Narutos Welt mal anders: Der Bürgerkrieg (Teil 11) Der längste Tag

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13 Kapitel - 16.006 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-07-07 - Entwickelt am: - 910 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum nächsten Teil unseres Abenteuers.

Was bisher geschah: Die Rebellen konnten erfolgreich die Kaiserstadt einnehmen und Nurina stürzen. Doch bei der Schlacht wurde Sulina durch einen von Nurinas Pfeile getötet, worauf Sinea auf Rache sann. Noch in letzter Sekunde konnte Sokuron Sinea zur Hilfe eilen und tötete Nurina.

Nun steht der Marmorthron leer. Obwohl die Thronfolge gesetzlich geregelt ist, schlägt Ira eine Wahl vor. Innerhalb eines Tages soll das Volk wählen, wer der neue Kaiser werden soll.
Für die Schwertninjas ist das der längste Tag in ihrem Leben. Und jeder, ob Freund oder Feind, hat diesen Tag etwas anderes erlebt.

1
Die trockenen Tränen

Hunderte von Menschen standen am Hafen, um die Gefallenen das letzte Geleit zu geben. Tarak, Isara, Sia, Sinea, Ira, Borak, Sokuron, sie alle waren dort, um ihre gefallenen Kameraden zu ehren. Sie wurden auf kleine Boote, auf denen Betten aus Heu gesetzt wurden, gebettet.
Sulina wirkte so friedlich, als würde sie schlafen.
Sie trug ihre schönste Uniform, blau und fein geschnitten. Abzeichen wie auch Orden für frühere Kämpfe waren an ihrer Brust. Ihre Hände waren auf dem Bauch zusammengefaltet. Eine Seidendecke war bis zu ihrer Hüfte hochgezogen worden, als würde sie in einem Bett liegen.
Sinea konnte es kaum ertragen, Sulina so zu sehen. Ihre Geliebte sah so aus, als würde sie jeden Moment aufwachen. Innerlich hoffte sie, dass es nur ein schrecklicher Albtraum war, von dem sich gleich erwachen würde und Sulina würde wieder neben ihr liegen.
Doch leider war es kein Traum.
Zusammen mit zwei Dutzend weitere gefallenen Kameraden wurde sie für die Seebestattung vorbereitet, eine alte Tradition im Kaiserreich.
Sokuron trat nach vorne, drehte sich um und schaute die Augen seiner Freunde und Kameraden. Alle waren sie in Schwarz gehüllt, trübe Blicke und zusammengefaltete Hände, um Gebete zu sprechen.
Sokuron rutschte das Herz in die Hose, als er in die Menge sah.
Er atmete tief durch, bevor er sprach.
„Wir… wir haben uns hier versammelt, um Abschied zu nehmen von unseren Kameraden“, fing Sokuron an. „Von unseren Freunden, unseren Familien. Jeder von uns hat tapfer gekämpft, doch der Preis war sehr hoch.“
Sokuron schluckte kurz.
„Man hat mich darum gebeten, einige Worte hier zu sagen, aber…“ Sokuron seufzte. „Ich habe lange überlegt, was ich sagen soll. Ich habe sogar fünfzig Mal etwas aufgeschrieben, aber ich fand einfach keine Worte dafür. Am Ende habe ich eine Rede aufgeschrieben.“
Sokuron holte einen Zettel aus seinem schwarzen Mantel.
„Aber jetzt, wo ich vor euch stehe, haben diese Worte auf diesem Papier keinen Sinn mehr.“
Er zerknüllte das Papier und warf es weg.
„Ich werde mein Herz sprechen lassen.“ Sokuron drehte sich zu Sulina um, dann wandte er sich wieder den Rebellen zu. „Sulina… war… war…“
Für einen Moment verstummte Sokuron.
„Es tut mir Leid“, fuhr er fort. „Es fällt mir nur so schwer, von ihr in der Vergangenheit zu sprechen.“
Sinea versuchte mit aller Kraft, nicht zu weinen.
Sia und Ira hielten Sinea an den Händen, um ihr Trost zu spenden. Ihre Beine zitterten, als würden sie gleich zusammenbrechen. Es quälte sie so sehr, Sulina auf dem Boot zu sehen.
„Sulina war ein großartiger Mensch“, setzte Sokuron erneut an. „Sie war so stark, aber gleichzeitig so warmherzig. Man konnte sich in ihrer Gegenwart immer sicher fühlen, weil sie alles für ihre Freunde tat, aber sie konnte einen auch wahnsinnig machen.“
