Warrior Cats Schattengeister - Das Finale!

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2 Kapitel - 2.978 Wörter - Erstellt von: Thoreta - Aktualisiert am: 2015-07-07 - Entwickelt am: - 912 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

DAS FINALE DER GESCHICHTE WARRIOR CATS SCHATTENGEISTER!
Wird Schlangenpfote überleben?
Werden die Schattengeister überführt?
Welche Opfer werden dafür aufgebracht werden müssen?
Wird Blitzpfote die Chance bekommen, sich mit Hirschpfote zu versöhnen?

Das erfahrt ihr hier!


    1
    15.Kapitel


    Regen prasselte auf Blitzpfotes gesträubtes Fell, während sie Seite an Seite mit Krähenschwinge an der Felswand der Höhle der Vorzeit entlang tappte. Blitze zuckten über den Himmel, und sie schmiegte sich enger an Krähenschwinge. Er gab ihr das Gefühl, trotz allem Übels das in ihre vor zwei Monaten noch heile Welt eingedrungen und alles zerstört hatte, das Blitzpfote jemals etwas bedeutet hatte, sicher und geborgen zu sein. „Keine Sorge, wir werden sie finden!“, flüsterte er ihr immer wieder ins Ohr. „Ich weiß, aber es ist trotzdem schwer“, murmelte sie dann.
    Immer weiter liefen sie, weiter und weiter ins unbekannte.
    Der Berg ist riesig! Wir werden ewig brauchen, bis wir sie gefunden haben.
    Doch sie konnten jetzt nicht aufgeben! Nicht nach dem sie so weit gekommen waren!
    Krähenschwinge miaute: „Wir sollten uns einen Schlafplatz“ „Still!“, unterbrach Blitzpfote, „Hörst du das?“ Von weiter vorne drangen zwei alt bekannte Stimmen.
    „Wir müssen ihr jetzt ein Ende setzen! Das braune Biest hat der anderen ausgeredet, los zu gehen! Wenn wir noch länger warten, wird man uns finden!“
    „Keine Sorge, Felsschatten. Alles was sie finden werden, ist die Leiche der Heilerin und die Überreste des Jungen!“ „Wann bringen wir es hinter uns, Schlammstern?“ „Jetzt!“
    Die Stimmen entfernten sich, und ließen zwei entsetzte junge Katzen im Unterholz zurück.
    „Wir müssen ihnen folgen! Komm!“, zischte Blitzpfote. Sie drückte sich platt auf den Boden, und schnüffelte nach der Spur die Felsschatten und Schlammstern hinterlassen hatten. Schnell hatte sie ihre Fährte aufgenommen. Sie stürmte durchs Unterholz, preschte direkt auf die Felswand zu, machte einen Satz, und landete auf einem kleinen Vorsprung, Krähenschwinge folgte ihr dicht auf den Fersen. Sie zog sich hoch auf den nächsten Vorsprung. „Krähenschwinge! Schau hier!“, sie deutete auf eine enge Felsspalte, die tief in den Berg hinein führte. Ohne zu überlegen, stürzte sie sich in die Dunkelheit. Bald war es so dunkel, das sie ihre eigenen Pfoten nicht mehr sehen konnte. An ihrer Schwanzspitze spürte sie Krähenschwinges Atem, während ihr Weg sie in die Höhe führte.
    Nach einer halben Ewigkeit, drang Licht in den schräg in die Höhe führenden Spalt. „Da ist der Ausgang!“, maunzte Krähenschwinge erleichtert. Plötzlich durchschnitt ein entsetzter Schrei die Stille, und Blitzpfote rannte die letzten Meter. Als sie am Ausgang ankam, musste sie wegen der plötzlichen Helligkeit blinzeln. Sie befand sich auf dem Gipfel des Berges, in dem sich die Höhle der Vorzeit befand. Zu allen Seiten fielen die Klippen senkrecht zum weit entfernten Boden ab.
