Sophia "Potter" 5

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8 Kapitel - 2.528 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde 1611 - Aktualisiert am: 2015-06-29 - Entwickelt am: - 1.896 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Snapes Sicht:
    Sophia hatte mich tatsächlich Papa genannt! Ich hatte mich schon gefragt, ob sie das jemals sagen würde. Schließlich hatte sie mich zwar als Vater akzeptiert, was ja aber nicht direkt hieß, dass sie mich auch liebte. Aber auch ihre Worte davor hatten es angedeutet. Sie liebte mich also doch und mochte mich nicht nur. Mit diesen schönen Gedanken schlief ich ein.
    Am nächsten Morgen stand ich auf und ging zum Frühstück dort sah ich auch Sophia, die mit ihren Freunden redete, doch als sie mich bemerkte, lächelte sie mich an und ich lächelte auch zurück. Bevor ich mich meinem Essen widmete sah ich noch, wie Granger ihr einen wissenden Blick zuwarf und Potter und Weasly sie anguckten, als wäre sie geisteskrank. Daraufhin mussten Sophia und Granger lachen und mich brachte es auch zum Schmunzeln. Aber da ich nun aß, bekam ich nicht mehr mit, wie Potter und Weasly die beiden mit Fragen löcherten.

    2
    Sophias Sicht:
    Ich lächelte Papa, wie ich ihn nun nannte, zu und erntete einen wissenden Blick von Hermine und total verwirrte Blicke der Jungs, woraufhin Hermine und ich einen totalen Lachflash bekamen. „Was ist so lustig!“, fragte Ron und Hermine antwortete: „Eure Blicke waren einfach zu geil!“ Schon prustete sie wieder los. Ich musste grinsen, doch Harry fragte mich: „Warum hast du ihm zugelächelt?“ „Ach weißt du, Harry! Ich hatte gestern einen Albtraum und er hat mir einen Beruhigungstrank gegeben, damit ich überhaupt noch einmal einschlafen konnte. Das Lächeln sollte so etwas, wie ein Danke sein.“ Gott sei Dank glaubten die Jungs mir und Hermine war ihrem Blick nach wohl auch zufrieden damit, wenn wir das später bereden würden. Also aßen wir unser Frühstück zu Ende und gingen uns unsere Stundenpläne holen. „Na toll! Das haben wir jetzt davon. Danke, Sophia! Jetzt haben wir auch noch die ersten beiden Stunden Zaubertränke!“, beschwerte sich Harry. Ich musste nur anfangen zu grinsen. Denn ich war wirklich talentiert in Zaubertränke und es machte mir auch genauso viel Spaß. Harry war das genaue Gegenteil. Er hasste dieses Fach über alles, was allerdings auch an Papa liegen könnte. Ich hatte schon einmal versucht ihn auf seinen anscheinenden Hass auf Harry anzusprechen, doch er war mir ausgewichen, weshalb ich beschlossen hatte, das ganze erstmals auf sich beruhen zu lassen. Er sollte es mir erzählen, wenn er bereit war. Wir rasten in unseren Schlafsaal und packten unsere Sachen zusammen. Aber nun mussten wir uns beeilen, um nicht zu spät zu kommen. Leider kamen Hermine und ich trotzdem zwei Minuten zu spät und rechneten schon damit Punkte abgezogen zu bekommen, doch das geschah nicht. Als wir anklopften kam ein „Herein!“ von meinem Vater und wir öffneten die Tür. Wir gingen ganz schnell auf unsere Plätze und wagten es nicht einmal Snape anzuschauen. Doch dieser sagte nur: „Guten Morgen die Damen! Könnten sie mir verraten, wieso sie zu spät kommen?“ Ich nahm all meinen Mut zusammen und antwortete ihm: „Es tut uns leid, Sir. Ich habe verschlafen und wäre ohne Hermines Hilfe wohl gar nicht zum Unterricht erschienen.“ Das war vielleicht peinlich, das vor der ganzen Klasse zu sagen, doch ich konzentrierte mich voll auf den Blick meines Vaters, dem ich nicht auswich. Schließlich antwortete er: „Naja, Sie haben wohl letzte Nacht nicht mehr allzu viel Schlaf abbekommen nach Ihrem Albtraum.“ Dann fuhr er ohne einen weiteren Kommentar mit dem Unterricht fort. Hermine und ich warfen uns einen erstaunten Blick zu. Wir hatten weder Punkte abgezogen bekommen, noch mussten wir nachsitzen. Das war wohl noch nie passiert. Zumindest nicht bei den Gryffindors, die mir alle den Rest der Stunde nur erstaunte Blicke zuwarfen. Dann war die Stunde endlich vorbei. Hermine und ich waren trotz des schnellen Einräumens unserer Sachen die letzten im Raum und so erwischte Snape uns doch noch bevor wir verschwinden konnten. Er sagte: „Euch beiden ist hoffentlich schon klar, dass das dieses Mal nur eine Ausnahmesituation war, weil du letzte Nacht diesen Albtraum hattest, Sophia? Ich hoffe, das kommt dieses Schuljahr nicht mehr vor.“ Hermine schaute betreten zu Boden und nickte, während ich Papa in die Augen starrte und ein „Ja.“ murmelte. „Trotzdem kommt ihr nicht ganz ungestraft davon. Ich erwarte euch beide heute Abend um 17:00 Uhr in meinem Büro. Verstanden?“ Ich schaute ihn flehend an und bat: „Bitte lass Hermine da raus! Sie kann nichts dafür, dass wir zu spät gekommen sind! Ich erledige dafür auch die doppelte Arbeit!“ Er überlegte einen Augenblick, während er mir mitten in die Augen starrte. Schließlich sagte er: „Na gut! Aber ich warne dich! Wehe, du kommst auch nur eine Minute zu spät!“ Ich nickte. „Dann könnt ihr jetzt in eure nächste Stunde gehen. Auf Wiedersehen!“, sagte er und schaute mich noch einmal mit einem liebenswürdigen Blick an und drehte sich um. Wir verabschiedeten uns ebenfalls noch mit einem „Auf Wiedersehen!“ und liefen schnell in unsere nächste Stunde, zu der wir glücklicher Weise pünktlich waren. Nach der Stunde fragte mich Hermine: „Wieso hast du Snape angelogen und gesagt, ich hätte nichts damit zu tun. Du hast doch gar nicht verschlafen!“ „Ach, Hermine! Ich wollte nicht, dass du jetzt auch noch bei ihm nachsitzen musst. Vor allen Dingen nicht schon am ersten Tag. Außerdem war ich eh noch mit ihm für heute Abend um 18:00 Uhr verabredet und das hätte er wahrscheinlich abgesagt, wenn du mit mir da gewesen wärst. So kann ich noch mit ihm reden, muss auch nicht so lange nachsitzen und du musst nichts machen.“, antwortete ich ihr. Sie nickte: „Ok! Aber dann musst du mir heute Abend erzählen, worüber ihr gestern und heute geredet habt.“ Ich stöhnte innerlich auf, stimmte aber zu.

