Whisper of Death

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1 Kapitel - 3.119 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-06-12 - Entwickelt am: - 921 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Seid auf der Hut, denn ihr öffnet gerade das Tor zur Hölle!

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    Sankt Pauli. Der Müll lag auf den Straßen und in den Seitengassen befriedeten einige Prostituierte ihre Kunden. Es regnete in Strömen vom bewölkte

    Sankt Pauli. Der Müll lag auf den Straßen und in den Seitengassen befriedeten einige Prostituierte ihre Kunden. Es regnete in Strömen vom bewölkten Himmel über Hamburg. Die Elbe wurde zu einem tosenden Fluss. Wassermassen überfluteten nach wenigen Stunden viele Teile der Hafenstadt. Die Nutten, die sich vor wenigen Stunden noch in den Straßen Sankt Paulis vergnügten, flohen nun in ihren kurzen Röcken in die Bordelle. Hunde, die um drei in der Nacht in den Vorgärten heulten, verkrochen sich in ihre Hundehütten und warteten auf den strahlenden Sonnenaufgang. In dieser Nacht donnerte und blitzte es über der Hansestadt. Doch es gab eine Gruppe, maskierter Männer, die sich noch auf die Straßen trauten und sich nicht über Überschwemmungen fürchteten. Diese acht Männer waren allesamt schwarz gekleidet und trugen fies grinsende Micky Maus Masken im Gesicht. Die Verbrecher hatten Basketballschläger in der Hand und trugen an ihren Hüftgürteln Pistolen. Die jungen Männer schienen Spaß daran zu haben, die Bewohner Sankt Paulis zu terrorisieren. Immer wieder schmissen sie Mülltonnen in der leeren Hauptstraße um und klingelten bei den Bewohnern der Häuser Sturm. Natürlich machte ihnen niemand auf, kannte man die Deathangel Gang doch bereits. Jeder in der Stadt fürchtete sie. Viele Bürger Hamburgs riefen bereits öfters die Polizei und wollten diesem Terror ein Ende setzen, doch niemand schaffte es, da die Gang bereits fort war, als die Polizei kam. Niemand wusste, wer die jungen Männer waren, oder woher sie kamen. Die Polizei konnte kein einziges Mal ein Phantomphoto erstellen, da sie bisher noch nie jemand genau beschreiben konnte. Die Beamten erhielten Woche für Woche dieselben Beschreibungen:,, Acht große Männer, alle eher schmal gebaut und alle trugen bösartige Mickeymausmasken.`` Anhand dieser Fakten konnten die Beamten keinen einzigen, der Verbrecher ausfindig machen. Es gab in Hamburg immer wieder Todesfälle, die nach dem Staatsanwalt mit dieser Gruppe zusammen hängen könnten. Würde diese Aussage der Wahrheit entsprechen, so hätte die Gruppe bereits über fünfzehn Menschen umgebracht. Darunter vier Prostituierte, fünf Frauen, die in der Nacht auf dem Weg von der Disco nach Hause waren, vier Männer, wie auch zwei Kinder, namens Thomas und Julia. Der Tod der zwei Kinder sprach sich in ganz Deutschland herum. Der vor zehn Monaten ermordete, fünfzehnjährige Thomas trank mit seinen Freunden an der Elbe, in der Nähe eines dort nahe gelegenen Beachclubs. Obwohl es eigentlich illegal war, da noch niemand von ihnen Alkohol hätte trinken, oder besitzen dürfen, da sie alle unter sechzehn Jahre alt waren, so hatten sie dennoch einen Kasten Bier und eine Flasche Tequila im Schlepptau. Thomas und seine Freunde Markus, Nina, David, Isabell und Lukas spielten ein Trinkspiel nach dem anderen. Die Party begann um acht, wie die Freunde des Toten der Polizei gegenüber berichteten. Die Freunde stellten drei Bierbänke auf und spielten Louping Loui. Erst fingen die vierzehn und fünfzehnjährigen mit Biershots an, doch als jeder von ihnen um halb zehn zwei Flaschen Bier intus hatten, da wollten sie es wissen und holten die Tequilaflasche aus Davids Rucksack heraus. Dieser ließ die Flasche klangheimlich bei einer Hausparty seines neunzehnjährigen Bruders mitgehen. Zusammen tranken sie die Flasche aus und waren hacke dicht, da vorher noch niemand der Minderjährigen hochprozentigeren Alkohol probierte. Als Nina und Lukas aber um halb elf begannen, sich in der Elbe zu übergeben, da rief Isabell die Eltern der beiden an und ließ sich somit auch selber abholen, da sie in dieser Nacht bei ihrer besten Freundin Nina übernachtete. Um halb zwölf löste sich dann die Feier der Freunde auf. Als Markus abgeholt wurde, fragte dessen Mutter, ob sie ihn nicht auch mitnehmen sollte, da Thomas vorhatte, allein nach Hause zu gehen, da