Wie alles begann (Harry Potter Fanfiktion)

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12 Kapitel - 59.802 Wörter - Erstellt von: Ice_Diamond - Aktualisiert am: 2016-06-19 - Entwickelt am: - 8.347 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.56 von 5.0 - 9 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was wäre, wenn du eine neue Welt entdeckst. Eine Welt, wo alles anders ist. Und was wäre, wenn du dich dort auch noch verliebst? Was würdest du tun?

Nun ist bereits das 11.! Kapitel fertig, ich hoffe es ist mir gelungen und ihr seid nicht sauer auf mich, weil ich dieses Mal wirklich EXTREM lange gebraucht habe und ich freue mich immer über Kommentare, also schreibt fleißig welche.

Alle Figuren sind Bestandteil von den Büchern 'Harry Potter' und von J. K. Rowling ausgedacht. Ich habe die Figuren nur in die Geschichte mit eingebunden. ©J. K. Rowling

1
Seine Sicht (in Hogwarts):

Ich schubste ein paar Knirpse aus dem Weg, die mir den Weg versperrten. "Macht Platz!", schnauzte ich sie an und musste lachen, als sie ängstlich davon schlichen. Doch das Lachen verging mir, als ich die silberne Leiter hochkletterte. Der Raum, den ich nun betrat, war stickig und überall waberten rosa wolkenschleier umher. Die sogenannte Professorin, die uns nun "unterrichten" sollte, wie sie es nannte, schwebte umher und verteilte Bücher auf die noch leeren Tische. Noch einmal fragte ich mich, wieso ich dieses bescheuerte Fach gewählt hatte. "Oh meine lieben!", rief sie, als sie mich und mein Gefolge ins Auge gefasst hatte. "Setzt euch, setzt euch. Heute werden wir euer inneres Auge testen." Ich unterdrückte ein Gähnen. Also mussten wir wieder in diese dämlichen Glaskugeln starren und Potter bekam seinen Tod vorausgesagt, was bis heute leider noch nicht geschehen ist. Crabbe und Goyle sahen mich erwartungsvoll an und warteten, bis ich mich für einen Tisch entscheiden hatte. Langsam füllte sich der Raum mit Schülern und wir setzten uns an den Tisch, der am nähesten am Fenster stand, damit ich etwas Luft abbekam. Mir wurde schon schwindelig von diesen Dämpfen. Die Pseudo-Professorin fing an, über dieses und jenes zu schwafeln. Schon bald war mir langweilig und ich begann andere zu ärgern, indem ich Papierkügelchen gegen ihre Köpfe schleuderte. Plötzlich wurde ich am Arm gepackt und ich drehte mich unbeeindruckt um, damit ich mir meine Portion Ärger abholen konnte, der sowieso keine Wirkung haben würde. Gelangweilt sah ich zur Pseudo-Professorin auf und stutzte. Sie atmete schwer und sah praktisch durch mich hindurch. "Was hat die denn jetzt?", fragte ich Goyle und fing an, hämisch zu grinsen. Ich wand mich wieder der Verrückten zu und setzte an: "Wenn das mein Vater..." "Ihnen wird bald jemand über den Weg laufen, der anders ist als Sie, anders als wir alle!", unterbrach sie mich mit einer seltsamen Stimme. Ich runzelte die Stirn und sah mich im Klassenzimmer um. Ein paar schauten verwirrt, andere erschrocken zurück. Ich sah wieder zu Professor Trelawny und sagte mit zusammengebissenen Zähnen: " Lassen Sie mich los, Sie Verrückte." Doch sie schien mich nicht zu hören. "Diese Person wird Ihren wahren Charakter hervorlocken und sie wird Ihnen mehr bedeuten als alles andere. Sie ist anders als wir Zauberer und Hexen!", plapperte sie dagegen weiter und ich merkte, wie Pansy mich verführerisch anlächelte. Na Toll, jetzt machte die sich auch noch mehr Hoffnungen. "Also ist es wahtscheinlich ein Schlammblutt", zischte ich, um die Sache ins Lächerliche zu ziehen. "Keine muggelstämmige, etwas, was niemand erwartet..." würgte die Irre noch hervor, dann klärte sich ihr Blick und erschrocken sah sie auf ihre Hand, die immer noch meinen Arm umklammerte. "Oh.", hauchte sie und ließ mich los. Wûtend sah ich sie an und verließ dann einfach das Klassenzimmer. Wahrsagen war in Zukunft für mich gestrichen und für diese Aussage brauchte ich noch nicht mal eine Glaskugel!


Deine Sicht (in London):
"Es reicht mir! Ich hau ab!", schrie ich und lief zu meinem Schrank, um ein paar Habseligkeiten in meinen Rucksack zu stopfen. Mein betrunkener Vater torkelte mir hinterher und lallte: "Das kannste nicht! Wo willste denn hin? Ach weißte was, dann hau doch ab, wie deine bescheuerte Mutter!" Mir liefen Tränen über die Wangen beim Gedanken an Mom. Wo sie jetzt wohl war? Doch daran konnte ich jetzt nicht denken. Ich musste den Plan in die Tat umsetzen, den ich schon seit Monaten schmiedete. Als auch ein paar Klamotten in meinem Rucksack gelandet waren, lief ich schnell ins Badezimmer, wo ich Zahnpasta, Zahnbürste und weitere Utensilien zur Körperpflege zusammensuchte, die ebenfalls in den Rucksack flogen. Mein Vater lehnte an der Wohnzimmertür, mit einer halbleeren Wodkaflasche in der Hand und sah mir mit leerem Blick zu. Als ich den Reißverschluss der Tasche zubekommen hatte, ging ich Richtung Haustür. Neben meinem Vater hielt ich noch einmal inne. "Hör zu, Dad.", begann ich. "Ich hatte dir gesagt, dass ich die noch eine Chance gebe und die hast du vertan. Ich kann nicht mehr, hörst du? Ich muss hier weg." Mit diesen Worten ging ich aus dem Haus, in dem ich wohnte, seit ich ein Kind war. Gewohnt hatte, korrigierte ich in Gedanken. Nie wieder würde ich hierher zurückkommen. Ich ging die regennasse Straße entlang. Es nieselte noch leicht, typisches Wetter für London. Gerade meine Regenjacke hatte ich vergessen, mitzunehmen, aber das konnte mich nicht dazu bringen, wieder zurückzugehen. Fröstelnd dachte ich daran, dass der Tag doch eigentlich ganz normal angefangen hatte. Ich bin aufgestanden, hatte gefrühstückt und bin zur Schule gegangen. Doch dann bin ich 2 Stunden später schon wieder nach Hause gekommen, weil Lehrer krank geworden sind und sah meinen Vater, wie er an der Flasche hing, wie ein Verdurstender. Nur war es nicht irgendeine Flasche.. sondern die Flasche, die er wahrscheinlich jetzt noch in der Hand hielt. Er hatte mit dem Trinken angefangen, seitdem Mom sich von ihm getrennt hatte. Mich ließ sie bei ihm, was mir Anfangs auch nichts ausmachte. Nicht, dass ich meine Mutter nicht vermisste, doch hatte ich in letzter Zeit gemerkt, dass sie unglücklich war. Sie hatte meinen Vater nicht mehr geliebt und so ging sie. Anfangs sah es so aus, als würde Dad damit zurechtkommen, nur dann kam der Alkohol ins Spiel. Er hatte sogar schon einen Entzug gemacht, doch er wurde wieder Rückfällig. Ich hatte schon öfter mit dem Gedanken gespielt, abzuhauen, denn gewissermaßen hatte ich das Gefühl, das ich Schuld daran war, dass mein Vater nicht über die Trennung hinwegkam. Ich hatte die gleichen, dunkelroten Haare wie Mom, die gleichen eisblauen Augen und die blasse Haut hatte ich auch von ihr. All das erinnerte ihn nur an sie und das tat mir leid. Deswegen ging ich weg. Nicht, weil ich nicht mehr konnte, wie ich Dad gesagt hatte, sondern um seinetwillen. So konnte er sich wieder erholen.

Allmählich wurde es sehr kalt und ich zitterte am ganzen Leib. Langsam kam mir der Gedanke, wie dumm es war, einfach das sichere Zuhause zu verlassen und mich einfach so auf die Socken zu machen, ohne zu wissen, wohin ich gehen sollte. Es wurde dunkel und ich hatte keinen Schlafplatz, geschweige denn einen Unterschlupf. Ich war schon oft gestolpert und meine Knie waren aufgeschürft. Aber das war ich gewohnt. Ich war sehr tollpatschig. So sehr, dass es schon fast an Dummheit grenzte. Mein Magen knurrte, obwohl ich ein paar Scheiben trockenes Brot zu mir genommen hatte (die ich zum Glück noch eingepackt hatte) und doch durfte ich nicht wieder zurück. Für Dad. Ich wusste nicht, wie weit ich schon gelaufen war. Die Gegend wurde allmählich ländlicher und grüner. Vielleicht kann ich mich einfach auf eine Wiese legen und dort dann, unter dem Sternendach einschlafen, dachte ich müde. Doch ich lief weiter. So lange bis ich erschöpft einfach zusammenbrach und einschlief

Zeitsprung (2 Tage später)

