Vom Schicksal zusammengeführt Teil 10

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1 Kapitel - 4.987 Wörter - Erstellt von: Yukiyuriyumi - Aktualisiert am: 2015-06-25 - Entwickelt am: - 1.593 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Karin ist eifersüchtig auf Yuki! Was sie wohl vorhat, um Yuki von der Gruppe zu trennen?
Kapitel 10: Kämpfe, Yuki!

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    Yukis Sicht:"Verstehst du? Kameko will diesen Itachi retten. Nur leider hat sie diese schwachsinnige Idee, dass sie dich dafür töten müsste.&q

    Yukis Sicht:

    "Verstehst du? Kameko will diesen Itachi retten. Nur leider hat sie diese schwachsinnige Idee, dass sie dich dafür töten müsste.", erzählte ich Sasuke. Sasuke drehte sich etwas von mir weg und starrte auf die Landschaft. Ich beugte mich etwas zu ihm, um ihn anzusehen. Ich versuchte ihn mit einem Lächeln aufzuheitern.
    "Vielleicht könntest du dieser Kameko das nächste Mal einfach versichern, dass du nicht vor hast, jemanden umzubringen, dann würde sie bestimmt uns in Ruhe lassen und...", ich sah ihn an und wartete auf eine Antwort.
    Aber er hielt seine Augen geschlossen und sagte immer noch kein Wort.
    "Sasuke...Sag mir, wie du darüber denkst. Ich kann dir nicht helfen, wenn du etwas über Kameko weißt, was du mir nicht erzählen willst.", versuchte ich ihn zum Reden zu bringen. Er öffnete seine Augen und sah mich etwas geknickt an. Was ging bloß in ihm vor?
    "Yuki...Itachi ist die Person, zu der du mich bringen sollst. Damit ich ihn töten kann.", sagte er ernst. Meine Augen weiteten sich.
    "Wieso...Wieso willst du ihn umbringen? Nenn mir den Grund!", schrie ich ihn fassungslos an. Er schaute mich auf einmal so hasserfüllt an, was mich erschreckte. "Frag mich das nicht noch einmal! Das geht dich nichts an!", herrschte er mich an. Er wartete auf keine Erwiderung von mir und ging zum Lager zurück.
    Ich hatte ihn noch nie so erlebt. Ich wusste zwar nicht, aus welchem Grund er Itachi töten wollte. Aber ich war mir sicher, dass es bestimmt ein schlimmer Grund war...

    Ich kehrte ebenfalls zum Lager zurück. Die Anderen hatten bereits alles zusammengepackt. "Yuki, nimm deine Tasche. Sasuke hat die Pause beendet, das Versteck ist nur noch ein paar Meilen entfernt.", sagte Suigetsu und übergab mir meine Tasche. Ich schaute zu Sasuke rüber, aber er würdigte mich nicht mal eines Blickes. Na toll, Yuki! Mit deiner mitfühlenden Art hattest du etwas übertrieben. Sasuke hasste mich bestimmt, so wie ich ihn vorhin angeschrien hatte...
    "Geht es dir gut?", riss mich Suigetsu aus meinen Gedanken. Ich nickte ihm lächelnd zu.
    "Wir gehen weiter! Bis zum Versteck werden jetzt keine Pausen mehr eingelegt!", befiehl Sasuke monoton und sprang voraus.
    Suigetsu sprang schnell hinterher. Karin, die mir kurz ein falsches Lächeln zuwarf, sprang ebenfalls los. "Hey, wartet auf mich!", rief ich und lief in die Richtung in der sie verschwunden waren. Ich stolperte und fiel nach vorne. Verdammt! Mein Körper war noch vom Training geschwächt. Die Anderen waren nicht mehr zu sehen. Ich rappelte mich hoch und wischte mir den Dreck von der Wange. Sie ließen mich wirklich einfach zurück...
    Eine Träne rollte von meiner Wange runter. Ich fühlte mich, als sei ich einfach entsorgt worden. Warum machte das Sasuke mit mir? War das die Strafe, weil ich mich in sein Vorhaben einmischen wollte? Ein Schluchzen konnte ich nicht länger unterdrücken. Einen kleinen Moment sah es so aus, als ob er sich wirklich um mich sorgen würde... Und jetzt, ließ er mich einfach zurück? Wahrscheinlich war ihm gar nicht aufgefallen, dass ich nicht hinterher kam. Und wenn doch, wäre es ihm egal!
    Ich wollte nach Hause...
    Aber...Sasuke hatte noch den Schicksalkristall! Ich wischte mit der Hand über mein Gesicht. Ohne meine Halskette konnte ich zurück! Dabei hatte ich Katsuro versprochen, dass ich so schnell wie möglich zurückkommen würde! Ich zog meine Augenbrauen zusammen und starrte in den Wald. Wenn Sasuke dachte, er könnte mich einfach so loswerden...Nein, diesen Gefallen machte ich ihm nicht. Ich hatte nichts Unrechtes getan, dass er mich so behandelte! Ich würde zu gern sein Gesicht sehen, wenn ich vor ihm im Versteck ankommen würde...
    Ich nahm meine Schriftrolle und hielt sie vor mich hin.
    "Isanagi, ich brauche einen Drachen, der sehr schnell fliegen kann!", sagte ich und warf die Schriftrolle hoch.