Thomas Mutter alleinerziehend war und erst um eins von ihrer Spätschicht im Krankenhaus als Ärztin nach Hause kam. Somit konnte sie ihren Sohn nicht abholen und bat ihn, um spätestens Zwölf Zuhause zu sein. Markus Mutter wollte den besten Freund ihres Sohnes nur ungern die vier Kilometer zu Thomas nach Hause gehen lassen, doch dieser lehnte das Angebot, gefahren zu werden, konsequent ab und verließ allein, mitten in der Nacht das Küstengebiet und schlenderte vorsichtig in Richtung Innenstadt. Als seine Mutter aber Zuhause ankam und bemerkte, dass ihr Sohn nicht da war, verständigte sie umgehend die Polizei. Die Beamten Hamburgs starteten noch in derselben Nacht eine Suchaktion, um den vermissten Jungen so schnell, wie möglich zu finden. Die Ordnungshüter hatten aber leider keinen Erfolg und so blieb Thomas noch wochenlang vermisst. Mit Polizeihunden ging man immer wieder den Heimweg von Thomas ab, doch niemand fand ihn und selbst du Hunde erschnüffelten nichts. Die Mutter war am Boden zerstört, heulte sich die Augen aus, machte sich immer wieder Vorwürfe. Der Vater von Thomas erfuhr vom Verschwinden seines Sohnes wenige Stunden nach der Suchaktion, da er in München mit seiner neuen Freundin und deren Tochter lebte. Der erfolgreiche BMW Manager war natürlich geschockt, als er die tragische Nachricht übermittelt bekam. Obwohl der Vater zu Thomas seit drei Jahren keinen Kontakt mehr hatte, trauerte er dennoch um seinen Sohn. Zwischen der alleinerziehenden Ärztin und dessen Mann gab es immer wieder Streit, da dieser der Mutter von Thomas immer wieder fremd ging und sich das Ehepaar letztendlich vor drei Jahren dazu entschied, sich zu trennen. Thomas und seine Mutter zogen von Dortmund nach Hamburg, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen und Thomas Vater ging wegen beruflichen Gründen nach München, wo er seine Freundin kennen lernte. Thomas verzieh seinem Vater die Seitensprünge nie und wollte ebenso, wie seine Mutter nichts mehr mit ihm zu tun haben.
    Nach dem Verschwinden von Thomas rief der Vater von München aus umgehend seine Ex- Frau an und machte ihr nur Vorwürfe. Obwohl die Mutter psychisch betreut wurde, fand eine ältere Nachbarin die Ärztin zwei Wochen nach Thomas Verschwinden tot in ihrer großen Wohnung auf. Sie hang leblos an einem Strick an der Küchendecke. Eine große Blutpfütze lag unter der Leiche, da sich die depressive Ärztin, wie es schien, beide Pulsadern aufschlitzte. Der fünfundsechzig jährigen Nachbarin fiel ein verwesender Geruch in der Wohnung auf und holte den Zweitschlüssel, da sie öfters auf Thomas aufpasste.
    Letztendlich vergingen fünf Wochen, bis ein junges Paar mit ihrem Schäferhund etwas Seltsames im Wasser treiben sah. Als die vierundzwanzig Jährige Blondine ihren Hund zu rief, er solle den Gegenstand aus dem Wasser holen, erschrak das Ehepaar sofort. Die Gesichter der beiden wurden blass und sie hörten führ einen kurzen Moment auf, zu atmen, denn der Hund legte einen scheinbar abgetrennten Arm vor ihre Füße hin. Sofort rief das Paar die Polizei an und wie die Gerichtsmedizin den Arm untersuchte, fanden sie heraus, dass dieser Arm zu Thomas gehörte. Dem Glied fehlten aber zwei Finger. Es schien sich bei Thomas Verschwinden um eine brutale Gewalttat zu handeln. Augenblicklich begann die Wasserwacht, weitere Körperteile des Jungen zu suchen und fanden tatsächlich viele Kilometer Flussabwärts den abgetrennten Kopf des Jungen, wie auch ein Bein. Am allermeisten schockte den Staatsanwalt aber, welcher den Fall,, Thomas Jung'' bearbeitete, als die Gerichtsmedizin ihm Bilder eines abgetrennten Penis zeigte. Da wurde der Staatsanwalt zornig und zugleich verzweifelt. Nachdem man in der Elbe keine weiteren Körperteile von Thomas fand, befragte der Staatsanwalt noch einmal sämtliche Angehörigen von Thomas und dessen Mutter, doch niemand wusste, wer dem Jungen so etwas grausames antun hätte können. Staatsanwalt Michael Gaucker blieb somit nichts anderes übrig, als nach mutmaßlichen Tätern in der Umgebung von Hamburg zu suchen und so stieß er auf die,, Deathangels`` Gang. Gaucker fand aber heraus, dass die Gruppe für viele andere Verbrechen in Hamburg verantwortlich gemacht wurde. Doch niemand konnte sich wirklich sicher sein, wer hinter den,, Deathangels'' steckte und ob sie all diese unaufgeklärten Morde wirklich begannen.
