Memories from Yesterday

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4 Kapitel - 8.874 Wörter - Erstellt von: Lynnlovely - Aktualisiert am: 2015-06-15 - Entwickelt am: - 765 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Diesmal geht es um die Kingdom Hearts Charaktere und ist absolut fiktiv! Also sie hat nichts mit der originalen Story zu tun.

Ich will gar nicht zu viel verraten aber es geht um die Protagonistin Ruby, die nach Irland zieht um dort Game-Design zu studieren und sich bald so fühlt wie Alice im Wunderland...

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Normal DayIch saß noch immer in meinem Zimmer und arbeitete an meinen Skizzen. Auf meinem Schreibtisch lagen dutzende Blätter verstreut und zerknül
Normal Day

Ich saß noch immer in meinem Zimmer und arbeitete an meinen Skizzen. Auf meinem Schreibtisch lagen dutzende Blätter verstreut und zerknüllt. Mein Papierkorb platze aus allen Nähten und den Boden meines Zimmers hatte ich schon seit ein paar Stunden nicht mehr gesehen. Immer wieder radierte ich die Striche auf dem Papier aus und zog neue. Mein Gesicht war angespannt und meine Zungenspitze schaute ein Stück aus meinem Mund. Das tat ich immer wenn ich mich konzentrierte. Ich zeichnete meistens Menschen, Figuren aus meiner Phantasie. Jede Nacht träumte ich von neuen Personen die ich auf Papier bringen musste. Ich tat dies aber nicht einfach nur zum Spaß oder weil ich noch immer ein Traumtagebuch führte, Nein. Eher aus dem Grund, dass ich sie irgendwann zum Leben erwecken wollte. In Spielen, Animationen, ich wollte meine Phantasien für jeden sichtbar machen. Schon ewig hatte ich die Vision mein eigenes Spiel zu entwickeln und somit die Hoffnung meine Träume in den Griff zu bekommen. Ich hatte das Gefühl verrückt zu werden wenn ich sie nicht aus meinem Kopf bekomme und irgendwann in einer Psychiatrie enden würde. Gefesselt in eine enge weiße Jacke in einem kalten weißen Raum. Dann würde ich wirklich durchdrehen. Ich war so vertieft auf meine Zeichnung, dass ich nicht bemerkte wie mein Speichel aus meinem halb geöffneten Mund auf das Blatt tropfte. Als ich den nassen Fleck sah, wischte ich mir nur kurz mit dem Handrücken über die Mundwinkel und zeichnete wie besessen weiter. Draußen dämmerte es bereits und die ersten Vögel zwitscherten munter auf dem Baum vor meinem Zimmer. Ich zog einen letzten Strich und ließ mich zufrieden gegen meine Lehne des Schreibtischstuhls fallen. Den Bleistift warf ich einfach auf den Tisch und legte den Kopf in den Nacken. Eine Haarsträhne fiel mir ins Gesicht und ich pustete sie beiseite. Dann sah ich auf mein Blatt. Es war genauso geworden wie ich es wollte. Ich betrachtete den Jungen mit den stacheligen braunen Haaren und dem offenen Grinsen. Er trug eine Kette um den Hals an der eine silberne Krone baumelte. Mit der rechten Hand kratzte er sich am Hinterkopf und die andere hing schlaff hinunter. Seine Augen waren blau und ich hatte mir sehr viel Mühe gegeben sie so zu betonen wie ich sie im Traum gesehen hatte. Sie schimmerten wie das Meer das von der Sonne angestrahlt wird. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht und ich war wirklich zufrieden. Dann schaute ich auf die Uhr. Es war bereits 6 Uhr und eigentlich hätte ich diese Nacht wirklich zum Schlafen anstatt zum Zeichnen nutzen sollen. Ich seufzte und erhob mich aus dem Stuhl. Erst dann bemerkte ich die unglaubliche Unordnung die ich hinterlassen hatte. Gerade wollte ich mich bücken um die Blätter aufzuheben, flog meine Zimmertür auf. Meine große Schwester Mila stand in der Tür. Sie war ein bisschen größer als ich und hatte ihre roten Haare zu einem Dutt gedreht. Sie war wohl gerade erst aufgestanden, denn sie hatte noch ihre extra weite Boxershorts und ein ebenso übergroßes T-Shirt an auf dem groß der Spruch „Nobody is perfect, but me“ prangte. Ich musste schmunzeln, denn obwohl sie alles andere als hässlich war und eigentlich dieses Shirt mit Stolz tragen konnte, war die Tatsache dass sie gerade aus dem Bett gekrochen kam durchaus amüsant. Sie strich sich den Pony aus der Stirn und blinzelte mich an. Als sie mich in dem Chaos von blättern sah, hob sie die Augenbrauen und schüttelte den Kopf. „Ruby! Hast du wieder die ganze Nacht durchgemacht?