Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 11)

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5 Kapitel - 4.145 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-09-30 - Entwickelt am: - 1.376 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Zeit im Institut birgt viele Überraschungen positiver und negativer Art für Kyoko–und für die anderen Lancers, die jetzt eintreffen!

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*aus Kyokos Sicht* „Was soll der Mist? Wieso bekomme ich viel weniger als die da drüben?" Empört deutete ich mit dem ausgestreckten Zeigefing
*aus Kyokos Sicht*
„Was soll der Mist? Wieso bekomme ich viel weniger als die da drüben?" Empört deutete ich mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf drei lachende Häftlinge, die sich gerade am Tisch sitzend den Bauch vollschlugen. Der Typ, der das Essen ausgab, lachte bloß und schubste mich vor der Essensausgabe weg, sodass ich beinahe samt Tablett hingefallen wäre. „Hey du Feigling! Wenn du dich mit mir anlegen willst, dann duelliere dich mit mir!" rief ich voller Wut, was wieder nur schallendes Gelachter nach sich zog. „Na wartet, ihr..." knurrte ich sauer, während ich mich aufrappelte und mir den Staub von der Kleidung klopfte. „Kyoko, lass es gut sein. Das bringt doch nichts." stoppte mich da Gong, der mir fest die Hand auf die Schulter legte, bevor ich mich auf den Essenstypen stürzen konnte. „Trotzdem..." murrte ich beleidigt, seufzte dann aber resigniert und ließ mich auf einen Stuhl fallen. Mir gegenüber positionierten sich Dennis und Gong, was ich nicht sonderlich prickelnd fand, denn ich konnte keinen von beiden wirklich leiden. Dennis war einfach nur durchgeknallt, Gong zu ernst und humorlos. Wäre Shun doch bloß hier... Aber er saß ja in völliger Isolation in der Einzelzelle; das hatten mir Gong und Dennis gleichermaßen bestätigt. Auch auf eigene Faust hatte ich versucht, mehr über die Einzelzellen und generell etwas über das Institut heraus zu bekommen, aber richtig erfolgreich war ich nicht gewesen. Wenigstens hatte ich meine eigentliche Kleidung wieder gefunden, sodass ich nicht mehr die dämliche Häftlingskleidung tragen musste. Natürlich hätte ich mir mehr Komfort in diesem Institut und bessere Behandlung schaffen können, aber dafür hätte ich mit Karten aus meinem mir heiligen Deck bezahlen müssen, was für mich absolut nicht in Frage kam. Mein Deck war meine Seele, jede Karte enthielt ein Stück von ihr, selbst die Karten, die ich nur im Side Deck als Ersatz-oder Strategiewechselkarten dabei hatte. Jede Karte war mir heilig, deswegen würde ich nie eine abgeben wegen ein wenig Komfort.
Ich lag gerade mal wieder in der Gemeinschaftszelle, umgeben von dem monotonen, nervigen Gelaber von Dennis und dem Schweigen von Gong und starrte gelangweilt die graue Decke an, als ich plötzlich mir sehr bekannte Stimmen hörte. „Was fällt euch ein, mich hier einzusperren! Ich bin Silvio Shingo und wenn mein Vater erfährt, was ihr mit mir hier macht, wird das ganz schreckliche Konsequenzen für euch Abschaum haben!" „Silvio, ich glaube, das haben die nicht so ganz verstanden, befürchte ich." hörte ich kurz nachdem die Gittertür zugeknallt worden war, von jemanden, den ich sofort durch die Klangfarbe als Yuya erkannte. Meine Vermutung wurde dadurch bestätigt, das Gong plötzlich mit voller Inbrunst rief: „YUYAAAAAA!" Grinsend beobachtete ich aus dem Dunklen, wie Yuya von Gong fest gedrückt wurde, wobei Gong ganze Badewannen an Freudentränen verdrückte. Ich zeigte nicht wirklich Anteilnahme, im Gegenteil-Gongs pathetisches Rumgeheule verschlechterte meine sowieso absolut nicht glänzende Stimmung noch mehr. Doch dann entdeckte ich zu meiner großen Überraschung hinter Yuya zwei junge Männer, die ich nur allzu gut kannte. „Shinji! Crow! Was macht ihr denn hier? Und v.a. was habt ihr mit Yuya zu tun?" rief ich und sprang auf, sodass sie mich nun sehen konnten. „Kyoko?" fragten beide Synchro-Duellanten daraufhin wie aus einem Münde und liefen zu mir. „Ja, ich bin's, auch wenn ich mir das Gegenteil wünsche." „Aber wieso bist du hier? Und warum bist du das letzte Mal so schnell weggerannt? " wollte Crow verärgert wissen, während Shinji mich kurz umarmte. „Lange Geschichte... Die Kurzfassung ist, dass ich in der Untergrundarena war, um ein paar Kumpel von mir zu finden, diese Idioten hinter mir zum Beispiel und noch Jemanden, der leider momentan in Einzelhaft sitzt. Tja, blöderweise ist dann der Security aufgetaucht und hat einen Großteil der Leute aus der Arena wegen unerlaubter Anwesenheit bei