Springe zu den Kommentaren

Sophia "Potter" 4

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
6 Kapitel - 1.936 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde 1611 - Aktualisiert am: 2015-06-25 - Entwickelt am: - 2.185 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der vierte Teil

    1
    Sophias Sicht:
    Die Ferien waren schrecklich. Die Dursleys hatten mir und Harry verboten auch nur einen einzigen Brief zu schreiben. So konnte ich aber leider auch meinem Vater nicht schreiben, an den ich mich eigentlich schon gut gewöhnt hatte. Harry fragte mich des öfteren über ihn aus, aber ich hielt mit der Sache über seine Liebe zu unserer Mutter wie vereinbart dicht. Er fragte mich auch öfter zu meiner Meinung zu ihm, doch da ich es selbst nicht genau wusste, konnte ich ihm schwer eine Antwort geben und versuchte immer so schnell wie möglich das Thema zu wechseln. In den Ferien hatte ich also nur Harry zum Reden gehabt, was auf die Dauer doch etwas langweilig wurde, weil wir eh schon alles von dem anderen wussten. Doch heute sollte es noch schlimmer kommen. Die Dursleys hatten Besuch und hatten uns den Plan für den Abend schon bestimmt hundert Mal erklärt (Das war ätzend! Als wären wir kleine Kinder, die alles sofort vergessen!). Aber egal, in einer Viertelstunde war es soweit. Nun war die letzte Kontrolle unseres Plans. Die Dursleys zählten nacheinander ihre Aufgaben auf und wandten sich dann an uns: „Und ihr?“ „Wir gehen hoch auf unser Zimmer und tun so, als wären wir gar nicht da.“, sagten Harry und ich im Chor auf. Die Dursleys schauten uns zufrieden an und schickten uns auf unser Zimmer. Doch dort erlebten wir eine Überraschung. Ein kleines Wesen mit rosa Haut, das sich als ein Hauself mit Namen Dobby herausstellte, hüpfte auf Harrys Bett herum. Er hatte die seltsame Angewohnheit, sich wehzutun, wenn er etwas „falsches“ sagte. Zwischendurch kam sogar Onkel Vernon ins Zimmer und ermahnte uns still zu sein. Wir hatten Dobby Gott sei Dank noch rechtzeitig im Schrank versteckt. Dann sagte Dobby, dass wir nicht nach Hogwarts gehen sollten, weil dieses Jahr dort etwas schlimmes passieren würde. Aber Harry und ich versuchten, ihn davon zu überzeugen, dass wir nach Hogwarts müssten, weil es unser Zuhause ist. Das ganze endete schließlich damit, dass Dobby Tante Petunias Torte schweben ließ und sie über dem Besuch fallen ließ. Dann verschwand er und Harry und ich bekamen Stubenarrest (sogar mit einem Gitter vorm Fenster: o). Schließlich befreiten uns Ron, Fred und George mithilfe ihres fliegenden Autos. Von den Weaslys aus kamen wir dann in die Winkelgasse. Dort traf ich auch Hermine wieder und wir fielen uns in die Arme. Harry war im falschen Kamin raus gekommen und fand uns mit der Hilfe von Hagrid dann doch noch. Wir hatten noch ein Treffen mit den Malfoys, das ich zum Kotzen fand, und gingen dann auch schon zum Bahnhof. Ich und Hermine suchten uns schon einmal ein Abteil und warteten auf die Jungs, die wir aber die ganze Zugfahrt über nicht mehr sahen. Als wir in Hogwarts ankamen, dachten wir die Jungs hätten vielleicht in einem anderem Abteil gesessen und wären nun schon vorgegangen. Doch als wir die beiden in der Großen Halle immer noch nicht fanden, fingen wir an, uns Sorgen zu machen. Nachdem wir fertig gegessen hatten, wollten wir uns auf die Suche machen, als Dumbledore uns entgegenkam. Er sagte: „Kann es sein, dass ihr beide zwei Freunde vermisst? Ich glaube, ihr solltet sie lieber mal abholen.“ Dann drehte er sich wieder in die andere Richtung um und wir folgten ihm.