    Sasukes Sicht:

    Ich warf einen Blick über die Schulter. Vielleicht hätte doch lieber mit ihr reden sollen... Nein, ich musste ihr begreiflich machen, dass ich mich keiner von meiner Rache abhielt! Nicht mal sie...
    Außerdem hatte Karin mir versichert, dass sie am Lager auf uns warten würde.
    "Und du bist dir absolut sicher, dass wir sie alleine lassen können?", fragte Suigetsu den Medizinninja.
    Karin gab einen Seufzer von sich. "Aber ja, dass hatte sie sogar selbst vorgeschlagen! Sie war noch erschöpft von dem Kampf. Ich fragte sie, ob sie dann nachkäme. Aber sie bestand darauf, auf uns zu warten.", wiederholte Karin sich.
    Ich konnte Suigetsus Blick im Rücken spüren. "Was meinst du dazu, Sasuke?", fragte er.
    "Wenn sie selbst darauf bestanden hatte, ist es in Ordnung.", gab ich Karin recht. Obwohl mich Es schon etwas beunruhigte... Es klang nicht nach Yuki... Vielleicht wollte sie auch einfach zurückbleiben, um für sich zu sein...
    Ich war ihr gegenüber nicht besonders fair gewesen. Sie konnte nichts dafür, dass ich ihr von Itachi noch nicht erzählt hatte. Aber sowieso war sie am Lager besser aufgehoben, als im Versteck. So wie mir Karin bestätigte, waren zahlreiche Gefangene noch dort und keine Gewöhnlichen... Meine Aufmerksamkeit richtete sich zum Himmel. Da flog doch gerade etwas vorbei. Aber die Sonne blendete mich, sodass ich nicht erkennen konnte was es war. Ich könnte schwören, dass ich gerade eine weiße Schlange am Himmel gesehen hatte. Aber dort war nichts mehr...
    Es würde noch einen Augenblick dauern, bis wir am Versteck eintrafen.
    Komisch, ich hatte auf einmal ein merkwürdiges Gefühl...

    Yukis Sicht:

    "Ohhh, unglaublich! Von hier oben, hat man einen tollen Ausblick!", staunte ich.
    Ich betrachtete die Wälder und Berge, die ich über dem Horizont ragten. Der Wind wehte mir das Haar vom Gesicht. Es war anders, als ich mit Sasuke flog. Wahrscheinlich war es einfach die Überraschung gewesen, die mir damals Angst einjagte. Aber wenn ich mit Izanami flog, hatte ich keine Angst mehr. Ich vertraute ihr.
    Das ist wohl dieses Band zwischen Mensch und Tiergeist...
    Dann beugte ich mich nach unten, zu dem weißen Drachen auf dem ich saß.
    "Und wie schnell du fliegen kannst, Izanami!", lobte ich sie.
    Der Drache schaute zu mir hoch und erwiderte: " Es freut mich, dass ich meiner Meisterin dienen kann!"
    "Meisterin schmeichelt mir zwar, aber ich bevorzuge, Yuki genannt werden.", sagte ich zu ihr.
    "Wie ihr wünscht, Yuki! Isanagi hatte recht, was euch betrifft.", meinte sie auf einmal. "Du meinst mit 'Nichtsnutz ohne Talent'?", fragte ich sie mit gesenkten Augen. Izanami warf mir einen undefinierbaren Blick zu. Dann richtete sie sich wieder nach vorne.
    "Das hatte er auch gesagt. Aber eigentlich meinte ich, was er danach noch erwähnte.", sagte sie.
    Diesmal war ich es, die sie fragend ansah. "Was meinst du?".
    "Naja, dass ihr das komplette Gegenteil von unseren früheren Meister seid...", gab sie etwas geknickt von sich.
    Was meinte sie damit? Ich hätte sie zu gern gefragt, was meine Vorgänger für einen Charakter hatten... Aber als ich die Traurigkeit in ihrer Stimme wahrnahm, ließ ich es auf sich beruhen.
    "Unter uns spüre ich eine große Ansammlung von Chakren. Yuki, soll ich euch dort absetzen?", fragte sie mich.
    Das war wohl das Versteck... Ob die Chakren zu Sasuke und den Anderen gehörten? Schade, eigentlich wollte ich vor ihnen eintreffen...
    Ich widmete mich Izanami wieder zu, die auf eine Antwort wartete.
    Ich nickte ihr zu und in dem Moment stürzte sie wie ein Wasserfall nach unten.
    "Aaaaahh", schrie ich und hielt mich an ihr fest.

    Kurz vor dem Boden schlug sie noch einmal mit den Flügel und landete sanft.
    Ich rutschte von ihr runter und versuchte mich auf den Beinen zu halten.
    Man, war mir schwindelig! Meine Beine waren Pudding, weshalb ich mich lieber auf den Boden setzte.
    Izanami fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Ich lächelte und wedelte mit der Hand vor mich.
    "Yuki?", fragte sie mich.
    "Es geht schon wieder. Aber könntest du mich das nächste Mal vorwarnen, bevor du einfach so einen Absturz am Tag hinlegst? Trotzdem danke, dass du mich hierher gebracht hast. Du kannst jetzt gerne zurück in die Schriftrolle...", sagte ich erheiternd von mir.
    "Yuki...", versuchte Izanami wieder. Worauf wollte sie mich aufmerksam machen? Ich drehte mich um und riss die Augen auf.
    Vor uns standen unzählige Monster und starrten uns an.
    Ich ging ein paar Schritte zurück und lehnte mich an Izanami an. Ja, das hier war das Versteck. Aber die Chakren gehörten nicht zu Sasuke und den Anderen. Nein, sie gehörten zu Oroshimarus Experimente, die mich bedrohlich musterten.

