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Vampire Knight - bittersüße Reißzähne - zweite Nacht

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1 Kapitel - 1.145 Wörter - Erstellt von: Lena Skarlet - Aktualisiert am: 2015-06-08 - Entwickelt am: - 1.167 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Name: Cho (bedeutet: Schmetterling)
    Rang: kein Vampir

    Geschichte: bittersüße Reißzähne -erste Nacht-

    Dieser Apfel, er sieht so süß aus. Aber ich komme nicht dran. Er hängt dort oben, direkt über mir. Ich ließ mich in das feuchte Grass fallen und schaute in den Himmel. Er war fast so rot wie der Apfel, der Himmel. Ich spürte das stachelige Grass, das mir in den Rücken stach. Heute war die Aufnahmezeremonie für alle neuen Schüler und Schülerinnen der Cross-Academy und ich war eine von diesen neuen Schülerinnen. Allerdings hatte ich ein wenig Angst. Würde ich neue Freundinnen finden? Würde ich wieder ausgeschlossen werden, wie auf meiner alten Schule? So viele Fragen, aber keine einzige Antwort.
    Plötzlich schaute jemand von oben auf mein Gesicht. Es war ein junger Mann und er war wunderschön. War er vielleicht... "Bist du etwa ein,… ein Vampir?" Der Junge lächelte mich an, sagte aber nichts. Ich richtete mich auf und zog ihn zu mir herunter. Er zögerte kurz, setzte sich dann aber mit einem gewissen Abstand neben mich. Ich fing an, ihn genauer zu betrachten. Er hatte ein unnatürlich perfektes Gesicht und dunkelrote Augen, die zwar lächelten, aber aus denen ich auch viel Trauer und Sehnsucht lesen konnte. Seine braunen Haare flossen ihm bis auf die Schultern und er war viel größer als ich. Langsam, wie von einem Instinkt geleitet, streckte ich meinen Arm aus und berührte ganz kurz seinen Lippen, bevor ich sie wieder zurückzog. Als er nicht zurückschreckte, führte ich meine Hand erneut an seinen Mund und öffnete seine Lippen leicht mit den Fingern. Eine Gänsehaut kroch meinen gesamten Arm hinauf und verbreitete sich in meinem Körper. In seinem Mund funkelten zwei messerscharfe Reißzähne. "Du bist also wirklich ein Vampir" sagte ich mehr mit interessierter, als mit verängstigter Stimme. "Ja" sagte er und küsste ganz sanft meine Fingerspitzen. Ein seltsames Gefühl übermahnte mich, schwerer als der Schlaf und plötzlich wurde mir schwarz vor Augen.
    -zweite Nacht-
    Als ich die Augen wieder aufschlug, lag auf einem dunkelbraunen Sofa, inmitten eines großen Raumes. Der Raum hatte nur sehr kleine Fenster, aber das Licht schien so hell, dass das Zimmer dennoch hell erleuchtet war. Ein stechender Schmerz durchfuhr meine Hand bei dem Versuch mich aufzurichten. Mein Atem ging schwer und es kam mir so vor, als ob meinem Körper sämtliche Flüssigkeiten entzogen worden waren.
    Plötzlich kam ein erwachsener Herr auf mich zu und schaute mich aus türkisfarbenen Augen an. Er hatte seine blonden Haare zu einem tiefen Pferdeschwanz gebunden. „Du bist endlich aufgewacht“ sagte er mit erleichterter Stimme. Mir kam die Stimme seltsam vertraut vor. Wahrscheinlich Einbildung. Ich schaute ihn mit großen Augen an: „Was ist passiert? Wo bin ich hier? Haben sie mich hierher gebracht?“ „Ach Kleines, so viele Fragen kann ich nicht beantworten. Du bist drei Tage bewusstlos gewesen und hast die Zeremonie verpasst. Ich habe einen der Schüler organisiert, der dich herumführt. Die Day-Class hat bereits Unterricht, aber ihn können wir entbehren. Ah, da ist er schon. Komm rein Zero.