Ein leises Gelächter ging über die Menge, sogar Sinea schmunzelte. Das stimmte wirklich, dachte Sinea. Manchmal hat sie auch mich zur Weißglut gebracht, aber dafür habe sie so sehr geliebt.
„Ich hatte nie viele Freunde gehabt“, gestand Sokuron weiter. „Doch dann habe ich, als wir in der ersten Rebellion kämpften, wundervolle Menschen kennengelernt, die für mich wie eine Familie sind. Ich habe Sulina geliebt wie meine eigene Schwester. Und ich werde sie vermissen, jeden einzelnen Tag.“
Noch einmal schwieg er, um die Worte wirken zu lassen.
„Will noch jemand etwas sagen, bevor wir fortfahren?“
„Ja, ich“, warf Sinea ein.
Sie ließ die Hände von Sia und Ira los, ging auf das Steg und gesellte sich zu Sokuron. Er trat einen Schritt nach hinten, um Sinea Platz zu machen.
„Ich… ich“, stotterte Sinea. Sie brauchte einen Moment, um sich zu fassen. „Wie jeder weiß, ist es kein Geheimnis mehr, dass ich und Sulina mehr waren als Freunde. Ich habe sie sehr geliebt, und das tue ich noch immer.“
Sinea wartete ab, um die Reaktion abzuwarten. Doch niemand wirkte empört über die Neigung, die die Prinzessin offensichtlich hatte. Zu tief saß der Schmerz über ihren Tod.
„Sokuron hat schon alles gesagt“, fuhr Sinea fort. „Für mich war sie die wundervollste Freundin, die ich jemals habe. Ich werde sie vermissen. Ich hoffe, dass sie dort, wo sie auch ist, ihren Frieden finden wird.“
Sinea drehte sich um, ging auf das Boot zu und beugte sich zu Sulina rüber. Es kostete sie die größte Überwindung, die sie jemals erlebt hatte, um nicht Sulina zu schütteln, um herauszufinden, ob sie wirklich tot war.
Sinea griff sich in den Kragen und holte eine Halskette heraus, an der ein zerbrochenes rundes Amulett hing. Darauf war der Buchstabe S zu sehen. An dem zerbrochenen Rand war die linke Hälfte eines Herzens abgebildet. Sinea nahm das Amulett von der Kette, dann griff sie Sulina in den Kragen, um eine andere Halskette herauszuholen. Auch da befand sich ein verbrochenes Amulett, das den Buchstaben S und die rechte Hälfte eines Herzens zeigte.
Ein Symbol ihrer Liebe.
Vor einiger Zeit hatte Sulina ihr diese Kette geschenkt. Jeder trug die jeweils eine Hälfte des Amulettes unter den Klamotten als Zeichen ihrer heimlichen Liebe.
Sinea setzte ihre Amulettshälfte an Sulinas und legte die Kette sorgsam auf die Brust.
„Du wirst es jetzt eher brauchen als ich, meine Liebe.“
Sinea beugte sich herunter, um Sulina einen Kuss auf die Lippen zu geben. Noch immer hoffte sie, dass das weißhaarige Mädchen aufwachte. Doch wieder wurde sie enttäuscht. Danach nahm sie die weiße Rose, die Sinea an ihrem Umhang getragen hatte, und legte es in Sulinas Händen. Sie hatte weiße Rosen immer geliebt, dachte Sinea, also sollen sie auch Sulina auf ihren Weg begleiten.
Noch ein letztes Mal schaute Sinea sie an.
Danach zog sie die Decke hoch und bedeckte Sulina vollständig.
Zögerlich ging Sinea einige Schritte zurück.
Sokuron schob das Boot vom Steg weg. Gleichzeitig wurden auch die anderen Boote in das weite Meer gestoßen. Sie trieben aus dem Becken auf das offene Meer zu, wo die Kriegsschiffe ankerten, um ihnen das letzte Geleit zu geben.
Als die Boote weit genug weg waren, formte Sokuron einen weißen Feuerball in seiner Hand. Dann schoss er den Feuerball ab. In ihrem Flug teilte sich der Feuerball auf und wurde zu kleineren weißen Feuerkugeln, die kurz darauf die Boote erfassten.
Die Boote, die von den weißen Flammen verschlungen wurden, trieben hinaus zwischen den Kriegsschiffen. Die Offiziere und die Matrosen standen Spalier und salutierten, während die Kanonen eine Salve abfeuerte.
Als wäre sie in Trance stand Sinea und schaute nur auf Sulinas Boot, bis es am Horizont nicht mehr zu sehen war.