    3
    Snapes Sicht:
    Am Abend hörte ich schon um 16:57 Uhr ein Klopfen an der Tür und sagte: „Herein!“ Sophia öffnete die Tür und kam herein. Ich sagte, „Setz dich doch.“, während ich auf den Stuhl gegenüber von mir zeigte. Sie setzte sich und ich erklärte: „Dir ist hoffentlich klar, dass ich dich nicht ohne Strafe davon kommen lassen kann. Deshalb sollst du jetzt bitte 30 Mal schreiben: „Ich komme nicht zu spät zum Unterricht.“ Verstanden?“ Sie nickte und sagte: „Ja, verstanden.“ Dann holte sie ihre Schreibutensilien (geiles Wort oder!) heraus und fing an. Ich korrigierte in der Zeit noch ein paar weitere Hausaufgaben meiner Schüler.
    Nach ein paar Minuten sagte sie, „Ich bin fertig!“, und grinste mich stolz an, was mir auch ein Lächeln entlockte. „Dann lass mal sehen!“ Auf dem Blatt stand 30 Mal in schöner Schrift: „Ich komme nicht zu spät zum Unterricht.“ „Na das ist doch mal was!“, sagte ich und legte meine Unterlagen zur Seite. Danach redete ich noch ein wenig mit meiner Tochter, sodass wir die Zeit vollkommen vergaßen. Auf einmal warf ich einen Blick auf die Uhr und merkte, dass es in einer halben Stunde Zeit wurde zum Abendessen zu gehen. Also ließ ich Sophia gehen und machte mich selbst für das Abendessen fertig.