    In der Mitte des Pleataus stand Schlangenpfote, sie war dünn und ausgemergelt. Unter ihrem Fell stachen die Rippen unnatürlich verbogen heraus. Am merkwürdigsten sah ihr Schwanz aus.
    Er hing nur noch an einem winzigen Stummel und er war verklebt von getrocknetem Blut.
    Aber noch lebte sie. Zu ihren Pfoten lag ein winziges getupftes Fellbündel. Nesseljunges! Hinter Schlangenpfote war der Abgrund, schräg vor ihr die Schattengeister mit dem Rücken zu Blitzpfote und Krähenschwinge. Der Wind wehte günstig, so das ihr Geruch von den Schattengeistern weg getrieben wurde. Blitzpfote spannte ihre Muskeln an, und machte sich zum Sprung bereit.
    „Was hast du vor?“, flüsterte Krähenschwinge.
    Blitzpfote antwortete nicht, sondern sprang. Im Sprung jaulte sie wie sie noch nie gejault hatte:
    „NIEMAND TUT MEINER SCHWESTER ETWAS AN! AUCH NICHT DIE SCHATTENGEISTER SELBST!“
    Sie landete direkt auf dem erstaunten Schlammstern, fuhr die Krallen aus und schlug damit auf ihn ein. Krähenschwinge hatte sich fauchend auf Felsschatten geworfen.
    Schlangenpfote rief erstaunt: „Blitzpfote!“
    Blitzpfote konnte jedoch nicht antworten, sie musste sich auf den Kampf konzentrieren.
    Schlammstern schüttelte sie ab und zog ihr die Pfoten unter dem Körper weg, sodass sie auf die Seite fiel. Er schlug seine Zähne mit so einer Wucht in ihre Flanke, dass sie laut aufschrie. Das hier war mehr als die Grenzschlacht an den Mäusehügeln. Das hier war keine Clanstreiterei.
    Das hier war ein Kampf auf Leben und Tod.
    Schlammstern schmiss sich mit seinem ganzen Gewicht auf sie, sodass sie kein Entrinnen hatte. Sie fuhr mit ihren Krallen über den Bauch ihres Gegners, sodass das Blut über ihre Pfoten lief.
    Schlammstern schnappte mit seinen messerscharfen Zähnen immer wieder nach Blitzpfotes Kehle.
    Er versucht den Todesbiss! MondClan hilf mir!
    Sie konnte unter seinem muskulösen Körper nichts weiter machen, als seine Angriffe abzuwehren.
    Langsam wurden ihre Pfoten schwer, der Schmerz immer schlimmer und die Angst immer größer.
    Lange halte ich das nicht mehr durch!
    Ein weiterer Biss, doch ihre Pfoten rutschten ab, und sie bot Schlammstern unfreiwillig die blutende Kehle. Er fuhr nach vorne, Blitzpfote schloss die Augen, dies ist das Ende, dann sie hörte ein Jaulen, und auf einmal wich das Gewicht des Katers von ihr ab. Er wurde einfach von ihr geschleudert.
    Sie blickte auf und sah: Hirschpfote!
    Ihre Freundin schlug auf Schlammstern ein, wie eine rot-braune Kampfmaschine.
    „NIEMAND TUT MEINEN FREUNDEN WEH! KLAR?“, schrie sie schrill. Hinter Hirschpfote stürmte Indaba auf Schlammstern und knurrte aus tiefer Kehle.
    Gavain, Thorin und die Welpen, - die man in zwischen nicht mehr wirklich Welpen nennen konnte-,
    waren auch da und stürmten auf Schlammstern. „Nur noch zwei Leben dann ist er endgültig tot!“, jaulte Thorin. Die Welpen hieben auf Schlammstern ein, er wehrte sich mit schmerzenden Bissen.
    Gavain drückte ihn mit der Pfote auf den Boden, er wollte gerade etwas sagen, da hallte Felsschattens Stimme höhnisch durch die Luft: „Na, das war’s dann wohl mit einem mickrigen Leben!“ Entsetzt jaulte Blitzpfote auf. Felsschatten hatte Schlangenpfote in die Enge getrieben,
