämpfte. Sie packte Wiese am Nackenfell, in der Hoffnung sie hochziehen zu können. Doch Wiese war viel größer und schwerer als Winterpfote gedacht hätte, viel zu schwer für eine zierliche kleine Schülerin. Und als sie Wiese hochziehen wollte, rutschte sie ab. Der Boden unter ihr löste sich, und sie stürzte mit Wiese in die Tiefe.
Doch der Sturz dauerte nicht lange. Jemand packte sie am Nackenfell und zog sie hoch, als sei sie ein Junges. War das die Sonne?
Nein. Es waren ein fremder Kater und Schatten. Sie zogen die beiden Kätzinnen über den Abgrund, bis sie in Sicherheit waren.
Winterpfote versuchte sich hinzustellen, doch ihre Beine brachen unter ihr zusammen. Schatten hockte sich neben sie und drückte sich tröstend an sie. Winterpfote legte den Kopf auf seine kräftigen Schultern, und atmete tief durch. Sie war in Sicherheit. Sie lebte noch. Gerade setzte sie an etwas zu sagen, doch Schatten hielt ihr den Schwanz vor den Mund. Er deutete auf Wiese und den Kater und flüsterte: "Wir wollen Sturmregen und Wiese doch nicht stören!"
Die beiden standen da. Wiese lehnte sich an die breiten Schultern von Sturmregen und schluchzte in sein Fell. "Beinahe wäre Winterpfote für mich gestorben! Für mich wertloses Geschöpf!" Sanft leckte Sturmregen ihr über den Kopf. "Aber du bist doch kein wertloses Geschöpf! Du bist die schönste Katze die ich je in meinem Leben gesehen habe!"
Wiese hob leicht den Kopf. "Wirklich?" Ihre Stimme war kaum mehr als ein flüstern.
"Ja wirklich! Ich liebe dich Wiese! Ich liebe dich unendlich!" Wieses grüne Augen begannen zu strahlen. "Ich liebe dich auch Sturmregen."
Schatten beugte sich vor, und flüsterte Winterpfote ins Ohr: "Aber nicht so sehr, wie ich dich liebe!" Winterpfote schmiegte sich an ihn, genauso wie Wiese sich an Sturmregen schmiegte. Sie liebte ihn auch. Aber sie brauchte es nicht zu sagen, weil sie wusste, das Schatten es wusste. Und sie wusste, das sie nie wo anders sein wollte, als bei ihm.
Und alles war perfekt.
Keiner von den Katzen merkte, das sich jemand an den Rand der Klippe schlich. Und erst als die Sonne dort am Abgrund stand, bemerkte Wiese sie. "Sonne, was tust du da?", fragte sie.
"Meine Arbeit ist getan. Hiermit übergebe ich meine Stellung an Wiese. Ich hoffe du wirst es besser machen als ich!" "Aber", weiter kam Wiese nicht, denn die Sonne sprang. Sie sprang von der Klippe ab und stürzte in die Tiefe. Unaufhaltsam.
Winterpfote wusste warum sie das getan hatte. Die Sonne hatte erkannt, dass sie den Katzen hier keine Hilfe mehr war, und das Wiese eine großartige Nachfolgerin war.
Und sie wusste das die Sonne damit den perfekten Moment für Wiese und Sturmregen kaputt gemacht hatte. Sie wusste das alles wegen ihrer Kraft. Der Kraft der Wahrheit und des Mitgefühls. Und sie wusste noch mehr:
Hier und jetzt musste sie den ganzen Katzen hier helfen! Und zwar sofort!

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