My own Twilight Story (Kapitel 9)

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1 Kapitel - 848 Wörter - Erstellt von: Littlewolf - Aktualisiert am: 2015-06-29 - Entwickelt am: - 1.107 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    • ZwischenstoppDie Tage verfliegen wie im Flug. Princeton haben wir bereits hinter uns gelassen und fahren derzeit an einer Schlucht entlang. Wie so
    • Zwischenstopp
    Die Tage verfliegen wie im Flug. Princeton haben wir bereits hinter uns gelassen und fahren derzeit an einer Schlucht entlang. Wie so oft während der letzten Touren döse ich auch jetzt vor mich hin, weshalb ich abrupt aufwache als Alex das Quatt jäh zum Stehen bringt. Er lauscht und fragt: „Hast du dass gehört?“ „Nein, was den?“ entgegne ich neugierig. Nun schaltet er den Motor komplett aus. Stille. Gespannt horchen wir in die Stille, bis ein Hilferuf an unsere Ohren dringt.
    Noch im selben Augenblick heult der Motor auf und Alex steuert da Quatt über einen Hügel. Auf der Kuppe angelangt bietet sich uns ein Grauenhaftes Bild.
    In dem zu unsern Füßen liegenden Dorf brennen mindestens drei große Gebäude. Kinder und Frauen laufen aufgelöst durcheinander, eine Gruppe von Männern versucht die Brände zu löschen und in der Ferne scheint es eine kleine Reiterschaft recht eilig zu haben. Liebend gern würde ich dies Halunken stellen, doch hebe ich mir meine Kräfte lieber für sinnvollere Sachen auf. Alex sieht mich vielsagend an und auf mein Kopfnicken hin setzt er das Quatt wieder in Richtung Dorf in Bewegung.
    Im Dorf angekommen hilft Alex gleich beim Tragen der Löscheimer. Gerne würde ich auch mit anpacken, doch hat er mich gebeten, mich um die Versorgung der Verletzten zu kümmern und die Frauen und Kinder zu beruhigen. Eigentlich sind dies Dinge, die mir nicht besonders liegen, aber solange sie Alex dann nicht stören und ich irgendwie helfen kann, werde ich versuchen mein bestes zu geben.
    Das Feuer ist endlich unter Kontrolle und der Dorfarzt löst mich ab, sodass ich beim weiteren Löschen behilflich sein kann.
    Ich spüre die Blicke der Dorfbewohner auf mir, während ich den Männern zur Hilfe eile. Doch darum kümmere ich mich nicht, denn an oberster Stelle steht hier das Wohlbefinden der Dorfbewohner.
    Als am Abend die Trümmer weitest gehen abgekühlt sind, beginnen Alex und ich mit dem Aufräumen. Dabei werden wir von einigen Männern unterstützt.
    Eine größere Gruppe Frauen steht aufgeregt tuschelnd neben dem Schutthaufen des Rathauses und deuten immer wieder zu uns hinüber. Ich frage mich, was sie wohl haben und weshalb sie um alles in der Welt nicht mit anpacken.
    Alex scheint mir meine Unsicherheit und mein Missverständnis des Verhaltens dieser Weiber anzusehen und antwortet auf meinen Gedankengang: „Sieh sie dir doch genau an. Sie sind anders als du. Sie wissen nicht, wie sie sich dir gegenüber verhalten sollen.“
    Erst jetzt sehe ich mir die Bewohner und das Dorf genauer an. Was ich sehe lässt mir fast die Luft anhalten.
    Die Frauen in ihren bodenlangen Trachten und dem zurückhaltenden Verhalten und die schiefen Holzgebäude erinnern stark an das Leben zu Beginn des 17. Jahrhunderts.
    Noch am selben Abend beschließen Alex und ich, beim Wiederaufbau der Gebäude zu helfen.
    Auch wenn dies sogleich eine Verzögerung meiner Reise bedeutet.
    nach einigen Tagen tritt der Bürgermeister an uns heran, und bittet uns doch für die Dauer unseres Aufenthalts ins Gästezimmer des Lehrers zuziehen. Schließlich wolle man uns, wenn man unsere Hilfe nicht bezahlen kann wenigstens einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen. Dennoch bat der Bürgermeister mich, mich den Gepflogenheiten des Dorfes etwas anzupassen. Das heißt ich solle bitte die Dorftracht tragen und nicht wie die Männer Balken schleppen sondern mich im Haushalt oder der Kinderbetreuung tätig machen. Alex muss sich sein Lachen verkneifen aber auch ich unterdrücke ein „Nie im Leben!“ und antworte mit einem halbherzigen „Ich werde mich bemühen“. In Wahrheit lehnte ich das Tragen der Tracht strikt ab und auch bezweifelte ich, dass ich eine gute Hausfrau sein könnte. Kinder gingen mir auf die Nerven, meine Kochkünste hielten sich in Grenzen und auch packte ich lieber bei großen Taten mit an, als den Staubwedel zu schwingen…
    Dennoch wollte ich keinen unnötigen Stress machen und versuchte mich in den kommenden Tagen so gut es ging an das Leben der Frauen im Dorf anzupassen. Die Tracht trug ich aber nicht.
    Sobald ich meine aufgetragenen Pflichten zur Zufriedenheit der Frau des Bürgermeisters erfüllt hatte, lief ich zu den Baustellen und half den Männern. Zwar fanden viele Dorfbewohner das nicht richtig, aber am Ende siegte dann doch die Dankbarkeit über jede helfende Hand.
    Mittlerweile war ein Monat vergangen und der Neubau der Schule würde in wenigen Tagen abgeschlossen sein. Also Zeit zum Aufbruch…

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1435520070
My own Twilight Story (Kapitel 9)
My own Twilight Story (Kapitel 9)
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2015-06-28
402E
Twilight, Bis(s)

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