„Ich will keine Kaiserin sein“, stellte Ira klar. Sie und die drei Schwertninjas standen in dem großen Thronsaal. Die kristallblauen Augen schauten ehrfürchtig den Marmorthron an. Es war den Handwerker gelungen, den Thron wieder herzurichten und das Fenster zu reparieren, trotzdem würde es niemals die Trümmer in ihrem Herzen beseitigen.
„Was meinst du damit?“, wollte Sokuron wissen. „Du bist die nächste Thronfolgerin.“
„Das weiß ich selber. Nur ich… ich wollte nie Kaiserin werden. Eigentlich wäre das auch nie passiert, weil Nurina oder Sulina dafür vorgesehen waren, nicht ich. Und jetzt soll ich das machen? Ich habe doch keine Ahnung vom Regieren.“
„Aber was sollen wir dann tun? Wir können doch nicht so einen Arsch darauf setzen.“
„Das habe ich nicht gesagt.“
„Aber wenn du es nicht machst, wer dann? Wir haben dafür gekämpft…“
„Wir haben dafür bekämpft, das Land von Nurina zu befreien“, unterbrach Ira barsch, „nicht mich auf den Thron zu pflanzen. Das hatte ich nie vorgehabt.“
„Na schön, na schön. Was schlägst du vor?“
„Eine Wahl.“
„Eine Wahl?“
Verwirrt schauten Sokuron und Sia sie an. Nur Sinea wirkte so benommen, als wäre sie gar nicht hier wie eine Schlafwanderin.
„Ja, das Volk soll wählen, wer der nächste Kaiser werden soll“, schlug Ira vor. „Einen Tag lang, also vierundzwanzig Stunden, sollen die Bürger eine Wahl treffen.“
„Und wen?“
„Jeden, den sie für würdig halten.“
„Okay, dann werde ich schon mal die Leibgarde aufstellen“, unterbrach Sinea plötzlich. „Ich meine, ich habe ja Erfahrung darin. Ich werde eben losziehen, um mir die Kaiserlichen anzusehen. Schließlich wollen wir ja nicht noch einen Anführer verlieren, nicht wahr?“
Schnurstracks wirbelte Sinea herum und marschierte aus dem Thronsaal. Der Klang ihrer Stimme, so hohl und benommen, gefiel Sokuron überhaupt nicht. Auch dieser plötzliche Ausbruch war besorgniserregend.
„Ich rede mit ihr.“
Sokuron folgte Sinea.