Die Sonne schien grell auf mein Gesicht und ich wollte die Gardine zuziehen. Hatte ich das gestern Abend vergessen? Doch dann spürte ich eine warme Brise und mit geschlossenen Augen fiel mir plötzlich ein, wo ich mich befand. Überall und nirgendwo, aber jedenfalls nicht in meinem Zimmer oder in meinem Bett. Ich öffnete die Augen und suchte meinen Rucksack. Als ich ihn fand, putzte ich mir die Zähne und spülte meinen Mund mit einer Flasche voll Wasser aus. Dann nahm ich ein paar Schlucke. Mein Magen rumorte. Wieso in aller Welt hatte ich nicht mehr Proviant mitgenommen? Ich war nun schon den dritten Tag unterwegs und zu Essen hatte ich nichts mehr. Sah mir ja ähnlich. Nicht nur tollpatschig, sondern auch dämlich. Ich seufzte und warf mir wieder meinen Rucksack auf den Rücken und lief weiter. Prompt übersah ich eine matschige Stelle und fiel hin. Na toll! Ich rappelte mich wieder auf und lief, diesmal vorsichtiger, weiter. Bald kam ein Wald in Sicht und ich zögerte am Waldrand. Wälder waren sehr weit von dem London entfernt, dass ich kannte und ich wunderte mich, dass ich schon so weit gelaufen war. Es musste mehr Zeit vergangen sein, als ich gedacht hatte. Zögerlich ging ich in den Wald, der mehr Stolperfallen als die Ländereien haben würde. Ich war nicht sehr oft in Wäldern, doch sofort kam mir dieser Wald anders als andere Wälder vor. Hier war es unheimlicher, dunkler. Überall knackte und raschelte es und ich bekam eine Gänsehaut. Vielleicht hatte das aber etwas mit einer baldigen Erkältung zu tun. Schließich fror ich die ganze Zeit und auf Dauer konnte das nicht gesund sein. Ich hielt die Augen weit offen, um mich rechtzeitig verstecken zu können, wenn etwas aus den Gebüschen springen sollte. Ich hatte ein seltsames Ziehen im Nacken, gerade so, als ob ich beobachtet werden würde, aber wenn ich mich umschaute, konnte ich nichts erkennen. Ich lief immer tiefer in den Wald hinein, meine Beine hatten sich durch die ständige Anspannung schon total verkrampft und doch konnte ich mich nicht entspannen. Es wurde immer unheimlicher und der Wald schien sich nicht lichten zu wollen. Trotzdem konnte ich nicht zurückgehen, ich würde den Weg nicht wiederfinden. Mein Orientierungssinn war gleichgestellt mit meiner Motorik. Einmal war ich sicher, sowas wie Hufgetrappel hinter mir zu hören, doch auch als ich mich diesmal umschaute, sah ich nichts. Nach einiger Zeit sah ich dann etwas, was mich aufatmen ließ: Der Wald lichtete sich allmählich. Ich hätte vor Freude weinen können, doch ich hielt mich zurück. Schließlich wurde ich vielleicht noch beobachtet. Ich kam dem Licht immer näher, doch urplötzlich wurde mein Verdacht bestätigt: Die ganze Zeit wurde ich im Auge behalten, aber was es war, konnte ich nicht sagen. Geschockt sah ich zu, wie ein paar Meter vor mir ein Mann auf mich zukam. Nur schien sein nackter Oberkörper zu hoch über dem Erdboden zu sein. Meine Augen wurden noch größer, als ich sah, dass der Oberkörper mit einem Pferdekörper praktisch verscmolzen war. Diese Kreatur kam also auf Hufe auf mich zugelaufen, ohne jede Freundlichkeit auf dem wilden Gesicht. Erstarrt sah ich in seine Augen, zu geschockt, um den Blick abzuwenden. So bemerkte ich erst sehr spät, dass die Kreatur nicht alleine war. Noch vier solche Pferdemenschen waren dazugekommen. Mein Atem ging stoßweise und ich versuchte langsam nach hinten zu gehen, doch das merkte der erste, wahrscheinlich der Anführer sofort. "Bleib stehen!", brüllte er mich an und ich erstarrte wieder. "Was hast du hier im Wald zu suchen?", fragte er mich unfreundlich. Ich musste schlucken, meine Stimme schien, wie der Rest meines Körpers erstarrt zu sein. Das schien das Wesen in Rage zu versetzen. " So! Du scheinst es wohl nicht für nötig zu halten, mir zu antworten, was? Du bist anscheinend der Meinung, wir wären nur Maultiere und deiner Antwort nicht würdig!", brüllte er wieder und funkelte mich wütend an. "W-was? Nein!", stanmelte ich, doch zu leise. Er schien mich nicht zu hören. Rasend vor Wut griff er in einen Köcher, den er auf dem Rücken trug und der mir noch nicht aufgefallen war. Er spannte einen Pfeil in seinen Bogen und richtete ihn auf mich. "Bane!", rief eine andere Kreatur erschrocken und trat hervor. Es hatte intensive blaue Augen und der Pferdekörper war der eines Palaminos. "Wir tun Fohlen nichts an.", sagte er ruhig zu dem, der anscheinend Bane hieß. Fohlen? Ich träumte wahrscheinlich. Ich hoffte es jedenfalls. "Das hier ist ein Mensch, wie jeder andere, Firence!", knurrte Bane. "Wenn du ihr hilfst, schließt du dich den Menschen an." Firence sah mich traurig an. Ich schluckte wieder und schloss die Augen. Das wars dann wohl.

Seine Sicht:
"Pansy! Lass mich in Ruhe verdammt!", schnauzte ich Parkinson an, doch sie ließ sich nicht beirren. Wir waren gerade auf dem Weg zu der Hütte des wertlosesten Wildhüter, den es je gegeben hat, bei dem wir nun auch noch Pflege von magischen Geschöpfen erlernen sollten. Pansy hatte sich seit dieser Stunde, in der diese irre Professorin ausgeflippt ist, noch mehr an mich gehängt, fall das überhaupt möglich war. Eben hatte sie versucht, auf meinen Rücken zu springen, um mich zu " überraschen". Ich funkelte sie wütend an, doch sie lachte nur. "Ach komm, Draco. Als ob es dir nicht gefällt, wenn ich bei dir bin." Sie warf mir eine Kusshand zu und ich verdrehte die Augen. Wie direkt sollte ich denn noch werden?

Schließlich kamen wir bei dem fetten Wildhüter an, der in seiner scheußlichen Hütte mit seiner Töhle hauste. Ich konnte einfach nicht anders, ich war einfach angewidert von ihm. Heute wollte er uns Einhörner zeigen, was nur die tussen anfassen durften. Jungs mussten sich von ihm fernhalten. Wir gingen ein Stück in den verbotenen Wald hinein, wo das Fohlen stand. Die Mädchen konnten sich kaum beherrschen. Schnell wurde mir langweilig und ich sah mich um. Einige Büsche erzitterten, was wahrscheinlich am Wind lag. Verschiedene Geräusche drangen an meine Ohren, vor allem aber das überlaute Lachen von Pansy, als sie das Einhorn streichelte. Genervt ging ich ein paar Schritte weg, bis das Lachen nicht mehr ganz so nervtötend war. Plötzlich hörte ich ein Brüllen und ein Wimmern. Ich sah mich um. Entdecken konnte ich nichts. Vorsichtshalber zog ich meinen Zauberstab, um mich zu schützen. Gerade wollte ich mich wieder umdrehen und abhauen, als ich ein scheußliches Knacken hörte und dann, wie etwas auf mich zukroch. Ich sah nach unten und erblickte strahlend blaue Augen in einem blassen, schmerzerfülltem Gesicht.

Deine Sicht:
Erst als der Schmerz mich durchfuhr, als der Pfeil sich in mein Bein bohrte, bröckelte mein Entschluss, einfach zu sterben. Ich versuchte Bane anzuflehen, mich gehen zu lassen, während das Blut nur so aus der Wunde strömte. Ich presste meine Hand darauf und bald war auch sie voller Blut. Bane brüllte nur wütend, weil Firence gerade wieder versuchte, ihn aufzuhalten. Ich versuchte, die Chance zu nutzen und davonzukriechen. Doch das merkte Bane bald und donnerte mir hinterher. Mut voller Wucht trat er mit einer Vorderhufe auf mein schon ramponiertes Bein, welches schließlich unter einem scheußlichen knacken, brach. Ich krallte vor Schmerz meine Hände in den Waldboden und unterdrückte einen lauten Schmerzensschrei. Verzweifelt kroch ich weiter und gerade als Bane zu einem weiteren Angriff ansetzen wollte, sah ich vor mir zwei schwarze Schuhe und ich sah nach oben. Ich blickte in zwei sturmgraue Augen, die mich aus dem blassen Gesicht eines Jungen geschockt ansahen. Ich starrte zurück. Aus meiner Trance holten mich die Geräusche von Hufgetrappel und die Tatsache, dass der Junge zurückwich.

Seine Sicht:
Ich sah hinter dem Mädchen einen Zentaur anpreschen und wollte zurückweichen. Ich war bereits zwei Schritte zurückgegangen, als das Mädchen plötzlich schrie. "Nein! Nein, nein nein bleib hier! Bitte hilf mir!" Sie weinte und ich sah, dass ihr Bein in einem merkwürdigem Winkel abstand und das außerdem ein Pfeil darin steckte. Geschockt drehte ich mich um und rannte weg.

