Sudden Love 2 (Harry Potter Fanfiction)

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28 Kapitel - 53.649 Wörter - Erstellt von: MrsBrownEyes95 - Aktualisiert am: 2016-08-02 - Entwickelt am: - 13.633 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen und schließlich versagte mein Kreislauf und ich sackte zusammen. Als ich wieder zu mir kam lag ich im Krank
    Ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen und schließlich versagte mein Kreislauf und ich sackte zusammen. Als ich wieder zu mir kam lag ich im Krankenflügel „Jenna?“, hörte ich Harrys Stimme neben mir. „W-Wa-Was ist passiert wo sind Dad und Sirius?“, fragte ich völlig verwirrt. „Deinem Dad geht es gut er ist in seinem Büro, aber Sirius wurde gefasst und wird jeden Moment von den Dementoren geküsst“, antwortete Hermine und ich sah sie schockiert an, denn mir fiel plötzlich wieder alles ein was passiert war.
    Bevor ich aber was sagen konnte kam Dumbledore in den Krankenflügel gestürmt „Professor sie müssen sie aufhalten, die Dementoren haben den Falschen“, sagte Hermine verzweifelt und sah Dumbledore flehend an. „Das stimmt Sir Sirius ist unschuldig“, kam es von Harry und mir gleichzeitig. „Genau es war Krätze. Krätze war meine Ratte Sir er ist aber keine echte Ratte naja er war eine Ratte, er war mal Percys Ratte aber der hat dann“, fing Ron an völlig verwirrt zu erzählen, doch Hermine unterbrach ihn „Wie auch immer wir kennen die Wahrheit bitte sie müssen uns vertrauen.“
    „Ich glaube euch Hermine aber leider wird das Wort von vier dreizehnjährigen bloß wenige andere überzeugen. Die Stimme eines Kindes egal wie ehrlich und aufrichtig ist bedeutungslos für jede die verlernt haben zuzuhören. Mysteriöse Sache die Zeit oder? Sehr mächtig und wenn man sie manipuliert gefährlich. Sirius Black sitzt im obersten Verlies des Dunklen Turmes du kennst das Gesetz Hermine euch darf niemand sehen und seit vor diesem letzten Glockenschlag zurück. Anderenfalls wären die Folgen zu schrecklich um sie sich aus zu malen. Ihr könnt wenn alles glatt geht mehr als ein unschuldigen vor dem Tode bewahren. Drei Umdrehungen sollten genügen. Oh übrigens im Zweifelsfall ist es immer ein guter Anfang wenn man dorthin geht wo man schon gewesen ist. Alles Gute.“
    „Was zum Henker war denn das für ein Vortrag?“, fragte Ron völlig verwirrt. Harry und ich hatten auch keine Ahnung also konnten wir nichts dazu sagen doch Hermine wusste anscheinend was Dumbledore meinte das sah ich ihr an also guckte ich sie fragend an bis Hermine plötzlich eine Kette aus ihrem Umhang zog, die sie die ganze Zeit trug und legte diese um Harry und sich selbst. „Entschuldigt ich darf nur noch einen mitnehmen“, sagte Hermine und ich nickte ihr zu. „Kein Problem ich bleibe bei Ron. Viel Glück euch beiden was auch immer ihr vorhabt“ Kaum hatte ich das gesagt waren Hermine und Harry verschwunden.
    „Wo sind sie hin?“, fragte Ron völlig verwirrt doch ich zuckte nur mit den Schultern, denn ich hatte ja selbst keine Ahnung. „Wie geht’s dir Ron ist alles ok?“ „Ja mir geht’s gut mein Fuß tut nicht mehr weh. Aber Jenna du bist ein Animagus warum hast du nie was erzählt?“ als Ron mich das fragte fiel mir wieder ein das ich mir vor Hermines und Rons verwandelt hatte und vor Snape oh nein das würde Ärger geben, denn ich war nicht registriert und könnte in Schwierigkeiten geraten.
    Ron sah mich fragend an da ich ihm immer noch nicht geantwortet hatte. „Tut mir Leid ich war gerade in Gedanken ähm naja ich habe nie was erzählt, weil ich kein registrierter Animagus bin und du weißt selbst in was für Schwierigkeiten ich geraten kann aber in dem Moment wusste ich mir nicht anders zu helfen und habe mich verwandelt“, erklärte ich und Ron nickte. „Ich verstehe aber Jenna Snape hat dich gesehen das heißt du bist erledigt.“
    „Danke Ron du bist echt eine große Hilfe.“ „Tut mir Leid Jenna ich will dir ja helfen aber ich weiß nicht wie“, entschuldigte sich Ron und ich nickte kurz. Plötzlich fiel mir ein das ich jetzt mit Dad reden könnte es wäre der perfekte Zeitpunkt also fragte ich Ron „Du Ron kann ich kurz zu meinem Dad? Ich würde dich nicht alleine lasse, wenn es nicht wirklich wichtig wäre.“ „Ja geh ruhig kein Problem“, antwortete Ron und ich umarmte ihn bevor ich mich auf dem Weg zu Dads Büro machte.
    Ich musste durch das halbe Schloss es war niemand auf den Gängen zu sehen was mich irgendwie beruhigte. Als ich bei Dad ankam sah er total fertig aus was ja auch verständlich war „Dad? Können wir reden?“, fragte ich vorsichtig da er mich noch nicht gesehen hatte. Als er meine Stimme hörte drehte er sich um und kam zu mir um mich zu umarmen ich war völlig überrascht aber fand es trotzdem schön. „Es tut mir so Leid Jenna ich wollte das nicht“, entschuldigte Dad sich und hatte Tränen in den Augen.
    „Ist schon ok Dad es ist alles gut ich bin nicht sauer auf dich. Ich weiß das ich Harrys Zwillingsschwester bin und ich weiß auch das du mich nur schützen wolltest aber ich würde gerne die ganze Geschichte hören“, erklärte ich und Dad sah mich erstaunt an, weil er wahrscheinlich dachte das ich noch sauer bin.
    „Komm setz dich ich werde dir alles erzählen. In der Nacht als Lily und James gestorben sind warst du auch Zuhause doch du warst für dein Alter schon sehr weit und hast gewusst das irgendwas schlimmes passieren wird du hast es gespürt und hast deine Eltern gewarnt. Daraufhin haben sie mich angerufen und ich bin sofort bei euch gewesen. James und Lily wollten das ich dich mitnehme, da du ein Animagus bist und ich dir am besten beibringen konnte wie du das kontrollieren kannst also habe ich dich schnell zu mir gebracht. Ich wollte eigentlich wieder zurück zu James und Lily doch die beiden hatten mir gesagt ich sollte bei dir bleiben und dich beschützen daher konnte ich nichts mehr für Harry tun. Ich fühlte mich eine Zeit lang schuldig da ich dachte Harry hätte nicht überlebt aber als ich dann hörte das er es doch geschafft hatte war ich sehr erleichtert doch trotzdem ging es mir gar nicht gut das ich meine besten Freunde verloren hatte doch du hast es immer wieder geschafft mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und seit dem habe ich dich groß gezogen und du bist für mich wie meine eigene Tochter“, erzählte Dad und ich hörte gespannt zu.
    „Aber Dad wieso hast du Harry nicht zu uns geholt ich meine er war bei unserer Tante und du weißt das er da nicht gut behandelt wurde.“ „Glaub mir Jenna das hätte ich gerne getan ich habe auch mit Dumbledore darüber gesprochen doch er wollte nicht das man Harry und dich in Verbindung bringt, denn keiner weiß von dir und das sollte auch so bleiben, denn sonst wärst du in sehr großer Gefahr. Jenna du bist eine sehr mächtige Hexe auch wenn du das noch nicht gemerkt hast aber du bist viel weiter als andere und wenn Voldemort davon wüsste dann würde er dich sofort umbringen. Deswegen darf niemand wissen das du Harry Zwillingsschwester bist diese Information muss geheim bleiben.“
    Ich war geschockt und konnte erstmal nichts sagen doch ich verstand wieso niemand wissen durfte das Harry mein Zwillingsbruder ist und ich war auch dankbar das Dad mir alles erzählt hatte also umarmte ich ihn. „Danke das du mir alles erzählt hast und du bist mein Dad das wird immer so bleiben ich liebe dich“, schluchzte ich und Dad küsste mich auf die Stirn.
    Gerade als ich wieder zurück zu Ron wollte fiel mir noch was ein „Dad ich muss dir was sagen ähm also Snape hat gesehen wie ich mich verwandelt habe.“ Dad sah im ersten Moment etwas sauer aus doch dann lächelte er „Mach dir um Snape keine Sorgen er wird dich nicht verraten.“ Ich war etwas verwirrt denn Snape hasste mich also warum sollte er mich nicht verraten. Dad sah meinen verwirrten Blick und sagte „Vertrau mir er wird nichts sagen irgendwann wirst d auch herausfinden wieso.“
    Mit diesen Worten verließ ich Dads Büro und ging zurück zu Ron der mich anlächelte „Wie war es bei deinem Dad? Ist alles geklärt?“ „Ja alles super Danke Ron“, antwortete ich und lächelte jetzt auch. ich setze mich zu Ron aufs Bett und kurze Zeit später standen plötzlich Hermine und Harry wieder vor uns. Ron und ich hatten uns total erschrocken doch Hermine und Harry lachten uns aus. „Wo wart ihr denn?“, fragte ich verwirrt. „Das erklären wir euch alles später“, antwortete Harry und ich nickte.
    Am nächsten Tag erzählten Hermine und Harry was sie gemacht hatten und ich war erleichtert das Seidenschnabel und Sirius lebten und als ich mit Harry alleine war erzählte ich ihm alles was Dad mir erzählt hatte und er war genauso geschockt wie ich doch er kam schnell wieder zu sich
    „Ach Jenna ich bin froh das du meine Zwillingsschwester bist ich könnte mir keine bessere vorstellen“, sagte Harry und umarmte mich und ich war froh ihn bei mir zu haben.

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    „Habt schöne Ferien wir sehen uns bei der Quidditch Weltmeisterschaft“, sagte ich und umarmte meine Freunde. Harry umarmte ich am längsten ich h
    „Habt schöne Ferien wir sehen uns bei der Quidditch Weltmeisterschaft“, sagte ich und umarmte meine Freunde. Harry umarmte ich am längsten ich hätte ihn am liebsten mitgenommen nach Irland, wo Dad und ich dieses Jahr Urlaub machten doch das ging nicht. Aber zum Glück musste Harry nicht zu unserer Tante, denn Ron hat ihn zu sich eingeladen was mich etwas beruhigte.
    Zum Abschied küsste ich Harry dann auf die Wange und wollte zurück zu Dad doch als ich sah das Ron etwas eingeschnappt war ging ich zu ihm und küsste ihn auch auf die Wange „Ach Mensch Ron du brauchst doch nicht eifersüchtig sein.“ „Bin ich gar nicht“, erwiderte Ron und wurde rot woraufhin ich lachen musste aber ich sagte nichts weiter sondern ging zu Dad.
    „Habe ich was verpasst?“, fragte Dad woraufhin ich ihn fragend ansah. „Was läuft denn da mit Ron?“, fragte er jetzt und lächelte mich an. „Ich habe mich verabschiedet“, antwortete ich und spürte wie ich rot wurde auch wenn ich keine Ahnung hatte wieso. „Ach komm mach mir nichts vor Jenna“, Dad hörte nicht auf zu lächeln und ich verdrehte leicht die Augen „Dad komm jetzt wir müssen nachhause du weißt doch morgen wollen wir schon in Irland sein“, lenkte ich ab woraufhin Dad meinen Arm nahm und mit mir nachhause apparierte. Ich war erleichtert das Dad nicht mehr auf da Thema Ron zu sprechen kam und ging in mein Zimmer um meine Sachen für morgen zu packen.
    Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf, da ich mich total auf unseren Urlaub freute also sprang ich aus meinem Bett und rannte in die Küche, wo Dad gerade Frühstück machte. „Guten Morgen Dad hast du gut geschlafen?“ „Ja das habe ich du aber auch wie es aussieht, wenn du so gute Laune hast“, sagte Dad lächelnd und ich nickte.
    Nach dem Frühstück ging es dann los wir apparierten nach Irland um genau zu sein nach Longford dort kamen wir bei Freunden von Dad unter. Dad hatte mir erzählt das es sich hier um eine Animagus Familie handelte die durch die ganze Welt gereist ist aber jetzt wieder in den irischen Wäldern lebt. „Das sind Ben Sullivan und Amanda McClary“, stellte mir Dad seine Freunde vor woraufhin ich ihnen meine Hand reichte „Schön euch kennenzulernen ich bin Jenna“
    „Kommt mit wir stellen euch unserem Sohn vor“, sagte Ben und führte uns zu einem Zelt das alleine und verlassen im Wald stand. „Das ist Jake“, stellte uns Amanda ihren Sohn vor, der gerade in der Küche stand und sich was zu trinken holte, als er uns hörte drehte er sich zu uns um und ich musste sagen er sah sehr gut aus. Jake reichte uns die Hand „Hallo“, sagte er kurz und lächelte mich an. „Hallo Jake ich bin Jenna freut mich dich kennenzulernen.“
    „Remus du musst leider mit mir und Amanda in einem Zimmer schlafen“, sagte Ben und brachte Dads Gepäck in das Zimmer rechts von uns. „Das ist doch kein Problem ich mache mich auch nicht so breit“, antwortete Dad und lächelte. „Und wo darf ich schlafen?“, fragte ich vorsichtig woraufhin Jake sich bei mir einharkte und mich in ein anderes Zimmer führte was wahrscheinlich ihm gehörte.
    „Das ist für die nächsten 3 Wochen unser Zimmer ich hoffe das ist kein Problem für dich“, sagte Jake und ich schüttelte den Kopf „Nein ist kein Problem wir kommen schon klar“, lächelte ich und er sah mich erstaunt an wahrscheinlich dachte er das ich was dagegen hatte aber wieso sollte ich. Ich wollte ja schließlich nicht draußen schlafen und noch dazu sah Jake gut aus.
    „Was machen wir heute noch?“, fragte ich nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte. „Komm mit ich zeig dir mein Lieblingsort“, antwortete Jake und ohne das ich noch was sagen konnte nahm er meine Hand und ging mit mir raus und führte mich zu einem kleinen Bach es war nichts besonderes aber trotzdem wunderschön auf seine Art und Weise „Ist schön hier“, sagte ich und setzte mich auf einen Stein. „Ja nicht wahr? Ich habe es so vermisst hier zu sein“, antwortete Jake und setzte sich neben mich. „Ihr seid noch nicht lange wieder hier in Irland oder?“, fragte ich und Jake schüttelte den Kopf „Nein vorher sind wir um die ganze Welt gereist es war schön aber ich habe Irland sehr vermisst.“, erzählte er doch irgendwas war da noch, denn irgendwie sah er traurig aus.
    „Jake was ist los? Du siehst traurig aus“, fragte ich und sah Jake direkt in die Augen. „Seit dem ich wieder hier in Irland bin muss ich oft an meine Eltern denken ich war 7 Jahre alt, als ich sie verloren hatte. Sie wurden von zwei Todessern getötet, ich war bei meiner Tante und habe von all dem nichts mitbekommen aber es war eine sehr schwere Zeit. Seitdem lebte ich bei meiner Tante, ich mochte sie aber es war nicht das gleiche mit 12 begann ich durch falsche Freunde in, die schiefe Bahn zu rutschen es ging dann soweit das ich die Ersparnisse von meiner Tante geklaut habe und meine Schuldgefühle brachten mich dazu abzuhauen. Jenna glaub mir ich würde das alles gerne rückgängig machen, wenn ich könnte“, erzählte Jake und ich nahm ihn in den Arm ich weiß nicht wieso aber irgendwas zeigte mir das ich Jake bedingungslos vertrauen konnte auch wenn ich ihn erst 10 Minuten kannte und andersrum schien es genau so zu sein, denn sonst hätte er mir das alles nicht erzählt.
    Eins war klar ich wollte nicht das der Urlaub so schnell endete, denn Jake war mir schon jetzt sehr ans Herz gewachsen.

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    „Genug von mir Jenna jetzt bist du dran“, sagte Jake und lächelte mich an. „Ich gehe seit ich 11 Jahre alt bin nach Hogwarts und ich liebe es dort. Mein Dad hat dieses Jahr sogar Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts unterrichtet, doch leider hatte Dad beim letzten Vollmond seine Werwolf Seite nicht unter Kontrolle und musste deswegen gehen. Ich bin ein Animagus und meine Gestalt ist ein Fuchs ja also das war es eigentlich schon“, erzählte ich und Jakes Augen wurden immer größer, weshalb ich ihn fragend ansah.
    „Du gehst nach Hogwarts? Kennst du auch Harry Potter? Oder Dumbledore? Dein Dad ist ein Werwolf und deine Animagus Gestalt ist ein Fuchs?“, fragte Jake ohne Punkt und Komma und sah mich neugierig an. „Jake ganz ruhig ja ich gehe nach Hogwarts und bin auch sehr stolz darauf. Ja könnte man so sagen, dass ich Harry Potter kenne er geht in meinen Jahrgang sogar in das gleiche Haus wie ich und noch dazu ist er einer meiner besten Freunde. Natürlich kenne ich Dumbledore er ist mein Schulleiter und für mich der mächtigste Zauberer aller Zeiten. Mein Dad ist ein Werwolf ja aber er hat das normalerweise gut unter Kontrolle und ja ich bin ein Animagus aber das bist du doch auch“, antwortete ich auf jede einzelne Frage aber ein Detail lies ich bewusst raus und zwar das Harry mein Zwillingsbruder war ich wusste zwar das ich Jake vertrauen konnte aber nicht mal Ron und Hermine wussten davon.
    „Das ist ja krass Harry Potter ist dein bester Freund stellst du ihn mir vielleicht mal vor? Ja Jenna ich bin auch ein Animagus aber meine Gestalt ist auch ein Fuchs deswegen war ich etwas überrascht“, antwortete Jake und ich musste lachen „Jake du bist jetzt aber kein Fan Girl und rennst Harry schreiend hinterher, wenn ich ihn dir vorstelle oder?“ Bei der Vorstellung musste selbst Jake lachen also saßen wir nun da und lachten, das ging bestimmt so um die 10 Minuten bis wir uns mal wieder einigermaßen eingekriegt hatten.
    „Jenna gehst du eigentlich zu dieser Quidditchweltmeisterschaft?“, fragte Jake neugierig und ich nickte „Ja klar du kannst ja mitkommen, Harry ist auch da dann kannst du ihn endlich kennenlernen und wer weiß vielleicht bekommst du auch ein Autogramm von ihm“ antwortete ich und Jake musste lächeln. „Damit wirst du mich jetzt immer aufziehen oder?“ „Kann gut möglich sein“, antwortete ich und wir mussten schon wieder lachen.
    Jake und ich verbrachten jede freie Minute in den 3 Wochen miteinander und wir verstanden uns von Tag zu Tag immer besser. Jake war sowas wie mein Bruder geworden und ich wollt ihn nicht schon wieder verlassen aber das musste ich zum Glück auch noch nicht, denn ich hatte Ron gefragt ob ich Jake mit zum Fuchsbau bringen könnte, da ich dort den Rest meiner Ferien verbrachte und zu meinem oder besser gesagt unserem Glück hatte Mrs. Weasley nichts dagegen.
    „Seit ihr zwei fertig? Wir müssen los zum Fuchsbau.“, fragte Dad und Jake und ich standen wenige Sekunden mit gepackten Koffern vor ihm, wir verabschiedeten uns von Amanda und Ben und schon ging es los. Die Weasleybande, Harry und Hermine warteten schon auf uns und kaum hatte Harry mich gesehen rannte er auf mich zu und umarmte mich als hätte er mich 30 Jahre nicht gesehen . „Harry ich habe dich auch vermisst aber du zerdrückst mich hier noch“, sagte ich und Harry löste sich von mir und sah mich entschuldigend an.
    Jake stand neben mir und wusste nicht was er sagen sollte, denn er stand gerade vor Harry Potter, was ihn wahrscheinlich aus dem Konzept brachte. Also übernahm ich das Reden „Leute das hier ist Jake, ich war die letzten 3 Wochen bei ihm und er ist ein außerordentlich liebenswerter Junge, also seid nett zu ihm“, Jake musste lächeln und zwinkerte mir zu.
    Harry kam auf Jake zu und stellte sich vor „Hallo Jake freut mich dich kennenzulernen, ich bin Harry“, Jake starrte ihn nur an und bekam kein Wort heraus, was mich zum Schmunzeln brachte. Als Jake immer noch nichts sagte trat ich ihm leicht auf den Fuß „Oh ähm tut mir leid ja freut mich auch“, stammelte Jake und wurde etwas rot. Nachdem sich alle vorgestellt hatten gingen wir rein „Du musst dann wohl Jake sein freut mich das du bei uns bist, die anderen hast du ja schon kennengelernt, ich hoffe dir gefällt es bei uns“, lächelte Mrs. Weasley und umarmte Jake kurz. „Danke, dass ich hier sein darf Mrs. Weasley und ich bin mir sicher, dass es mir hie gefallen wird“, antwortete Jake und kam aus dem Dauergrinsen nicht mehr raus wahrscheinlich, weil er schon lange nicht mehr unter Leuten in seinem Alter war.
    „Jenna du teilst dir das Zimmer, wie immer mit Hermine und Ginny und Jake du kommst zu Harry und Ron, die beiden werden dich begleiten“, erklärte Mrs. Weasley und wir gingen nach oben um unsere Sachen auszupacken. Kaum hatte Ginny die Tür zu gemacht guckte sie mich mit einem breiten Grinsen im Gesicht an „Was ist los Ginny du lächelst wie ein Honigkuchenpferd, ist irgendetwas in meiner Abwesenheit passiert?“, fragte ich irritiert wodurch ihr Grinsen noch breiter wurde „Was läuft da zwischen Jake und dir?“, fragte Ginny und ich dachte schon ich hörte nicht richtig doch dann fing Hermine auch noch an zu grinsen „Wie bitte? Da läuft gar nichts Jake ist sowas wie mein Bruder geworden aber mehr auch nicht“, erklärte ich und Ginny ließ mich erstmal mit dem Thema in Ruhe also packte ich weiter meine Sachen aus.
    Nachdem ich fertig war gingen wir wieder nach unten zu den anderen, im Wohnzimmer saßen Fred, George, Harry, Ron und Jake, die sich über Quidditch unterhielten. Jake hörte interessiert zu, denn er hatte noch nie Quidditch gespielt oder ein Spiel gesehen das war auch der Grund wieso er sich so auf die Weltmeisterschaft freute. „Hey wie wäre es, wenn wir morgen alle zusammen Quidditch spielen?“, fragte ich in die Runde und alle nickten mir strahlend zu, was etwas komisch aussah weshalb ich auch kurz lachen musste.
    „Jenna kommst du mit raus?“, fragte Jake und ich nickte kurz. „Und wie findest du es hier? Sind alle nett zu dir?“, fragte ich und Jake fing wieder an zu lächeln „Ja wir verstehen uns alle super“, ich freute mich ihn so zu sehen, so glücklich. Nach einer Weile setzen wir uns unter einen Baum und redeten über alles Mögliche „Jenna ich habe mal eine Frage bist du mit Harry zusammen? Das sah vorhin so vertraut zwischen euch aus“, als Antwort sah ich Jake irritiert an bis ich meine Sprache wieder fand „Nein Harry ist einfach nur mein bester Freund, wir sind wie Geschwister“. In diesem Moment hätte ich Jake gerne die ganze Wahrheit erzählt aber es durfte ja niemand wissen, dass Harry mein Zwillingsbruder war also hielt ich die Klappe.
    Jake nickte kurz und lächelte mich an, wir saßen noch eine Weile einfach nur da und gerade als ich meinen Kopf auf Jakes Schulter legte kamen Fred und George um die Ecke. „Hier wird nicht geknutscht.“ „Wir haben nicht geknutscht und jetzt haut ab“, antwortete ich etwas genervter als ich wollte aber die beiden lächelten einfach nur „Kommt jetzt es gibt Essen, Mum hat uns geschickt um euch zu suchen, ihr könnt ja später weiter knutschen.“
    Jake stand auf und streckte mir seine Hand hin um mir hoch zu helfen. Fred und George beobachteten uns belustigt und fingen an zu pfeifen „Klappe Jungs“, sagte ich und schubste die beiden zur Seite. George hielt mich daraufhin am Arm fest, doch ich befreite mich indem ich ihm auf den Fuß trat und weg rannte, aber George rannte mir hinterher und holte mich auch schnell wieder ein und damit ich nicht wieder weg rennen konnte schmiss mich George auf seine Schulter „GEORGE WEASLEY LASS MICH SOFORT RUNTER“, schrie ich und schlug auf seinen Rücken ein.
    „Nicht so wild mein kleines Kätzchen“, sagte George belustigt „Jake Hilfe mach irgendwas“, rief ich verzweifelt doch Jake lachte sich mit Fred weiter hinten kaputt na toll alle verbündeten sich gegen mich. Als wir in der Küche ankamen, sahen uns die anderen belustigt an und George ließ mich endlich runter, woraufhin ich ihm dann in den Bauch boxte und ihm die Zunge rausstreckte.
    Nach dem Essen ging ich noch einmal kurz mit Harry raus, weil ich ihm noch von meinen Ferien erzählen wollte. „Jenna sag mal läuft das was mit Jake?“, fragte Harry plötzlich als ich alles erzählt hatte und ich dachte ich wäre im falschen Film. Wieso fragt mich das jeder, wie kommen die darauf? Erst soll ich angeblich was mit Jake haben und dann dachte Jake auch noch ich wäre mit Harry zusammen. Als nächstes würde mir noch jemand unterstellen ich hätte was mit Ron oder wie sollte ich das verstehen?

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    „Mit Jake ist nichts Harry wirklich nicht, wir sind nur sehr gute Freunde er ist wie ein Bruder für mich geworden“, erklärte ich schon zum zweiten Mal heute und Harry lächelte „Ach so ok, tut mir Leid aber das sah so aus als wäre da mehr bei euch. Er ist also wie ein Bruder für dich ja?“, entschuldigte sich Harry und legte seinen Arm um mich. „Ist schon ok und ja er ist wie ein Bruder für mich aber keine Sorge Harry du bist und bleibst mein richtiger Bruder und mein Liebling“, sagte ich lächelnd und gab Harry einen Kuss auf die Wange.
    Als es plötzlich hinter uns knackste drehten wir uns geschockt um und sahen Hermine, die mindestens genauso schockiert aussah. „Hermine was machst du hier?“, fragte Harry und Hermine wurde rot weswegen ich lächeln musste doch dann erfror mein Lächeln, wie viel hatte Hermine gehört? Harry schien denselben Gedanken gehabt haben, da er mich panisch ansah.
    „Ähm ich wollte sehen ob alles in Ordnung ist bei euch“, antwortete Hermine schnell und wollte wieder gehen doch ich sprang auf und stellte mich vor sie „Hermine was hast du gehört?“, fragte ich schnell und sah schon an ihrem Blick, dass sie alles gehört hatte. „Macht euch keine Sorgen ich werde es keinem sagen, ihr habt ja bestimmt Gründe warum ihr uns verschwiegen habt das ihr Zwillinge seid. Ihr könnt mir das ja vielleicht ein anderes Mal erklären“, antwortete Hermine und ich lächelte sie dankbar an.
    Nachdem wir das nun geklärt hatten gingen wir wieder rein und setzen uns zu den anderen wir redeten eine ganze Weile miteinander und ich freute mich wieder hier zu sein bei meinen besten Freunden. Die Zeit mit ihnen war einfach immer die beste und Jake verstand sich mit allen super und ich wollte gar nicht erst an das Ende der Ferien denken, da ich Jake dann eine Weile nicht sehen würde.
    Am nächsten Morgen wollten wir alle wie besprochen Quidditch spielen und Jake freute sich wie ein kleines Kind worüber ich die ganze Zeit lachen musste. „Jake du kennst die Regeln?“, fragte George und Jake nickte „Ja natürlich ich bin bereit. Ich würde aber gerne Hüter sein“, antwortete Jake und sprang wie ein kleines Kind in der Gegend herum.
    „Ok dann sind Ron und Jake die Hüter, Jenna und Hermine die Jägerinnen, Harry und Ginny die Sucher und Fred und ich sind die Treiber. Dann lasst uns mal die Mannschaften bilden ich würde sagen Ron und Jake wählen abwechselnd“, erklärte George und wir anderen nickten zustimmend.
    „Ich nehme Jenna“, sagte Jake sofort und lächelte mich an als ich mich hinter ihn stellte. „Aber ich will Jenna“, kam es plötzlich von Ron, der einen Schmollmund zog, da er genau wusste, dass ich besser spielte als Hermine, Quidditch war das einzige worin Hermine nicht gut war. „Du kriegst sie aber nicht“, entgegnete Jake und ich musste lächeln „Ron du bekommst mich das nächste Mal“, als ich merkte wie sich das anhörte wurde ich etwas rot. Fred und George zwinkerten mir zu woraufhin ich ihnen die Zunge raus streckte, was die beiden zum Lachen brachte.
    Als die Mannschaften endlich gebildet waren konnte es los gehen zu meinem Team gehörten Jake, Ginny und Fred. Das Spiel verlief gut für uns, Jake hatte kaum was zu tun und ich machte trotzdem Ron gar nicht mal so schlecht war einige Tore. Somit stand es nach wenigen Minuten schon 50:0 für uns jetzt musste Ginny nur noch schneller sein als Harry und den Schnatz fangen.
    „GEWONNEN“, schrie ich, denn Ginny war tatsächlich schneller als Harry und hielt den Schnatz in der Hand. Jake und ich fielen uns vor Freude in die Arme und sprangen rum „Wir wollen auch“, sagte Fred und deutete auf Ginny und sich und schon kamen die beiden angerannt und sprangen mit uns zusammen im Kreis.
    „Das war nur Glück“, sagte Ron beleidigt und sah uns böse an woraufhin ich mich aus der Siegesumarmung befreite und Ron leicht in die Wangen kniff wie bei einem Baby „Kann da jemand etwa nicht verlieren?“, fragte ich lächelnd und Ron sah mich böse an, versuchte es jedenfalls denn selbst er musste ganz kurz lächeln.
    Als wir wieder im Fuchsbau ankamen ging ich schnell duschen und wollte danach noch mal kurz mit Jake in den Wald, da wir uns beide wieder verwandeln wollten. Also beeilte ich mich und war nach 5 Minuten auch schon fertig also ging ich schnell meine Sachen holen, doch als ich ins Zimmer kam saß Jake auf dem Fensterbrett.
    „Was machst du hier? Die anderen sind doch alle unten“, fragte ich irritiert da er im Dunkeln saß und mich fragend ansah „Was ist es für dich?“, fragte er und ich hatte keine Ahnung worauf er hinaus wollte. „Was meinst du?“, fragte ich während ich das Licht anmachte. „Das mit uns was ist es für dich?“ „Du bist mein bester Freund Jake und“, weiter kam ich nicht da Jake mich unterbrach. „Jenna ich weiß das klingt jetzt komisch aber ich liebe dich“, sprudelte es aus Jake raus und ich sah ihn schockiert an „Was?“

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    Ich wusste nicht was ich sagen sollte ich war schockiert und konnte es einfach nicht glauben. Jake konnte doch nicht in mich verliebt sein wir kannten uns doch noch gar nicht so lange, dass musste zwar nichts heißen aber ich wollte es einfach nicht wahr haben. Er war mein bester Freund eine Art Bruder könnte da wirklich mehr sein?
    Ich wusste es einfach nicht meine Gedanken drehten sich im Kreis, ich bekam kein Wort heraus Jake starrte immer noch in die Luft bis er sich plötzlich zu mir drehte und mich fragend ansah. Doch ich konnte das alles nicht mehr ertragen und rannte ohne ein weiteres Wort an den anderen vorbei und dann nach draußen zum See. Dort versteckte ich mich hinter einem Baum und setze mich hin, ich ließ mir alles noch mal durch den Kopf gehen und fing leise an zu weinen.
    „Jenna?“, hörte ich Rons Stimme hinter mir fragen doch ich antwortete nicht und er setzte sich einfach neben mich. „Ron was machst du hier?“, fragte ich in die Stille hinein und sah Ron in die Augen, als er sah das ich weinte legte er vorsichtig seinen Arm um mich und zog mich näher zu sich. Ich kuschelte mich an ihn und war froh nicht alleine zu sein es tat gut sich bei jemandem aus zu weinen.
    „Ich habe dich gesucht du bist einfach an uns vorbei gerannt und Harry hat mich gebeten dich zu suchen“, beantwortete Ron meine Frage und ich war etwas verwirrt, denn warum hatte Harry Ron geschickt und nicht Hermine oder Ginny? „Wo ist Harry eigentlich?“, fragte ich neugierig und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht.
    „Harry ist bei Jake um mit ihm zu reden, denn ihr beide wart die einzigen, die nicht bei uns waren und da liegt der Verdacht nah, dass dein Verhalten irgendwas mit Jake zu tun hat“, erklärte Ron langsam und ich nickte. Ich konnte nur hoffen das Harry nicht so streng mit Jake war auch wenn er nicht wusste was genau los war.
    „Möchtest du darüber reden?“, riss Ron mich aus meinen Gedanken doch ich schüttelte nur den Kopf. Ich wollte zwar darüber reden aber in dem Moment nicht mit Ron, da er für mich bei diesem Thema nicht der richtige Ansprechpartner war.
    „Ron danke, dass du für mich da warst ich bin dir wirklich dankbar aber könntest du vielleicht Harry her holen?“ fragte ich und umarmte Ron als Dankeschön. Ron nickte und stand auf doch irgendwas war komisch an seinem Blick aber leider konnte ich das nicht richtig deuten.
    Während ich auf Harry wartete machte ich mir Gedanken wegen Jake hoffentlich war er nicht sauer auf mich auch wenn ich mir das eigentlich denken konnte. Schließlich hatte ich ihn einfach ohne ein weiteres Wort stehen gelassen.
    Bevor mich mein schlechtes Gewissen weiter auffressen konnte kam Harry hektisch angerannt „Jenna was ist los? Ron hat gesagt du willst mit mir reden ist alles ok?“ „Ja es geht schon wieder Danke das du so schnell hergekommen bist“, antwortete ich während Harry sich neben mich setzte und seinen Arm um mich legte genauso wie Ron es vorher gemacht hatte.
    „Ist doch kein Problem ich bin immer für dich da Jenna vergiss das nicht. Aber was ist denn eigentlich genau los?“ Ich atmete aus und fing an zu erzählen „Jake und ich wollten vorhin nach Quidditch in den Wald, er ist ja auch ein Animagus genauso wie ich und wir wollten uns mal wieder verwandeln. Also war ich schnell duschen und bin danach noch mal ins Zimmer gegangen, weil ich was vergessen habe. Dort saß dann Jake und hat auf mich gewartet ich habe mich gefragt was er wollte und warum er nicht bei euch ist. Bis er mir plötzlich gesagt hat das er in mich verliebt ist, ich war in dem Moment vollkommen verwirrt er ist schließlich mein bester Freund und ich habe noch nie über mehr nachgedacht deswegen habe ich auch kein Wort heraus bekommen und bin einfach abgehauen“, als ich fertig war kamen mir wieder die Tränen und Harry nahm mich einfach nur in den Arm ich genoss seine Nähe und war froh, dass ich ihm alles erzählt hatte, denn es tat gut das alles los zu werden.
    „Harry was ist eigentlich mit Jake wie geht es ihm? Du hast doch mit ihm geredet“, fiel es mir plötzlich wieder ein. Ich drückte Harry etwas von mir weg um ihm in die Augen zu sehen und irgendwas an seinem Blick gefiel mir ganz und gar nicht.
    „Jenna ich weiß nicht wie ich das jetzt sagen soll aber Jake ist nicht mehr hier.“ „Wie meinst du das nicht mehr hier?“, fragte ich panisch und musste schon wieder mit den Tränen kämpfen. „Jake ist zurück nach Irland“, sagte Harry und ich wusste nicht was ich sagen sollte, denn ich hatte gerade Jake verloren meine bessere Hälfte. meinen besten Freund.

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    Ein paar Tage später nachdem ich nichts von Jake gehört hatte und er auf keinen meiner Briefe geantwortet hatte, schrieb ich Dad um mit ihm nach Irland zu reisen. Mit der Hoffnung Jake zu finden doch es gab keine einzige Spur von ihm, nicht mal von Amanda und Ben also mussten wir die Suche abbrechen. Wir hatten eine ganze Woche gesucht und ich machte mir unheimliche Sorgen um ihn.
    Dad wusste, dass ich mir Vorwürfe machte und wollte mich ablenken also brachte er mich zu den Weasleys. Noch dazu war nächste Woche die Quidditch Weltmeisterschaft und da wäre ich sowieso mit den Weasley zusammen hin gegangen, da sich Dad nicht so sehr für Quidditch interessierte.
    Als wir im Wohnzimmer des Fuchsbaus ankamen liefen Fred und George lächelnd an uns vorbei „Hi Jenna.“ Molly kam gerade aus der Küche „Jenna, Remus. Guten Morgen“, sie kniff mir in die Wangen und stemmte die Hände in ihre Hüfte. „Morgen Molly“, erwiderte Dad.
    „Schön, dass du wieder hier bist Jenna. Du kannst ja schon mal nach oben gehen Ginny und Hermine warten schon auf dich“, sagte Molly und zeigte nach oben. „Aber was ist mit meinem Koffer?“, fragte ich und schon rief Molly nach Ron der im nächsten Moment genervt die Treppe herunter geschlendert kam.
    „Ja?“, fragte er und blieb auf der letzten Stufe stehen. „Bist du bitte so lieb und trägst Jennas Koffer nach oben“, nach Mollys Ton zu urteilen war das eher ein Befehl als eine Frage. Ron schien wohl erst jetzt zu realisieren das ich da war aber sein Blick änderte sich nicht. „Wenn es sein muss“, murmelte er und entnahm mir meinen Koffer.
    Es kam mir vor als wäre Ron eingeschnappt aber ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Vielleicht hatten ihn die Zwillinge aufgezogen oder er hatte eine Auseinandersetzung mit den Mädels.
    „Ich folge Ron dann mal nach oben. Danke Dad fürs herbringen“, ich küsste Dad flüchtig auf die Wange und joggte Ron hinterher. Oben angekommen stellte Ron meinen Koffer vor die Tür zu Ginnys Zimmer. „Danke“, sagte ich und lächelte ihn freundlich an. Er grunzte nur und verschwand dann weiter nach oben. Okay was war das? Naja ich muss mal die anderen Fragen vielleicht wissen die a was mit Ron los war.
    Ich nahm meinen Koffer und ging in Ginnys Zimmer dort saß sie mit Hermine auf dem Bett gegenüber. Ihre Blicke schnellten zu mir und Ginnys Blick erhellte sich, sie kam auf mich zu „Jenna da bist du ja endlich.“ Ich stellte meinen Koffer ab und sah sie fragend an „Wieso? Ist irgendwas passiert in meiner Abwesenheit?“
    Ginny nickte daraufhin stark „Hermine muss dir was sagen“, grinste sie mich an und mein Blick schnellte zu Hermine und sah wie sämtliche Emotionen ihr Gesicht verließen. „Hermine steht auf Harry“, flüsterte Ginny und grinste immer noch.
    „Bitte was?“, fragte ich an Hermine gerichtet und meine Augen weiteten sich. Hermines Wangen nahmen einen leichten Rosa Teint an und ich hatte sie noch nie so peinlich berührt gesehen also musste irgendwas dran sein.
    „Ich stehe nicht auf Harry“, rechtfertigte sich Hermine. „Vorhin hatten Ron und Harry eine Diskussion wegen dem Quidditchspiel nächste Woche. Da meinte Ron dann er wäre für Bulgarien und Harry für Irland. Daraufhin wollte Harry Hermines Meinung dazu wissen und Hermine hat Harry sofort zugestimmt und vorher hat sie Harry auch ständig verstohlene Blicke zugeworfen. Jenna findest du das nicht merkwürdig? Wir wissen doch das Hermine sonst nicht wirklich Interesse für Quidditch hat“, erzählte Ginny aufgeregt und ich fand das schon merkwürdig aber trotzdem wollte ich Hermine nicht irgendetwas unterstellen also entgegnete ich „Das muss doch nichts bedeuten“ Ginny seufzte und Hermine lächelte mir dankbar zu.
    „Sagt mal wo ist Harry eigentlich?“, fragte ich um vom Thema abzulenken. „Er ist bei Ron im Zimmer“, antwortete Hermine und ich machte mich auf den Weg nach oben. Ohne anzuklopfen rannte ich in Rons Zimmer und schrie „HARRY JAMES POTTER WIE KANNST DU ES WAGEN DEINE SCH… ÄHM BESTE FREUNDIN NICHT ZU BEGRÜßEN?“, die Tür knallte gegen die Wand und erst in dem Moment sah ich das Ron nur im Handtuch da stand und sein Oberkörper frei war.
    „Boah ey Jenna kannst du nicht anklopfen?“, fragte Ron schockiert und genau in dem Moment fiel sein Handtuch auf den Boden. Ich drehte mich schnell zu Harry, der die Situation wohl ziemlich lustig fand da er mich mit einem Honigkuchenpferd Lächeln anlächelte.
    „Hallo Jenna schön dich zu sehen“, begrüßte mich nun Harry und ich schlug ihm gegen den Hinterkopf. „Harry Potter das ist nicht witzig und Ron könntest du dir bitte mal was anziehen?“ Harry lächelte immer noch und ich wurde knallrot in dem Zustand könnte ich wahrscheinlich einer Tomate Konkurrenz machen.
    „Ja ähm i..ich gehe mi..mich dann mal anziehen“, stotterte Ron holte sich Sache aus dem Schrank und ging an uns vorbei ins Bad zum Glück hatte er jetzt wieder sein Handtuch um. „Das nenne ich mal eine Begrüßung Jenna wirklich erste Sahne“, lachte Harry und jetzt musste selbst ich über die ganze Situation lachen.
    Als Ron wieder kam war er zum Glück komplett angezogen doch ich konnte ihm nicht in die Augen sehen, da es mir einfach unangenehm war. Den ersten Tag wieder bei den Weasleys und schon sah ich einen nackten Ron peinlicher konnte es doch nicht mehr werden oder?