    Einer von ihnen kam aus der Masse hervor und stellte sich etwas weiter vor uns. Izanami knurrte ihn an, aber er schreckte nicht einmal zurück.
    Was sollte ich jetzt tun? Diese Kerle waren DEUTLICH in der Überzahl.
    Mir kam der Gedanke auf Izanami zu springen und zu flüchten. Aber ich glaubte, dass es dafür bereits zu spät war. Und wenn ich mir Izanami anschaute, dann wusste sie das auch.
    Ich atmete langsam aus und drückte mich von Izanami weg. Sie drehte überrascht ihren Kopf zu mir.
    "Izanami, du musst in die Schriftrolle zurück! Im Moment kannst nur du flüchten...", sagte ich leise.
    "Und meine Meisterin einfach in Stich lassen? Ich glaube eine größere Schande gibt es für uns Drachen nicht...", sagte sie eisern.
    Ich wollte erwidern, dass sie gefälligst gehorchen soll.
    Als einer der Gefangenen lachend auf uns zusprang. Izanami stellte sich vor mich. Sie wollte doch nicht... Seinen Angriff abwehren, oder?
    'Yuki', sagte ihre Stimme in meinem Kopf. Ich blickte sie überrascht an. War das etwa eine Fähigkeit von ihr?
    'Yuki, was ich vorhin meinte... Ja, du bist das Gegenteil von meinen früheren Meister. Du bist nett, mutig und liebenswert. Du wirst noch in Zukunft einiges erreichen... das waren Isanagis Worte. Und da wir uns einen Blutschwur gaben. Ist es für mich eine Ehre, dich mit meinem Leben zu schützen...'
    Ich fühlte, wie ich anfing zu weinen. Das war das erste Mal, dass ich in dieser Welt ein Kompliment für meine Persönlichkeit bekam.
    Ich schloss meine Augen. Ich hörte das Lachen des Gefangenen, der auf Izanami zu schnellte.
    Meine Haare fingen an zu schweben. Ich kreuzte die Arme über meine Brust und konzentrierte meine Chakra. Dann riss ich die Augen auf.
    Der Gefangene wurde von meinem Chakraschutzschild zu den Anderen zurückgeschleudert. Die anderen Gefangenen blickten überrascht auf die hellblaue Kugel, die Izanami und mich schützte.
    Ich konnte es selbst nicht glauben! Mein Chakra hatte sich von der einen auf die andere Sekunde wieder erholt.
    Das war die letzten Male auch so gewesen... Woran das wohl lag? Aber das musste ich auf später verschieben.
    Die Gefangenen kamen auf uns zu. Der Schutzschild wurde auch schwächer. Ich konnte ihn nicht mehr lange aufrechterhalten. Aber es reichte, um auf Izanamis Rücken zu springen. Sie breitete ihre Flügel aus. Die Gegner sprangen, wie der erste, auf uns zu. Ich sah erschreckt nach oben. Izanami schaffte es nicht rechtzeitig!
    Doch zu meiner Überraschung brauchte sie nur ein Flügelschlag um zu entkommen. Sie schoss so schnell nach oben, dass ich mich an ihr festhalten musste.
    Ein paar Meter über die Gefangene blieb sie in der Luft.
    Ich holte meinen Metallstab aus der Beintasche und fuhr sie raus.
    "Du willst kämpfen?", fragte Izanami überrascht. "Ja, selbst wenn wir fliehen würden. Wir wissen nicht, ob sie uns vielleicht verfolgen würden.", gab ich ihr zum Bedenken.
    Sie nickte und schaute wieder zu den Gefangenen.
    Sie sprach weiter in meinen Gedanken.
    'Es sind sehr viele Gegner, hast du eine Strategie?', fragte sie mich.
    Ich schüttelte meinen Kopf.
    'Na gut, zu aller erst brauchen wir Hilfe. Du solltest Isanagi dazu rufen! Ich kann nur vom Himmel aus angreifen. Am Boden bin ich nicht zu gebrauchen. Aber Isanagi hat sehr viel Erfahrung im Kämpfen, egal in welchem Umfeld. Du könntest mit Isanagi am Boden kämpfen und ich gebe euch Rückendeckung!', plante sie.
    Ich holte die Schriftrolle aus der Tasche.
    "Das ist einer sehr gute Idee, Izanami!", lobte ich sie.
    Ich rief Isanagi dazu. Als der Rauch sich verzog, kam der schwarze Drache zum Vorschein. Er schaute zuerst auf die Gefangenen runter.
    "Verdammt noch einmal, Mondauge! Was hast du wieder...", rief er erst mal genervt. Aber hielt inne, als er seinen Kopf zu mir hob. Was hatte er? Wieso hörte auf zu meckern?
    "Hallo, Isanagi!", sagte Izanami zu ihm.
    Was war das? Wurde Isanagi etwa rot?
    "Hallo Izanami. Meisterin, wie kann ich ihnen dienen?", fragte er höflich. Hääää? Mein Mund blieb mir offen stehen. Hatte er mich gerade Meisterin genannt? Und hatte er mich gefragt, wie er mir dienen konnte?
    Er blickte verlegen zur Seite. Ich schaute von Izanami wieder zu ihm. Aahhh, jetzt verstand ich!
    So wie es aussah, hatte er sich der grimmige Drache etwas in Izanami verguckt. Ich fing an zu grinsen.
    Man war das süß! Ich sollte wohl öfters Izanami rufen, damit Isanagi netter zu mir war! Als ob er den Gedanken gehört hätte, schaute er mich verärgert an.
    Ich wurde er wieder ernst und sprang von Izanami runter. Isanagi reagierte schnell und fing mich im Flug auf.
    "Kannst du mir nicht einfach sagen, dass ich dich fangen soll, Mon...Äh, Meisterin!", sagte er mir zähneknirschend. Lächelnd neigte ich meinen Kopf zu ihm.
    "Keine Sorge, dein kleines Geheimnis ist bei mir gut aufgehoben!", sagte ich und zwinkerte ihm zu.
    Er sah mich zwar wütend an, drehte aber dann seinen roten Kopf wieder auf die Gefangenen.
    "Also werden wir unten kämpfen und Isanagi greift sie von oben an.", fasste er auf. "Ja, das hast du gut erkannt", lobte ich ihm im zuckersüßem Ton und streichelte seinen Kopf. Ich konnte einfach nicht widerstehen!
    "Hör auf damit!", murmelte er gereizt.
    Ich konzentrierte mich wieder auf die Gefangenen. Isanagi flog runter und spie Feuer. Die Gegner wichen dem Feuer aus. Ich sprang von Isanagi runter, als er an ihnen vorbei flog. Ich konzentrierte Chakra in meinen Füßen.
    Dabei versetzte ich einen Gefangenen einen Tritt auf den Kopf, der ihn gleich in den Boden rammte. Bereits nach meiner Landung griffen mich drei gleichzeitig an. Ich überkreuzte meine Arme und aktivierte mein Schutzschild. Der Schild wehrte sie ab, sodass ich einen von ihnen mit meinen Stab einige Hiebe versetzten konnte. Er ging zu Boden. Ich wollte auf den nächsten zurennen, als mich einer von hinten angriff. Ich fiel nach vorne und überschlug mich.
    Mein Stab landete klirrend neben mir.
    Ich hob meinen Kopf und sah den Angreifer über mir. Er lachte und holte aus. Plötzlich kam eine starke Windböe auf, die ihn fortwehte. Ich rappelte mich auf und sah Izanami, die die Windböen verursachte und ihre Gegner wegblies.
    Danke, Izanami!
    Ein weitere Gefangene kam auf mich zugerannt. Für einen Schutzschild reichte die Zeit nicht aus. Weshalb ich versuchte seinen Angriffen auszuweichen. Ich ließ mich auf den Boden fallen und schwang mein Bein so, dass er rückwärts hinfiel. Isanagi landete hinter ihm und trat ihn mit seinem Schweif weg. Ich hob meinen Metallstab auf, als weitere Gegner uns umzingelten. Es waren zu viele! Ich warf einen Seitenblick zu Isanagi, der mit anderen Gefangenen beschäftigt war.
    Und auch Izanami sah ich am Himmel nicht mehr.
    Die Gegner hielten etwas weiter vor mir an. Sie standen einfach nur da und grinsten mich widerlich an.
    Worauf warteten sie?
    Ein Schrei von Isanagi ließ mich herumfahren.
    "Isanagi!", schrie ich entsetzt. Ein Monster, dass Wie ein Löwe aussah, biss ihm in den Rücken. Izanami flog runter um ihm zu helfen, wurde aber von einem anderen Gefangenen angegriffen.
    'Nein', hallte es nur durch mein Kopf.
    Wegen mir steckten die Beiden jetzt in der Klemme! Ich zog meine Schriftrolle aus der Tasche und rief sie zurück. Sie lösten sich in Rauch auf und verschwanden. Ich schnürte die Schriftrolle wieder zu und packte sie in die Tasche. Die Gefangenen versammelten sich um mich. Ich konnte nichts mehr tun...
    "So jetzt fällt dir wohl nichts mehr ein!", schrie einer und schnellte auf mich zu. Ich kniff die Augen zusammen. Plötzlich packte mich jemand um die Hüfte. Ich schlug die Augen auf und sah ein Katana in den Gefangenen stecken, der mich angreifen wollte.
    Ich drehte mich um und sah in Sasukes Gesicht. Sein Blick war auf den Gefangenen gerichtet, welchen sein Katana ihn durchbohrte. Der Mann ging zu Boden. Sasuke hielt mich immer noch fest. Ein Wind wehte zwischen uns und den Gegner. Mein Blick ruhte immer noch auf ihm. Ich dachte... Ich hatte nicht erwartet, dass er mich retten würde. Aber dennoch fühlte ich Erleichterung in mir.
    Er ließ mich los und hielt sein Katana vor sich. "Ihr seid also aus dem Versteck ausgebrochen.", stellte er fest.
    "Dir haben wir also unsere Freiheit zu verdanken. Aber glaube nicht, dass wir dich jetzt verschonen werden.", sagte einer von ihnen.
    Sasuke lief nach vorne und kämpfte sich durch. Dann sah ich Suigetsu, der sich ebenfalls mit den Gefangenen beschäftigte. Ich sank erschöpft auf die Knie. Noch immer konnte ich nicht fassen, dass Sasuke mir schon wieder das Leben gerettet hatte...