    4
    Sophias Sicht:
    Beim Abendessen traf ich dann wieder auf Hermine und Ron. Sie sagten Harry müsste noch bei Lockhart nachsitzen. Also aßen wir zu dritt und gingen anschließend Harry suchen. Letztendlich fanden wir ihn in einem verlassenem Gang. Er murmelte irgendetwas darüber, dass er komische Stimmen hörte, doch als er dann sagte, da wäre die Stimme wieder, konnte ich sie auch hören. Wir liefen immer weiter und kamen schließlich an einen Ort im Flur, in dem Mrs Norris, Filchs Katze, an einer Wand hing und aussah, als wäre sie tot. Daneben stand mit Blut geschrieben: „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. Feinde des Erben nehmt euch in Acht.“ Ron, Hermine und ich blieben geschockt stehen, aber Harry ging auf die Katze zu, um sie sich näher anzusehen. Da hörten wir, wie immer mehr Schüler in diesen Gang kamen. Malfoy ließ mal wieder einen seiner blöden Sprüche ab, für die sich aber keiner von uns interessierte. Dann kamen auch noch die Lehrer. Sie starrten zuerst geschockt die Wand und dann uns an. Dumbledore schickte alle anderen Schüler weg und fragte uns, was wir wüssten. Also erzählten wir ihnen die Geschichte. Außer dass Harry und ich eine Stimme gehört hatten. Sie „glaubten“ uns letztendlich doch und wir durften gehen.

    5
    Zeitsprung:
    Der Unterricht verlief genauso langweilig wie im letzten Jahr. Mit der Ausnahme, dass Lockhart, für den ich übrigens fast als einziges Mädchen nicht schwärmte, einen Duelierclub gegründet hatte. Bei unserem ersten Treffen blamierte er sich total. Er nahm Papa als Assistent und flog durch einen einfachen Entwaffnungszauber schon durch die halbe Halle. Ich musste davon breit grinsen, doch das hörte auch auf, als er mich und Ron aufforderte, es selbst zu versuchen. Doch da Rons Zauberstab kaputt war, musste ich gegen Malfoy antreten. Er war nicht schlecht, aber dafür war er auch unfair. Er fing schon bei zwei anstatt drei zu zaubern an, aber ich konnte mich ihm gegenüber trotzdem gut behaupten. Doch dann zauberte er eine Schlange herbei und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Da merkte ich, dass die Schlange einen Jungen angreifen wollte, und ich sagte zu ihr: „Lass ihn in Ruhe!“ Ich merkte, dass Harry genau das gleiche gesagt hatte, doch die Schlange wollte nicht aufhören. Also machten wir weiter. Auf einmal spürte ich die Blicke der ganzen Halle auf mir. Sie sahen mich entsetzt und ängstlich an. Sogar mein Vater. Dann versuchte Lockhart, die Schlange vergeblich zu vernichten, sodass Papa es schließlich tat.
    Danach passierten immer mehr seltsame Dinge an der Schule. Viele Schüler wurden von irgendetwas versteinert und Harry hatte etwas über die Kammer des Schreckens durch ein seltsames Tagebuch herausgefunden. Nun war ich mit Hermine in der Bibliothek, um mehr herauszufinden. Wir hatten gerade etwas sehr wichtiges herausgefunden und gingen aus der Bibliothek, um es Harry und Ron zu erzählen. Da hörte ich auf einmal wieder diese Stimme und warnte Hermine, sich nicht umzudrehen, doch es war schon zu spät. Sie hatte in ihren Spiegel geschaut und fiel versteinert zu Boden. Ich schloss die Augen und versuchte einfach nur dazustehen. Es war wirklich schwer, der Versuchung zu widerstehen, doch lange konnte ich darüber nicht nachdenken, denn ich wurde von einer großen Dunkelheit überwältigt...