    7
    Morgen war es soweit die Quidditchweltmeisterschaft stand an und ich war schon relativ früh wach, da ich mich schon die ganzen Sommerferien darauf freute und ich etwas Ablenkung brauchte. Wir reisten schon heute an um uns einen Platz auf dem Zeltplatz zu sichern. Jake hatte sich immer noch nicht gemeldet und ich musste mich wohl oder übel damit abfinden, dass ich ihn nie wieder sehen würde.
    Nach dem Frühstück ging es dann auch endlich los und ich hüpfte mit meinem Dauergrinsen in der Gegend herum. „Was ist denn mit dir los Jenna bist du jetzt unter die Hasen gegangen?“, fragten Fred und George belustigt. Ich schüttelte nur den Kopf und schon machten die beiden mir nach also sprangen wir wie drei wild gewordene Hasen in der Gegend herum.
    Auf dem Weg zum Portschlüssel trafen wir auf Cedric und seinen Vater. „Hey Cedric“, begrüßte ich ihn freundlich und er nickte. Er erinnerte mich immer ein kleines bisschen an Jake und für einen kurzen Moment kam all das wieder hoch, das Liebesgeständnis von Jake und seine plötzliche Abreise.
    „Jenna was ist los alles in Ordnung?“, fragten Fred und George besorgt und ich nickte einfach nur lächelnd. „Na dann komm lass uns weiter hüpfen“, kaum hatten das die beiden gesagt fing ich wieder an zu lachen, die beiden schafften es einfach immer wieder mich zum Lachen zu bringen egal in welcher Situation.
    „Da ist er unser Portschlüssel“, sagte Arthur und zeigte auf einen alten gammeligen Stiefel. Harry schien nicht zu verstehen was los war „Warum stehen wir um einen alten gammeligen Stiefel?“ „Harry das ist ein Portschlüssel“. klärte ich ihn auf doch er schien immer noch nicht zu verstehen. „Was ist ein Portschlüssel?“ „Halt dich einfach an dem Stiefel fest du wirst schon sehen was passiert“, sagte ich lächelnd und Harry nickte.
    „Lasst los“, rief Arthur. „Was?“, kam es gleichzeitig von Harry und Hermine, die beide ziemlich geschockt aussahen. „Na los kommt schon“, sagte ich und ein paar Sekunden später prallten wir mit voller Wucht auf den Boden. „Jenna geht’s dir gut?“, fragte Harry besorgt und streckte mir seine Hand hin. „Ja danke alles gut“, antwortete ich und griff lächelnd nach seiner Hand.
    Während Harry, Hermine, Ron, Fred & George, Ginny und ich eine Bruchlandung hingelegt hatten kam Arthur mit Cedric und seinem Vater ganz elegant herunter gelaufen. Das hätte uns ja auch vorher jemand sagen können dann hätten wir uns einige blaue Flecken gespart. „Jetzt seit ihr wenigstens alle wach“, lächelte Arthur und ging voraus zum Zeltplatz. „Ja super dafür haben wir tausend blaue Flecken“, flüsterte ich eher zu mir selbst doch Ron schien mich gehört zu haben, da er plötzlich anfing zu Lachen.
    Auf dem Zeltplatz angekommen trennten wir uns von den Diggorys und gingen zu unserem Zelt. „Ähm Jenna wie sollen wir denn da alle rein passen?“, fragte Harry unsicher woraufhin ich lächeln musste und Harrys Hand nahm um ihn hinter mir ins Zelt zu ziehen. Seine Augen weiteten sich „Ich liebe Zauberei“, flüsterte er woraufhin ich wieder lächeln musste und ihn mit zu den anderen zog.
    „Hermine wollen wir vielleicht mal kurz raus?“, fragte ich da ich noch nicht die Möglichkeit hatte mit ihr über Harry zu sprechen. Sie nickte kurz und folgte mir dann nach draußen, wir liefen ein Stück bis wir an einer abgelegenen Stelle ankamen und setzten uns auf den Boden.
    „Muffliato“, flüsterte ich nur um sicher zu gehen das uns auch wirklich keiner belauschen konnte und packte meinen Zauberstab weg. „Sag mal Hermine stimmt das was Ginny erzählt hat? Stehst du wirklich auf Harry?“, fragte ich neugierig und sie wurde rot, nickte dann aber.
    „Hermine dir brauch das nicht peinlich zu sein ich habe doch nichts dagegen“, erklärte ich und sie sah mich fragend an „Wirklich nicht? Ich wollte dir eigentlich immer davon erzählen doch als ich dann mitbekommen habe das Harry dein Zwillingsbruder ist, was ich im übrigen schon etwas länger im Verdacht hatte, dachte ich du hättest was dagegen“
    „Hermine du bist meine beste Freundin und für Harry könnte ich mir niemand besseres als dich wünschen. Und wie meinst du das du hattest das schon länger im Verdacht?“, fragte ich und Hermine lächelte „Jenna sieh dich an du siehst aus wie eure Mutter und Harry und du haben am selben Tag Geburtstag“
    Jetzt musste ich lächeln, denn sie hatte Recht wie immer eigentlich. „Darf ich dich etwas fragen Jenna?“ „Ja klar schieß los“, erwiderte ich. „Seit wann wisst ihr beide das ihr Zwillinge seid?“, ich atmete laut aus und fing an zu erzählen „Letztes Jahr bin ich Harry einen Abend hinterher gegangen, er hatte die Karte des Rumtreibers dabei weil er Peter Pettigrew darauf gesehen hat und ich wollte hinterher. Als ich neben ihm stand sah ich auf die Karte und dort stand neben Harry James Potter mein Name und zwar Jenna Lily Potter. Ich habe meinen Dad also Remus gefragt und er hat mir alles erzählt an dem Tag als Harrys und meine Eltern starben war ich auch da doch laut Dad war ich schon sehr weit für mein Alter und habe gespürt, dass irgendetwas schreckliches passieren würde deshalb habe ich unsere Eltern gewarnt. Sie haben Remus angerufen und er war sofort da um mich zu holen er sollte mich mitnehmen da ich ein Animagus bin und er mir am besten beibringen konnte wie ich das kontrolliere. Er wollte wieder zurück zu unseren Eltern um auch Harry zu holen doch er hatte meiner Mom versprochen bei mir zu bleiben um mich zu beschützen. Er fühlte sich eine Zeit lang schuldig da er dachte Harry hätte nicht überlebt, aber als er dann hörte das Harry am Leben ist war er erleichtert auch wenn es ihm leid tat das Harry nicht zu uns konnte. Er hat sogar mit Dumbledore geredet doch keiner sollte Harry und mich in Verbindung bringen, da keiner von mir wusste und ich in großer Gefahr schweben würde. Deswegen darf auch keiner wissen das ich Harrys Zwillingsschwester bin“, endete ich und Hermine hatte mir die ganze Zeit aufmerksam zugehört.
    „Das ist ja schrecklich keine Sorge Jenna ich werde niemandem etwas erzählen.“ „Das weiß ich doch Hermine und du brauchst dir auch keine Sorgen machen wegen deinem kleinen Geheimnis ich werde alles für mich behalten, meine Lippen sind versiegelt“, lächelte ich und Hermine wurde wieder etwas rot lächelte dann aber auch.
    „Was ist eigentlich mit Jake?“, fragte Hermine plötzlich und schon schossen mir die Tränen in die Augen. „Du musst es mir nicht erzählen“, sagte Hermine schnell als sie sah das ich weinte doch ich nickte „Ist schon ok Hermine wirklich. Also du kannst dich ja bestimmt noch an den Tag erinnern als wir alle zusammen Quidditch gespielt haben. Und danach wollte ich mit Jake in den Wald, da er ja auch ein Animagus ist und wir uns beide wieder verwandeln wollten. Doch als ich ins Zimmer gegangen bin, weil ich noch etwas vergessen hatte saß Jake auf dem Fensterbrett und hat auf mich gewartet. Als ich ihn gefragt habe wieso er nicht bei euch ist hat er mir plötzlich wie aus dem Nichts seine Liebe gestanden. Ich war geschockt und bin einfach gegangen ich weiß das es nicht die beste Reaktion war aber ich wusste in dem Moment nicht was ich machen sollte. Als Harry dann zu mir kam um mit mir zu reden hat er mir erzählt das Jake zurück nach Irland gegangen ist zu seiner Animagus Gruppe und das war alles meine Schuld. Und die letzte Woche war ich mit Dad in Irland um nach Jake zu suchen doch er war nirgendwo und auch seine gesamte Animagus Gruppe war weg und ja jetzt bin ich wieder bei euch“, erzählte ich Hermine alles und am Ende kamen mir wieder die Tränen woraufhin Hermine mich in den Arm nahm. „Was empfindest du für ihn Jenna?“, fragte Hermine. „Ich weiß es nicht“, flüsterte ich und das war die Wahrheit ich hatte absolut keine Ahnung.
    „Komm lass uns zurück gehen. Die anderen fragen sich sicherlich schon wo wir bleiben“, sagte Hermine, stand auf und reichte mir ihre Hand. Schweigend liefen wir zurück zum Zelt und gingen rein. Doch plötzlich stockte mir der Atem als ich sah wer dort in unserem Zelt stand „Jake?“

    8
    Ich war entsetzt, geschockt und fassungslos ich konnte es einfach nicht glauben. Plötzlich stand Jake wieder vor mir er war einfach wieder da ich wusste nicht was ich sagen sollte und konnte meinen Blick nicht von ihm abwenden.
    „Was machst du hier?“, flüsterte ich als ich mich wieder halbwegs unter Kontrolle hatte. „Ich kann dir das alles erklären aber lass uns alleine darüber reden“, erklärte Jake und ging aus dem Zelt. Ich stand immer noch regungslos da doch Harry nickte mir zu und schob mich hinter Jake aus dem Zelt.
    „Komm“, Jake zog mich vorsichtig am Arm hinter her. Ich realisierte das alles gar nicht wirklich, bis wir plötzlich stehen blieben. „Jenna ich weiß nicht wo ich anfangen soll“ Langsam fand ich meine Stimme wieder und spürte Wut in mir.
    „WIE WÄRE ES DAMIT, WENN DU MIR MAL ERKLÄRST WARUM DU WEG GEGANGEN BIST? HAST DU EIGENTLICH MAL DARÜBER NACHEDACHT WAS DU MIR DAMIT ANTUST JAKE O'BRIAN?“, schrie ich und Jake nahm etwas Abstand von mir.
    „Jenna bitte beruhige dich“, flüsterte Jake, hielt mich an den Handgelenken fest und sah mir in die Augen. Als er merkte das ich mich wirklich etwas beruhigte fing er an zu erzählen „Nachdem ich dir gesagt habe, dass ich dich liebe und du einfach gegangen bist hat mich das sehr verletzt. Ich dachte das ich unsere Freundschaft zerstört habe und das wollte ich unter keinen Umständen. Harry kam zu mir er wusste nicht was passiert ist ich habe ihm auch nichts erzählt aber er konnte mich nicht mehr davon abhalten zu gehen ich wollte einfach nur noch weg und ich dachte du wärst besser ohne mich dran.“
    „Was redest du denn da? Du hättest doch mit mir über alles reden können ich weiß es war nicht die beste Reaktion von mir einfach abzuhauen aber ich war einfach überfordert mit der ganzen Situation. Und wie kannst du behaupten ich wäre ohne dich besser dran? Ich habe dir unzählige Briefe geschrieben und du hast nie geantwortet. Dad und ich sind sogar nach Irland gereist um nach dir zu suchen doch es gab keine Spur von dir. Amanda und Ben waren auch weg und ich habe mir unheimliche Sorgen um dich gemacht“, endete ich und die Tränen flossen meine Wange herunter.
    „Nicht weinen Jenna mir tut das alles unglaublich Leid ich wollte nicht das du dir Sorgen machst. Du hast wirklich nach mir gesucht?“, fragte Jake und wischte mir die Tränen weg. „Ja“, antwortete ich knapp und sah zu ihm hoch.
    „Jenna ich muss dir noch etwas sagen. Amanda und Ben haben mich rausgeschmissen“, jetzt bildeten sich bei Jake Tränen und ich sah ihn geschockt an „Wie was meinst du mit raus geschmissen?“
    „In der Zeit als ich mit dir bei den Weasleys war habe ich einen Brief von Ben bekommen. Er hatte geschrieben das sie weiter ziehen wollen, da es bei einer befreundeten Animagus Gruppe von uns Probleme gab und ich sofort zurück kommen sollte. Aber ich wollte lieber bei euch bleiben, denn ich hatte nach langer Zeit endlich mal wieder Leute in meinem Alter um mich und hatte unglaublich viel Spaß. Ben und Amanda verstanden das nicht und meinten, wenn ich nicht sofort zurück komme schmeißen sie mich raus und ich habe mich weiterhin geweigert, da ich gedacht habe das sie das nicht ernst meinen. Nachdem ich dir dann meine Liebe gestanden habe und wieder zurück gegangen bin waren Amanda und Ben wirklich verschwunden und ich habe versucht sie zu finden doch ich hatte keine Spur. Und ja da bin ich hier hergekommen mit der Hoffnung dich wieder zu sehen, denn ich habe niemanden mehr also.“, Jakes sah nach unten und ich legte meine Finger an sein Kinn um sein Kopf anzuheben damit er mir in die Augen sehen konnte.
    „Du bist so ein Idiot Jake O'Brian du hast MICH verdammt noch mal, vergiss das nie“, flüsterte ich und schlug ihm gegen den Hinterkopf. „Meinst du das ernst?“, fragte er nachdenklich und ich zog ihn einfach zu mir und umarmte ihn wobei ich wieder mit den Tränen kämpfen musste.
    „Jake bitte tu mir so etwas nie wieder an bleib bei mir. Versprochen?“ Ich drückte ihn von mir weg und er lächelte „Versprochen. Achso und Jenna ich gehe ab jetzt übrigens auch nach Hogwarts“.

    9
    „Was ist das dein Ernst? Du kommst wirklich mit nach Hogwarts?“, fragte ich freudestrahlend und Jake nickte. „Wieso hast du mir das nicht schon vorher gesagt? Seit wann steht das denn fest?“, fragte ich aufgeregt. „Es sollte eine Überraschung werden und es steht eigentlich schon länger fest. Um genau zu sein seit dem Tag als wir zu den Weasleys gegangen sind. Ich war mit Amanda bei Dumbledore und er hat mich sofort aufgenommen“, erzählte Jake und ich kam nicht mehr aus dem Lächeln heraus.
    „Du bist so ein Idiot, sowas musst du mir doch sofort erzählen“, ich schlug ihm auf den Oberarm und tat ein auf beleidigt. „Au fahr deine Krallen wieder ein“, zwinkerte Jake und ich musste Lachen. „Ähm Jake ich will jetzt nicht die Stimmung versauen aber wo gehst du in den Ferien hin, wenn du nicht weißt wo Amanda und Ben sind?“, fragte ich vorsichtig doch Jake lächelte. „Mach dir keine Sorgen um mich dann bleibe ich eben immer in Hogwarts.“ „Und was ist mit den Sommerferien? Da fahren alle nachhause und dann kannst du nicht in Hogwarts bleiben“, erklärte ich und Jake zuckte mit den Schultern.
    „Dann muss ich sehen was ich da mache ich werde schon klar kommen“, erzählte Jake selbstsicher doch ich schüttelte den Kopf „Nein nichts da Jake ich lasse doch nicht zu das du in den Sommerferien irgendwo in der Gegend rum läufst und kein richtiges Zuhause hast. Ich werde mit Dad reden und dann kannst du mit Sicherheit mit zu uns kommen und vielleicht kann er ja sogar mit Amanda und Ben reden damit sie dich verstehen. Molly werden wir auch mal fragen ob ich dich mit in den Fuchsbau bringen kann, wenn ich dort bin und sie wird auch nichts dagegen haben schließlich verstehst du dich mit dem gesamten Weasley Haushalt super.“
    Jake lächelte mich freudestrahlend an und sagte „Du bist die beste Jenna.“ „Ja ich weiß“, sagte ich gespielt eingebildet und warf meine Haare zurück. Jake steckte mich mit seinem Lächeln an und schon saß ich da wie ein strahlendes Honigkuchenpferd. „Ich liebe dieses Lächeln“, hauchte Jake und ich wurde plötzlich knallrot.
    „Jake ich bin so froh das du wieder hier bist und lass mich bloß nicht noch einmal zurück, ich warne dich.“ „Keine Sorge ich werde bei dir bleiben und ich bin auch wirklich froh, dass ich wieder bei dir bin. Denn ich habe dich wirklich vermisst Kleine“, ich umarmte Jake und küsste ihn auf die Wange.
    „Komm lass uns wieder zurück zu den anderen es ist schon spät und du bist den anderen auch noch eine Erklärung schuldig. Die einzigen, die darüber Bescheid wissen wieso du weg gegangen bist sind Harry und Hermine“, sagte ich und wollte gerade aufstehen doch Jake hielt mich fest. „Es gibt da noch etwas was wir besprechen müssen“, flüsterte Jake und ich wusste sofort worauf er hinaus wollte. Es ging um sein Liebesgeständnis, denn schließlich hatte er von mir keine Antwort bekommen doch ich hatte gehofft dieses Thema erst einmal umgehen zu können, da ich nicht wusste was ich wollte. Jedenfalls noch nicht.
    „Jake bitte sei jetzt nicht sauer aber ich kann zu diesem Thema noch nichts sagen. Bitte lass mir noch etwas Zeit“, sagte ich unsicher und sah auf den Boden. „Jenna keine Sorge ich lasse dir so viel Zeit wie du brauchst.“, antwortete Jake und mir fiel ein riesen Stein vom Herzen.
    Als wir zurück im Zelt waren wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. „Na ihr beiden was habt ihr denn da draußen gemacht? Habt ihr etwa das Wiedersehen gefeiert?“, fragten Fred und George und zwinkerten uns zu.
    „Klappe Jungs wir haben nichts unerlaubtes gemacht“, kam es von Jake und ich wurde wieder rot, da sich das für die anderen wahrscheinlich falsch anhörte. Und meine Befürchtung war berechtigt, denn Harry, Hermine, Ginny, Fred und George fingen an zu lachen sogar Arthur musste ein Lächeln unterdrücken. Der einzige der auf dem Schlauch stand war Ron, denn der sah mich wie ein Auto an und ging dann in sein Zimmer. Was war denn mit dem los? Naja egal das einzige was wirklich zählte war das Jake endlich wieder da war und sogar mit uns nach Hogwarts kam.

    10
    Heute war es soweit die Quidditchweltmeisterschaft stand vor der Tür und ich freute mich wie ein kleines Kind. „Guten Morgen Jenna und für wen bist du heute?“, fragte mich Jake freudestrahlend als ich mich neben ihn an den Tisch setzte. „Irland natürlich was für eine Frage“, antwortete ich und legte meinen Kopf auf seine Schulter, da ich noch etwas müde war.
    Als endlich alle wach waren gingen wir endlich zur Arena. Jake lief neben mir und legte seinen Arm um mich, was mich nicht weiter störte, da ich mich in seiner Nähe sehr wohl fühlte. „Aha erwischt wir wussten doch das da was läuft“, sagten Fred und George als sie an uns vorbei gingen und lächelten uns wissend an. „Könnt ihr nicht einmal die Klappe halten?“, fragte ich lächelnd doch die beiden schüttelten den Kopf. „Nein natürlich nicht wir sind Fred und George Weasley wir halten nie unsere Klappe.“ „Ja das stimmt auch wieder“, kam es von Jake und ich fing an zu Lachen.
    „Wahnsinn Dad wie weit oben sind wir denn?“, hörte ich Ron fragen der gerade vor uns die Treppe hochlief. „Ich will es mal so ausdrücken, wenn es regnet dann erfahrt ihr es zuerst“. hörte ich die Stimme von Lucius Malfoy und verdrehte die Augen. „Vater und ich sitzen in der Minister Loge. Auf persönliche Einladung von Cornelius Fudge übrigens.“, gab Draco an und mir wurde schon schlecht.
    „Falls dir das noch nicht aufgefallen ist Malfoy Quidditch spielt sich in der Luft ab also sind die besten Plätze ganz oben. Und wir müssen uns nicht beim Minister einschleimen um uns besser zu fühlen. Also wir gehen jetzt nach oben und genießen das Spiel“, machte ich Draco und seinen Vater an woraufhin ich nur dumm angeguckt wurde von den beiden.
    „Denen hast du es aber gezeigt Jenna, die Malfoys mal sprachlos Respekt“, lobten mich Fred und George und klopften mir auf die Schulter. „Ach das war doch nichts. Los kommt das Spiel fängt bald an lasst uns zu unseren Plätzen gehen“
    Als wir oben ankamen flogen auch schon die Iren über unseren Köpfen auf das Feld. Und entfachten dort ein magisches Feuerwerk in Gestalt ihres Maskottchens. „IRLAND, IRLAND“, riefen Jake und ich im Chor und die anderen stimmten mit ein außer Ron, denn der war für Bulgarien.
    „Da kommen die Bulgaren“, rief Ron und zeigte nach oben. „Wer ist das?“, hörte ich Ginny fragen. „Das Ginny ist der beste Sucher der Welt“, erklärten Fred und George und schon hörte man von überall in der Arena „KRUM, KRUM“, Rufe. Ich verdrehte nur meine Augen, denn Krum musste natürlich eine extra Runde in der Arena drehen. Irgendwie mochte ich Krum nicht aber das musste ich ja zum Glück auch nicht.
    „Guten Abend als Minister für Zauberei ist es mir ein wirklich besonderes Vergnügen. Heute Abend jeden einzelnen von Ihnen hier zu begrüßen zum Endspiel der 422. Quidditchweltmeisterschaft. Lasst das Spiel beginnen.“, eröffnete Fudge das Spiel und schon ging es los.
    Das Spiel war ziemlich schnell und hart aber die Iren lagen sehr weit vorne. „Da ist der Schnatz“, rief Jake und zeigte zu Lynch, dem Sucher von Irland. Er war dem Schnatz dicht auf den Fersen, genauso wie Krum. Sie stürzten sich beide in die Tiefe und jagten dem Schnatz hinterher „Die krachen noch aufs Feld“, rief Hermine besorgt und genau in dem Moment krachte Lynch wirklich auf das Feld und war somit raus. Krum fing den Schnatz und das Spiel war vorbei, doch Irland hatte gewonnen und zwar 170: 160. Es war knapp aber trotzdem hatte Irland gewonnen. Ich hüpfte vor Freude im Kreis und umarmte Jake, da er neben mir stand.
    „Warum zum Teufel hat er den Schnatz gefangen? Dieser Idiot hatte das Spiel beendet, als Irland 160 Punkte Vorsprung hatte“, regte sich Ron auf als wir auf dem Weg zurück zum Zelt waren. „Er wusste das sie nie aufholen würden“, sagte Harry „Die irischen Jäger waren einfach zu gut. Krum wollte das Spiel beenden, wie es ihm passte. Das war alles“, fügte ich hinzu und ging hinter Fred und George ins Zelt.
    „KRUM, KRUM, KRUM, KRUM“, schrien Fred und George um Ron zu ärgern. „Es gibt niemanden wie Krum, er ist wie ein Vogel wie er durch die Lüfte reitet. Er ist mehr als ein Sportler er ist ein Künstler“, verteidigte sich Ron. „Du bist verliebt Ron“, zog Ginny ihn auf und ich bekam mich nicht mehr ein vor Lachen.
    „Viktor ich liebe dich nimm es mir nicht Krum“, sangen Fred und George und ich lag schon am Boden vor Lachen. Jake half mir wieder hoch und lachte mit mir. „Anscheinend sind die Iren in Feierlaune“, sagte Fred als wir von draußen Schreie hörten.
    „Das sind nicht die Iren wir müssen hier weg. Los schnell“, sagte Arthur panisch als er wieder zu uns ins Zelt kam. Als wir raus kamen war die Hölle los alle rannten wie wild in der Gegend rum und ich bekam es mit der Angst zu tun. „Jenna ich bin bei dir. Komm nimm meine Hand“, versuchte Jake mich zu beruhigen und nahm meine Hand in seine.
    „Wir müssen zurück zum Portschlüssel bleibt ja zusammen.“, rief Arthur und schon rannten wir los. Jake hielt meine Hand fest und zog mich mit sich. „Harry los komm beeil dich“, rief ich und wir rannten weiter.
    „HARRY, HARRY“, schrie ich panisch als er nicht mehr bei Hermine und Ron war und wollte stehen bleiben doch Jake zog mich weiter. „Jenna wir müssen hier weg. Schnell.“ Doch zu allem Überfluss fiel ich auch noch hin aber Jake reagierte schnell, hob mich hoch und rannte mit mir auf dem Arm zum Portschlüssel.
    Doch von Harry war keine Spur und ich machte mir unheimliche Sorgen. Wo war er nur? Ich konnte nur hoffen das es ihm gut ging und das wir ihn schnell finden würden und zwar unverletzt.

    11
    „Wir müssen zurück Harry muss da noch irgendwo sein, wir können ihn doch nicht zurück lassen“, sagte ich aufgeregt und sah in die Runde. „Keine Sorge Jenna das hatten wir auch nicht vor Harry alleine zu lassen. So also was Ist Hermine, Ron, Jenna kommt ihr mit?“, fragte Arthur und wir drei nickten.
    „Nichts da Jenna, das ist viel zu gefährlich du kannst da nicht mitgehen“, kam es von Jake und ich sah ihn ungläubig an. „Ist das dein Ernst? Ich werde natürlich mitgehen und da kannst du mich auch nicht aufhalten.“ „Na gut, wenn du nicht hier bleibst dann komme ich aber wenigstens mit“, sagte Jake entschlossen und schon wenige Sekunden später waren Arthur, Ron, Hermine, Jake und ich wieder auf dem Zeltplatz auf der Suche nach Harry.
    Der Zeltplatz war völlig ausgebrannt und weit und breit war außer uns niemand mehr hier. „HARRY“, schrien wir alle immer abwechselnd und teilten uns auf. Hermine und Ron gingen zusammen genauso wie Jake und ich. Arthur machte sich alleine auf den Weg.
    „HIER DRÜBEN WIR HABEN HARRY“, rief Ron und schon kamen Jake und ich angerannt. „Harry alles ok?“, fragte ich besorgt und er zeigte nur nach oben. Was ich dort sah konnte ich einfach nicht glauben es war das dunkle Mal und das konnte nichts Gutes bedeuten.
    Plötzlich standen sämtliche Ministeriumsleute um uns herum und riefen „STUPOR“, woraufhin wir uns schnell duckten. Aber die dachten doch nicht ernsthaft das wir das Dunkle Mal heraufbeschworen hatten oder? „Halt das ist mein Sohn. Alles in Ordnung?“, fragte Arthur der gerade bei uns ankam.
    „Wer von euch ist es gewesen?“, fragte einer der Ministeriums Leuten und hielt seinen Zauberstab in unsere Richtung. „Crouch Sie glauben doch wohl nicht im Ernst“, fing Arthur an doch dieser Crouch unterbrach ihn „Lügt ja nicht. Ihr wurdet am Schauplatz des Verbrechens ertappt.“
    „Verbrechen?“, fragte Harry verwirrt und sah uns fragend an. „Barty das sind Kinder“, fing Arthur wieder an. „Verdammt noch mal welches Verbrechen?“, fragte Harry nun etwas lauter. „Das dunkle Mal ist ein Symbol“, flüsterte Hermine. „Voldemort. Die Leute heute Abend unter den Masken, die gehören auch zu ihm oder? Seine Gefolgsleute“
    „Ja Harry das waren Todesser“, sagte ich leise und fing an zu zittern. Jake schien das zu bemerken da er seine Hand auf meinen Rücken legte, damit ich mich etwas beruhigte. „Da war ein Mann vorher.“, sagte Harry doch Crouch schien das nicht wirklich zu interessieren, da er mit seinen Leuten einfach verschwand.
    „Ein Mann Harry? Wer?“, fragte Arthur neugierig und Harry drehte sich zu uns um. „Das weiß ich nicht. Sein Gesicht habe ich nicht gesehen.“ „Das bedeutet auf jeden Fall nicht Gutes“. kam es plötzlich von Jake der bis jetzt noch gar nichts gesagt hatte. „Los kommt lasst uns zurück zum Fuchsbau. Für euch geht es morgen schließlich wieder nach Hogwarts“, sagte Arthur und ging mit uns zurück zum Portschlüssel.
    Es war schon relativ spät also gingen wir alle in unsere Betten und versuchten nach diesem ereignisreich Tag zu schlafen. Morgen war es endlich wieder soweit es ging zurück nach Hogwarts und diesmal sogar mit Jake, das konnte ja nur gut werden.
    „Jenna wie kommen wir zum Gleis?“, fragte Jake als wir am Bahnhof Kings Cross ankamen. „Ach wir müssen nur durch einen Pfeiler rennen mehr ist das nicht.“ Jake sah schockiert aus und seine Augen weiteten sich, was mich zum Lachen brachte.
    „Ach komm Jenna du verarschst mich doch.“ „Komm einfach mit, dann wirst du es ja sehen“, sagte ich und konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Als wir am berühmten Pfeiler zwischen Gleis neun und zehn ankamen blieben wir stehen. „Harry kannst du bitte vorgehen um Jake zu zeigen wie er zum Gleis kommt?“, fragte ich und schon rannte Harry los.
    „Was du hattest Recht wir müssen da ja wirklich durch“, sagte Jake geschockt und ich konnte nicht mehr und fing an zu Lachen. „So jetzt sind wir dran ich hoffe wir sehen dich auf der anderen Seite Jake nicht das du dir vorher in die Hose machst“, kam es von Fred und George und bevor Jake etwas erwidern konnte waren die beiden verschwunden. „Los Jake jetzt du.“ „Nein erst sollen Ron und Hermine“, sagte Jake und ich verdrehte nur die Augen.
    „So jetzt komm aber mal Jake wir müssen uns beeilen ich kann dich auch gerne anschieben“, lachte ich und schob Jake auf den Pfeiler zu. „Ist ja schon gut ich kann das alleine“, Jake ging etwas näher zum Pfeiler und schob dann vorsichtig seinen Wagen durch, was einfach nur zu niedlich aussah.
    Als wir es dann nun endlich alle geschafft hatten saßen Harry, Hermine, Ron, Jake und ich im Hogwartsexpress. „Sag mal Jake was meinst du in welches Haus wirst du wohl kommen?“, fragte ich neugierig aber Jake zuckte nur mit seiner Schulter. „Solange ich nicht nach Slytherin komme ist mir alles recht.“
    „Ja das hoffe ich für dich das du nicht nach Slytherin kommst mein lieber“, sagte ich gespielt drohend fing dann aber an zu Lachen. „Ich freue mich nach Hogwarts zu kommen dann bin ich endlich unter Leuten in meinem Alter und kann sehr viel Zeit mit dir verbringen“, zwinkerte Jake mir zu und ich lächelte das konnte ja noch was werden dieses Jahr.

    12
    Nachdem wir die zwei verschiedenen Ankünfte der Schulen begutachtet hatten wurde Jake von McGonagall in Dumbledores Büro gebracht. „Viel Glück“, rief ich ihm hinterher und er winkte mir noch kurz. Wir anderen wurden währenddessen aufgefordert in die Große Halle zu gehen.
    Bis sich alle hingesetzt hatten verging eine ganze Weile und im nächsten Moment kamen McGonagall und Dumbledore mit Jake in die große Halle. „Ich möchte euch euren neuen Mitschüler Jake O'Brian vorstellen, er wird in das 4. Jahr kommen. Und das Haus Hufflepuff darf sich über ein neues Hausmitglied freuen“, stellte Dumbledore Jake vor und der Hufflepuff Tisch klatschte am lautesten.
    Zuerst war ich etwas enttäuscht, da ich gehofft hatte das Jake nach Gryffindor kommen würde aber solange er nicht in Slytherin war, war mir das Recht. Als Jake sich zu den Hufflepuffs gesetzt hatte und die Erstklässler ihren Häusern zugeteilt wurden begann Dumbledore seine Rede und ich bereitete mich mental schon auf eine sehr lange Rede vor.
    „Jetzt da wir uns alle niedergelassen haben möchte ich eine Ankündigung machen. In diesem Jahr wird das Schloss nicht nur euch ein Zuhause bieten, sondern auch ein paar ganz besonderen Gästen. Ihr müsst wissen, dass Hogwarts auserwählt wurde Schauplatz einer legendären Veranstaltung, des Trimagischen Turniers zu werden. Für alle die es nicht wissen, das Trimagische Turnier ist eine Begegnung dreier Schulen in einer Reihe magischer Wettstreite. Von jeder Schule wird nur ein Schüler ausgewählt um anzutreten, eines muss klar sein einmal ausgewählt müsst ihr allein da durch. Und glaubt mir, wenn ich euch sage diese Wettstreite sind nichts für schwache Herzen. Schön später mehr dazu aber zuvor begrüßt bitte zusammen mit mir die charmanten Schülerinnen von der Beauxbatons Akademie für Zauberei und ihre Schulleiterin Madame Maxime“, die Tür flog auf und eine Horde Schülerinnen kam hereingerannt. Die Jungs waren völlig hin und weg und starrten auf deren Hintern „Der Wahnsinn“, sagte Ron verträumt und ich verdrehte die Augen.
    „Und nun unsere Freunde aus dem Norden begrüßen wir die stolzen Söhne von Durmstrang und ihren Schulleiter Igor Karkaroff“, fuhr Dumbledore fort und die Tür flog ein zweites Mal auf. Diesmal kam eine Horde Schüler herein, die mit ihren Stöckern auf den armen Boden einschlugen. Plötzlich rannten sie nach vorne und einer von ihnen fing an Feuer zu speien. Ganz zum Schluss kam Viktor Krum. „Ich glaube ich träume das ist Viktor Krum“, kam es mal wieder von Ron, der seine Augen nicht mehr von Krum lassen konnte. Mich beeindruckte das Ganze nicht wirklich ich wartete einfach nur auf das Essen. denn ich hatte einen Riesen Hunger.
    Nachdem sich die Beauxbatons an den Ravenclaw Tisch und die Durmstrangs an den Slytherin Tisch setzten, gab es dann endlich mal Essen. Und ich aß alles was mir zwischen die Finger kam, bis ich kurz davor war zu platzen.
    Nachdem alle fertig mit dem Essen waren, wurde vorne am Lehrerpult ein pyramidenartiger Turm aufgestellt. „Ich bitte um eure Aufmerksamkeit ich würde gerne einige Worte sagen“, fing Dumbledore an. „Nicht schon wieder so eine ellenlange Rede das halte ich nicht aus“, flüsterte ich und Ron fing leise an zu lachen. Harry hatte anscheinend nicht mitbekommen was ich gesagt hatte, da er die ganze Zeit nach vorne guckte und Hermine musste leicht lächeln.
    „Nie endender Ruhm winkt dem Schüler, der das Trimagische Turnier gewinnt. Aber dazu muss dieser Schüler drei Aufgaben überstehen, eine gefährlicher und riskanter als die andere. Daher hat das Ministerium eine neue Regel aufgestellt um all das zu erklären ist der Leiter der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit bei uns, Mister Bartemius Crouch“, doch bevor irgendwas erklärt werden konnte, spielte die Decke der Großen Halle plötzlich verrückt.
    Und plötzlich sah ich vorne bei den Lehrern jemanden stehen, der seinen Zauberstab erhob und sich der Zustand der Decke wieder normalisierte. „Wahnsinn, das ist Mad Eye Moody“, stieß Ron aus. „Alastor Moody der Auror?“, fragte Hermine überrascht und Ron nickte. „Auror?“, fragte Dean um sicherzugehen, dass er alles richtig verstanden hatte. „Er ist ein schwarzer Magier, Askaban verdankt die Hälfte seiner Häftlinge ihm. Er soll jetzt aber total durchgeknallt sein“, erklärte Ron. Das konnte ja was werden ein durchgeknallter Auror der sich mit schwarzer Magie auskannte.
    „Nach reiflicher Überlegung hat das Ministerium beschlossen, dass um der eigenen Sicherheitswillen kein Schüler, der jünger ist als 17 Jahre sich um die Teilnahme am Trimagischen Turnier bewerben darf. Diese Entscheidung ist endgültig“, erklärte Crouch nun und wurde von allen Seiten ausgebuht. „Das ist völliger Schwachsinn. Sie haben ja keine Ahnung“, riefen Fred und George aufgebracht.
    „SEIT RUHIG“, schrie Dumbledore und sofort verstummten die Rufe, man hätte eine Stecknadel fallen lassen können. Dumbledore erhob seinen Zauberstab und der pyramidenartige Turm löste sich auf, zum Vorschein kam ein Kelch aus dem blaue Flammen loderten.
    „Das ist der Feuerkelch wer sich für das Turnier bewerben möchte, brauch bloß seinen Namen auf ein Stück Pergament zu schreiben und es bis Donnerstagabend um diese Zeit in die Flammen zu werfen. Tut das nicht leichtsinnig, seid ihr erst ausgewählt gibt es kein Zurück mehr. Jetzt in diesem Moment hat das Trimagische Turnier begonnen“, endete Dumbledore mit seiner Rede und von überall hörte man Getuschel.
    Ich konnte die ganze Aufregung nicht so ganz verstehen, denn ich wäre nicht besonders scharf darauf bei diesem Turnier mit zu machen. Noch dazu könnte ich sowieso nicht mit machen, da ich noch zu jung war also musste ich mir keine Sorgen machen oder?

    13
    „Und was haltet ihr von dem Trimagischen Turnier?“, fragte ich schon fast gelangweilt in die Runde. „Es klingt interessant aber mit machen möchte ich trotzdem nicht unbedingt“, antwortete Harry und ich nickte ihm zustimmend zu. „Was seit ihr denn für Memmen? Wir werden auf jeden Fall unsere Namen in den Feuerkelch werfen“, kam es von Fred und George, die voller Vorfreude waren.
    „Ich will euch ja nicht den Spaß verderben aber ihr seid noch nicht 17, dass heißt ihr dürft gar nicht erst teilnehmen“, klärte ich auf doch die beiden schien das nicht zu interessieren. „Jenna Maus machst du dir etwa Sorgen um uns?“, fragten Fred und George lachend. „Euer Ernst ihr nennt mich Jenna Maus fällt euch nichts besseres ein? Und ja ich mache mir Sorgen um euch was dagegen? Ihr gehört schließlich zu meinen besten Freunden.“ „Jenna Spatzi um uns musst du dir keine Sorgen machen wir sind schon groß verstehst du? Aber wir fühlen uns geehrt“, die beiden verbeugten sich und klopften mir auf die Schulter, woraufhin ich nur die Augen verdrehte.
    „Eure Spitznamen für mich werden auch nicht besser muss ich ja schon sagen. Darf ich denn wenigstens wissen, wie ihr das anstellen wollt? Schließlich wird Dumbledore sich was einfallen lassen damit keiner der unter 17 ist seinen Namen in den Feuerkelch werfen kann.“, fragte ich neugierig und die beiden lächelten wieder, wie eigentlich schon die ganze Zeit. „Das lass mal unsere Sorgen sein, wir bekommen das hin. Wir lassen uns etwas einfallen“, antwortete George und ging mit Fred in die andere Richtung. „Das glaube ich euch aufs Wort“, rief ich noch hinterher und schon waren sie weg.
    „Meint ihr die beiden schaffen das?“, fragte ich Harry, Ron und Hermine. „Wohl eher nicht, die beiden sind zwar nicht dumm. Ihre Erfindungen sind legendär aber Dumbledore überlisten ist dann doch eine Nummer zu groß. Mom würde ausrasten, wenn sie wüsste was Fred und George vor haben.“, antwortete Ron woraufhin Hermine und Harry nickend zustimmten und ich ihn anlächelte.
    „Ich bin ja schon gespannt wer sich für das Turnier bewirbt und vor allem wer am Ende auserwählt wird“, sagte Hermine auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum und genau dieselbe Frage stellte ich mir auch schon die ganze Zeit. Aber um eine Antwort darauf zu kommen mussten wir wohl bis zur Auswahl warten und das dauerte noch etwas länger als ein Monat. Da die Auswahl an Halloween stattfinden würde.
    Als wir im Gemeinschaftsraum ankamen war das Gesprächsthema Nummer 1 natürlich das Trimagische Turnier, wie auch sonst im ganzen Schloss. Die einzige Frage, die ich mir stellte war wer würde da freiwillig mitmachen, abgesehen von Fred und George natürlich aber die beiden waren ja sowieso schon immer ein Fall für sich.
    „Kann mir jemand von euch Pergament leihen? Ich wollte noch Jake schreiben und fragen ob bei ihm alles gut ist“, fragte ich. „Ja ich habe oben noch etwas, liegt auf meinem Nachttisch du kannst dir gerne etwas davon nehmen“, antwortete Hermine und ich lächelte sie dankend an. „Danke du bist die beste Hermine. Dann gehe ich mal schnell den Brief schreiben wir sehen uns dann gleich wieder hier unten“, verabschiedete ich mich und rannte in den Schlafsaal. Dort nahm ich mir etwas Pergament und fing an zu schreiben.
    *Hey Jake,
    ich hoffe bei dir ist alles gut und du bist gut aufgenommen worden in Hufflepuff. Du weißt gar nicht, wie froh ich bin das du jetzt auch hier in Hogwarts bist. Wir können uns ja morgen treffen, dann zeige ich dir alles.
    Schlaf gut und bis morgen.
    Jenna*
    Ich rief Snowy, band ihr meinen Brief ans Bein und gab ihr noch ein Leckerli. Als sie los flog sah ich ihr noch kurz hinterher und ging dann wieder nach unten in den Gemeinschaftsraum. „Na hast du deinem Jake geschrieben?“, fragte Harry und zwinkerte mir zu. „Harry du bist doof und er ist nicht mein Jake, wie oft denn noch?“, fragte ich etwas genervt und streckte Harry die Zunge raus. Doch statt mir zu antworten lächelte er mich die ganze Zeit wissend an.
    Hermine musste auch die ganze Zeit Lächeln und ich verdrehte die Augen. „Ok Leute jetzt reicht es. Jenna hat doch schon gesagt das da nichts ist“, verteidigte mich plötzlich Ron. „Da hört ihr es endlich versteht mich mal einer. Danke Ron.“, sagte ich und gab Ron schnell einen Kuss auf die Wange um mich zu bedanken. Er wurde leicht rot, was Harry und Hermine natürlich wieder zum Grinsen brachte, ich verstand die beiden nicht. Naja vielleicht hatten die beiden einen Furz quer sitzen oder sonst irgendwas.
    Als sich die beiden wieder etwas eingekriegt hatten redeten wir noch eine ganze Weile über alles Mögliche. Bis wir dann müde wurden und in unsere Schlafsäle gingen „Jenna du hast Besuch“, sagte Hermine und zeigte zum Fenster, wo Snowy auf dem Fensterbrett saß mit einem Brief am Bein, denn ich ihr gleich abnahm.
    *Meine liebe Jenna,
    bei mir ist alles super Hogwarts ist genial ich denke die Zeit hier wird der Wahnsinn. Die Hufflepuffs sind auch schwer in Ordnung. Mit Ernie Macmillan verstehe ich mich schon relativ gut und ich bin mit ihm auch in einem Schlafsaal. Cedric Diggory ist auch nett und stell dir vor er möchte sich für das Trimagische Turnier bewerben. Ich finde das genial, denn ich würde das auch total gerne machen aber ich bin ja zu jung und noch dazu würdest du mich umbringen, wenn ich mitmachen würde.
    Natürlich können wir uns morgen treffen am besten nach dem Unterricht. Sagen wir um 15 Uhr vor der Großen Halle. Ich freue mich schon.
    Danke du schlaf auch gut.
    Dein Jake*
    Lächelnd legte ich den Brief weg und ging dann ins Bett. Ich freute mich schon wahnsinnig auf morgen, da ich Jake dann alles zeigen konnte und ich wieder Zeit mit ihm alleine verbringen konnte. Mit diesem Gedanken fiel ich dann in einen traumlosen Schlaf.

