Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 24

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7 Kapitel - 7.781 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-06-29 - Entwickelt am: - 770 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Und so rief Manwe, König aller Valar:,, Nur, wenn du dich der Vergangenheit stellst, kommst du auch in der Gegenwart zu einem Sieg!``

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Kapitel 17Vom Nebel des Grauens und dem Licht des LebensNachdem Glorfindel den Befehl gab, einen Pfeilhagel auf die Horden des Feindes los zu lassen,
Kapitel 17
Vom Nebel des Grauens und dem Licht des Lebens
Nachdem Glorfindel den Befehl gab, einen Pfeilhagel auf die Horden des Feindes los zu lassen, befahlen die Töchter Aragorns ihren Elbenkriegern, die Schwerter zu ziehen. Die große, verbrannte Ebene vor Fornost wurde nun zu einem einzigen Schlachtfeld. Nachdem die Elben, wie auch Zwerge, Menschen und Hobbits ihre Schwerter zogen, rannten und ritten sie allesamt auf das Heer Agandaurs zu. Die Battalione des Khorondrims lernten allerdings dazu, seitdem sie unter Agandaurs und Rhachs Führung standen. Statt ihre Speere zu ziehen und einfach gegen die freien Völker zu kämpfen, teilte sich die Armee in vier Blöcke auf. Die vier Bataillone, bestehend aus jeweils zwanzigtausend Kreaturen Morgoth's unterschieden sich in ihren Einheiten und Ausrüstungen. Agandaur ahnte, dass die freien Völker Arnor verteidigen würden und so saß er sich mit seinen Drachen beruhigt auf ein verbranntes Steinhaus und verkroch sich somit hinter seiner Armee und sah zu, wie die Völker untergehen würden. Zur selben Zeit traten vier Gebirgstrolle in regelmäßigen Abständen in die Mitte der Orkhorden auf, während die freien Völker auf die finsteren Legionen zu kamen. Gorbulus und Farin wunderten sich über das ruhige Verhalten des Feindes und Farin rief Gorbulus zu, während dieser seine Halblinge in die Schlacht führte, begleitet von den zweitausend Zwergen Khazad Dums:,, Was in Durins Namen machen diese Schwachköpfe da?`` Gorbulus zuckte nur ahnungslos mit den Schultern und schwieg, denn er musste sich auf seinen störrischen Esel konzentrieren, der gerne vom Ziel abwich. Krashnak stellte sich nun auf einen großen Felsen vor dem Haupttor Fornosts und winkte mit einer großen, roten Fahne. Als nächstes gaben einige schwarze Numenorer, welche in regelmäßigen Abständen auf Erhöhungen zwischen den Blöcken standen, ein Handzeichen und leiteten es an einen großen Troll mit einer Keule und einem Schwert weiter. Dies war Borlog. Der Trollanführer, der sich in den hinteren Reihen der Armee positionierte, gab nun einen lauten Kampfschrei von sich und an ihm rannten plötzlich einhundert Gebirgs-, Hügel-, Höhlentrolle und Olog Hais vorbei. Diese trugen jeweils eine scharfe Mine und beförderten sie durch die vier Blöcke zur Front. So lagen am Ende jeweils acht Minen vor den einzelnen Blöcken und als die Elben, Menschen, Zwerge und Hobbits nah genug kamen, da zog jeder Troll eine Fackel und ließ die Minen explodieren. Dabei entstanden vor den Armeen Agandaurs vier tiefe Schluchten, welche die Trolle und Minen mit in den Abgrund rissen, wie auch einige Ork Soldaten, doch die einzelnen Völker wurden so voneinander getrennt und mussten sich in einer deutlichen Unterzahl alleine dem übermächtigen Feind stellen. Durch die Explosionen der vier Minenreihen vor den Toren der Stadt öffnete sich eine gewaltige Schlucht, sodass die Männer des Lichts nicht einmal fliehen konnten.,, Verdammt! Durch diese Minen haben sie uns von den anderen getrennt!