    ihre Hinterläufe baumelten hilflos in der Luft, mit den Vorderpfoten klammerte sie sich verzweifelt fest. Nesseljunges hatte ihre Zähne in Schlangenpfotes Nackenfell gegraben. Doch sie würde nicht mehr lange durchhalten. Die beiden hingen über dem Abgrund der Klippe. Felsschatten fuhr die Krallen aus, und kam Schlangenpfote immer näher.
    Er drückte sich vom Boden ab, sprang auf Schlangenpfote zu, um sie in den Abgrund zu stürzen.
    Doch ein brauner Schatten schoss auf ihn zu, fing in im Sprung ab, und stürzte mit Felsschatten in die Tiefe. „WIRBEL!“, jaulte Indaba und stürmte an den Rand der Klippen. Entsetzt standen sie alle da. Es herrschte betretendes Schweigen. Gavain fing sich als erster. Er trottete an Indaba vorbei, und zog Schlangenpfote hoch. Die Katze war am Ende ihrer Kräfte, und als Gavain sie absetzte, brachen ihre Beine unter ihr zusammen. Blitzpfote stürzte auf ihre Schwester zu, und stützte sie.
    „Ich dachte, das wäre das Ende“, flüsterte sie benommen. „Für einen von uns ist es das Ende“, murmelte Krähenschwinge matt. „Vielleicht nicht!“, rief Hirschpfote, „Vielleicht kann Schlangenpfote ihn retten!“ „Ich weiß nicht ob …“, setzte Schlangenpfote an. „Wir müssen runter!
    Wirbel hat es nicht verdient, mit diesem Scheusal von Katze zu sterben!“, knurrte Thorin entschlossen.
    Gavain scheuchte Schlammstern vor sich her, Fengo trug Schlangenpfote, Krähenschwinge Nesseljunges.
    Unten angekommen, liefen sie zu den toten Körpern. Schlangenpfote trat zu Wirbel. Sein Atem war flach, die Atemzüge immer schwächer. „Danke, Wirbel! Du hast mir das Leben gerettet“, flüsterte sie ihm ins Ohr. „Das war es mir wert!“, er schaute Blitzpfote und Schlangenpfote an, „Ihr zwei habt eine große Zukunft vor euch. Aber nehmt euch in Acht. Es gibt Dinge von denen ihr nichts wisst. Alte Rechnungen müssen begleicht werden. Schützt euren Clan vorm endlosen Caos“
    Einmal noch atmete er tief ein, dann aus, wieder ein, aus, … nichts mehr.
    „NEIN! WIRBEL!“, jaulte Indaba. Die Welpen drängten sich schluchzend um ihre Eltern.
    Eine geraume Zeit verging so, dann warf Blitzpfote einen Blick auf den toten Körper von Felsschatten. Sie schnappte nach Luft.
    Dann schaute sie auf Schlangenpfotes Schwanz. Nur dass er nicht da war. Ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter.
    Schlangenpfotes Schwanz hing in Felsschattens Maul!
    „Wie … Bää!“, entsetzt starrte auch Hirschpfote das schlaffe, blutverschmierte rot-braune Ding in Felsschattens Maul an. „Er wollte mich mit in die Tiefe stürzen. Tja das hätte er sich mal überlagen sollen, als Schlammstern mich am Schwanz durch den halben Wald gezogen hat!“, Schlangenpfote versuchte lustig zu klingen, doch es klang eher schaudernd.
    „Wir müssen sie so liegen lassen. Wir müssen diesen Verräter zum WaldClan bringen! Zu allen Clans.“, erklärte Thorin, „Inger und Schlange gehen zum SumpfClan. Fengo und Schnauze gehen zum WiesenClan, und Sturm, du gehst mit deiner Mutter zum KlippenClan. Und vergesst nicht, der KlippenClan kann nichts für seinen mörderischen Anführer. Und ihr kommt mit uns zum WaldClan!“