    14
    „Was meint ihr wie wird der Unterricht bei Moody?“, fragte ich als wir gerade auf dem Weg zu Verteidigung gegen die dunklen Künste waren. „Er ist mir ehrlich gesagt nicht ganz geheuer und dein Dad letztes Jahr war sowieso der beste Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, da kommt wahrscheinlich keiner ran“, antwortete Ron und ich nickte zustimmend.
    Als wir im Klassenraum ankamen setzte ich mich neben Hermine und Harry neben Ron, wie eigentlich immer. Leider hatten wir mit den Slytherins zusammen Unterricht und nicht mit den Hufflepuffs aber ich sah Jake ja sowieso später nach dem Unterricht.
    „Alastor Moody, Ex Auror, Dorn im Auge des Ministeriums und euer Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste“, stellte sich Moody vor und schrieb an die Tafel. „Ich komme nur auf Bitten von Dumbledore und Schluss, Punkt, Ende. Noch was unklar?“, keiner meldete sich also fuhr er fort. „Beim Herangehen an die Dunklen Künste glaube ich an die praktische Methode. Aber zuerst eine Frage: Wer kann mir sagen wie viele Unverzeihlichen Flüche es gibt?“, Hermine antwortete ohne sich zu melden „3 Sir“
    „Die so heißen weil?“, fragte Moody weiter. „Weil es unverzeihlich ist sie zu benutzen, wer auch nur einen davon anwendet“, fing Hermine an doch sie wurde von Moody unterbrochen. „Bekommt eine Reise ohne Wiederkehr nach Askaban korrekt. Das Ministerium sagt, ihr seid zu jung um diese Flüche zu kennenzulernen. Ich sage was anderes! Ihr müsst wissen, was euch erwartet! Ihr müsst vorbereitet sein! Sie müssen sich einen anderen Platz für ihren Kaugummi suchen als die Unterseite ihres Pultes, Mr. Finnigan!“, alle drehten sich sofort zu Seamus um, der vollkommen überrascht war.
    „Das ist doch nicht wahr, der alte Sack kann offenbar nach hinten sehen“, flüsterte Seamus woraufhin er von Moody mit Kreide abgeworfen wurde „Und quer durchs Klassenzimmer hören!“, schrie dieser nun und alle waren ruhig und drehten sich wieder nach vorne.
    „So welchen Fluch sollen wir uns zuerst vornehmen? Weasley!“, Ron der sich erschrocken hatte sah nun zu Moody der ihm befahl aufzustehen. „Nenn uns einen Fluch“, forderte Moody Ron auf, der total nervös war und anfing zu stottern „Naja ich weiß nur einen, von meinem Vater. Der Imperius Fluch.“ „Oh ja den kennt dein Vater ja bestens. Der hat dem Ministerium vor ein paar Jahren sehr viel Kummer gemacht. Ich werde euch jetzt den Grund dafür zeigen“, Moody ging nach vorne und holte etwas aus einem Glas, es sah aus wie eine Spinne und das gefiel mir gar nicht.
    Moody nahm seinen Zauberstab, richtete diesen auf die Spinne in seiner Hand „Imperio“, murmelte er und schon hatte er die Kontrolle über die Spinne. Moody ließ die Spinne durch die Reihen hüpfen „Keine Sorge sie ist völlig harmlos außer wenn sie beißt, dann ist sie tödlich“, erklärte uns Moody was nicht gerade beruhigend war, doch genau in diesem Moment saß die Spinne auf Rons Kopf, der völlig panisch aussah. Er tat mir unendlich Leid, denn er verabscheute Spinnen noch mehr als ich und das sollte schon was heißen.
    „Was gibt es da zu lachen?“, fragte Moody an Malfoy gewandt, der sich gerade über Ron lustig machte und im nächsten Moment hatte Malfoy, die Spinne im Gesicht wobei ihm das Lachen ganz schnell verging. Goyle der neben ihm saß versuchte verzweifelt, die Spinne aus Malfoys Gesicht zu bekommen während alle anderen ihn auslachten. Harry fing sogar an zu klatschen, wo ich sofort mit einstimmte.
    „Was soll ich sie jetzt tun lassen? Aus dem Fenster springen? Sich ersäufen?“, fragte Moody und kurze Zeit später hatte er die Spinne wieder in seiner Hand. „Unmengen von Hexen und Zauberern haben behauptet, sie hätten nur deshalb den Befehlen, die ihnen Ihr-Wisst-Schon-Wer gab Folge geleistet, weil sie unter dem Imperius Fluch standen. Aber hier wird es knifflig wie finden wir die heraus, die lügen? Noch ein Fluch, noch ein Fluch. Auf auf kommt“, die Finger schnellten nach oben.
    „Longbottom, oder? Aufstehen! Professor Sprout sagte mir, du hättest wohl eine besondere Begabung für Kräuterkunde“, Neville nickte kurz und sagte „Da ist noch der Cruciatus.“ „Korrekt, korrekt. Komm, Komm.“, Neville ging vorsichtig nach vorne und stellte sich vor die Spinne. „Besonders grässlich, der Folter-Fluch“, Moody hob wieder seinen Zauberstab, richtete ihn auf die Spinne und murmelte „Crucio“ Die Spinne fing an zu zittern und zu zucken, ich konnte mir das gar nicht ansehen. Doch Neville ging es noch schlechter er war ganz weiß im Gesicht und klammerte sich verzweifelt an der Tischplatte fest.
    „AUFHÖREN SEHEN SIE NICHT WIE SEHR IHN DAS QÜALT AUFHÖREN!“, schrie Hermine neben mir und Moody nahm den Zauberstab weg, die Spinne entspannte sich regelrecht wieder doch Neville war immer noch kreidebleich und hielt sich an der Tischplatte fest. Ich wollte gerade zu ihm und ihn zu seinem Platz bringen, doch plötzlich kam Moody zu Hermine und mir und setze die Spinne vor Hermine auf den Tisch.
    „Vielleicht kannst du uns den letzten unverzeihlichen Fluch nennen, Miss Granger“, Hermine schüttelte den Kopf und kämpfte mit den Tränen. „Nein? Avada Kedavra“, Moody hatte tatsächlich die Spinne vor Hermine getötet, ich konnte es einfach nicht glauben, wie krank war der denn? Ich legte Hermine meine Hand auf die Schulter um sie etwas zu beruhigen und es schien etwas zu bringen, denn sie lächelte mich ganz leicht an doch sie konnte die Spinne, die immer noch vor ihr lag nicht ansehen und mir ging es nicht anders.
    Mein Blick ging zu Harry und Ron, die beide genauso geschockt waren wie ich. „Der tödliche Fluch. Es gibt nur einen Menschen, der ihn überlebt hat und der sitzt hier unter uns“, kam es nun von Moody, der zu Harry ging und ihn durchdringend ansah aber plötzlich ging sein Blick zu mir doch er wendetet sich schnell ab. Doch mir wurde etwas schlecht, wusste er Bescheid? Oder war das nur Zufall?

    15
    „Super der Typ oder? Absolut übergeschnappt natürlich, niemand mit dem man in einem Raum sein will aber der weiß wovon er redet. Er hat dem Bösen ins Auge gesehen“, kam es von Ron nach dem Unterricht. „Ist das gerade dein Ernst Ron?“, fragte ich als hätte Ron nicht mehr alle Quaffel im Koffer.
    „Ja wieso?“, fragte Ron irritiert und sah mich an. „Diese Flüche sind nicht ohne Grund unverzeihlich, so etwas vor einer Klasse zu machen. Habt ihr Nevilles Gesicht gesehen“, regte sich Hermine auf und ich stimmte ihr in allen Punkten zu. Harry stupste Hermine an, denn Neville stand genau vor uns und sah aus dem Fenster, er schien immer noch völlig fertig zu sein, was mehr als verständlich war. „Neville?“, fragte ich doch in dem Moment kam Moody die Treppe herunter „Junge alles klar? Komm trinken wir einen Tee, ich möchte dir was zeigen“, und nahm Neville mit in sein Büro.
    Nachdem der Unterricht für heute geschafft war machte ich mich auf den Weg zur Großen Halle. Jake stand schon da „Na schön dich zu sehen“, sagte er, umarmte mich und hob mich hoch, was mich zum Lachen brachte. „Ich freue mich auch dich zu sehen aber würdest du mich bitte runter lassen?“, fragte ich lachend und schon hatte ich wieder Boden unter den Füßen.
    „Und wie gefällt es dir hier? Wie war dein Unterricht?“, fragte ich aufgeregt und Jake lächelte. „Mir gefällt es hier total gut vor allem weil du hier bist.“, antwortete er und ich wurde rot woraufhin Jake lachen musste. Ich boxte ihm leicht in den Bauch „Idiot du hast meine zweite Frage nicht beantwortet“, sagte ich gespielt beleidigt musste dann aber auch lachen.
    „Der Unterricht ist ganz gut eigentlich bis jetzt. Mal sehen was noch kommt, morgen habe ich bei diesem Moody und der ist mir nicht ganz geheuer, der ist irgendwie komisch“, bei dem Namen Moody verdrehte ich nur die Augen. „Hör mir bloß auf mit Moody bei dem hatte ich heute und der hat uns allen Ernstes die Unverzeihlichen Flüche an einer Spinne gezeigt. Das war widerlich und genau vor Hermines Augen hat er die Spinne getötet und ich saß genau daneben“, erzählte ich und Jakes Augen wurden immer größer „Na das kann ja was werden, wenn ich morgen mit dem habe. Aber geht’s dir gut?“, fragte er besorgt und ich nickte. „Ja bei mir ist alles gut soweit aber du hättest Neville sehen müssen, er stand vorne und musste ansehen, wie die Spinne gefoltert wurde er war kreidebleich“, erzählte ich und Jake schüttelte den Kopf „Das kann doch nicht wahr sein das der mit euch die Unverzeihlichen Flüche durchgeht und die euch auch noch vorführt.“
    „Doch leider kann das sein. Aber lass uns nicht weiter darüber reden ich wollte dir doch jetzt ein bisschen was zeigen also komm gehen wir“, sagte ich und wir machten uns auf den Weg. Zuerst gingen wir zum Quidditchfeld, da Jake sich dafür am meisten interessierte, dort angekommen setzten wir uns auf die Tribüne und sahen den Hufflepuffs beim Training zu.
    „Möchtest du eigentlich auch mal Quidditch spielen?“, fragte Jake und ich nickte „Ja eigentlich schon vielleicht nächstes Jahr mal sehen ob ich aufgenommen werde.“ „Das wirst du bestimmt, denn du bist wirklich ziemlich gut ich habe das ja mit eigenen Augen gesehen also ich würde dich sofort aufnehmen“, als Jake das sagte wurde ich schon wieder rot, was war denn heute nur los?
    Jake sah das natürlich und lächelte mich an und genau in dem Moment bekam Jake ein Quaffel gegen den Kopf. Doch zum Glück war es nicht doll, da Jake sich noch rechtzeitig geduckt hatte und somit den Quaffel nicht mit voller Wucht abbekam. „Man hier lebt man ja gefährlich“, kam es von Jake, der sich den Kopf hielt und ich fing an zu lachen.
    „Tut mir leid geht es euch gut?“, fragte Cedric, der gerade angeflogen kam um den Quaffel wiederzuholen. „Ja ist schon gut Jake wurde nur leicht am Kopf getroffen“, antwortete ich und Cedric lächelte mich an. „Sorry Kumpel ich muss wohl besser auf meine Mannschaft aufpassen“, verabschiedete sich Cedric von Jake und mir winkte er kurz zu. „Kumpel? So weit seid ihr also schon?“, fragte ich belustigt und Jake nickte stolz. Ich war froh das Jake so schnell Freunde gefunden hatte und das ich ihn jetzt bei mir hatte.
    Wir saßen eine Weile schweigend da und sahen uns das Training weiterhin an. „Ist dir kalt?“, fragte Jake plötzlich und riss mich aus meinen Gedanken. „Ein bisschen“, flüsterte ich und schon legte Jake seinen Arm um mich. Es fühlte sich gut an also rutschte ich weiter zu ihm und legte meinen Kopf auf seine Schulter.
    Als das Quidditchtraining beendet war saßen wir immer noch so da und ich musste gestehen das mir das gefiel. „Komm Jenna lass uns zum See gehen“, flüsterte Jake und hielt mir seine Hand hin, die ich natürlich sofort ergriff.
    Auf dem Weg zum See ließ ich seine Hand auch nicht los, was Jake zum Lächeln brachte. Plötzlich blieb er stehen und da ich noch gar nicht realisierte das wir schon da waren rannte ich erstmal gegen ihn.
    „Jenna ich muss dich etwas fragen“, sagte Jake vorsichtig und ich nickte um ihm zu zeigen das er fortfahren sollte. „Ich weiß du hast mir gesagt du brauchst Zeit aber ich…“, fing Jake an doch ich schüttelte den Kopf, denn das wollte ich nicht hören. Jake war enttäuscht was ich an seinem Blick sah doch bevor er noch irgendetwas sagen konnte legte ich meine Lippen auf seine.

    16
    Als ich mich wieder von Jake löste lächelte ich ihn verlegen an und wusste nicht was ich sagen sollte. „Jenna das war der absolute Wahnsinn“, sagte Jake als er realisiert hatte was gerade passiert war. Bevor ich irgendetwas erwidern konnte legte Jake seine Finger unter mein Kinn, hob mein Kopf hoch und küsste mich aber diesmal war es leidenschaftlicher als vorher.
    „Ich liebe dich Jenna schon seit dem ich dich das erste Mal gesehen habe“, gestand Jake und ich wurde mal wieder rot. „Ich liebe dich auch Jake ich fühle mich bei dir einfach wohl und als du plötzlich weg warst war das die schlimmste Zeit für mich.“, ich sah Jake direkt in die Augen und umarmte ihn dann zum Schluss.
    „Na wen haben wir denn hier?“, fragten Fred und George, die plötzlich neben uns standen. Jake und ich sprangen auseinander „Hey Jungs alles klar?“, fragte Jake schnell während ich den Boden begutachtete. „Bei uns ist alles super. Euch müssen wir ja gar nicht fragen bei euch läuft es ja wohl mehr als perfekt.“, zwinkerten Fred und George mit ihrem schelmischen Grinsen.
    „Was meint ihr? Wir haben uns nur umarmt das macht man so wenn man befreundet ist“, klärte ich die beiden auf doch das Grinsen der beiden wurde immer breiter. „Uns braucht ihr nichts vor machen wir wissen doch das da mehr ist.“ Jake und ich sahen uns an und wir wussten beide das wir Fred und George wirklich nichts vor machen konnten also stellte ich mich neben Jake, der dann auch gleich seinen Arm um mich legte.
    „Ja gut ihr habt Recht da ist mehr. Seid ihr jetzt zufrieden?“, fragte Jake und Fred und George, die immer noch ihr Grinsen drauf hatten lächelten uns stolz an. „Hast du gut gemacht O'Brian wir sind stolz auf dich“, Fred und George klopften Jake auf die Schulter während ich die Augen verdrehte „Wirklich Jungs euer Ernst?“, fragte ich und wieder nickten die beiden. „Kommt mit ihr Turteltäubchen wir wollen euch was zeigen“, sagten Fred und George aufgeregt während wir den beiden händchenhaltend folgten.
    Als wir im 7. Stock ankamen wusste ich schon das Fred und George mit uns in den Raum der Wünsche wollten schließlich hatten die beiden ihn mir in meinem 1. Jahr gezeigt. Diesmal war es nur ein kleiner Raum und in der Mitte stand ein Kessel.
    „Was braut ihr denn hier zusammen?“, fragte ich neugierig. „Das Jenna Maus ist ein Alterungstrank“, klärte mich George auf und zog mich mit zum Kessel. „Im Ernst immer noch Jenna Maus? Jungs euch fällt doch bestimmt was Besseres ein ihr seid doch sonst so kreativ. Aber jetzt mal im Ernst wofür ein Alterungstrank?“, fragte ich und wieder grinsten die beiden, wie zwei Honigkuchenpferde.
    „Jenna Maus streng mal dein Köpfchen an wofür könnten wir ein Alterungstrank gebrauchen?“, fragte nun Fred und plötzlich machte es Klick in meinem Kopf. „Nein das ist nicht euer Ernst ihr wollt das nicht wirklich tun.“, Jake schien überhaupt keine Ahnung zu haben um was es hier ging da er immer zwischen uns hin und her sah und mehrere Fragezeichen im Gesicht hatte.
    „Wie wir sehen hat unsere Jenna eine Erleuchtung wir sind stolz auf dich“, sagten Fred und George und lächelten mich beide an. „Könnte mir mal einer sagen um was es hier geht?“, fragte Jake der immer noch völlig planlos war was mich irgendwie zum Lachen brachte.
    „Wir haben vor mit diesem Alterungstrank unsere Namen in den Feuerkelch zu werfen, denn wie du weißt sind wir leider noch nicht 17. Aber mit diesem Trank wird das kein Problem mehr sein.“, erklärte George und Jake fing an zu verstehen, denn er fing an zu lächeln. „Meint ihr ich könnte auch etwas von eurem Trank haben um meinen Namen rein zu werfen?“, fragte Jake plötzlich und ich konnte nicht glauben das er das gerade wirklich gesagt hatte.
    „Sag mal spinnst du? Du bist erst 14 genauso wie ich du wirfst garantiert nicht deinen Namen in den Feuerkelch. Ich würde mir viel zu viele Sorgen machen also vergiss es.“, sagte ich aufgebracht und schlug Jake gegen den Hinterkopf. „Ist ja gut ich habe nichts gesagt Tut mir Leid. Aber Fred und George dürfen das?“
    „Bei den beiden Idioten hier habe ich auch was dagegen aber du weißt genau, dass Fred und George sowieso machen was sie wollen. Und wenn das mit dem Alterungstrank klappen sollte was ich stark bezweifle mache ich mir natürlich auch Sorgen um die beiden. Aber bei dir ist das was anderes du bist mein Freund und ich würde krank werden vor Sorge“, erklärte ich und Jake kam plötzlich auf mich zu und küsste mich genau vor Fred und George, die Würggeräusche von sich gaben.
    „Wofür war der denn?“, fragte ich lächelnd und nahm Jakes Hand. „Du hast mich gerade zum ersten Mal als deinen Freund bezeichnet“, antwortete Jake stolz und jetzt musste ich auch lächeln und küsste ihn auf die Wange. „Ähm wir finden es ja toll das ihr euch so liebt aber wir sind auch noch da“, machten sich Fred und George aufmerksam, was mich zum Lachen brachte. „Ihr müsst doch nicht neidisch sein. Los kommt her“, sagte ich und zog die beiden in eine Gruppenumarmung.
    „Ok genug Liebe für heute, der Alterungstrank ist einsatzbereit und wir wollen ihn gleich ausprobieren. Ihr könnt ja schon mal in die Große Halle gehen. Wir kommen dann nach“, sagte Fred als wir uns alle wieder voneinander lösten. „Ok bis gleich“, verabschiedeten Jake und ich uns und machten uns auf den Weg zur Großen Halle.
    Als wir dort ankamen gingen wir zu Harry, Hermine und Ron die gerade dabei zu sahen wie die anderen ihre Namen in den Feuerkelch warfen. Als Hermine und Harry uns entdeckten lächelten sie uns wissend an, da Jake und ich immer noch Händchen hielten. Doch diesmal störte es mich nicht, da ich einfach nur glücklich war. Ron hingegen schien irgendwie schlecht drauf zu sein wahrscheinlich weil er selbst gerne seinen Namen in den Feuerkelch werfen wollte, jedenfalls hatte ich das Gefühl.
    „Hey Leute haben wir was verpasst?“, fragte ich in die Runde und Harry schüttelte den Kopf „Nein ihr nicht haben wir anscheinend eine ganze Menge“, sagte Harry und deutete auf Jakes und meine Hände die ineinander verschlungen waren. Ich sagte nichts weiter dazu sondern lächelte ihn nur kurz an. „Darüber reden wir später du musst mir alles erzählen“, flüsterte Hermine mir ins Ohr und ich nickte.
    Wir beobachteten alle schweigend diejenigen, die ihren Namen in den Feuerkelch warfen einer davon war auch Cedric aber das wusste ich ja schon von Jake. „Ich geh mal kurz zu Cedric bis gleich“, sagte Jake und stand auf um Cedric zu beglückwünschen.
    „Nie endender Ruhm das wäre doch was oder? In 3 Jahren dann werden wir alt genug sein für das Turnier“, sagte Ron und träumte vor sich hin. „Ich lasse dir gerne den Vortritt“, kam es von Harry und in dem Moment kamen Fred und George freudestrahlend in die Große Halle gerannt. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass die beiden das echt vor hatten aber ich konnte sie leider nicht aufhalten.
    Fred und Georgen wurden von allen Seiten bejubelt und kamen dann zu uns. „Tja Leute wir haben es geschafft. Heute Morgen zusammengebraut.“, präsentierten die beiden stolz ihr Werk. „Das wird nur nicht funktionieren“, machte Hermine die beiden aufmerksam und ich konnte nur hoffen das sie Recht hatte.
    „Ach nein und wieso nicht Granger?“, fragten die beiden grinsend. „Könnt ihr das da sehen? Das ist eine Alterslinie, sie ist von Dumbledore gezogen worden.“, erklärte Hermine, doch die beiden schien das nicht zu interessieren stattdessen fragten sie „Na und?“ „Na und? Ein Genie wie Dumbledore überlistet man auf keinen Fall mit der peinlich unterbelichteten Idee Alterungstrank zu benutzen.“ „Das macht ja die Nummer so genial, dass sie so peinlich unterbelichtet ist.“ „Ach Jungs ihr wisst das es nicht klappen wird“, sagte ich doch die beiden ließen sich natürlich nichts sagen, sondern stellten sich auf eine Bank, tranken ihren Alterungstrank und sprangen hinter die Alterslinie.
    Es passierte absolut gar nichts, stattdessen wurden Fred und George wieder von allen Seiten bejubelt und schmissen tatsächlich ihren Namen in den Feuerkelch. Doch schon im nächsten Moment wurden die beiden zurückgeschleudert und saßen mit langen Bärten auf dem Boden. Ich konnte nicht mehr vor Lachen und ging zu den beiden, die sich nun am Boden bekämpften und sich gegenseitig die Schuld zu schoben.
    „Ich habe ja gesagt es wird nicht klappen Hättet ihr doch nur auf mich gehört“, sagte ich lachend. „Ja gut du hattest Recht aber du musst zugeben, das war eine gute Idee von uns.“ „Ja allerdings also ich habe meinen Spaß. Aber geht lieber mal in den Krankenflügel nicht das eure Bärte noch länger werden“, sagte ich immer noch lachend und die beiden nickten und verschwanden dann lächelnd aus der Großen Halle.
    Und schon im nächsten Moment war es ganz ruhig in der Großen Halle, denn Viktor Krum war gerade auf dem Weg zum Feuerkelch um seinen Namen rein zu werfen. Doch bevor er wieder ging warf er Hermine noch einen kurzen Blick zu und Hermine lächelte ihn sogar kurz an. Ich verstand die ganze Aufregung um seine Person nicht, er war zwar Sucher der bulgarischen Nationalmannschaft und noch dazu ein ziemlich guter aber trotzdem war er auch nur ein Mensch. Doch darüber konnte ich mir später immer noch einen Kopf machen. Denn morgen war schon die Auswahl der Champions und ich war gespannt wer es schaffen würde.

    17
    „Wir sehen uns morgen bis dann“, verabschiedete sich Jake von uns und küsste mich noch einmal. „Du bist uns eindeutig eine Erklärung schuldig“, sagte Harry lächelnd und ich schlug ihm leicht in den Bauch. „Klappe ich erzähle euch schon noch alles aber nicht hier. Kommt wir gehen in den Gemeinschaftsraum“, sagte ich während Harry und Hermine lächelnd nickten.
    „Ron ist alles ok?“, fragte ich, da er irgendwie so abwesend war und Harry und Hermine gerade weiter vorne liefen wodurch ich eine Chance hatte mit ihm alleine zu reden. Ron schien sich erschrocken zu haben, da er mich mit weit aufgerissenen Augen ansah „Ja alles ok ich habe gerade nur darüber nachgedacht, wie es wäre wenn ich bei dem Turnier mit machen könnte.“, antwortete er schnell und ich nickte. „Sei lieber froh das du nicht mitmachen kannst, das ist viel zu gefährlich bei dem Turnier sterben Menschen. Und ich würde mir viel zu viele Sorgen machen schließlich bist du mein bester Freund“, sagte ich lächelnd und auch Ron lächelte etwas.
    „Echt du würdest dir Sorgen um mich machen?“, fragte Ron ungläubig. „Ja natürlich ist doch klar du bist mein bester Freund Ronald Bilius Weasley und jetzt komm Harry und Hermine sind bestimmt schon im Gemeinschaftsraum“, sagte ich doch Ron schüttelte den Kopf also blieb ich stehen und sah ihn fragend an. „Ist das zwischen Jake und dir was ernstes?“, fragte er plötzlich und ich sah ihn verwirrt an „Ja ich denke schon wieso fragst du?“ „Ach nur so. Glückwunsch ich freue mich für euch“, antwortete Ron schnell und ich umarmte ihn lächelnd „Danke aber komm jetzt gehen wir in den Gemeinschaftsraum.“
    „So Jenna also wir hören was ist das zwischen Jake und dir?“, fragte Hermine aufgeregt, die mit Harry auf dem Sofa saß. „Wollt ihr noch Popcorn oder geht es auch ohne?“, fragte ich trocken und die beiden schüttelten den Kopf „Nein los erzähl schon“, kam es nun von Harry und da ich wusste das ich eh nicht um das Gespräch herum kam setze ich mich neben Ron auf das gegenüberliegende Sofa.
    „Also ich habe mich nach dem Unterricht mit Jake getroffen um ihm ein bisschen Hogwarts zu zeigen. Zuerst sind wir zum Quidditchfeld gegangen, da ihn das am meisten interessierte und dort haben wir den Hufflepuffs beim Training zu geguckt. Irgendwann hat Jake dann gemerkt das mir kalt ist und in dem Moment hat er seinen Arm um mich gelegt. Wir saßen eine ganze Weile so da bis wir dann irgendwann zum See gegangen sind und dort wollte er mich fragen, wie es mit uns weiter gehen soll doch statt zu antworten habe ich ihn dann einfach geküsst und ja jetzt sind wir zusammen“, endete ich und Harry zwinkerte mir lächelnd zu. „Ach so Fred und George wissen auch schon davon, die beiden haben uns sozusagen erwischt“, fügte ich noch hinzu und musste lächeln. „Ich freue mich so für dich“, sagte Hermine und umarmte mich stürmisch.
    „Was meint ihr wer wird Hogwarts Champion?“, fragte ich um vom Thema abzulenken. „Ich weiß es nicht vielleicht Cedric Diggory? Hauptsache kein Slytherin dann ist alles gut“, antwortete Ron und ich nickte zustimmend. „Morgen werden wir sehen wer es wird. Bei Durmstrang kann man sich eigentlich schon denken das es Krum wird“, kam es von Harry und als der Name Krum fiel wanderten meine Augen sofort zu Hermine, die daraufhin rot wurde. „Stehst du etwa auf Krum Hermine?“, fragte ich gerade heraus und Harry und Ron sahen nun auch zu Hermine, die schnell den Kopf schüttelte. Ich glaubte ihr das zwar nicht aber wollte sie auch nicht weiter ausfragen also hielt ich ausnahmsweise mal meine Klappe. Nachdem wir noch über alles Mögliche geredet hatten gingen wir alle in unsere Schlafsäle, da wir schon relativ müde waren.
    Am nächsten Morgen war es dann soweit, die Auswahl der Champions stand an. Dafür versammelten wir uns alle in der Großen Halle, in der Mitte stand der Feuerkelch. Ich sah Jake bei Cedric und ging kurz zu ihm „Morgen hast du gut geschlafen?“, fragte ich und küsste Jake kurz. „Ja super ich hoffe du auch“, ich nickte und begrüßte Cedric, in dem ich ihm kurz zu winkte. „Hallo Jenna, Jake hat mir schon von euch beiden erzählt. Ich freue mich für euch wirklich ihr seid süß zusammen“, sagte Cedric der mir kurz seine Hand reichte. „Danke Cedric und viel Glück bei der Auswahl gleich. Ich gehe jetzt wieder zurück zu Harry wir sehen uns später“, verabschiedete ich mich und ging wieder zu den anderen.
    „Setzt euch bitte“, kam es auch schon im nächsten Moment von Dumbledore also setzte ich mich schnell neben Harry. „Das ist der Moment auf den ihr alle gewartet habt, die Auswahl der Champions fängt an“, sagte Dumbledore und ging zum Feuerkelch, der sich gleich danach rot färbte und einen Zettel ausspuckte, den Dumbledore gekonnt auffing. „Der Champion für Durmstrang ist Viktor Krum“, verkündete er, was nicht wirklich überraschend war. Viktor ging stolz nach vorne und verschwand dann im Pokalzimmer. „Champion für Beauxbaton ist Fleur Delacour“, las Dumbledore weiter vor und schon stand ein blondes Mädchen auf und verschwand gleich danach auch im Pokalzimmer.
    Jetzt war es soweit, der Hogwarts Champion wurde verkündet „Der Hogwarts Champion ist Cedric Diggory“, ich sah rüber zu Cedric, der freudestrahlend aufstand und unter mehreren Jubelrufen nach vorne zum Pokalzimmer lief. „Ausgezeichnet nun haben wir unsere drei Champions, doch am Ende wird nur einer von Ihnen in die Geschichte eingehen. Nur einer wird diesen Kelch der Kühnheit hochheben, dieses Gefäß der Gewinner, den Trimagischen Pokal“, verkündete Dumbledore doch irgendetwas stimmte nicht, denn der Feuerkelch wurde schon wieder rot und spuckte diesmal sogar zwei Zettel aus.
    „Harry und Jenna Potter“, sagte Dumbledore leise und ich dachte ich hätte mich verhört doch dann schrie Dumbledore plötzlich und jetzt war ich mir sicher ich hatte mich ganz und gar nicht verhört „HARRY UND JENNA POTTER!“

    18
    Harry und ich sahen uns schockiert an das konnte doch nicht wahr sein, wie kamen unsere Namen in den Feuerkelch und vor allem woher wusste irgendjemand davon, dass ich Harry Zwillingsschwester war? Die einzigen die davon wussten waren Dad, Dumbledore, Hermine, Harry und ich natürlich und von denen würde keiner etwas verraten also was war hier los? Ich war völlig durcheinander und wusste nicht mehr wo vorne und hinten war.
    Überall in der Großen Halle hörte man Getuschel und alle starrten uns an. Mein Blick wanderte zu Jake und auch er starrte mich an aber er lächelte etwas „Später“, formte er mit seinen Lippen und ich nickte leicht. Ron hingegen der hinter uns saß schien sehr sauer zu sein, denn seine Blicke hätten in dem Moment töten können.
    Harry und ich saßen immer noch wie angewurzelt da und konnten uns nicht bewegen. „Geht schon los ihr habt keine andere Wahl“, kam es von Hermine, die uns auch leicht nach vorne schubste. „Nimm meine Hand. Wir schaffen das“, flüsterte Harry und schon legte ich meine Hand in seine. Zusammen gingen wir nach vorne und wurden von allen Seiten angestarrt, mir war das alles total unangenehm deswegen war ich froh als wir endlich hinter der Tür zum Pokalzimmer verschwanden.
    „Was macht ihr denn hier?“, fragte Cedric verwirrt als er uns entdeckte und da ich nicht in der Lage war zu sprechen übernahm das Harry „Der Feuerkelch hat plötzlich auch unsere Namen ausgespuckt und ja jetzt sind wir hier.“ „Ok das verstehe ich aber eine Frage noch wieso wurde Jenna auch ausgewählt? Harry bei dir ist das jetzt nicht unbedingt überraschend du ziehst die Gefahr und den Ärger ja förmlich an aber was hat Jenna damit zu tun?“, fragte Cedric doch bevor auch nur einer von uns antworten konnte, kamen die Lehrer ins Pokalzimmer.
    „Harry, Jenna habt ihr eure Namen in den Feuerkelch geworfen? Habt ihr einen älteren Schüler darum gebeten?“, fragte uns Dumbledore, der wie ein Irrer auf uns zu gerannt kam. „Nein Sir“, antworteten wir gleichzeitig. „Noch dazu hätte ich nicht meinen richtigen Namen rein geworfen und ich bin nicht übermäßig scharf drauf hier mit zu machen“, setzte ich nach.
    „Und da seid ihr euch ganz sicher?“, fragte Dumbledore wieder, während Harry und ich nickten. „Natürlich lügen sie“, sagte Madame Maxime aufgebracht und schlug eine Lampe zur Seite. „Von wegen, der Feuerkelch ist ein überaus kraftvolles magisches Gefäß. Nur ein überaus kraftvoller Verwechslungszauber kann ihn austricksen. Das würde das Können von Viertklässlern weit übersteigen“, verteidigte uns Moody. „Sie haben sich das ja schon genau überlegt, wie es scheint Mad-Eye“, kam es von Karkaroff, der sich drohend vor Moody stellte. „Zu denken wie schwarze Magier war mein Beruf, Karkaroff. Vielleicht ist ihnen das entfallen“, erwiderte Moody.
    „Das führt doch zu nichts, Alastor. Sie fällen die Entscheidung, Barty“, wendete sich Dumbledore nun an Crouch. „Die Regeln sind unumstößlich, man geht mit dem Feuerkelch einen bindenden, magischen Vertrag ein. Mr. und Mrs. Potter können nicht zurück, sie sind ab sofort Trimagische Champions“, kaum hatte Crouch das gesagt wendeten sich alle Blicke zu Harry und mir.
    „Harry was machen wir denn jetzt?“, fragte ich als wir auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum waren. „Ich weiß es nicht aber wir müssen da durch und gemeinsam schaffen wir das“, versuchte er mich zu beruhigen und hielt wieder meine Hand. „Das meine ich nicht Harry, ich weiß das wir das irgendwie schaffen durch das Turnier zu kommen uns bleibt ja sowieso nichts anderes übrig. Aber wer hat unsere Namen in den Feuerkelch geworfen und wer weiß darüber Bescheid das wir Zwillinge sind? Wir haben das niemandem erzählt und weder Dad, Dumbledore oder Hermine würden uns das antun. Also wer war das? Ich kann mir das nicht erklären.“ „Ich weiß das auch nicht Jenna und glaub mir ich würde das genau so gerne wissen wie du. Aber ich bin einfach froh dich zu haben egal was die anderen jetzt sagen, ich werde immer zu dir stehen und für dich da sein“, sagte Harry und ich fiel ihm dankbar um den Hals. „Danke Harry du bist der beste und wir beide werden immer zusammen halten egal was passiert.“
    Als wir im Gemeinschaftsraum ankamen wartete Hermine schon sehnsüchtig auf uns und neben ihr stand Jake. „Jake was machst du denn hier?“, fragte ich leise. „Hermine hat mich mit in euren Gemeinschaftsraum genommen, damit ich hier auf euch warten kann“, erklärte Jake und ich nickte kurz. „Jenna sieh mich an Bitte“, Jake legte seine Finger unter mein Kinn und hob meinen Kopf an, damit ich ihn ansah und sprach weiter „Ich bin nicht sauer auf dich, denn ich weiß das du deinen Namen nicht selbst in den Feuerkelch geworfen hast genauso wenig wie Harry. Ich glaube euch aber ich würde nur gerne wissen wieso du nicht erzählt hast das Harry dein Bruder ist.“, Jake lächelte mich an und mir fiel ein riesen Stein vom Herzen. „Danke Jake das bedeutet mir wirklich viel du bist der Beste. Aber lass uns nicht hier darüber reden, wir können ja alle zusammen zum See gehen“, sagte ich und küsste Jake, der mich daraufhin gleich in seine Arme zog.
    „Wo ist eigentlich Ron?“, fragte Harry, da er weit und breit nicht zu sehen war. „Er ist ohne ein weiteres Wort im Schlafsaal verschwunden, ich weiß nicht was er hat“, antwortete Hermine und Harry nickte. Ron dachte anscheinend wirklich wir hätten unsere Namen selbst reingeworfen oder er war sauer, weil wir ihm nicht gesagt hatten das wir Zwillinge waren. Egal was es war ich musste es herausfinden, denn das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. „Geht schon mal zum See, ich versuche mit Ron zu reden und komme dann nach“, sagte ich und die anderen nickten.
    Als ich oben beim Schlafsaal ankam klopfte ich an, denn ich wollte nicht schon wieder einen nackten Ron sehen, wie in den Ferien einmal war schon peinlich genug. „Herein“, brummte Ron und ich öffnete die Tür. „Ron was ist los?“, fragte ich vorsichtig und als er merkte, dass ich geklopft hatte sah er mich böse an. „Frag nicht so blöd wie habt ihr das gemacht? Und wann wolltet ihr mir mal erzählen das ihr Geschwister seid? Ich denke ich bin euer bester Freund und dann erfahre ich das auf so einem Weg. Denkt ihr das finde ich gut?“, fragte Ron und klang dabei ziemlich sauer. „Ist das gerade dein Ernst du denkst wir hätten unsere Namen selbst in den Feuerkelch geworfen? Denkst du echt wir sind scharf darauf da mitzumachen? Ron ganz ehrlich wir wollen das alles nicht und das Harry mein Bruder ist durften wir dir nicht sagen. Keiner durfte davon erfahren und wir sind selbst geschockt gewesen als wir unsere Namen gehört haben. Irgendjemand muss das heraus gefunden haben auch wenn wir noch keine Ahnung haben, wer das sein könnte. Komm mit zum See da erklären wir dir alles.“, als ich endete sah Ron mich immer noch böse an und drehte sich dann plötzlich von mir weg. „Verzieh dich einfach“, murmelte er, was mich wirklich schockierte, denn ich habe Ron noch nie so erlebt und um ehrlich zu sein machte mich das alles sehr sauer. Doch ich sagte nichts mehr, stattdessen ging ich raus und knallte die Tür hinter mir mit voller Wucht zu.

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    „Wie lief dein Gespräch mit Ron?“, fragte Harry neugierig als ich am See ankam. „Frag bloß nicht, er ist total sauer auf uns, weil er denkt das wir unsere Namen selbst reingeworfen haben. Und weil wir ihm nicht erzählt haben, dass wir Geschwister sind ich habe noch versucht ihm alles zu erklären und wollte eigentlich das er mitkommt aber er hat mich sozusagen rausgeschmissen“, erzählte ich und wurde zum Ende hin sehr sauer. „Ich hoffe er kriegt sich wieder ein“, kam es von Harry und Hermine nickte „Ja das wird er ihr wisst doch Ron ist ein Fall für sich aber am Ende wird er auch zu euch halten.“
    „Das hoffe ich aber im Moment können wir das nicht ändern also lasst uns das Thema wechseln. Schließlich müssen wir noch dem gutaussehendem hier neben mir etwas erklären“, sagte ich und legte lächelnd meinen Arm um Jakes Hüfte. „Hermine hat Recht, Ron wird sich schon wieder einkriegen. Aber jetzt erzählt mal seit wann wisst ihr das ihr Geschwister seit?“, fragte Jake neugierig und wir setzen uns hin.
    „In unserem 3. Jahr haben wir es erfahren, Harry war abends unterwegs und ich bin ihm gefolgt, da ich wissen wollte was los war. Er war mit der Karte des Rumtreibers unterwegs, weil er Pettigrew darauf gesehen hatte, der eigentlich tot sein sollte. Ich habe dir ja schon erzählt was im 3. Jahr passiert ist mit Pettigrew und Sirius erinnerst du dich?“, fragte ich und als Jake nickte erzählte ich weiter „Harry war so fixiert und hat immer nur auf Pettigrews Namen gestarrt, deshalb hat er auch nicht gemerkt das ich ihm hinter hergegangen bin. Doch als Harry wieder zurück wollte, da er nichts weiter gefunden hat merkte er das ich ihm gefolgt war also kam ich aus meinem Versteck und auf der Karte stand mein Name und zwar Jenna Lily Potter. Später habe ich dann Dad also Remus gefragt ob die Karte den richtigen Namen von jemandem zeigt und er nickte. Ab dem Zeitpunkt wussten wir das wir Zwillinge sind. Zuerst war ich sehr sauer auf Dad doch das legte sich mit der Zeit, da er ja Gründe hatte mir das alles zu verheimlichen.“
    „Und hat er dir alles erzählt?“, fragte Jake neugierig und ich nickte also erzählte ich weiter. „In der Nacht als Voldemort unsere Eltern umgebracht hat war ich auch Zuhause und aus irgendeinem Grund wusste ich das was schlimmes passiert also habe ich unsere Eltern gewarnt. Die beiden haben dann Remus angerufen, der mich dann abgeholt hat und mich mit zu sich genommen hat. Da ich ein Animagus bin konnte Remus sich am besten um mich kümmern und mir zeigen, wie ich die Verwandlungen kontrolliere. Remus hat versucht Harry zu uns zu holen aber Dumbledore wollte nicht das Harry und ich in Verbindung gebracht werden, niemand sollte von mir erfahren, da ich sonst in zu großer Gefahr schweben würde.“, als ich endete lächelten Harry und Hermine mich an, während Jake mich in den Arm nahm.
    „Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wer das war mit euren Namen. Wer hat herausgefunden das du Harrys Schwester bist?“, fragte Hermine und ich zuckte mit den Schultern. Denn ich hatte ja selbst keine Ahnung es stand nur so viel fest, dass jemand Bescheid wusste konnte nichts gutes bedeuten.
    „Harry wir müssen zu diesem Interview mit dieser Rita Kimmkorn vom Tagespropheten“, fiel es mir wieder ein, Harry nickte und stand auf. „Sorry Leute aber wir sehen uns später“, verabschiedeten wir uns und machten uns auf dem Weg zum Pokalzimmer, da dort das Interview stattfinden sollte. Ich hatte absolut keine Lust darauf, denn wir hatten schon genug Probleme und ich wollte nicht unbedingt in den Tagespropheten.
    Als wir im Pokalzimmer ankamen waren die anderen drei schon da und nickten uns zur Begrüßung zu. Kurze Zeit später kaum auch schon Rita Kimmkorn und ich wusste jetzt schon das ich sie nicht besonders mochte. „Hallo ich bin Rita Kimmkorn, ich schreibe für den Tagespropheten aber das dürfte bekannt sein oder?“ fragte Rita Kimmkorn und ich verdrehte die Augen als sie auch schon weiter redete „Und jetzt sollt ihr bekannt gemacht werden, ihr seid die fette Schlagzeile. Welche Abgründe lauern hinter diesen rosigen Wangen“, sie schlug Fleur gegen die Wange und ging weiter zu Cedric, der sie auch schon genervt ansah. „Welche Geheimnisse werden von diesen Muskeln versteckt? Welcher Mut schläft unter dieser Frisur?“, sie wuschelte durch Cedrics Haare und legte ihre Arme um Cedric und Harry. „Kurz um wie ist ein Champion gestrickt? Meine Wenigkeit möchte das wissen ganz zu schweigen von meinen eifrigen Lesern. Also wer möchte mir als erster etwas preisgeben?“, fragte sie in die Runde doch keiner von uns sagte etwas. „Dann nehmen wir zuerst die Zwillinge“, und schon zog sie uns in eine Besenkammer.
    „Schön kuschlig, nicht?“. fragte sie und stellte sich vor Harry. „Das ist eine Besenkammer“, kam es von ihm „Dann kannst du dich ja wie zuhause fühlen“, bevor ich zu Wort kam schubste uns Kimmkorn vor sich hin nach unten. „Ich darf doch meine flotte Schreibfeder benutzen, nicht?“, fragte sie als wir uns hingesetzt hatten und ich nickte einfach nur, denn ich wollte das alles so schnell wie möglich hinter mich bringen. „Erzählt doch mal hier sitzt ihr nun im Alter von 12 Jahren“, fing Rita an „Wir sind 14“, unterbrachen Harry und ich sie gleichzeitig woraufhin sie die Augen verdrehte, dann aber weiterredete „In Erwartung eines Wettstreits gegen drei Schülern, die nicht nur weitaus mehr emotionale Reife aufweisen als ihr, sondern obendrein Magie beherrschen, die ihr euch nicht mal in euren tollsten Tagträumen traut. Besorgt?“ „Machen Sie sich mal um uns keine Sorgen, können wir jetzt gehen?“, fragte ich genervt. „Noch nicht es ist eine Sensation euch bei mir zu haben, die Potter Zwillinge niemand wusste davon das Harry Potter eine Zwillingsschwester hat. Ihr seid keine gewöhnlichen 12 jährigen.“ „Meine Güte ist das so schwer zu verstehen? Wir sind 14 wann geht das mal in Ihren Kopf rein? Und es hat Gründe, dass keiner davon wusste und diese Gründe gehen Sie auf jeden Fall gar nichts an“, ich war nur noch absolut genervt und hatte keine Lust mehr am liebsten wäre ich aufgestanden doch ich wollte Harry auf keinen Fall alleine lassen.
    Dieser Kimmkorn schien das auch ziemlich egal zu sein, denn sie redete immer weiter „Glaubt ihr, das Trauma eurer Vergangenheit weckte bei euch die Entschlossenheit, ein so gefährliches Turnier anzutreten?“ Ich sagte nichts mehr, da mir das alles viel zu doof war also übernahm Harry „Wir wollten nicht antreten“ „Die Menschen lieben Rebellen. Streich das Letzte“, sagte Kimmkorn zu ihrer komischen Feder und redete weiter „Angenommen eure Eltern würden noch leben, glaubt ihr Sie wären voller Stolz oder Sorge was sich hinter eurem Benehmen verbirgt? Pathologische Sucht nach Beachtung? Oder krankhafter Todeswunsch?“, mir reichte es also nahm ich Harrys Hand und ging mit ihm nach draußen.
    Diese Frau war ja nicht auszuhalten und außerdem würde sie eh schreiben, was sie will also warum sollten wir uns das alles noch länger anhören. „Was war denn das?“, fragte Harry und musste lächeln als er sah, wie ich mich innerlich aufregte. „Frag bloß nicht diese Frau ist der Horror. Es gibt keine schlimmere, die kann man nicht übertreffen“, motzte ich vor mich hin und ging mit Harry zum Gemeinschaftsraum.