Als Sinea ihre Ausrüstung überprüfte, hörte sie die Tür hinter sich ins Schloss fallen. Sie drehte sich um und erblickte Sokuron, wie er sie mit einem besorgten Blick anschaute.
„Was gibt es noch?“
„Tu dir das nicht an“, erwiderte Sokuron besorgt. „Wenn du Zeit brauchst, dann nimm sie dir. Niemand würde es dir übel nehmen.“
„Wovon sprichst du? Es geht mir gut“, versuchte Sinea es zu versichern. Doch Sokuron glaubte ihr kein Wort. Das Zittern ihrer Hände, die gebebte Stimme und die Augen, die alles versuchten, um Tränen zurückzuhalten verriet es ihm.
„Nein, es geht dir nicht gut.“
„Woher willst du das wissen?“, fauchte Sinea.
„Weil du gerade den Menschen verloren hast, den du mehr geliebt hast als alles andere auf der Welt. Also erzähl mir nicht, dass es dir gut geht.“
Sinea wich zurück und ballte eine Faust.
„Was… was willst du von mir? Soll ich heulen? Oder um mich schlagen?“
„Ja, lass es raus“, empfahl Sokuron. „Tu dir das nicht an.“
„Hör auf.“
„Es ist nicht gut, wenn du…“
„HÖR AUF!“, brüllte Sinea. Sie schlug Sokuron ins Gesicht. Durch den Schlag wurde Sokuron herumgewirbelt und er landete auf der Kommode. Wütend starrte sie Sokuron an, doch nur für einen Moment. Als sie sah, dass Sokuron aus der Nase blutete, erstarrte sie.
„Oh nein, das tut mir Leid!“, entschuldigte sich Sinea. „Das wollte ich nicht.“
„Ist schon gut.“
„Nein, ist es nicht.“
Sinea holte ein Tuch heraus und gab es Sokuron. Er presste es auf seine Nase, bis es aufhörte zu bluten. Was habe ich nur getan? So kenne ich mich nicht.
Schockiert sank Sinea auf das Bett und war wie in Trance.
„Es tut mir Leid, es tut mir so leid.“
Sokuron setzte sich neben Sinea und schaute sie besorgt an.
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, wirklich nicht“, versicherte Sokuron. „Alles gut, okay?“
Sinea nickte zittrig. Noch immer war sie in ihrer Starre gefangen. Nachdem Sokuron seine Nase abgetupft hat, seufzte er tief.
„Weißt du, ich kenne das“, fing Sokuron ruhig an. „Als Zina gestorben ist, wollte ich auch stark sein. Auch wenn wir nicht blutsverwandt waren, so habe ich sie geliebt wie eine kleine Schwester. Sie war der einzige Mensch in Asugakure, der mir etwas bedeutet hat.“
Sokuron machte eine kurze Pause, bevor er weitersprach.
„Als Zina getötet wurde, wollte ich so unbedingt stark sein. Ich ging sogar am nächsten Tag wieder zur Arbeit. Ich sagte mir, hör auf zu heulen, reißt dich zusammen. Ich wollte auf keinen Fall zulassen, dass ich der Trauer verfalle. Wochenlang habe ich das tief in mir vergraben. Doch dann, eines Tages, rief eine Verwandte vom Seyrano-Clan an, die die Nachricht von Zinas Tod noch nicht erreicht hatte. Als sie fragte, wie es Zina ging, sagte ich nur, dass sie uns für immer verlassen hat. In dem Moment hat es mich wie einen Schlag getroffen. All die Trauer, die Wut, alles, was ich so lange in mir vergraben hatte, kam heraus und erschlug mich. Ich hatte einen völligen Zusammenbruch.“
Sokuron legte seinen Arm um Sineas Nacken, um sie zu sich zu ziehen. Er kam ganz nahe und flüsterte weiter in ihr Ohr.
„Du darfst das nicht in dich hineinfressen, ich bitte dich“, bat Sokuron. „Das macht dich sonst nur kaputt. Lass es raus. Fluche, schlag um dich oder weine, aber vergrab es nicht in dir, so wie ich es getan habe. Lass dir von uns helfen und trösten.“
Sinea konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Vor Wut schlug sie nach dem Nachttisch, das in Tausend Stücke zersprang wie ein Puzzle. Dabei schrie sie so laut auf, dass die Fensterscheiben beinahe zerbrachen. Noch nie hatte Sokuron sie so schreien gehört. Ihre ganze Wut, ihre Trauer ließ sie heraus.
