Herr der Ringe - Lost and Found

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 609 Wörter - Erstellt von: Gilraen Faelivrin - Aktualisiert am: 2015-07-07 - Entwickelt am: - 880 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

1
-You have won
You can go ahead tell them

Tell them all I know now
Shout it from the roof tops
Write it on the sky line
All we had is gone now

Tell them I was happy
And my heart is broken
All my scars are open
Tell them what I hoped would be
Impossible, impossible
Impossible, impossible-
(Impossible von James Arthur)


‚Deine Zukunft ist vorher bestimmt und egal was auch immer du tust, sie wird sich nicht ändern.‘ Dieser Satz hatte sich mir in den Kopf eingeprägt. Seit ihn mir Galadriel vor drei Jahren mit auf den Weg gab hatte sich viel in meinem Leben geändert und nicht immer zum Guten. Anfangs probierte ich mich den Klauen des Schicksals zu entziehen, mittlerweile hatte ich es aufgegeben. Das ich sterben würde war klar. Die einzige Frage, die ich mir noch stelle ist: Wann? Meiner Meinung nach bin ich noch zu jung um zu sterben. Doch sind wir das nicht alle? Selbst die ältesten sind noch zu jung um zu sterben. Ich bin erst zwanzig und hatte doch schon mehr von der Welt gesehen als die Weisen die in den Königs Hallen von Gondor sitzen. Doch jetzt habe ich keine Zeit darüber nachzudenken was mich nach dem Tod erwartet. Ich würde es sowieso in ein paar Minuten herausfinden.

Ich spürte das Beißen eines Pfeils in meiner linken Schulter, ignorierte es aber. Eine unbrauchbare Schulter konnte ich in den Kauf nehmen. Die Pferde der Männer kamen näher. Ich habe keine Kraft mehr weiter zu laufen. Jeder der sagt, wenn man um sein Leben laufe breche seinen Rekord an Geschwindigkeit, lügt. Das Problem ist nämlich häufig, dass du, bis du an dem Punkt angelangt bist wo du um dein Leben laufen musst, bereits mit deinem Leben abgeschlossen hast und dich lieber einfach hinlegen und warten würdest. Deshalb konnte ich mir den Drang weiter zu rennen nicht erklären. Eine Chance hatte ich keine. Die Männer die mich verfolgten waren ausgeruht, ebenso ihre Pferde. Wenn doch bloß mein alter, treuergebener Hengst Nikititsch noch leben würde. Er hätte mich bestimmt wieder einmal gerettet. Eine Träne rann über mein Gesicht. Es erstaunt mich immer wieder, woher ich all diese Tränen nehme. Habe ich doch jedes Mal das Gefühl mich ausgeweint zu haben.

In diesem Moment gaben meine Beine unter mir nach. Mein Gesicht schlug unehrenhaft auf dem Boden auf. Meine Wange platzte auf. Das warme Blut rinnt über mein Gesicht. „Fesselt sie und bringt sie in das tiefste Verlies.“ Meine Hände wurden mir auf dem Rücken zusammen gebunden. Es interessierte niemanden, dass mein Gesicht eine einzige klaffende Wunde war. Niemand hatte sich je für mich interessierte. „Diesmal wirst du uns nicht mehr entkommen. Mörderin.“ Haucht mir der Hauptmann mit rauer Stimme zu. Sein Atem roch unangenehm nach Alkohol, dass ich mich nicht übergebe ist ein Wunder. Ein dumpfer Schlag auf den Kopf lässt alles um mich herum schwarz werden. Ich begrüßte die Dunkelheit schon fast wie ein Freund. Der einzige Freund den ich je hatte.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.