    20
    „Wann wollte Sirius uns sehen?“, fragte ich Harry, da er vorhin einen Brief von Sirius bekommen hatte. „Um 1 Uhr hier im Gemeinschaftsraum und das ist gleich also müsste er jeden Moment da sein“, antwortete Harry und im nächsten Moment sahen wir Sirius Kopf im Kaminfeuer. „Sirius? Was? Wie?“, fragte Harry, der völlig verwirrt war. „Ich habe nicht viel Zeit darum komme ich gleich zur Sache. Habt ihr eure Namen in den Feuerkelch geworfen oder nicht?“, fragte Sirius und ich verdrehte wieder die Augen „Wie oft denn noch. Nein haben wir nicht.“ „Nicht aufregen Jenna, ich musste das fragen und Remus macht sich übrigens sehr große Sorgen. Du solltest ihm vielleicht mal schreiben aber ich denke, dass er das schon längst selbst getan hat und du morgen einen Brief von ihm bekommst.“, ich nickte und Sirius wendete sich jetzt an Harry.
    „Harry jetzt möchte ich etwa von deinem Traum hören, du hast Wurmschwanz und Voldemort erwähnt aber wer war der dritte Man in dem Raum?“ „Ich weiß es nicht“, antwortete Harry und hockte sich vor den Kamin. „Ist kein Name gefallen?“, fragte Sirius weiter. „Nein. Voldemort hat ihm einen Auftrag gegeben, einen sehr wichtigen.“ „Und wie sah der aus?“, fragte Sirius wieder und ich hörte gespannt zu auch wenn Harry mir das alles schon mal erzählt hatte.
    „Er wollte… Mich. Ich weiß nicht warum aber um an mich ranzukommen, wollte er diesen Mann benutzen. Aber ich meine es war bloß ein Traum oder?“, fragte Harry besorgt und etwas ängstlich also legte ich ihm meine Hand auf die Schulter und hockte mich neben ihn. „Ja es war bloß ein Traum. Hört mal, die Todesser bei der Weltmeisterschaft und eure Namen, die aus dem Feuerkelch kamen, das sind keine Zufälle. Hogwarts ist kein sicherer Ort mehr.“, erzählte Sirius und ich wusste das er Recht hatte auch wenn ich das nicht zugeben wollte.
    „Was soll das heißen?“, fragte Harry verwirrt. „Das heißt, die Teufel sind untere eurem Dach. Igor Karkaroff, er war ein Todesser und niemand hört jemals auf Todesser zu sein. Und dann ist da noch Barty Crouch, mit dem Herzen aus Stein. Hat seinen eigenen Sohn nach Askaban geschickt.“ „Glaubst du einer von denen hat unsere Namen reingeworfen?“, fragte ich . „Ich weiß nicht, wer eure Namen in den Feuerkelch geworfen hat aber es war auf keinen Fall ein Freund. Bei diesem Turnier sterben Menschen“, erklärte uns Sirius und in dem Moment hörten wir Geräusche von oben. „Da kommt jemand“, flüsterte ich schnell und Sirius nickte „Haltet euch an eure Freunde“, und im nächsten Moment war Sirius verschwunden.
    „Na übt ihr für euer nächstes Interview?“, fragte Ron, der auf einmal vor uns stand und uns wieder mal mit seinem Todesblick anstarrte. „Ron es reicht verdammt noch einmal, wir wollen das alles nicht. Das habe ich dir schon mal gesagt, wann verstehst du das endlich mal?“, fragte ich sauer und stellte mich vor Ron. „Lasst mich doch in Ruhe“, er wollte gerade nach oben doch ich hielt ihn fest. „Was ist los mit dir? Wir sind deine besten Freunde, Ron also bitte lass uns reden. Wir können dir erklären warum wir nichts davon erzählt haben, das wir Geschwister sind also bitte bleib hier“, versuchte ich ihn zu überzeugen und klang diesmal ziemlich ruhig. „Ihr braucht mir gar nichts mehr zu erklären“, als Ron das sagte konnte ich nicht mehr anders und klatschte ihm eine, mit voller Wucht mitten ins Gesicht. Statt irgendetwas zu sagen, sah Ron mich schockiert an und ging dann mit schmerzverzerrtem Gesicht nach oben.
    „Meine Schwester wird aggressiv“, sagte Harry als ich mich auf das Sofa setzte und ins Kaminfeuer starrte. „Das musste sein Harry, er hat es nicht anders verdient. Ich bin selbst überrascht, dass ich das wirklich getan habe aber er macht mich einfach so wütend. Wie kann er uns, denn nicht glauben er ist doch unser bester Freund oder irre ich mich da?“, erwiderte ich aber sah Harry dabei nicht an. „Ich weiß auch nicht was mit ihm los ist. Als ich versucht habe mit ihm zu reden, da hat er auch abgeblockt und so habe ich ihn noch nie erlebt. Er wird sich wieder einkriegen glaub mir auch wenn das wahrscheinlich noch etwas dauern wird. Und ich muss zugeben ja er hat das gerade verdient“, Harry lächelte mich an und setzte sich neben mich. „Danke“, flüsterte ich und legte meinen Kopf auf seine Schulter.

    21
    Am nächsten Tag ging Ron uns aus dem Weg und warf mir öfter seinen Todesblick zu, da er immer noch eine rote Wange hatte. Ich hatte überhaupt gar kein Mitleid mit ihm, denn er war selbst Schuld, wenn er meint er müsste so ein Arsch sein dann bitte. „Jenna was ist los? Alles ok?“, fragte Jake und riss mich so mit aus meinen Gedanken. „Ja es ist nur wegen Ron, ich verstehe ihn einfach nicht. Wie kann er uns nicht vertrauen, ich meine wir sind seine besten Freunde“, erklärte ich und Jake nahm mich in den Arm.
    Jake und ich waren gerade mit Harry und Neville am See. „Was ist eigentlich passiert zwischen euch und Ron?“, fragte Neville, der im Wasser stand und nach irgendwelchen Pflanzen suchte also man konnte sagen er war in seinem Element. „Ach naja Ron glaubt das Harry und ich beim Trimagischen Turnier freiwillig mitmachen wollen und das wir unsere Namen selbst reingeworfen haben. Dazu kommt aber noch das er sauer ist, weil wir ihm nicht gesagt haben, dass Harry und ich Zwillinge sind, dabei gibt es Gründe denn uns wurde gesagt, wir dürfen es keinem erzählen nicht einmal unseren besten Freunden. Nach der Auswahl bin ich sogar auf Ron zugegangen und wollte ihm alles erklären doch er hat mich lieber aus eurem Schlafsaal geworfen. Gestern wurde mir das dann zu viel und bevor ich wirklich darüber nachdenken konnte, habe ich Ron mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen und jetzt hat er eine rote Wange“, erzählte ich und regte mich wieder auf.
    „Ehrlich gesagt verstehe ich Ron nicht, denn ihr seid, wie du ja schon gesagt hast seine besten Freunde. Und ich glaube euch ja auch, dass ihr das nicht wart ich meine warum auch. Das einzige was mich überrascht hat, ist das ihr Geschwister seid aber wenn ihr niemandem davon erzählen durftet, dann sollte Ron das verstehen“, erwiderte Neville und ich lächelte ihn an, da ich einfach froh war das er so locker damit umging. Also stand ich auf und ging zu ihm ins Wasser um ihn zu umarmen, Neville war überrascht schubste mich aber nicht weg.
    Gerade als ich mich wieder umdrehte und zurück zu Harry und Jake wollte, sah ich wie Ron mit Hermine und Ginny im Schlepptau zu uns kam. „Achtung Zickenalarm, Ron kommt“, sagte ich genervt und zeigte zu den drei. Harry und Jake sahen nach hinten und standen dann auf, Neville blieb im Wasser und ich stellte mich zwischen Harry und Jake. Ich griff nach Jakes Hand und lächelte ihn kurz an, bevor ich wieder nach vorne sah und darauf wartete was jetzt passierte.
    Ron flüsterte Hermine irgendetwas zu, woraufhin sie dann zu uns kam. „Ronald schickt mich, weil ich euch sagen soll, dass ihm von Seamus gesagt wurde, das Dean von Parvati weiß, dass Hagrid euch sehen will“, stotterte Hermine zusammen. „Ach was, wenn. Was?“, erwiderte Harry verwirrt und Hermine ging wieder zurück zu Ron, der ihr wieder irgendetwas zuflüsterte. „Parvati hat Dean gesagt, dass… Muss ich noch einmal alles erzählen? Hagrid sucht euch und nehmt den Tarnumhang mit“, Hermine deutete auf Harry und mich und machte sich wieder mal auf den Weg zu Ron. „Du kannst Ronald sagen..“, fing Harry an und in dem Moment drehte sich Hermine um und rief „Ich bin keine Eule“ Ich konnte das einfach nicht glauben Hermine ging ohne ein weiteres Wort mit Ginny zurück, während Ron uns mal wieder dumm ansah und den beiden dann hinter herging. „Was war das denn bitte gerade? Was ist denn in Hermine gefahren?“, fragte Jake und Harry zuckte nur mit den Schultern. „Ich habe keine Ahnung aber ich werde später mal mit ihr reden, denn so kann das ja nicht weiter gehen“, antwortete ich. Harry sah irgendwie traurig aus, lag wahrscheinlich daran das sich gerade seine beiden besten Freunde gegen ihn wendeten also umarmte ich ihn einfach.
    „Harry und ich müssen zu Hagrid habt ihr ja gerade gehört. Neville wir sehen uns im Gemeinschaftsraum und danke noch einmal dafür, dass wenigstens du uns glaubst. Und Jake du bist sowieso der Beste, ich hoffe wir sehen uns auch später“, verabschiedete ich mich und gab Jake einen Kuss.
    Nachdem wir den Tarnumhang aus Harrys Schlafsaal geholt hatten machten wir uns auf den Weg zu Hagrid, der schon auf uns wartete und mit uns in den Verbotenen Wald ging. „Habt ihr den Umhang von eurem Vater dabei?“, fragte Hagrid und wir nickten kurz. „Sag mal Hagrid wo gehen wir eigentlich hin und warum hast du dich so hübsch gemacht hast du ein Date?“, fragte ich und bei dem Wort Date wurde Hagrid leicht rot. „Seht ihr gleich und passt gut auf das ist wichtig“, beantwortete er schnell meine erste Frage und wir gingen weiter. „Was soll die Blume und du hast dich gekämmt oder?“, fragte Harry und Hagrid wurde wieder rot.
    „Hagrid“, hörten wir plötzlich Madame Maxime mit ihrem französischen Akzent weiter hinten rufen. „Schnell schlüpft unter den Umhang“, sagte Hagrid und drehte sich zu uns. Harry nahm schnell den Umhang und schmiss ihn über sich und mich, wir mussten etwas näher zusammen da wir größer geworden waren und es allmählich zu zweit unter dem Umhang eng wurde. „Bonsoir Olympe“, begrüßte Hagrid, Madame Maxime. „Oh Hagrid. Ich dachte vielleicht kommen Sie gar nicht. Ich dachte vielleicht, haben Sie mich vergessen.“ „Ich könnte Sie doch nicht vergessen, Olympe“, erwiderte Hagrid und Harry gab leise Würgegeräusche von sich, woraufhin ich ihn leicht in die Seite boxte.
    „Was wollten Sie mir zeigen? Bei unserem Gespräch vorhin, klangen Sie so hingerissen“, fragte Madame Maxime neugierig. „Hat sich gelohnt, zu kommen. Glauben Sie mir“, antwortete Hagrid und ging näher zu einem Gebüsch. Und das was da hinter war, gefiel mir ganz und gar nicht, denn es waren Drachen. Madame Maxime war ganz aufgeregt, denn sie fragte „Können wir dichter heran?“ und ohne eine Antwort abzuwarten ging sie auch schon weiter nach vorne.
    „Drachen? Das ist die erste Aufgabe?“, fragte ich geschockt aber auch ängstlich und Harry nahm den Tarnumhang weg, da Madame Maxime weiter weg war. „Ist nicht wahr“, stieß Harry aus. „Ach kommt schon, das sind zutiefst missverstandene Geschöpfe“, wollte uns Hagrid beruhigen doch in dem Moment fing einer dieser Drachen an Feuer zu speien. „Ich muss allerdings zugeben, dass dieser Hornschwanz ein ganz übler Rabauke ist.“, gab Hagrid zu und zeigte auf den Drachen, der gerade eben noch mit seinem Feuer angab. Harry und ich sagten nichts also sprach Hagrid weiter „Der arme Ron wurde schon beim Anblick fast ohnmächtig.“ „Moment was? Ron war hier?“, fragte Harry überrascht und Hagrid nickte „Na klar sein Bruder Charlie hat geholfen, die Drachen aus Rumänien hier her zu bringen. Hat euch Ron nichts davon erzählt?“ „Kein Wort, er hat gar nichts erzählt“, antwortete Harry und war sauer genauso wie ich, dass konnte doch alles nicht sein. Was hatte Ron nur für ein Problem? Ich konnte einfach nicht glauben, dass es nur daran lag, dass er Harry und mir nicht glaubte und das wir ihm nicht gesagt hatten, dass wir Geschwister waren. Da musste noch irgendetwas anderes dahinter stecken nur was?

    22
    „Harry wir müssen, den anderen Champions Bescheid sagen wir wollen schließlich fair bleiben“, sagte ich auf dem Weg zurück und Harry nickte „Ja das machen wir. Ich übernehme Fleur und Krum und du gehst zu Cedric.“ Gesagt getan ich machte mich auf dem Weg zu Cedric, aber leider hatte ich keine Ahnung wo er sein könnte. Also musste ich erst einmal das ganze Schloss durchsuchen und unterwegs kamen mir immer wieder Leute mit einem Anstecker entgegen, wo „Die Potters stinken“ drauf stand. Doch mich störte das nicht weiter, da ich das eher lächerlich fand also ging ich jedes Mal unbeeindruckt weiter.
    Als ich Cedric endlich fand, war dieser bei seinen Freunden. Darunter war auch Jake, der mich freudig anlächelte und als einziger keinen dieser Anstecker trug abgesehen von Cedric. „Cedric können wir mal kurz reden? Bitte“, fragte ich während seine Freunde mir immer wieder ihren dämlich Anstecker zeigten. „Ja klar von mir aus“, Cedric stand auf und ging mit mir ein Stück weiter weg. „Potter du stinkst“, riefen mir die anderen hinterher aber das war mir im Moment egal. „Haltet die Klappe und lasst sie in Ruhe“, sagte Jake zu den anderen und wurde etwas lauter, was mich zum Lächeln brachte.
    „Cedric die erste Aufgaben sind Drachen es gibt für jeden von uns einen“, erklärte ich ihm woraufhin sich seine Augen weiteten. „Tatsächlich? Wissen Fleur und Krum Bescheid?“, fragte er und ich nickte „Ja Harry geht den beiden Bescheid sagen.“ „Jenna eins noch wegen den Ansteckern, das war nicht meine Idee. Ich wollte das sie, sie abnehmen.“ „Ist kein Problem Cedric, ehrlich nicht ich mache mir nicht daraus es sind schließlich nur Anstecker aber trotzdem Danke.“, ich winkte Cedric noch zu und ging dann zu Harry der gerade auf mich zu kam. „Und alles erledigt?“, fragte ich kurz und er nickte.
    „Harry, Jenna wartet auf mich“, rief Jake und kam zu uns gerannt. „Was wolltest du von Cedric?“ „Ist da etwa jemand eifersüchtig? Ach komm schon Jake, ich habe Cedric nur erzählt was unsere erste Aufgabe sein wird.“, erklärte ich und musste dabei lächeln, da Jake kurz rot wurde. Ich nahm seine Hand und zusammen folgten wir Harry.
    „Nicht schon wieder Ron“, sagte ich und zeigte in die Richtung aus der Ron mit Seamus kam. Harry verdrehte die Augen und wir gingen weiter „Du bist ein mieser Verräter weißt du das?“, fragte Harry sauer als wir bei Ron ankamen. „Findest du?“, fragte Ron gelangweilt während er mir seinen Todesblick zuwarf. „Es ist so“ „Sonst noch was?“, fragte Ron weiter und klang immer noch ziemlich gelangweilt was mich total aufregte. Jake schien das zu merken da er seine Hand auf meinen Rücken legte. „Ja halt dich fern von uns“, sagte Harry entschlossen und Ron ging mit Seamus an uns vorbei.
    „Warum so angespannt Potter?“, höre ich Malfoy fragen. Musste der uns jetzt auch noch auf die Nerven gehen? Hatte der etwa nichts Besseres zu tun? Er saß in einem Baum und sah uns abwertend an, wie eigentlich immer „Mein Vater und ich haben eine Wette laufen. Ich sage ihr haltet euch keine zehn Minuten in diesem Turnier“, in dem Moment sprang er vom Baum und kam mit seinen Gorillas auf uns zu. „Er ist anderer Meinung, er sagt es werden höchstens fünf.“ Gerade als ich etwas sagen wollte ging Harry auf Malfoy zu „Wir pfeifen darauf, was dein Vater sagt, Malfoy“, und schubste ihn, was mich zum Lachen brachte. „Er ist gemein und grausam und du bist peinlich“, in dem Moment drehte sich Harry um und wollte gehen doch ich sah wie Malfoy seinen Zauberstab raus holte und bevor ich reagieren konnte verwandelte Moody, Draco in ein Frettchen.
    „Man verzaubert niemanden, der einem den Rücken zudreht. Du dreckiges, feiges, schäbiges“, während Moody das sagte bewegte er das Frettchen, in dem Fall Malfoy auf und ab. „Professor Moody“, rief McGonagall, die gerade angerannt kam. „Was soll das werden?“ „Unterricht“, antwortete Moody knapp. „Ist das ein Schüler?“ „Genau gesehen ist das ein Frettchen“, Moody ließ Malfoy in Crabbes Hose verschwinden und ich konnte nicht mehr vor Lachen. Jake und ich hielten uns an einen Baum fest damit wir nicht umfielen vor Lachen. Währenddessen kamen auch andere Schüler und versammelten sich um sich Malfoy als Frettchen anzusehen.
    McGonagall, die sich das Ganze nicht länger ansehen konnte verwandelte Malfoy zurück, der völlig zerzaust aussah, was mich noch mehr zum Lachen brachte. „Wenn mein Vater davon erfährt…“, fing Malfoy mit seinem Standard Spruch an doch Moody unterbrach ihn „Ist das eine Drohung?“ und verfolgte ihn um den Baum. Malfoy bekam Panik und rannte weg „Ich weiß Geschichten über deinen Vater, da würden selbst dir die fettigen Haare zu Berge stehen“, rief Moody ihm noch hinterher. Jake und ich bekamen uns nicht mehr ein wir waren dem Lachanfall verfallen und konnten so schnell auch nicht mehr aufhören.
    „Auf keinen Fall benutzen wir Verwandlung als Bestrafung. Sicher hat Dumbledore Ihnen das gesagt“, ermahnte McGonagall, Moody und erhob ihren Zauberstab. „Hat es vielleicht mal erwähnt“, gab Moody zu und sah dabei aus wie ein kleines Kind, das keine Schokolade bekommt er hätte nur noch mit den Füßen trampeln müssen. „Es wäre besser, wenn Sie das beherzigen würden“, mit diesem Satz verschwand McGonagall. „Du komm mit mir“, grummelte Moody und zeigte auf Harry der ihm ohne ein weiteres Wort folgte. „Wir sehen uns später“, rief ich ihm noch hinterher und schon waren sie verschwunden.
    „Das war ja mal eine Aktion Malfoy als Frettchen, dass sieht man auch nicht alle Tage“, sagte Jake und musste immer noch lachen. „Ja da hast du Recht aber sag mal was machen wir zwei Hübschen jetzt?“, fragte ich und nahm wieder Jakes Hand. „Lass uns auf den Astronomieturm gehen“, antwortete er und zog mich hinter sich her.
    Als wir oben auf dem Astronomieturm ankamen setzen wir uns hin. „Du hast vorhin erzählt, dass du Cedric erzählt hast was eure erste Aufgabe ist. Darf ich das auch wissen?“, fragte Jake vorsichtig und ich musste lächeln. „Natürlich darfst du das wissen, schließlich bist du mein Freund und spätestens morgen erfährst du es sowieso. Also die erste Aufgabe sind Drachen es gibt für jeden einen wahrscheinlich müssen die Drache etwas beschützen, was wir holen müssen. Aber genau weiß ich das auch nicht, das einzige was ich weiß ist das Drachen der Bestandteil der ersten Aufgabe sind“, erklärte ich und Jakes Augen weiteten sich. „Drachen ist das dein Ernst?“, fragte Jake besorgt und ich nickte. „Jenna bitte versprich mir das du da lebend rauskommst.“ „Ok Jake O´Brian ich verspreche dir, dass du mich an einem Stück wieder bekommst. Schließlich hast du morgen auch Geburtstag und das müssen wir feiern. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich meine Aufgabe lösen soll aber mir wird schon irgendetwas einfallen. Mach dir keine Sorgen um mich bitte Jake.“. lächelnd lehnte ich mich an seine Schulter. „Ich werde bei Fred und George auf dich setzen.“, sagte Jake lächelnd und küsste mich. „Das will ich doch mal hoffen. Jake Danke wirklich für alles du bist immer für mich da und ich kann immer auf dich zählen. Ich liebe dich.“ Jakes Grinsen wurde immer breiter und schon zog er mich zu sich und küsste mich zuerst vorsichtig wurde dann aber immer leidenschaftlicher. „Ich liebe dich auch“, hauchte er in den Kuss hinein. Als wir uns voneinander lösten saß ich auf seinem Schoß und lächelte ihn dankbar an. Ich wüsste nicht was ich ohne ihn machen würde, er war einfach ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben.