Deine Sicht:
Ich sah seine weißblonden Haare wieder verschwinden und ich schloss verzweifelt die Augen. "Bitte.", flüsterte ich noch. Mir fiel auf, dass Bane schon bei mir hätte sein sollen und unter Schmerzen sah ich mich um. Firence hatte ihn wieder aufgehalten und sie rangelten gerade miteinander. Es tat mir unghalublich leid, zu sehen, wie Firence verletzt wurde. Er wollte mir schkießich nur helfen! Schließlich trat Bane Firence mit einem Vorderhuf voll auf die Brust und Firence fiel um und blieb mit schmerzverzogenem Gesicht liegen. Unsere Blicke trafen sich. "Es tut mir leid.", flüsterte er. Ich fing an zu weinen. Bane hatte mich inzwischen wieder entdeckt und kam ohne Eile auf mich zu. Wieso auch? Niemand würde ihn nun aufhalten. Ich schloss die Augen. Ich hörte die Schritte auf den Blättern erst nicht, erst als neben meinem Ohr Blätter raschelten, öffnete ich die Augen wieder und sah hinauf. Und traute meinen Augen nicht. Es war der Junge! Er war zurückgekommen. Nur was wollte er schon tun? Wollte er Bane mit dem Stock, den er drohend vor sich in der Hand hielt erledigen? Wir waren beide erledigt, das stand fest. "Du wagst es, mich zu bedrohen?", knurrte Bane. Ich runzelte die Stirn. Bedrohen konnte man das nicht nennen. "Lass uns gehen, und das hier wird nicht nötig sein.", antwortete der Junge und hob den Stock etwas höher. Bane bleckte die Zähne und holte wieder einen Pfeil aus seinem Köcher. "Lauf!", rief ich dem Jungen zu, doch dieser rührte sich nicht vom Fleck. Bane legte den Pfeil in seinen Bogen. "RENN WEG!", kreischte ich, doch der Junge hob den Stock noch etwas höher und murmelte komische Wörter vor sich hin und plötzlich explodierte etwas vor Banes Beinen, der schnell ein paar Meter davonpreschte, was ihm vermutlich sein Leben rettete. "Haut ab.", sagte der Junge und Bane schien kurz zu überlegen. Doch dann entschied er sich für sein Leben und preschte davon. Firence rappelte sich ebenfalls hoch, bedachte uns noch mit einem merkwürdigem Blick und ging auch davon. Mir war die Kinnlade heruntergeklappt und ich bekam den Mund nicht mehr zu. Ich sah zu, wie der Junge den Stock in seinem Umhang (?) verstaute und sich wieder zum Gehen wandte. Das brachte mich wieder zur Besinnung. "Hey. Kannst du mich mitnehmen?", rief ich ihm hinterher und als er sich umdrehte, versuchte ich nett zu lächeln, was unter Schmerzen nicht so einfach war. Ohne mir zu antworten, wand er sich wieder zu mir und sah mich prüfend an. "In welchem Haus bist du? Ich hab dich noch nie auf Hogwarts gesehen.", sagte er fast unfreundlich. "Was meinst du mit Haus? Ich hab kein Haus. Und Hogwarts kenne ich nicht.", antwortete ich verwirrt. Er legte den Kopf schief und musterte mich fast verachtend. "Hm. Vermutlich Hufflepff, richtig? Die sind ja sowieso sehr vergesslich und verwirrt." Er lachte gehässig, als hätte er gerade einen guten Witz erzählt. "Ähm ja sehr witzig. Kannst du mir jetzt hochhelfen?" Mein gereizter Ton ließ ihn stocken. "Moment mal. Wo ist dein Zauberstab?", fragte er, auf einmal sehr vorsichtig. Entgeistert schaute ich ihn an. "Mein WAS?" Er schluckte. "Was für einen Kern hat er?", fragte er weiter. "Ähm ich kenne Cashewkerne...", versuchte ich zu scherzen. Er riss die Augen weit auf. Sie gefielen mir, das musste ich zugeben. So graue Augen hatte ich noch nie gesehen. "Anders als wir alle.", flüsterte er. Er sah nun auf den Boden und ich versuchte, ihm wieder in die Augen zu sehen. Dabei bewegte ich ausversehen mein Bein. "Auuuu!" Das Blut floss wieder stärker aus der Wunde. "Malfoy?", hörte ich eine tiefe Stimme rufen. Der Junge fing sich wieder und stand auf. "Hör zu, du hast mich hier nicht gesehen, okay?", fuhr er mich an und verschwand dann. Aus einer anderen Richtgung hörte ich Äste knacken. Erschrocken dachte ich, dass Bane wiederkommen würde und was ich dann stattdessen sah, ließ mich nicht gerade aufatmen. Ein riesiger, zottiger Mann kam auf mich zu und sah mich aus käferschwarzen Augen an. "Oh Gott.", hörte ich ihn rufen, als er mich sah. Schnell kam er auf mich zu und sah sich mein Bein an. "Wie issn das passiert?", fragt er forschend. "Der Pfeil kann ja nur von Bane kommen, he?" Ich zuckte zusammen, als ich den Namen hörte. Wann wachte ich endlich aus diesem viel zu realen Traum auf? Langsam nickte ich und der Mann schüttelte nur den Kopf. "Un' ich sach euch Kinnern immer wieder, ihr sollt nicht in den verbotenen Wald, geschweige denn in die Nähe von Zentauren." Ich schluckte wieder. Mit "Kinnern" kann er mich ja schon mal nicht meinen. Trotzdem sagte ich: "Tut mir leid, Sir." Der Mann kicherte. "Seit wann nennt man mich denn hier Sir? Nee, bleib ma bei Hagrid" "So.", redete er weiter. " Dann bring' wir dich mal in den Krankenflügel. In welchm Haus beste denn?" Ich überlegte kurz und sagte dann "Hufflepuff." Am besten so wenig auffallen, wie nur möglich. "Wo ist denn deine Schuluniform?", fragte mich Hagrid misstrauisch. Oh oh. "Ähm..." "Oh, tschuldige, du musst ja Schmerzn haben, Kind. Na komm gehn wir erstma hoch." Dann hob er mich behutsam hoch und trug mich aus dem Wald. Was ich dann sah, ließ meine Kinnlade wieder herunterklappen. Ein riesiges Schloss ragte in einiger Entfernung auf, viele Ländereien lagen zwischen uns und dem Schloss und auch ein riesiger See war zu sehen. Dieser Anblick war zu viel für meine angeschlagenen Nerven und vor meinen Augen wurde es schwarz.

Seine Sicht:
Was hab ich da getan?, fuhr es mir durch den Kopf. Ich war so schnell wie möglich wieder ins Schloss zurückgekehrt, um ja nicht im Zusammenhang mit diesem Mädchen zu stehen. Was war, wenn sie das war, was ich dachte? Konnte es sein, dass sie ein MUGGEL war? Und ich Trottel fragte sie auch noch nach ihrem Zauberstab! Ich war gerade in einem Korridor, als ich Schritte hinter mir hörte. Was ich sah, ließ mich erstarren. Der Wildhüter trug SIE gerade in Richtung Krankenflügel. Sie war anscheinend Ohnmächtig geworden. Aber konnte sie dann ein Muggel sein? Wenn sie das Schloss so sah, wie alle anderen es hier taten, musste sie doch eine Hexe sein oder nicht? Muggel konnten das Schloss ja nicht sehen. Ich raufte mir die Haare. Wieso hatte ich sie überhaupt gerettet? Ich hätte einfach weggehen sollen und sie ihrem Schicksal überlassen sollen. Aber in dem Moment hatte es sich einfach richtig angefühlt. Da kommt auch noch dieser Text von der irren Professorin dazu. Die Ironie war, dass dieses Mädchen womöglich WIRKLICH anders als wir alle war. Ich musste sie mir wieder aus dem Kopf schlagen. Nachdenklich schaute ich dem Wildhüter hinterher. Beinahe wäre ich hinterher gegangen, doch dann besann ich mich anders. Dieser wertlose Muggel kümmerte mich nicht und ging mich auch nichts an.