    2
    16.Kapitel



    Als sie ins Lager traten, herrschte dort geschäftiges Treiben. Federstern und seine Stellvertreterin Sonnenherz hockten mit Sandstern, Löwenherz, Wiesenfell und Baumstern zusammen. Streifenfell und Minzschweif bahnten sich durch die aufgeregten Katzen einen Weg zu ihnen durch. Schneekralle, Gelbblatt und Flammenfleck nahmen Schlammstern entgegen, Mohnfell und Birkensturm rannten aufgebracht zu der verstörten Nesseljunges. Dämmerschweif und Honigblüte brachten den Hunden drei üppige Kaninchen, und Thorin erklärte den Anführern der Clans, was geschehen war. Endlich waren ihre Eltern bei den erschöpften Schwestern. „Ich bin ja so froh euch wieder bei mir zu haben!“, rief Streifenfell immer wieder. Sie wollte sich gerade an ihre Töchter schmiegen, als Kleinbart sie bei Seite schob. „Krähenschwinge, Hirschpfote, Blitzpfote und Schlangenpfote kommen ALLEIN mit mir in den Heilerbau! SCHLANGENPFOTE! Was ist mit deinen Rippen passiert? Die sind ja alle gebrochen!“ „Bedank dich bei Felsschatten und Schlammstern!“, knurrte Hirschpfote. Als die vier erschöpften Freunde über die Lichtung trotteten, wichen alle Katzen zurück, als würde dort der MondClan persönlich entlanglaufen und nicht ein junger Krieger und drei Schülerinnen, von denen eine kleine Blutlache hinterließ, weil ein Schattengeist in ihr abgetrennt hatte.
    Endlich konnten sie sich im Heilerbau auf das weiche Moos fallen lassen. „Ich hole kurz Kräuter. Bin gleich wieder da!“, rief Kleinbart.
    Als er aus dem Bau verschwunden war, sagte Blitzpfote: „Danke! … Danke Schlangenpfote das du so eine wunderbare Schwester bist! Danke Krähenschwinge, das du mir praktisch in den fast sicheren Tod gefolgt bist und … DANKE Hirschpfote! Danke dass du uns allen das Leben gerettet hast, indem du die Wächter geholt hast! Ich hasse dich nicht, und das weist du auch!“
    „Das war doch keine Ursache. Aber du hast auch ziemlich gut gekämpft!“, schnurrte Hirschpfote.
    „Das stimmt, du hast Schlammstern das komplette Bauchfell umgekrempelt!“, stimmte Krähenschwinge zu. „Aber leider nicht die Nase abgeschnitten!“, murrte Hirschpfote enttäuscht, „Das hättest du mal machen müssen!“
    „Ach Hirschpfote!“, schnurrte Schlangenpfote. Da kam Kleinbart mit einem riesigen Haufen Kräuter zurück. „So, Schlangenpfote, du nimmst dir einfach was du brauchst, und ihr haltet still während ich euch behandele!“, ordnete er an.