    23
    Am nächsten Morgen war ich schon relativ früh wach, was wahrscheinlich daran lag das ich total aufgeregt war wegen der 1. Aufgabe. Hermine schlief n
    Am nächsten Morgen war ich schon relativ früh wach, was wahrscheinlich daran lag das ich total aufgeregt war wegen der 1. Aufgabe. Hermine schlief noch also ließ ich sie in Ruhe und ging in den Jungen Schlafsaal, da ich mir denken konnte das es Harry nicht anders ging als mir. „Harry bist du wach?“, fragte ich flüsternd um die anderen Jungs nicht zu wecken. „Ja komm her oder warte lass uns lieber nach unten gehen, da können wir in Ruhe reden“, flüsterte Harry zurück und zog sich schnell um.
    „Was wollte Moody gestern von dir?“, fragte ich neugierig als wir im Gemeinschaftsraum saßen. „Er hat mit mir über die erste Aufgabe geredet und hat mir Tipps gegeben.“, erwiderte Harry und ich nickte auch wenn ich mich fragte warum Moody nicht mit mir reden wollte aber das war jetzt auch egal. „Hat er dir denn gesagt, wie du die Aufgabe lösen kannst?“ „Ja hat er ich soll meinen Besen benutzen, aber lass uns mal lieber über dich sprechen, weißt du denn wie du die Aufgaben lösen willst?“ „Das ist eine sehr gute Idee, das du deinen Besen benutzen sollst. Mach dir um mich keine Sorgen ich werde das heute schon schaffen.“, sagte ich doch Harry war nicht überzeugt. „Ich bin dein Bruder also mache ich mir natürlich Sorgen um dich, Jenna. Du weißt noch gar nicht, wie du die Aufgabe löst oder?“, fragte Harry besorgt und ich schüttelte den Kopf. „Aber lass uns bitte das Thema wechseln, ich bin schon nervös genug. Kommst du mit in die Große Halle? Ich denke Jake wird auch schon da sein und ich muss ihm gratulieren, er hat heute schließlich Geburtstag.“, fragte ich und Harry nickte also gingen wir nach unten.
    „JAAAAAAAAKE“, schrie ich und rannte auf ihn zu, woraufhin er sich lächelnd umdrehte und ich ihm in die Arme rannte. „Alles Gute zum Schlüpf Tag, Jake“, sagte ich und küsste ihn. „Schlüpf Tag? Ist das dein Ernst?“, fragte Jake lächelnd und ich nickte. „Das habe ich noch nie gehört aber Danke Jenna“, lächelnd küsste mich Jake und umarmte mich noch einmal. „Deine Geschenke bekommst du später, ich hoffe das ist ok.“ Jake sah mich irritiert an „Geschenke?“ „Ja natürlich bekommst du Geschenke aber erst nach der ersten Aufgabe.“, antwortete ich und Jakes Lächeln wurde breiter.
    „Hey Jake Alles Gute zum Geburtstag“, kam es von Harry, der gerade bei uns ankam. „Danke Harry alles klar bei dir?“, Harry nickte lächelnd und zusammen gingen wir in die Große Halle. „Jake wir sehen uns später“, sagte ich und ging mit Harry zum Gryffindortisch. „Morgen ihr beide geht es euch gut?“, fragte Hermine, die sich gerade zu uns setzte. „Ja muss ja“, antwortete ich schnell und sie nickte.
    „Kommen Sie beide Bitte, die Champions müssen jetzt hinaus aufs Gelände. Sie müssen sich für die erste Aufgabe bereit machen.“, sagte McGonagall, die gerade zu uns rüber eilte. „Viel Glück“, flüsterte Hermine uns zu und bevor Harry und ich, McGonagall folgten lächelte ich ihr noch einmal zu. Wir wurden zu einem Zelt geführt, wo die anderen Champions schon warteten. Fleur saß in der Ecke und sah sehr bleich und eingeschüchtert aus, Viktor guckte noch grimmiger als sonst in der Gegend herum und Cedric lief im Zelt auf und ab. Als Cedric uns sah lächelte er uns kurz an und ging dann gleich wieder auf und ab. Draußen hörte ich schon die anderen Schüler, die sich auf die Tribünen begaben. Am lautesten waren Fred und George „WETTEN, WETTEN WER WILL WETTEN“, riefen die beide und ich musste kurz lächeln.
    „Psst Harry, Jenna seid ihr es?“, fragte Hermine flüsternd auf der anderen Seite des Zeltes. „Ja“, antwortete Harry knapp. „Erzählt wie geht es euch? Gut soweit?“, als keiner von uns antwortete, redete sie weiter „Der Schlüssel heißt Konzentration, eigentlich müsst ihr ja bloß.“ „Bloß einen Drachen besiegen“, beendete Harry und plötzlich kam Hermine ins Zelt gestürmt und umarmte Harry stürmisch. Als es blitzte drehten wir uns um und als ich sah wer gerade ins Zelt kam verdrehte ich die Augen. Rita Kimmkorn auf zwölf Uhr „Junge Liebe, das ist so rührend, wenn heute irgendetwas schief laufen sollte dann kommt ihr beide vielleicht sogar aufs Titelblatt.“ Gerade als ich etwas sagen wollte kam Viktor aus seiner Ecke „Sie haben hier nichts zu suchen, dieses Zelt ist für Champions und deren Freunde.“, Kimmkorn drehte sich um und sah Viktor von unten nach oben an. „Na was solls. Wir haben bekommen was wir wollten“, sagte sie und verschwand worüber ich mehr als erleichtert war. „Danke Viktor“, sagte ich und lächelte ihn kurz an, was er mit einem Nicken erwiderte.
    „Sag mal Hermine weißt du vielleicht wo Jake ist?“, fragte ich und klang dabei ziemlich nervös. „Habe ich da gerade etwa meinen Namen gehört?“, hörte ich Jake fragen, der im nächsten Moment in das Zelt kam. „Da bist du ja ich dachte schon du kommst nicht mehr.“ „Doch natürlich ich musste dich vorher einfach noch einmal sehen. Jenna denk an dein Versprechen du hast gesagt du kommst da lebend wieder raus. Ich brauche dich noch und jetzt komm her.“, Jake breitete seine Arme aus und zog mich näher zu sich. „Ich liebe dich Jenna. Viel Glück, dir auch Harry.“, Jake küsste mich noch einmal und ging dann wieder zur Tribüne.
    „Guten Morgen Champions alle hier her bitte. Ihr habt gewartet, gebangt und endlich ist der Moment da. Der Moment der sich nur fünf Menschen hier vollkommen erschließt.“, begrüßte uns Dumbledore, der gerade mit Crouch, Filch und den anderen Schulleitern ins Zelt kam. „Was tust du hier Miss Granger?“, fragte er als er Hermine entdeckte, die immer noch neben Harry stand. „Oh Ähm Entschuldigung ich gehe dann“, und schon war Hermine verschwunden. „Champions bitte alle im Kreis aufstellen“, befahl uns Crouch und platzierte uns bevor wir aus einem Beutel unseren Drachen ziehen mussten. Fleur war zuerst dran „Der Walisiche Grünling“, sagte Crouch und ging weiter zu Viktor „Der chinesische Feuerball.“ Als nächstes war Cedric dran „Der schwedische Kurzschnäuzler.“ Jetzt war der Augenblick gekommen ich war dran, ich griff in den Beutel und zog ohne hin zu sehen meinen Drachen heraus „Der Norwegische Stachelbuckel“, hörte ich Crouch sagen zuerst war ich erleichtert das ich nicht den Ungarischen Hornschwanz bekommen hatte, da selbst Hagrid dem nicht über den Weg traute. Doch das bedeutete das Harry „Der ungarische Hornschwanz“, kam es von Crouch bevor ich meinen Gedanken weiter nach gehen konnte. Harry war jetzt noch nervöser das konnte ich ihm ansehen also griff ich nach seiner Hand und hielt ihn fest. „Sie stehen für fünf sehr reale Drachen von denen jeder ein goldenes Ei zum Beschützen bekommen hat. Euer Ziel ist einfach, holt das Ei dieses müsst ihr tun um das darin erhaltende Rätsel zu lösen, was unumgänglich ist um zu Aufgabe 2 voran zu schreiten. Hat jemand Fragen.“, erklärte Crouch und keiner sagte auch nur ein Wort.
    Also übernahm Dumbledore das Wort „Nun denn, Viel Glück Champions. Mr. Diggory, wenn die Kanone ertönt.“, fing er an doch dann ertönte die Kanone und Cedric ging zum Zeltausgang. „Viel Glück, Cedric“, rief ich und er lächelte mich noch kurz an bevor er dann nach draußen ging. Harry und ich saßen die ganze Zeit einfach nur da und hielten uns weiter hin an den Händen. „Miss Potter Sie sind als nächstes dran“, hörte ich Crouch sagen und mein Herz rutschte mir in die Hose. „Jenna du schaffst das“, flüsterte Harry mir zu und drückte noch einmal kurz meine Hand.
    Zitternd machte ich mich auf dem Weg zum Zeltausgang. Als ich draußen stand sah ich die ganze Masse an Schüler, die meinen Namen riefen. Das Ei lag in der Mitte des Stadions, der Drache lag direkt daneben also einfach drauf zu gehen konnte ich vergessen. Was sollte ich nur tun? Ich hatte absolut keine Ahnung und war total überfordert, der Drache kam plötzlich auf mich zu und ich bekam es mit der Angst zu tun. Ok Ruhe bewahren, wie komme ich an dem Drachen vorbei? Und dann fiel es mir plötzlich ein, das war die beste Möglichkeit, ich zog meinen Zauberstab raus und rief „Incarcerus“ und im nächsten Moment kamen Seile aus meinem Zauberstab, die sich um den Drachen legten. Von allen Seiten wurde ich bejubelt und holte mir das Ei.
    „Jenna geht es dir gut?“, fragte Harry aufgeregt als ich wieder zurück ins Zelt kam. „Ja hat alles super geklappt und ich habe das Ei“, antwortete ich und hielt das Ei lächelnd in die Luft. „Miss Potter kommen Sie bitte mit. Sie dürfen auf die Tribüne zu den anderen Champions, das Ei geben Sie bitte ihrem Schulleiter. Das bekommen Sie später noch zurück und nun sind Sie dran Mister Potter“, erklärte Crouch, doch bevor ich auf die Tribüne ging umarmte ich Harry noch mal und wünschte ihm viel Glück.
    Als ich an der Tribüne ankam, kam Harry gerade ins Stadion gelaufen. „HARRY, HARRY, HARRY“, riefen alle durcheinander und fingen an zu klatschen. Als Harry gerade auf das Ei zulaufen wollte, wurde er nur knapp von dem Schwanz des Drachens verfehlt. Er fiel zur Seite und wurde wieder nur knapp verfehlt als der Drache anfing Feuer zu speien. Ich machte mir unheimliche Sorgen und konnte das gar nicht mit ansehen. Jake der leider auf der gegenüberliegenden Seite stand lächelte mir sanft zu, was ich kurz erwiderte.
    Harry weichte dem Drachen immer wieder aus und wusste nicht so recht was er tun sollte. „HARRY DEIN ZAUBERSTAB, BENUTZ IHN“, schrie Hermine durch das ganze Stadion. Harry wurde von dem Drachen durch das ganze Stadion gejagt, bis er dann irgendwann endlich seinen Zauberstab benutzte und „Accio Feuerblitz“, rief. Als der Besen dann endlich kam sprang Harry elegant auf und ich war schon erleichtert. Doch plötzlich riss sich der Drache von seiner Kette und flog Harry hinterher. Das konnte doch nicht wahr sein, wie konnte das möglich sein? Warum immer mein Bruder? Ich bekam totale Panik und wusste nicht was ich machen sollte. „Hey Jenna beruhig dich. Komm her“, sagte Cedric und legte vorsichtig seinen Arm um mich. „Danke“, flüsterte ich und lächelte ihn an, Jake auf der anderen Seite sah zu uns und ich sah ihm an das er ein kleines bisschen eifersüchtig war aber er war beruhigt das jemand bei mir war. Ich wäre zwar auch lieber bei Jake gewesen aber ich war froh das ich nicht alleine sein musste. „Jenna sieh mal, da kommt Harry“, sagte Cedric plötzlich und zeigte nach oben und tatsächlich, da kam er. Ich war so erleichtert, das ich anfing rum zu hüpfen und zu jubeln, wie so eine Verrückte. Harry kam lächelnd angeflogen und nahm sich das Ei, mir fiel ein riesen Stein oder eher gesagt ein Brocken vom Herzen.
    Als alles vorbei war machte ich mich auf den Weg zu Harry ins Zelt. „HAAAAAAAAAARRYYYY“, schrie ich und rannte auf ihn zu und gerade als er sich umdrehte lag ich schon in seinen Armen und schmiss ihn zu Boden. „Mir geht es gut Jenna“, sagte Harry lachend da ich auf ihm lag und ihn halb erdrückte. „Ich habe mir total die Sorgen gemacht, wie kannst du mir das antun?“, fragte ich immer noch total aufgeregt. „Ich habe das nicht geplant, das der Drache sich plötzlich los reißt und mir hinter her fliegt.“ „Doch hast du gib es zu du wolltest mit dem Drachen alleine sein.“, sagte ich und zwinkerte Harry zu, worüber wir beide lachen mussten. Ich lag immer noch auf Harry und wollte gerade aufstehen doch plötzlich kam jemand ins Zelt und rief „GRUPPENKUSCHELN“, und schmiss sich auf uns. „Jake geh runter von mir du bist schwer.“, sagte ich und versuchte ihn von mir runter zu schubsen. Harry hatte es in der Zeit irgendwie geschafft aufzustehen, also lag ich nun unter Jake und musste lachen. Als ich aufhörte zu lachen sah ich Jake direkt in die Augen und lächelte ihn an „Jenna ich bin so froh das du es geschafft hast“, flüsterte Jake und küsste mich vorsichtig. „Ähm ich Ähm ja gut Ähm i…ich gehe dann mal“, stotterte Harry verlegen, der die ganze Zeit neben uns stand. „Oh Sorry Harry“, lächelte ich verlegen, während Jake aufstand und mir hoch half. „Kommst du mit in den Gemeinschaftsraum?“, fragte ich um die Stille zu durchbrechen. „Ja klar gerne.“
    Als wir im Gemeinschaftsraum ankamen wurden Harry und ich von allen Seiten bejubelt, was mich zum Lächeln brachte. „Wir wussten es. Das ihr nicht euer Leben verliert, ein Bein vielleicht oder ein Arm aber den Geist aufgeben? Niemals. Unsere Potter Zwillinge wirft so leicht nichts aus der Bahn“, sagten Fred und George, die uns gleich hochnahmen und auf ihre Schulter setzen. George nahm Harry hoch und Fred mich. Jake stand lächelnd neben uns und jubelte uns wie die anderen zu. „Ruhe! Lasst mal hören was ist das für ein Rätsel?“, fragte Seamus neugierig und warf Harry sein Ei zu. „Ihr wollt das wir es auf machen?“, fragte Harry und hielt sein Ei in die Luft. „JA!“, riefen alle durcheinander. „Na los Harry du zuerst“, sagte ich und Harry öffnete das Ei und plötzlich ließ Fred mich fallen. Denn aus dem Ei kam ein ohrenbetäubender Schrei woraufhin sich alle die Ohren zu hielten. „Harry schnell mach es zu“, rief ich während Harry und ich auf dem Boden lagen.
    „Du meine Güte was war das?“, fragte Ron, der gerade in den Gemeinschaftsraum kam. Ich lag immer noch auf dem Boden, als Harry aufstand und Ron sah. „Komm her ich helfe dir“, sagte Jake und hielt mir seine Hand hin, die ich gleich ergriff. „Danke Jake.“ Ron kam auf uns zu und sah auf den Boden „Ihr hättet vollkommen verrückt sein müssen eure Namen in den Feuerkelch zu werfen.“, gab er kleinlaut zu und ich schlug ihm gegen den Hinterkopf. „Schön das du das jetzt erst mitbekommst. Respekt Ron.“, erwiderte ich etwas genervt. „Es tut mir Leid wirklich, ich weiß das ich ein Idiot war und ich habe es auch verdient das du mir eine geklatscht hast.“, gab Ron zu und lächelte uns schwach an. „Ja du warst ein Idiot ein ziemlich großer sogar aber du hast es eingesehen. Du hast Glück das ich keine Lust mehr auf Streit habe und jetzt komm her.“, sagte ich und umarmte Ron kurz. „Ist alles wieder gut zwischen uns?“, fragte mich Ron und ich nickte. Harry stand neben mir und bekam kein Wort heraus also übernahm ich „Los kommt schon Jungs vertragt euch wieder. So schwer ist das nicht.“ „Ist schon ok, wie Jenna schon gesagt hat hast du ja eingesehen das du ein Idiot warst also belassen wir es jetzt dabei.“, sagte Harry und lächelte Ron an. Ich war erleichtert, dass die beiden sich endlich wieder verstanden, denn Harry brauchte seinen besten Freund, genauso wie ich.
    „Jake wartest du kurz? Ich will nur schnell duschen gehen.“, erklärte ich und Jake nickte lächelnd. „Nimm ihn doch mit Jenna“, zwinkerte Fred. „Du bist ja nur neidisch, willst du etwa mitkommen?“, fragte ich und stemmte meine Hände in die Hüften. Fred ließ sich das natürlich nicht zweimal sagen und stand auf, wobei er seine Jacke auszog. „Hey, hey warte was tust du da?“ „Na solch eine Einladung kann ich doch nicht ignorieren.“, erwiderte er simpel und ich verdrehte die Augen. „Und du willst dazu nichts sagen?“, wendete ich mich fragend an Jake, er zuckte nur mit den Schulter und verkniff sich ein Lachen. „Ihr seid doch irre“, murmelte ich kopfschüttelnd musste aber trotzdem ein kleines bisschen Schmunzeln. „Nur wenn du da bist.“, entgegneten Fred und George, ich streckte den beiden die Zunge raus und ging dann nach oben in den Mädchenschlafsaal.
    Ich beeilte mich, weil Jake und ich nicht viel Zeit hatten, da bald Ausgangssperre war. Noch nie in meinem ganzen Leben hatte ich so schnell geduscht, nach fünf Minuten war ich fertig und tippelte mit einem dunkelroten Handtuch um Körper und Kopf aus dem Badezimmer. Ich ging direkt auf mein Bett zu und holte meinen Koffer der darunter lag hervor, denn ich musste nach irgendetwas vernünftiges zum Anziehen suchen. Die zwei Geschenke für Jake legte ich schon mal zur Seite und wühlte weiter in den Tiefen meines Koffers. Was konnte ich nur anziehen? Ich musste bedenken, das es im Schloss kälter wurde um so später es war und ich wollte mir ja nicht meinen Allerwertesten abfrieren. Ich möchte süß aussehen für Jake es war schließlich sein Geburtstag und als seine Freundin wollte ich schick für ihn aussehen. Immerhin würde er nur einmal 15 Jahre alt werden also musste ich mir was einfallen lassen. Jeans war mir zu langweilig, einen Rock wollte ich auch nicht tragen also wie wäre es mit einem Kleid? Ich hatte schließlich ein paar eingepackt und genau heute war ein guter Anlass dafür ein Kleid zu tragen. Weiter unten in meinem Koffer fand ich endlich das Kleid, was ich suchte. Dad hatte es mir letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt und es war perfekt, ich hatte es noch nie getragen also wurde es Zeit. Es war ein weißes Spitzenkleid mit langen Ärmeln und hatte einen Rundhalsausschnitt. Es sah dünn aus aber zum Glück war es das nicht, denn es bestand aus einem etwas dickeren Stoff. Dazu würde ich dann noch eine Strumpfhose anziehen, meine dunkelbraunen Halbstiefel und schon hatte ich das perfekte Outfit. Entschieden nahm ich mir meine Strumpfhose heraus, die genau meine Hautfarbe hatte, weiße Unterwäsche und mein Kleid und ging aufgeregt zurück ins Badezimmer, wo ich mich eilig umzog. Und schon wartete das nächste Problem auf mich, meine Haare. Sie waren relativ lang und daher dauerte es ewig bis sie trockneten. Aber zum Glück gab es Magie in meinem Leben, was würde ich nur ohne tun? Innerhalb von ein paar Sekunden waren meine Harre trocken und ich entschied mich dazu sie offen zu lassen. Ich nahm mir noch meine zwei kleinen silbernen Ohrstecker, in Form von Schleifen und steckte sie mir rein. Als Nächstes ging ich zurück in den Schlafsaal und lief zu meiner Kommode, denn dort stand mein Lieblingsparfüm. Ich sprühte es mir sorgfältig an und schlüpfte in meine Schuhe. Letztendlich betrachtete ich mich noch einmal in dem großen Standspiegel in der Ecke und zog mir noch eine Jeans Jacke über.
    In der nächsten Sekunde erschien hinter mir eine Gestalt, woraufhin ich erschrocken zusammen zuckte. „Dobby“, stöhnte ich und schloss erleichtert meine Augen. „Tut mir Leid Miss Potter. Dobby wollte Sie keines Wegs erschrecken.“ Ich atmete ein mal durch und lächelte dann „Schon gut, du hast mich nur überrascht, nichts passiert.“ Er nickte und hob einen Kuchen hoch „Hier ist der Kuchen um den Sie gebeten hatten für Mister O´Brian?“ Dobby ließ den Kuchen auf meine Augenhöhe schweben und drehte ihn, damit ich ihn betrachten konnte. „Dobby er ist perfekt“, flüsterte ich erstaunt. „Sind Sie sicher? Er sieht so schlicht aus.“ Ich hatte Dobby um einen Kuchen gebeten, der wie selbstgebacken aussieht und wie von einem Anfänger. Jake wusste nicht das ich nicht backen konnte, aber er sollte es wenigstens denken. Es war ein schlichter Schokoladenkuchen mit bunten Streuseln am Rand und Kerzen oben drauf mit den Worten „Happy Birthday ❤“ Ich nickte sehr zufrieden „Ja gute Arbeit Dobby, vielen Dank.“ Er lächelte und verschwand in der nächsten Sekunde. Den Kuchen stellte ich zu den Geschenken und überlegte noch einmal ob ich wirklich alles hatte.
    Als ich mir sicher war das ich alles hatte, stand ich vor einem Problem, wie sollte ich das alles transportieren? „Dobby?“, flüsterte ich fragend und schon stand er vor mir. „Miss Potter?“, fragte er. „Könntest du bitte die Geschenke und den Kuchen zum Raum der Wünsche bringen?“ Er schnipste und schon waren die Sachen weg „Fertig. Noch etwas?“, verdutzt blinzelte ich und schüttelte zögernd den Kopf. „Nein aber Dankeschön, Dobby du bist mein Held.“ Ich gab ihm einen flüchtigen Kuss auf den Kopf, woraufhin Dobby sich verlegen zur Seite drehte. Er sagte nichts mehr sondern verschwand wieder. Gut dann wäre alles erledigt, ich musste nur noch Jake zum Raum der Wünsche bringen aber das sollte nicht so schwer sein. Ein letzter Blick in den Spiegel, ein paar Zupfereien hier und da und schon war ich bereit. Eilig tippelte ich die Treppen hinunter in den Gemeinschaftsraum, der noch genauso aussah wie ich ihn verlassen hatte. Es war immer noch randvoll und jeder unterhielt sich mit jedem. Beim Kamin sah ich Fred, George und Jake, die es sich dort gemütlich gemacht hatten. Fred und George lachten laut, woraufhin Jake peinlich berührt zur Seite sah. „Ach komm schon O´Brian sei nicht so, spuck es schon aus. Gib uns etwas, irgendetwas wir nehmen alles.“, hörte ich Fred und George sagen und es sah aus als würden die beiden Jake in die Mangel nehmen. Worum es wohl ging? Entschieden ging ich auf die Drei zu „Was soll hier ausgespuckt werden?“ Jake der gerade etwas Kürbissaft getrunken hatte, spuckte diesen aus direkt in den Kamin, woraufhin die Flammen kurz aufloderten. „Jenna“, stieß er hustend aus und ich klopfte ihm kurz auf den Rücken, bis er sich wieder gefangen hatte, Fred und George verkniffen sich die ganze Zeit ein Lachen. „Ja in voller Lebensgröße. Was ist los? Worüber habt ihr gesprochen?“, fragte ich und Fred und George hielten sich die Hand vor den Mund, wahrscheinlich weil sie sonst anfangen müssten zu Lachen. Jake sah nur panisch zwischen uns dreien hin und her. Was war hier los? Worum ging es? Ich verstand gar nichts mehr. Jake warf Fred und George einen bedeutenden Blick zu, der soviel wie „Helft mir!“, schrie. „Ach Jenna weißt du, das würdest du nicht verstehen“; sagte dann George. „Du weißt ja Jungssachen“, beendete Fred und Jake seufzte erleichtert sah dann aber zu mir hoch und nickte. „Naja so lange ihr Jake nicht so hart ran nehmt ist ja alles in Ordnung.“, entgegnete ich, mit einem leicht warnenden Unterton. „Das überlassen wir dir.“, die beiden lachten schon wieder und ich verdrehte die Augen. „Egal was ihr zu euch nehmt, nehmt weniger. Oder verhaltet euch nicht so auffällig.“, erwiderte ich und langsam beruhigten sich die beiden wieder. „Ach Jennalein du weißt doch, wir nehmen keine Drogen – wir sind die Droge“, zwinkerte George und ich seufzte nur. „Ahja, wie dem auch sei. Jake und ich werden euch nun wieder euch selbst überlassen.“, ich zog Jake an seinem Arm hoch. Fred und Georges Gesicht verlor an Emotionen „Wie uns selbst überlassen? Geht ihr? Wohin?“, fragten die beiden abwechselnd. „Das würdet ihr gerne nicht wissen, nicht wahr?“, lächelte ich zuckersüß. „Du hast dich ja auch so aufgebrezelt.“, beide pfiffen beeindruckt. Und plötzlich sah auch Jake an mir herunter und schluckte „Jenna du bist wirklich du siehst…“, ich lächelte „Danke“, Jake schluckte wieder. „Ok zurück zum Thema. Wohin geht ihr?“, ich sah zu Jake der mir einen bittenden Blick zuwarf, der soviel heißen sollte wie „Bitte erzähle ihnen nicht das ich heute Geburtstag habe.“ „Wir machen nur einen kleinen Spaziergang.“, log ich schnell. Genau genommen war es eigentlich nur halb gelogen, denn wir mussten ja wirklich einen kleinen Spaziergang machen um zum Raum der Wünsche zu kommen. „Aha und für nur einen Spaziergang machst du dich so schick?“, hinterfragte George skeptisch und zog seine Augenbraue hoch. „Nun ich könnte auch mit Jogginghose und Pantoffeln durch das Schloss laufen, aber das wäre kein so schöner Anblick“, erwiderte ich. „Du würdest in allem gut aussehen.“, wand Jake verträumt ein, woraufhin Fred und George schmunzelten und ich rot anlief. „Lass uns jetzt losgehen“, sagte ich und schob Jake in die Richtung des Ausganges. „Dann viel Spaß bei eurem Spaziergang“, sagte Fred und zwinkerte uns zu. Einfach weiterlaufen gar nicht erst darauf eingehen, das würden die beiden nur erwarten. „Jake ist so ein Glückspilz er wird die Nacht seiner Nächste bekommen!“, konnte ich noch einen der beiden hören sagen, bevor ich mit Jake durch das Portraitloch verschwand. Was meinten die beiden denn jetzt schon wieder? Naja egal ich wollte mich jetzt nur noch auf Jakes Geburtstag konzentrieren und hoffte, das ihm alles gefallen würde.
    Kaum waren wir ein paar Meter gelaufen kam Jake zu Wort „Also wohin entführst du mich?“ Ich schnaubte „Das nennst du entführen? Ich entführe niemanden, ich führe dich nur zu einem Ort.“, korrigierte ich. „Gut dann wohin führst du mich?“ Ich sah ihn mit geneigtem Kopf an „Als ob ich dir das jetzt offenbaren würde.“ Er zuckte mit den Schultern „Ein Versuch war es Wert.“ „Ein ganz schön billiger Versuch du strengst dich ja nicht mal an.“, stellte ich lachend fest. „Naja weil es mir eigentlich egal ist wohin wir gehen, solange du bei mir bist.“, Jake kam näher zu mir und nahm meine Hand in seine, woraufhin ich verlegen lächelte. „Das war der Plan Füchslein.“, erklärte ich lächelnd und wir gingen weiter. Den Rest des Weges versuchte Jake mir hin und wieder Informationen zu entlocken aber immer nur mit schwachen Versuchen. Er gab sich nicht wirklich viel Mühe, dass lag wahrscheinlich daran das es ihn nicht so sehr interessierte aber er wollte mir das Gefühl geben das er neugierig war. Und genau das schätzte ich so sehr an ihm, dass er trotz allem versuchte neugierig zu klingen.
    Wir kamen schneller als gedacht beim Raum der Wünsch an, mit Jake verging die Zeit einfach wie im Flug, was mich wirklich jedes Mal aufs Neue überraschte. „Da sind wir Jake“, sagte ich und zeigte auf die Wand vor uns. „Und wo genau sollen wir sein? Mitten im Flur des Siebten Stocks?“, fragte er verwirrt und ich nickte. Jake sah mich skeptisch an woraufhin ich Kichern musste „Was denn? Ich wollte dich ganz weit weg bringen von all den neugierigen Blicken damit ich in Ruhe über dich herfallen kann, ist doch logisch.“, erklärte ich locker und Jake sah mich ungläubig an wobei er seinen Kopf neigte. „Ist ja gut das ist es nicht keine Panik.“, seufzte ich. „Ach mich würde das nicht stören aber ich glaube nicht dass, das wirklich dein Plan ist. Also was ist nun?“ „Nun schließt du bitte deine Augen sonst ist es ja keine Überraschung mehr und wehe du schummelst.“, erwiderte ich streng und Jake schloss seine Augen. Nachdem ich mir sicher war das er wirklich nicht schummelte, schloss auch ich meine Augen und dachte an den Ort, denn ich jetzt brauchte. Als ich meine Augen wieder öffnete tauchte vor uns eine riesige Tür auf. „Kann ich die Augen wieder öffnen?“, fragte Jake und klang diesmal wirklich neugierig. „Nein lass sie noch zu. Du musst mir jetzt vertrauen und gerade aus laufen.“, sagte ich und ging mit ihm auf die Tür zu und ging mit ihm hinein. Ich sah mich um und war sehr stolz, denn es sah genauso aus wie es mir vorgestellt hatte. „Warte mal höre ich da etwa Waldtiere? Ich rieche Gras und spüre die Sonne!“, sagte Jake überrascht und ich lächelte in mich hinein. „Du kannst deine Augen jetzt öffnen.“, erlaubte ich und Jake vergeudete keine Sekunde, denn er riss seine Augen auf und sah sich um. „Wow“, stieß er aus und lachte fassungslos auf, meine Überraschung ist also gelungen.
    „Wir sind im Wald?“, stellte er fragend fest und ich nickte „Ja sozusagen.“ Jake sah sich weiter um und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. „Moment mal ich kenne die Gegend, das ist doch…“, mitten im Satz stoppte er und sah mich an. „Ja das ist der Ort wo wir uns zum ersten Mal gesehen haben, der Wald in Irland.“, erklärte ich lächelnd und er sah mich mit geweiteten Augen an. „Wow Jenna das ist echt der Hammer. Ich bin überwältigt.“, hauchte er und sah sich wieder um. „Genau das war der Plan! Und ich habe noch eine Kleinigkeit vorbereitet.“, meinte ich und zeigte auf die Grasfläche hinter ihm, denn dort lag eine rote Decke mit einem Picknickkorb drauf. Jake drehte sich um „Ein Picknick? Das ist mir vorher gar nicht aufgefallen.“, ich nickte lächelnd und ging mit Jake auf die Decke zu. „Ein Kuchen? Hast du den selbst gemacht?“, fragte Jake aufgeregt und klang dabei wie ein kleiner Junge, was ziemlich niedlich war. Als Antwort nickte ich doch Jake sah mich fragend an und zog seine Augenbraue hoch, verdammt er merkt aber auch alles nicht mal so etwas kann ich ihm aufbinden. „Okay na gut ich habe Dobby beauftragt.“, gestand ich kleinlaut. Doch plötzlich kam er auf mich zu und küsste mich auf die Wange. „Danke“, flüsterte er und ein kleines Lächeln schlich über mein Gesicht. „Gerne! Aber wollen wir?“, fragte ich und Jake nickte lachend „Unbedingt!“
    Es verging eine halbe Stunde, der Kuchen war komplett weg aber ich muss auch dazu sagen er war nicht sehr groß, deswegen konnte jeder von uns zwei Stücken essen, was auch völlig ausreichend war für uns beide. Dazu gab es noch ein paar Süßigkeiten vom Honigtopf, dazu gehörten Bertie Botts Bohnen, die wir versuchten uns gegenseitig in den Mund zu werfen und Druhbels den Besten Blaskaugummi. Nachdem wir uns vollgefuttert hatten lagen wir nebeneinander auf der Decke und starrten in den Himmel. „Weißt du, es ist lange her, als ich das letzte Mal in einem Wald war. Hogwarts ist fantastisch, aber ich komme nicht dazu mich auszutoben. Am Abend bin ich viel zu ausgelaugt um noch in den Wald zu gehen, dazu kommt ja auch die Ausgangssperre. Ich vermisse den Wald in Irland.“, erzählte Jake nachdenklich und ich nickte. „Ja ich kenne das Gefühl aber ich habe mich daran gewöhnt und das wirst du auch.“ Jake lag auf dem Rücken und ich direkt neben ihm, die Sonne schien genau über uns. „Alles ist so wunderschön.“, flüsterte ich entspannt und kuschelte mich an ihn, woraufhin er seinen Arm um mich legte. „Aber du bist schöner“, hauchte er und küsste mich auf den Kopf. „Du redest ganz schön viel Blödsinn. Zu viel Kaugummi gekaut O´Brian?“, neckte ich. „Nein aber ich würde dich mal gerne kauen.“, sagte er zwinkernd und biss mir leicht in den Hals. Aber es tat nicht wirklich weh, sondern kitzelte eher. „Hör auf das kitzelt“, schrie ich doch natürlich hörte Jake nicht auf. „Jake O´Brian hör auf deine Freundin zu foltern“, lachte ich und versuchte mich zu wehren aber da er nun mal der stärkere war hatte ich so gut wie keine Chance. Letztendlich sind wir von der Decke gerollt und Jake lag nun auf mir „Hast du endlich genug?“, fragte ich außer Atem. „Ja du bist halt nicht so gut wie Druhbels.“, ich zog scharf die Luft ein und sah ihn gespielt entsetzt an. „Du bist besser“, fügte er sanft hinzu und grinste. „Gut gerettet, du Wurm“, murmelte ich, während Jake lachend sein Kopf senkte und mich breit lächelnd küsste. Seine Lippen waren so voll und weich, er küsste mich so sanft, dass es sich so anfühlte als würde ich auf Wolke Sieben gezogen werden. Der Kuss war nicht lang, aber trotzdem fühlte es sich so an als wären wir Tage in dieser Position geblieben. Langsam stieg er von mir herunter und gemeinsam krabbelten wir zurück auf die Decke. „Schnell Thema Wechsel, bevor eine unangenehme Stille entsteht“, ich kicherte. „Gute Idee also was denkst du über unsere Gastschulen?“, fragte ich. „Hmm also die blauen Wichtel sind sehr attraktiv und ich weiß von Cedric, dass einige von ihnen Veela Gene haben.“, ich hob meine Augenbraue. „Du bist natürlich die schönste von allen Füchslein. Ich meine ja nur“, ich schmunzelte und schon erzählte er weiter. „Also auf mich haben die bisher diesen Eindruck, dass sie nicht viel in der Birne haben. Also soll jetzt nicht beleidigend sein aber das ist mein erster Eindruck. Und ja die Durmstrang Gorillas sind unbeeindruckend außer vielleicht dieser Krum. Er hat einfach eine gute Show bei der Weltmeisterschaft abgeliefert auch wenn Irland natürlich gewonnen hat. Aber jetzt mal zu dir. Die erste Aufgabe tolle Party.“, ich stöhnte. „Du hast keine Ahnung, ich war mental am Ende. Ich kann immer noch nicht glauben das ich es geschafft habe. Ich meine der Drache war bezaubernd aber dann direkt vor ihm zu stehen das war schrecklich. Ich war mehr als froh, als es vorbei war, ich kann nur hoffen das es nicht schlimmer wird. Ich meine, wer hätte gedacht, das ich mal gegen einen Drachen kämpfen würde um ein verdammtes goldenes Ei zu holen? Und das dann auch noch die ganze Schule erfährt das ich Harry Potters Zwillingschwester bin? Genau, keiner ich kann es immer noch nicht glauben.“
    Er nahm lächelnd meine Hand in seine „Nebenbei du warst unglaublich vorhin bei dem Drachen. Aber ich sag mal lieber nicht das ich mir beinahe in meine Donnerstagsboxer gemacht hätte vor Sorge um dich.“, ich lachte laut auf. „Ja besser sagst du mir das nicht. Sonst könnte man noch denken dir liegt etwas an mir.“, er nickte. „Exakt und mein Ruf wäre ruiniert, ich meine hast du mal mitbekommen wie die blauen Wichtel, Cedric und mir an den Fersen kleben? Das kann ich unmöglich aufgeben, ich meine dir Durmstrang Gorillas wollen so sein wie wir und die Mädels laufen uns hinterher und wollen nur uns. Besser kann es doch nicht mehr werden.“, erzählte Jake selbstsicher und lehnte sich gegen den Baum, da er beim Erzählen aufgestanden ist. „Träum weiter O´Brian und welchen Ruf noch einmal?“, hakte ich nach. „Du bist ganz schön fies Miss Potter“, ich zuckte mit den Schultern „Nein nicht fies nur ehrlich.“, korrigierte ich und Jake lächelte. „Apropos fies. Die Sache mit Ron hat dir ganz schön zu schaffen gemacht oder?“, perplex über den Themawechsel sah ich ihn an. „Du wolltest es nicht zeigen aber ich habe es gespürt. Du warst verletzt und enttäuscht und das ist alles mehr als verständlich.“, ich zuckte wieder mit den Schultern, sah auf den Boden und zupfte etwas Gras. „Willst du nicht darüber reden?“, ich schüttelte den Kopf „Da gibt es nichts zu reden, denn es ist alles wieder in Ordnung. Es war alles ein riesen Missverständnis.“, erklärte ich und Jake schnaubte. „Ron war ein totaler Vollpfosten du hast ihm sogar eine geknallt, was er mehr als verdient hat. Und wenn ich du gewesen wäre hätte er nicht nur eine von mir gefangen.“, ich lächelte schwach. „Ron und du, ihr versteht euch nicht wirklich oder?“, fragte ich. „Hmm keine Ahnung wir sind keine Feinde aber wir haben auch nicht wirklich einen Bezug zueinander. Aber ich muss mich ja auch nicht mit jedem verstehen.“, meinte er. „Das meinte ich ja auch nicht es ist mir nur aufgefallen.“, erwiderte ich. „Ist das jetzt schlimm für dich?“, ich sah ihn an und schüttelte mit dem Kopf. „Nein, ich meine es wäre natürlich deutlich cooler, wenn sich zwei meiner wichtigsten Personen gut verstehen würden. Aber wenn nicht dann nicht, ist auch ok.“, Jake seufzte erleichtert und ich lächelte.
    „Du bist toll“, flüsterte er und küsste mich auf die Wange. „Und weißt du was noch toll ist?“, fragte ich aufgeregt und Jake sah mich irritiert an. „Deine Geschenke“, sagte ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht und holte zwei kleine Geschenke aus dem Picknickkorb. Eins war ein viereckiges kleines Päckchen und das andere war eher länglich, ich hatte beide in silbernes Geschenkpapier eingewickelt und mit gelbem Geschenkband umwickelt. „Ernsthaft? Du bist doch irre,“, sagte Jake lächelnd und ich überreichte ihm beide Geschenke. „Erzähl mir mal was neues aber los nun mach schon auf.“, drängte ich und rückte näher zu ihm. „Ganz ruhig Rotschopf ich mach ja schon“, gluckste er und öffnete zuerst das viereckige Päckchen. Er holte es raus und hielt einen Schlüsselanhänger mit einem silbernen Fuchs hoch. „Ist das ein Fuchs?“, fragte er und ich nickte. „Der sieht cool aus, den mache ich an meinen Koffer. Danke“, er legte es zur Seite und widmete sich dem zweiten Geschenk. Bei diesem Geschenk war ich besonders nervös, Jake öffnete die längliche Box und sah sich das Metallarmband genauer an. Er hob es aus der Box und drehte es einmal „Ich liebe dich.“. las er vor. Denn das war unter dem silbernen Plättchen eingraviert. „Ich dich auch“, kicherte ich und Jake legte das Armband zur Seite. „Gefällt es dir? Wenn nicht ist es nicht so schlimm, ich kann es immer noch…“, ich konnte meinen Satz nicht beenden, da Jake plötzlich seine Lippen auf meine legte. Er entfernte sich etwas und hauchte „Danke“, da unsere Lippen nur Millimeter voneinander entfernt waren spürte ich seinen warmen Atem, der mein Gesicht kitzelte. „Gern geschehen“, wisperte ich und Jake gab mir noch einen flüchtigen Kuss. Sorgfältig packte er die Geschenke zur Seite und stand plötzlich auf und fing an sich auszuziehen. Ich sah ihn mit großen Augen an „Was tust du da?“, fragte ich vorsichtig. Er zog seine Hose aus und war gerade dabei seine Boxershorts runter zu schieben. „Jake“, stieß ich erschrocken aus und vergrub mein Gesicht in meine Hände. „Was?“, fragte er lachend. „Was wird das?“ Was hatte er vor? Doch nicht etwas das was ich dachte? Nein das konnte nicht sein. Unmöglich. „Nicht das was du denkst“, sagte er belustigt. „Ich denke nichts“, rechtefertigte ich mich und hielt mir immer noch die Hände vors Gesicht. „Ich will rennen. Ich will mich verwandeln und mich austoben. Also bis gleich.“, ich öffnete meine Augen und vor mir stand ein kleiner süßer roter Fuchs. Es sah so aus als würde er mir zuzwinkern und innerhalb von Sekunden rannte er los. Ich überlegte mitzumachen aber ich hatte nicht wirklich Lust also nahm ich Jakes Sachen und legte sie ordentlich zusammen und genoss noch etwas die Sonnenstrahlen.
    Ich wusste nicht wie viel Zeit schon vergangen aber ich wusste das wir noch etwas Zeit bis zur Ausgangssperre hatten. Also nahm ich mir noch ein paar Süßigkeiten und fing an zu naschen bis plötzlich ein kleiner dreckiger Fuchs anfing meinen Knöchel zu lecken. Erschrocken zuckte ich auf musste aber lächeln „Jake da bist du ja wieder und hast du dich amüsiert? Fühlst du dich jetzt besser?“, der kleine Fuchskopf nickte, was einfach zu niedlich war. Doch plötzlich verwandelte sich Jake zurück und stand nun splitterfasernackt vor mir. Ich schrie entsetzt auf und verdeckte meine Augen „Jake du hättest mich ja auch mal vorwarnen können“, meckerte ich woraufhin er nur lachte. „Ich bin dein Freund, da sollte etwas nackte Haut doch kein Problem sein, oder?“, hakte er nach und ich konnte ganz genau sein Grinsen heraus hören. „Hier geht es aber nicht nur um ETWAS nackte Haut. Ich konnte dein … sehen“, er lachte laut auf. „Du kannst wieder gucken mein … ist bedeckt“, machte er sich lustig. „Nicht lustig“, brummte ich musste aber trotzdem ein klein wenig schmunzeln. „Oh doch“, flüsterte er und war genau vor mir, woraufhin er meine Wange küsste. „Das hat so gut getan Jenna als hätte ich das Jahre nicht gemacht. Ich sollte mich öfter verwandeln.“, erzählte Jake fröhlich, doch ich hörte nicht genau hin da mein Blick nur seinem Körper galt. Mir fiel jetzt erst auf wie gut er eigentlich gebaut war, ich konnte jeden Muskel sehen, er hatte eine glatte und reine Haut. Ich konnte meinen Blick gar nicht mehr abwenden. Sein dezentes aber detailliertes Six-Pack war beeindruckend und am liebsten wollte ich mit meinen Fingern über seinen Körper fahren. Ich sah weiter hoch und dann in seine Augen, seine Haare waren total zerzaust und das war unglaublich anziehend. Als er bemerkte das ich ihn betrachtete, lächelte er mich schief an. Seine Augen waren so wunderschön, dazu kam noch das er im Sonnenlicht eine sehr anziehende Aura bekam, er wirkte sexy, mysteriös und gefährlich. Er war so unglaublich schön, ich schluckte da mein Mund total trocken war. „Na gefällt dir was du siehst?“, fragte Jake zwinkernd und ich nickte. Warum nickte ich? Jetzt würde er doch nur irgendetwas falsches denken und jetzt sah er mich auch noch so verführerisch an. Hilfe! Oh man mir war so warm, warum wurde es gerade nur so heiß? Ich zog schnell meine Jacke aus und legte sie über Jakes Sachen. Daraufhin zog ich noch meine Schuhe aus und stellte sie daneben, ich legte meine Haare auf eine Seite und wedelte mir Wind zu. „Kommt es mir nur so vor oder wird es hier gerade heiß?“, flüsterte ich und schloss meine Augen. Ich zog den Rock meines Kleides etwas höher, da gerade ein kleiner Windstoß kam „Das ist schön.“, stöhnte ich und lehnte mich etwas nach hinten.
    Aber Jake war so still was war nur los? Ich öffnete wieder meine Augen und sah Jake, wie erstarrt vor mir stehen. Sein Blick galt allein mir „Und siehst du jetzt etwas, dass dir gefällt?“, neckte ich. Jake leckte sich kurz über die Lippen und nickte, während sich unsere Blicke trafen. Und genau in dem Moment spürte ich es zum ersten Mal, mein Verlangen nach ihm, jetzt genau in diesem Moment und genau auf dieser Stelle. Um uns herum sprühten regelrecht die Funken und Raketen, unser Blickkontakt ließ nicht ab. Die Stimmung änderte sich schlagartig es war angespannt und elektrisierend, wir sahen uns nur an und sagten mit unseren Blicken mehr als tausend Worte. Und plötzlich ging alles ganz schnell, Jake kam auf mich zu und ich rutschte auf ihn zu, zuerst trafen sich unsere Lippen. Unsere Körper wurden magnetisch angezogen, seine Hände umfassten wieder mein Gesicht doch diesmal fester. Seine Küsse wurden immer fester, leidenschaftlicher und wilder, ich vergrub meine Hände in seinen Haaren und versuchte ihn enger an mich zu drücken. Jakes Hände begannen über meinen Rücken zu gleiten, an meinen Hüften verweilte er und hielt mich fest. Ich wusste nicht wie lange wir uns küssten, aber eins war klar ich wollte mich nicht mehr von ihm entfernen, ich wollte nicht aufhören. Ich brauchte keine Luft zum Atmen, solange er bei mir war denn er war meine Luft und das einzige was ich im Moment brauchte. Sanft drückte er mich nach hinten und lag somit auf mir, seine glitten immer weiter nach unten und letztendlich unter mein Kleid. Er schob den Rock hoch und begann meine Strumpfhose herunterzuziehen, mit ein paar ellenganten Bewegungen war sie weg und er schmiss sie in die Ecke. Als nächstes war mein Kleid dran, sanft mit gleichmäßigen Handbewegungen schob er das Kleid hoch und schließlich über meinen Kopf. Dafür mussten sich unsere Lippen für eine Sekunde trennen doch sie fanden sofort wie zueinander, wie Magnete eben. Ich schmiss das Kleid in die nächste Ecke, Jake entfernte seine Lippen von meinen und fing an meinen Hals zu küssen. Es fühlte sich verdammt gut an. Während Jake immer wieder langsam meinen Körper entlang fuhr, öffnete ich zum ersten Mal wieder meine Augen. Ich bemerkte sofort, das um uns herum kein Wald mehr war „Jake“, hauchte ich. „Hm?“ „Schau dich mal um“, wisperte ich, sein Kopf hob sich und seine Augen weiteten sich. „Oh der Wald ist weg.“, stellte er fest und plötzlich fiel mir etwas ins Auge. „Sag mal Jenna siehst du dort auch ein Doppelbett umringt von hunderten von Kerzen? Und über dem Bett leuchtet ein Happy Birthday in verschiedenen Farben und Moment ein Feuerwerk?“, ich nickte nur, denn ich war völlig überwältigt.
    „Ich habe dich noch gar nicht gefragt aber wo zur Hölle sind wir?“, fragte Jake leise. „Im Raum der Wünsche er passt sich den Bedürfnissen einer Person an.“, antwortete ich knapp und sah mich weiter um. Der Raum hatte sich wegen uns in eine Liebeshöhle entwickelt, oh man langsam wurde mir das echt peinlich. „Nun also wenn wir schon mal ein Bett zur Verfügung gestellt bekommen und dazu noch hunderte von Kerzen dann sollten wir das doch ausnutzen.“ „Was…“, fing ich an, doch schon zog mich Jake mit sich und drehte mich so das ich mit dem Rücken zum Bett stand. Er nahm meinen Kopf in seine Hände und küsste mich sanft und flüchtig. Und schon ein paar Sekunden später machten wir da weiter, wo wir aufgehört hatten. Seine Hände hielten wieder meine Hüften, währen meine Hände auf seiner nackten Brust ruhten. „Du bist wunderschön.“, flüsterte Jake überwältigt und legte seine Stirn gegen meine. Normalerweise hätte ich alles um mich geworfen, damit niemand meinen Körper sieht aber in diesem Moment war es mir egal. Diesen Junge, der gerade so gut wie komplett entblößt vor mir stand und mich so zärtlich berührte und küsste als könnte ich jede Sekunde zerbrechen, den liebte ich mehr als ich es in Worte fassen könnte. Er war mein Kumpel, mein Bruder, mein Freund einfach alles.
    „Willst du das wirklich?“, fragte er vorsichtig, währen wir uns in die Augen sahen und ich nickte sicher. Denn ich vertraute diesem Jungen einfach mit ganzem Herzen, er würde mir niemals wehtun. „Und du?“, fragte ich und Jake nickte ohne zu zögern. „Das war schon immer der Stoff meiner Träume.“, witzelte er und drückte mich vorsichtig rückwärts auf das Bett. Und kletterte im nächsten Moment auf mich, ich konnte mir in diesem Moment konnte ich es mir nicht vorstellen es mit jemand anderem zu tun. Jake sah mir tief in die Augen und flüsterte „Ich liebe dich.“ „Ich dich auch.“, erwiderte ich heiser und wieder küsste Jake mich sanft, was ich natürlich sofort erwiderte. Seine Hände wanderten zu meinem BH, ich fragte mich zuerst ob er es wohl schaffte ihn auf zu machen. Doch schon im nächsten Moment war mein BH mit nur einer Handbewegung offen und schon schmiss Jake ihn hinter sich. Das war es jetzt, es würde passieren hier im Raum der Wünsche mit Jake an seinem Geburtstag. Im nächsten Moment sprang er von mir runter und zog seine Boxershorts herunter, somit war er nun vollkommen nackt. Er stellte sich vor das Bett und ich rutschte näher auf ihn zu und schon nahm er den Stoff meiner Unterhose und zog sie langsam und sanft meine Beine hinunter. Die Luft im Raum wurde nur noch wärmer, mir war heiß und ich wollte nichts dringender als Jake. Ohne seinen Blick von meinen Augen zu entfernen fuhr er mit seinen Händen über meinen Körper. Die Spannung wurde immer dichter und unerträglicher, bei Jakes Anblick blieb mir die Luft weg. Letztendlich griff ich nach seinem Handgelenk und zog ihn auf mich, woraufhin wieder eine innige und leidenschaftliche Knutscherei entstand. Auch wenn er bis jetzt nur auf mir lag kribbelte schon mein Unterleib vor Aufregung und Gefühlen, die ich bis jetzt noch nie empfunden hatte. Jake küsste und streichelte mich überall, nur allein das fühlte sich schon unglaublich intensiv an. Ich fragte mich wie es sein würde, wenn es richtig passierte. Meine Neugier wurde immer größer „Jake“, flüsterte ich und klang dabei eher bittend, denn ich wollte das er es endlich tat. „Es könnte weh tun.“, wies er mich hin und ich legte meine Hände um seinen Nacken. „Es ist mir egal.“, wisperte ich und drückte meine Lippen auf seine. Mir wurde ganz schlecht durch den Gefühls Cocktail, der sich unterhalb abspielte. Als ich gerade an seine Lippen dachte, wie fantastisch sie sich anfühlten, spürte ich es Jake stieß in mich. Aber es tat nicht weh, war aber fürs Erste etwas unangenehm. „Tut es weh?“, fragte er kaum hörbar und ich schüttelte den Kopf „Nur ungewohnt.“ „Ok gut ich fange langsam an.“, informierte er mich und wieder nickte ich. Jake war wirklich sehr sanft und zärtlich, ich schloss meine Augen und es fühlte sich gut an. Meine Hände hatte ich zuerst krampfhaft um Jakes Arm gekrallt aber ich wurde immer entspannter. Er küsste mich immer mal wieder um mir zu zeigen das er da war, Jake sorgte dafür das ich mich wohlfühlte. Und ihm gelang es ohne Zweifel, ich fühlte mich sicher, geschützt und geliebt. Ich spürte wie es langsam intensiver wurde „Schneller Jake.“, presste ich hervor, er küsste mich und wurde schneller. Nun begann ich leise zu stöhnen, es fühlte sich deutlich besser an. Ich wollte Jake sehen also öffnete ich meine Augen und sah wie er mich anstarrte. Dieses Gefühl das sich angeschlichen hatte, begann mich zu überwältigen. „Jake schneller.“, hauchte ich mit schnellem Atem. Und schon wurde das Tempo und der Druck schneller, es war perfekt. Jake schwitzte etwas aber für ihn musste das auch um einiges anstrengender sein als für mich. Schließlich lag ich nur da und genoss es während er sich bemühte uns beide zu befriedigen. Das Gefühl wurde immer stärker und intensiver, ich krallte mich in die Bettdecke und nun begann auch Jake zu stöhnen. Ich spürte wie ich kurz davor war, mein Körper kribbelte überall „Jake ich…“, weiter kam ich nicht, denn mein Höhepunkt überflutete mich. Als Jake mich umarmte, merkte ich das auch er ankommen war, ich war benommen meine Sicht verschwamm und was ich fühlte war eine sofortige Leichtigkeit meines Körpers. Die beste Erklärung an die ich denken konnte, war an das Auffüllen eines Glas Wassers, bis es überläuft. Es fühlte sich an als würde ich zur gleichen Zeit schmelzen und explodieren.

    24
    Nachdem wir uns wieder angezogen hatten, legten wir uns wieder ins Bett und betrachteten den Sternenhimmel, der nun über uns war. Keiner von uns sagte ein Wort, wir gingen beide unseren eigenen Gedanken nach. Ich konnte nicht glauben was gerade passiert war, es war noch so frisch. „Jenna?“, hauchte Jake. „Hmm?“ Ich sah Jake an und lächelte. „Danke für diesen Geburtstag. Es war alles perfekt…wirklich. Danke. Ich liebe dich.“, lächelnd zog Jake mich zu sich und küsste mich flüchtig. „Kein Problem, Jake. Habe ich gerne gemacht. Aber wir müssen langsam zurück, du weißt doch wegen der Ausgangssperre.“ Jake nickte und widerwillig standen wir auf.

    „Wir sehen uns morgen Jenna schlaf gut.“, verabschiedete sich Jake mit einem Kuss und ich ging freudestrahlend in den Gemeinschaftsraum. Natürlich hatte Jake mich, Gentleman wie er war zum Gemeinschaftraum gebracht. Ich wollte so unauffällig wie möglich in den Gemeinschaftsraum schleichen, aber da hatte ich die Rechnung ohne Fred und George gemacht, denn die beiden saßen auf dem Sofa vor dem Kamin und kamen sofort auf mich zu. Der Gemeinschaftsraum war so gut wie leer, bis auf ein zwei Schüler, die in den Ecken verteilt waren. Ich könnte sogar schwören das einer mit dem Buch auf dem Kopf eingeschlafen war. Die Zwillinge versperrten mir den Weg, wodurch ich erschrocken zusammen zuckte. Denn ich dachte die ganze Zeit an Jake und an seine Berührungen.

    „Naaa, wen haben wir denn hier?“, begrüßte mich George und zwinkerte. Die beiden hatten schon diesen vielsagenden Blick auf ihren Fratzen, dass nichts Gutes heißen konnte. Innerlich bereitete ich mich auf die kommende Unterhaltung vor. „Hallo Jungs, was gibt es? Habe ich etwas verpasst?“, fragte ich und wollte so unschuldig wie möglich klingen. „Das wollten wir dich gerade fragen.“, erwiderte Fred. „Sagt mal habt ihr Harry irgendwo gesehen?“, lenkte ich ab und ging in Richtung Schlafsaal. Doch natürlich ließen mich die beiden nicht so schnell gehen, stattdessen nahmen sie mich in ihre Mitte und sahen mich lächelnd an. „Lenk nicht ab Jennalein, wir wissen doch was passiert ist. Du kommst nicht umsonst freudestrahlend in den Gemeinschaftsraum. Vor allem so in Gedanken, und dieses deutungsvolle verträumte Lächeln auf deinem Gesicht. Zwischen Jake und dir ist was gelaufen!“, sagte George. „Und wir dachten du wärst ein anständiges Mädchen.“, fügte Fred hinzu. „Ich weiß gar nicht wovon ihr redet.“, wand ich ein, doch ich fühlte wie mir sofort die Röte ins Gesicht stieg und somit hatte ich mich verraten. „Wir haben es doch gewusst!“, stießen die beiden aus, und zeigten mit ihren Fingern auf mich. „Wenn Harry nur davon wüsste.“ Ich sah die beiden schockiert an „Was? Nein. Das ist nicht euer Ernst! Nein! Bitte erzählt es niemandem. Es reicht schon das ihr Bescheid wisst.“, bat ich. Wenn irgendwer das erfahren würde. Ich würde sterben. „Keine Sorge wir sagen es keinem. Unsere Lippen sind versiegelt.“, kam es von George. Die beiden schlossen ihre Münder mit einem unsichtbaren Reißverschluss und ich atmete erleichtert aus. „Und wie war er?“, schoss es aus Fred heraus wobei er seine Augenbraue hochzog. „FRED! So etwas fragt man nicht.“ Hektisch sah ich mich um, ob jemand zugehört hat. Die beiden fingen an zu lachen und ich streckte beiden die Zunge raus. „Ihr seid doch doof.“, murmelte ich. „Erzähl uns was neues Jenna. Ach so und wegen Harry, er ist nicht da. Hermine und er sind vorhin zusammen raus gegangen. Aber Ron ist oben im Schlafsaal.“, erzählte George. „Danke, dann werde ich jetzt aber mal gehen.“ Nicht nur, weil ich unbedingt duschen wollte und mir was Gemütliches anziehen wollte, sondern auch um endlich von den beiden weg zu kommen. „Das verstehen wir natürlich. Du musst dich ja ausruhen, nachdem was heute war.“, riefen die beiden mir noch hinterher. Ich rollte meine Augen, doch sobald ich mich umgedreht hatte musste ich lächeln.

    Leise ging ich in unseren Mädchenschlafsaal, da ich dachte die anderen würden schon schlafen, aber dem war nicht so. Die anderen Mädels unterhielten sich miteinander von ihren Betten aus. Fabienne erblickte mich und sagte, „Jenna, da bist du ja. Snowy wartet schon lange auf dich.“, sie zeigte auf das Fenster neben meinem Bett. „Wir haben uns schon um ein Leckerli für sie gekümmert.“, informierte sie mich. „Danke Fabienne.“ Sie lächelte mir zu und wandte sich dann wieder der Unterhaltung zu. Ich legte meine Jeansjacke auf meinen Koffer und ging dann auf Snowy zu. „Hi Snowy. Entschuldige meine Verspätung.“ Ich entnahm ihr den Brief aus ihrem Schnabel und streichelte sie anschließend. Ich kickte meine Schuhe unters Bett und ließ mich auf’s Bett fallen. Als ich auf den Absender sah, sah ich das der Brief von Dad war. Irgendwie war es komisch ihn Dad zu nennen nach allem doch, wenn ich ehrlich war hatte sich auch nichts geändert.

    Liebe Jenna,

    Ich komme gleich zum Punkt. Dumbledore hat mir alles erzählt. Harry und dein Name wurden ausgespuckt? Bei Merlins Bart Jenna…Hältst du durch? Die erste Aufgabe waren Drachen? Du musst mir alles erzählen! Du hast keine Ahnung wie ich außer mir bin, dass sie so etwas zulassen! Sirius und ich waren kurz davor uns bei Barty persönlich zu beschweren, naja eher ich als Sirius. Du wirst nicht glauben was für Sorgen ich mir mache. Bitte schreibe mir so schnell es dir möglich ist.

    Dad.