Sokuron nahm Sinea in die Arme. Auf seiner Schulter flossen die Tränen. Sie schluchzte stark und atmete schwer. Sokuron schlang seine Arme noch fester um sie, als würde er befürchten, sie würde gleich vom Erdboden verschluckt werden.
Die Tür ging auf.
Sia und Ira stürmten hinein, weil sie den Schrei gehört haben.
Sokuron hob die Hand und gab ihnen die Geste, dass alles in Ordnung war. Wortlos bat er die Mädchen, ihn noch für einen Moment mit Sinea alleine zu lassen. Sia und Ira nickten. Sie verließen das Zimmer und verschlossen die Tür.
„Warum?“, wimmerte Sinea auf seiner Schulter. „Warum? Warum sie? Warum ausgerechnet Sulina? Das ist nicht fair!“
Nur allzu gut kannte Sokuron diese Frage. Das hatte er sich auch immer wieder gefragt, als Zina in seinen Armen starb.
Umso mehr sie weinte, umso fester drückte sie Sokuron an sich. Er war der Fels in der Brandung. Noch nie hatte Sinea so viel geweint. Wie lange Sinea in seinen Armen weinte, konnte er nicht mehr sagen. Immer wieder schluchzte sie, schrie auf und weinte weiter.
Irgendwann wurde sie leiser, ruhiger.
Sinea hob ihren Kopf.
Ihre Augen waren völlig rot und Wangen so feucht, als hätte sie stundenlang in der Dusche gestanden. Sie rümpfte sich die Nase. Sokuron holte ein Taschentuch heraus und reichte es ihr. Sinea wischte sich die Tränen ab und putzte sich danach die Nase.
Sokuron streichelte ihr über die Haare.
„Geht es wieder?“
„Ja, halbwegs“, erwiderte Sinea zittrig. „Danke. Danke, dass du für mich da bist.“
„Kein Problem.“
„Ich weiß das wirklich zu schätzen. Ich glaube,… ohne euch… würde ich durchdrehen.“
„Sinea“, betonte Sokuron, „ich liebe dich wie eine Schwester. Ich liebe auch Ira wie eine Schwester und Sia liebe ich mehr als alles andere auf der Welt. Ich werde immer für euch da sein, egal, was passiert, weil ihr für mich das Wichtigste auf der Welt seid. Das verspreche ich dir.“
Sinea versuchte zu lächeln, aber es endete wieder in einem Schluchzen.
„Ich denke,… du… du hast Recht“, stammelte Sinea. „Ich lasse das mit der Leibgarde. Ich bin so müde, so unglaublich müde.“
„Okay, komm, leg dich hin.“
Sinea legte sich auf das Bett und warf noch einen Blick auf Sokurons schwarzen Trauermantel.
„Sorry, dass ich deine Schulter vollgeheult habe.“
„Ach das macht nichts. Schwarz war eh nie meine Farbe. Mach dir keinen Kopf.“
Sokuron deckte Sinea zu. Aber Sinea wirkte immer noch unruhig wie ein kleines Kind, das nicht einschlafen wollte. Sokuron öffnete den Schrank, holte einen Teddybären heraus und reichte es Sinea. Skeptisch schaute sie ihn an.
„Glaub mir, das kann helfen“, riet Sokuron. „Ich verrate es auch niemanden, versprochen.“
Sinea nahm den Teddy, drückte es gegen ihre Brust und legte sich zur Seite. Sokuron beugte sich rüber, um ihr einen Kuss auf die Schläfe zu geben.
„Wenn irgendetwas ist, sag Bescheid, ja?“
Sinea nickte und schloss ihre Augen.
Behutsam schlich sich Sokuron aus dem Zimmer.
Im Flur wurde er schon von Sia und Ira erwartet, die ihn mit besorgen Augen anstarrten.
„Und? Wie geht es ihr?“
„Sie ist völlig fertig“, erzählte Sokuron betroffen. „Ich habe sie noch nie so gesehen.“
Sokuron seufzte tief.
„Ich habe wirklich Angst um sie“, gestand er.
„Glaubst du wirklich, sie wird sich selbst etwas antun?“
„Ich weiß es nicht, aber wir sollten sie auf keinen Fall alleine lassen, besonders heute nicht.“
„Ich bleibe bei ihr“, schlug Ira vor. „Ich passe auf sie auf.“
Sia und Sokuron wechselten sich besorgte Blicke.
„Okay. Sinea schläft jetzt. Sei einfach für sie da, ja?“
Ira nickte.
Sie öffnete leise die Tür und ging in das Zimmer hinein.