    2
    Snapes Sicht:
    Ich war gerade dabei, Weasly und Potter anzuschnauzen, als Albus in mein Büro kam. Hinter ihm traten dann auch noch Sophia und Granger durch die Tür. Dumbledore meinte: „So da wären wir! Ihr könnt eure Freunde dann zum Gemeinschaftsraum begleiten.“ Dann verschwand er auch schon wieder aus meinem Büro. Doch bevor die vier ebenfalls aus dem Raum huschen konnten, rief ich noch: „Miss Potter, würden Sie bitte noch einen Augenblick bleiben?“ Die vier grinsten sich an und Sophia verabschiedete sich noch von ihnen: „Bis nachher, Leute!“ Schließlich drehte sie sich um und trat an mein Pult heran: „Was ist denn?“ „Wieso hast du mir auf keinen Brief geantwortet?“ „Tut mir leid, aber unsere Verwandten haben uns verboten auch nur irgendeinen Brief zu schreiben.“ „Okay, dann glaube ich dir das mal, aber wehe, es stimmt nicht! Wie waren denn deine Ferien?“ Sie seufzte: „Ganz ok! Es ist halt nur langweilig, wenn man mit niemandem schreiben kann und Harry habe ich ja auch jeden Tag gesehen, sodass uns die Gesprächsthemen ausgingen. Achja! Inzwischen wissen die drei, dass du mein Vater bist, aber keine Sorge! Ich habe ihnen nichts von deinen Gefühlen für meine Mutter erzählt.“ Das milderte meinen Ärger zwar etwas, aber trotzdem war ich etwas enttäuscht, denn ich glaubte nicht, dass Potter oder Weasly das für sich behalten könnten. Danach redeten wir noch ein wenig und schließlich wurde es Zeit für sie, zum Gryffindor-Turm zu gehen und zu schlafen. Schließlich hatte sie einen langen Tag hinter sich.

    3
    Sophias Sicht:
    Ich ging hoch in unseren Schlafsaal, redete noch ein wenig mit Hermine und schlief letztendlich auch ein.
    In dieser Nacht konnte ich allerdings nicht gut schlafen. Ich hatte einen Albtraum:
    „Ich war gerade mal ein paar Monate oder ein Jahr alt. Neben mir saß Harry, der genauso alt war. Ich hatte Angst, denn ich wusste, was nun passieren würde, wenn der Traum so ablief, wie es damals auch passiert war. Dann sah ich unsere Mutter. Sie kam in den Raum und kniete sich vor uns: „Sophia, Harry, ihr werdet so sehr geliebt. Mama liebt euch. Papa liebt euch. Ihr werdet SO SEHR geliebt!“ Dann ging die Tür auf und ER kam herein. Er trug eine Kapuze, die er tief in sein Gesicht gezogen hatte. Ich hatte schreckliche Angst und wollte aufwachen. Doch es ging nicht. Ich musste mit ansehen, wie unsere Mutter sich zwischen den Todesfluch warf und tot auf dem Boden aufkam. Dann wandte sich Voldemort an uns. Er hob seinen Zauberstab wieder, doch ehe ich wirklich wusste, was ich tat, warf ich mich zwischen den Fluch und Harry. Ich spürte, wie ich weggeschleudert wurde und gegen die Wand knallte. Danach fiel ich endlich in Dunkelheit.“
    Ich schreckte auf. Meine Freundinnen standen schon um mein Bett herum und schließlich fragte Hermine: „Ist alles ok? Du hast im Schlaf geschrien.“ Ich wollte sagen, dass alles in Ordnung wäre, aber es kam kein Ton über meine Lippen. Ich war zu geschockt. Nicht Harry hatte den Todesfluch überlebt sondern ICH. Nur mit dem Unterschied, dass Harry die Narbe trug und nicht ich. „Ich geh die McGonagall holen!“, sagte Katrin. Nach ein paar Minuten kamen die beiden auch schon. „Was war es denn für ein Albtraum?“, fragte mich nun Professor McGonagall. Ich antwortete ihr mit leiser Stimme: „Ich kann mich erinnern. Ich kann mich an die Nacht erinnern, in der meine Mutter starb.“ Nun bekamen alle im Raum große Augen. „Aber Sophia, das ist unmöglich! Du warst doch erst ein Jahr alt, wenn nicht sogar weniger!“, ereiferte sich Hermine. Aber McGonagall meinte: „Ich denke, Sie sollten sich mit Professor Dumbledore und Professor Snape darüber unterhalten.“ Ich war immer noch so geschockt, dass ich nur ein Nicken zustande brachte. Hermine bat darum mich begleiten zu dürfen, doch McGonagall sagte, dass sie nur bis zu Dumbledores Büro mitkommen dürfte. Danach sollte sie zurück in unseren Schlafsaal.