    Die Morgensonne schien durch den Eingang des Krankenbaus, und Schlangenpfote musste blinzeln. Sie wurde von einem lauten Ruf geweckt: „Alle Katzen die auf Bäume klettern können fordere ich auf, sich unter dem Clanstein zu einer Clanversammlung einzufinden!“
    Neben ihr stöhnte Hirschpfote: „An diese Art geweckt zu werden werde ich mich niemals gewöhnen!“ „Kommt! Ihr wollt doch nicht zu spät kommen!“, rief Kleinbart von draußen.
    „Dir auch einen guten Morgen, Kleinbart!“, gähnte Blitzpfote.
    Schließlich rafften sie sich doch auf, und schleppten sich auf die Lichtung.
    Sandstern, Federstern und Wiesenfell hockten neben Baumstern auf dem Clanstein.
    „Gestern hat mein ehemaliger Anführer versucht, ein entsetzliches Verbrechen zu begehen! Ich entschuldige mich im Namen des KlippenClans aufrichtig dafür!“, rief Wiesenfell.
    Federstern maunzte: „Wir haben die ganze Nacht über eine Strafe diskutiert. Und wir sind zu dem Entschluss gekommen, das die Verbannung von den Clans die einzig faire Strafe für ihn ist!“
    Indaba zischte: „Er sollte im Zweibeinerort zwischen Monstern und Gestank vermodern!“
    „Aber bevor wir losziehen, habe ich noch eine Ankündigung zu machen! Blitzpfote, trete vor!“, rief Baumstern.
    Zitternd erhob sich Blitzpfote von ihrem Platz.
    „Blitzpfote, von heute an wirst du Blitzschlag heißen! Du hast gestern Stärke und Treue bewiesen und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im WaldClan willkommen! Hirschpfote, trete du vor!“
    Nun zitterte Hirschpfote. „Du eiltest gestern deinen Clangefährten zur Hilfe, und bewiest dabei Stärke und Klugheit! Von heute an wirst du Hirschpelz heißen! Und nun Schlangenpfote!“
    Blitzschlag stützte ihre Schwester beim Laufen.
    „Schlangenpfote, du warst tapfer und klug zugleich, hättest dein Leben für deine Clangefährten gegeben! Von heute an wirst du als ehrenwerte und kluge Heilerin Schlangenmond heißen! Und noch etwas, mein neuer Stellvertreter wird Flammenfleck sein!“
    „BLITZSCHLAG! HIRSCHPELZ! SCHLANGENMOND! FLAMMENFLECK!“, riefen die Katzen. Sogar Sonnenherz jaulte die neuen Namen.
    „Nun,“, beendete Sandstern die Rufe, „Ziehen die neuen Krieger, und wir Anführer mit den Hunden los, um Schlammstern ein Ende zu setzen!“
    Die Anführer sprangen vom Clanstein und die Patrouille folgte ihnen.
    Thorin und Gavain führten knurrend Schlammstern in ihrer Mitte, die Anführer liefen vor ihnen und die neuen Krieger bildeten den Schluss. Blitzschlag rief Krähenschwinge noch ein: „Bis heute Abend!“, zu dann eilte sie hinter den anderen her.
    „Unfassbar das wir jetzt Kriegerinnen sind!“, maunzte Hirschpelz triumphierend.
    „Und auch Heiler“, fügte sie mit einem Blick zu Schlangenmond hinzu.
    Schlangenmond nickte nur. Sie stand immer noch etwas wackelig auf den Beinen, doch sie gewöhnte sich langsam an das Laufen ohne ihren Schwanz. Hirschpelz knurrte laut genug, das auch Schlammstern es hörte: „Falls er es je wieder wagt, den Wald auch nur zu betreten, reiß ich ihm SEINEN Schwanz und sämtliche Beine aus. Eins nach dem anderen!“
    Schlammstern warf einen Blick zu seinen verhassten Feinden, und jaulte: „Es ist noch nicht vorbei! Ihr werdet für Felsschattens Blut bezahlen müssen! Und für euer Blut, das in euren Adern niemals fließen dürfte!“
    Gavain knurrte und versetzte seinem Gefangene einen Schlag mit der Pfote.
    „Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, klebt das Blut MEINES Bruders an DEINEN und Felsschattens Pfoten! Und dafür wirst du eines Tages dein eigenes mit deinem Leben bezahlen, das schwöre ich dir!“, Blitzschlag staunte. Diese Drohung kam von Schlange! Die zierliche kleine Hündin hatte die Zähne gebleckt und starrte Schlammstern hasserfüllt an. Thorin schmiegte sich beschwichtigend an seine Tochter, und flüsterte: „Es ist alles gut. Eines Tages werden du und deine Geschwister Rache ausüben können!“ Doch tief in ihrem inneren spürte Blitzschlag, das Thorin vor Wut kochte. Auf einmal wurde ihr der ganze Hass zu viel, und sie lief schneller, bis sie bei den Anführern angekommen war. „Verzeiht die Frage, aber wo werden wir Schlammstern abliefern?“, fragte sie. „WIR werden ihn nirgendwo abliefern. Wir werden ihn nur bis zur Grenze bringen. Von dort aus werden die Wächter Schlammstern bis ins innerste des Zweibeinerort bringen, wo er dann ausgesetzt wird. Und sollte je eine Katze ihn auf dem Territorium eines Clans finden, hat diese Katze die Erlaubnis ihn zu töten!“, zischte Sandstern.
    Blitzschlag atmete glücklich aus.
    Es ist vorbei! Es ist alles vorbei!