“ fragte sie entsetzt und lehnte sich mit der Schulter in den Türrahmen. Ich lächelte leicht und zuckte mit den Schultern. Darauf schüttelte sie erneut den Kopf „Du bist wirklich verrückt...“ sagte sie mit einem Grinsen. „Es bleibt ja in der Familie“ antwortete ich frech und zwinkerte ihr zu. Dann begann ich die Blätter auf zu sammeln und Mila half mir dabei. „Hast du schon gepackt?“ fragte sie als sie den ersten Stapel auf den Schreibtisch stellte. „Nein, noch nicht.“ erwiderte ich und stellte meinen Stapel neben ihren. „Mom wird dich umbringen...“ kicherte sie und hob wieder die Brauen. „Das schaffe ich schon, so viel ist es ja nicht.“ winkte ich ab als ich die Stimme meiner Mutter durch das Haus schallen hörte. „Ruby!“ Mila legte den Kopf schief als würde sie sagen wollen „Siehst du!“ ich verdrehte die Augen und hob weitere Blätter auf. Wenige Sekunden nach dem ersten Warnruf hörte ich bereits die Schritte meiner Mutter auf der Treppe. Ich legte wieder Blätter in mein Regal und ließ mich rücklings auf mein großes Bett in der Mitte meines Zimmers fallen. Im gleichen Moment stand auch schon meine Mutter, perfekt gestylt in meiner Tür. Ihre langen blonden Haare fielen über ihre Brüste und umrahmten ihr schmales Gesicht. Sie war dezent geschminkt hatte aber ihre Lippen in einem dunklen Nudeton hervorgehoben. Meine Mutter war relativ jung als sie meine Schwester bekommen hatte, und auch nicht viel älter als ich dann da war. Manchmal war es mir schon fast peinlich, dass sie eine junge Mutter war und meine Kumpels sie immer mit ihren Blicken löcherten. Ich hob meinen Kopf ein Stück an um sie gerade eben sehen zu können „Was ist?“ sagte ich genervter als ich wollte und ließ den Kopf wieder in das Kissen fallen. Mila sah mich geschockt an und gab mir einen leichten Schlag auf meinen Oberschenkel. Ich blitzte sie böse an und formte mit den Mund ein „Au“ „Ruby Alice Cross“ Ich hasste es wenn sie mich bei meinen kompletten Namen ansprach... „In weniger als zwei Stunden müssen wir beim Flughafen sein und du hast anscheinend noch nicht mal gepackt.“ mahnte sie und kam auf mein Bett zu. Ich seufzte nur und starrte an meine Zimmerdecke. „Ruby!“ sagte meine Mutter nun lauter und zog mich an meinen Fußknöcheln von der Matratze. Mila musste sich ein Kichern verkneifen und hielt sich ihre Hand vor den Mund. „Pack deine Sachen und mach dich fertig.“ waren die letzten Worte meiner Mutter bevor sie aus meinem Zimmer verschwand. Wieder verdrehte ich die Augen und raffte mich auf. Ich ging zu meinem Schrank und streckte mich um meinen Koffer zu erreichen. Mila nahm ihn an und schmiss ihn auf mein Bett. Schnell schmiss ich meinen halben Kleiderschrank in den Koffer und nahm den zweiten Koffer unter meinen Bett um weitere Accessoires und meine Schminke darin zu verstauen. Nach einer halben Stunde war alles gepackt und ich ging, begleitet von meiner Schwester ins Badezimmer. Als ich in den Spiegel sah, erschrak ich kurz, denn man sah mir an dass ich nicht geschlafen hatte. Ich betrachtete mich prüfend im Spiegel, dann entfernte ich das restliche Make-up aus meinem Gesicht. Ich zog mich schnell aus und sprang unter die Dusche. Mila suchte währenddessen im Spiegelschrank nach ihrer Tagescreme und putze sich die Zähne. Ich brauchte nur 10 Minuten um mich kurz frisch zu machen und mich zu rasieren dann stieg ich wieder hinaus und wickelte mir ein großes weißes Handtuch um. Ich trocknete mich ab und löste meinen Messy-Bun. Meine ebenfalls roten Haare fielen in großen Locken über meine Schulter. Mit den Fingern kämmte ich sie etwas durch und schüttelte sie am Haaransatz etwas auf um sie aufzulockern. Dann putzte ich mir die Zähne. Danach ging ich zurück in mein Zimmer um mir meine Unterwäsche anzuziehen. Dann eine helle etwas zerfranste Hot Pans und ein, unter den Achseln sehr weit ausgeschnittenes graues Top mit einem Totenkopfprint das leicht bauchfrei war, darunter ein schwarzes Bandeautop. Ich zog noch schnell einen übergroßen beigen Cardigan mit Fransen an den Ärmeln und am unteren Saum über und schwang mich dann an meinen Schminktisch. Schnell einen Eyelinerstrich gezogen und die Wimpern getuscht, fertig. Meine Haare ließ ich offen, da sie schön locker fielen und meine 12mm Tunnel in schwarz nicht verdeckten. Ich lächelte zufrieden in den Spiegel und spielte mit den Zähnen an einem meiner Ringe in der Unterlippe. Ich wollte schon immer Piercings und Tattoos haben und konnte seit meinem achtzehnten Geburtstag endlich alles verwirklichen was ich wollte. Die kleine Metallkugel auf meiner Zunge ließ ich über die Lippen gleiten. Meine Arme hatte ich mit einigen Tattoos verschönert, natürlich gegen den Willen meiner Mutter aber das interessierte mich absolut nicht. „Bist du fertig?