    Nach einigen Minuten war es vorbei. Das ganze Feld war voller besiegten Menschen. Mittendrin waren Sasuke, Suigetsu, Karin und ich. Sasuke führte sein Schwert wieder in die Scheide. Ich stand auf, als er auf mich zukam.
    Er blieb vor mir stehen und schaute mich mich gleichgültig an.
    "Was hast du dir dabei gedacht? Einfach vorzugehen und dich auf einen Kampf einzulassen? Wären wir nicht rechtzeitig hier gewesen, dann wärst du jetzt Tod!", machte er mir Vorwürfe. Ich schaute ihn überrascht an. Wieso sagte er so was? Er war doch derjenige, der mich vorhin zurückgelassen hatte! Oder... hatte ich etwas nicht mitbekommen? Sein Ton wurde lauter. "Wieso antwortest du nicht? Ich verstehe das nicht, warum bist du hier, wenn du Karin sagtest, dass du auf uns warten würdest?", fragte er mich wütend. WAS soll ich gesagt haben?
    Ich neigte meinen Kopf zur Seite, um Karin anzusehen. Sie hielt mit geschlossenen Augen, den Kopf weggedreht. Meine Augen verengten sich. So war das also! Sie hatte behauptet, dass ich freiwillig zurückbleiben wollte. Deshalb hatten die Drei nicht auf mich gewartet.
    Ich sah wieder zu Sasuke. Er hatte mich also gar nicht im Stich gelassen! Normalerweise sollte ich froh darüber sein. Aber irgendwie machte es mich wütend, weil er Karins Worte Glauben geschenkt hatte. Er hätte es mir auch selbst sagen können, dass hier Monster rumliefen, mit den ich nicht alleine fertig werden könnte! Aber der Gedanke war absurd...Wieso hätte er das tun müssen?
    Ich hob meine Hände und zwang mich zu einem Lächeln.
    "Ja, richtig. Aber... Ich hatte mich umentschieden. Ich wollte euch einholen. Doch dummerweise war ich vor euch hier. Und so kam es zum Kampf...", versuchte ich mich raus zureden. Sasuke hob eine Augenbraue hoch, so als würde er es mir nicht ganz abkaufen. Selbst Karin sah mich überrascht an. Sie hatte wohl fest damit gerechnet, dass ich sie verpfeifen würde. Ich wusste selbst nicht, warum ich das behauptete. Egal was der Grund war, Sasuke würde es sowieso nicht interessieren. Seine Reaktion wäre genau dieselbe. Es änderte auch nichts mehr. Sein Blick wurde plötzlich weich, was mich verwirrte. Aber im nächsten Moment schloss er seine Augen. "So, wenn wir das geklärt hätten. Würde ich vorschlagen, dass wir jetzt diesen Juugo holen. Ich meine, deshalb sind wir doch hier, oder nicht?", meldete sich Suigetsu zur Wort. "Wie gesagt, halte ich das für keine gute Idee", sagte Karin, "diese Gefangenen konnten ihre Kräfte noch kontrollieren. Juugo kann es nicht! Wenn er wütend wird, richtet er Schaden in seinem Umfeld an."
    "Ja, aber gerade diese Stärke brauche ich.", warf Sasuke ein und ging auf das Versteck zu. Damit war wohl die Diskussion beendet. Karin und Suigetsu liefen ihm nach. Ich sah auf meine Tasche, ob es denn Beiden wohl gut ginge? Es war meine Schuld, dass Isanagi und Izanami verletzt wurden. Dabei wollten sie mich bloß beschützen... Und ich Idiotin, hatte mich für den Kampf und nicht für die Flucht entschieden! Ich hätte sie zu gern gerufen, um mich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen. Aber ich hatte Angst, dass sie mich vielleicht verachten würden...

