Das dunkle Reich

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1 Kapitel - 5.862 Wörter - Erstellt von: Akemi Mizuki - Aktualisiert am: 2015-06-06 - Entwickelt am: - 1.216 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die New Yorkerin Helen White ist ein junges Mädchen, die schon früh mit all den Problemen des Lebens klarkommen musste. Ihr Bruder lag in einer Art Koma und eines Tages bangen Helen und ihre Mutter um sein Leben.
Helen konnte das Alles nicht mitansehen und lief weg. Eine Höhle in einem Park zog ihre Aufmerksamkeit auf sich und nichtsahnend landete sie in einer anderen Welt.




    1
    Kapitel 1"Helen, komm bitte sofort her!" Mom stand an der Treppe zu unserer Wohnung in New York. Schnell rannte ich die Treppe hinunter und
    Kapitel 1

    "Helen, komm bitte sofort her!" Mom stand an der Treppe zu unserer Wohnung in New York. Schnell rannte ich die Treppe hinunter und wäre beinahe gegen sie geknallt. "Was ist los? Ist was mit Nathan?" Ich sah sie verzweifelt an und bekam kaum noch Luft aus Panik, etwas könnte mit meinem kleinen Bruder sein. "Sein Zustand hat sich verschlechtert, wir fahren sofort in die Klinik", sagte sie mit tränenerstickter Stimme. "Oh Gott", flüsterte ich und schlug mir die Hand vor den Mund, um nicht zu schreien. Es war alles meine Schuld, ich war es Schuld, dass er jetzt vielleicht sterben würde. Tränen kullerten mir aus den Augen und tropften auf den Fliesenboden. Abwesend folgte ich ihr ins Taxi. Wir fuhren ins Krankenhaus in die 6th Street, in Brooklyn. Mom, mein kleiner Bruder Nathan und ich lebten in Brooklyn, in der 2nd Street, in einem hübschen Haus, aus hellgrauem Stein. Die Fahrt zum Krankenhaus dauerte zum Glück nicht so lange, wie sonst, der Verkehr war heute nicht so stark. Es musste daran liegen, dass es schönes Wetter war und die Meisten zu Fuß unterwegs waren. Ich sah aus dem Fenster und sah all die lachenden Kinder, die in den Park liefen und ihre Eltern hinterher zerrten. Genauso war es bei Nathan und mir gewesen. Wir liefen spät abends in den Park und waren glücklich durch das Gebüsch gelaufen, als etwas merkwürdiges passierte. Ich konnte mich nicht einmal mehr dran erinnern. Das Einzige, was ich noch wusste, war, dass etwas nicht stimmte. Als ich aufgewacht war, hatte ich große Kopfschmerzen und mein kleiner Bruder lag bewusstlos dort. Vergeblich hatte ich versucht ihn zu wecken, aber er wurde einfach nicht wach. Ich wusste noch, wie ich ihn in meine Arme gelegt hatte und ins nahegelegene Krankenhaus gelaufen war. Die Ärzte wussten selber nicht, was mit ihm los war, an seinem Kopf war nichts, alles war normal, doch er wachte nicht auf. Monate vergingen und sein Zustand blieb unverändert, bis vor einigen Wochen. Sein kleiner Körper fing an zu krampfen und so plötzlich wie es kam, war es wieder weg. Mit ihm wurde es immer schlimmer, die Ärzte hatten auch keinen Rat für uns, sie konnten uns nicht sagen, was er hatte. Meine Mom packte das Alles nicht mehr lange und das wusste ich genauso gut, wie sie selber auch. Alles war meine Schuld, ich hatte nicht auf ihn aufgepasst und jetzt würde er vielleicht sterben und ich musste mit alldem leben. Immer weitere Tränen liefen mir über die Wangen und schon bald, das wusste ich, würde ich beginnen zu schluchzen. Fünf Minuten später waren wir an der Klinik angekommen, meine Mom warf dem Taxifahrer Geld hin und wir beide rannten in das riesige Backsteingebäude. Wir liefen zu seinem Zimmer, wo es plötzlich nur so von Ärzten wimmelte. "Miss White, der Zustand ihres Sohnes ist schlechter geworden und wir müssen ihnen leider mitteilen, das er vielleicht die Nacht nicht überleben wird, es tut uns wirklich sehr leid", murmelte er und sah tatsächlich traurig aus. Mom brach in meinen Armen zusammen, während ich mich beherrschen musste. Für sie würde ich stark bleiben, ich musste stark bleiben. Wir traten an sein Bett und ich betrachtete ihn. Er sah aus wie ein Engel, mit diesen goldenen Locken und dieser zarten Haut, die aber aschfahl war und gräulich schimmerte. Der Anblick schnürte mir die Kehle zu und ich bekam kaum noch Luft. Ich wandte mich ab und sah dem Arzt in die Augen. Er sah mich mitleidig an und das reichte, dass ich aus dem Zimmer stürmte. Einfach hier raus, schrie es in mir, raus aus diesem traurigen Ort, raus aus diesem Gebäude. Meine Beine liefen wie automatisch. Als ich meine Umgebung wieder wahrnahm, stand ich an dem Ort, an dem es geschah.