nicht öffentlichen Duellen verhaftet." „Wen meinst du mit Einzelzelle? Etwa Reiji?" rief da Yuya aufgebracht, woraufhin ich heftig den Kopf schüttelte und erklärte: „Nein, um Himmels Willen-nein! Reiji ist mir bisher noch gar nicht über den Weg gelaufen, dieser Feigling. Euch anscheinend auch nicht. Nein, ich rede von Shun." „Der Blödmann hat sich gleich am ersten Tag mit anderen Insassen duelliert und wurde deshalb isoliert eingesperrt." ergänzte Dennis, wofür ich ihm einen bösen Blick zuwarf. Shun war kein Blödmann! Im Gegenteil, der größte Blödmann, der momentan anwesend war, war dieser rothaarige Clown hinter mir mit dem D-Namen, der es nicht einmal wert war, ausgesprochen zu werden. „Halt einfach deine Klappe." stellte ich mürrisch fest und löste mich wieder aus Shinjis herzlicher Umarmung. „Woher kennst du eigentlich Crow und Shinji? Sag bloß, du bist mit Shinji zusammen!" wollte da Silvio, vorlaut wie immer, wissen, was mich erröten ließ. „WAS! SPINNST DU? NIE IM LEBEN! CROW UND SHINJI SIND BLOSS GUTE FREUNDE! Falls du Idiot es vergessen haben solltest, habe ich einen Großteil meiner Kindheit hier bei den Commons verbracht und damals habe ich auch die beiden kennen gelernt." „Korrekt. Mit ihr konnte und kann man sich gut duellieren. Ihre Synchro-Beschwörungen sind sehr stark." bestätigte Crow ruhig, woraufhin Silvio die Kinnlade herab fiel. „Die kann Synchro-Beschwörungen!" Ich rollte genervt mit den Augen und fragte belustigt: „Hast du das erst jetzt gemerkt? Mann, du bist ja noch verblödeter als ich dachte. Weißt du, wenn ich jahrelang in Synchro lebe, ist es doch logisch, dass ich als Duellantin auch ihre Spezialbeschwörung lerne, oder?" Silvio verzog seinen Mund schmollend und wandte sich mit verschränkten Armen ab, was alle im Raum Anwesenden zum Lachen brachte. „Wo sind wir hier eigentlich?" wollte dann Yuya von mir wissen, was ich ihm mit Leichtigkeit beantworten konnte. „Im Institut, dem Gefängnis von unserer Stadt. Hier landen alle, die vom Security verhaftet wurden. Die meisten sind unschuldig, doch manche nicht... Seid vorsichtig, mit wem ihr euch anlegt." Mit diesen Worten wandte ich mich ab und wollte mich wieder auf mein Bett fallen lassen, als der Gong zum Essen ertönte. Zusammen mit den anderen Lancers, Crow und Shinji ging ich die Treppen hinab, begleitet von Wärtern in den Innenhof, wo das Essen ausgeteilt wurde. Wie beim letzten Mal wurde mir nur sehr wenig gegeben, doch dieses Mal sparte ich mir die Energie, um den Essensausgeber zu beschimpfen-es war sowieso hoffnungslos. Resigniert seufzend setzte ich mich an einen Tisch und begann zu essen. Dabei beobachtete ich amüsiert, wie Silvio sich vor dem Warter aufführte, dass er der Sohn des Bürgermeisters sei und blablabla und dass ihm deswegen mehr Essen zustehe. Dämlicher Schwachkopf-er verschwendete bloß seine Energie. Crow und Shinji hatten das bereits erkannt und setzten sich deshalb mit Gong und Dennis sich an meinen Tisch. Doch als Yuya und Silvio zu uns liefen, stolperte Yuya unglücklicherweise über ein ausgestrecktes Bein und fiel zu Boden, weswegen sein Essen sich über den Boden ergoss. Ebenso erging es Silvio, der daraufhin nur noch mehr zu zetern begann. Genervt rollte ich bloß mit den Augen, half beiden auf und führte sie zum Tisch, wo ich ihnen von meinem Essen abgab. „Aber dann hast du doch nichts!" protestierte Yuya besorgt, als ich ihm meine Brotscheibe hinhielt, während Silvio schon manierenlos über meine Suppe herfiel, was ich nur kopfschüttelnd abwehrte. „Nein, nein, keine Sorge. Ich komme schon klar. Erstens habe ich sowieso kaum Hunger und zweitens..." Ernst stand ich auf. „Muss ich jetzt los. Bis später, Aniki." „Aniki?" wollte Yuya verwirrt wissen, woraufhin ich mit einem kleinen Lächeln erwiderte: „Nicht an dich gerichtet, sondern an IHN." Yuya schaute noch verwirrter und blickte sich um. „An wen?" Ich schmunzelte bloß und drehte mich um. „Das wirst du schon noch herausfinden..." Mit diesen Worten schritt ich davon. Erstaunlich, dass Yuya noch gar nicht wusste, dass Yuto in ihm lebte. Vielleicht ahnte er es bloß und traute sich nicht, das zu glauben.
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Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 11)
Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 11)
Die Zeit im Institut birgt viele Überraschungen positiver und negativer Art für Kyoko–und für die anderen Lancers, die jetzt eintreffen!
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2015-07-02
407E
Yu-Gi-Oh!

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