Deine Sicht:
Langsam spürte ich, dass ich meine Augen wieder öffnen konnte, doch ich wollte sie nicht öffnen. Zu sehr hatte ich davor Angst, noch in diesem Traum gefangen zu sein. Doch dann kehrten die schlimmen Bilder vor meinem inneren Auge wieder zurück und ich schlug die Augen doch auf und was ich sah, ließ mich staunen. Ich lag schon mal nicht auf einer Wiese, sondern in einem Bett. Aber nicht in meinem Bett und auch nicht in meinem Zimmer. In diesem Zimmer waren mehrere Betten, doch keines war belegt. Das Zimmer hatte ein wenig die Atmosphähre eines Krankenzimmers und die Frau, die aus einem Nebenzimmer hereinkam und eine Haube aufhatte, verstärkte den Eindruck noch. "Aha. Sind wir also wach.", sagte sie nicht unfreundlich, aber auch nicht freundlich. Ich nickte nur. "Nun, Sie sind soweit stabil, also können Sie in die große Halle. Sie sind gerade rechtzeitig zum Frühstück wach geworden.", Ich starrte sie nur an. " Die große Halle?", fragte ich verwirrt. "Wo soll die sein?" Die Frau hob die Augenbrauen hoch. "Haben Sie etwa auch was auf den Kopf gekriegt? Sie kommen doch aus Hufflepuff, oder habe ich das falsch verstanden? Allerdings kann ich mich nicht erinnern, Sie je hier gesehen zu haben" Und da fiel mir wieder ein, wo ich war. Oder wo ich sein müsste. "Ähm ja doch genau. Hufflepuff. Ich...tut mir leid, ich stehe noch etwas neben mir." Sie sah mich mitleidig an und ich versuchte aufzustehen. Mein rechtes Bein war in einen Gips katapultiert worden und ich zog die Nase kraus. "Brauchen Sie Krücken?", fragte mich die Frau, was ich verneinte. Wäre ja auch schon peinlich genug, an einem fremden Ort ramponiert rumzulaufen, da muss man den Eindruck nicht noch verstärken. Ich ging aus dem Krankenzimmer und sah mich um. Wohin jetzt? Ich entschied mich für rechts und kam zu einer Treppe, die nach unten führte. Vorsichtig setzte ich den gesunden Fuß auf die erste Stufe, die (natürlich) durch mein Gewicht nach unten gedrückt wurde. Aus Reflex wollte ich meinen anderen Fuß hinterherziehen, um das Gleichgewicht zu halten, doch der war ja im Gips versteckt, und deswegen nicht so leicht wie sonst. Ich wollte mich am Geländer festhalten, rutschte jedoch ab und trudelte dem Boden, also den nächsten Stufen mit dem Gesicht voran entgegen. Ich kniff die Augen zusammen, erwartete den Aufprall. Kaum raus, wieder ins Krankenzimmer. Doch ich hing merkwürdig in der Luft. Irgendetwas hielt mich fest. Ich sah mich um, und merkte, dass das Arme waren, die mich festhielten. "Na das war ja mal ne Show!", hörte ich eine belustigte Stimme. Ich wurde mehr schlecht als recht wieder auf meine Beine gestellt. Ich sah den Jungen an, der die "Show" gesehen hatte. Er war groß und hatte rote, verwuschelte Haare. Zudem hatte er warme braune Augen. Und ein freches Grinsen klebte auf seinem Gesicht. "Ähm danke. Für die Rettung.", sagte ich nur und wollte mich wieder an der Treppe versuchen, doch ich wurde festgehalten. "Na hör mal! Ich rette hier dein Leben und ich bekomme nur ein 'ähm danke für die rettung'"? Das letzte äffte er mit einer viel zu hohen Stimme nach. Ich wusste nicht, ob ich wütend werden sollte oder ob ich das lustig fand. "Was willst du denn sonst noch?", fragte ich mit einem drohenden Unterton, den er fröhlich ignorierte. "Naja, Helden bekommen am Ende, nachdem sie die holde Maid gerettet haben, einen Kuss.", sagte er unverblühmt und grinste breit. Unsicher sah ich ihn an. Ich biss mir auf die Lippe und sagte dann "Gut, aber der Held hat normalerweise auch einen Namen.", und lächelte. Der Rotschopf fing an zu lachen und boxte mir leicht auf die Schulter. Als ich schwankte, hielt er mich fest. "Fred.", sagte er nur und schaute mich erwartungsvoll an. Als ich zögerte, lachte er wieder. "Hey, war nur ein Scherz, Prinzessin. Auch wenn ich nicht nein sagen würde, ist es wahrscheinlich noch zu früh für einen Kuss." Er lachte wieder, ich lachte irgendwann einfach mit. Er hatte ein ansteckendes Lachen und man konnte einfach nicht wütend auf ihn sein. Schließlich half er mir die Treppe herunter (diesmal ohne Zwischenfälle).

Seine Sicht:
Mein Herz begann schneller zu klopfen, als ich sie sah. Ihr Bein war in einem Gips eingesperrt und sie humpelte unbeholfen den Gang entlang. Ich hielt mich in einer Nische versteckt und beobachtete sie heimlich. Wieso ich das tat, weiß ich nicht. Als sie an der Treppe mit der Trickstufe ankam, zögerte sie erst und setzte dann den Fuß genau auf die falsche Stelle der Stufe und kippte nach vorn. Ich erstarrte. Wie aus dem Nichts kam einer der Weasleys angwatschelt und rettete sie. Unwillkürlich ballte ich meine Hände zu Fäusten, als ich seine Grapscher an ihr sah. Als ich dann noch das Wort "Kuss" hörte und sah, wie nah die beiden beieinander standen, brachte mich das fast um den Verstand. Doch ich hielt mich bedeckt, allein mit meiner Wut. Was war los mit mir? Ich bildete mir was auf eine schwammige Vorhersage einer zweitklassigen Wahrsagerin ein! Weasley legte ihr dann auch noch einen Arm um die Schultern und beide gingen sie hinunter. Das schürte nur die Wut in mir.