    Ich würde ihm morgen antworten, denn jetzt war mir nicht danach. Aber schon niedlich wie er und Sirius sich Sorgen machten. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis mit jemandem zu reden und da Harry und Hermine nicht da waren, ging ich zu Ron rüber in den Schlafsaal. Vorsichtig klopfte ich an „Ja?“ hörte ich Ron von drinnen fragen und öffnete die Tür. „Ach du bist es Jenna, komm rein. Was ist los?“ „Ich wollte nicht alleine sein.“, antwortete ich und ging vorsichtig rein. „Komm her setz dich.“, sagte Ron und ich setzte mich gegenüber auf Harrys Bett. „Wo warst du eigentlich? Du warst auf einmal weg.“ „Ich war mit Jake unterwegs. Hat du dir etwa Sorgen um mich gemacht?“, fragte ich lächelnd, woraufhin Ron etwas rot wurde. „Ja schon etwas aber ich bin froh, dass du wieder da bist.“ „Was ist los? Du siehst traurig aus.“, fragte ich da Ron die ganze Zeit auf den Boden sah. „N…Nein ist alles gut“, antwortete Ron schnell und sah mich kurz an. Und jetzt war mir klar, dass er irgendwas hatte, denn mir konnte er einfach nichts vormachen. „Ron sag mir die Wahrheit, ich merke doch, dass du irgendwas hast. Hast du dich mit Harry gestritten? Ich dachte ihr hättet euch wieder vertragen oder habe ich was verpasst als ich weg war?“ „Nein Harry und ich haben uns vertragen keine Sorge. Aber mir tut das immer noch Leid, wie ich euch behandelt habe. Ich weiß selbst nicht was in mich gefahren ist, denn ihr beide hättet nie euren Namen in den Feuerkelch geworfen. Ich hätte für euch da sein müssen, denn es war für euch schon schwierig genug das plötzlich ganz Hogwarts erfahren hat das ihr Geschwister seid und ich muss zugeben ich war enttäuscht das ihr mir nichts davon erzählt habt. Aber du wolltest mir ja alles erklären und bist auch noch zu mir gekommen, aber ich Idiot habe dich einfach rausgeschmissen. Und ich muss zugeben das ich es verdient habe das du mir eine geklatscht hast.“, schüttete Ron sein Herz aus und sah weiterhin die ganze Zeit auf den Boden. „Ron du kannst mich auch ruhig angucken, es ist alles ok ich bin nicht mehr sauer. Klar du warst ein Idiot aber ich habe dir ja vorhin gesagt ich habe keine Lust mehr auf Streit und ich bin froh das ich meinen besten Freund wieder habe. Wir können morgen gerne noch einmal ausführlich darüber reden, denn ich bin ziemlich müde. Apropos Harry wo ist er eigentlich? Hermine ist auch nicht da, weißt du wo die beiden sind?“ „Danke Jenna wirklich ich bin total erleichtert und wir können gerne morgen noch einmal reden. Harry und Hermine wollten dich suchen gehen, da sie auch nicht wussten wo du bist.“ „Kein Problem ich möchte ja ehrlich zu dir sein. Aber, wenn du nichts dagegen hast würde ich jetzt nach drüben gehen in den Schlafsaal, da ich wirklich müde bin, war ein anstrengender Tag. Harry und Hermine müssten ja auch gleich wieder da sein.“ „Klar ist kein Problem wir sehen uns ja morgen und übrigens du warst der Wahnsinn heute mit dem Drachen.“, sagte Ron und lächelte mir kurz zu. „Danke bis morgen. Gute Nacht“, verabschiedete ich mich und ging in den Schlafsaal, wo Hermine schon auf mich wartete.

    25
    „Wo warst du?“, fragte Hermine vorwurfsvoll und sah mich von oben bis unten an. „Ich war mit Jake unterwegs.“, erklärte ich schnell und setzte mich auf mein Bett, da ich wusste das Hermine sich mit dieser Antwort nicht zufrieden gab, sie wollte Details. „Guck mich nicht so an es ist doch alles gut. Es tut mir Leid das ihr euch Sorgen gemacht habt, aber ich wollte euch vorhin nicht stören. Harry war gerade im Gespräch mit Ron und du mit Ginny. Fred und George haben Jake und mich gesehen, ich dachte vielleicht, dass die beiden euch erzählen würden, dass ich zusammen mit Jake raus gegangen bin.“ „Wo warst du denn mit Jake? Was habt ihr gemacht?“, fragte mich Hermine nun neugierig und ich wurde in dem Moment knallrot, das Gespräch mit Fred und George wollte mir nicht aus dem Kopf gehen. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen, das Hermine wusste, was da zwischen Jake und mir gelaufen ist. Doch spätestens jetzt hatte ich mich verraten „Ihr habt doch nicht etwa…“, fing Hermine flüsternd an doch ich unterbrach sie schnell, denn hier war nicht der geeignete Ort um darüber zu reden. „Pssst Hermine nicht jetzt, ich erzähle dir schon noch alles aber, wenn wir alleine sind.“ „Also doch das gibt es doch gar nicht“, Hermine klang vorwurfsvoll musste aber trotzdem ein wenig lächeln. „Wir reden morgen. Ich muss noch einen Brief an Dad schreiben.“, lenkte ich ab und zu meinem Glück beließ Hermine es dabei. Doch mir war klar das sie morgen wirklich alles wissen wollte, doch bis dahin hatte ich zum Glück noch etwas Zeit. Jetzt musste ich erstmal Dad auf seinen Brief antworten, da er sich sonst nur weiter unnötige Sorgen machen würde. Also nahm ich mir ein Stück Pergament und fing an zu schreiben:

    Hey Dad,
    mach dir keine Sorgen, es ist alles gut soweit. Die ganze Schule weiß zwar jetzt, das ich Harrys Zwillingsschwester bin aber es gibt schlimmeres. Zumindest müssen wir das jetzt nicht mehr geheim halten, was ziemlich erleichternd ist vor unseren Freunden. Wir haben zwar keine Ahnung wer dafür verantwortlich ist das unsere Namen in dem Feuerkelch gelandet sind aber das bekommen wir schon noch irgendwie heraus. Und ja die erste Aufgaben waren Drachen aber bis auf ein paar Kratzer haben wir alles gut überstanden. Ich halte schon durch alles ist gut Dad, wirklich. Aber was ist mit dir? Erzähl wie geht es dir?
    Ich hab dich lieb
    Deine Jenna

    „Jenna wach auf“, weckte mich Hermine am nächsten Morgen und bevor ich auch nur irgendwie reagieren konnte, landete schon ein Kissen an meinem Kopf. „Ich bin ja schon wach und bevor du noch andere Sachen nach mir wirfst, stehe ich mal lieber auf.“, sagte ich lächelnd und warf das Kissen zurück doch leider verfehlte es Hermine, da sie schon mit dem Gegenangriff gerechnet hatte und einen Schritt zur Seite ging. „Beeil dich, Harry und Ron warten drüben schon auf uns. Und Ron ist hungrig du weißt ja wie er in diesem Zustand sein kann“, erzählte Hermine und zog mich aus dem Bett damit ich mich auch wirklich beeilte. Denn Ron im hungrigen Zustand ist keine schöne Sache, da wird er zur Raubkatze, obwohl ich ja zugeben muss das ich da nicht anders bin. Aber bevor Ron noch ganz Hogwarts auseinander nahm, ging ich lieber ins Badezimmer und machte mich fertig. Nach zehn Minuten war ich dann auch schon fertig und ging mit Hermine rüber zu den Jungs, die schon sehnsüchtig auf uns warteten. „Da seid ihr ja endlich. Los kommt schon lasst uns nach unten gehen sonst verhungre ich hier noch“, schrie Ron schon fast als wir in den Jungen Schlafsaal kamen und sprang von seinem Bett. „Bevor du anfängst uns anzufallen sollten wir vielleicht wirklich lieber mal nach unten gehen“, erwiderte ich lächelnd und Ron ging voraus, er freute sich wie ein kleines Kind an Weihnachten. „Harry, wegen gestern Abend tut mir leid das ich plötzlich einfach weg war. Aber du hast gerade mit Ron geredet und ich wollte euch nicht stören. Ich war mit Jake unterwegs, Fred und George haben uns gesehen ich dachte sie würden dir vielleicht Bescheid sagen“, erklärte ich schuldbewusst aber Harry lächelte mich nur an, wodurch mir ein Riesen Stein vom Herzen fiel. „Ist schon gut Jenna ist ja nichts passiert aber jetzt komm bevor Ron uns wirklich noch anfällt, weil er nichts zu essen bekommt.“

    „Ist das da vorne nicht Jake?“, fragte Hermine und zeigte auf eine Gruppe Hufflepuffs. Ich folgte ihrem Blick und da stand er tatsächlich und unterhielt sich mit Cedric. Wie auf Knopfdruck schnellten meine Mundwinkel nach oben und ich grinste so breit, wie ein Honigkuchenpferd. „Na Jenna denkst du an die letzte Nacht?“, fragten plötzlich Fred und George, die sich von hinten angeschlichen hatten und mich jetzt wissend angrinsten. Mir stieg sofort die Röte ins Gesicht und am liebsten wäre ich auf der Stelle im Boden versunken, da Harry und Ron mich verwirrt ansahen. Hermine hielt sich im Hintergrund, während Fred und George sich nicht mehr einkriegten vor lachen. „Seit ruhig“, warnte ich die beiden bevor sie noch mehr verraten konnten, obwohl das ja schon reichte. Denn bei Harry schien es langsam Klick zu machen, da seine Augen immer größer wurden. „Erkläre ich dir später“, flüsterte ich Harry zu und hoffte das ihm diese Antwort vorerst genügte, denn mir war das alles einfach nur super peinlich. „Ist schon gut du brauchst mir nichts erklären.“, flüsterte Harry zurück und lächelte mich wissend an. Und wie sollte es anders sein natürlich wurde ich sofort knallrot und wusste nicht mehr was ich sagen sollte, doch zu meinem Glück schien wenigstens Ron keine Ahnung zu haben um was es hier ging. Denn ich konnte ihm seine Fragezeichen im Kopf förmlich ansehen und ich war auch nicht scharf darauf ihn aufzuklären also lächelte ich einfach und ging zu Jake, der mich mit einem breiten Grinsen begrüßte.
    Als ich vor Jake stand konnte ich ihm nicht in die Augen sehen, was wahrscheinlich an der gesamten Situation lag. „Hey alles gut dir muss das nicht peinlich sein. Ich habe das eben mitbekommen was Fred und George gesagt haben und so wie es aussieht weiß Harry jetzt Bescheid was gestern Abend zwischen uns war.“, sagte Jake lächelnd und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Danke ja wahrscheinlich hast du Recht. Hallo Cedric sag wie geht’s dir? Hast du die erste Aufgabe gut überstanden?“, wandte ich mich fragend an Cedric, der mich schon die ganze Zeit breit angrinste wahrscheinlich hatte Jake ihm alles erzählt aber ich wollte nicht weiter nachfragen. „Ja danke mir geht es gut und dir ganz bestimmt auch nachdem was ich gehört habe.“, antwortete Cedric und sein Lächeln wurde noch breiter, falls das überhaupt möglich war. Und natürlich wurde ich schon wieder knallrot wollte das aber nicht so zeigen also sah ich kurz zu Jake um möglichst wieder meine normale Hautfarbe anzunehmen. Als ich merkte wie die Röte langsam zurück ging wandte ich mich wieder an Cedric und lächelte ihn an „Ja da hast du allerdings Recht. Ach und Cedric Danke noch einmal wegen gestern auf der Tribüne als du für mich da warst, weil ich mir Sorgen um Harry gemacht habe.“ „Keine Ursache gerne und jetzt kommt lasst uns in die Große Halle gehen.“, schlug Cedric vor und Jake und ich nickten. Harry, Ron und Hermine waren schon vorgegangen, da Ron nicht länger auf sein Essen warten konnte.
    Als wir in der Großen Halle ankamen verabschiedete ich mich noch von Cedric und Jake und ging dann an den Gryffindortisch zu Harry, Ron und Hermine. „Hört euch das an unfassbar sie kann es nicht lassen. Miss Granger ebenso unscheinbar wie ehrgeizig findet offenbar Gefallen an berühmten Zauberern. Ihr neuester Fang, so unsere Quelle ist niemand anders als das bulgarische Bonbon, Viktor Krum. Noch unklar ist, wie Harry Potter diesen erneuten seelischen Schlag verkraftet.“, las Hermine aus dem Tagespropheten vor, was mich zum Lächeln brachte. „Miss Granger unsere Herzensbrecherin. Na sieh mal einer an sie wickelt alle um ihren Finger wer wird wohl ihr nächste Fang sein? Das erfahren sie in der nächsten Ausgabe des Tagespropheten. Wir bleiben dran und halten sie auf dem Laufenden.“, zog ich Hermine auf und versuchte Rita Kimmkorn nachzuahmen, was Harry und Ron zum Lachen brachte. „Ach halt die Klappe“, sagte Hermine lächelnd und schlug mir den Tagespropheten gegen den Hinterkopf.

    Gerade als ich noch was sagen wollte kam ein kleiner Junge, ich glaube sein Name war Nigel auf Ron zu mit einem rechteckigen Paket. „Paket für sie Mister Weasley.“, sagte er und stellte es vor Ron ab. „Danke Nigel“, erwiderte Ron und wandte sich seinem Paket zu. Doch Nigel blieb stehen und sah Harry und mich erwartungsvoll an, Ron schien das gar nicht mitzubekommen da er zu sehr auf sein Paket fixiert war. Also tippte ich Ron an und zeigte auf Nigel „Nicht jetzt. Nachher geh schon“, flüsterte Ron ihm zu und schon war Nigel weg. „Ich wollte ein Autogramm von Harry und Jenna klarmachen.“, erklärte Ron nachdem Hermine ihn fragend ansah und wandte sich dann wieder seinem Paket zu. „Oh Mom schickt mir was“, sagte Ron begeistert und packte weiter aus, doch als er sah was drin war änderte sich seine Miene schlagartig. „Mom schickt mir ein Kleid.“, stellte er erschrocken fest und stellte sich hin um sich sein Geschenk besser anzusehen. Aber ich musste zugeben es sah einfach schrecklich aus und wenn ich nicht plötzlich laut anfangen müsste zu lachen, hätte ich schon fast etwas Mitleid gehabt. „Passt aber zu deinen Augen gibt es auch ein Häubchen?“, fragte Harry lächelnd und wühlte im Paket herum. Und tatsächlich eins „Aha“, stieß Harry aus und hielt Ron das Häubchen vor, was mich noch mehr zum Lachen brachte. „Los leg es zurück Harry.“, sagte Ron schnell musste aber auch schon ein kleines bisschen lächeln. „Ginny der muss für dich sein“, wandte sich Ron nun an Ginny, die ihn nur ungläubig ansah. „Glaubst du den zieh ich an? Der ist grässlich.“ Als plötzlich Hermine anfing zu kichern war Ron völlig verwirrt, was mir jetzt wirklich schon langsam leid tat. „Der ist nicht für Ginny, der ist für dich“, sagte Hermine plötzlich und alle an unserem Tisch fingen an zu lachen und auch wenn Ron mir Leid tat ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen. „Dein Festumhang“, fügte Hermine hinzu. „Was für ein Festumhang? Wofür?“, fragte Ron und packte den Umhang zurück in die Schachtel. „Na für den Weihnachtsball hast du das schon wieder vergessen?“, fragte ich und Ron sah mich an als ob ich ihm gerade erklärt hätte, das sich Voldemort zum Ballett angemeldet hatte. Da Ron nichts sagte sondern mich weiter mit weit aufgerissenen Augen anstarrte, erzählte ich weiter „Der Weihnachtsball findet, wie der Name schon sagt an Weihnachten statt. Das wird uns aber gleich auch noch mal alles erklärt schließlich haben wir um 12 Uhr Tanzunterricht bei McGonagall.“ „Ta-Tan-Tanzunterricht?“, fragte Ron stotternd als er wieder aus seiner Starre erwacht war. „Ja und wir müssen auch gleich los ist schließlich nicht mehr lange bis um 12.“, fügte Hermine zu und Ron war sichtlich geschockt, was mich wiederum zum Lachen brachte. Ich selbst hatte auch keine Lust auf den Tanzunterricht aber es war nun mal Pflicht also machten wir uns langsam auf den Weg.

    „Der Weihnachtsball ist beim Trimagischen Turnier schon immer Tradition gewesen. Seit dessen Anbeginn am Heiligenabend finden wir und unsere Gäste uns in der Großen Halle zusammen für einen Abend gepflegt, manierlichen Übermutes. Ihr repräsentiert unsere Schule daher erwarte ich das sich ohne Ausnahme jeder von euch bemüht Fehltritte zu vermeiden. Und das meine ich wörtlich, denn der Weihnachtsball ist von jeher vor allem eines, ein Tanz.“, erklärte McGonagall und schon wurde auf beiden Seiten, Jungs und Mädchen saßen getrennt, aufgeregte Blicke ausgetauscht. Noch dazu wurde es ziemlich laut, da plötzlich alle kreuz und quer anfingen sich zu unterhalten. „Das ist ja so aufregend“, stieß Hermine neben mir freudig aus, was mir gleich ein Lächeln ins Gesicht zauberte, da ich mich selbst ziemlich auf den Weihnachtsball freute. Jake im Smoking, ich meine schon allein die Vorstellung war der pure Wahnsinn und wenn er dann Live und in Farbe vor mir steht, konnte ich für nichts garantieren. „SEIT STILL“, rief McGonagall plötzlich und riss mich somit aus meinen Gedanken, aber es waren sofort alle ruhig und McGonagall sprach weiter. „Das Haus Gryffindor genießt überall in der Zauberwelt, seit fast Tausend Jahren größtes Ansehen und ihr werdet seinen Namen nicht an einem einzigen Abend besudeln, indem ihr euch benehmt wie eine blamable blindwütige Bande von Brüllaffen. Beim Tanzen lassen wir den Körper, sich entfalten. Wisst ihr in jedem Mädchen schlummert ein Schwan, der bloß darauf wartet herauszubrechen und zu fliegen“, in dem Moment sah ich wie Ron, Seamus und Harry irgendetwas zuflüsterte und ich hätte zu gern gewusst was es war, da die drei plötzlich anfingen zu lachen. „Und in jedem Jungen lauert ein Löwe,“, McGonagalls Blick richtete sich auf Ron und blieb auf ihm ruhen, während er immer weiter in seinem Stuhl versank. „Der bereit ist herum zu stolzieren. Mister Weasley kommen Sie bitte zu mir“, Ron stand widerwillig auf und wurde von Harry leicht nach vorne geschubst. „So bitte legen Sie die rechte Hand auf meine Hüfte.“, forderte McGonagall Ron auf und Rons Blick war einfach nur göttlich, ich musste mich tierisch zusammen reißen um nicht plötzlich laut los zu lachen. „Wohin?“, fragte Ron völlig irritiert aber legte dann letztendlich seine Hand auf McGonagalls Hüfte, was ihm ein Pfeifen von Fred und George einbrachte, die sich halb totlachten. Als die beiden dann auch noch McGonagall und Ron nach machten konnte ich einfach nicht mehr und fing laut an zu lachen, wodurch sich alle Blicke auf mich richteten. „Wie ich sehe haben wir eine freiwillige, kommen Sie Ms. Lupin. Sicher möchte Mr. Weasley lieber mit Ihnen tanzen als mit mir also kommen Sie schon.“, forderte McGonagall nun mich auf und ich hörte sofort auf zu lachen. „Was ich? Nein schon gut Sie machen das wunderbar Professor, ich schaue lieber zu.“, versuchte ich mich raus zu reden doch leider brachte das absolut gar nichts, denn McGonagall ließ nicht mit sich verhandeln. Also musste ich wohl oder übel aufstehen und wurde auf der Stelle rot. Ich wollte mich nicht vor ganz Gryffindor blamieren, denn ich konnte absolut gar nicht tanzen aber Ron ging es da nicht anders. Somit war ich zumindest nicht allein, also ging ich auf Ron zu und lächelte ihn leicht an. „Lass es uns hinter uns bringen aber wehe du trampelst mir auf die Füße“, flüsterte ich ihm lächelnd zu und legte meine Hand in seine während ich meine andere auf seine Schulter legte und er seine auf meine Hüfte. Als die Musik ertönte fing Ron an mich langsam zu führen und ich musste sagen, das er gar nicht mal so schlecht war wie es eben aussah, was mich wiederum beeindruckte. Fred und George fingen wieder an zu pfeifen, woraufhin ich ihnen einen bösen Blick zuwarf, was die beiden nur noch mehr zum Lachen brachte.

    Nach wenigen Minuten forderte McGonagall, die anderen auch zum Tanzen auf, was mich beruhigte denn somit standen Ron und ich nicht mehr im Mittelpunkt. „Du bist gar nicht mal so schlecht Ron, eigentlich kannst du relativ gut tanzen. Ich bin beeindruckt.“, sagte ich und lächelte ihn an. Ron wurde sofort rot und senkte seinen Blick runter auf seine Füße. „Ron das muss dir doch nicht peinlich sein und ich glaube nicht das deine Füße so interessant sind. Und noch dazu kannst du bei den Mädchen punkten, wenn du relativ gut tanzen kannst.“ „Danke“, erwiderte Ron leise und hob endlich wieder seinen Kopf. „Keine Ursache und jetzt komm lass uns tanzen. McGonagall guckt schon zu uns nicht das sie uns noch ihre Brüllaffen auf den Hals hetzt.“, endlich lächelte Ron wieder und wir tanzten weiter. Ich musste zugeben es war gar nicht so schlimm wie ich gedacht hätte, was wahrscheinlich daran lag das ich so gut wie nichts machen musste, da Ron mich vorsichtig durch den Raum führte. „Du Ron sag mal hättest du Lust nachher mit mir nach Hogsmeade zu gehen? Ich brauche ja schließlich ein Kleid zum Weihnachtsball.“, Ron sah mich völlig perplex an und trat mir auf den Fuß. „Tut mir Leid geht es dir gut? Bist du verletzt?“, fragte Ron völlig hektisch und sah mich entschuldigend an. „Ja mir geht es gut keine Sorge und verletzt bin ich auch nicht. So schwer ist dein Fuß nicht aber zurück zu meiner Frage. Möchtest du später mit mir nach Hogsmeade gehen?“, ich lächelte Ron einfach nur an, da es einfach zu niedlich war wie er sich Sorgen machte. Das lag wahrscheinlich daran, dass er nicht wollte das ich wieder sauer auf ihn war, denn unser letzter Streit war ja nicht lange her. Aber er hatte sich dafür entschuldigt und somit war alles wieder in Ordnung, ich war ja froh das ich endlich meinen besten Freund wieder hatte. Ich war ihm aber noch eine Erklärung schuldig, schließlich hatte er keine Ahnung wie Harry und ich davon erfahren hatten das wir Zwillinge sind. Denn als ich ihm alles erklären wollte, hatte er mich ja aus dem Schlafsaal geworfen. „Ja ich komme mit“, antwortete Ron plötzlich und riss mich somit aus meinen Gedanken. „Echt? Danke das freut mich. Lass uns gleich nach dem Tanzunterricht losgehen dann können wir uns Zeit lassen.“, Ron nickte und somit tanzten wir weiter. „Was haben unsere wunderschönen Ohren da gerade gehört, ihr beide geht nach Hogsmeade und wollt nach einem Kleid gucken? Da wird sich unser Ronald ja freuen, das ist der Traum seiner schlaflosen Nächte mit dir ein Kleid zu kaufen. Jakes Aufgabe wird es dann sein, dir das Kleid vom Leib zu reißen.“, kam es von Fred und George, die plötzlich neben uns mit Angelina und Katie tanzten. Beim letzten Teil wurde ich knallrot, woraufhin die beiden mir nur zuzwinkerten und bevor ich auch nur irgendwie reagieren konnte, waren sie schon wieder irgendwo in der Menge verschwunden. Ron hatte anscheinend nicht mitbekommen das ich rot wurde und sagte nichts weiter. Wahrscheinlich dachte er das Fred und George wieder nur einen ihrer Sprüche abgelassen hatten und dachte nicht weiter darüber nach. Zu meinem Glück, denn er musste ja nicht wissen was zwischen Jake und mir war und das hinter Fred uns Georges Spruch was Wahres steckte.
    Als der Tanzunterricht beendet war verabschiedeten Ron und ich uns von Harry und Hermine und machten uns auf den Weg nach Hogsmeade. Es war eigentlich ganz angenehm mal mit Ron alleine zu sein, so konnten wir in Ruhe reden und Ron war auch offener als sonst, was mich ziemlich freute. „Kann ich dich was fragen Jenna?“, Ron sah mich fragend an und ich nickte einfach nur zur Antwort. „Warum nimmst du mich mit?“, mit der Frage hätte ich jetzt nicht gerechnet aber wenn ich genau darüber nachdachte, war die Frage eigentlich berechtigt. „Das ist eine gute Frage aber das kann ich dir sagen. Ich wollte eine männliche Beratung und da warst du die beste Wahl, denn du bist da sehr neutral. Harry zum Beispiel würde zu allem sagen das es gut aussieht, da er mein Bruder ist und mich nicht verletzten möchte. Das finde ich eigentlich total niedlich aber das bringt mir dann auch nichts, wenn ich am Ende dann doch doof aussehe. Bei Jake wäre das genauso aber dir vertraue ich, denn ich weiß das du ehrlich bist und mir auch etwas sagst, wenn mir ein Kleid nicht steht.“, erklärte ich und Ron lächelte verlegen. „Danke aber komm lass uns keine Zeit verschwenden und lass uns ein Kleid für dich besorgen.“, bevor ich antworten konnte zog Ron mich ins Besenknechts Sonntagsstaat, dem Bekleidungsladen hier in Hogsmeade. Der Laden schien von außen eher unscheinbar aber von innen war es einfach überwältigend, da demnächst der Weihnachtsball stattfand hingen überall Kleider und Festumhänge bis oben zur Decke.
    Ich probierte gefühlte zehntausend Kleider an, aber trotzdem war keins für mich dabei. Entweder waren sie zu lang, zu kurz, zu verspielt, zu elegant oder es gab andere Gründe die dagegen sprachen. Ich hatte einfach nicht dieses bestimmte Gefühl, das mich ein Kleid förmlich anschrie um mir zu sagen Kauf mich. Ron war die ganze Zeit sehr ehrlich zu mir, er sagte mir wenn ihm was nicht gefiel und dafür war ich ihm sehr dankbar. Wir verstanden uns blind, keiner musste etwas sagen und trotzdem wussten wir was der andere dachte. Ich war froh das ich Ron mitgenommen hatte, das war wirklich die beste Entscheidung und ich wollte ja sowieso noch einmal mit ihm reden. „Komm Ron wir kaufen dir einen schönen Festumhang, wenn ich jetzt schon kein Kleid finde dann möchte ich dir wenigstens einen schönen Festumhang besorgen“, sagte ich und zog Ron weiter in die nächste Abteilung. „Aber Jenna ich habe doch schon einen du warst doch dabei als Mom mir einen geschickt hat.“, ich zog nur meine Augenbraue hoch, denn Ron konnte mir nicht sagen das er wirklich mit seinem Kleid, wie er es nannte zum Weihnachtsball wollte. „Ja ich weiß der Umhang ist schrecklich, den Mom mir geschickt hat aber du weißt doch ich habe nicht so viel Geld.“, den letzten Teil flüsterte Ron eher zu sich selbst aber ich verstand ihn trotzdem. „Ron ich habe gesagt das ich dir einen Festumhang besorge also komm lass uns mal nachsehen, hier gibt es bestimmt etwas für dich.“ „Danke Jenna aber das kann ich nicht annehmen du brauchst doch ein Kleid und wenn du heute keins findest dann ein anderes Mal, aber du kannst dein Geld jetzt nicht für mich ausgeben.“ „Ron mach dir keine Sorgen ich bekomme schon noch ein Kleid bis zum Weihnachtsball dauert es ja auch noch ein bisschen. Aber jetzt möchte ich dir gerne einen Gefallen tun und dir einen schönen Festumhang besorgen und wenn dir das unangenehm ist das ich Geld für dich ausgebe, dann kannst du mich ja gerne zu einem Butterbier einladen.“, lächelte ich und Ron nickte verlegen aber sah sich dann mit mir nach einem Festumhang um. Nach langem Hin und Her bei der Suche nach einem passenden Festumhang fanden wir ihn in der hintersten Ecke. Der Umhang war eigentlich einfach nur schlicht und schwarz, aber als Ron ihn angezogen hatte, war er wie für ihn gemacht. „Ron das ist er. Du siehst gut aus. Und jetzt komm lass mich bezahlen gehen und dann können wir auch schon ins drei Besen gehen“, sagte ich, nahm Rons Umhang und ging ihn schnell bezahlen bevor noch irgendetwas dazwischen kommen konnte.

    „Los Ron komm wir haben alles.“, rief ich, da Ron sich noch umzog und schon stand er neben mir. „Danke Jenna und jetzt lass mich wenigstens die Tüte tragen. Du hast schon genug getan und jetzt komm ab ins Drei Besen“, Ron nahm mir die Tüte mit seinem Festumhang ab und zusammen gingen wir nach drüben ins Drei Besen, was eigentlich ziemlich leer war im Gegensatz zu sonst. „Setz dich schon mal hin, ich hole uns Butterbier.“, sagte Ron und ich setzte mich an einen Tisch am Fenster. Kurz danach kam Ron mit zwei Butterbier und setzte sich gegenüber von mir hin. „Danke Ron auch dafür das du heute mitgekommen bist um nach einem Kleid für mich zu gucken. War schön mal etwas mit dir alleine zu unternehmen, du bist schließlich mein bester Freund.“, sagte ich lächelnd und nippte an meinem Butterbier. „Das habe ich gerne gemacht und Danke auch dir für den Umhang und den Tag.“, lächelnd nickte ich und trank weiter mein Butterbier. Zuerst entstand eine kurze Stille, was aber nicht peinlich war sondern eher beruhigend. „Ron es gibt noch einen Grund wieso ich dich mitgenommen habe. Denn ich wollte noch mit dir reden, denn als ich gestern Abend bei dir im Schlafsaal war, war ich zu müde. Aber ich wollte dir von Harry und mir erzählen, denn du warst ja ziemlich sauer, da wir dir nichts davon erzählt haben das wir Zwillinge sind und du erst bei der Auswahl der Champions davon erfahren hast. Glaube mir ich konnte nachvollziehen, das du sauer warst aber als ich zu dir kam um dir alles zu erklären hast du mich ja aus dem Schlafsaal geschmissen. Und jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dir alles zu erklären, denn jetzt weiß sowieso die ganze Schule Bescheid, das Harry und ich Zwillinge sind. Wir selbst wussten auch nichts davon, das war eher Zufall das wir das herausgefunden haben. Es war letztes Jahr an dem Tag wo wir bei Hagrid waren und er uns erzählt hat das Seidenschnabel zum Tode verurteilt wurde. Harry und Hermine sind in die Bibliothek gegangen und wir beide waren im Gemeinschaftsraum, ich habe dich umarmt und plötzlich kamen Fred und George rein und haben natürlich wieder ihre Sprüche abgelassen. Ich weiß nicht ob du dich daran erinnerst aber ich denke schon, da du gleich aufgesprungen bist und in den Schlafsaal gegangen bist. Fred und George konnten natürlich nicht ihre Klappe halten und haben noch etwas zu mir gesagt, was mich nachdenklich gemacht hat. Deswegen war ich auch noch länger im Gemeinschaftsraum und muss irgendwann eingeschlafen sein. Nach einer Weile hörte ich dann Geräusche und versteckte mich in einer Ecke und plötzlich kam Harry die Treppe runter, mit der Karte des Rumtreibers in der Hand er war völlig fixiert auf die Karte und beachte den Rest seines Umfeldes gar nicht. Deswegen konnte ich ihm auch unbemerkt folgen, ich wollte unbedingt wissen was los war und du weißt ja das ich sehr neugierig bin. Ich folgte Harry durch das halbe Schloss bis er plötzlich stehen blieb und sich umsah und natürlich hatte er mich dann auch auf der Karte entdeckt. Als Harry mich sah fiel ihm die Kinnlade hinunter und ich war vollkommen verwirrt aber als ich einen Blick auf die Karte warf, war mir klar warum er mich geschockt ansah denn auf der Karte stand ein anderer Name und zwar Jenna Lily Potter.“, ich wollte gerade weiter erzählen, aber Ron unterbrach mich. „Wow voll krass. Aber Moment mal was haben Fred und George gesagt, wenn dich das so nachdenklich gemacht hat?“, fragte Ron und ich hätte meinen Kopf am liebsten auf den Tisch gehauen, denn ich hatte gehofft das er mich nicht darauf anspricht. Aber gut was sollte schon passieren, ich konnte Ron ja einfach sagen was Fred und George zu mir gesagt hatten. „Als du weg warst haben die beiden mir gesagt, dass sie das Gefühl haben das du mehr für mich empfindest. Ich habe sofort gesagt das wir einfach nur beste Freunde sind aber die beiden wollten mir nicht glauben und ich weiß nicht irgendwie musste ich darüber nachdenken, da ich nicht verstehen konnte wie die beiden darauf kommen“, als ich endete wurde Ron rot und lächelte verlegen. „Ach du weißt doch wie die beiden sind. Sie erzählen gerne mal Sachen die nicht stimmen und wie die beiden darauf kommen weiß ich auch nicht. Aber erzähl weiter wieso durfte keiner wissen, dass ihr Zwillinge seid und was hat dein Dad also Remus dazu gesagt?“, Ron klang ziemlich neugierig also erzählte ich einfach weiter. „Als du im Krankenflügel lagst wegen deinem Bein bin ich zu Dad gegangen und habe ihn gefragt. Ich war natürlich eine ganze Zeit lang sauer auf ihn, weil er mich ja mein ganzes Leben lang angelogen hatte aber das war nur zu meinem Schutz und jetzt im Nachhinein bin ich froh das ich so gut aufgewachsen bin. Denn Harry hatte ja leider nicht so viel Glück und jetzt da Dad mir alles erklärt hat verstehe ich auch wieso er mich angelogen hat. Ich war an dem Tag als Du-weißt-schon-wer Harrys und meine Eltern ermordet hat Zuhause. Aber aus irgendeinem bestimmten Grund, den selbst Remus nicht kennt, wusste ich das irgendetwas schlimmes passieren wird, obwohl ich noch sehr klein war, warnte ich unsere Eltern. Daraufhin haben sie Remus angerufen, denn er sollte mich zu sich holen, er war auch sofort da und ist mit mir zu sich appariert. Ich sollte zu ihm, weil ich ein Animagus bin und Remus mir am besten beibringen konnte wie ich das kontrolliere. Harry hatte da leider weniger Glück mit unserer Tante und unserem Onkel. Remus wollte wieder zurück zu James und Lily aber das wollten die beiden nicht, da ich beschützt werden sollte und somit musste Harry leider zurück bleiben.“ Ron hatte mir die ganze Zeit aufmerksam zugehört und war irgendwie beeindruckt, das konnte ich in seinem Gesicht sehen. „Du wusstest als kleines Baby das irgendetwas schlimmes passiert und hast eure Eltern gewarnt? Voll krass. Harry und du ihr seit Wunderkinder ganz im Ernst. Das ist der Wahnsinn. Aber wieso durfte nie jemand davon erfahren? Ihr wisst das ja selbst erst seit letztes Jahr und das war ja auch eher Zufall. Warte mal Moment das heißt, wenn ihr das letztes Jahr nicht herausgefunden hättet dann hättet ihr das auch erst bei der Auswahl der Champions erfahren, wie alle anderen.“, Ron war völlig aus dem Häuschen, was mich kurz zum Lächeln brachte. „Remus wollte Harry zu uns holen er hat auch mit Dumbledore darüber gesprochen, aber ich sollte nicht mit Harry in Verbindung gebracht werden. Keiner wusste von mir, bis auf ein paar einzelne die von unseren Eltern eingeweiht wurden. Denn laut Remus wäre ich in sehr großer Gefahr wenn jemand davon erfahren würde, da ich eine sehr mächtige Hexe sein soll. Und diese Information sollte niemals zu Du-weißt-schon-wem gelangen, da er in mir sonst eine zu starke Konkurrenz sieht und du kannst dir vorstellen was das bedeutet. Deswegen waren Harry und ich ja so geschockt als plötzlich auch mein Name aus dem Feuerkelch kam und zwar mein richtiger Name Jenna Potter. Glaub mir Harry und ich waren genauso geschockt wie ganz Hogwarts und wir haben leider noch keine Ahnung wer unsere Namen in den Feuerkelch geworfen hat. Jedenfalls war es keiner, der es gut mit uns meint.“, als ich endete sah Ron mich mit weit aufgerissenen Augen an. „Das ist unglaublich, ich weiß gar nicht was ich sagen soll.“ „Du brauchst auch nichts sagen, keine Sorge. Ich wollte einfach nur das du Bescheid weißt, denn mir ist es wirklich schwer gefallen dir nichts zu sagen. Lass uns ab jetzt ehrlich zueinander sein, ich möchte nichts mehr verheimlichen. Du bist schließlich mein bester Freund.“ „Ich bin froh das du mir alles erzählt hast. Danke. Und ja ich bin dabei, ab jetzt sind wir ehrlich zueinander. Aber komm lass uns zurück gehen.“, ich nickte und stand auf. Ich wusste nicht mehr was ich sagen sollte, ich war froh das die Wahrheit jetzt raus war und ich nicht mehr lügen musste.

    „Sag mal Jenna was meinten Fred und George vorhin beim Tanzunterricht?“, fragte Ron und riss mich somit aus meinen Gedanken. Ich war überrascht über die Frage, denn ich hatte gedacht das Ron das schon längst vergessen hatte. Oder eher gesagt ich hatte es gehofft, denn vor ein paar Minuten hatte ich zu Ron gesagt das wir ab jetzt immer ehrlich zueinander sein sollten. Und das meinte ich Ernst aber bei dem Punkt konnte ich einfach nicht ehrlich sein, denn ich wollte mit Ron nicht über mein Erstes Mal sprechen. Es reichte schon das Fred und George davon wussten, das war ja schon die reinste Hölle. Und dann hatte Harry vorhin auch noch davon erfahren, weil Fred und George nicht ihre Klappe halten konnten. Bei Hermine war es nicht schlimm, da ich mit ihr sowieso darüber geredet hätte. Aber Ron Nein das ging nicht, das wäre viel zu peinlich er ist zwar mein bester Freund aber Nein Ron ist in dem Punkt der letzte mit dem ich darüber reden würde. Das klingt jetzt vielleicht hart aber es ist absolut kein Thema mit dem man über Ron redet. „Was meinst du?“, fragte ich obwohl ich genau wusste worauf er hinaus wollte. „Na die beiden haben vorhin mitbekommen das wir nach Hogsmeade gehen um für dich ein Kleid zu kaufen. Und dann haben sie gesagt das es Jakes Aufgabe ist dir das Kleid vom Leib zu reißen und dann haben sie dir noch zugezwinkert.“, Ron wurde rot und guckte auf den Boden. „Ach du weißt doch, die beiden immer mit ihren Sprüchen. Das sind deine Brüder du kennst die beiden, sie ziehen gerne andere mit ihren Sprüchen auf aber meinen das immer gar nicht so. Oder ist es wirklich der Traum deiner schlaflosen Nächte mit mir ein Kleid zu kaufen?“, beim letzten Teil wurde Ron wieder rot, schüttelte aber den Kopf. „Das war nur ein Scherz, Ron. Mach dir keine Sorgen ich weiß doch das, dass auch nur wieder so ein Spruch war. Und jetzt komm lass uns zum Schloss gehen, es wird langsam kalt.“, ich lächelte und schubste Ron leicht zur Seite. Aber plötzlich stolperte Ron und landete in einem riesigen Schneehaufen, sein Blick war einfach göttlich. Und ich konnte einfach nicht anders als plötzlich laut zu lachen. „Na warte Jenna, wenn ich dich kriege dann bist du ein lebender Schneemann. Also lauf lieber schnell weg.“, drohte mir Ron lachend, doch ich ließ mich davon nicht beeindrucken und blieb herausfordernd stehen. Aber als Ron plötzlich aufstand bekam ich doch etwas Panik und lief panisch weg, denn ich war nicht besonders scharf darauf ein lebender Schneemann zu sein, mir war schon kalt genug. Ich drehte mich immer wieder um, damit ich sehen konnte ob Ron noch hinter mir war. Doch zu meinem Glück sah ich ihn nicht, also lehnte ich mich völlig außer Atem an einen Baum und versuchte wieder ruhig zu atmen. Doch plötzlich stand Ron wie aus dem Nichts hinter mir, aber bevor ich auch nur irgendwie reagieren konnte hatte ich schon gefühlte 200 Kilo Schnee im Gesicht. „ROOOOOOOOON“, schrie ich und sah ihn böse an. „Ach komm schon das war lustig.“, sagte Ron lachend während ich versuchte ernst zu bleiben, doch natürlich musste ich auch lachen. Aber das Lachen verging mir schnell wieder, als Ron mich plötzlich in den Schnee warf und mich belustigt ansah. „Ist das dein Ernst?“, fragte ich ernst und machte einen auf eingeschnappt. Ich war zwar nicht eingeschnappt, aber das gehörte alles zu meinem Plan, denn ich wusste das Ron mir seine Hand hinstrecken würde um mir hoch zu helfen. Und genau dann würde mein Einsatz kommen also saß ich noch ein bisschen eingeschnappt im Schnee um meinen Plan umzusetzen. „Ach komm schon, das war doch nicht böse gemeint.“, sagte Ron und streckte mir seine Hand hin, während ich mich innerlich schon kaputt lachte. Ich legte meine Hand in Rons und zog ihn mit all meiner Kraft zu mir in den Schnee. Doch statt neben mir zu landen, lag er plötzlich direkt auf mir. Zuerst war ich geschockt musste dann aber anfangen zu lachen, denn Rons Blick dazu war wieder mal einfach nur oscarreif. Als Ron sich wieder gefangen hatte fing er auch an zu lachen. Nun lagen wir also im Schnee, Ron auf mir und wir konnten nicht mehr aufhören zu lachen.

    Als wir uns dann doch endlich wieder gefangen hatten, ging Ron von mir runter und half mir hoch. „Jetzt reicht es aber wirklich. Komm du bist ganz kalt“, sagte Ron und zog mich mit sich in Richtung Schloss. Weiter oben stand Jake, der ausdruckslos in unsere Richtung sah. „Ron geh schon mal vor, ich komme gleich nach. Danke für den Tag wir sehen uns später.“, sagte ich und umarmte ihn noch schnell, bevor ich zu Jake ging. „Wo warst du?“, fragte Jake emotionslos ohne mich anzusehen. „Ich war mit Ron in Hogsmeade, ich habe ihn gefragt ob er mit mir nach einem Kleid für den Weihnachtsball gucken geht.“, antwortete ich ehrlich, denn es hatte jetzt keinen Sinn zu lügen auch wenn ich wusste das ihm das nicht gefiel. Auch wenn er absolut keinen Grund hatte auch nur ansatzweise eifersüchtig zu sein. „Und wieso hast du nicht mich gefragt ob ich mitkomme?“, fragte er weiter und sah mich immer noch nicht an. „Ich wollte eine neutrale männliche Meinung. Bei dir weiß ich das du bei jedem Kleid gesagt hättest das es gut aussieht. Das ist ja auch total süß, das liebe ich auch an dir. Aber das hätte mich nicht weiter gebracht und so wäre es auch bei Harry gewesen, deswegen habe ich Ron mitgenommen. Jake du brauchst nicht eifersüchtig sein, Ron und ich sind einfach nur Freunde. Und außerdem sollte es eine Überraschung für dich sein, wie ich am Weihnachtsball aussehe.“ „Ach ja? Nur Freunde? Das sah gerade aber ganz anders aus, wie ihr da so im Schnee lagt. Ron lag sogar auf dir und du willst mir erzählen das ihr nur Freunde seit? Ich sehe doch, wie er dich ansieht.“, sagte Jake sauer aber auch enttäuscht. Ich konnte nicht glauben, was er da gerade gesagt hatte. Ron und ich waren nur Freunde und so würde es auch bleiben. Es war doch nicht verboten, ein bisschen mit seinen Freunden herum zu albern oder sah ich das jetzt falsch? „Jake hör zu, da ist nichts“, sagte ich noch einmal, nur diesmal etwas lauter damit er es auch endlich verstand. „Lüg mich nicht an Jenna, ich bin nicht doof. Geh doch mit Ron zum Weihnachtsball.“, Jake drehte sich einfach um und ließ mich stehen. „JAKE KOMM ZURÜCK, DAS KANN JETZT NICHT DEIN ERNST SEIN.“, schrie ich ihm noch hinterher doch es kam nichts zurück. Er hatte mich wirklich einfach so hier stehen lassen. Mir wurde das einfach zu viel, ich fing an zu weinen und setzte mich in den Schnee. Die Kälte war mir in dem Moment einfach nur noch egal, ich konnte nicht glauben was gerade passiert war. Der Tag hatte so gut angefangen und nun saß ich hier weinend im Schnee und wusste nicht was ich tun sollte.

