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Der Flammenbaum 2

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2 Kapitel - 1.045 Wörter - Erstellt von: Donnerflamme♥ - Aktualisiert am: 2015-07-07 - Entwickelt am: - 522 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Als Alessa am nächsten Morgen erwachte war es noch dunkel draußen. Leise öffnete sie die Tür und schaute in das Zimmer ihrer Eltern. Diese schliefen noch tief und fest. Vorsichtig schloss sie die Tür wieder und machte ihr Fenster auf. Mit glänzenden Augen betrachtete sie den Flammenbaum der vor ihrem Fenster die Äste ausbreitete. Er war auch der Grund weshalb sie so früh munter war. Die kühle Nachtbrise ließ ihre Haare zu Berge stehen. Alessa stieg vorsichtig auf das Fensterbrett. Ihre Hände fest am Fenster stand sie aufrecht da. Ihre Augen versuchten in der Dunkelheit mehr sehen zu können, was ihnen leider nicht gelang. So tastete sie vorsichtig mit dem Fuß durch die Luft und suchte einen Ast. Als ihre Zehen den kühlen glatten Ast berührten durchfuhr sie ein Schauer. Die Rinde war schön glatt. Ohne Kerben oder sonstigen. Als Alessa einen guten Halt mit ihrem Fuß gefunden hatte ließ sie einen Hand los und packte einen höheren Ast. Er war dünner schien aber trotzdem kräftig zu sein. Ihr zweiter Fuß und Arm folgten. Als sie voll und ganz am Baum stand nahm ihr die Bewunderung an den Baum, die Schönheit des Baumes und vor allem die Erfüllung ihres Traumes den Atem. Die hübschen flammenfarbenen Blüten strahlten in ihrer ganzen Pracht und waren auch im Dunkeln gut zu erkennen. Die grünen eher ins dunklere gehenden Blätter verstärkten die auffallende Farne noch mehr. Das Blätterdach war ziemlich dicht und durch die weiteren roten Blüten konnte man Alessa nicht sehen. Sie setzte sich in eine Astgabel und schenkte dem Baum staunende Blicke. Ihre Hand strich sanft über einen Ast. Am liebsten hätte sie einige der roten Blüten mitgenommen, aber sie wagte es nicht ihn zu verunstalten. Das Geräusch von Stimmen und die schwerfälligen Schritte eines Menschen nachdem man erwacht war schreckte sie aus ihren Träumen. Schnell glitt sie wieder in ihr Zimmer und schloss das Fenster hinter sich. Gerade als sie sich wieder zugedeckt hatte öffnete ihr Vater die Tür.,, Aufstehen. Das Frühstück wartet! ", sagte er mit noch rauer Stimme. Alessa grunzte um zu bestätigen das sie es gehört hat und machte sich daran so verschlafen wie es ging aufzustehen. Sie stieg kurz in die Dusche um sich zu erfrischen und zog sich dann um. Als sie dann alle fertig waren gingen sie in den Frühstücksraum. Die Veranda war offen und ließ kühlen Wind in den Raum wehen. Alessa nahm sich Müsli mit Joghurt und schnitt sich noch Honigmelone dazu. Gedankenverloren vermischte sie alles und nahm einen Bissen. Zum Trinken hatte ihr ihre Mutter frisch gepressten Orangensaft gebracht. Dankend trank sie einen Schluck. Ein wenig Blutorange war auch dabei. Nachdem sie aufgegessen hatten gingen ihre Eltern wieder in das Zimmer um zu überlegen was sie heute machen sollten. Währenddessen ging Alessa wieder zu dem Flammenbaum. Im hellen konnte man alles viel genauer sehen und er sah prächtiger aus auch wenn der Mond ihm in der Nacht den richtigen Glanz gab. In der Nacht wirkte er auch viel Geheimnisvoller. Tag und Nacht sah er Traumhaft aus. Alessa fiel eine Stelle auf an der eine kleine Einkerbung war. An einem Drittel des Randes verlief ein Ast der an den Stamm gewachsen war. Zwei Zweige an diesem Ast umrundeten die Einkerbung ganz was erst nach genauem Hinschauen auffiel. Auch die Einkerbung selber lag im Schatten und wurde von vielen roten Blüten bedeckt. Alessa hatte sie nur bemerkt weil der Wind die Blüten zur Seite wehte. Vorsichtig legte Alessa ihre Hand auf die Einkerbung.

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    Es waren nur Sekunden vergangenen doch Alessa schienen es wie Stunden als sie wieder die Augen öffnete. Sie fand sich neben dem Flammenbaum wieder. Genauso wie bevor sie die Augen geschlossen hatte. Als sie sich umblickte merkte sie das der Baum nicht auf einer Grasfläche stand sondern nun am Rand einer Lichtung die von Flammenbäumen umgeben war. Alessa stockte es der Atem. Plötzlich zog ein Wind auf und blies alle Blüten des einen Fkammenbaums herum segeln. Die Blüten wirbelten um Alessa herum bevor sie dann vor ihr stehen blieben. Der Flammenbaum begann zu sprechen:,, Sei gegrüßt Alessa! Wir heißen dich hier in Flammastella willkommen! " Alessa blickte verwirrt drein. Der Baum fuhr fort:,, Wir haben dich aus einen bestimmten Grund hierher gebracht. Wir brauchen deine Hilfe. Jäger sind in unser Land gekommen u d haben fast alle Vögel getötet. Wir brauchen die Vögel zur Befruchtung und wenn es keine Vögel mehr gibt, gibt es keine Flammenbäume mehr. Wir brauchen einen Menschen um die Jäger zu vertreiben. Du schaffst dies aber nur wenn du so bist wie du bist! Es wird nicht einfach werden da die Jäger absichtlich hier her geschickt wurden. Und sie schießen mit Gift das uns auch schadet. Riesige Gebiete wurden schon vergiftet. Die Jäger dringen immer weiter vor. In ein paar Tagen gibt es keine Flammenbäume mehr! " Alessa runzelte verwirrt die Stirn und meinte:,, Aber in unserer Welt auf der Erde gibt es doch noch Flammenbäume? ",, Wenn hier alle aussterben sterben in eurer Welt auch alle aus. Hier ist die Quelle der Flammenbäume.",, Und was hat es mit "Dies schaffst du nur wenn du bist wie du bist" auf sich?" Der Baum schwieg kurz und meinte dann:,, Erzähl mir dein Leben. Dann verstehst du was ich meine.",, Nun ja also ich heiße Alessa. Ich bin ins Gymnasium gekommen " Der Baum unterbrach sie:,, Nein dein ganzes Leben.",, Das ist mein ganzes Leben. ", flüsterte Alessa.,, Nein das davor ist auch dein Leben. Es hat nur einen anderen Namen."

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