Erynneth - Eine Legende aus den Zeiten des Ringkriegs

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1 Kapitel - 517 Wörter - Erstellt von: Louna - Aktualisiert am: 2015-06-29 - Entwickelt am: - 630 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand, Erynneth, Kopfgeldjägerin von Gondor.

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    Ich war müde. Müde von Tod und Blut. Es war ein grausames Geschäft. Ich war eine bekannte Kopfgeldjägerin in Gondor. Wie es dazu kam? Ganz einfach. Ich war jung und dumm, konnte ganz passabel kämpfen und hielt mich für unbesiegbar. Und ich brauchte Geld. So nahm ich eines Tages den kleinen Auftrag an, einem Mann seinen kostbaren Dolch abzunehmen. Keine Schwierigkeit für mich. Dafür erhielt ich 20 Goldstücke, wovon ich mir gute Stiefel kaufen konnte.
    Ich bewegte mich lautlos und schnell wie ein Schatten. Wurde ich entdeckt, war ich nur das verwirrte, ängstliche Mädchen. Niemand tat mir etwas zuleide. Aber mit der Zeit wurde ich immer stärker und mutiger. Auch stolz. Ja, Stolz war meine Schwäche. Deswegen war ich dem Tod schon oft nur knapp entkommen, die eine oder andere Narbe hatte ich davon allerdings behalten.
    Ich hatte bereits viele Menschen, Elben und Zwerge getötet und war davon überzeugt, das Richtige zu tun. Dann bekam ich den Auftrag, ein kleines Kind zu töten, das einzig und allein aufgrund seines Daseins eine Bedrohung eines Adeligen war. Ich weigerte mich, hatte ich doch genug Geld. Einige Tage später erreichte mich die Nachricht, dass das junge Mädchen im Alter von 2 Jahren von einem Unbekannten brutal ermordet worden war. Der reiche Mann hatte einfach jemand anderen dafür bezahlt. Nach diesem Vorfall konnte ich wochenlang nicht schlafen. So konnte es nicht weitergehen. Und so entschied ich mich, dieses Leben hinter mir zu lassen und neu zu beginnen. Ich zog in die Wälder und nannte mich, bei den seltenen Gelegenheiten, wo ich auf andere Leute traf, Erynneth. Mein altes Leben wollte ich einfach nur vergessen. Ich kürzte meine Haare auf Schulterlänge und trug statt schwarzem Leder nur noch dreckige braune und grüne Kleidung. Freunde hatte ich keine, die mich vermissen konnten. Nur eines gab ich nicht auf. Meine Waffen. Ich trainierte weiter, bis ich perfekt war mit Pfeil und Bogen, Messern und einem Eichenstab.
    Eines Tages, als ich auf einer Lichtung übte und mein Pfeil einen Apfel von einem über 70 Meter entfernten Baum herunterschoss, schwor ich mir, nie wieder meine Waffen gegen einen Menschen zu richten, es sei denn, jemand, den ich liebte, würde bedroht werden.
    Ich beschloss, als einsame Waldläuferin in der Wildnis der Ered Luin bis zu meinem Lebensende zu hausen und mich nicht mehr in die Geschichte Mittelerdes einzumischen. Doch eines Tages sollte sich das schlagartig ändern.

Kommentare Seite 1 von 1
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jackii ( 75.91 )
Abgeschickt vor 571 Tagen
Das ist doch eine vielversprechende Vorgeschichte! Ich freue mich wies weitergeht :) Lg
Louna ( 88.53 )
Abgeschickt vor 573 Tagen
Hallo an alle die meine FF lesen. Es tut mir wirklich leid, dass ich schon wieder eine neue Geschichte anfange, obwohl ich noch keine der anderen vollendet habe. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und wenn es euch interessiert, dann werde ich diesmal bis zum Ende weiterschreiben. Freue mich über konstruktive Kritik und natürlich auch nette Komplimente!;)