    Kapitel 2

    Vor mir war eine dunkle Höhle, die ich noch nie zuvor bemerkt hatte. Ohne zu überlegen, trat ich hinein und eine leise Stimme im Hinterkopf warnte mich vor dem, was darin lauern könnte, aber ich ignorierte sie. In der Höhle war es dunkel und feucht, ich wusste nicht wohin ich rannte, also nahm ich mein Handy heraus und schaltete den Display an. Der Stein war feucht, alles war feucht, doch je tiefer ich hineinging desto trockener und wärmer wurde es. Weit hinten sah ich ein Licht, es war noch klein, aber ich folgte ihm. Das Licht wurde immer größer und größer, bis ich erkannte, dass es das Ende der Höhle war. Jetzt musste ich doch wieder im Park auskommen, oder? Ich trat aus der Höhle und sah mich um. Das war nicht der Park, ich kannte jeden Platz im Park, aber solch einen hatte ich noch nie im meinem ganzen Leben gesehen. Ich wollte umdrehen, aber als ich mich umdrehte, war dort keine Höhle mehr. Voller Panik drehte ich mich einmal komplett um meine eigene Achse, aber da war nichts. Vor mir erstreckte sich eine düstere, traurige Landschaft. Ich stand mitten auf einer kahlen Wiese, umgeben von toten Bäumen. Es sah einfach furchtbar aus! Der Himmel war gräulich und kein einziger Vogel zwitscherte, geschweige denn, flog über diese tote Landschaft. Dieses Land hatte nicht einmal einen Geruch, man roch nichts, rein gar nichts. Auf einmal hörte ich das Trampeln von Pferdehufen, ich drehte mich um und da sah ich sie. Ich dachte, ich wäre im falschen Film, als plötzlich ein Gruppe von Reitern auf mich zu galoppierte. Es waren schwarze Pferde, die wild und ungezähmt über das dürre Gras auf mich zukamen. Wie fasziniert beobachtete ich dieses Schauspiel und bemerkte erst zu spät, dass ich hätte weglaufen sollen. Die Reiter hielten vor mir an mit einer Vollbremsung und der erste Reiter stieg vom Pferd. Er war wunderschön. Sein Blick war eiskalt, seine Haltung war überragend, ich hatte aus irgendeinem Grund aber nicht Angst vor ihm. Seine Schönheit zeichnete sich aber nicht nur von dem tiefschwarzen Haar, der blassen Haut oder diesem starken, muskulösen Körper ab, nein, es waren diese Augen, die mich in ihren Bann zogen. Eines der Augen war Grün, das Andere in Blau, dabei waren sie von braunen Linien durchzogen, die seine Augen geheimnisvoll wirken ließen und machten sie einzigartig. Wie in Trance sah ich ihn auf mich zukommen, als er, schneller als ich sehen konnte, ein Schwert aus der Scheide zog und mir an die Kehle hielt. Erschrocken riss ich die Augen auf, das hatte mich so überrascht, dass ich nicht wusste, was ich machen sollte. Alles in mir schrie, dass ich weglaufen sollte, aber ich konnte nicht, seine Augen hypnotisierten mich. So komisch es auch klang, es machte mich unfähig zu gehen oder gar den Blick abzuwenden. "Wer seid Ihr?" Seine Stimme war tief und kalt, ohne jegliche Emotionen. Wieso redete er denn so komisch? "Ich bin Helen", sagte ich verwirrt. "Was gibt Euch das Recht unser Land zu betreten?" Seine Augen funkelten mich an und ich wusste nicht, was ich sagen sollte. "Ist das hier irgendein Scherz oder so?", fragte ich aufgebracht und guckte ihn wütend an. Sichtlich überrascht von meiner Reaktion, verzog er kurz das Gesicht. "Wo bin ich überhaupt? Eben war ich noch in New York, im Park in der 2nd Street!" Meine Stimme wurde immer schriller und plötzlich drückte er das Schwert fester an meine Kehle. Die kühle Klinge bohrte sich in meinen Hals und ich spürte, wie mir etwas Warmes über den Hals lief. Ich blutete! Entsetzt sah ich ihn an und bekam es zu viel. "Mach. Dieses. Ding. Weg. Von. Meinem. Hals!" Jetzt schrie ich ihn an und bekam einen Adrenalinschub. Ich sprang nach hinten und wollte irgendwie entkommen, aber da hatte er mich auch schon gepackt. Er hielt mich am Kragen meines dünnen, weißen Pullovers fest und zog mich zu sich. Sein Gesicht war nur mehr wenige Zentimeter von meinem entfernt. Das Schwert hatte er wieder zurück in die Scheide gesteckt und hob jetzt drohend die Hand, um mir eine Ohrfeige zu verpassen. Ich kniff die Augen zusammen und erwartete den Schmerz schon, aber er kam nicht. "Ihr seid ein Mensch", flüsterte er und sah mich aus diesem kalten Gesicht verwirrt an. "Natürlich bin ich ein Mensch, was denn sonst?" Seine Augen weiteten sich und er blickte sich um. "Fesselt sie!", befahl er und Männer stiegen ab um mich zu fesseln. Was war hier los?