    Epilog


    Der Mond schien auf die Klippe hinab, und erhellte zwei leuchtende Gestalten. Eine kleine, schildpattfarbene Katze und ein großer, muskulöser brauner Kater. Eng an einander geschmiegt spazierten sie am Abgrund der Klippe entlang.
    „Kaum zu glauben, das hier beinahe das Blut der leuchtenden Schwestern vergossen worden wäre!“, miaute die Katze.
    „Ja. Aber ganz tief in dir drin wusstest du genauso wie ich, dass sie es schaffen würden!“, antwortete der Kater.
    „Nur traurig, dass der Preis dafür ein reines und unschuldiges Leben gezahlt werden musste!“, seufzte die Katze wehmütig.
    Der Kater blieb stehen. „Traumgeist, du weist genauso gut wie ich, das kein Preis hätte gezahlt werden müssen. Er tat es, um jene zu retten, die einst ihn gerettet hat! Oder hast du Schlangenmonds erste Tat schon vergessen?“ „Natürlich habe ich das nicht!“, rief Traumgeist, „Es ist nur furchtbar … Er war noch so jung Baumstern!“
    „Aber es geht hier nicht um ihn, sondern um Blitzschlag und Schlangenmond!“, erwiderte Baumstern. Traumgeist schaute ihn fragend an: „Aber warum? Es ist doch vorbei!“
    Baumstern schüttelte den Kopf: „Es ist noch lange nicht vorbei.“
    Traumgeist nickte.
    „Sobald die Gefahr der Schattengeister vorüber ist, nimmt der Zeitensturm seinen Lauf. Was geschehen ist, birgt ein Geheimnis weit vor der Zeit Thorins. Und es liegt in den Pfoten der leuchtenden Schwestern, dieses Geheimnis zu lüften.“

Kommentare Seite 1 von 1
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Grünauge ( 87378 )
Abgeschickt vor 411 Tagen
Tolle Geschichte! Bitte schreib weitere Warrior Cats Geschichten!
Thoreta ( 73794 )
Abgeschickt vor 612 Tagen
Ich werde so bald wie möglich weiterschreiben Sonnenstrahl 003
Sonnenstrahl 003 ( 49367 )
Abgeschickt vor 612 Tagen
WOW!
Tolle Geschichte!
Wann geht's eigentlich mit der Geschichte Die Füchsin und das Wunderkind weiter?
Liebe Grüße Sonnenstrahl 003
Thoreta ( 73794 )
Abgeschickt vor 628 Tagen
Danke sehr Dünenstern! Aber ich finde deine Tigerrufe auch echt gut!!
Duenenstern u. Junge ( 91421 )
Abgeschickt vor 628 Tagen
Ich finde gar keine Worte für diese tolle Geschichte!!
Thoreta ( 73794 )
Abgeschickt vor 630 Tagen
Und bitte seid von dem Ritual der Erea verwirrt. Die Clans in dieser ff haben nun mal andere Sitten als unsere Warrior Cats Clans!
Thoreta ( 68775 )
Abgeschickt vor 635 Tagen
Ok... Ich werde so bald wie möglich weiter schreiben..
Lavendelduft ( 79726 )
Abgeschickt vor 635 Tagen
Auf jeden Fall! Deine Geschichte ist der Hammer! Schreib unbedingt weiter!
Thoreta ( 75038 )
Abgeschickt vor 636 Tagen
Danke sehr Mohnblitz! Würdet ihr euch über einen zweiten Tril freuen?
Mohnblitz ( 91920 )
Abgeschickt vor 637 Tagen
Hi Thoreta, tolle Geschichte, total spannend! Ich mag deinen Schreibstil.