Kommentare Seite 5 von 5
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Cozuria (alias C) ( 17422 )
Abgeschickt vor 30 Tagen
Psst, die waren darin gefangen, weil nur einer das Sazurigan besaß.

Aber es freut mich, auch mal wieder ein Kommentar zu lesen. Manchmal hatte ich mich schon gefragt, ob es überhaupt noch welche gibt, die meine Geschichte lesen, hehe :P

Wie gesagt, wer noch nicht genug hat, kann im nächsten Abschnitt das Abenteuer weiterverfolgen^^
Niiika^^ ( 68353 )
Abgeschickt vor 32 Tagen
Hi^^
Also ich sags mal so: das kam sehr sehr unerwartet
aber es macht schon Sinn wenn man genau drüber
nachdenkt. Ich meine wer sollte es sonst sein?
Was ich mich allerdings noch frage ist, warum die dann
noch in der Illusion waren...
Naja eigentlich auch egal wird schon so richtig sein^^
Cozuria (alias C) ( 93320 )
Abgeschickt vor 38 Tagen
Ach was, dein Kommentar ist nicht unnötig. Ich freue mich immer über Feedback^^

Also, ich studiere jetzt auch keine Literatur, falls man das von mir geglaubt hat. Ich studiere ein juristisches Fach, weil ich später sowohl als Rechtsberater wie auch als Schriftsteller arbeiten will. Ich drücke dir jedenfalls die Daumen bei deinem Weg, Ärztin und Autorin zu werden.

Freut mich, dass der Ratgeber dir geholfen hat. Ich wünsche dir viel Spaß beim Schreiben^^
Zoé Way ( von: Zoé Way )
Abgeschickt vor 39 Tagen
hey, danke das hat mir alles voll weiter geholfen. ich will später Ärztin werden, aber mein Traumberuf war schon immer Autorin. ich schreibe auch ein bisschen hier auf testedich aber ich hab mir nie richtig mühe gegeben. jetzt hab ich echt richtig Lust diese ganzen Ideen in meinem Kopf aufzuschreiben und alte Geschichten zu überdenken. das was ich von dir an Beispielen gelesen habe hat mir echt voll gut gefallen und ich werde echt auf jeden fall deine ff lesen. ja guut, das ist wahrscheinlich der unnötigste Kommentar der je geschrieben wurde...
Cc ( 12297 )
Abgeschickt vor 264 Tagen
Oh, keine Sorge, ich mache auf jeden Fall weiter. Die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Der nächste Teil ist auch schon in Bearbeitung^^
Chadur ( 91353 )
Abgeschickt vor 268 Tagen
Tolle Geschichte. Hoffe du machst weiter *_*
Cc ( 80052 )
Abgeschickt vor 460 Tagen
Hallo shikuka,
ja, ich weiß noch, wer du bist. Schön, dass dir meine FF so gefällt. Keine Sorge, die Fortsetzung wird bald kommen. Ich hatte nur viel zu tun und arbeite auch nebenbei eine FF zu "Attack on Titan".

Deine FFs werde ich mir auch noch ansehen.

Ansonsten wünsche ich euch noch viel Spaß^^
Shikuka ( 81844 )
Abgeschickt vor 462 Tagen
Hallo deine ff sind der Hammer ich bin sprachlos es ist ein Fach cool
Ich bin auch Autorin und habe auch ff geschrieben und ich würde mich freuen wenn du meine ff auch liest hier sind die Namen Akazuki naruto WG und Mein leiden durch mein leben bei Akazuki naruto WG musst du auf dem Namen shikuka achten den es gibt ja schon so viele ff von denen und ich würde mich freuen wenn du auch einen Kommentar hinterlassen würdest Danke im voraus
Cc ( 36212 )
Abgeschickt vor 468 Tagen
Naja, Weihnachten ist ja auch schon vorbei. Man könnte schon fast Grüße zu Ostern aussprechen, was? Hehe^^
Cc ( 38788 )
Abgeschickt vor 521 Tagen
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und noch viel Spaß^^
Cc ( 96201 )
Abgeschickt vor 574 Tagen
Ja, das stimmt, ist er nicht. Wenn ich das irgendwo geschrieben haben soll, entschuldige ich mich dafür. (Leider kann ich mich nicht daran erinnern, wo ich das "gesagt" habe, sorry^^)
Falls ich den Fehler sehe, versuche ich, es zu korrigieren.

