Das Geheimnis des SternenClans

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1 Kapitel - 919 Wörter - Erstellt von: Maya Müller - Aktualisiert am: 2015-06-13 - Entwickelt am: - 1.527 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das ist das 5. Kapitel!

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Nebelpfote tappte hinter Tigerpranke hinterher. Am liebsten hätte sie Birkenkralle angefaucht, dass er gefälligst schneller gehen solle, aber sie wusste, dass das nichts bringen würde. Birkenkralle würde nur wieder das sagen, was er vorhin auch gesagt hatte, als Nebelpfote ihn bat noch an der EisClan Grenze zu schauen. "Wir können nicht das ganze Territorium durchkämmen, Nebelpfote. Wir sind eine von drei Patrouillen. Wer weiß wo Blitzpfote ist. Entweder wir finden ihn, oder Brombeerrankes oder Schneeblütes Patrouille. Wir können aber nicht garantieren, wo er ist. Er könnte genauso gut im GewitterClan Territorium liegen und dort finden wir ihn sicher nicht. Also gehen wir unseren Weg, den Regenstern uns vorgeschrieben hat und versuchen unser Glück, ja?" Dann war Birkenkralle einfach weitergegangen. Nebelpfote war danach traurig und wütend gewesen. Jetzt ging sie einfach hinter den Katzen hinterher und lauschte den Abendgeräuschen im Wald. Die Vögel sangen und sie hörte, wie ein Eichhörnchen durch das Unterholz huschte. Doch sie hatten jetzt keine Zeit zum Jagen. Und Appetit auch nicht. Man hörte das Tappen der Pfoten wie sie durch Laub und Unterholz gingen. Nebelpfote ging mit gesenktem Kopf weiter und bat im Stillen zum SternenClan, dass sie Blitzpfote finden würden. Plötzlich rannte sie direkt in Tigerpranke hinein. Der große graue Kater drehte sich wütend um. "Pass doch mal auf!", schnauzte er die Schülerin an. Nebelpfote die erschrocken den Kopf hochgenommen hatte, senkte ihn jetzt traurig wieder und wechselte ohne ein Wort zu sagen den Platz, sodass sie jetzt hinter Kräutersee ging. Plötzlich blieb Birkenkralle stehen. Jetzt rannte Nebelpfote in Kräutersee hinein. Die leckte ihr aber nur über die Ohren und miaute sanft: "Wir finden Blitzpfote schon, das verspreche ich dir." Nebelpfote nickte nur, unfähig irgendein Wort rauszubringen. Birkenkralle drehte sich zu seiner Patrouille um und sagte: "Es dämmert schon. Vielleicht sollten wir langsam zurückgehen." Nebelpfote erstarrte. "Was! Nein!", rief sie. "Wir haben Blitzpfote noch nicht gefunden! Wir müssen ihn noch suchen!" Kräutersee schmiegte sich an sie. "Bestimmt haben ihn Schneeblütes oder Brombeerrankes Patrouillen gefunden." Nebelpfote jaulte auf, ihr blieb jedoch nichts anderes übrig, als hinter Birkenkralle hinterher zu tappen. Doch plötzlich beschlich sie ein Gefühl, wie als würde eine andere Katze neben ihr gehen. Ihre Felle berührten sich. Nebelpfote sah sich um und entdeckt an ihrer Rechten Seite Adlerfrosts Silhoutte. "Adlerfrost!", flüsterte sie erleichtert und ehrfürchtig zugleich. "Ist Blitzpfote gefunden worden?" Statt zu antworten schmiegte er sich noch fester an Nebelpfote und im selben Moment war es, als habe Nebelpfote einen Traum. Sie sah die Grenze zum EisClan und ein Dornengebüsch, wo ein leises Wimmern hervordrang. Die Vision war so schnell verschwunden wie sie gekommen war, mit ihr auch Adlerfrost. Nebelpfote wusste aber, was sie tun musste. Sie beobachte die Patrouille und ließ sich dann langsam zurückfallen. Außer Sichtweite begann sie zu rennen. Ihr Atem ging Stoßweise, als sie immer weiter zu der EisClan Grenze lief, der Ort, an dem Blitzpfote im Dornengebüsch lag. Als sie dort angekommen war, kroch sie in den Busch und achtete nicht auf die Dornen die ihr das Fell zerrissen. Sie fand ihren Bruder. Zusammengekauert lag er dort, das Hinterbein komisch von sich gestreckt. "Blitzpfote!", keuchte Nebelpfote erleichtert und entsetzt zugleich. "Was ist mit dir passiert?" "Donnerweg....!...Monster...Aua...", murmelte Blitzpfote während er versuchte sein Bein zu bewegen und seine Schwester anzusehen. "Verdammt!", jaulte Nebelpfote verzweifelt. "Du musst ins Lager!" Sie packte ihren Bruder am Nackenfell und ächzte unter seinem Gewicht. Plötzlich raschelte es. Nebelpfote fuhr herum und atmete erleichtert auf, als sie sah, dass es Tigerpranke war. "Helf mir, bitte!", flehte sie. "Ein Monster hat ihm das Bein verdreht. Er muss ins Lager." Ein kurzer Blick auf Blitzpfotes Bein genügte. Tigerpranke packte ihn am Nackenfell und schaffte ihn ohne Schwirigkeiten ins SturmClan Lager. Er brauchte nicht einmal mehr Nebelpfotes Hilfe. Nebelpfote war erleichtert, dass Tigerpranke keine unnötigen Fragen stellte und war dem grauen Krieger deswegen in diesem Moment unglaublich dankbar. Als sie im Lager ankamen, schleppten sie ihn zum Heilerbau, und während Nebelpfote bei ihrem Bruder blieb, erzählte Tigerpranke den restlichen Clan Katzen, was geschehen war. Eisherz, die Heilerin kam sofort herbei geeilt und untersuchte Blitzpfote flüchtig. "Buchenkralle! Bring mir Spinnweben und Beinwell! Schnell!", befahl sie ihrem Schüler. Nebelpfote saß die ganze Zeit nur da und schaute zitternd zu, wie Eisherz und Buchenkralle ihren Bruder versuchten zu retten. Spät in der Nacht, verließ sie den Heilerbau, da ihr Bruder schlief. Kurz vor dem Schülerbau hörte sie, wie Buchenkralle seine Mentorin fragte: "Wird er es schaffen, Eisherz?" Eisherz Stimme war traurig. "Ich weiß es nicht, Buchenkralle. Ich habe alles getan, was ich konnte, doch das einzige, was wir im Moment tun können, ist hoffen."

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