Deine Sicht:
"Sag mal, wie heißt DU eigentlich?", fragte mich Fred. "Jasmin.", antwortete ich nur. Ich wollte keinen Nachnamen nennen. Das würde mich vielleicht verraten. Fred fragte mich zwar nach meinem Nachnamen, doch ich antwortete einfach nicht darauf. Daraufhin schürzte er die Lippen und fragte etwas nicht minder unangenehmes: "In welchem Haus bist du? Ich habe dich noch nie hier gesehen." Genau das hatte mich dieser blonde Junge auch gefragt. "Kann ich dir was anvertrauen?", fragte ich. Langsam hielt ich es nicht aus, ständig zu lügen, ohne irgendetwas herauszufinden. "Klar.", sagte Fred und lächelte. Und dann erzählte ich ihm alles. Ok, fast alles. Den blonden Jungen erwähnte ich nicht, ich sagte einfach Firence hätte mich gerettet. Ich hatte so das Gefühl, dass der blonde Junge nicht mit mir in Verbindung gebracht werden wollte... Als ich geendet hatte, sah Fred geschockt aus. "Das heißt, du bist keine Hexe?" Jetzt war es wieder an mir, geschockt auszusehen. "Hexe?", wiederholte ich flüsternd. Fred nickte nur. Ich schloss die Augen und dachte nach, nur nichts ergab einen Sinn. "Da ist ja meine bessere Hälfte.", hörte ich eine weitere Jungenstimme und ich öffnete die Augen. Vor mir stand...Fred. Oder eher eine gute Kopie von Fred, die mich angrinste. "Und wer ist diese bezaubernde Erscheinung?" Bei dem Wort "bezaubernd" zuckte ich leicht zusammen. "Ich bin George.", sagte Fred2 und reichte mir die Hand, die ich kurz schüttelte. Als es still blieb runzelte George die Stirn und legte jedem von uns einen Arm um die Schultern. "Ich glaub, ihr seid hungrig, was? Ich kann auch ohne Frühstück keinen Tag ordentlich beginnen." Wir betraten eine riesige Halle (Das ist wohl die große Halle, dachte ich sarkastisch) und George steuerte sofort auf den Tisch zu, der am weitesten entfernt war. Ich begegnete vielen Blicken, manche neugierig, manche belustigt wegen meinem Gips und andere waren abweisend. Ich sah wohl lieber auf den Boden. "Ach hey, in wechem Haus bist du denn, Hübsche?", fragte George und ich biss die Zähne zusammen. Hatten sich alle nur auf diese eine Frage versteift oder was? "Sie sitzt bei uns.", antwortete Fred für mich und ich sah ihn dankbar an. Ich wunderte mich, wieso ich das alles einfach so hinnahm. Ich meine Zentauren, Zauberer und das alles sind keine alltäglichen Dinge. Ich müsste theoretisch ausflippen, anscheinend stimmte mit mir etwas nicht. Wir setzten uns an einen Tisch an dem schon sehr viele Leute saßen, mittendrin noch zwei Rotschöpfe, ein Mädchen und ein Junge. Ich sah auch ein Mädchen mit sehr buschigen Haaren und leichten Hasenzähnen und einen Jungen mit schwarzen, strubbeligen Haaren, einer runden Brille, hinter der grüne Augen leuchteten und auf dessen Stirn eine Narbe in der Form eines Blitzes prangte. Verlegen versuchte er diese mit den Haare zu verstecken, als er meinen Blick bemerkte und ich schaute schnell woanders hin.
Das Mädchen mit den buschigen Haaren sah mich freundlich an und streckte mir ihre Hand entgegen. "Hallo, ich bin Hermine Granger. Und wie heißt du? Bist du neu hier?" Unsicher schaute ich ihre Hand an, nahm sie schließlich und antwortete: "Hi, ähm ich bin Jasmin. Und ja ich bin gewissermaßen neu hier." Fred runzelte leicht die Stirn, während sich der 3. rothaarige Junge sich als Ron Weasley bekannt machte und der Junge mit der Blitznarbe erwies sich als Harry Potter. Als er seinen Namen aussprach sah er mich an, als erwartete er von mir, dass ich total begeistert sein sollte, doch ich schaute ihn nur an und nickte kurz. Verwundert tauschte er einen Blick mit Ron, der nur die Schultern zuckte. Ich fragte wohl lieber nicht nach. "Wurdest du schon vom sprechenden Hut eingeteilt?", fragte Hermine interessiert. Entgeistert starrte ich sie an. Was war denn nun dieser sprechende Hut, Himmelherrgott? Ich räusperte mich und sah hilfesuchend zu Fred. Er hatte immer noch die Stirn gerunzelt und fragte an Hermine gewandt: "Du sag mal, du weißt doch alles über Hogwarts nicht wahr?" Hermine wurde leicht rosa im Gesicht und antwortete geschmeichelt: "Naja ALLES weiß ich sicherlich nicht, aber ich weiß schon so manches über das Schloss ja. Wieso fragst du?" "He!", sagte Ron. "Jasmin wollte doch gerade sagen, in welchem Haus sie ist! Das war sogar für dich unhöflich, Fred!" Dieser beachtete Ron gar nicht und fragte Hermine: "Können Muggel das Schloss auch so sehen, wie wir es sehen?" Hermine zog die Augenbrauen pikiert nach oben. "Natürlich können Muggel das Schloss nicht sehen." Sie sagte das so, als läge das auf der Hand. Man durfte mich nur nicht fragen, was um gottes Willen nun ein Muggel war! "Muggel werden erstens durch uralte Zauber in eine andere Richtung gelenkt, sobald sie in die Nähe von Hogwarts kommen. Sollte das allerdings nicht passieren, ist das Schloss gegenüber Muggeln so getarnt, dass es für sie wie eine alte Ruine aussieht. Sogar ein Warnhinweis-Schild steht davor, was auch den letzten Muggel abschreckt." "Und was ist, wenn Muggel nicht vom Schloss weggeführt werden oder durch die Ruine getäuscht werden?" Hermine rümpfte die Nase. Allmählich wurde sie mir unsympathisch. "Das kann nicht passieren. Nur Hexen und Zauberer kommen um diese Schutzzauber herum, Muggel schaffen das nicht." Fred fing an, breit zu grinsen. "Wollen wir wetten, dass sie es können?" Hermine verdrehte die Augen, schlug aber siegesgewiss in Freds ausgestreckte Hand ein. "Gut, Fred. Liefere mir den lebenden Beweis. Wenn nicht, verpfeif ich dich bei Snape, wegen dem 'Tritt mich'-Schild auf seinem Rücken" Fred grinste, falls möglich noch breiter und schüttelte einmal Hermines Hand. "Abgemacht und wenn ich es dir beweisen kann, machst du für den Rest des Jahres meine Hausaufgaben. Und zwar SÄMTLICHE." Seine Wettkandidatin lehnte sich entspannt in ihrem Stuhl zurück und lächelte überlegen. "Hermine, ich würde mir das noch einmal überlegen. Ich meine, es ist FRED!", meinte Harry besorgt. Doch das schien Hermine nur zu bestärken. "Abgemacht.", sagte sie entschlossen. Gespannt, was nun passieren würde, sah ich zu Fred, der mir zu meinem großen Missfallen auf die Schulter klopfte. "Tada!", machte er nur. George, Ron, Harry und Hermine sahen mich mit großen Augen an. Und ich Fred. "Was redest du da?", fragte ich. "Was habe ich mit diesen Moggeln zu tun?" Fred seufzte. "Also erstens Prinzessin: Es heißt MUggel und zweitens BIST du einer." Mir klappte die Kinnlade herunter. "Unmöglich", flüsterte Hermine. Dann funkelte sie Fred an. "Du bluffst!" Doch der schaute nur mitleidig. "Oh nein, meine liebe. Warte, ich beweise es dir: Wie heißt der Schulleiter von Hogwarts, Prinzessin?" Ich starrte ihn nur an, stumm wie ein Fisch. "Das beweist rein gar nichts! Manche Schüler haben vor Hogwarts nichts von ihren Fähigkeiten, geschweige denn von Dumbledore gewusst! Sogar Harry nicht!" Harry funkelte sie nur an. Anscheinend wollte er sich da raushalten. "Gut, dann hör dir die nächste Frage an." Fred sah mich wieder an. "Wie alt bist du?" "14", antwotete ich erst erleichtert. Endlich mal eine Frage, auf die ich eine Antwort wusste! Doch das Gefühl verschwand, als ich Hermines Reaktion sah. Sie schnappte nach Luft und hielt sich am Tisch fest. "Was ist? Ist doch nur ne Zahl.", sagte ich verärgert. So langsam gibg mir das Getue auf die Nerven. "Sie hätte schon längst einen Brief bekommen müssen.", flüsterte Hermine, mehr zu sich selbst. Ron sah mich fast ängstlich an. "Also stimmt das? Du bist ein Muggel?" "Ich bin ein MENSCH!", rief ich etwas zu laut. Manche drehten sich empört zu mir um. Als ob ich Lärm gemacht hätte, die ganze Halle war von lautem Gerede erfüllt. "Ich habe nichts mit diesen Moggeln am Hut.", sagte ich etwas leiser. "Muggel.", verbesserte mich Fred. Ich funkelte ihn an. "A-aber wie ist das möglich?", fragte Hermine immer noch geschockt. Fred zuckte nur die Schultern. "Ich weiß es nicht, aber jetzt ist sie hier. Und du machst meine Hausaufgaben! Ha!" "Tja, ändern können wirs ja nicht, also von daher: Willkommen auf Hogwarts!", sagte Harry aufmunternd zu mir. Ich versuchte zu lächeln, aber das alles war etwas zu viel für mich. Der Tisch vor mir war über und über mit Essen bedeckt, doch ich rührte nichts an. Mir war schlecht. Vorsichtig legte ich meinen Kopf auf meinen Arm, der auf dem Tisch lag. Jemand, vermutlich Fred strich mir beruhigend über den Rücken. "Was ist eigentlich mit deinem Bein passiert?", fragte Harry. Vorsichtig hob ich meinen Kopf und sagte nur "Zentauren." Harry weitete kurz die Augen und starrte dann wütend auf die Tischplatte. "Du bist also durch den verbotenen Wald hierher gelangt?", fragte Hermine, immer noch baff. Ich nickte nur. "Mann, also du musst dann echt aufpassen, dass du Malfoy nicht über den Weg läufst. Der hasst Muggel wie die Pest.", sagte George und fing so ein paar trockene Lacher von Harry und Fred ein. Ron war mit seinem Essen beschäftigt und in Hermines Kopf arbeitete es immer noch fieberhaft. Irgendwoher kannte ich den Namen 'Malfoy' doch, oder nicht? "Wieso hasst er Menschen?", fragte ich. Ich weigerte mich, mich selbst als Muggel zu bezeichnen. Ich hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das alles nur ein Traum war. Und das Wort würde alle nur realer erscheinen lassen. "Ach, das hat eigentlich nichts mit Muggeln an sich zu tun, ihm geht es nur ums Blut. Für ihn sind alle Muggelstämmige 'Schlammblüter'", erklärte mir Fred. Das letzte Wort sagte er verachtend und streifte dabei Hermine, die bei dem Wort zusammenzuckte, mit einem kurzen Blick. Ich nickte und tat so, als verstehe ich. Doch Fred ließ sich nicht täuschen. "Muggelstämmige sind diejenigen, deren beide Elternteile, oder auch nur einer, Muggel, also Menschen sind und die dann trotzdem zaubern können. Es gibt aber auch reinblütige Familien, wo alle Mitglieder Zauberer oder Hexen sind. Und Malfoy ist einer der reinblütigen und verachtet alle, die es nicht sind." "Wir nennen ihn auch gerne den Eisprinzen. Du wirst wissen, wieso, wenn du ihn mal siehst.", erklärte George, gerade als ich den Mund zur Frage geöffnet hatte. "Oh Mann! Ihr habt seinen Namen einmal zu oft gesagt!", maulte Ron und funkelte Fred und George an. Die beiden sahen nur amüsiert zum anderen Ende der Halle. Gespannt folgte ich ihrem Blick, um diesen gefürchteten Eisprinzen zu sehen. Und mir stockte der Atem.

Seine Sicht:
Verdammt, ich dachte, sie wäre schon wieder weg! Das war dann wohl doch die kleine Weasly-Schwester gewesen, die ich davongehen gesehen hatte. Wie ich sie mit IHR verwechseln konnte, verstand ich im selben Moment, als ich ihre Augen und ihr dunkelrotes Haare erblickte, selbst nicht mehr. Die beiden sahen sich überhaupt nicht ähnlich. Sie sah zu mir und mein Herz blieb stehen und schlug dann doppelt so schnell. Sie sah geschockt aus. Und...ängstlich. Was ihr wohl Sorgen bereitete? Langsam ging ich zum Slytherin-Tisch und setzte mich neben Blaise und Pansy, die mir natürlich gleich wieder brennende Blicke zuwarf, die ich diesmal aber kaum wahrnahm. Ich sah zwar auf die Tischplatte, doch spürte ich noch immer ihren Blick auf mir. Ob sie bereits wusste, wo sie hier gelandet war? "Hey, Draco.", sagte Blaise zu mir. Ich sah ihn an. Er dagegen starrte zur IHR und diesen Blick kannte ich ganz genau. "Hast du die neue schon gesehen? DAS wäre eine Trophähe, da bin ich mir sicher." Ich ballte meine Hände unter dem Tisch wieder zu Fäusten. "Findest du nicht?", fragte er mich und grinste mich anzüglich an. Ich biss die Zähne zusammen und stieß ein "Nicht mein Typ." hervor. Ich löste meine Hände wieder und griff nach einem Toast. "Hm naja stimmt, hast ja Pansy.", antwortete er. Ich presste nur die Lippen zusammen und erwiderte nichts. Hoffentlich hatte sie das nicht gehört! Blaise versuchte, ein Gespräch über das trimagische Turnier und die Champions, die heute abend gewählt werden sollten aufzubauen, doch ich ging nicht darauf ein. Bald gab er es auf und widmete sich seinem Essen, nicht ohne SIE ein paar mal mit gierigen Blicken anzusehen. In mir loderte die Wut wider auf.

