Draco and I

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9 Kapitel - 10.786 Wörter - Erstellt von: Jojo__loves - Aktualisiert am: 2015-06-29 - Entwickelt am: - 3.117 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Der Bahnsteig war voll mit Leuten. Der Hogwarts-Express war abfahrbereit und Kinder stiegen ein und verschwanden im Zug. Meine Eltern und ich gingen den Bahnsteig entlang und blieben vor einer Tür stehen, die nicht ganz so bestürmt wurde. Ich drehte mich um und umarmte meine Eltern. Dies würde mein erstes Schuljahr auf Hogwarts werden und ich war gespannt darauf, wie es dort war. Meine Eltern hatten mir viel erzählt, aber ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen.
Nachdem ich sie umarmt hatte, sagte meine Mutter zu mir noch: „Schreib uns bitte viel!“ Ich nickte noch und dann stieg ich in den Zug ein. Drinnen suchte ich ein leeres Abteil, aber fand keins. Also setzte ich mich in eins, wo schon zwei Jungs und ein Mädchen drin saßen. Der eine Junge hatte extrem hellblonde Haare, die streng zurückgekämmt waren, der andere hatte eine dunklere Haut. Das Mädchen hatte schwarze Haare. Ich setzte mich an die Tür und wollte eigentlich lesen, aber der blonde Junge fragte mich: „Bist du Reinblut?“ Als Antwort nickte ich und er sagte: „Gut!“ Danach redete keiner mehr. Ich blätterte in meinem Buch und das Mädchen guckte aus dem Fenster. Die Jungs machten irgendwas anderes, was genau sie machten wusste ich nicht, da ich nicht weiter auf sie achtete. Die Zugfahrt verging relativ schnell. Mit großen Augen stieg ich in ein Boot. Das Schloss war atemberaubend. Vom Weiten sah es wie ein Märchenschloss aus. Langsam tuckerten wir, also die ganzen Erstklässler, mit den Booten über den See. Nach einer Weile banden wir die Boote am anderen Ufer an und begaben uns auf den Weg zum Schloss. Immer mal wieder hörte ich dumme Sprüche von dem blonden Jungen. Der Mond schien hell am Himmel und als ich zurück zum See sah, glitzerte das Wasser im Mondschein. Auf einmal tickte mich jemand an und ich sah in die Richtung. Vor mir stand ein Mädchen mit zotteligen braunen Haaren. Ich lächelte und sagte: „Hi!“ Das Mädchen lächelte zurück und stellte sich dann vor: „Hey, ich bin Hermine Granger. Und du?“
„Allie Simpson!“, antwortete ich. Auf dem Rest des Weges erklärte Hermine mir die Geschichte von Hogwarts. Diese Geschichte kannte ich nicht. Meine Eltern hatten viel über Hogwarts erzählt, aber einige Sachen auch weggelassen. Hermine hatte anscheinend viel gelernt. Im Gegensatz zu mir. Ich hab nicht einen einzigen Blick in ein Buch geworfen.
Endlich waren wir da. Vor uns ragte Hogwarts empor. Die Schüler ab der zweiten Klasse waren wohl schon in der großen Halle und warteten, dass die Häusereinteilung endlich vorbei war und sie essen konnten. Aber die konnten wir noch nicht sehen, denn wir standen vor der Tür zur großen Halle die verschlossen war. Ich war so aufgeregt wie noch nie. Endlich ging die Tür auf und Professor McGonagall ging gefolgt von uns, den Erstklässlern, mit einem Stuhl und dem sprechenden Hut voran. Durch die Tischreihen von den vier Häusern. Hinter mir lief der blondhaarige junge, der gerade davon sprach, wie kindisch das hier war. Ich stimmte ihm nicht zu. Hogwarts war das Schönste was ich je gesehen hab. Vorne angekommen stellten wir uns auf und warteten darauf endlich dranzukommen. Namen unterschiedlichster Sorte wurden aufgezählt und jede einzelne Person ging zum Stuhl, setzte sich drauf und dem wurde dann der Hut auf den Kopf gesetzt. Der Hut bestimmte dann das Haus. Dann fiel mein Name.
