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Der Flammenbaum

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5 Kapitel - 1.329 Wörter - Erstellt von: Donnerflamme♥ - Aktualisiert am: 2015-07-06 - Entwickelt am: - 521 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein 15 jähriges Mädchen fährt mit ihren Eltern nach Madagaskar und erlebt dort ein Abenteuer, das sie nie vergessen wird.

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    Alessa warf ihre Tasche auf den Boden und warf sich aufs Bett. Mit den Fingern fuhr sie sich durchs Haar und schaltete dabei ihr Handy an. Sie checkte ihre neuen Nachrichten durch und machte sich dann daran eine Chipspackung zu öffnen. Genüsslich schob sie sich ein Chip in den Mund und drehte ihr Radio an, in das sie ihre neue CD eingelegt hatte. Ein zufriedenes Lächeln breitete sich in ihrem Gesicht aus. Es war endlich vorbei. Die Schule war aus und sie hatte es geschafft. Morgen waren endlich Ferien. Und dann konnte sie jeden Tag mit ihren Freundinnen abhängen bis spät in die Nacht hinein. Während sie der Musik lauschte nahm sie ein Buch über nie Hand. Sie kannte es nicht. Ihre Mutter musste es ihr gekauft haben. Interessiert schlug sie es auf und begann den Prolog zu lesen. Der Titel hatte sie richtig inspiriert und der Prolog war auch nicht schlecht. Nicht zu viel verratend und auch so spannend. Trotzdem so, dass man unbedingt weiter lesen musste. Die Musik und die Freude an den Ferien ganz vergessen vertiefte sich Alessa in das Buch. Jede Zeile, jeder Satz, jedes Wort passte perfekt dort hin wo es war. Alles war ausführlich beschrieben, aber nicht so lang damit es langweilig wurde. Alessa las bis ihre Mutter sie rief. Sie legte das Buch zur Seite und ging hinunter. In diesem Moment wusste sie noch nicht, dass ihre Eltern etwas verkünden würden was ihr Leben verändern würde.

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    Alessa ging die Treppen hinunter und setzte sich an den Esstisch. Ihr Vater saß dort bereits mit der Zeitung in der Hand. Ihre Mutter war gerade dabei die Töpfe auf den Tisch zu stellen. Gedeckt war bereits. Schweigend nahm sich jeder etwas vom Lungenbraten und von dem Wildreis.,, Danke für das Buch. Es gefällt mir sehr.", sagte Alessa nach einiger Zeit und brach damit das Schweigen. Sichtlich erfreut meinte ihre Mutter:,, Das freut mich. Eigentlich war es für den Urlaub gedacht, aber du kannst es auch jetzt schon lesen." Verwirrt über die Antwort ließ Alessa die Gabel sinken:,, Urlaub? Welcher Urlaub? Ich dachte wir bleiben heuer zu Hause."
    ,, Ach!", ein zuckersüßes Lächeln schmückte das Gesicht von Alessas Mutter:,, Wir haben geheim einen Urlaub geplant um dich zu überraschen. Unser Flug ist am Sonntag in der Früh. Bis dahin hast du noch Zeit deine Sachen zu packen",, Ist ja schön und gut, aber wohin geht der Flug? ", Alessa war weniger darüber erfreut. Sie hatte schon einen Plan gemacht. Natürlich war die Aussicht auf Urlaub schön für sie hätten ihre Eltern das nur früher gesagt. Schmunzelnd meinte ihre Mutter:,, Die Reise geht nach Madagaskar! " Als Alessa kleiner war wollte sie unbedingt nach Madagaskar. Der Grund war eine Kindergeschichte in der es um zwei Kinder ging die während der Kriegs Zeit lebten. Sie waren gute Freunde und trafen sich immer bei einem Baum. Als der Krieg begann änderte es sich nicht. Während um den Baum herum alles in Schutt und Asche zerfiel blühte der Baum wunderschön. Wegen der roten Blüten und der Kraft in den schlimmsten Zeiten zu überleben nannten die Kinder ihn Flammenbaum. Alessa hatte diese Geschichte geliebt und wollte selbst einmal einen Flammenbaum sehen. Ihre Mutter hatte ihr erzählt er käme ursprünglich aus Madagaskar und nun war ihr Mutter endlich dazu bereit ihren Kindheitstraum zu erfüllen.

