Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 25

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2 Kapitel - 1.109 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-06-16 - Entwickelt am: - 1.143 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nun ist sie endlich bei ihrem Bruder angekommen, doch weiß er mehr?

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Nichts und niemand konnte mich in meinen Träumen stören. Dort war ich sicher und vor allem war ich frei. Ich war frei wie ein Vogel und konnte gehen oder sogar fliegen wohin ich auch wollte. Nichts blieb in meinen Träumen vor mir verborgen, doch leider waren die Geheimnisse, die ich dort lüftete nicht die, welchen ich tatsächlich auf den Grund gehen wollte.
Gähnend blinzelte ich den hellen Sonnenstrahlen entgegen und streckte mich genüsslich. Hier war es warm und ich lag so gut, dass ich ernsthaft überlegte, ob ich wirklich aufstehen und mich umsehen wollte. Ich hob meinen Kopf und blickte mich erst einmal um. Niemand außer mir befand sich zurzeit in diesem Zelt. Jemand hatte mir ein weiches und äußerst bequemes Feldlager bereitete und mich darauf gebettet. Ich war mir sicher: Die Wachen hatten mich bis zu meinem Bruder getragen und nun war ich an meinem Ziel angelangt. Nein, nicht mein Ziel. Mein Ziel war Eldarion und niemand anders. Dies hier war nur eine weitere Rast auf meinem langen Weg zu ihm. Hoffentlich würde man hier über das Verschwinden Eldarions etwas mehr wissen, als mir Elras erzählen wollte.
Langsam setzte ich mich auf und erhob mich von meinem gemütlichen Lager. Nun war es an der Zeit meinen geliebten Bruder zu suchen und ihn um Rat zu fragen. Wo würde ich ihn wohl finden und wie lange würde die Suche dauern? Zögernd schritt ich durch den Zelteingang und wurde schon im nächsten Moment beinahe von einigen Männern mit Bögen umgerannt. Etwas verwirrt starrte ich ihnen hinterher. Befanden wir und etwa schon in einem Krieg? Waren wir schon mittendrin?

„Thallyá! Warum bist du hier?“ Legolas schien einerseits erfreut zu sein mich zu sehen, doch andererseits wütend, da ich mich Gefahr begeben hatte. Für ihn war ich immer sein kleiner Schützling gewesen, ein unerfahrenes Kind, welches sich niemals in Gefahr bringen durfte. Er war früher, vor Mutters Tod, immer da gewesen, nur um auf mich Acht zu geben. Legolas meinte immer, wenn ich ihn fragte warum, er müsse auf mich aufpassen, damit mich zartes Kind der Wind nicht davon trüge. Doch seitdem Mutter nicht mehr da war, um auf mich aufzupassen, war auch er nicht mehr da. Vater hatte ihn in andere Teile der Welt geschickt. Nur mehr selten hatte er Zeit für mich und meine Sorgen und Ängste. Ich hatte auf einen Schlag gleich beide meiner Beschützer verloren und stand nun alleine.

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