    6
    Snapes Sicht:
    Albus wollte, dass wir Lehrer uns alle in einem bestimmten Korridor trafen, weil es einen Notfall gäbe. Ich war gespannt, was los war. Wahrscheinlich war wieder jemand versteinert worden. Ich konnte nur hoffen, dass Sophia oben im Gryffindor-Turm saß und nichts mit alldem zu tun hatte. Doch wieder einmal sollte mir mein Wunsch verwehrt bleiben. Als alle Lehrer eingetroffen waren, erklärte Albus, dass Sophia von dem Monster in die Kammer verschleppt worden sei. Ich wäre fast zusammengesackt, hätte Minerva mich nicht festgehalten. Alle waren schockiert und dieser Dummkopf namens Lockhart meinte auch noch er müsste damit angeben, er würde den Weg in die Kammer kennen, obwohl wir alle wussten, dass er log. Ich machte mir unglaubliche Sorgen und ging auf Dumbledores Anweisung in Gesellschaft von Minerva zu meinen Privaträumen. Als wir dort ankamen, verabschiedete ich mich von ihr und ging hinein, um mich erst einmal hinzulegen.

    7
    Sophias Sicht:
    Ich spürte, wie mir irgendetwas alle Kraft aus dem Körper sog.Ich konnte alles hören, was um mich herum geschah und wie Harry mit dem Basilisken kämpfte. Doch ich konnte ihm nicht antworten. Plötzlich spürte ich dann wie meine Kraft zurückkehrte und öffnete die Augen. Zusammen mit Ron und einem total verwirrtem Lockhart flogen wir zurück zum Schloss. Dort wurde ich an Madame Pomfrey übergeben, die mich erst einmal untersuchte und sagte, ich solle mich in ein Bett legen und mich ausruhen. Ich war jedoch nicht müde, sodass ich einfach nur in dem Bett lag und an das dachte, was ich erlebt hatte. Dann kam aber Papa ins Zimmer, der mich sofort in die Arme schloss und mir tausend Mal erzählte, wie viele Sorgen er sich gemacht hatte und das er unendlich froh sei, mich wiederzuhaben. Ich musste noch eine Weile im Krankenflügel bleiben, konnte aber toller Weise gleichzeitig mit Hermine wieder gehen. Wir gingen zum Abendessen und wurden direkt herzhaft von unseren Freunden empfangen. Der Rest des Abends war toll und ich wollte gar keine Ferien haben, denn dann müsste ich wieder von meinen Freunden und Papa weg. Ich wollte wirklich nicht wieder zu den Dursleys. Doch es kam, wie es kommen musste: Der letzte Tag brach an. Ich war gerade mit meinen Freunden auf dem Weg zum Zug, als mein Vater mich bat, kurz mit ihm unter vier Augen zu reden. Also entfernten wir uns etwas von den anderen und er sagte: „Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Lust hättest einen Teil deiner Ferien mit mir zu verbringen? Du musst aber nicht, wenn du nicht willst.“ Hatte der sie noch alle! „Was denkst du denn! Natürlich würde ich gerne einen Teil der Ferien mit dir verbringen! Denkst du ich verrotte gerne bei den Dursleys!“, antwortete ich ihm strahlend. Er lächelte, doch dann wurde sein Gesicht ernst. „Du müsstest natürlich deine verwandten um die Erlaubnis fragen. Aber ich fände es schön, wenn du es dürftest.“ Ich stöhnte. Die Dursleys würden es mir sicher nicht erlauben. Außerdem wussten sie nicht einmal, dass er mein Vater war. Doch das würde ich schon hinbekommen. Sonst floh ich eben aus dem Haus. „Mach die keine Sorgen! Ich krieg das schon irgendwie hin.“, sagte ich also und verabschiedete mich mit einer dicken Umarmung von ihm. Dann ging ich zu meinen Freunden und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Zug. Ich hoffte nur, ich könnte meinen Freunden wenigstens diese Jahr schreiben, wenn auch nur zu der Zeit, in der ich bei Papa war. Dann fuhr der Zug los und wir fuhren in unsere Ferien.

    8
    Danke fürs Lesen meiner Geschichte und ich hoffe ihr lest auch noch weiter. Wenn es euch gefällt lasst ruhig einen Kommentar oder eine Bewertung da. Dann würde ich mal sagen: Bis zum dritten Jahr auf Hogwarts! ;)
    Eure Kerstingarde 1611

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