Deine Sicht:
ER war dieser Eisprinz? Ich verfolgte ihn mit meinem Blick, bis er sich gesetzt hatte. Er sah so wütend aus, dass ich mich zwang, wieder weg zu sehen. Ich bekam meinen Mund nicht mehr zu und die anderen verstanden meine Reaktion nicht so ganz. "Was ist los, Prinzessin?", fragte Fred besorgt. "Keine Sorge, der sieht immer so wütend aus.", scherzte George. "Ich...ich dachte nur, dass ich ihn kenne", log ich schnell. Ich dachte gar nicht daran, zu erzählen, dass der muggelhassende Malfoy mich gerettet hatte. Er hatte sich anscheinend eine Art Image hier aufgebaut, das wollte ich nicht zerstören. Schnell riskierte ich noch einen Blick. Er starrte stur auf die Tischplatte und sah so aus, als müsste er sich beherrschen. Rechts von ihm saß ein Mädchen mit einem Mopsgesicht. Sie warf IHM ständig lange intensive Blicke zu, die er nicht erwiderte. Links saß ein Junge mit dunkler Haut und noch dunkleren Augen. Sein Blick traf meinen und angewidert sah ich schnell weg. Er hatte mich praktisch angegafft. Zwar sah er sehr gut aus, doch hatte er etwas an sich, was mich abstieß. Stattdessen sah ich Malfoy an. Seine blasse Haut, seine grauen Augen und sein weißblondes Haar waren perfekt aufeinander abgestimmt. Sein Aussehen raubte mir den Atem. Wenn ich mir vorstellte, wie nah ich ihm einmal (gestern?) war..."Wie heißt er eigentlich mit Vornamen?", fragte ich unwillkürlich. Daraufhin hörte ich jemanden nach Luft schnappen. Ich tippte auf Hermine. Ich hatte falsch getippt. Fred sah mich gespielt verletzt an. "Wirst du mir nun untreu, Prinzessin?" Ich versuchte zu lachen. Auch wenn er nur so getan haben muss, irgendwie schwangen in den Worten mehr Gefühle mit, als mir lieb war. "Er heißt Draco.", antwortete Harry. Er klang wütend. Vielleicht waren er und Draco (Ich genoss es, den Namen nur zu denken) nicht so gute Freunde. "Ah", machte ich nur und ließ das Thema fallen. Jedenfalls äußerlich. Innerlich dachte ich an (m)einen ganz bestimmten Eisprinzen. "Ich fasse es immer noch nicht", sagte Hermine mit zusammengebissenen Zähnen. "Bist du sicher, dass du keine Hexe bist?", fragte sie mich argwöhnisch. Ich lachte sarakstisch auf. "Bis heute wusste ich noch nicht mal, dass es so etwas wie eine Hexe gibt. Geschweige denn eine Schule, wo Zauberei gelehrt wird." Hermine schüttelte nur ungläubig den Kopf. "Okay, Themenwechsel. Wer, meint ihr, wird zum Champion heute Abend?", fragte George aufgeregt. "THEMENWECHSEL?", sagte Hermine fast hysterisch. "Bin ich hier die einzige, die das alles merkwürdig hält?" Die anderen sahen sie nur vielsagend an. "Also ich bin froh, dass sie hier ist!", sagte Fred bestimmt und legte einen Arm um meine Schultern. Sofort fühlte ich mich befangen. Vorsichtig lugte ich zu Draco hinüber und stellte erfreut fest, dass er den Arm um mich bemerkte. Noch dazu schien er nicht sehr glücklich darüber zu sein. Das sagte mir zumindest mein Ego. Hermine schnaufte nur und wand sich ihrem Essen zu. "Also ich wette, einer ist Krum.", nuschelte Ron mit vollem Mund. "Und von Hogwarts bestimmt Angelina. Ich meine, sie hat es echt drauf." Hermine schien einen Moment lang ihre Gedankengänge um mich zu vergessen und sah Ron mit einem merkwürdigem Blick an. "Ich hätte ja zu gern mitgemacht.", sagte George wehmütig. "Wovon redet ihr eigentlich?", fragte ich, denn natürlich verstand ich nur Bahnhof. "Sieh mal nach vorne, Prinzessin.", sagte Fred. Ich tat wie geheißen und stockte. Vor einem großen Fenster stand ein weiterer langer Tisch, an dem ältere Leute saßen, manche mit Spitzhut, manche nur mit langen Umhängen. Dort saß auch dieser zottelige Mann, der mich hergebracht hatte. Ich hatte seinen Namen vergessen. Doch das war nicht das, was mich die Augen weiten ließ. Vor dem Tisch mit den Leuten, die vermutlich so etwas wie Lehrer waren, stand eine Art Truhe und auf der Truhe stand ein Kelch. Doch nicht irgendein Kelch, sondern ein Kelch, der aus der Öffnung brannte. Blaue Flammen schienen über den Rand zu schwappen. In dem Moment, als ich den Kelch so betrachtete, hob der Lehrer, der in der Mitte saß den Kopf. Er war mit Abstand der älteste Mann am Tisch und hatte einen grünen Spitzhut mit silbenen Sternen und Monden darauf auf dem Kopf und ein dazu passenden Umhang an. Auf seiner krummen Hakennase balancierte eine kleine Brille hinter denen mich duchdringende blaue Augen prüfend und interessiert zugleich musterten. Schnell sah ich wieder weg. Lieber nicht allzu viel Aufmerksamkeit erregen, bis ich wieder ging. "Das ist der Feuerkelch.", erklärte Fred feierlich. Ich hoffte, dass er in diesem Moment nicht von dem alten Mann sprach. "Jeder kann bis heute Abend seinen Namen dort einwerfen, und wer dann ausgewählt wird, darf bei einem Turnier mitmachen." "Jeder, der volljährig ist, darf seinen Namen hineinwerfen.", sagte Hermine pikiert. "Okay, und was für ein Turnier ist das?", fragte ich dumm. Fred lachte geheimnisvoll. "Ein magisches.", sagte er nur und zwinkerte. "Verzeihung, störe ich?", hörte ich eine freundliche Stimme dicht neben mir. Erschrocken drehte ich mich herum und sah den alten Herrn vom Tisch. "Natürlich nicht, Professor!", meldete sich Harry zu Wort. Der 'Professor' lächelte ihm zu und wand sich zu mir. "Mit Verlaub, ich kann mich leider nicht an Ihren Namen erinnern, Miss...?" Ich zögerte. Sollte ein Professor erfahren, dass ein Mensch verbotenerweise hier war? Was machten sie denn dann mit mir? Sogar Hermine sah besorgt aus. "Das ist Miss Brooke, Sir. Sie hat sich nur die Haare gefärbt, deswegen haben Sie sie vielleicht nicht wiedererkannt.", sprudelte es auf einmal aus ihr heraus. Der 'Professor' nickte und sah mich prüfend an. "Ja, Miss Granger, da haben Sie recht. Die Haarfarbe sieht wirklich sehr gut an Ihnen aus, Miss Brooke. Müsste ich vielleicht auch einmal ausprobieren." Er lachte und ich versuchte zu lächeln. Hoffentlich sah es authentisch genug aus. "Aber sagen Sie mal, Miss Brooke..", sagte der Professor plötzlich. "Wo ist denn Ihre Schuluniform?" "Ähm..."
"Ach, Mel, hast du die schon wieder oben im Gemeinschaftsraum vergessen?", Hermine lachte. Mann konnte sie gut lügen! "Sie müssen wissen, dass Mel sehr viel lieber in Muggelklamotten herumläuft, Professor. Ihr Zauberstab ist auch bei ihrer Uniform." Gut, dann würde die Frage schon mal ausbleiben. Der Professor nickte. "Ihre Sachen sind also im Gemeinschaftsraum der Gryffindors?", fragte er. "Ja, genau.", antwortete diesmal ich. Keine Ahnung, wer oder was diese Gryffindors waren, aber der Professor konnte ja bestimmt keine Gedanken lesen. "Ah, ich verstehe. Nur, erlauben Sie mir noch die Frage: Was haben Ihre Sachen dort zu suchen, Miss Brooke?" "Na sie schläft doch dort, Sir.", log Hermine weiter. "Hmmmm.", machte der Professor. "Wenn ich mich recht entsinne, warenSie doch in Ravenclaw, oder irre ich mich da?" Ich sah, wie Hermine blass wurde. "Desweiteren bin ich mir sicher, dass Miss Brooke letztes Jahr die Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden und Hogwarts verlassen hat.", beendete er den Satz und sah mich unergründlich an. Ich klappte den Mund auf und zu wie ein Fisch im trockenen. Hermine schlug sich die flache Hand gegen die Stirn. Trotzdem war ich ihr für den Versuch dankbar. "Würden Sie mir bitte folgen? Ich denke, wir sollten einmal unter vier Augen miteinander reden." Das war praktisch mein Todesurteil. Ich konnte ihm alleine nichts weiter vormachen, also würde er erfahren, dass ich ein Mensch war und keine Hexe. Ich sah Fred noch einmal kurz an, er sah besorgt aus, und stand auf. Der Professor ging los und ich folgte ihm aus der Großen Halle. An der Tür spürte ich einen Blick auf mir und sah auf. Draco schaute mich an, doch den Blick konnte ich nicht deuten. Vielleicht Schadenfreude? Ich senkte den Kopf und folgte wieder dem Professor den Korridor entlang.

Wir liefen zu einer Art Klassenzimmer, das im großen und ganzen wie ein normales aussah mit dem Lehrerpult und den Sitzplätzen für Schüler. Doch auf jedem Tisch lag ein Federkiel und in den Regalen lagen Schriftrollen. Außerdem standen überall riesige Kessel herum. Ich wollte gar nicht daran denken, was hier zusammengebraut wurde. Der Professor blieb am Lehrerpult stehen und sah mich freundlich an. "Ich würde sagen, wir stellen uns erst einmal vor. Ich bin Albus Dumbledore, aber nennen Sie mich Professor, das genügt. Und Sie sind, wie bereits festgestellt, nicht Miss Brooke und ich hoffe, Sie lügen nicht noch einmal bezüglich Ihrer Identität." Nervös spielte ich mit einer Haarsträhne. Was würde passieren, wenn ich die Wahrheit sagte? "Gut.", sagte Dumbledore, als er merkte, dass ich nichts sagen wollte. "Dann will ich sie wissen lassen, dass ich über Ihre...sagen wir mal 'Herkunft' informiert bin." Ich merkte, wie das letzte bisschen Farbe aus meinem Gesicht wich. "Woher...?" "Wie ich das erfahren habe, spielt jetzt keine Rolle.", unterbrach er mich. "Jedenfalls drohen Ihnen hier keine Gefahren, nur weil Sie ein Muggel sind." Meine Gedanken huschten zu dem verrückten Zentauren, doch ich schwieg. "Jedoch muss ich Sie darauf hinweisen, dass es nicht ratsam wäre, wenn Sie nun einfach so in Ihre Heimat zurückkehren." Welche Heimat, dachte ich bitter.
"Keine Sorge, Professor, ich würde niemandem hiervon erzählen, selbst wenn ich könnte." Dumbledore sah mich erstaunt an. "Oh nein, da verstehen Sie mich falsch. Ich meinte, das es für SIE gefährlich werden könnte." Nun war es an mir, erstaunt auszusehen. Und ängstlich. "Wie meinen Sie das?", flüsterte ich. "Wenn ein anderer Zauberer oder eine andere Hexe merkt, dass es einen Muggel gibt, der über die Magie bescheid weiß, kann ich für Ihre Sicherheit außerhalb des Schlosses nicht garantieren. Es gibt Zauberer, die nicht lange zögern und Sie töten würden. Und ich will ungerne die Schuld für Ihren Tod tragen.", fügte er besorgt hinzu. Wow. Damit hatte ich nicht gerechnet. "Gibt es nicht irgendwelche Vergessenszauber oder so?", fragte ich. "Dann kann mir doch niemand eine Lüge von den Augen ablesen, wenn ich sage, dass ich nichts weiß." Dumbledore schüttelte nur den Kopf. "Vergessenszauber würden Sie mit der magischen Welt auf gewisse Weise verbinden. Magie hinterlässt Spuren und wenn ein Zauberer es will, kann er diese auch aufspüren. Und er kann dann auch auf dem ersten Blick erkennen, dass Sie ein Muggel sind." Ich fuhr mir durchs Haar und biss mir auf die Lippe. "Was kann ich tun?", fragte ich nach einigem Überlegen. Dumbledore sah mich unergründlich an. "Soweit ich weiß, haben Sie in Ihrer Welt Ihr Zuhause verloren." Ich riss die Augen auf. Woher wusste er das nun wieder? "Zauberer haben eine menge Möglichkeiten Sachen zu sehen.", sagte er, als er meine Verwirrung sah ujd lächelte wieder. "Ich hätte jedenfalls einen Vorschlag und Sie können sich überlegen, ob Sie ihn annehmen möchten."