    Kapitel 3

    Man fesselte mich an den Handgelenken und dann packte mich dieser Typ und warf mich bäuchlings auf sein Pferd. Gott, tat das weh! Meine Schnittwunde am Hals begann zu brennen, es schmerzte höllisch! "Wo bringt ihr mich hin? Ich muss nach Hause!", rief ich aufgebracht, verstummte dann aber schnell, als die Pferde los galoppierten. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Das Einzige, was ich sah, war der dürre Waldboden, durch denn wir ritten und die Hufe des Pferdes. Irgendwann änderte der Boden sich und die Pferde liefen auf Pflastersteinen. Endlich hielten die Pferde an und der Typ zog mich vom Pferd, wo auf meinen Hinter armselig auf den kalten Boden sank. "Steh auf!", befahl der schöne, junge Mann mit kalter Stimme. Als ich keine Anstalten machte aufzustehen, packte er meinen Arm und zog mich auf die Beine. Alles um uns herum war grau. Graue Mauern, grauer Boden, graue Tore, graues Schloss. Warte ... Schloss? Wir standen auf einem Hof, wo kahle, tote Bäume vereinzelnd standen. "Was ist das hier?", fragte ich. "Das, meine Schöne, ist mein Königreich." Vor mir trat ein großer, für sein Alter noch gutaussehend, Mann. Er hatte schwarzes Haar, was an den Seiten grau meliert war. Seine Haut war blass und sein Bart fast ganz grau. Er trug einen schwarzen Umhang, ein schwarzes Hemd, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe. Ziemlich düster, so wie alles hier. Um genau zu sein war jeder von diesen Rittern, oder was auch immer, in Schwarz gekleidet. Das machte mich mit meinem weißen, dünnen Pullover, meiner Jeans und meinen blauen Vans zum farbenfrohsten Punkt an diesem trostlosen Ort. Es war ein Ort, an dem man depressiv wurde, eindeutig! "Und was soll das für ein Königreich sein?", fragte ich und hob skeptisch eine Augenbraue hoch. Ich war immerhin New Yorkerin, da musste man ab und zu vorlaut sein. "Das hier", er zeigte auf all diese grauen Gebäude und diese düstere Landschaft, "ist das dunkle Königreich, mein dunkles Königreich" Hochnäsig sah er mich an und dann fiel sein Blick auf den sexy, aber bösen Typen, der mich immer noch am Arm festhielt. "Mein Sohn, sag, wer ist dieses schöne Geschöpf" Er sah mich an, als hätte er nie etwas so faszinierendes gesehen. "Ein Mensch", sagte er knapp und mit kalter Stimme. "Gabriel Morgenstern, bist du schon so abgestumpft, dass du nicht siehst, was sie wirklich ist?" Sein Vater sah ihn kühl und abwägend an. "Was soll deiner Meinung nach, dieses Menschenmädchen sein?" Gabriel trat einen Schritt näher an seinen Vater heran und blickte ihm provozierend in die Augen. Statt zu antworten, lächelte er ihn an, aber etwas hinter diesem Lächeln verbarg er vor seinem Sohn. "Führe sie in eines unserer Gästezimmer, sie ist ein Gast", verkündete er Gabriel, der ihn einfach nur kalt und wütend ansah. Plötzlich packte er mich fester am Arm und schleifte mich über die grauen Steine auf dem Boden, entlang an grauen Gebäuden und geradeaus ins Schloss. Dieses Gespräch musste ich einen Moment sacken lassen, als mir klar wurde, was er da