Against the time

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1 Kapitel - 929 Wörter - Erstellt von: Laila00 - Aktualisiert am: 2015-06-12 - Entwickelt am: - 795 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Diese Fanfiction wird kein richtiges Buch! Ich werde lediglich ein Ende zu 'der Hobbit' verfassen, mit dem wir uns hoffentlich alle abfinden können.
Was soll ich ansonsten groß erzählen? Die Geschichte kennt ihr ja wahrscheinlich alle, sonst würdet ihr ja nicht das Ende lesen.

1
. Hoffnungslos
Waffen klirrten, Schreie zerschnitten die Luft, die erfüllt war von Angst und Hass. Das Blut rauschte mir in den Ohren und das Adrenalin schoss durch meinen Körper. Die Schlacht war schon seit Stunden im Gange und langsam schwand meine Kraft dahin. Verweht von dem Wind der nun heftig über die weite Ebene fegte. Doch ich durfte nicht aufgeben, nicht jetzt, auch wenn es hoffnungslos war und es wäre eine Lüge gewesen, wenn ich behauptet hätte, dass dieser Kampf zu gewinnen war, denn sobald ich einen der Orks ins Jenseits geschickt hatte, wuchsen an gleicher Stelle wieder mindestens zwei nach. Nicht nur ich hatte dieses Problem. Um mich herum sah ich, wie andere weniger Glück hatten als ich und ihren Gegnern bei Weitem unterlegen waren. Wie sollte dieser Tag wohl enden? Ich wusste es nicht... Achtung! Hinter dir! Duck dich. Ausfallschritt! Parieren und zustechen! Ich zog die blutbefleckte Schneide meines Langschwertes aus einem weiteren leblosen Körper. Ich brauchte einen Plan, denn ohne Plan, hatte ich kein Ziel und ohne Ziel würde ich nicht mehr lange durchhalten. Thal! Ja, wenn ich mich bis dorthin durchschlug, konnte ich vielleicht sogar Leben retten... Ich rannte los, immer das Umfeld im Blick behaltend. Huch! Wo kam die Axt denn her! Wenn ich mich nicht gefälligst zusammen riss und aufpasste, würde ich die Stadt niemals erreichen. Doch da kamen die Tore schon in Sicht. In der Mauer war ein riesiges Leck, durch das unentwegt Massen von Orks in die Stadt strömten. Da konnte ich unmöglich durch. Aber wo dann? Vielleicht würde es mir gelingen die Mauer empor zu klettern... Gerade wollte ich zum Sprint ansetzen, da sah ich aus den Augenwinkeln etwas, das meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Es war keine große Bewegung, aber dennoch war sie mir nicht entgangen. Etwas bewegte sich flink durch die Masse von Leiber und näherte sich mit rasender Geschwindigkeit dem Rabenberg. Ich kniff die Augen zusammen um besser sehen zu können. Vier weiße ziegenartige Wesen bahnten sich durch die Menge und auf diesen Ziegen saßen... Dwalin, Thorin, Kili und Fili! Nein, das konnte nicht sein! Aber... warum sollte ich es mir einbilden? Wem wollte ich hier schon was vormachen? Ich hatte doch die ganze Zeit über nach ihm Ausschau gehalten. Aber Moment! Wo wollten sie bitte hin! Darüber hätte ich mir keine Gedanken machen sollen, denn diesen Augenblick der Unaufmerksam nutzte ein Ork um mich anzugreifen. Ich wirbelte herum um der Klinge auszuweichen, doch diesmal hatte ich nicht so viel Glück. Ein stechender Schmerz durchfuhr meinen linken Arm, als die scharfe Schneide den festen Stoff und die Haut darunter zerschnitt. Ich schrie auf, spürte wie sich das Hemd mit Blut vollsaugte und es warm meinen Arm hinunter floss. Dann kam der Schmerz wieder. Es brannte höllisch, doch ich biss die Zähne zusammen und stieß meinem Gegner das Schwert in den Leib. Er ging sofort zu Boden. Meine Wunde brannte weiter. Hoffentlich war die Klinge nicht vergiftet! Aber ich hatte im Moment keine Zeit, um mich darum zu kümmern. Ich wandte den Kopf wieder Richtung Rabenberg... und sah wie sich die Reittiere samt Reiter den Berg hinauf kämpften. Was zum Teufel hatten sie vor! Ich blickte etwas weiter nach oben, doch was ich dort sah, löste helle Panik in mir aus: oben, auf einem Plato am Gipfel des Berges stand der Anführer der gesamten Orkarmee. Azog der Schänder und kommandierte was das Zeug hielt. Ich spürte wie mir die Kälte den Rücken hoch kroch und jeden Winkel meines Körpers erreichte. Das war der Wahnsinn! Sie würden ihn niemals besiegen können! Ich sog scharf die Luft ein und rannte los. Irgendjemand musste sie ja zur Vernunft bringen! Verzweifelt blickte ich mich um. Ich würde den Berg nie rechtzeitig erreichen. Mir stiegen Tränen der Angst und Verzweiflung in die Augen. Sie würden alle sterben! Auch er... Plötzlich hörte ich neben mir ein zeterndes:"Määähhh!" Ich drehte mich erschrocken um. Und da stand ganz frech neben mir mitten auf dem Schlachtfeld eine reiterlose Ziege! Ebenso eine, wie jene, die die Zwerge auf den Berg gebracht hatten. Ein winziger Funken Hoffnung glühte in meinem Herzen auf, und dieser Funken brachte mein Herz zum Brennen. Ich nahm Anlauf, sprang ab und landete weniger elegant aber sicher auf dem Rücken des Tieres. Schnell ergriff ich die Zügel, gab der Ziege die Sporen und lenkte sie auf den Berg zu. Ich fasste den ledernen Griff meines Schwertes fester. In halsbrecherischem Tempo näherten wir uns dem Hang. Der Rücken der Ziege war hart und ich hatte Schwierigkeiten mich im Sattel zu halten, aber es gelang mir sogar in vollem Tempo einige Gegner niederzustrecken, die sich uns in den Weg stellten.

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