    4
    Snapes Sicht:
    Ich wunderte mich, warum Albus mich um diese Uhrzeit noch sehen wollte. Doch ich hatte schon eine Vermutung und ich konnte nur hoffen, dass ich Unrecht hatte und sie friedlich in ihrem Bett schlief.
    Aber natürlich war dem nicht so. Als ich eintrat sah ich schon, wie sie beunruhigt auf einem Stuhl saß, doch da Granger neben mir stand verkniff ich es mir sie tröstend in den Arm zu nehmen. Aber zu meiner Verwunderung sagte Granger: „Ich denke, ich gehe dann mal besser. Du kommst ja jetzt ohne mich klar, oder?“, Sophia nickte. „Hallo, Professor!“, sagte sie noch, bevor sie an mir vorbeiging und wieder aus dem Raum verschwand. Nun ging ich doch zu meiner Tochter und umarmte sie, denn ich sah, dass sie es wirklich gebrauchen konnte. Sie wehrte sich auch gar nicht. Im Gegenteil! Sie erwiderte die Umarmung sogar und fing an zu weinen. Nachdem sie sich dann etwas erholt hatte, ließ ich sie los und bekam einen dankbaren Blick von ihr. Nun begann Dumbledore mir zu erklären, was überhaupt passiert war: „Sie hatte einen Albtraum, in dem sie gesehen hat, wie Lily gestorben ist.“ Ich war geschockt. War es nicht schon schlimm genug, dass sie es erlebt hatte! Musste sie sich unbedingt daran erinnern! Ich fragte Sophia nun ganz vorsichtig: „Kannst du uns davon erzählen oder wäre es dir lieber, wenn wir uns deine Erinnerungen ansehen?“ Sie schien das zweite nicht ganz zu verstehen, also erklärte ich ihr die Sache mit dem Dencarium (schreibt man das so?). Sie stimmte zu und Albus und ich schauten uns die Erinnerung an...

    5
    Sophias Sicht:
    Als Dumbledore und mein Vater sich wieder zu mir umdrehten konnte ich den Schock in ihren Gesichtern sehen, doch ich fand Snape sah weit schlimmer aus als Dumbledore. „Das ist doch unmöglich! Wie kann jemand den Todesfluch überleben und dabei noch nicht einmal eine Narbe davontragen? Und wieso hat Harry dann eine?“, wunderte sich der Schulleiter. Was wollte er? Ich hatte schließlich auch keine Antworten auf diese Fragen! „Wahrscheinlich wurde sie durch den Zauber von Lily geschützt und hat ihren Bruder durch ihre zusätzliche Aufopferung doppelt geschützt.“, meinte nun mein Vater, aber ich verstand nur Bahnhof. Welchen Zauber meiner Mutter? Also sagte ich: „Könnte mich vielleicht jemand netterweise aufklären? Ich verstehe nämlich nur Bahnhof.“ So bekam ich dann alle Geheimnisse erzählt, die die beiden vor aller Welt geheim hielten. Auch, dass mein Vater Voldemort ausspioniert hatte und alle durchgehend täuschte und dass er den Auftrag hatte, auf mich und Harry aufzupassen. Ich war erst einmal geschockt, doch letztendlich verstand ich es alles. Da wir aber keine Antworten auf die ganzen Fragen hatten, die der Albtraum aufgeworfen hatte, einigten wir uns darauf, die Sache erst einmal auf sich beruhen zu lassen und schlafen zu gehen. Aber als ich und Snape aus dem Büro traten, hielt ich ihn noch am Arm fest, bevor er weggehen konnte. „Danke dafür, dass du immer für mich da bist und dir auch Sorgen machst. Ich weiß, dass es sicher nicht leicht für dich war Mamas Tod mitanzusehen.“ Doch als ich sah, dass er bei dem Wort „Mama“ kaum merklich zusammenzuckte, fügte ich noch hinzu: „Danke, Papa.“ Nun lief ich so schnell es ging zum Gryffindor-Turm und huschte in den Schlafsaal, ohne mich noch einmal umzudrehen. So konnte ich allerdings auch nicht sehen, wie Snape erst geschockt dastand, dann lächelte und sich schließlich auf den Weg zu seinen Privaträumen machte.