„Simpson, Allie!“, rief McGonagall. Langsam lief ich zum Stuhl und setzte mich. Gespannt auf das Resultat schloss ich meine Augen. Der Hut fing an zu sprechen: „Oh, eine Simpson. Ihr könnt ganz schön arrogant und hochnäsig sein, wenn ihr wollt, nicht wahr? Aber das höchste was ich bei dir sehe, ist: Mutigkeit und die Treue. Humorvoll und Freundlich bist du auch noch und Klugheit nicht zu vergessen. Ein außergewöhnliches Mädchen bist du, Allie. Ravenclaw und Hufflepuff sind nicht die richtigen Häuser für dich. Dann vielleicht Slytherin? Nein? Dann eben so: GRYFFINDOR“
Glücklich stand ich auf und ging zu dem Tisch von Gryffindor. Den Rest beobachtete ich auch noch und dann kam das Essen. Alles war voller Essen, leckerem Essen. Ich konnte echt fröhlich sein, dass ich nicht nach Slytherin gekommen war. Die Leute in Slytherin waren doch alles nur Idioten. Wenn ich mir die so angucke, fallen mir noch andere Tatsachen über die ein. Aber die zähle ich gar nicht erst auf.
Genüsslich schaufelte ich das Essen in mich hinein. Anschließend führten die Vertrauensschüler die Erstklässler zum Gryffindor-Turm. Als ich endlich im Gemeinschaftsraum stand, staunte ich nicht schlecht. Ich fühlte mich sofort wohl hier. Die Schüler waren auch nett, besser konnte es doch gar nicht sein. Mein Lieblingsplatz war am Kamin auf dem Sessel mit dem roten Polster. Eine Weile saß ich da und schaute den Flammen zu, die sich im Kamin bewegten. Doch irgendwann wurde ich müde und ging in meinen Schlafsaal. Dort saß auch schon Hermine und packte aus. Ich hatte das Bett neben Hermine und ließ mich auf die weiche Matratze fallen.
„Was hältst du von dem blonden Jungen, der dauernd komische Sprüche von sich gibt, Hermine?“, fragte ich. Verwundert blickte Hermine mich an: „Meinst du Draco Malfoy?“
„Kann sein, weiß nicht wie der heißt“, meinte ich. Hermine sagte: „Der ist ziemlich arrogant und voll gegen muggelstämmige oder überhaupt Muggel. Halt dich bloß von dem fern. Außerdem können die Gryffindors und die Slytherins sich gegenseitig nicht ab.“ Ich nickte nur und schlief ein.
Der nächste Morgen war sofort stressig. Mir fehlte Schlaf und wir mussten viel zu früh aufstehen, wenn wir noch frühstücken wollten bevor wir zum Unterricht mussten. Das erste Fach heute war Verteidigung gegen die dunklen Künste bei Professor Quirrel. Der Mann war mir nicht ganz geheuer. Irgendwie wirkte er furchteinflößend auf mich, aber es ging wahrscheinlich hier jedem so. Ich schlang das Frühstück sozusagen herunter und eilte die Gänge entlang um den Klassenraum zu finden. Endlich fand ich ihn, aber musste feststellen, dass Draco Malfoy und die anderen Erstklässler von Slytherin mit uns Verteidigung gegen die dunklen Künste hatte. Ohne sie weiter zu beachten, trat ich zu Hermine, die mit Harry und Ron sprach. Natürlich kannte ich Harry Potter, aber ich himmelte ihn auch nicht so an, wie andere der Schüler auf Hogwarts. Sie redeten gerade über Hogwarts und ich hörte nur zu. Ich hatte nicht viel mitzureden, aber manchmal ist mir auch nicht nach reden zu Mute. Schließlich kam Professor Quirrel und wir konnten uns auf unsere Plätze setzen. Ich setzte mich neben Hermine und schon begann der Unterricht. Es war ziemlich langweilig und ich konnte mich kaum konzentrieren. Anschließend war es endlich vorbei und wir konnten gehen. Hermine war natürlich die Aufmerksamste gewesen. Den Rest des Unterrichts fand ich auch nicht besonders toll, aber das war ja auch egal. Gerade war ich auf dem Weg in die Bibliothek, als ich auf Malfoy traf. Leider hatten wir beide nicht aufgepasst und sind total gegeneinander gelaufen. Erschrocken guckten wir uns an und ich ließ meine Bücher fallen. Schnell sammelte ich sie auf und verschwand. Ich hatte keine Lust, mir einen Spruch draufdrücken zu lassen. Die Bibliothek war riesig und ich fand mich kaum wieder, in den ganzen Büchermengen. Begeistert schaute ich mich um.

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CeCePc ( 68174 )
Abgeschickt vor 628 Tagen
Schöne Geschichte...aber die Eltern haben sie foltern lassen und sie akzeptiert das alles ?Ich hätte mehr Gefühl reingebracht(also von ihr aus was sie fühlt) und eine genauer Erklärung warum Draco in der Schlacht nicht auf ihrer Seite war zb weil er gezwungen wurde ;)
Sonst ist es sehr schön denk einfach daran bei deiner nesten FF mehr Gefühl reinzubringen und auch zu beschrieben was sie sieht.
Oki das wars schreib aufjedenfal noch mehr FFs
LG deine CeCePc