tat. "Lass mich verdammt noch einmal los!", rief ich wutentbrannt. Er ignorierte mich einfach und das ließ mich komplett ausrasten. "Ich muss nach Hause!" Immer noch keine Reaktion. "Hörst du mich überhaupt?" Ich hasste ihn und ich hasste es keine Antwort auf meine Fragen zu bekommen. "Jetzt lass mich los! Ich muss nach Hause, zu meiner Mom und meinem Bruder, bitte!" Jetzt versuchte ich es mit flehen, aber auch das ignorierte er, als würde ich nicht existieren. Wir traten ins Schloss ein und ich verstummte abrupt. Für das es draußen so düster aussah, war es hier nicht gerade so grau. Die Wände waren grau, aber der Boden aus weißem poliertem Marmor. An den Wänden hing, mit immer einigen Metern Abstand, ein rot-schwarzes Wappen. Auf dem roten Wandteppich war in Schwarz die Silhouette ein schwarzes, steigendes Pferdes gemalt. Wir gingen einen langen Flur entlang und bogen dann rechts ab. Jeder dieser Flure sah für mich gleich aus und ich war fasziniert von den wunderschönen Gemälden an der Wand. Eines von ihnen lenkte meine Aufmerksamkeit auf sich, doch ehe ich es mir genauer anschauen konnte, zog er mich weiter. Er hielt mit mir vor einer Türe aus feinstem Mahagoniholz und öffnete sie. Das Zimmer war traumhaft, einfach wunderschön. Es war das Erste, was nicht traurig und depressiv wirkte, sondern einladend und wohlfühlend. Sein Boden war, wie der Flur, aus weißem Marmor, rechts von mir stand ein Himmelbett mit weißen Laken und Vorhängen. An der angrenzenden Wand stand ein Kleiderschrank, auch aus Mahagoni und daneben ein Frisiertisch. Gegenüber von dem Bett stand ein Pult und ein Holzstuhl auch aus dem schönen Holz, wie der Schrank und die Türe. Nach diesem kurzen, verzauberten Moment fühlte ich wieder Panik, Angst, Wut und Trauer, aber auch Verwirrung über all das hier. "Ich muss ins Krankenhaus, mein Bruder liegt dort, bitte ich muss zu ihm, ich muss raus", flehte ich ihn erneut an mich endlich gehen zu lassen. Jetzt sah er mich an und diese Augen zogen mich in ihren Bann. Solche Augen waren doch nicht normal, selbst für dieses verwirrende Etwas, wo ich hier gelandet war. "Du musst hier bleiben. Essen gibt es in zwei Stunden und gleich kommt eine Zofe, die euch zurechtmacht Mensch" Er wollte sich abwenden, aber ich packte ihn am Arm. Schneller, als ich blinzeln konnte, hatte er mich gegen die Wand gedrückt und starrte auf mich herab. Mein Atem ging stoßweise aus meiner Lunge und mein Herz raste wie verrückt. "Was gibt dir, Mensch, das Recht mich anzufassen? Ihr seid emotional weit unter uns, mit euren Gefühlsausbrüchen." Er legte seine kühle Hand auf mein rasendes Herz und sah mir so tief in die Augen, dass ich für einen Moment vergaß zu atmen. "Wenn ich könnte, würde ich dein Herz zerquetschen, nein, deinem Körper alles Leben aussaugen, bis auch das letzte Leuchten in deinen Augen erlischt" Er drehte mir den Rücken zu und ich versuchte zu Atem zu kommen. "Aber ich darf nicht, noch nicht" Er drehte sich zu mir um und warf mir noch einen letzten kalten, vernichtenden Blick zu und verschwand dann.