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    "Jenna, da bist du ja!", hörte ich Harry von weiter Ferne rufen. "Was ist passiert? Wir haben uns Sorgen um dich gemacht. Ron hat uns erzählt das Jake auf euch gewartet hat, und mit dir reden wollte. Aber das war jetzt schon eine Stunde her. Sitzt du schon die ganze Zeit hier im Schnee herum?", fragte Harry ruhig und hockte sich vor mich, um mich anzusehen. Doch ich konnte nichts sagen, ich bekam kein Wort heraus. Ich starrte vor mir in den Schnee, und versteckte mein Gesicht, denn ich wollte nicht, dass er sah wie ich geweint hatte. "Jenna? Sitzt du schon die ganze Zeit hier draußen?", wiederholte Harry seine letzte Frage, diesmal aber etwas aufgebrachter. Ich wollte antworten, aber es kam nichts heraus.Ich war nicht mal fähig zu nicken, da mein Körper völlig eingefroren war. "Jenna.", sprach nun Hermine sanft. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sie sich auch zu mir herunter hockte. "Was ist passiert?" Ich brauchte nicht aufsehen, um zu wissen, dass mich alle drei besorgt ansahen. "Nicht so wichtig.", krächzte ich. Zum ersten Mal sah ich wieder auf und schüttelte mit dem Kopf. Hermine und Harry stellten sich wieder auf. "Jungs, sie ist höchst wahrscheinlich durchgefroren. Wir sollten sie sofort in den Gemeinschaftsraum bringen.", sagte Hermine. Ich vernahm ihre Stimme kaum. "Seht sie euch an. Ihre Lippen sind schon ganz Blau.", fügte sie flüsternd hinzu. "Ich kann dich hören, Hermine.", hustete ich. "Wir sollten uns beeilen, bevor sie sich irgendeine Erkältung, oder Entzündung holt.", meinte Ron drängend. Darauf spürte ich, wie sich zwei Arme um mich legten, und ich den Boden unter mir verlor. Schon im nächsten Moment lag ich in Harry Armen und kuschelte mich an seine Schulter. "Gehen wir.", sagte Harry, und trug mich durch ganz Hogwarts.

    Als wir im Gemeinschaftsraum ankamen ließ Harry mich auf dem Sofa, vor dem Kamin, runter, und gab mir eine Decke. "Danke", flüsterte ich und kuschelte mich in die Decke. Ich merkte erst jetzt, wie kalt mir wirklich war. Mein ganzer Körper begann aufzutauen, woraufhin meine Haut anfing zu brennen. Harry setzte sich neben mich, während sich Ron und Hermine vor uns auf den Boden setzten. "Ich werde ja sowieso nicht drum herum kommen euch alles zu erzählen. Also holt das Popcorn raus und macht es euch gemütlich." Ich lächelte leicht, und kuschelte mich noch tiefer in die Decke. "Der Tag hat super angefangen. Der Tanzunterricht war super witzig, genauso wieder Nachmittag mit Ron in Hogsmeade. Wir haben für mich nach einem Kleid gesucht, da ich aber keins gefunden habe, habe ich Ron einen Festumhang gekauft. Und als wir auf dem Weg zurück ins Schloss waren, haben wir etwas herumgealbert, wir haben uns mit Schnee beworfen. Als Ron mir anschließend gefühlte 200 Kilo Schnee ins Gesicht geklatscht hatte und mich auch noch in den Schnee geschmissen hatte, habe ich mich gerächt. Als ich gespielt beleidigt war und im Schnee saß, und Ron mir seine Hand hingehalten hatte, wollte ich ihn zu mir in den Schnee ziehen. Das hat auch geklappt, nur Ron ist nicht wie geplant neben mir gelandet, sondern auf mir. Und natürlich mussten wir darüber lachen. Dreimal dürft ihr nun raten, wer das gesehen hat. Richtig! Jake. Aber das wisst ihr ja, Ron hat euch das ja erzählt. Als Ron ins Schloss gegangen ist, hat Jake mich nicht mal angesehen, er hat nur gefragt wo ich war. Als ich ihm alles erzählt habe, hat er mir plötzlich eine Szene gemacht. Er hat mich förmlich angeschrien. Ich wusste überhaupt nicht was plötzlich mit ihm los war. Denn heute Morgen war ja noch alles in Ordnung, dann hat er mir vorgeworfen, dass zwischen Ron und mir mehr läuft. Als ich ihm dann erzählt habe, dass wir nur Freunde sind, ist er durchgedreht und ist abgehauen. Hinterher habe ich ihm noch nach gerufen, doch er würdigte mich keines Blickes.", erzählte ich leise."Dieser Doppeldepp!", murmelte ich. "Ja dieser Doppeldepp, da hast du vollkommen Recht, Jenna. Voll krass.", erwiderte Ron zustimmend. Hermine zog auf Rons Bemerkung hin, ihre Augenbraue hoch und Harry schnaufte. Ron, der mit seinem Beitrag zufrieden zu sein schien, lächelte in der Gegend herum. Harry und Hermine hingegen schienen nach Worten zu ringen. "Ist schon gut Leute. Ich gehe nach oben, wir sehen uns morgen...oder so.", entgegnete ich knapp und ging, ohne mich noch einmal umzudrehen, nach oben. "Jen-", fing Harry an. "Nein lass sie, sie braucht erstmal Zeit. Wir reden morgen mit ihr.", hörte ich Hermine sagen, bevor ich die Tür hinter mir schloss. Anschließend schlich ich in Richtung meines Bettes, da sich schon einige im Land der Träume befanden und ließ mich dann fallen. Kurz darauf bahnten sich wieder Tränen an die Oberfläche.Ich wollte wieder weinen, aber unterdrückte es, da ich niemanden mit meinen Schluchzen wecken wollte.

    Am nächsten Morgen wurde ich schon relativ früh wach, weswegen ich mich aus dem Schlafsaal schlich. Wirklich geschlafen hatte ich sowieso nicht, ich lag die meiste Zeit wach und zerbrach mir den Kopf darüber, was in Jake gefahren war. Ich konnte mir nicht erklären, wie er auf die Idee kam, dass zwischen Ron und mir mehr sein könnte. Das war unmöglich. Jake war das einzige männliche Wesen in meinem Alter, das ich liebte.Abgesehen vielleicht von Harry, aber der war mein Bruder, also zählte das nicht. Unten im Gemeinschaftsraum traf ich auf Ginny, die sich gerade ihre Tasche um hing und dabei war sich auf dem Weg zum Frühstück zu machen. "Morgen Ginny!", begrüßte ich sie, als ich die Treppe hinunter kam. Sie drehte sich zu mir herum. "Morgen Jenna. Was für eine Überraschung dich so früh aus den Federn zusieht. Sonst schläfst du dich mit Hermine immer aus.", erwiderte sie neckend. "Ja, Wunder sollen heutzutage noch passieren.Wolltest du gerade zum Frühstück laufen?" Sie nickte."Nimmst du mich mit?", fragte ich. "Sicher.", antwortete sie lächelnd. "Klasse. Ich muss nur noch schnell meine Tasche holen gehen.", informierte ich sie, und sputete die Treppen hoch.Leise öffnete ich die Schlafsaaltür und tippelte zu meinem Bett. Meine Tasche lag auf meiner Truhe. Ich kontrollierte ob sich auch alles darin befand, was ich für den ganzen Tage brauchen würde.Hinterher wandte ich mich zum Gehen, doch ich sah, dass Hermine sich aufrecht gesetzt hatte. "Morgen. I-ich geh schon mal runter zum Frühstück.", teilte ich ihr mit. Hermine war noch nicht richtig wach, das sah ich an ihrem verschlafenen Blick. Sie rieb sich ihr Gesicht, und nickte nur, bevor sie im Sitzen einschlief. Lautlos eilte ich zurück zu Ginny, mit der ich dann zum Frühstück ging.

    Ginny und ich setzten auf unsere üblichen Plätzen, wo schon gefüllte Teller bereit standen. Es gab klassisches Englisches Frühstück. Wir legten unsere Taschen neben uns ab, als Hermine, Harry und Ron in die Große Halle kamen. "Morgen ihr beiden.", grüßte Harry. Ginny grinste mit vollem Mund zu Harry, worauf ihr dann ein Klumpen Ei aus ihrem Mund fiel. Ron verkniff sich mit aller Macht sein Lachen, da er wusste, dass Ginny ihn sonst verprügeln würde, wenn er irgendeine Bemerkung von sich geben würde. Dennoch war Ginny nur ein Mädchen und lief rot an. Hermine und ich tauschten nur einen bedeutenden Blick, als wir Ginnys vielsagenden Blick zu Harry bemerkten. Die drei setzten sich, und machten sich über deren Essen her, hauptsächlich natürlich Ron, der sich verhielt, als hätte er Tage nichts in den Magen bekommen und alles Essbare in sich hinein schlang. Im Gegensatz zu mir, denn ich stocherte nur in meinem Essen herum, als hoffte ich den versunkenen Schatz von Atlantis zu finden. Ich konnte einfach nichts zu mir nehmen. Der bloße Anblick vom Essen war mir schon zu viel. Ich dachte, dass es nicht schlimmer werden konnte, doch im nächsten Moment kam dann Jake...mit einem Mädchen, in die Große Halle. Er hatte seinen Arm um sie gelegt und sie grinste glücklich in sich hinein. Ich erkannte das Mädchen, es war Eleanor Branstone. Jake hatte sie mal nebenbei erwähnt. Was macht er mit ihr? Was sollte das? Entsetzt sah ich den beiden hinterher, bis sie sich gemeinsam an ihren Tisch setzten. Genau in mein Sichtfeld, direkt gegenüber. Jake hatte mich keines Blickes gewürdigt, seit er die Halle betreten hatte. Ich verstand das nicht. Wieso tauchte er, mit einem anderen Mädchen im Arm auf? "Jenna, ich weiß was du denkst.", flüsterte Hermine. Mein Blick senkte sich auf mein Teller. "Es ist bestimmt nicht so, wie es aussieht. Ich wette es gibt dafür eine gute Erklärung." Mein Blick huschte wieder rüber zum Tisch. Und ich spürte förmlich, wie die Wut durch meine Venen floss. Ich wollte aufstehen und gehen. Ich wollte um mich werfen. Ich wollte aber auch bleiben, und ihm somit zeigen das es mich nicht kümmerte.Aber hauptsächlich wollte ich dieser Eleanor ihre Haare ausreißen. Plötzlich stand mein Körper auf und meine Augen suchten den Tisch nach etwas zum Werfen ab. Als nächstes fiel mir aus dem Augenwinkel auf, wie Ron gerade genüsslich an einer Wurst knabberte.Ohne zu wissen, was ich tat, zog ich seine Wurst aus seinen Mund, und warf sie in Jakes Richtung. "Ey! Die wollte ich noch essen!", beschwerte sich Ron zu meiner rechten. Ich ignorierte sein Klagen, und folgte der Wurst mit meinem Blick. Aber anstatt Jake zu treffen, flog die Wurst direkt in Eleanors Dekolleté. Hermine und ich zogen scharf die Luft ein. Eleanor schrak auf und schrie. Panisch lief sie auf und ab. "Nehmt es weg! Nehmt es weg! Nehmt es weg!", rief sie im Mantra. "Eleanor, beruhige dich. was hast du denn?", fragte Jake und stand auf. "Beruhigen? Ich soll mich beruhigen! Ich habe eine verdammte Wurst in meinem Ausschnitt!" Sie deutete mit beiden Händen auf ihre Oberweite. "Sie ist sogar angebissen!", fügte sie im schrillen Ton hinzu."Oh...mein...Gott. Ich spüre den Speichel, der in mich hineintropft.", sagte sie angewidert. Das Gelächter der anwesenden Schüler hallte durch die Große Halle. Auch ich konnte mir mein Lachen nicht verkneifen. Jeder in der Halle lachte, außer Ron, der seiner Wurst nachtrauerte. "Guck nicht so bescheuert Jake! Hol sie raus – SOFORT!", befahl sie, wie eine Prinzessin. "Wo kommt denn die Wurst her?", kam es dann von Justin Finch-Fletchley, was dazu führte, dass die Halle noch lauter auflachte. Hermine sah mich ungläubig an, aber verkniff sich auch ihr Lächeln. Harry schüttelte nur grinsend den Kopf. "Jake mach schon!" Jake rieb sich verlegen seinen Nacken. "Ach, weißt du was. Lass Justin die Ehre haben.", entgegnete er. "Was, wirklich?", hakte Justin hoffnungsvoll nach. "Nein, natürlich nicht.", wand Eleanor ein. "Wer soll es sonst tun?", fragte Jake. Eleanor sah nur geschockt drein und schien etwas zu überlegen."Justin komm her.", brummte sie widerwillig. Und bevor sie ihren Satz beenden konnte, war Justin schon aufgesprungen, und versenkten seinen Arm in ihrem Ausschnitt, aus dem er die Wurst heraus angelte. Eleanor atmete erleichtert auf, trotzdem sah sie angeekelt nach oben. Das Gelächter klingt ab. "Ich...bin mich sauber machen." Ich kicherte in mich hinein. Als plötzlich zwei Stimmen, vom anderen Ende des Tisches laut riefen, "Guter Wurf Jenna!" Mein Blick fiel auf Fred und George, die mich schelmisch, aber auch stolz ansahen. Noch nie wünschte ich den beiden die Pest auf den Hals, wie in diesem Augenblick. In der nächsten Sekunden spürte ich jeden einzelnen Blick auf mir. Auch Eleanors. Eleanor lief puterrot an, und war kurz und dran zu explodieren, oder über jeden Tisch zu klettern, nur um mich zu attackieren. Jake dagegen sah mich nur fassungslos an.Ohne zu wissen, dass ich diese Situation noch schlimmer machen konnte, zog ich Ron an seinem Kragen zu mir, und drückte meine Lippen fordernd auf seine.

    27
    ~Ron's P.O.V. ~

    Mom hatte mir gerade meinen Festumhang geschickt, als schon die nächste Katastrophe folgte. Jenna hatte mir gerade erzählt dass ein Weihnachtsball stattfinden würde und dass ich dafür eben einen Festumhang brauchte. Ein Weihnachtsball? Tanzen? Ich? Nein das würde nicht gehen, dann müsste ich eben im Schlafsaal bleiben und mich mit Essen vollstopfen. Ich konnte unmöglich dorthin gehen, ich würde mich doch nur blamieren und der Festumhang machte die ganze Sache nicht gerade besser. „Das wird uns aber gleich auch noch mal alleserklärt schließlich haben wir um 12 Uhr Tanzunterricht bei McGonagall", schnappte ich den Rest von dem was Jenna gesagt hatte auf. Und als ich realisierte, was sie mir da gerade erzählt hatte, war ich wie erstarrt „Ta-Tan-Tanzunterricht?", war das einzige was ich heraus bekam und Jenna nickte. „Ja und wir müssen auch gleich los ist schließlich nicht mehr lange bis um 12.", kam es nun von Hermine und ich hoffte das, dass alles nur ein schlechter Traum war.

    Doch leider war es das nicht, denn wenig später fand ich mich in McGonagalls Klassenzimmer wieder, der völlig ausgeräumt war bis auf Stuhlreihen, die gegenüber voneinander standen. In der Mitte stand ein riesiger magischer Plattenspieler und gleich daneben Filch mit seiner dämlichen Katze. Als McGonagall anfing zu reden, schaltete ich ab, ich bekam immer nur ein paar Gesprächsfetzen mit aber das reichte mir vollkommen. Ich hatte gar keine Lust auf diesen Ball, das war vollkommen überbewertet. Die Mädchen, die gegen über von uns saßen schienen total begeistert zu sein vor allem Hermine und Jenna.„In jedem Mädchen schlummert ein Schwan, der bloß darauf wartet herauszubrechen und zu fliegen.", erzählte McGonagall gerade und fuchtelte mit ihren Armen in der Luft herum. „Seht mal aus Eloise Midgen bricht auch gleich was raus, aber ich glaube es ist kein Schwan.", sagte ich an Seamus und Harry gewandt, die neben mir saßen und anfingen zu lachen. Doch plötzlich drehte sich McGonagall zu uns und sah mich an „Und in jedem Jungen lauert ein Löwe, der bereit ist herum zu stolzieren. Mister Weasley kommen Sie bitte zu mir.", ich war wie erstarrt, das konnte doch jetzt nicht wahr sein.Widerwillig stand ich auf und folgte McGonagall in die Mitte des Raumes. „Bitte legen Sie die rechte Hand auf meine Hüfte.", ich sollte doch jetzt nicht im Ernst mit McGonagall tanzen, damit würden mich Fred und George mein ganzes restliches Leben lang aufziehen. „Wohin?", fragte ich zögernd, in der Hoffnung mich verhört zuhaben. „Meine Hüfte!", mir blieb wohl nichts anderes übrig also legte ich widerwillig meine Hand auf McGonagalls Hüfte und als hätte ich es nicht schon erwartet, fingen Fred und George an laut zu pfeifen. Aus dem Blickwinkel sah ich wie Fred und George, McGonagall und mir nach machten, als ob das nicht alles schon peinlich genug wäre. Nein natürlich nicht die beiden mussten noch eins draufsetzen. Bevor ich Fred und George einen bösen Blick zuwerfen konnte, hörte ich wie Jenna plötzlich laut anfing zu lachen. „Wie ich sehe haben wir eine freiwillige, kommen Sie Ms. Lupin. Sicher möchte Mr. Weasley lieber mit Ihnen tanzen als mit mir also kommen Sie schon.", wandte sich McGonagall an Jenna, der das ganze plötzlich unheimlich peinlich war. „Was ich? Nein schon gut Sie machen dass wunderbar Professor, ich schaue lieber zu.", versuchte Jenna sich raus zu reden. Auf der einen Seite wollte ich schon gerne mit ihr tanzen aber auf der anderen auch nicht, da ich mich vor ihr auf keinen Fall blamieren wollte. Doch natürlich ließ McGonagall nicht mit sich verhandeln, also mussten Jenna und ich wohl oder übel das Beste aus der ganzen Situation machen und miteinander tanzen. Als Jenna vor mir stand, lächelte sie mich an, was mich völlig aus dem Konzept brachte. Aber Nein das durfte nicht sein also konzentrierte ich mich wieder auf das wesentliche und lächelte kurz zurück. „Lass es uns hinter uns bringen aber wehe du trampelst mir auf die Füße", flüsterte Jenna mir noch zu bevor sie ihre eine Hand in meine und die andere auf meine Schulter legte. Als die Musik ertönte, versuchte ich Jenna so sanft wie möglich durch den Raum zu führen.Was zu meiner Überraschung auch relativ gut klappte doch natürlich mussten Fred und George wieder mal aus ihrer Ecke pfeifen, was ihnen von Jenna einen bösen Blick brachte.

    Nach wenigen Minuten forderte McGonagall zum Glück auch den Rest zum Tanzen auf. Somit standen Jenna und ich nicht mehr im Mittelpunkt, was sehr erleichternd war. „Du bist gar nicht mal so schlecht Ron, eigentlich kannst du relativ gut tanzen. Ich bin beeindruckt.", sagte Jenna plötzlich und lächelte mich wieder mit ihrem unwiderstehlichen Lächeln an. Natürlich wurde ich sofort rot, ich konnte sowieso nicht so gut mit Komplimenten umgehen. Mein Blick schnellte sofort nach unten zu meinen Füßen, damit Jenna nicht bemerkte dass ich rot geworden war. Aber natürlich war das Glück mal wieder nicht auf meiner Seite und sie bekam es mit. „Ron das muss dir doch nicht peinlich sein und ich glaube nicht dass deine Füße so interessant sind. Und noch dazu kannst du bei den Mädchen punkten, wenn du relativ gut tanzen kannst." „Danke", erwiderte ich leise und hob wieder meinen Kopf, während ich über das nachdachte, was sie mir gerade erzählt hatte. Ich könnte Mädchen damit beeindrucken? Ja das wäre allerdings schön nur das Problem war das ich nur ein einziges Mädchen beeindrucken wollte. Nur was brachte mir das, wenn dieses Mädchen sowieso nichts von mir wollte? „Keine Ursache und jetzt komm lass uns tanzen. McGonagall guckt schon zu uns nicht das sie uns noch ihre Brüllaffen auf den Hals hetzt," kam es von Jenna und ich musste lächeln.

    „Du Ron sag mal hättest du Lust nachher mit mir nach Hogsmeade zu gehen? Ich brauche ja schließlich ein Kleid zum Weihnachtsball.", fragte Jenna plötzlich, was mich wirklich ziemlich überraschte. Was hatte sie gerade gefragt? Hatte ich mich verhört? Sie wollte doch nicht wirklich mit MIR nach Hogsmeade gehen oder? Okay Ron bleib ganz ruhig, alles ist gut! Lasse dir nichts anmerken! Doch natürlich musste ich Trottel, ihr genau in diesem Moment auf den Fuß treten.„Tut mir Leid geht es dir gut? Bist du verletzt?", stammelte ich total hektisch zusammen. Ich hätte mir dafür ohne Zweifel, die Hand gegen die Stirn klatschen können. „Ja mir geht es gut keine Sorge und verletzt bin ich auch nicht. So schwer ist dein Fuß nicht aber zurück zu meiner Frage. Möchtest du später mit mir nach Hogsmeade gehen?", wiederholte Jenna ihre Frage und lächelte mich liebevoll an. Wie konnte ich da nur widerstehen? Richtig - gar nicht! „Ja ich komme mit.", antwortete ich schnell, bevor ich mich noch mehr zum Depp machen konnte. Jenna schien von meiner Antwort überrascht zu sein, denn es sah so aus als hätte ich sie aus ihren Gedanken gerissen. Hoffentlich hatte sie nicht darüber nachgedacht ob es ein Fehler war mich zu fragen. Okay Nein ich durfte mir nicht zu viele Gedanken machen. Sie hatte mich gefragt also wollte sie auch mit mir nach Hogsmeade. So einfach war das! „Echt? Danke das freut mich.Lass uns gleich nach dem Tanzunterricht losgehen, dann können wir uns Zeit lassen.", zur Antwort nickte ich einfach nur. Also tanzten wir einfach weiter bis plötzlich Fred und George mit Angelina und Katie neben uns auftauchten. Na ganz toll, dass konnte ja nichts Gutes bedeuten. „Was haben unsere wunderschönen Ohren, da geradegehört ihr beide geht nach Hogsmeade und wollt nach einem Kleid gucken? Da wird sich unser Ronald ja freuen, das ist der Traum seiner schlaflosen Nächte mit dir ein Kleid zu kaufen. Jakes Aufgabe wird es dann sein dir das Kleid vom Leib zu reißen.", sagten Fred und George abwechselnd an Jenna gewandt. Beim letzten Teil wurde Jenna plötzlich knallrot und natürlich zwinkerten Fred und George ihr zu.Doch bevor Jenna auch nur irgendwas erwidern konnte waren sie schon wieder in der Menge verschwunden. Ich wusste nicht, was ich jetzt von diesem letzten Teil halten sollte. Was sollte das bedeuten? Jakes Aufgabe war es Jenna das Kleid vom Leib zu reißen? Das war doch jetzt nur ein dummer Spruch oder? Ja da konnte nichts dran sein, das war unmöglich. Aber ich hatte keine Ahnung was ich sagen sollte oder ob ich überhaupt etwas sagen sollte. Also hielt ich lieber die Klappe und freute mich einfach auf den Tag mit Jenna in Hogsmeade.

    Als der Tanzunterricht endlich beendet war machten wir uns auf den Weg.Ich genoss es richtig mit Jenna alleine zu sein auch wenn mir, die Frage wieso sie gerade mich mitgenommen hatte nicht aus dem Kopf ging. Aber sollte ich einfach fragen oder war das zu viel? Ach Ron komm schon reiß dich zusammen, sie ist deine beste Freundin. Du kannst sie alles fragen, sie wird dir schon nicht den Kopf abreißen.„Kann ich dich was fragen, Jenna?", fing ich an und sie nickte.„Warum nimmst du mich mit?" Jenna schien kurz nachzudenken, aber antwortete dann auch gleich „Das ist eine gute Frage aber das kann ich dir sagen. Ich wollte eine männliche Beratung und da warst du die beste Wahl, denn du bist da sehr neutral. Harry zum Beispiel würde zu allem sagen dass es gut aussieht, da er mein Bruder ist und mich nicht verletzten möchte. Das finde ich eigentlich total niedlich aber das bringt mir dann auch nichts, wenn ich am Ende dann doch doof aussehe. Bei Jake wäre das genauso aber dir vertraue ich, denn ich weiß dass du ehrlich bist und mir auch etwas sagst, wenn mir ein Kleid nicht steht." Mich freute es zu hören das sie mir vertraute, aber ich wusste nicht was ich sagen sollte und zog Jenna stattdessen ins Besenknechts Sonntagsstaat. „Danke aber komm lass uns keine Zeit verschwenden. Und lass uns ein Kleid für dich besorgen." Die Kleider und Festumhänge hingen bis zur Decke, was Jenna ziemlich beeindruckte. Sie wusste gar nicht wo sie zuerst anfangen sollte, also zog ich sie erst einmal in die hinterste Ecke.Irgendwo mussten wir schließlich anfangen.

    Am Ende hatte Jenna doch kein passendes Kleid gefunden. Es gab zwar einige, die ihr sehr gut standen aber wenn sie nicht 100 % zufrieden war brachte das ja auch nichts. Ich fand es einfach nur schön, das Jenna mich mitgenommen hatte. Zwischen uns bestand einfach großes Vertrauen, ich konnte einfach wirklich abgrundtief ehrlich sein ohne dass sie mir etwas übel nahm. Nach unserem Streit hatten wir uns endlich wieder angenähert, wir waren wirklich beste Freunde. Es lief sogar besser als vor unserem Streit und das freute mich sehr. „Komm Ron wir kaufen dir einen schönen Festumhang, wenn ich jetzt schon kein Kleid finde dann möchte ich dir wenigstens einen schönen Festumhang besorgen.", kam es plötzlich von Jenna und bevor ich das auch nur richtig realisieren konnte, zog sie mich in die nächste Abteilung. „Aber Jenna ich habe doch schon einen du warst doch dabei als Mom mir einen geschickt hat.", erwiderte ich als ich realisiert hatte, was sie mir geradegesagt hatte. Das war doch nicht ihr Ernst oder? Sie konnte mir doch nicht einfach einen Festumhang kaufen. Doch statt irgendwas zu sagen, zog Jenna nur ihre Augenbraue hoch. „Ja ich weiß der Umhang ist schrecklich, den Mom mir geschickt hat aber du weißt doch ich habe nicht so viel Geld.", den letzten Teil flüsterte ich eher zu mir selbst, da mir das schon ziemlich unangenehm war. Aber natürlich hatte sie mich trotzdem verstanden. „Ron ich habe gesagt das ich dir einen Festumhang besorge also komm lass uns mal nachsehen, hier gibt es bestimmt etwas für dich." „Danke Jenna aber das kann ich nicht annehmen du brauchst doch ein Kleid und wenn du heute keins findest dann ein anderes Mal, aber du kannst dein Geld jetzt nicht für mich ausgeben.", mir war das wirklich mehr als unangenehm, doch Jenna ließ nicht locker. „Ron mach dir keine Sorgen ich bekomme schon noch ein Kleid bis zum Weihnachtsball dauert es ja auch noch ein bisschen. Aber jetzt möchte ich dir gerne einen Gefallen tun und dir einen schönen Festumhang besorgen und wenn dir das unangenehm ist das ich Geld für dich ausgebe, dann kannst du mich ja gerne zu einem Butterbier einladen.", erwiderte Jenna lächelnd und da ich wusste das ich sowieso keine Chance mehr hatte, sie zu überzeugen nickte ich einfach nur. Jenna war begeistert und machte sich sofort auf die Suche.

    Die Suche dauerte fast so lange, wie die Suche nach dem Kleid. Doch dann plötzlich fanden wir in der hintersten Ecke einen schlichten schwarzen Festumhang. Ich fand dass er ganz gut aussah, genauso wieder Rest davor. Aber als ich ihn anzog, war Jenna regelrecht begeistert. „Ron das ist er. Du siehst gut aus. Und jetzt komm lass mich bezahlen gehen und dann können wir auch schon ins drei Besen gehen", sagte sie freudestrahlend und kaum hatte ich den Umhang ausgezogen, riss sie ihn mir förmlich aus der Hand und rannte nach vorne zur Kasse.Ich blieb noch hinten, da ich völlig überrumpelt war das ging gerade alles ziemlich schnell. „Los Ron komm wir haben alles.", rief Jenna plötzlich und holte mich aus meiner Starre. Also ging ich nach vorne, wo sie schon auf mich wartete. „Danke Jenna und jetzt lass mich wenigstens die Tüte tragen. Du hast schon genug getan und jetzt komm ab ins Drei Besen", ich nahm ihr die Tüte ab und schon gingen wir zusammen nach drüben ins Drei Besen. Heute war es ziemlich leer im Gegensatz zu sonst, was aber ziemlich angenehm war.„Setz dich schon mal hin, ich hole uns Butterbier.", sagte ich und ging zu Madam Rosmerta. „Zwei Butterbier bitte." „Kommen sofort. Einen Moment.", ich nickte und drehte mich zu Jenna um. Sie hatte sich einen Tisch am Fenster ausgesucht und guckte nach draußen.„Hier Bitteschön zwei Butterbier. Für dich und deine hübsche Freundin, da drüben.", sagte Madam Rosmerta und zwinkerte mir lächelnd zu. „Ä-Ähm ja ähm Danke.", stotterte ich und bezahlte schnell bevor ich zu unserem Tisch lief. Was hatte Madam Rosmerta damit gemeint? Meine hübsche Freundin? Ja keine Frage Jenna war hübsch aber sie war doch nicht meine Freundin. Also nicht meine feste, sie war ohne Zweifel meine beste Freundin aber nicht mehr. Und so würde es auch bleiben, das war mehr als offensichtlich. Aber bevor ich mir jetzt noch weitere Gedanken machte und bei meinem Glück das ganze Butterbier verschüttete, setzte ich mich gegenüber von Jenna und stellte das Butterbier ab. „Danke Ron auch dafür dass du heute mitgekommen bist um nach einem Kleid für mich zu gucken. War schön mal etwas mit dir alleine zu unternehmen, du bist schließlich mein bester Freund.", sagte Jenna lächelnd, was mich wirklich freute zuhören. Vielleicht könnten wir ja ab jetzt öfter mal was alleine machen, das hoffte ich zumindest. Auch wenn ich mir das nicht vorstellen konnte, denn da gab es ja noch Jake und der hätte bestimmt etwas dagegen. „Das habe ich gerne gemacht und Danke auch dir für den Umhang und den Tag.", bedankte ich mich und trank mein Butterbier. „Ron es gibt noch einen Grund wieso ich dich mitgenommen habe. Denn ich wollte noch mit dir reden, denn als ich gestern Abend bei dir im Schlafsaal war, war ich zu müde. Aber ich wollte dir von Harry und mir erzählen, denn du warst ja ziemlich sauer, da wir dir nichts davon erzählt haben das wir Zwillinge sind und du erst bei der Auswahl der Champions davon erfahren hast. Glaube mir ich konnte nachvollziehen, dass du sauer warst aber als ich zu dir kam um dir alles zu erklären hast du mich ja aus dem Schlafsaal geschmissen. Und jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dir alles zu erklären, denn jetzt weiß sowieso die ganze Schule Bescheid, das Harry und ich Zwillinge sind. Wir selbst wussten auch nichts davon, das war eher Zufall dass wir das herausgefunden haben. Es war letztes Jahr an dem Tag wo wir bei Hagrid waren und er uns erzählt hat das Seidenschnabel zum Tode verurteilt wurde. Harry und Hermine sind in die Bibliothek gegangen und wir beide waren im Gemeinschaftsraum, ich habe dich umarmt und plötzlich kamen Fred und George rein und haben natürlich wieder ihre Sprüche abgelassen. Ich weiß nicht ob du dich daran erinnerst aber ich denke schon, da du gleich aufgesprungen bist und in den Schlafsaal gegangen bist. Fred und George konnten natürlich nicht ihre Klappe halten und haben noch etwas zu mir gesagt, was mich nachdenklich gemacht hat. Deswegen war ich auch noch länger im Gemeinschaftsraum und muss irgendwann eingeschlafen sein.Nach einer Weile hörte ich dann Geräusche und versteckte mich in einer Ecke und plötzlich kam Harry die Treppe runter, mit der Karte des Rumtreibers in der Hand er war völlig fixiert auf die Karte und beachte den Rest seines Umfeldes gar nicht. Deswegen konnte ich ihm auch unbemerkt folgen, ich wollte unbedingt wissen was los war und du weißt ja dass ich sehr neugierig bin. Ich folgte Harry durch das halbe Schloss bis er plötzlich stehen blieb und sich umsah und natürlich hatte er mich dann auch auf der Karte entdeckt. Als Harry mich sah fiel ihm die Kinnlade hinunter und ich war vollkommen verwirrt aber als ich einen Blick auf die Karte warf, war mir klar warum er mich geschockt ansah denn auf der Karte stand ein anderer Name und zwar Jenna Lily Potter.", erzählte Jenna und ich war wirklich fasziniert aber eine Frage blieb und bevor mich der Mut verließ, fragte ich einfach schnell. „Wow voll krass. Aber Moment mal was haben Fred und George gesagt, wenn dich das so nachdenklich gemacht hat?" Ich konnte mich nämlich noch genau erinnern, wie die beiden uns aufgezogen hatten und meinten das zwischen uns was laufen würde. Jenna hatte den beiden an diesem Tag erzählt das wir nur beste Freunde waren aber natürlich glaubten sie uns das nicht. Und da mir das zu viel wurde bin ich einfach gegangen auch wenn das garantiert nicht die beste Reaktion war. „Als du weg warst haben die beiden mir gesagt, dass sie das Gefühl haben das du mehr für mich empfindest. Ich habe sofort gesagt das wir einfach nur beste Freunde sind aber die beiden wollten mir nicht glauben und ich weiß nicht irgendwie musste ich darüber nachdenken, da ich nicht verstehen konnte wie die beiden darauf kommen", antwortete Jenna und ich wurde sofort rot. Denn Fred und George hatten auf irgendeine Art und Weise Recht, ich wusste selbst nicht was da war. Ich war mir selbst noch nicht ganz sicher aber irgendwas war da oder bildete ich mir doch nur etwas ein? Nein das war unmöglich, irgendwas war da nur das konnte und wollte ich nicht zugeben, da ich mir 1. eben noch nicht sicher war, 2. weil ich nicht zugeben wollte das Fred und George in irgendeiner Weise Recht haben könnten und 3. weil ich sowieso keine Chance hätte, denn wer war ich schon gegen Jake? Aber gut irgendwas musste ich ja sagen. „Ach du weißt doch wie die beiden sind. Sie erzählen gerne mal Sachen die nicht stimmen und wie die beiden darauf kommen weiß ich auch nicht. Aber erzähl weiter wieso durfte keiner wissen, dass ihr Zwillinge seid und was hat dein Dad also Remus dazu gesagt?" Das war gut jetzt hatte ich vom Thema abgelenkt und Jenna konnte ohne Probleme weitererzählen. Noch dazu war ich wirklich ziemlich neugierig, wie das ganze abgelaufen war. „Als du im Krankenflügel lagst wegen deinem Bein bin ich zu Dad gegangen und habe ihn gefragt.Ich war natürlich eine ganze Zeit lang sauer auf ihn, weil er mich ja mein ganzes Leben lang angelogen hatte aber das war nur zu meinem Schutz und jetzt im Nachhinein bin ich froh das ich so gut aufgewachsen bin. Denn Harry hatte ja leider nicht so viel Glück und jetzt da Dad mir alles erklärt hat verstehe ich auch wieso er mich angelogen hat. Ich war an dem Tag als Du-weißt-schon-wer Harrys und meine Eltern ermordet hat Zuhause. Aber aus irgendeinem bestimmten Grund, den selbst Remus nicht kennt, wusste ich dass irgendetwas Schlimmes passieren wird, obwohl ich noch sehr klein war, warnte ich unsere Eltern. Daraufhin haben sie Remus angerufen, denn er sollte mich zu sich holen, er war auch sofort da und ist mit mir zu sich appariert. Ich sollte zu ihm, weil ich ein Animagus bin und Remus mir am besten beibringen konnte wie ich das kontrolliere. Harry hatte da leider weniger Glück mit unserer Tante und unserem Onkel. Remus wollte wieder zurück zu James und Lily aber das wollten die beiden nicht, da ich beschützt werden sollte und somit musste Harry leider zurück bleiben." „Du wusstest als kleines Baby das irgendetwas Schlimmes passiert und hast eure Eltern gewarnt? Voll krass. Harry und du ihr seid Wunderkinder ganz im Ernst. Das ist der Wahnsinn.Aber wieso durfte nie jemand davon erfahren? Ihr wisst das ja selbst erst seit letztes Jahr und das war ja auch eher Zufall. Warte mal Moment das heißt, wenn ihr das letztes Jahr nicht herausgefunden hättet dann hättet ihr das auch erst bei der Auswahl der Champions erfahren, wie alle anderen.", schlussfolgerte ich völlig aufgeregt, denn auf der einen Seite war das schon total beeindruckend, das Jenna als Baby schon wusste das irgendwas schlimmes passieren würde. Aber auf der anderen war es auch sehr beängstigend, denn wenn niemand auch nur irgendetwas davon wissen durfte, dann war Jenna ab sofort in Gefahr. Und das hieß nichts Gutes, ich konnte das doch nicht einfach zu lassen. Es reichte ja schon dass Harry ständig in Gefahr war auch wenn er dafür meistens nichts konnte. Aber was sollte ich machen? Ich konnte nur für beide da sein und helfen wo ich konnte. Und das würde ich auch ohne Zweifel tun!

    „Remus wollte Harry zu uns holen er hat auch mit Dumbledore darüber gesprochen, aber ich sollte nicht mit Harry in Verbindung gebracht werden. Keiner wusste von mir, bis auf ein paar einzelne die von unseren Eltern eingeweiht wurden. Denn laut Remus wäre ich in sehr großer Gefahr wenn jemand davon erfahren würde, da ich eine sehr mächtige Hexe sein soll. Und diese Information sollte niemals zu Du-weißt-schon-wem gelangen, da er in mir sonst eine zu starke Konkurrenz sieht und du kannst dir vorstellen was das bedeutet.Deswegen waren Harry und ich ja so geschockt als plötzlich auch mein Name aus dem Feuerkelch kam und zwar mein richtiger Name Jenna Potter. Glaub mir Harry und ich waren genauso geschockt wie ganz Hogwarts und wir haben leider noch keine Ahnung wer unsere Namen in den Feuerkelch geworfen hat.Jedenfalls war es keiner, der es gut mit uns meint." „Das ist unglaublich, ich weiß gar nicht was ich sagen soll." „Du brauchst auch nichts sagen, keine Sorge. Ich wollte einfach nur dass du Bescheid weißt, denn mir ist es wirklich schwer gefallen dir nichts zu sagen. Lass uns ab jetzt ehrlich zueinander sein, ich möchte nichts mehr verheimlichen. Du bist schließlich mein bester Freund.", ich war immer noch ziemlich beunruhigt aber das wollte ich mir nicht anmerken lassen. „Ich bin froh dass du mir alles erzählt hast. Danke. Und ja ich bin dabei, ab jetzt sind wir ehrlich zueinander. Aber komm lass uns zurück gehen.", sagte ich lächelnd und schon standen wir auf. Keiner wusste wirklich was er sagen sollte, was aber nicht besonders schlimm war da diese Stille sogar ganz angenehm war.

    Doch plötzlich musste ich mich an den Tanzunterricht vorhin erinnern, dort hatten Fred und George etwas gesagt. Und bevor ich auch nur weiter nachdenken konnte, hatte ich die Frage schon ausgesprochen.„Sag mal Jenna was meinten Fred und George vorhin beim Tanzunterricht?" „Was meinst du?", fragte Jenna, was mir ziemlich unangenehm war. Aber jetzt hatte ich damit angefangen also musste ich da jetzt durch. „Na die beiden haben vorhin mitbekommen das wir nach Hogsmeade gehen um für dich ein Kleid zu kaufen. Und dann haben sie gesagt das es Jakes Aufgabe ist dir das Kleid vom Leib zu reißen und dann haben sie dir noch zugezwinkert.", wiederholte ich schnell den Ablauf und wurde natürlich sofort rot. „Ach du weißt doch, die beiden immer mit ihren Sprüchen. Das sind deine Brüder du kennst die beiden, sie ziehen gerne andere mit ihren Sprüchen auf aber meinen das immer gar nicht so. Oder ist es wirklich der Traum deiner schlaflosen Nächte mit mir ein Kleid zukaufen?", fragte Jenna und zwinkerte mir lächelnd zu. Also mit der Frage hatte ich nicht gerechnet und schon merkte ich wie mir die Röte ins Gesicht stieg. Bevor ich jedoch irgendwas Falsches sagen konnte, schüttelte ich lieber den Kopf. „Das war nur ein Scherz, Ron. Mach dir keine Sorgen ich weiß doch das, dass auch nur wieder so ein Spruch war. Und jetzt komm lass uns zum Schloss gehen, es wird langsam kalt.", bevor ich irgendwie auch nur ansatzweise über das Nachdenken konnte, was Jenna gesagt hatte lag ich schon im Schnee. Jenna hatte mich eigentlich nur leicht zur Seite geschubst aber ich stolperte natürlich über meine eigenen Füße und saß nun in einem Schneehaufen. Ich hatte mich total erschrocken und sah anscheinend auch dementsprechend aus, denn Jenna fing plötzlich an laut zulachen. Das konnte ich aber natürlich nicht auf mir sitzen lassen, das würde eindeutig Rache geben. „Na warte Jenna, wenn ich dich kriege dann bist du ein lebender Schneemann. Also lauf lieber schnell weg." Jenna schien sich davon nicht beeindrucken zu lassen, da sie einfach stehen blieb. Doch als ich aufstand, rannte sie plötzlich völlig panisch davon. Das war einfach zu witzig aber ich wollte nicht sofort hinterher, da ich ihr noch etwas Vorsprung lassen wollte. Ich war zwar nicht der schnellste, aber hatte Jenna trotzdem relativ schnell wieder eingeholt. Sie stand an einen Baum gelehnt und rechnete nicht damit dass ich schon ganz in ihrer Nähe war. Ich nahm mir etwas Schnee, schlich mich an sie heran und klatschte ihr eine gewaltige Schneeladung mitten ins Gesicht. „ROOOOOOOOON", schrie Jenna und sah mich ziemlich böse an. „Ach komm schon das war lustig.", erwiderte ich und konnte mir das Lachen nicht verkneifen. Jenna versuchte noch ernst zu bleiben aber musste dann auch Lachen.Das war der perfekte Zeitpunkt um meine Rache noch etwas auszubauen also schubste ich Jenna nach hinten, so dass sie jetzt im Schnee saß.„Ist das dein Ernst?", fragte Jenna und klang dabei ziemlich ernst. Oh verdammt war sie jetzt wirklich sauer? „Ach komm schon, das war doch nicht böse gemeint.", versuchte ich Jenna zu besänftigen und streckte ihr meine Hand hin. Als sie meine Hand jedoch ergriff, zog sie mich plötzlich runter in den Schnee. Doch ich landete nicht neben ihr, wie wahrscheinlich geplant sondern auf ihr. Wir waren beide ziemlich geschockt, Jenna fing sich aber schnell wieder und fing an zu lachen. Ich war vollkommen überfordert, meine Gedanken spielten verrückt, genauso wie meine Gefühle. Was war da nur schon wieder los? Das konnte doch nicht wahr sein! Nein Ron lass dir nichts anmerken du hast sowieso keine Chance.