“ Ich beobachtete, wie sich die Tür schwungvoll öffnete und ein gutaussehender Schüler mit silbrigen Haaren eintrat. Allerdings sah er nicht sehr erfreut aus mich zu sehen. „Komm mit.“ Sagte er, dennoch nicht ganz unfreundlich. Unsicher schaute ich zu dem Herrn, den ich als Rektor Cross enttarnt hatte. „Zero ist Vertrauensschüler, er wird dir nichts tun.“ Langsam erhob ich mich und ging auf Zero zu. Die Tür, die hinter uns zuschlug hörte sich an, wie ein monströs lauter Knall in einer stillen Kirche.
    Zuerst zeigte er mir, wo ich später schlafen würde und wie zu dem Mädchenschlafsaal kam. Das Gebäude war sehr schön und altmodisch eingerichtet, was mir gut gefiel. In meinem Zimmer standen drei Betten, zwei davon besetzt. Ich würde also noch ein paar Mitbewohnerinnen kennen lernen. Das Schulgebäude war sehr weitläufig und mit schönen Blumenbeten bepflanzt. Viele Rosen, ein paar weiße Lilien und einige Fliedersträucher. Schließlich waren wir auf dem Weg zu den Klassenzimmern. Die Night-Class und die Day-Class teilten sich ein Schulgebäude, jetzt aber waren die Night-Class Schüler in dem Haus Mond. Langsam und ehrfürchtig betrat ich das mächtige Gebäude. Auf einmal schien sich Zero zu verändern. Er spannte die Muskeln an und schien auch die Luft anzuhalten. Er rekte den Hals und öffnete seine Jacke. Neben ihm öffnete sich eine Tür und…. Ja er war es. Der Vampir von vor drei Tagen betrat den Flur. „Komm Zero, du kannst gehen. Ich befreie dich von deinem Leid.“ Zero machte auf dem Absatz kehrt und stürmte hinaus. Ich hätte schwören können, dass der Vampir noch –und deinem Verlangen- hinzugefügt hatte. „Du bist der Vampir“ sagte ich und war erstaunt, wie selbstbewusst meine Stimme klingen konnte. „Nenne mich doch einfach Kaname.“ „Okay, Kaname…..-kun.“ Er lächelte. Seine weißen Zähen blitzen auf und ich machte einen Schritt auf ihn zu. „Was ist mit Zero? Er war von jetzt auf gleich so anders.“ „Zero hat viele Probleme...“ Kaname-kun machte auch einen Schritt auf mich zu. Immer noch lächelte er mich an. Dieses Lächeln machte mich so verrückt. Er war so wunderschön. Nur noch ein Meter lag zwischen uns. Langsam schloss ich die Augen, vertraute einem Vampir. Kaum eine Sekunde später drängte mich Kaname gegen die Wand hinter mir. Seine heißen Hände strichen entlang meinen Schultern und umfassten meine Taille. Langsam aber sicher fanden seine Lippen die meinen. Sein Kuss war so gefühlvoll, dass mir ein warmer Schauer den Rücken herunterlief. Mit immer mehr Verlangen zog er mich an sich heran. Es hätte kein Blatt mehr zwischen unsere Körper gepasst. Auf einmal hielt er inne und drückte mich von sich fort. „Ich hätte nicht gedacht, dass du einem Vampir so blind vertraust. Du bist viel zu naiv; nicht alle Vampire sind auf der Seite der Guten. Vertraue keinem Vampir.“ Damit wendete er sich von mir ab und verließ das Gebäude. Völlig entsetzt und schockiert sank ich auf den kalten, steinernen Boden.

Kommentare (3)

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-Luca- (54567)
vor 682 Tagen
Machst du mal hinne jetzte?
rojin dogan (28284)
vor 718 Tagen
ich freue mich schon bitte beeile dich
Lena Skarlet (94004)
vor 779 Tagen
yayyy wenn ich weiterschreibe verlinke ich es in den kommis