    6
    Danke fürs Lesen und ihr könnt wie immer gerne einen Kommentar da lassen! Viel Spaß noch und bis dann! ;)

Kommentare (110)

autorenew

Cecilia Heart (37391)
vor 21 Tagen
Hat sich erledigt. Hab deinen Account gefunden.😊
Cecilia Heart (37391)
vor 21 Tagen
Hast du eigentlich Wattpad? Wenn ja, lädst du die Geschichte da auch hoch?
Lilian Skywalker ( von: Lilian Skywalker)
vor 413 Tagen
Es heißt zwar:" Nein, ich bin dein Vater " aber trotzdem ist es total ähnlich. :-D
Kerstingarde 1611 (74167)
vor 417 Tagen
@Aveline und @TheNewImperator Vielen Dank euch beiden!😊 Das mit der Ähnlichkeit ist mir gar nicht aufgefallen.😅
LG Kerstingarde 1611
TheNewImperator (20969)
vor 446 Tagen
Beim 2. Teil ist es so ähnlich wie:"Luke, ich bin
dein Vater!" also finde ich.
TheNewImperator (20969)
vor 446 Tagen
@Kerstingarde 1611
Du schreibst wirklich immer wieder die besten
Fanfictions, grosses Lob!
Aveline (62286)
vor 462 Tagen
Amazing! 😍☺️😄
Kerstingarde 1611 (64072)
vor 535 Tagen
@Ich eben Vielen Dank für deinen Kommentar! :) Jetzt bringt ihr mich sogar zum Heulen😢🙈 Ich hätte nie gedacht, dass die Geschichte so gut ist und so vielen Menschen gefällt.🙈
Ich eben (35823)
vor 535 Tagen
Ich meinte Stellen, sorry!
Ich eben (35823)
vor 535 Tagen
Ich musste, genau wie Caro, auch an manchen Szellen heulen, weil das einfach so herzzerreißend geschrieben war. Mach weiter so!
Kerstingarde 1611 (08814)
vor 539 Tagen
@Caro Ja mache ich, aber zuerst muss ich noch meine zweite ff fertig schreiben😅🙈 Ich hoffe, du verstehst das. Danke für den Kommentar! :)
LG Kerstingarde 1611
Caro (93436)
vor 545 Tagen
deine ganze ff war voll schön ich musste öfters mal heulen😭😭schreib weiter ja?
Kerstingarde1611 (05687)
vor 555 Tagen
Danke an alle für eure Kommentare!😍 Ihr seid echt süß! Ich werde weiterschreiben, wenn ich eine andere FF fertig habe. Das könnte aber noch etwas dauern. Sorry.🙈Aber vielleicht lest ihr sie euch ja mal durch. Der Anfang müsste demnächst erscheinen. Sie heißt: Wer bist du wirklich?
Vielen Dank für alles!
LG Eure Kerstingarde 1611
Peeves (91102)
vor 556 Tagen
Uiii supi gemacht ich bin so beeindruckt von deiner Leistung und eine gute Film Kenntnis hast du auch noch💜💖
Peeves (84914)
vor 556 Tagen
Soll cool ich eine es toll dass du so Schreibst dass man unbedingt wissen will wie es weiter geht mir fällt nichts verbesserungs würdiges ein 👍👌
dracheneule (88168)
vor 557 Tagen
So schön geschrieben. Ich bin sprachlos!😶😮
lily (59259)
vor 558 Tagen
BitteBitteBitte schreib weiter
Ginny05 (59195)
vor 559 Tagen
BitteBitteBitteBitte schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
lily (83958)
vor 559 Tagen
Bitte schreib weiter
Bella Lestrange (13869)
vor 560 Tagen
Ich kanns nicht beschreiben, meine Lieblingsff.