“ hörte ich Mila die in mein Zimmer kam. Sie war nun auch fertig und hatte ebenfalls eine einfache Jeans und ein weites kariertes Hemd an. Ihre Haare hatte sie ordentlicher hochgesteckt und war leicht geschminkt. „Ja sofort“ sagte ich und zog mir meine schwarzen Boots an. Auf den Weg zur Tür schnappte ich mir noch meinen schwarzen Hut mit einem Nietenband und setzte ihn auf. Dann griffen Mila und ich und jeweils einen Koffer und gingen die Treppen hinunter. Meine Mutter wartete schon nervös am Esstisch und tippte im Takt mit ihren High-Heels auf den Laminatboden. „Da seid ihr ja endlich!“ sagte sie als Mila und ich die schweren Koffer die Treppe hinunter schleppten. Als wir unten ankamen sah sich mich prüfend an. „Ruby, muss das sein?“ jammerte sie und fummelte an meinen Haaren rum um die Tunnel zu verstecken. „Mom, lass das!“ erwiderte ich und schob ihre Hand weg. „Du bist so ein hübsches Mädchen..“ sie sah zu meiner Schwester die nicht weniger unauffällig war als ich „Ihr beide, aber warum müsst ihr euch so anziehen.“ sie seufzte und legte den Kopf schief. Mila und ich sahen uns an und lächelten. Ich liebte meine Mutter sehr, doch genau so sehr mochte ich es auch sie zu schocken. „Na dann los.“ sagte sie und griff nach ihrer Handtasche auf dem Küchentresen. Wir stiegen ins Auto und fuhren zum Flughafen. Die Fahrt über fragte ich mich warum ich überhaupt hier war. Der Grund war, dass ich unbedingt nach Irland wollte, aber eigentlich nur für ein paar Wochen als Urlaub. Meine Mutter allerdings wollte mich überraschen und hatte mich kurzerhand in Dublin an einem College angemeldet. Ich hätte auch in Amerika studieren können, eigentlich sogar viel lieber aber ich konnte meiner Mutter dieses Geschenk kaum abschlagen. Sie hatte so viel Geld gespart um mich auf das Collage zu schicken und hatte mit Mila alles geplant. Aber meine Freude hielt sich doch in Grenzen. Es war relativ leer am J.F.K. International Airport und wir waren eigentlich schon zu spät. Daher hatte ich leider keine Zeit mehr mir einen Kaffee zu holen, was meine Laune nicht unbedingt anhob. „Letzter Aufruf für den Flug...“ wir lauschten.. „Das ist deiner Ruby los! Du musst zum Gate“ rief Mila und schob mich vorwärts. Meine Mutter eilte hinter uns her und musste aufpassen nicht zu fallen. Nach einem Sprint erreichten wir endlich den Check-In Schalter und von da an ging alles ganz schnell. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und von Mila dann ging ich durch das Gate und saß kurz vor Abflug in meinem Flugzeug nach Dublin. Erschöpft ließ ich mich in meinen Sitz fallen und sah aus dem Fenster. Als die Maschine abhob, konnte ich mich richtig entspannen und setzte mir meine übergroßen Kopfhörer auf. Der Flug dauerte ewig, fast 24 Stunden war ich unterwegs und musste auch noch umsteigen. Immer wieder fragte ich mich warum ich mir diesen Trip antat und verfluchte meine Mutter mental für ihre kleine Überraschung. Als ich dann im zweiten Flieger Richtung Dublin saß, schlief ich ein. Wieder hatte ich geträumt und so viele neue Inspirationen die ich eigentlich sofort aufs Papier bringen müsste doch dafür hatte ich keine Zeit mehr, denn der Landeanflug begann und ich wurde langsam nervös. Ich sah mich um und erblickte hauptsächlich Touristen. Menschen die wahrscheinlich nur für ein paar Tage oder Wochen in Irland blieben und dann wieder zurück flogen. Ich beneidete sie. (Bild: Ruby Cross)
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1434206832
Memories from Yesterday
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Diesmal geht es um die Kingdom Hearts Charaktere und ist absolut fiktiv! Also sie hat nichts mit der originalen Story zu tun.Ich will gar nicht zu viel verraten aber es geht um die Protagonistin Ruby, die nach Irland zieht um dort Game-Design zu studiere...
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2015-06-13
408A
Kingdom Hearts

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