``, keuchte Galadriel. Sie, Glorfindel und ihre viertausend Elben aus Lorien, Düsterwald und Lindon mussten sich nun gegen zwanzigtausend schwarze Uruks und Gebirgstrolle behaupten. Sie war am weitesten von Fornost entfernt. Ihre Schwester Arnariel kämpfte hingegen mutig und entschlossen mit ihren eintausendfünfhundert Imladris Kriegern gegen fünfzehntausend Khorondrim-, Wolfs- und Wargreitern an. Die Naugrim und ihr König Farin schlachteten währenddessen so viele Riesen und schwarze Numenorer ab, wie sie nur konnten. Mit eisernen Äxten und Hämmern schlugen sie ihren Feinden den Kopf ein. Die Hobbits hatten da schon eine wesentlich schlechtere Chance, zu überleben, waren sie doch recht klein und hatten zehntausende von Wargen und Wölfen vor sich. Gorbulus und seine Halblinge wurden von den Wölfen umkreist und fanden keinen Ausweg, zu fliehen.,, Bleibt ruhig! Zieht eure Steinschleudern und Schwerter!`` Die Kreaturen der Unterwelt fletschten nur ihre Zähne und knurrten. Schritt für Schritt kamen die Tiere immer näher an die Auenländer heran. Auf einmal hörte Gorbulus Freund Rowen, wie es in den Reihen der Warge und Wölfe zu Unruhen kam und sie anfingen, zu heulen und zu wimmern. Ruckartig drehten sich die Wölfe und Warge um und Gorbulus sah dies als seine Chance an:,, Tötet sie!`` Sofort ritten die Eselreiter auf die Wölfe zu und schlachteten sie von hinten ab. Als Rowen und Gorbulus sahen, wer die Tiere Barad Thangorodrims zum winseln brachte, fiel ihnen ein Stein vom Herzen. Es schien, als wären nicht nur die Halblinge mit ihren behaarten Füßen in der Schlucht eingesperrt worden, sondern auch die Lehen Gondors. Mit Keulen schlugen die Hügelmenschen den Reittieren der Orks und Uruks den Kopf ein. Manche der großen Männer saßen sich sogar auf die Wölfe drauf und ritten sie erst einmal, bevor sie sie zu Fall brachten. Als Agandaur aber von der Ferne erspähte, wie die Hügelmenschen seine Tiere abschlachteten, da flüsterte er seinem Drachen zu:,, Flieg und lass die Edain brennen!`` Augenblicklich erhob sich das feuerspeiende Reptil von seinem Felsen und flog mit Agandaur auf dem Rücken auf die Hobbits und Hügelmenschen zu. Als Gorbulus sah, welche Gefahr auf sein Volk zu kam, befahl er den Hobbits, sich zum Abgrund zurück zu ziehen. Rowen aber schrie seinem Freund unter dem Lärm der Schlacht noch zu:,, Gorbulus! Wir müssen die Menschen warnen! Wir verdanken ihnen unser Leben!`` Er gab Rowen Recht, doch er erwiderte:,, Führe du unser Volk sicher zur Schlucht! Es bleibt nicht mehr viel Zeit! Der Drache kommt immer näher!`` So schnell, wie Gorbulus nur konnte, ritt er zu einen, der Hügelmenschen und wollte sie warnen. Ehe der Mann Dunlands aber verstehen konnte, was der Bürgermeister des Auenlands ihm zu sagen hatte, da kam auch schon das Drachenfeuer über sie. Agandaurs Drache flog rasch über die eingeschlossene Ebene hinweg und verbrannte fast sämtliche Männer aus den ländlichen Gegenden. Die Wenigen, die mit Gorbulus fliehen konnten, flüchteten in Richtung Schlucht und kletterten diese hinunter. Obwohl die Hobbits und Hügelmenschen nicht besonders gut klettern konnten, hängten doch viele noch an ihrem Leben und klammerten sich am Erdreich im Abgrund fest, um von Agandaur nicht entdeckt zu werden. Viele der Wölfe und Warge erlitten aber ebenfalls einen grauenvollen Tod, da sie das Drachenfeuer fürchteten und ebenfalls auf die Schlucht zu rannten, in der Hoffnung, sie könnten über sie hinüber springen. Dabei fielen aber die Meisten in den Abgrund und fanden dort ihren sicheren Untergang. Larion und Theor erhoben währenddessen ihre Schwerter in Fornost, um das weiße Haus Eldarions und die Zitadelle zu halten. Sie preschten mit ihren Pferden gegen die Horden der Finsternis, doch plötzlich blieben sie stehen, denn die Erde begann, zu beben. Inmitten von Schutt, Asche und den Flammen des Chaos hörte man Geräusche von Trommeln. Die Uruks zogen sich überraschend zurück und Larion dachte, sie hätten diese Schlacht gewonnen, doch