    Im Versteck angekommen, sollte uns Karin den Weg zur Juugos Zelle zeigen. Ich und Suigetsu liefen vor Sasuke und Karin. Ich wusste, dass Sasuke mich anschaute. Aber ich drehte mich weder um, noch sagte ich ein Wort. "Du hast dich nicht schlecht gehalten.", sagte Suigetsu auf einmal. "Wovon sprichst du?", fragte ich ihn verdutzt. Er lächelte mich an. "Der Kampf vor dem Versteck. Du müsstet noch an deiner Technik feilen, aber ansonsten war es nicht schlecht.", gab er mir als Kompliment. Ich lächelte zurück. "Findest du? Aber...", ich senkte meine Stimme, "meine Drachen wurden verletzt. Das ist meine Schuld."
    "Ich nehme an, das sie deine vertraute Geister sind. Wunden gehören auch zum Kampf. Manchmal passiert es eben, dass jemand verletzt wird. Also hör auf dein Gewissen zu plagen. Außerdem hattest du sie rechtzeitig zurückgerufen. Das hätten andere Shinobi nicht getan.", sagte Suigetsu. Ich sah ihn von der Seite an. Ich wusste, was er meinte. Ich hätte auch die Drachen zurücklassen können, um zu flüchten. Aber sowas Feiges hätte ich nie getan. Irgendwie hatten mich Suigetsus Worte etwas aufgemuntert. Das sagte ich ihm auch. Er gab mir ein verschmitztes Lächeln.
    "Ach übrigens, als wir eintrafen, kam ein Windstoß der deinen Rock etwas hoch wehte. Ich wollte dir nur sagen, dass ich natürlich nicht hingeschaut hatte!", sagte er.
    Ich blieb stehen und zog mein Rock runter. "Waaas?", fragte ich entsetzt. Ich fühlte, wie meine Wangen brannten.
    "Ich sagte doch, dass ich nicht hingeschaut hatte. Aber ob Sasuke seinen Blick ab...", "Das will ich nicht hören!", unterbrach ich ihn schnell.
    Ich drehte mich nach hinten. "Waren Sasuke und Karin nicht gerade noch hinter uns gewesen?", fragte ich Suigetsu. Er drehte ebenfalls seinen Kopf überrascht um.
    Er ballte seine Hände zu Fäusten. "Diese Frau...", murmelte er fluchend.

