Shadwen 2

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2 Kapitel - 1.339 Wörter - Erstellt von: Vrenli - Aktualisiert am: 2015-06-25 - Entwickelt am: - 914 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht wieder weiter....

1
„Keine schlechte Technik!“ anerkennend zieht er das Messer heraus und hält es locker in der Hand. Bevor er es wirft und in der Holzkörper der Puppe stecken bleibt.
„Verzeiht mein Herr! Ich wollte euch nicht angreifen!“ versuche ich eine halbwegs glaubwürdige Entschuldigung.
„Es war mein Fehler! Ich hätte euch nicht beobachten sollen! Aber ich bin beeindruckt. Wie habt ihr mich ausmachen können? Und wie konntet ihr euch so schnell drehen und das Messer so exakt werfen?“ er setzt sich auf den Boden. Ich traue meinen Augen nicht. Der Elbenprinz sitzt auf dem dreckigen Boden und will etwas von mir lernen. Auch wenn ich zugebe seine Kleidung ist nicht gerade die eines Thronfolgers. Zögernd setzte ich mich vor ihn und überlege was ich ihm erzähle.
Ich beschließe ihm die Wahrheit zu beichten.
„Ich habe euch gehört! Eure Bewegungen auf dem Steinboden. Und das mit der Schnelligkeit... das weiß ich selbst nicht genau!“ mit den Fingern zeichne ich Muster in den Staub neben mir.
„Ihr habt meine Schritte gehört?“ fragt er ungläubig.
„Ich habe euren Atem gehört, das kurze streichen eurer Finger über den Stein...“ meine Stimme wird zum Ende leiser. Es war absolut absurd was ich ihm da erzählte er würde mir niemals glauben aber es stimmte.
„Und die Schnelligkeit habe ich in allem was ich tue! Ich laufe schneller als andere, ich kämpfe schneller, ich ziele schneller und schieße schneller mit meinem Bogen als sonst jemand.“ wie sollte er mich nach diesem Geständnis noch als normal ansehen. Niemand würde so etwas normal nennen.
„Moment ihr denkt ihr seid schneller im Bogen schießen als ich?“ fragt er herausfordernd.
„Ich bin mir sicher!“ meine ich.
„Gut machen wir eine kleine Wette? Ihr tretet gegen mich an der Gewinner hat einen Wunsch frei!“ schlägt er vor.
„Zwei Wünsche!“ schlug ich vor „Damit es auch einen Reiz hat!“
Er nickte mir zu und grinste schief. Schon jetzt konnte ich mir überlegen was ich von ihm wollte und mir fiel, nichts ein. Absolut nichts.
Er stand auf und half mir hoch.
„Ihr seid der Gast! Bestimmt die Aufgaben!“ meinte ich und lehnte mich gegen die Säulen um den Platz.
„Erste Aufgabe Bogen schießen: Wir beide versuchen die Puppe zu treffen, der jeweils andere versucht das zu verhindern! Zweite Aufgabe: Messer werfen. Drei Messer müssen möglichst eng auf einander geworfen werden. Dritte Aufgabe: Nahkampf. Wir kämpfen gegeneinander und derjenige der den anderen zuerst töten könnte gewinnt.“ stellt er die Regeln auf.
„Dann lasset uns beginnen!“ grinsend nehme ich meinen Bogen in die Hand.
Ich stelle mich in die Mitte des Platzes und ziele auf die Holzpuppe. Bevor Legolas seinen Bogen in der Hand hält fliegt mein Pfeil und trifft.
„Noch einmal?“ fragt er. Grinsend lege ich einen zweiten Pfeil ein.
Er hat seinen Bogen fest in der Hand und beobachtet mich. Ich konzentriere mich und schieße. Sein Pfeil will meinen ablenken aber er kommt wenige Momente zu spät. Auch mein zweiter Pfeil trifft sein Ziel.
„Noch einmal?“ frage ich herausfordernd.
Er nickt, hat aber einen angespannten Ausdruck auf dem Gesicht.
Wieder lege ich den Pfeil ein und schieße, er trifft knapp an der Holzpuppe vorbei.
Ungläubig sieht mich Legolas an.
„Euer Pfeil muss meinen wohl gestreift haben!“ erkläre ich. Obwohl ich weiß das sein Pfeil meinen wieder nicht berührt hat.
Nun tauschen wir die Plätze.
Er legt den Pfeil ein und zielt. Ich entscheide mich gegen den Versuch den Pfeil im Flug zu treffen.
Ich ziele auf den Pfeil während er noch im Bogen ist. Gerade als Legolas den Pfeil loslässt ist meine schon los geflogen und durchbohrt den anderen.
Ohne weitere Worte ziehe ich einen neuen Pfeil. Genau wie Legolas.
Diesmal lasse ich ihm mehr Zeit. Er schießt und ich treffe die Pfeilspitze so dass der Pfeil abgelenkt wird.
„Ich hätte nicht gedacht, das eine Frau wie ihr so gut sein könnte?“ meint er während er einen dritten Pfeil einlegt.
„Eine Frau wie ich?“ frage ich. Vollkommen abgelenkt von seiner Aussage schießt er und trifft.
Ein verdienter Punkt für ihn. Wie konnte ich wirklich auf so etwas hereinfallen.
„Messer werfen!“ meine ich grinse ihn frech an.
Meine Wurfmesser an der Hüfte trage ich fast immer bei mir.
Ich ziehe all drei nach einander und werfe sie direkt auf mein Ziel.
Ohne lange Überlegungen oder Vorbereitung. Ich werfe sie einfach. Und als ich sie aus der Wand ziehen will kommt Legolas und betrachtet die kleinen Zwischenräume welche dazwischen liegen.
Legolas stellt sich dorthin wo ich stand.
Er visiert das Ziel und wirft. Ein Messer. Noch eines. Noch eines.
Alle treffen. Aber das eine ist etwas zu weit abseits. Klarer Sieg für mich.
„Wisst ihr eigentlich habe ich bereits gewonnen! Oder etwa nicht?“ meine ich.
„Lassen wir den Nahkampf entscheiden.“ sagt er und legt seinen Bogen ab.
Ich nehme meine Messer und den Köcher ab.
Dann treten wir in einen gekennzeichneten Bereich. Ich frage mich ob er das wirklich will. Er hat mich noch nie kämpfen gesehen, da fällt mir auf ich ihn auch nicht.
„Also! Wer als erstes die Möglichkeit hat den anderen zu besiegen hat gewonnen!“ erklärt er noch einmal.
„Und bekommt zwei Wünsche frei!“ setzte ich hinzu.

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