Seine Sicht:
Was der Alte wohl nun mit ihr machte? Hoffemtlich schickte er sie wieder in ihr muggelverseuchtes Dorf zurück, aus dem sie kam. Ich hatte sie beobachtet, als sie aus der Halle getrottet war und mir wurde leichter ums Herz, als ich merkte, dass nichts besonders an ihr war. Sie hatte eine tolle Figur aber das war es dann auch schon. Sie erschien mir langweilig und sofort verlor ich das Interesse an ihr. Was hatte ich mir auch gedacht? Ausgerechnet ein Muggel sollte mir gefallen? Da war es wahrscheinlicher, dass ich Pansy nachgeben würde. Von mir aus konnte Blaise auch mit ihr machen, was er wollte, auch die Weasleys konnten ihre Arme um sie schlingen, bis sie hoffentlich erstickte. Es war mir egal, bald war sie sowieso weg. Im Gemeinschaftsraum nahm ich meine Tasche und machte mich auf den Weg zu Zaubertränke.

Deine Sicht:
Mit einem wackeligen und einem gebrochenen Bein humpelte ich aus dem Klassenzimmer. Ich musste erst einmal verdauen, was ich da gerade gehöt hatte. Ich konnte hierbleiben? Ich stellte mir immer wieder selbst die Frage und hatte immer wieder Dumbledores Worte in den Ohren. "Ich würde sagen, dass Sie hier im Schloss bleiben. Hier hätten Sie ein Zuhause, welches Ihr altes ersetzt. Sie können so lange bleiben, wie nötig." Ich wusste noch nicht so ganz, was ich davon halten sollte. Auf der einen Seite war ich glücklich, ich hatte wieder ein Zuhause! Oder zumindest ein Unterschlupf. Aber auf der anderen Seite war ich ängstlich. Unter einem Dach mit Leuten, die zaubern und Zaubertränke brauen konnten?
Ich fasste mir an den Kopf. Ich hoffte, ich fand schnell diesen Gemeinschaftsraum. Dumbledore hatte mir den Weg erklärt, doch mit meinem Orientierungssinn stand es ziemlich schlecht, sodass die Chancen dafür gut standen, dass ich mich hier verlief. Doch ich kam nicht umhin, das Schloss zu bewundern. Die alten Mauern, die verwinkelten Korridore, das alles faszinierte mich irgendwie. Ich sah sogar, wie sich plötzlich eine Treppe von einer Stelle zu einer anderen bewegte. Und das von selbst. Hier und da liefen mir einige Schüler über den Weg, aber sie beachteten mich zum Glück nicht sonderlich. Ich dachte wieder an Dumbledores Angebot. Erstmal hatte ich zugesagt, doch wie sollte das auf längere Zeit gutgehen? Irgndwann würden die anderen Schüler merken, dass ich anders war. Wie würde es mir dann ergehen? Ob sie mich dann erledigten? Oder foltern? Ich schauderte. Auf einmal hörte ich Schritte von vorne, was erst nicht verwunderlich war, doch als ich den Typen sah, wurde mir schlecht. Es war derjenige, der mich in der großen Halle angegafft hatte. Als er mich erblickte, grinste er auf eine Art, die mir auf unangenehme Weise Gänsehaut bereitete. "Hey.", sagte er dann. Ich nickte nur einmal kurz und ging schnell weiter. Ich ging um eine Ecke und lehnte mich an die Wand. Als ich hörte, wie sich seine Schritte wieder entfernten, atmete ich auf. Der war mir schon mal nicht geheuer. Ich sah mich um und merkte, dass ich nun wirklich die Orientierung verloren hatte. Langsam ging ich weiter und sah, dass der gang vorne einen knick nach links machte. Wenn ich dort langginge, müsste ich wieder auf dem richtigen Weg sein, dachte ich zumindest. Als ich dort ankam, knickte ich plötzlich um, wieder versuchte ich, mich diesmal an der Wand abzustützen, doch ich schnitt mir an einem Stein nur die Hand auf und fiel hin. Doch auch dieses Mal nicht auf den Boden. Oh Gott, ich hatte jemanden umgerannt. Wortwörtlich! "Kannst du denn nicht aufpassen!", hörte ich denjenigen rufen. "Tut mir leid, ich bin umgeknickt.", sagte ich mit hochrotem Kopf und rappelte mich mühsam wieder auf. Ich sah schnell auf mein ramponiertes Bein, doch es schien alles in Ordnung. Es tat auch nicht mehr weh, als in der letzten Zeit. Ich hörte, wie der Umgerannte wieder auf die Füße stellte und sah hoch. Und wäre am liebsten im Erdboden versunken. Vor mir stand Draco Malfoy, der Eisprinz. Und, wow sah er gut aus! Ich hatte ihn ja nur einmal aus der Nähe gesehen, doch da war ich in Schmerzen eingehüllt gewesen und hatte es deswegen nicht wirklich wahrgenommen. Er hatte helle Haut, hellere als meine und seine Augen waren aus der Nähe noch intensiver als wenn man sie nur aus der Ferne sieht. Doch wenn sie so wütend funkelten, wie jetzt, sollte man vielleicht aus ihrem Blickfeld verschwinden. Draco klopfte wütend den Staub von seinem Umhang und fauchte "Na warte! Wenn ich...!", doch er sprach nicht weiter, als er aufblickte und mich sah. Sein Mund blieb ihm offen stehen und er sah aus, als würde er seinen Augen nicht trauen. Um die peinliche Stille zu überbrücken, sagte ich schnell: "Tut mir leid, wirklich. Ich bin...also...ja ich bin umgeknickt und konnte mich nicht mehr festhalten." Als er auf meine gstammelte Entschuldigung nicht reagierte, fügte ich leise hinzu: "Ich...hab mich noch gar nicht bedankt." Das schien ihn aus seiner Starre zu lösen. Draco sah mich an, als käme ich vom Mond. "Was?", fragte er unfreundlich. Ich blinzelte verwirrt und sagte: "Naja...dafür, dass du mich gerettet hast. Oder eher dafür, dass du zurückgekommen und nicht weggerannt bist. Okay, eigentlich für beides. Also...danke..." Er sah mich unergründlich an. Wahrscheinlich hielt er mich für verrückt. Sein Blick fiel auf meine Hand, die ich an der Wand aufgeschnitten hatte. Sie blutete immer noch. Mir fiel ein, was Fred über Draco und sein Komplex wegen dem Blutstatus erzählt hatte und ich versteckte meine Hand unwillkürlich hinter meinem Rücken. Draco runzelte die Stirn und sah aus, als wolle er etwas sagen. Doch da schüttelte er nur den Kopf und lief an mir vorbei und den Gang entlang. Ich sah ihm hinterher und wusste nicht, was ich von seinem Abgang halten sollte. War das seine Art, zu sagen "Gern geschehen."? Ich seufzte. Das würde ich wahrscheinlich so bald nicht herausfinden. Schnell, also so schnell wie möglich, machte ich mich wieder auf die Suche nach dem Gemeinschaftsraum. Dumbledore hatte gesagt, ich würde ihn daran erkennen, dass ein Portrait einer fetten Dame davor hängen würde. Im Schloss hingen viele Portraits und Bilder. Erst erschreckte ich mich, als ich sah, dass sich die Figuren in den Bildern bewegten. Doch dann faszinierte es mich, wie alles hier. Nach langem Suchen fand ich das Portrait, das auf Dumbledores Beschreibung passte. Er hatte auch gemeint, ich müsste ein Passwort nennen. Doch die Dame auf dem Bild beachtete mich nicht. Vielmehr beachtete sie sich selbst. Und zwar in einem Spiegel. Ich räusperte mich, um ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen. "Passwort.", sagte sie nur gelangweilt, ohne mich anzusehen. "Bowtruckle." Ich hoffte, dass ich es richtig ausgesprochen hatte. Das Portrait schwang nach vorn und gab ein Loch in der Wand frei. Ich kletterte, etwas gehindert durch ddn Gips, hindurch und schnappte nach Luft, als ich den Raum vor mir sah. Er war sehr geräumig, überall standen gemütlich aussehende Sessel und auf dem Boden war ein dicker Teppich, der bestimmt nicht minder gemütlich war als einer der Sessel. Es gab sogar einen Kamin, in dem ein freundliches Feuer knisterte. Es war ein sehr freundlich eingerichteter Raum und ich fühlte mich sofort wohl. Langsam humpelte ich in Richtung des Mädchenschlafsaals und stockte am Eingang. Es standen mehrere Betten darin, in welches konnte ich mich legen? Doch dann sah ich etwas auf einem Bett liegen, was ich die ganze Zeit noch nicht vermisst hatte: Meinen Rucksack. Erleichtert suchte ich meine Zahnbürste heraus und ging ins schnell gefundene Badezimmer. Nachdem ich mir die Zähne geputzt hatte, fühlte ich mich gleich besser. Erschöpft legte ich mich in das Bett und schlief sofort ein.