    Sasukes Sicht:

    "Zu Juugos Zelle geht es hier lang.", sagte Karin, als sie mich in einem anderen Flur zerrte. Ich blieb stehen und löste mich aus Ihrem Griff.
    "Was soll das? Suigetsu und Yuki laufen in eine falsche Richtung!", fragte ich wütend. Sie drehte sich zu mir um und faltete die Hände vor sich.
    "Sasuke, ich kann Suigetsu nicht ausstehen! Und Yuki, dieses Mädchen ist vollkommen nutzlos! Wir brauchen sie auch nicht...", sagte sie beinahe flehend. Jetzt wurde mir auch etwas klar. "Du hattest gelogen! Yuki hatte dir niemals gesagt, dass sie zurückbleiben wollte. Du wolltest sie loswerden! Ich verstehe zwar nicht den Grund, warum Yuki da mitspielte. Aber das werde ich auch noch herausfinden...", sagte ich und ging ein Schritt auf Karin zu. Ich verengte meine Augen. Sie schaute mich unsicher an. "Aber solltest du so etwas noch einmal tun... Wirst du mich richtig kennenlernen! Ich habe dieses Team gegründet, also entscheide ich, wer nutzlos ist!", drohte ich ihr. Sie nickte nur Widerwillig.
    "Jetzt zeige mir, wo Juugo sich aufhält!".