    ,, Hey Marco, hol mal das Bier aus dem Kühlschrank! Wir müssen unseren Ruf doch schließlich feiern!``, schrie der tätowierte Mann seinem Kollegen in der Küche zu. Sieben junge Männer, darunter auch der zweiundzwanzig jährige Freddy saßen auf einer alten, braunen Couch und hatten allesamt ihre Füße auf dem dunklen, großen Holztisch vor der Couch. Die große WG lebte in einem vergessenen Bunker im Wohldorfer Wald, zwanzig Kilometer von Hamburg entfernt. Allesamt lernten sich die Männer im Gefängnis kennen und fanden den Bunker, als sie flüchteten. Der Ausbruch war nun fast sechs Jahre her, doch niemand ahnte, dass sie in der Nähe von Hamburg lebten, saßen die Männer doch eigentlich in Köln ihre Strafen ab. Die,, Deathangels``, wie sie sich nannten war eine gut organisierte Verbrechergruppe. Einer von ihnen kam ins Gefängnis, weil es ihm 2005 kurz gelang, den deutschen Nachrichtendienst zu hacken. Ein anderer der Gruppe, namens Joachim klaute von 1998-2007 ununterbrochen Autos und beging in dieser Zeit zwanzig Raubüberfälle auf Tankstellen, Superläden und Autohäusern. Gemeinsam machten die Schwerverbrecher Hamburg unsicher und genossen nun ihren Ruf.,, So digga, hier ist dein Bier!``, schrie Marco, der seinem Freund eine Bierflasche in die Hand drückte. Freddy öffnete die Flasche daraufhin sofort und schaltete den alten Röhrenfernseher an. Als auf dem ersten die Nachrichten liefen, lauschten die Männer gespannt der Nachrichtensprecherin:,, Wie die Polizei bestätigte, wurden in der letzten Woche mehrere Körperteile aus der Elbe gefischt. Wie sich herausstellte, stammten diese vom dreizehnjährigen Thomas, welcher vor einigen Wochen spurlos verschwand. Der ermittelte Staatsanwalt Gaucker ist sich sicher, dass hinter diesem Verbrechen die sogenannte Terrorgruppe,, Deathangels`` stecken. Weitere Einzelheiten zum Mordfall Thomas erfahren sie nun von Maria Lawara….``,, Leute, wir haben es geschafft. Diese Idioten glauben, wir würden hinter den ganzen Mordfällen stecken. Der Hammer! Derweil haben wir keinen Einzigen davon begangen, geschweige jemals jemanden umgebracht!`` Die Männer freuten sich darüber, denn sie waren stolz darauf, in Deutschland so gefürchtet zu sein. Abrupt verflog ihre Freude aber wieder, als das Licht begann, zu flackern und Marco fluchte:,, Wieso flackert dieses scheiß Licht? Ich habe die fucking Glühbirnen doch erst vorgestern ausgetauscht!`` Freddy, der noch auf der Couch, mit dem Bier in der rechten Hand saß, entgegnete:,, Wahrscheinlich wirst du es versaut haben! Wenn du zu blöd bist, ne Glühbirne auszuwechseln, dann weiß ich es auch nicht!`` Marco wurde daraufhin aggressiv und wollte Freddy an die Gurgel gehen, doch die anderen konnten dies verhindern und meinten, Marco solle an die frische Luft gehen, um sich abzuregen. Es war kurz nach Mitternacht. Marco kam dieser Bitte nur ungern nach, doch er befolgte den Anweisungen seiner,, Gangsterfreunde``. Nun verließ Marco die versiffte Wohnung und wanderte zielstrebig durch den Wald, um sich an einem Baum zu erleichtern. Nun öffnete der Mann seine Hose und pinkelte an den alten Baum. Nachdem er damit fertig