was dann kam, war noch viel schlimmer! Als Theor, der Bruder Luthiels und die letzten Verteidiger Fornosts sahen, was auf sie zu kam, begannen sie zu schwitzen. Der Erbe Eormers reagierte sofort mit einem Befehl:,, Linie bilden! Linie bilden! Meine Brüder, heute werden wir dem Volk Numenors alle Ehre erweisen! Wir kämpfen für unseren König! Wir rächen uns für den Tod unserer Königin und für die Männer, dessen Köpfe auf den Speeren endeten! Heute wird sich Agandaur ein letztes Mal den Menschen widersetzen, denn nach dieser Schlacht wird er uns fürchten! Reitet, reitet für den König!`` Nach dieser Ansage hatte jeder Einzelne, der Ritter Fornosts ein helles Leuchten in den Augen und sie brüllten:,, Für deeeen Köööönig!`` Nicht ohne Grund machte Theor seinen Männern Mut, denn zwischen den Ruinen der Stadt erhob sich ein Balrog aus der alten Zeit. Er und Borlog führten die Bestien Rhachs in die Schlacht gegen die letzten Verteidiger. Uruks, Wölfe, Trolle, sogar Werwürmer folgten ihrem Befehl. Die letzten Numenorer wussten, dass sie sich gegen den Balrog nicht wehren konnten, doch sie versuchten, diesem auszuweichen und griffen die Bestien hinter dem Dämon aus der alten Zeit an. Borlog jedoch lachte bei diesem kläglichen Versuch eines Angriffs nur bösartig und warf jeden Angreifer zurück. Die freien Völker schienen verloren. Die Elben verloren immer mehr, ihrer Sippe. Silberdornbogenschützen aus Lorien versuchten, die Orks mit leuchtenden Geschossen von sich weg zu halten, doch wenn sie eine, dieser Ausgeburten Morgoth umbrachten, rückten drei neue nach. Urukspeerträger engten Glorfindel und Galadriel immer weiter ein:,, Wir sind zu wenige! Wenn nicht bald Hilfe kommt, werden wir als Orkfutter enden!`` Statt Hilfe kam aber nur noch mehr Unheil auf die Elbenkönige, Farin und Gorbulus zu, denn die Sonne verschwand auf einmal hinter dicken Gewitterwolken. Auf Fornosts Ebenen tauchte nun ein dichter Nebelschwaden auf. Sie Situation schien den Zwergen nicht ganz geheuer und Farin fluchte:,, Verdammte Orkmeute! Was ist das für eine neue Teufelei!`` Am Himmel blitzte und donnerte es. Zudem begann es auch noch zu regnen. Der Regen schien aber sauer zu sein, verätzte es den überlebenden Hügelmenschen doch die Haut. Glorfindel flüsterte seiner Gemahlin dabei zu:,, Das ist unmöglich! Das letzte Mal, als ich solch einen Regen zu Gesicht bekam, war in der Schlacht gegen Dol Guldur, zu Zeiten des Ringkriegs. Wenn saurer Regen auftritt, ist immer Hexerei und ein verdorbenes Land im Spiel!`` Der gespenstische Nebel wurde immer dichter und viele sahen nicht mehr den Abgrund und vielen deswegen in die Tiefen. Fast auf dem gesamten Schlachtfeld hörten die Kämpfe auf und alle warteten darauf, was geschehen würde. Dann kam er. Im Norden hörte man ein unheimliches Flüstern und wenn man genau hinsah, bemerkte man Umrisse von gespenstischen Wesen. Sartor und seine Grabunholde kamen. Der schwarze Numenorer, welcher diese ekelerregende Pest über Arnor herauf
beschwor, flüsterte seinen toten Anhängern zu:,, Tötet sie!`` Fast einhundert Grabunholde traten nun auf dem Schlachtfeld auf und zogen ihre Schattenklingen. Viele der verfluchten Seelen waren imstande, sich unsichtbar zu machen, was den freien Völkern ihren Kampf noch zusätzlich erschwerte. Für Arnariel schien die Schlacht aussichtslos und sie rief:,, Wir sind verloren!``
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Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 24
Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 24
Und so rief Manwe, König aller Valar:,, Nur, wenn du dich der Vergangenheit stellst, kommst du auch in der Gegenwart zu einem Sieg!``
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2015-06-29
402C
Herr der Ringe

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