    Yukis Sicht:

    Ein paar Minuten später standen Suigetsu und ich wieder in einer Sackgasse. Ich lehnte mich an der Wand und rutschte runter auf den Boden.
    "Ich dachte, du wüsstest in etwa wissen, wo sie abgebogen waren.", fragte ich Suigetsu. "Ja 'in etwa'", betonte er. Ich seufzte.
    Tja, da musste ich wohl Isano rufen... Während ich in meiner Tasche kramte, fiel mein Blick auf den Ring. Ach ja richtig, den hatte ich auch noch. Aber anscheinend wollte Sasuke nicht, dass ich zu ihm kam...
    Wieso? Wollte er etwa... mit Karin ALLEINE sein! Meine Fantasie ließ es etwa so ablaufen: Während die hinter uns liefen, zog Sasuke Karin leise in anderen Flur. Dann stemmte er sie gegen die Wand und küsste sie Leidenschaftlich...
    Ich ballte meine linke zur einer Faust. Dieser Frauenverführer! Zu schade, dass wir sie leider unterbrechen mussten. Wir können Ihnen ja später erzählen, wir hätten uns um ihr 'Wohlergehen' gesorgt...

    Der kleiner Drache Isano erschien vor uns. Suigetsu beugte sich zu ihm runter.
    "Du bist ja winzig. Yuki, wie soll der Kleiner hier uns helfen?", fragte Suigetsu und zeigte auf ihn runter. Isano flog hoch vor seinem Gesicht und schrie ihn an.
    "Hey, ich bin zwar noch jung, aber ich habe auch meinen Drachenstolz!".
    Ich musste anfangen zu lachen. Isano und Suigetsu drehten sich zu mir und schienen verwirrt zu sein.
    Ich kriegte mich wieder ein.
    "Da hat Isano Recht! Als ich ihn das erste Mal rief, hatte ich ihn auch unterschätzt! Aber...Es stellte sich raus, dass er eine ganz gute Nase hat.", gab ich lächelnd von mir. "So ist das also.", verstand Suigetsu.
    Isano flog zu mir und musterte mich von Kopf bis Fuß. "Du scheinst in Ordnung zu sein, Meisterin!", sagte Isano.
    Ich fragte ihn, was er meinte. "Na, wegen dem Kampf! Izanami und Isanagi waren furchtbar wütend, als sie zurückkamen. Naja, wütend war nur Isanagi. Izanami schmollte eher.", antwortete er mir.
    Mein Blick lag traurig auf der Schriftrolle. "Sie sind also wütend auf mich? Es war meine Schuld, dass ich sie in den Kampf verwickelt hatte. Sag mir, Isano, wie geht es den Beiden?", fragte ich ihn voller Reue.
    "Du machst dir um ihr Wohlergehen sorgen? Nein, Yuki! Sie sind wütend, weil du sie bevor der Kampf endete, in die Schriftrolle zurückgerufen hast. Als sie zurückkamen machten sie sich Vorwürfe, weil sie dich nicht beschützen konnten. Wir dachten bereits alle, dass du...du", begann er zu stottern. Auf einmal drehte sich Isano weg und fing an zu weinen.
    "das ich Tod bin? Sasuke und die Anderen kamen noch gerade rechtzeitig und retteten mich. Mir geht's es gut, also bitte weine nicht, okay?", versuchte ich ihn zu beruhigen. Ich zog meinen kleinen Drachen in die Arme und tätschelte ihm den Rücken. Als ob ich ein Kind trösten würde. Nachdem sich Isano einigermaßen beruhigt hatte, ließ ich ihn los.
    "Bitte verrate nicht den Anderen, dass ich kurz einen Schwächeanfall hatte.
    Aber du bist so nett zu uns, dass ich froh bin, dich als meine Meisterin zu haben. Die Anderen, die du noch nicht beschworen hattest, sind ganz schön gespannt auf dich und wollen dir auch dienen.", sagte er voller Stolz.
    Ich rieb mir etwas verlegen den Kopf. "Ach...Wirklich? Ich bin auch ganz aufgeregt, die Anderen kennenzulernen!", sagte ich ihm lächelnd, "Aber das muss wohl jetzt etwas warten... Könntest du uns zu der Person führen, der meinen Geruch an sich trägt?"...

    Fortsetzung folgt ;)

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2015-06-22
407D
Naruto

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