war und noch immer nicht in den verrauchten Bunker durfte, da beschloss der Mann, erneut seine Hose zu öffnen und lehnte sich an den nächsten Baum. Genussvoll zog er seine Hose und seine Boxer Short runter und benutzte seine rechte Hand, um sich auf sexuelle Art zu befriedigen. Leise heuchelte der Mann, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ehe Marco aber kurz davor war, einen Orgasmus zu bekommen, hörte er etwas aus der Ferne. Es schien sich dabei um ein Klatschen zu handeln…. Klatsch…..Klatsch….Klatsch. Das klatschen kam immer näher. Marco flüsterte genervt:,, Boah, ihr Ärsche! Kann ich endlich wieder in den Bunker zurück?`` Niemand antwortete. Stattdessen wurde es still. Selbst die Grillen hörten auf, zu zirpen. Dann war es wieder soweit….Klatsch….Klatsch…..Klatsch.,, Verdammt, was wollt ihr denn noch von mir?`` Auf einmal sah Marco wenige Meter von ihm entfernt eine Gestalt. Er rief der Gestalt zu:,, Das ist jetzt echt nicht mehr witzig!`` Im Schatten der Dunkelheit kam das Wesen langsam auf ihn zu und brüllte, nur für ihn zu hören mit einer teuflischen, gereizten Stimme:,, Hat deine Mutter dir nicht beigebracht, dass man sich nicht mit fremden Federn schmücken sollte?'' Der Kölner kniff seine Augen zusammen, um die Gestalt zu erkennen, doch er nahm die Worte nicht ernst und rief:,, Zeig dich endlich, Freddy! Wenn du dich mit mir prügeln willst, können wir das gerne tun!`` Nach dieser Drohung kam es immer näher auf den Straftäter zu und dann erkannte Marco eine unheimliche Maske, fürchtete sich aber nicht:,, Haha, du bist so witzig! Setz jetzt verdammt noch einmal diese behinderte Mickey Maus Maske ab und wir klären das, wie echte Männer!`` Die Gestalt blieb aber nicht stehen und stand nun mit der Maske nur wenige Zentimeter Marco gegenüber und flüsterte dem Mann mit einer scheinbar verfluchten Stimme ins Ohr:,, Nimm du doch bitte die Maske ab!`` Marco spuckte daraufhin auf den Boden und setzte der Gestalt die Maske ab. Wie aus heiterem Himmel stand der Mann wie angewurzelt da und sein Herzschlag wurde immer schneller. Marco stand einem Augenlosen Gesicht gegenüber. Es sah aus, als wären dem Mann die Augäpfel heraus genommen worden. Zudem spuckte der blinde Mann Blut und lächelte Marco an. Dabei zog der Fremde ein langes, scharfes Messer und stach es dem Geflüchteten fünfmal in die Brust und jeweils zweimal in die Augen. Danach fuselte er dem nun toten Marco, der blutüberströmt am Waldboden lag, die Augäpfel heraus und steckte sie in seine Jackentasche. Als der Fremde Schritte hörte, versteckte er sich mit der Leiche hinter einem Baum und wartete darauf, bis der Rest, der,, Deathangels'' ihn entdecken würden. Als sie dies taten, tötete er auch sie, nahm die Augäpfel und Gedärme mit und verschwand. Eine Woche später fanden vier ältere Wanderer die entstellten Leichen und riefen die Polizei an.
    Als man die acht Männer als die,, Deathangels'' identifizieren konnte, war sich Staatsanwalt Gaucker sicher, dass es sich bei der Verbrechergruppe nicht um die Mörder der anderen Toten handelte, da sie, wie es schien, selber Opfer eines brutalen Serienmörders waren.