Ansonsten wünsche ich euch weiterhin viel Spaß^^
Ryioko Kaiba ( 85789 )
Abgeschickt vor 577 Tagen
Zu diesem Zeitpunkt war Sasuke noch nicht "der letzte Uchiha"...
Cc ( 85116 )
Abgeschickt vor 621 Tagen
Nein, nicht dass ich wüsste^^
Markani Kuro ( 53872 )
Abgeschickt vor 621 Tagen
Bist du ein Narzisst?
Cc ( 75104 )
Abgeschickt vor 739 Tagen
Nun, ursprünglich sollte sie auch kürzer sein, aber dann hat sich die FF zu einer eigenen "Serie" entwickelt, hehe.

Ich schreibe jeden Abend ein bisschen mehr, wenn mein Studium es zu lässt, versteht sich. Ich liebe es einfach, mir Geschichten auszudenken und zu schreiben. Aus dem Grund schreibe ich lieber als andere Dinge zu tun.
Und die Geduld, um solche Geschichten zu schreiben, hat sich über die Jahre bei mir entwickelt, denke ich.

Das wird vielleicht der Grund sein für diese lange FF^^
Hiko Nanashi ( 70631 )
Abgeschickt vor 740 Tagen
Mir fällt grade auf dass du richtig viel geschrieben hast. Wie konntest du nur die Zeit und Geduld dafür aufbringen?! Ich brauch allein fürs Lesen stundenlang! (Und das will was heißen. Ich hab alle eragon Bücher innerhalb von drei Wochen gelesen. Für alle die eragon nicht kennen: Das sind vier Bücher die je ca. 700 Seiten haben...)
Cc ( 51434 )
Abgeschickt vor 785 Tagen
Ich weiß nicht, ob alle von euch schon Ferien habt oder etwas Besonders macht, diese Tage.

Aber ich wünsche euch trotzdem frohe Ostern^^
Cc ( 26928 )
Abgeschickt vor 787 Tagen
Falls du mehr wissen willst, in meinem Account gibt es noch weitere Extra-FFs, die alles mögliche erzählt. Du kannst hier entweder auf "Mehr Quizzes von C?" klicken oder du scrollst runter und klickst auf "Meine Quizzes". Dann muss du im Suchfenster nur "C" eintippen, dann erscheint alle meine Werke.

Neben der FF-Reihe tauchen dann auch die Extra-FFs auf, die auch Sia und Sinea beschreiben, von der Geschichte des Kaiserreichs erzählen, einige Fragen beanworten wie, wie viele Dörfer gibt es im Tal der Mondberge usw.

P.S. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass die FF-Reihe "Die Welt der Schwertninjas mal anders..." nicht von mir stammt, sondern von einem Fan, der so begeistert von meiner FF war, dass er eine eigene FF basierend auf meine schreibt ;)
Cc ( 26928 )
Abgeschickt vor 787 Tagen
Hallo Ketsueki^^

Also, erstmal freut es mich, dass dir meine FF gefällt. Wenn du dir ein Bild von Sokuron machen willst, kannst du hier reinschauen...

http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1380647687/Die-Legende-der-Drei-Schwertninjas-Der-Pfad-von-Sokuron

Das ist eine Extra-FF, die sowohl sein Aussehen schildert wie auch seinen Lebenslauf, vom Krieg bis zu dem Zeitpunkt, wo er Konoha erreicht.
Ketsueki ( 54083 )
Abgeschickt vor 789 Tagen
Hey ich liebe deine Geschichte, sie ist echt cool, spannend und lang noch dazu. Aber ich würde gerne mehr über Sokuron erfahren, weil ich mir leider kein genaues Bild über sein Aussehen und so machen kann. Sonst passt alles, schreib weiter so gute Kapitel und mehr Geschichten die einen so fesseln.
Deine Ketsu