Nie wieder

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2 Kapitel - 938 Wörter - Erstellt von: Hogwarts & manga fan - Aktualisiert am: 2015-06-21 - Entwickelt am: - 531 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Alles ist dunkel. Es ist Totenstill. Das einzige an das ich mich erinnern kann sind diese zwei Wörter: Nie wieder. Die Stille ist erdrückend, wie ein Stein liegt sie auf meiner Brust und scheint mir die Luft abzuschnüren, die Dunkelheit liegt wie ein Schwarzer Mantel um mich. Wo bin ich? Angestrengt denke ich nach, ich wusste nicht wo ich war, wusste nicht wie ich hierhergekommen war, wusste nicht einmal meinen Namen oder mein Alter. Das einzige was ich wusste war das ich irgendwas nie wieder machen wollte, bloß was? Die Stille war nicht mehr so erdrückend wie zu beginn, sie war schon fast angenehm aber die Dunkelheit machte mir Angst. Ich hatte absolut kein Zeitgefühl, wie lange lag ich schon hier? Lag ich überhaupt? Nicht einmal das wusste ich. Jetzt viel mir auf, das ich nicht einmal wusste wie ich aussah, ich wollte mein Haar berühren aber meine Hand gehorchte nicht. Langsam wurde es mir unheimlich, ich wollte hier weg! Ich öffnete meinen Mund um Hilfe zu rufen, kein laut kam über meine Lippen. Ich hatte nicht einmal eine Stimme. Aber seltsamerweise beunruhigte mich das nicht, als wäre es schon immer so gewesen. Ich hatte es satt, ich wollte hier Weg! Wie als hätte irgendwas auf diese Worte, Nein auf diese Gedanken, gewartet, Wurde es heller. Ein leichter Schimmer weit weg von hier wurde immer Heller, war das ein Tunnel? Jetzt schien leben in alles zu kommen, ich hörte Geräusche, ein Knirschen und einen leisen Fiepton, es beunruhigte mich überhaupt nicht. Das Licht kam näher, wurde immer heller und langsam erkannte ich das ich in einer seltsamen Karre lag die Knirschend über rostige Gleise fuhr. Warum hatte ich vorhin nichts gehört? Ich setzte mich auf und schaute dem Licht entgegen, erst nach einer Weile merkte ich, dass ich mich gerade bewegt hatte, zuvor hatte es ja nicht funktioniert. Reflexartig fasste ich mein Haar an es war lang, seidig und glatt in dem schwachen Licht konnte ich meine Haarfarbe erkennen, so silbrig wie der Mond. Augenblicklich fragte ich mich, was ich für eine Augenfarbe habe. Ich schaue mich nach einem Spiegel um, obwohl ich wusste das das absurd war, wo sollte hier bitte schön ein Spiegel sein? Mittlerweile war es heller geworden und das Licht schimmerte im Metall des kleinen Karrens. Plötzlich bemerkte ich auf dem Metall eine Bewegung. Neugierig schaute ich genauer hin, ich hatte absolut keine Angst, und stellte fest das es mein eigenes Spiegelbild war, es war zwar alles in einem Metallenem Silber, aber zumindest wusste ich jetzt wie ich aussah. Ich hatte ein schmales, ovales Gesicht, normal große Augen mit vollen Wimpern, eine Stupsnase mit Sommersprossen und einen kleinen Mund. In diesem Moment hatte die seltsame Karre das Tor erreicht.

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    Für einen Moment war ich geblendet, als sich meine Augen an das Licht gewöhnt hatten, stellte ich fest dass ich jetzt durch einen schönen und hellen Buchenwald fuhr. Neugierig schaute ich mich um und konnte nicht genug kriegen. Überall waren die unterschiedlichsten Tiere in den verschiedensten Arten, mehr als die Hälfte war mir völlig fremd. Es gab Rehe, Amseln, Hasen, sogar eine Eule saß auf einem Ast und schaute verschlafen zu mir herunter. Dann gab es die verschiedensten Affenarten, seltsame Vögel, bunte Füchse und jede Menge bunte Schmetterlinge. Sogar ein Rudel Wölfe und ein Luchs sah ich im Wald, doch ich hatte nicht einmal vor denen Angst. Angst war für mich ein Fremdwort, das einzige was ich hatte war Neugier, Neugier im Überfluss. Ich schaute wieder nach vorne und erkannte blauen Himmel, das war das erste Mal das ich Himmel sah. Aufgeregt rutschte ich an den vorderen Rand des Karrens und stieß dabei ein Stapel Dosen um, der scheppernd zu Boden krachte. Erschrocken hielt ich inne, erst jetzt stellte ich fest dass der ganze Karren mit dem seltsamsten Zeug vollgestopft war. Haufenweise Taue, zwei leere Benzinkanister, die Dosen die ich umgeworfen hatte, mehrere Stöcke, ein Messer, vier alte Gummireifen und einen abgewetzten, grünen Rucksack. Neugierig leerte ich den Inhalt des Rucksackes aus und staunte nicht schlecht über die hübschen Kleider die darin waren. Erst jetzt fiel mir wieder ein, das ich keine Ahnung hatte was ich trug. Ich schaute an mir herunter und war begeistert, ich trug ein schulterfreies, Weißes Oberteil, schwarze Hotpants und schwarze Ledersandalen, auf meinem Oberteil waren lauter silberne Perlen die im Licht glitzerten wenn ich mich bewegte. Ich schaute wieder auf die Kleidung aus dem Rucksack. Mehrere T-Shirts in verschiedenen Farben, ein weiteres Oberteil wie ich es gerade trug, einen Blauen und einen Weißen Pullover, Türkise, schwarze und weiße Hosen und zwei blaue lange Hosen, außerdem schwarze Stiefel und zwei Schwarze Lederjacken. Richtig edle Kleidung. Ich stopfte alles wieder in den Rucksack und hob das Messer auf, es war Silbern und hatte einen Weißen Schaft, außerdem hatte es eine silberne Hülle mit weißen Verzierungen. Begeistert stopfte ich es in ein Seitenfach des Rucksacks und warf diesen über die Schultern, ich hatte weder ein schlechtes Gewissen noch Angst. Erfreut blicke ich dem Himmel entgegen als meine seltsame Karre den Wald verlässt.

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