Seine Sicht:
Ohne Hast ging ich weiter zu den Kerkern, wo wir Zaubertränke hatten. Ich würde so oder so zu spät kommen, doch das machte nichts. Professor Snape zog uns Slytherins nur selten Hauspunkte ab und nie wegen Verspätungen. Als ich ankam, bestätigte sich die Hypothese. Snape nickte nur kurz in meine Richtung und erklärte dann weiter die Wirkungen von Gegengiften. Das Schlammblut Granger sah mich finster an, als sie das bemerkte und ich grinste nur gehässig. Nicht alle Lehrer fielen nun mal auf ihre streberhafte Art rein. Ich setzte mich zwischen Crabbe und Goyle, die dumpf zu Snape sahen und sehr wahrscheinlich kein Wort kapierten, was da vorne geredet wurde. Ich schaltete auch ab. Mir gingen andere Sachen durch den Kopf. Wie konnte ich sie je langweilig finden? Aus der Nähe hat sie mich praktisch paralysiert. Vor allem ihre Augen hatten es mir angetan. So intensive, blaue Augen. Ich war von ihnen so gefangen, dass ich ihre Worte kaum verstanden habe, die sie zu mir gesagt hatte. Nur ihre melodische Stimme habe ich wahrnehmen können. Doch das sie mich faszinierte, wollte ich sie nicht wissen lassen. Deswegen habe ich auf die unfreundliche Art gesetzt, doch sie ließ sich dadurch wahrscheinlich nicht beirren. Das machte sie noch anziehender. Noch überraschter war ich über meine Reaktion, als ich ihre blutende Hand gesehen hatte. In mir hatte sich Sorge breit gemacht. So weit kommt es noch, dass ich mir Sorgen um Muggel machte!, dachte ich. Vielleicht ist sie ja auch kein Muggel, schoss es mir durch den Kopf. Doch das verwarf ich wieder schnell. Ihre Antwort mit den Cashewkernen sagte doch schon alles. Als ich daran dachte, musste ich kichern. "Dürfen wir daran teilhaben, Mr. Malfoy?", sagte Snape mit drohender Stimme, die mir Angst machen sollte. Doch die Wirkung schlug fehl. Ich wusste, dass er nur seine Autorität unter den Scheffel stellen wollte. "Es ist nichts, Sir.", sagte ich nur. Damit ging der Unterricht weiter. Und meine Gedanken schweiften wieder ab.

Deine Sicht:
"Hey, wach auf.", rief jemand und ich wurde unsanft geschüttelt. Langsam öffnete ich die Augen und wusste im ersten Moment nicht, wo ich war. Ich sah nur helles Licht und dann tauchte ein Berg Haare vor meinem Gesicht auf. Ich schreckte zurück. "Alles gut, ich bins nur. Hermine, weißt du noch?" Hermine lächelte freundlich. Langsam erhob ich mich, nickte und lächelte leicht zurück. "Ja, ich weiß noch." Hermines Lächeln wurde breiter. "Ich dachte, dass du vielleicht bei der Auswahl der Champions dabei sein willst, du hattest gestern die Ankunft von unseren Gästen nicht mitbekommen." Erst wusste ich nicht, wovon sie sprach, doxh dann fiel es mir wieder ein. "Achso, das trimagische Turnier!", sagte ich. "Klar, da will ich unbedingt dabei sein. Danke, dass du mich geweckt hast, ich hätte sonst...wo ist mein Gips?" Meine Augen wurden groß, als ich mein Bein ohne den Gips sah, der vor ein paar Stunden noch an Ort und Stelle war. "Oh, Madame Pomfrey benutzt gerne gewisse Zauber, damit gebrochene Knochen schneller heilen. Und der Gips, den sie benutzt löst sich von selbst auf, sobald alles wieder geheilt ist." Vorsichtig ging ich ein paar Schritte, doch mein Bein schien wieder vollkommen in Ordnung zu sein. Das, was in der 'normalen' Welt mehrere Wochen dauerte, dauerte hier nur knapp einen Tag! Ich schüttelte den Kopf. Das alles war unglaublich. "Ich denke, wir müssen jetzt auch los...", sagte Hermine. "Oh, ja tut mir leid. Lass uns gehen."
Schnell liefen wir zur großen Halle, wo schon viele Schüler versammelt waren.

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irgentwas ( 30808 )
Abgeschickt vor 97 Tagen
Waaaannn kommt das nächste kapitel raus?! Ich hab mir die geschichte nochmal durchgelesen und bin immer noch begeistert wie vor einem jahr. Also wirklich ziemlich genau vor einem jahr. Nur jetzt will ich auch weter lese!!!! Bitte schreib weiter 🙏🙏🙏🙏
irgentwas ( 26865 )
Abgeschickt vor 174 Tagen
Bitte! Bitte schreib weiter...BITTE🙏
Supi❤️ ( 82043 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
Bitte schreib weiter!!❤️❤️👍🏻👍🏻🙏🏻🙏🏻🙏🏻🙏🏻🙏🏻
katz13 ( 45774 )
Abgeschickt vor 276 Tagen
Schreib bitte weiter! Es ist so wunderschön.
abx ( 96831 )
Abgeschickt vor 279 Tagen
Danke❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Ice_Diamond ( 07631 )
Abgeschickt vor 280 Tagen
Okaaaay?? Ich werte das jetzt mal als enttäuschtes Schweigen xD
Ice_Diamond ( 18077 )
Abgeschickt vor 285 Tagen
Ich habe das nächste Kap reingestellt, hoffent!ich gefällts euch :-)

Achja und danke für die ganzen lieben Komplimente xD Das ihr findet, ich könnte Autorin werden, ehrt mich zutiefst :)) Danke, danke danke!
Ice_Diamond ( 69330 )
Abgeschickt vor 285 Tagen
Hallo Leute,

Sorry für die lange Funkstille. Ich bin momentan ziemlich im Stress, weswegen das nächste Kapitel hinten anstehen muss(te). Ich habe gestern angefangen ein neues Kapitel zu schreiben und es ist bereits fast fertig :-) Wenn ihr also noch wollt kommt der nächste Teil bald, so bald wie möglich.
LG
Ice_Diamond
LilyPotter ( 33607 )
Abgeschickt vor 326 Tagen
Wann kommt der nächste Teil raus?
Ich freue mich schon.
Glg LilyPotter
irgentwas ( 33418 )
Abgeschickt vor 336 Tagen
Was kommt denn das nächste Kapitel raus??? Ich freue mich so unfassbar drauf :)
EmiliaMalfoy ( 89863 )
Abgeschickt vor 357 Tagen
Schrieb bitte weiter😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍
Jasi Phönix ( 23239 )
Abgeschickt vor 377 Tagen
Schreib weiter
BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE 🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏
Jasi Phönix ( 23239 )
Abgeschickt vor 377 Tagen
😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍
Das war jetzt ne treffende Beschreibung
irgentwas ( 20072 )
Abgeschickt vor 384 Tagen
Wann kommt denn das 11.Kapitel??? Ich halte das nicht mehr aus...
Alice_Snape ( 43159 )
Abgeschickt vor 393 Tagen
Hii. Ich liebe deine FF. Sie ist der Hammer. Ich lese jede FF mit Draco, weil ich ihn liebe. Ich bin ein großer Fan von dir und hoffe, dass die FF bald weiter geht. Ich liebe diese FF einfach. Ich freue mich schon so auf die nächsten Kapitel. LG von einem großem Harry Potter Fan
CrAzY_CuPcAkE ( 67651 )
Abgeschickt vor 395 Tagen
Deine Geschichte ist wirklich der Hammer!
Die Idee ist voll cool und ich mag deinen Schreibstiel sehr gerne.
Bitte schreib undbedingt weiter.
Lg CrAzY_CuPcAkE
Findus15 ( 56607 )
Abgeschickt vor 398 Tagen
Ich liebe, liebe, LIEBE deine Geschichte. Bitte schreib unbedingt weiter und ich kann mich Oli04 nur anschließen: du solltest wirklich mal drüber nachdenken Autorin zu werden. Ich würde deine Bücher auf jeden Fall kaufen!
Oli04 ( 84478 )
Abgeschickt vor 406 Tagen
Du solltest an eine Buchautor Karriere denken (das War ein Kompliment
abx ( 87652 )
Abgeschickt vor 412 Tagen
Bitte bitte schreib weiter
Deine Geschichte ist so schön ich hab alle Kapitel durchgesuchtet.
Bitte du musst weiterschreiben
Ich freu mich schon auf das 11. Kapitel
Lg abx
paupau ( 88510 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
Und sorry für den Abstand zwischen den Zeilen, hat wohl irgendwie mit den Leerzeichen nicht so geklappt xD