    Bis heute weiß man nicht, wer für die ganzen Morde verantwortlich ist. Das Einzige, was die Kripo noch fand, war eine Tonaufnahme auf Marcos Handy, da er vergaß, diese Funktion auszuschalten. Die Polizei war der Meinung, die,, teuflische Stimme'' wäre das Werk einer,, Stimmverzerrungsapp'' auf dem Handy des Täters gewesen, doch die Techniker konnten keinerlei technische Eingriffe in der Aufnahme erkennen. Staatsanwalt Gaucker hielt dies aber für unmöglich und schickte das Tonband in die USA und nach Japan, um sich dies von Samsung und I Phone bestätigen zu lassen, da diese die führenden Weltfirmen für die Handyentwicklung sind. Als Gaucker aber von beiden Firmen ein Anschreiben erhielt, indem drin stand, dass es sich bei dieser Stimme um keine App, oder Programm handeln konnte, war er sprachlos. Der Staatsanwalt aus Hamburg wollte aber unbedingt die brutalen Morde an den Kindern Thomas und Julia aufklären, wie auch die anderen ekelerregenden Morde, also widmete er sich an den Vatikan, da er hoffte, die Obersten Kardinäle und der Papst könnten ihm weiter helfen. Es war nicht einfach, eine Audienz bei Papst Franziskus und dessen Kardinälen zu erhalten, doch als der Papst von diesen Mordfällen hörte, konnte Gaucker zwei Wochen später vor den Heiligen Stuhl treten. Dabei waren auch einige, der höchsten Kardinäle der katholischen Kirche.,, Heiliger Vater, es ist mir eine Ehre, heute vor ihnen zu stehen, doch ich komme mit großer Sorge in den Vatikan!``, meinte der Staatsanwalt. Papst Franziskus entgegnete auf Italienisch:,, Ich hörte bereits von den brutalen Mordfällen in Hamburg! Diavolo ist überall! Meine Aufgabe ist es, ihn und seine Diener auf der gesamten Welt zu bekämpfen! Sei es in irdischer Gestalt, oder als Auftreten als Armut, Krieg und Zerstörung!`` Augenblicklich spielte der Mann die Sprachnachricht ab. Danach sahen ihn die Kardinäle entsetzt an und Franziskus sprach:,, Dies ist die Stimme Diavolos! Seit Jahrhunderten bekämpften wir seine Diener, doch wie es scheint, kommt er nun selber aus der Hölle gekrochen, um Gott die Stirn zu bieten, doch Gott wird ihn erniedrigen und verspotten und zurück schicken, woher er kam, denn Gott ist allmächtig! Ich werde dafür sorgen, dass sich ein deutscher Exorzist der Sache annimmt!`` Gaucker hielt dies zwar für übertrieben, doch er wollte dem Papst nicht wiedersprechen und so bedankte er sich bei Papst Franziskus und flog wenige Stunden später wieder zurück nach Hamburg.
    ,, Heiliger Vater, benötigt ihr noch irgendetwas, bevor ihr ins Bett geht?``, fragte einer der Diener des Vatikans den Papst. Dieser aber nickte verneinend, bedankte sich für die Frage und legte sich in seinem weißen Nachthemd nieder, nachdem er das,, Padre Nuestro'' noch einmal betete. Als es dann zwölf schlug, fing der Vertreter Gottes an, zu schwitzen. Irgendetwas schien in seinem Unterbewusstsein vorzugehen. Niemand wusste, was in jener Nacht mit dem Papst geschah, doch zwei Tage später erhielt Gaucker einen Brief aus dem Vatikan, wo der Papst erklärte, er würde wegen Mangels an Beweisen keinen Exorzisten nach Hamburg schicken.``
    Somit blieb dem Staatsanwalt nichts anderes übrig, als aufzugeben und zu hoffen, die Polizei würde den Mörder finden. Gaucker entschied sich dazu, nachdem er den Fall aufgab, die Stadt zu verlassen und zog nach Erfurt, umso weit, wie nur möglich von diesen traurigen Fällen Abstand zu haben.
    Die Morde gingen weiter. Innerhalb eines Jahres fand die Polizei weitere dreißig verstümmelte und verbrannte Leichen.
    Niemand wusste, wer der Mann ohne Augen gewesen war und was den Papst dazu brachte, keinen Exorzisten nach Hamburg zu schicken.
    Was glaubt ihr? War dieser Serienkiller tatsächlich der Teufel, oder einfach nur ein mordlustiger Verrückter?

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Whisper of Death
Whisper of Death
Seid auf der Hut, denn ihr öffnet gerade das Tor zur Hölle!
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2015-06-11
40J0
Horror, Krimi

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Nachtrose ( 5.246 )
Abgeschickt vor 69 Tagen
Echt, echt, echt gut!!! Klingt fast so als wäre es real!!! Das hat dir bestimmt Zeit und Mühe gekostet. Großes Lob!
Freue mich auf die Fortsetzung!
Nachtrose
scheljka ( 68.67 )
Abgeschickt vor 543 Tagen
Wau Seher sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr schreibe sehr fiel mehr
Luna2003 ( 9.201 )
Abgeschickt vor 586 Tagen
Wirklich gut gelungen ! Weiter so !