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    Es war Samstag. Der letzte Tag vor dem Urlaub. Alessa saß in ihrem Zimmer und packte ihre Sachen zusammen. Das eine oder andere hätte sie zwar noch gerne im Einkaufszentrum gekauft, doch es schüttete wie aus Eimern. Sie musste wohl ohne dem klar kommen. Als sie fertig war setzte sie sich auf ihr Bett und nahm das Buch wieder in die Hand. Bevor sie weiter las betrachtete sie das Cover. Es war perfekt. Geheimnisvoll und passend zum Titel und Inhalt. Nach einigen Minuten in denen sie nur das Cover betrachtet hatte begann sie weiter zu lesen. Es war wie verhext. Sie fühlte sich als wäre sie mitten drinnen in dem Erlebnis. Sie hatte schon viele Bücher gelesen, auch wenn das einige nicht erwartet hätten, aber kein Buch hatte sie so inspiriert. Der Autor sagte ihr nichts. Was anderes hatte sie nicht erwartet. Jeder Autor der es mit einem Buch weit gebracht hat hatten genau so gutes geschrieben oder überhaupt probiert. Ein perfektes Buch kann man nur einmal im Leben schreiben. So ist es nun mal. Trotzdem beschloss Alessa noch nach dem Autor zu googeln. Vielleicht fand sie doch noch etwas Interessantes. Im Moment konzentrierte sie sich aber lieber wieder auf ihr Buch und tauchte in eine andere Welt. Erst als ihr Vater ins Zimmer kam merkte sie wie spät es war. Sie duschte sich schnell und putzte sich die Zähne, dann legte sie sich schlafen.

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    Sie waren früh losgefahren. Mit den Koffern eilten sie aus dem Haus und hielten das nächste Taxi an. Sie verstauen die Koffer und fuhren los. Alessa starrte aus dem Fenster und beobachtete die vorbei fliegenden Häuser. Sie hatte wenig geschlafen und wäre fast eingenickt. Ihre Mutter stieß sie unsanft an und Alesaa setzte sich aufrecht auf. Im Flugzeug würde sie schlafen können. Am Flughafen angekommen bezahlte ihre Mutter den Taxifahrer während ihr Vater schob einige Koffer Richtung Flughafen schleppte. Alessa nahm ihren Koffer und folgte ihm. Sie mussten sich an einer langen Schlange anstellen und ewig warten. Nach langem hin und her gingen sie endlich in das Flugzeug. Müde ließ sich Alessa auf ihrem Platz nieder und schlief ein. Wie das Flugzeug startete bekam sie nicht mit.
    Nach geschätzten zwei Stunden erwachte sie wieder. Einige Zeit lang starrte sie nur dem Fenster und beobachtete die Wolken. In dieser Zeit wünschte sie sich die Wolken berühren oder wie in Filmen darauf zu sitzen und den Menschen unten am Boden zu zu schauen. Vielleicht sogar mit einem Engel neben sich und dem Amor. Und sie dürfte selber mal zwei Liebespfeile abschießen. Oder wuchs wäre selber ein Engel und könnte fliegen. Und mit ihren Freunden wurde sie dann Wolkenfangen spielen und das Spiel bei dem man sagen muss Wie diese Wolke aussieht und Wolkenengel machen. Alessa wusste das das etwas kindisch war, aber ihr war das egal. Hauptsache ihr war es Recht. Nach der ganzen Träumerei
    las sie wieder ihr Buch weiter.

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    Endlich waren sie in Madagaskar. Sie wusste nicht wie das jetzt ablief. Zu Letzt als sie mit dem Flugzeug geflogen war sie ein Jahr alt gewesen. Sonst fuhren sie immer mit dem Auto auf Urlaub. Ihre Eltern erklärten ihr das sie erstmal ihre Koffer abholen werden würden und dann müssten sie selber noch schauen wie wir zum Quartier mussten. Deshalb holten sie ihre Koffer und stellten sich etwas abseits hin. Es stellte sicher heraus, dass das Quartier nicht weit entfernt war und so gingen sie zu Fuß dort hin. Nach sieben Minuten kämmen sie dort an und gingen auf ihr Zimmer. Alessa packte an dem Tag noch ihre Sachen aus und ordnete sie in den Kasten. Danach war Abendessen und dann duschte sie sich nur noch und ging schlafen.

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