    Nach einiger Zeit hatte ich mich auch endlich gefangen und musste auch anfangen zu lachen. Die Situation war ja auch ziemlich lustig auch wenn ich dadurch ziemlich durcheinander war. Meine Gefühle spielten Achterbahn aber das würde ich niemals vor anderen zugeben. Jenna und ich konnten lange Zeit nicht mehr aufhören zu lachen und lagen immer noch übereinander. „Jetzt reicht es aber wirklich. Komm du bist ganz kalt", sagte ich, denn Jenna war wirklich ein einziger Eisklotz. Also ging ich von ihr herunter und reichte ihr meine Hand um ihr hoch zu helfen. Zusammen gingen wir also nun Richtung Schloss und dort stand niemand geringeres als Jake. Und er sah nicht gerade begeistert aus Jenna und mich hier zusammen zu sehen. Er starrte einfach nur ausdruckslos in unsere Richtung, Jenna schien das nicht zu gefallen da sie plötzlich ein wenig nervös wurde. „Ron geh schon mal vor, ich komme gleich nach. Danke für den Tag wir sehen uns später.", sagte Jenna und umarmte mich noch schnell, bevor sie zu Jake ging. Ich überlegte mich einfach zu verstecken und das Gespräch zu belauschen. Aber Nein das konnte ich einfach nicht! Sonst würde ich Jenna hintergehen und das könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Nicht nachdem wir gerade wieder Vertrauen zueinander aufgebaut hatten. Also ging ich auch wenn es mir schwer fiel, nach oben in den Gemeinschaftsraum. Ich konnte nur hoffen, dass zwischen Jake und Jenna alles gut lief und Jake nicht allzu sauer war. Wieso sollte er auch sauer sein? Es war ja gar nichts passiert! Jenna und ich waren gute Freunde mehr nicht und so würde das auch bleiben. Er brauchte sich überhaupt keine Sorgen machen. Aber die Frage war eher ob er sich überhaupt Sorgen machte oder ob ich mir schon wieder zu viele Gedanken machte.

    „Ron? Hallo?", hörte ich plötzlich Harry fragen und realisierte erst jetzt das ich schon im Gemeinschaftsraum angekommen war. Ich war so in Gedanken, dass ich das gar nicht mitbekommen hatte. „Ähm ja was ist los?", fragte ich völlig verwirrt. „Ich hatte gefragt, wo du Jenna gelassen hast? Ihr wart zusammen unterwegs und du bist alleine.Habt ihr euch gestritten?" „Nein wir haben uns nicht gestritten, es war alles gut. Wir haben uns super verstanden, keine Sorge. Aber sie redet jetzt mit Jake, er hat uns vor dem Schloss schon erwartet.Ich sollte schon vorgehen und ja jetzt bin ich hier.", antwortete ich und ließ mich neben Harry auf das Sofa fallen. „Achso okay ich verstehe und habt ihr etwas gefunden?", fragte Harry weiter und deutete auf die Tüte in meiner Hand. „Wie was meinst du?" „Na ihr wolltet doch ein Kleid für Jenna kaufen. Das haben mir jedenfalls Fred und George erzählt und du hast eine Tüte in der Hand, daraus schließe ich dass ihr etwas gekauft habt." „Oh ähm ach ja. Tut mir Leid! Ja wir haben etwas gekauft aber kein Kleid für Jenna, sie hat nämlich kein gefunden, das ihr zu 100 % gefiel.Stattdessen hat sie darauf bestanden mir einen Festumhang zukaufen.", erklärte ich und Harry nickte. „Wo ist eigentlich Hermine?", fragte ich um vom Thema abzulenken. „Sie ist oben im Schlafsaal und sucht nach einem Buch. Wir waren vorhin in der Bibliothek um herauszufinden, wie Jenna und ich die Eier ohne Probleme öffnen können um das darin enthaltene Rätsel überhaupt lösen zu können. In der Bibliothek haben wir aber nichts wirklich gefunden und Hermine hat oben anscheinend noch ein Buch. Sie wollten da noch einmal nachgucken und müsste auch gleich wieder nach unten kommen." „Ach so gut ja dann bringe ich nur schnell die Tüte nach oben in den Schlafsaal und komme dann wieder nach unten.", somit ging ich nun also schnell in den Schlafsaal und legte die Tüte untermein Bett. Ich zog noch schnell meine Jacke aus und ging dann wieder nach unten. Hermine war unterdessen auch wieder da und saß mit ihrem Buch neben Harry. „Ron da bist du ja wieder, wo ist Jenna?", fragte nun Hermine während ich mich zu den beiden setzte. „Sie ist bei Jake, er hat uns vor dem Schloss abgefangen.", erwiderte ich knapp und zu meinem Glück fragte Hermine nicht weiter nach. Wo blieb Jenna bloß? Sie hatte doch gesagt, sie würde gleich nach kommen.Aber gut solange war das jetzt auch noch nicht her, aber irgendwie hatte ich kein gutes Gefühl. Ich wusste nicht wieso aber ich wäre jetzt sofort am liebsten zurückgegangen um nachzusehen. Doch das ging jetzt noch nicht, schließlich hatte ich sie erst vor ein paar Minuten mit Jake alleine gelassen. Es war bestimmt alles gut, was sollte auch sein? Die beiden wollten nur reden, da konnte ja nichts passieren. Aber Jake sah nicht gerade freundlich aus, doch er würde Jenna nichts antun. Das war auch nicht wirklich meine Sorge, sondern eher die Tatsache das Jake, Jenna für etwas verantwortlich machte, was sie nicht getan hatte. Das dachte ich mir jedenfalls, als ich seinen Blick gesehen hatte. „Ron?", hörte ich plötzlich Hermine, die mich somit aus meinen Gedanken riss. „Ja was ist los?"„Ich habe dich gefragt ob du eine Idee hast, wie Harry und Jenna die Eier ohne Probleme öffnen können um das darin enthaltene Rätsel zu lösen? In dem Buch hier steht nämlich auch nichts." „Was ist denn los, Ron? Du bist mit deinen Gedanken ganz woanders. Ist alles in Ordnung?", fragte nun Harry und sah mich erwartungsvoll an.„Nein Nein alles gut. Aber sagt mal wie spät ist es eigentlich?"Ich hatte überhaupt gar kein Zeitgefühl mehr, es kam mir vor als wäre Jenna schon fünf Stunden weg oder noch länger. „20 Uhr wieso?", antwortete Hermine und schien ziemlich verwirrt wegen dieser Frage zu sein. „WAAS? So spät schon? Es ist jetzt schon eine Stunde her, das ich Jenna bei Jake gelassen habe. Wir müssen sie suchen!", ich war ziemlich nervös und sprang sofort auf. Ich musste zugeben, das war nicht gerade die klügste Reaktion aber ich wusste in dem Moment selbst nicht, was in mich gefahren war. Das war eine ziemlich heftige Kurzschlussreaktion, so war ich sonst nicht.„Ron, bleib ruhig alles ist gut. Jenna ist mit Jake unterwegs, ihrem Freund. Ihr wird es gut gehen und jetzt komm setz dich wieder.", versuchte Hermine mich zu beruhigen, doch ich konnte einfach keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich war ziemlich nervös und lief Auf und Ab. „Ich habe kein gutes Gefühl! Kommt ihr nun mit oder nicht? Ich kann auch alleine gehen. Jenna hat gesagt, dass sie GLEICH nachkommt und jetzt ist schon eine Stunde vergangen.„Harry, sie ist deine Schwester! Komm wenigstens du mit.", ich wusste nicht was mit mir los war, aber ich wollte wenigstens einmal nach Jenna sehen. „Ja los dann komm schon wir gehen mal gucken.", erwiderte Harry und stand nun auch auf. „Wartet! Ich komme natürlich mit also los." kam es nun auch von Hermine und zusammenmachten wir uns auf den Weg. Zu der Stelle an der Jenna und ich uns getrennt hatten.

    Als wir dort ankamen saß Jenna alleine im Schnee und sah ziemlich fertig aus. Mein Gefühl hatte mich also doch nicht getäuscht. „Jenna, da bist du ja!", stieß Harry erleichtert aus. „Was ist passiert? Wir haben uns Sorgen um dich gemacht. Ron hat uns erzählt das Jake auf euch gewartet hat, und mit dir reden wollte. Aber das war jetzt schon eine Stunde her. Sitzt du schon die ganze Zeit hier im Schnee herum?", fragte Harry ruhig und hockte sich zu Jenna hinunter um sie anzusehen. Doch Jenna versteckte ihr Gesicht. Was war hier bloß los? Was war passiert als ich weg war? Ich machte mir unheimliche Sorgen. Ich hätte einfach nicht gehen dürfen! „Jenna? Sitzt du schon die ganze Zeit hier draußen?", wiederholte Harry seine Frage und klang dabei diesmal aber auch besorgt. Jenna reagierte jedoch immer noch nicht und ich wusste einfach nicht was ich machen sollte.Ich war sowieso noch nie gut darin mit Gefühlen umzugehen, weder mitmeinen noch mit denen anderer. „Jenna.", versuchte es nun auch Hermine sanft und hockte sich nun auch zu ihr herunter. „Was ist passiert?" „Nicht so wichtig.", erwiderte Jenna und es klang so als hätte sie geweint. Oh nein Bitte nicht! Was hatte ich nur getan? Es war doch meine Schuld gewesen! „Jungs, sie ist höchst wahrscheinlich durchgefroren. Wir sollten sie sofort in den Gemeinschaftsraum bringen." Hermine hatte Recht wir mussten Jenna sofort hier wegbringen. „Seht sie euch an. Ihre Lippen sind schon ganz Blau.", fügte Hermine flüsternd, an Harry und mich gewandt, hinzu. „Ich kann dich hören, Hermine.", hustete Jenna und ich war halb am Durchdrehen. Meine Güte reiß dich zusammen Ron! Was war nur los mit mir? „Wir sollten uns beeilen, bevor sie sich irgendeine Erkältung, oder Entzündung holt.", drängelte ich. Und schon im nächsten Moment legte Harry seine Arme um Jenna und trug sie in den Gemeinschaftsraum.

    Dort angekommen setzte Harry, Jenna vor dem Kamin auf dem Sofa, ab und gab ihr eine Decke. Harry setzte sich neben sie, während Hermine und ich uns gegenüber auf den Boden setzten. „Ich werde ja sowieso nicht drum herum kommen euch alles zu erzählen. Also holt das Popcorn raus und macht es euch gemütlich.", Jenna lächelte kurz und fing dann auch schon an zu erzählen. „Der Tag hat super angefangen. Der Tanzunterricht war super witzig, genauso wie der Nachmittag mit Ron in Hogsmeade. Wir haben für mich nach einem Kleid gesucht, da ich aber keins gefunden habe, habe ich Ron einen Festumhang gekauft. Und als wir auf dem Weg zurück ins Schloss waren, haben wir etwas herumgealbert, wir haben uns mit Schnee beworfen. Als Ron mir anschließend gefühlte 200 Kilo Schnee ins Gesicht geklatscht, und mich auch noch in den Schnee geschmissen hat, habe ich mich gerächt.Als ich gespielt beleidigt war und im Schnee saß, und Ron mir seine Hand hingehalten hat, wollte ich ihn zu mir in den Schnee ziehen. Das hat auch geklappt, nur Ron ist nicht wie geplant neben mir gelandet, sondern auf mir. Und natürlich mussten wir darüber lachen. Dreimal dürft ihr nun raten, wer das gesehen hat. Richtig! Jake. Aber das wisst ihr ja, Ron hat euch das ja erzählt. Als Ron ins Schloss gegangen ist, hat Jake mich nicht mal angesehen, er hat nur gefragt wo ich war. Wo ich ihm alles erzählt habe, hat er mir plötzlich eine Szene gemacht. Er hat mich förmlich angeschrien. Ich wusste überhaupt nicht was plötzlich mit ihm los war. Denn heute Morgen war ja noch alles in Ordnung, dann hat er mir vorgeworfen, dass zwischen Ron und mir mehr läuft. Als ich ihm dann erzählt habe, dass wir nur Freunde sind, ist er durchgedreht und ist abgehauen.Hinterher habe ich ihn nachgerufen, doch er hatte mich keines Blickes gewürdigt." „Dieser Doppeldepp!", murmelte Jenna, wahrscheinlich eher zu sich selbst aber wir hörten es trotzdem laut und deutlich. „Ja dieser Doppeldepp, da hast du völlig Recht Jenna. Voll krass.", stimmte ich begeistert zu. Ich war vollkommen zufrieden mit meinem Beitrag und fing an zu lächeln. Keine Ahnung was das schon wieder war aber ich dachte jetzt auch nicht weiter darüber nach. Hermine schien meine Bemerkung nicht so gut zu finden, da sie ihre Augenbraue hochzog. Keiner von uns wusste, was er sagen sollte. Ich war viel zu hin und hergerissen auf der einen Seite, war ich total zufrieden da ich Jake gerade beleidigen durfte.Ohne dass jemand sauer auf mich war oder etwas falsch verstehen konnte. Eigentlich mochte ich Jake er war ganz okay aber wie konnte er Jenna so etwas antun? Sie einfach draußen alleine im Schnee sitzen zu lassen! Das ging gar nicht! Und er denkt allen Ernstes dass zwischen Jenna und mir etwas läuft? Das sollte doch ein Witz sein oder? Ich war nichts gegen ihn, er war durchtrainiert und sah gut aus. Ja und ich? Naja ich sah aus wie ein Stück Brot. „Ist schon gut Leute. Ich gehe nach oben, wir sehen uns morgen...oder so.", sagte Jenna plötzlich und ging ohne sich umzudrehen nach oben.„Jen-", fing Harry an doch Hermine unterbrach ihn. „Nein lass sie, sie braucht erstmal Zeit. Wir reden morgen mit ihr." Und schon hörten wir wie, die Tür oben zum Schlafsaal der Mädchen geschlossen wurde. „Ich gehe dann auch mal nach oben, vielleicht kann ich ja noch mal mit Jenna reden.", verabschiedete sich Hermine von uns und verschwand genauso schnell, wie Jenna gerade.

    „Sag mal Ron? Was ist eigentlich mit dir los?", fragte Harry als er sich sicher war das Hermine weg war und überforderte mich damit natürlich total. „Ni-Nichts alles gut", stotterte ich, was natürlich nicht besonders überzeugend war und Harry sah mich ungläubig an. „Das glaubst du doch selbst nicht. Du bist total durch den Wind, das habe ich vorhin gesehen. Als du dir Sorgen um Jenna gemacht hast, ich finde das ja gut schließlich ist sie meine Schwester. Aber bei dir war das irgendwie anders. Sag mal kann es sein das du heimlich auf Jenna stehst?", fragte Harry und hatte zum Ende hin ein breites Grinsen im Gesicht. Wie bitte was? Das durfte doch jetzt nicht wahr sein. Ich war mir doch selbst noch nicht sicher aber wenn Harry mich schon danach fragte, musste doch irgendwas dran sein oder? „Ja das tut er, Harry! Das siehst du ganz richtig unser kleiner Ronald hier, steht auf Jenna.", kam es plötzlich von Fred und George, die gerade in den Gemeinschaftsraum kamen. Oh nein, sie hatten alles mitgehört, das durfte doch nicht wahr sein. Das würden sie mir ewig vorhalten! Aber woher wollten die beiden das wissen, wenn ich mir selbst noch nicht mal sicher war? „Nein tu ich nicht!", verteidigte ich mich und wurde sofort rot. „Unser Ronald Spatz ist verliebt.", kam es wieder von Fred und George, die mal wieder ein breites Grinsen im Gesicht hatten und mir zuzwinkerten. „Ach haltet doch die Klappe. Ich gehe nach oben in den Schlafsaal. Bis dann", verabschiedete ich mich und ging einfach. Ich war verwirrt und wusste selbst nicht was ich denken sollte, ich brauchte jetzt einfach Schlaf. Zum Glück kam Harry nicht sofort nach, somit konnte ich mich entspannt in mein Bett fallen lassen und in einen traumlosen Schlaf fallen.

    „Morgen Ron sag mal wieso warst du gestern eigentlich so schnell weg?", fragte Harry plötzlich und sofort war ich hellwach. Musste er mir jetzt damit kommen? Konnte er es nicht einfach dabei belassen? Ich wusste doch selbst nicht was ich denken sollte. Na ganz toll was sollte ich denn jetzt bitte sagen? Ich hatte keine Ahnung, doch dann klopfte es plötzlich an der Tür und ich spürte förmlich wie mir ein ganzer Felsbrocken vom Herzen fiel. Wer auch immer es war, diese Person war meine Rettung in letzter Sekunde. „Ja?" „Jungs seit ihr wach? Jenna ist schon unten, zusammen mit Ginny.", kam es von Hermine, die kurz ihren Kopf in den Schlafsaal streckte. Hermine hatte der Himmel geschickt, denn Harry nickte ihr zu und fragte mich somit erst gar nicht weiter aus. „Na los dann lass uns gehen aber denk nicht das sich meine Frage damit erledigt hat.", somit war meine Hoffnung schneller geplatzt als eine Seifenblase. Ich wusste nicht was ich sagen sollte also ging ich voran und wir machten uns zu dritt auf den Weg zur Großen Halle.

    „Morgen ihr beiden", begrüßte Harry, Ginny und Jenna, woraufhin Ginny ihn mit vollem Mund angrinste und ihr ein Stück Ei aus dem Mund fiel.Ich musste mir mit aller Macht mein Lachen verkneifen, sonst wäre Ginny vielleicht noch auf mich losgegangen. Und das musste jetzt nicht sein, denn ich hatte Hunger also setzte ich mich an den Tisch, neben Jenna und schaufelte mir meinen Teller voll mit Essen. Ich schlang einfach alles in mich hinein und nahm mein Umfeld gar nicht mehr wirklich wahr. Doch irgendwann bemerkte ich das Jenna plötzlich angespannt wirkte. Also hob ich kurz meinen Kopf und folgte ihrem Blick, hinüber zum Hufflepufftisch. Dort war gerade Jake angekommen und das nicht alleine sondern mit einem anderen Mädchen. Ich wusste nicht wer sie war aber Jenna schien das ganz und gar nicht zu gefallen. Und zu allem Überfluss setzten sich Jake und das Mädchen genau gegenüber von Jenna und mir. Ich wusste nicht was ich machen sollte also wendete ich mich wieder meinem Essen zu und aß weiter. Ich verstand nur nicht warum Jake plötzlich mit einem anderen Mädchen auftauchte, wie konnte er das Jenna bloß antun? Jenna liebte ihn mehr als alles andere, das bekam selbst ich mit und ich bin sonst immer der letzte der so etwas mitbekommt. "Jenna, ich weiß was du denkst. Es ist bestimmt nicht so, wie es aussieht.Ich wette es gibt dafür eine gute Erklärung.", flüsterte Hermine, Jenna zu um sie etwas zu beruhigen. Doch man sah ihr an, dass sie das ganze sehr mitnahm. Da ich aber nicht wusste, wie ich ihr helfen konnte sagte ich nichts und nahm mir eine Wurst vom Teller. Doch kaum hatte ich einmal abgebissen, merkte ich plötzlich wie mir Jenna das andere Stück der Wurst aus dem Mund zog und in die Richtung des Hufflepufftisches warf. "Ey! Die wollte ich noch essen!", rief ich und sah meiner Wurst hinterher, schnappte mir aber gleich wieder eine neue. Aber plötzlich wurde die große Halle von einem Schrei erfüllt. "Nehmt es weg! Nehmt es weg! Nehmt es weg!", rief das Mädchen mit dem Jake in die Große Halle gekommen war und sprang auf. "Eleanor, beruhige dich. was hast du denn?", fragte Jake, dem das ganze egal zu sein schien. "Beruhigen? Ich soll mich beruhigen! Ich habe eine verdammte Wurst in meinem Ausschnitt! Sie ist sogar angebissen! Oh...mein...Gott. Ich spüre den Speichel, der in mich hinein tropft.", schrie sie Jake an und deutete auf ihren Ausschnitt. Die ganze Halle fing an zu lachen, während ich einfach weiter aß bevor mir wieder etwas geklaut werden konnte. Auch wenn ich zugeben musste, dass die ganze Situation schon ziemlich lustig war auch wenn ich mir gewünscht hätte, das Jake die Wurst gegen den Kopf bekommt. Nachdem was er Jenna angetan hatte, aber das würde ich niemals zugeben. "Guck nicht so bescheuert Jake! Hol sie raus – SOFORT!", schrie diese Eleanor weiter, doch Jake rührte sich nicht wirklich. "Wo kommt denn die Wurst her?", fragte Justin Finch-Fletchley plötzlich und die Halle lachte nur noch lauter.

    Ich hörte nicht weiter zu sondern aß einfach weiter, da mich das Ganze nicht weiter interessierte. Ich bekam nur noch mit das Justin am Ende, die angeknabberte Wurst letztendlich aus Eleanors Ausschnitt holen durfte. „Guter Wurf Jenna", riefen plötzlich Fred und George von der anderen Seite des Tisches. Und sofort drehte sich jeder zu Jenna um und starrte sie an, was sie sofort erröten ließ.Ich sah kurz auf und sah wie Jake, Jenna fassungslos ansah. Da ich aber nicht wusste, was ich machen sollte, aß ich einfach wieder weiter. Somit konnte ich nichts falsch machen. Doch plötzlich zog Jenna mich an meinem Kragen zu sich und drückte ihre Lippen auf meine. Ich bekam nur noch mit wie es plötzlich total ruhig um uns wurde doch das hielt nur ein paar Sekunden an. Denn kaum hatte sich Jenna wieder von mir gelöst fingen Fred und George an laut zu pfeifen und zu klatschen. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken, doch natürlich kam es noch schlimmer. Schließlich war ich Ron Weasley, der Trottel vom Dienst. „Ron Mund zu. Essen wird kalt.", rief mir Fred zu und genau in dem Moment fiel mir die Hälfte meines Essens aus dem Mund. „I-Ich muss w-weg", stammelte ich und sprang auf um aus der Großen Halle zu rennen. Mir war das ganze so unheimlich unangenehm, ich musste einfach nur noch weg und alleine sein. Ich könnte Jenna doch niemals wieder in die Augen sehen oder Jake. Bei Jake war mir das nicht ganz so wichtig, dafür bei Jenna aber umso mehr.

    Da gab es aber noch etwas, was alles noch viel schwieriger machen würde. Davon durfte nie jemand etwas erfahren, weder Jenna, Jake, Hermine und schon gar nicht Harry.Denn in diesem Moment traf mich eine Erkenntnis, die mich total aus der Bahn warf. Fred und George hatten von Anfang an Recht! Ich war in die Schwester meines besten Freundes verliebt...

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    ~ Jenna´s P.O.V. ~

    Ich konnte es nicht glauben, ich hatte gerade meinen besten Freund vor ganz Hogwarts geküsst. Was war nur los mit mir? Jake war zwar mit Eleanor in die Große Halle gekommen aber mehr war da auch nicht. Aber ich musste natürlich wieder alles schlimmer machen als es in Wirklichkeit war. Jetzt hatte ich Jake wahrscheinlich ganz verloren, er würde kein Wort mehr mit mir reden. Und Ron? Ja der war gerade aus der Großen Halle gerannt und würde mir höchst wahrscheinlich aus dem Weg gehen. Das hatte ich ja mal wieder super hinbekommen. Einmal Applaus für Jenna Lily Lupin-Potter Bitte! Was sollte ich jetzt machen? Ron hinterher rennen und das ganze Schloss auf den Kopf stellen um mit ihm zu reden? Zu Jake gehen und ihm alles erklären? Die Frage war was würde das bringen, er würde mir kein Wort glauben was ich ihm in dieser Situation auch nicht verübeln konnte. Aber was sollte ich ihm überhaupt erklären? Schließlich wusste ich selbst nicht genau, was in mich gefahren war. Also blieb ich einfach sitzen und sah auf meinen Teller, da immer noch so gut wie alle Blicke auf mich gerichtet waren. „Ich werde mal nach Ron sehen. Wir reden später!“, hörte ich Harry noch sagen, bevor er auch schon aus der Großen Halle verschwand. Na das konnte ja noch was werden, wenn Harry mit mir reden wollte. Was hatte ich mir da nur eingebrockt? „Jenna! Jake sieht immer noch in unsere Richtung. Möchtest du nicht vielleicht mit ihm reden?“, fragte Hermine vorsichtig und ich schüttelte den Kopf. Ich konnte einfach nicht mit ihm reden, jedenfalls noch nicht. „Können wir vielleicht einfach in den Gemeinschaftsraum?“, wandte ich mich an Hermine und sie nickte. Beim Aufstehen, sah ich kurz zu Jake hinüber. Sein Blick war wie ein Schlag ins Gesicht, ich sah pure Enttäuschung. Er war total verletzt und daran war alleine ich schuld. Das letzte was ich wollte war Jake zu verletzen und jetzt innerhalb eines Tages hatte ich es geschafft. Oder besser gesagt innerhalb von zwei Tagen, schließlich hatte gestern alles angefangen. Als Ron und ich aus Hogsmeade kamen und uns gegenseitig mit Schnee beworfen hatten. Jake hatte uns nämlich beobachtet und als Ron aus versehen auch noch auf mir gelandet war, hatte Jake etwas völlig falsches gedacht und war ziemlich sauer.

    „Möchtest du darüber reden?“, fragte Hermine vorsichtig auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum, woraufhin ich nur den Kopf schüttelte. Ich hatte innerhalb weniger Minuten alles zerstört und wusste selbst nicht mehr wo vorne und hinten war. „Was habe ich nur getan, Hermine?“, durchbrach ich nun doch die Stille und ließ mich auf ein Sofa im Gemeinschaftsraum fallen. „Das kann ich dir nicht sagen. Aber du musst mit Jake reden, er war total verletzt und wusste selbst nicht was gerade passiert ist. Ich habe seinen Blick gesehen, er wäre am liebsten über die Tische gesprungen um Ron zu erwürgen. Mit Ron solltest du übrigens auch reden, er war völlig durch den Wind. Im Moment ist Harry wahrscheinlich schon bei ihm. Entweder du wartest jetzt hier bis Harry und Ron zurück kommen oder du suchst Jake. Ich kann während dessen auch bei dir bleiben. Aber du musst dich entscheiden.“ „Du hast Recht! Danke Hermine. Ich werde Jake suchen gehen und ihm alles erklären. Aber das muss ich alleine machen, ich erzähle dir später alles.“, ich umarmte Hermine noch einmal schnell und rannte zurück zur Großen Halle.
    Diesmal hatte ich das Glück auf meiner Seite, denn Jake saß noch am Haustisch der Hufflepuffs. Bevor mich der Mut jedoch wieder verließ, ging ich direkt auf ihn zu und stellte mich hinter ihn. „Jake? Können wir kurz reden? Bitte?“, fragte ich schnell, sah ihn dabei aber nicht an. „Ja aber nicht hier. Komm mit.“, antwortete er während er aufstand und ging mit mir vor die große Halle. Als ich mich vergewissert hatte, das uns niemand belauschte fing ich an. „Jake! Es tut mir Leid aber das hat nichts bedeutet das kannst du mir glauben. Als du mit Eleanor in die Große Halle gekommen bist, wusste ich nicht was das zu bedeuten hat. Ich war total eifersüchtig als ich mitbekommen habe, wie sie dich ansieht. Ich war total verzweifelt und wütend also habe ich die Wurst geworfen. Ja ich weiß das war ziemlich kindisch aber ich wusste nicht was ich sonst machen sollte. Aber der Kuss mit Ron war wirklich das dümmste was ich machen konnte und das auch noch nach unserem Streit. Ich weiß nicht was da in mich gefahren ist. Es hat wirklich nichts bedeutet, Ron und ich sind nur Freunde.“, erklärte ich und sah Jake nun direkt an. Sein Blick war einfach nur leer, ich wusste absolut nicht was er dachte. „Lass gut sein Jenna. Du hast meine Befürchtung bestätigt, ich habe dir gestern schon gesagt das zwischen euch mehr ist. Es reicht mir schon wie er dich ansieht und dann küsst du ihn auch noch. Und du willst mir sagen da wäre nichts? Es ist besser, wenn wir uns erstmal nicht mehr treffen. Ich muss erst einmal nachdenken und es wäre gut wenn du das selbe machen würdest.“, somit ließ er mich einfach zurück und ging zurück in die Große Halle.

    „Jenna? Geht es dir gut?“, hörte ich plötzlich Ron fragen, der hinter mir aufgetaucht war. „Ja ähm alles gut ja.“, stammelte ich zusammen und löste mich aus meiner Schockstarre. Ich hatte gar nicht bemerkt das ich die ganze Zeit auf die Stelle gestarrt hatte, wo Jake noch vor kurzer Zeit gestanden hatte. „Bist du dir sicher?“, hakte Ron noch einmal nach. „Ja wirklich es geht mir gut. Komm wir gehen zum Gemeinschaftsraum.“, antwortete ich lächelnd. Er schien nicht ganz überzeugt zu sein aber sagte auch nichts weiter. „Jenna, hör mal es tut mir Leid das ich vorhin einfach abgehauen bin aber ich war total überrascht.“ „Ist schon gut ehrlich. Schließlich habe ich dich vollkommen überrumpelt. Es tut mir Leid ich wollte dich nicht für meine Zwecke benutzen nur um Jake eifersüchtig zu machen. Ich hoffe das, das nicht zwischen uns steht. Du bist schließlich mein bester Freund.“ „Mach dir keine Sorgen, Jenna es ist alles gut. Vergessen wir das einfach.“, ich war total erleichtert, das Ron das alles genauso sah wie ich. Doch irgendwas war komisch, denn Ron hatte mich überhaupt nicht angesehen, sondern immer nur den Boden. Ich wollte ihn jetzt aber nicht darauf ansprechen also wechselte ich das Thema. „Hat Harry dich eigentlich gefunden? Er ist dir hinterher gelaufen.“ „Ja er war bei mir aber ich habe ihm gesagt das alles gut ist. Er ist jetzt wahrscheinlich wieder im Gemeinschaftsraum. Aber ich habe mitbekommen, was Jake gesagt hat. Tut mir Leid ich wollte das nicht aber es ging nicht anders.“ „Oh ähm ist nicht schlimm. Ich wusste ja das er sauer und enttäuscht sein wird nachdem ich dich geküsst habe. Daran bin ich selbst Schuld. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist wie er darauf kommt, das zwischen uns mehr ist. Du bist mein bester Freund aber er ist derjenige den ich liebe und das weiß er auch.“ Ron schien nicht genau zu wissen, was er sagen sollte und nickte einfach nur. „Ron es tut mir wirklich Leid, ich hätte das nicht machen sollen. Also lass uns das bitte vergessen und von vorne anfangen, sowie du es gesagt hast. Das war ein Fehler und ich möchte nicht das, das jetzt zwischen uns steht. Dafür ist mir unsere Freundschaft zu wichtig, ich brauche dich Ron. Du bist mein bester Freund.“, als ich geendet hatte, sah Ron mich zum ersten Mal an und lächelte. Doch irgendwas war anders an seinem Blick, das sah ich sofort. Aber ich konnte beim Besten Willen nicht sagen was es war. „Na komm lass uns zurück gehen. Hermine und Harry werden bestimmt schon auf uns warten und sich fragen wo wir bleiben.“

    „Jenna! Da bist du ja endlich. Oh und du hast Ron gefunden. Alles klar bei euch beiden?“, fragte Harry, als wir im Gemeinschaftsraum ankamen, ein klein wenig besorgt und wir nickten. „Hermine hat erzählt, dass du Jake suchen wolltest um mit ihm zu reden. Hast du ihn gefunden? Was hat er gesagt? Habt ihr euch ausgesprochen? Ist alles wieder gut?“, fragte Harry und schlug mit den Fragen nur so um sich. In diesem Moment ließ er ohne Zweifel den großen Bruder raus hängen, was mich allerdings nicht störte, da er sich einfach nur Sorgen machte. „Harry, ganz ruhig hol mal wieder Luft. Soweit ist alles gut aber ich werde alles noch genauer erzählen, da du ja vorher keine Ruhe gibst. Aber erst wenn Hermine auch da ist, sie wird schließlich, sowie ich sie kenne auch alles wissen wollen. Weißt du wo sie ist?“ „Oben im Schlafsaal.“ „Dann hole ich sie schnell und dann können wir gerne reden. Können wir zu euch in den Schlafsaal? Da wird ja jetzt zu der Zeit wahrscheinlich keiner sein.“ „Ja klar kommt dann einfach rüber.“, kam es nun von Ron.
    „Hermine? Bist du da?“ „Ja hier. Ist alles in Ordnung? Hast du Jake gefunden? Wie ist es gel...“, fing Hermine an mich zu löchern, doch ich unterbrach sie. „Jetzt fängst du schon genauso an wie Harry, er hat mich auch schon mit Fragen gelöchert. Ich wollte dich gerade dazu holen um euch beiden alles zu erzählen. Ron hat zufällig das Gespräch mit Jake mitbekommen, da er gerade in der Nähe war. Aber das tut jetzt nichts zur Sache. Harry und Ron warten drüben im Schlafsaal also kommst du mit rüber?“ „Ja klar komm lass uns gehen.“, erwiderte Hermine und schon im nächsten Moment saßen wir drüben im Jungen Schlafsaal.

    „Und er ist wirklich einfach gegangen und hat dich stehen lassen?“, fragte Harry aufgebracht nachdem ich alles erzählt hatte. „Ja ist er aber ich kann ihn verstehen. Ich bin ja selbst Schuld aber ich werde ihn erst einmal in Ruhe lassen um ihm die Zeit zu lassen, die er braucht. Er hat schließlich ein Recht darauf in Ruhe nachzudenken. Und das sollte ich auch tun, da gibt es so ein paar Dinge.“ „Wahrscheinlich ist es wirklich erst einmal das Beste. Ich denke aber das ihr wieder zusammen finden werdet. Ihr seit ein Herz und eine Seele, ihr könnt nicht ohne einander.“, kam es von Hermine, die ziemlich zuversichtlich klang. Ich konnte nur hoffen, das sie Recht behielt, schließlich war Jake einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Auch wenn wir uns noch nicht all zulange kannten war er mir unglaublich ans Herz gewachsen. Und ihn zu verlieren war das Letzte was ich wollte, dafür liebte ich ihn zu sehr. Er war einfach Mein Jake und das würde er immer bleiben, egal auf welche Art und Weise.

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1435318278
Sudden Love 2 (Harry Potter Fanfiction)
Sudden Love 2 (Harry Potter Fanfiction)
http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1435318278/Sudden-Love-2-Harry-Potter-Fanfiction
http://www.testedich.de/quiz37/picture/pic_1435318278_1.jpg
2015-06-26
402D
Harry Potter

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Amy pondt ( 67014 )
Abgeschickt vor 96 Tagen
Hi also ich würde mich sehr freuen wenn du demnächst
Mal weizer schreiben würdest
Amy pondt ( 80158 )
Abgeschickt vor 277 Tagen
Das ist eine sehr gute ff ich bin ein riesiger Fan von Harry Potter
Da ich deine Geschichte gut finde sowie deinen schreibstil
Wollte ich dich fragen ob du mal eine ff zu den avengers schreiben
Könntest würde mich sehr freuen :-)
Kelly ( 97417 )
Abgeschickt vor 298 Tagen
Ich mag die FF echt gerne und bitte schreib regelmäßig weiter es ist nämlich echt doof wenn man so lange auf eine Fortsetzung einer so guten Geschichte warten muss! Aber ein großes Lob👍🏻👍🏻👍🏻
MrsBrownEyes95 ( von: MrsBrownEyes95 )
Abgeschickt vor 300 Tagen
Hey meine Lieben!
Ein neues Kapitel ist da :)
Ich hoffe es gefällt euch und ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen ♡♡
MrsBrownEyes95 ( 24664 )
Abgeschickt vor 342 Tagen
Hey meine Lieben!
Ich bin endlich wieder zurück :)
Es tut mir wirklich unglaublich leid, das ich mich solange nicht mehr gemeldet habe. Aber in letzter Zeit war bei mir so viel los, das ich überhaupt gar nicht zum Schreiben kam. Ich habe es ziemlich vermisst und bin froh euch mitteilen zu können, das ich in wenigen Sekunden ein neues Kapitel hochladen werde.
Dieses Kapitel ist ein bisschen anders als die vorherigen aber ich hoffe natürlich das es euch trotzdem gefällt.
In nächster Zeit werde ich auch wieder mehr schreiben.
Ich hoffe ihr habt Verständnis und reißt mir nicht den Kopf ab.
Jetzt wünsche ich euch aber erst einmal viel Spaß beim Lesen des neuen Kapitels ♡

Danke an alle, die diese FF unterstützen und zu dem machen was sie jetzt ist. Ich bin euch allen unglaublich dankbar und gebe mir Mühe wieder mehr zu schreiben. Danke ♡♡
Annelie 4 ( 95524 )
Abgeschickt vor 365 Tagen
Entweder ich finds nicht oder du hast noch nicht weiter geschrieben, wenn Letzteres: SCHREIB WEITER!!! Die Geschichte ist mega cool und ich liebe sie!
Blue Riddle ( 20628 )
Abgeschickt vor 380 Tagen
Wann schreibst du endlich weiter ich liebe diese Geschichte:O
Hilal Bieber ( 68872 )
Abgeschickt vor 383 Tagen
Den 1. Teil habe ich schon gelesen und den 2. Teil auch aber das war schon 3 Monate her und ich warte immer noch wann kommt der der 3. Teil raus????????
LG Hilal Bieber
ZissyMissy ( 53922 )
Abgeschickt vor 389 Tagen
Echt toll 👌🏼
Bitte schreib weiter 👍🏼☺️
kiley konnor ( 69910 )
Abgeschickt vor 402 Tagen
HAMMER. Ich fand den ersten Teil besser aber der zweite war auch gut.Es war nur seltsam das du ganz genau beschrieben hast wie Jake und Jenna miteinander geschlafen haben und am Ende der Geschichte hat Jenna Ron geküsst es wäre aber besser gewesen wenn Eleanor Jake geküsst hätte und er hätte den Kuss abgewiesen
kiley konnor ( 12207 )
Abgeschickt vor 403 Tagen
HAMMER Geschichte freue mich auf das nächste Kapitel
Hilal Bieber ( 09721 )
Abgeschickt vor 412 Tagen
Bitte melde dich schnell ich habe dich Geschichte erst jetzt gerade zu Ende gelesen und bin schon begeistert und ein großer Fan von dir und deinen Geschichten ich kann es nicht mehr erwarten wann kommt das nächste Kapitel
LG Hilal Bieber
Amy Lestrange ( 70570 )
Abgeschickt vor 418 Tagen
Wann kommt die Story?Ich kann es nicht mehr abwarten!
Du sagtest ja 2-3 Tage aber jetzt sind schon 7 Tage vergangen!
MrsBrownEyes95 ( 24664 )
Abgeschickt vor 424 Tagen
Hallo meine Lieben :)
Erst einmal wünsche ich euch allen Frohe Ostern ♡♡
Das neue Kapitel wird in den nächsten Tagen hochgeladen.Eigentlich wollte ich es jetzt am Wochenende hochladen aber leider klappt das zeitlich nicht ganz. Wird aber in 2-3 Tagen kommen, soviel muss ich nämlich nicht mehr schreiben :)
Ich wollte euch das nur kurz mitteilen damit ihr Bescheid wisst.
Aber jetzt wünsche ich euch noch einen wundervollen Tag und hoffe das es euch allen gut geht ♡♡
MrsBrownEyes95 ( 24664 )
Abgeschickt vor 432 Tagen
@Alice danger
Also wenn es nur nach meinem Vorhaben gehen würde dann sofort :)
Aber leider klappt das nicht immer alles so, wie man sich das vornimmt.
Ich hoffe und denke aber das ich euch nächstes Wochenende, das neue Kapitel präsentieren kann :)
MrsBrownEyes95 ( 24664 )
Abgeschickt vor 432 Tagen
@Jessi
Ich weiß es leider noch nicht genau, aber ich bin schon fleißig am schreiben. Das Kapitel wird auch etwas länger und wenn alles gut geht und nichts dazwischen kommt, dann kann ich vielleicht nächstes Wochenende hochladen. Ich kann es aber noch nicht versprechen, aber ich gebe mir definitiv Mühe :)
Alice danger ( 51973 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Wann hast du vor das nächste Kapitel
hochzuladen?😊
Jessi ( 70536 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
Hey weißt vielleicht schon wann das nächste kapitel kommt? LG Jessi
MrsBrownEyes95 ( 24664 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
@Svenja Granger ; )
Vielen Dank, das mache ich natürlich ♡♡
Ich kann es sowieso nicht jedem Recht machen, ist ja normal. Aber freut mich wenn es dir gefällt :)
MrsBrownEyes95 ( 24664 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
@Leia Skywalker @CedricDiggorysüß
Ihr werdet sehen für wen Jenna sich entscheidet. Aber ihr braucht jetzt nicht hin und her diskutieren, wer besser ist. Denn jeder hat eine andere Meinung, was auch vollkommen in Ordnung ist aber bitte belasst es jetzt dabei.
Ihr könnt mir gerne weiterhin Kommentare hinterlassen, wenn ihr was an den Kapiteln gut oder schlecht findet. Aber ich weiß nun für wen ihr beide seit und das ist in Ordnung. Ich weiß das ich es nicht jedem Recht machen kann, ist ja auch vollkommen normal das wusste ich von Anfang an. Und wenn es euch nicht mehr gefallen sollte, wie die Geschichte weiter verläuft, müsst ihr ja nicht weiterlesen. Es geht nicht nur um die beiden Jungs.
Das Kommentar ist auch überhaupt nicht böse gemeint, ich wollte das nur mal loswerden. Ihr dürft auch gerne Kritik ausüben aber bleibt dann bitte sachlich.