    Kapitel 4

    "Gabriel, komm mit!" Vater stand an der Treppe, die in den Turm führte. Da würde ich sicher nicht hinaufgehen, dort oben lebte das Orakel oder auch Hexe, wie man es nahm. "Da werde ich nicht hingehen" Ich baute mich vor ihm auf, aber mit seinem Blick zwang er mich, ihm zu folgen. Gemeinsam traten wir die Steinstufen hinauf, bis wir oben im Turm ankamen. Der Raum war, wie immer, finster und eiskalt, so kalt, dass man seinen Atem sehen konnte. Plötzlich gingen die Fackeln an der Wand an und erleuchteten eine Gestalt vor uns. Meine Nackenhaare stellten sich bei ihrem Anblick auf und eine leise Stimme in meinem Kopf zwang mich zu verschwinden. Nicht das ich Angst vor ihr hatte, es waren ihre schwarzen Augenhöhlen, die mich anstarrten. Es war ein unangenehmer Blick, der einen durchbohrte und von oben bis unten prüfend ansah. "Mein König, was führt Euch und euren Sohn zu mir in dieser Stunde?" Ihre Stimme war ein leises, kratziges Geräusch und doch schallte sie in unseren Köpfen laut wieder. "Orakel, Ihr habt sie gesehen, oder?" Selbst Vater hatte Respekt vor ihr und er war ein Mann, der sich vor nichts und niemanden fürchtete. "Dieses Mädchen, es ist eigenartig", sagte sie leise und doch laut. "So jemanden wie sie habe ich nur einmal gesehen, Ihr solltet sie schützen. Noch weiß sie es nicht, aber sehr bald wird es ihr klar werden. Wenn es so weit ist, müsst Ihr acht auf sie geben, sie ist wertvoll" Wieder spürte ich ihren Blick auf mir ruhen und ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken. Vater nickte, verbeugte sich leicht und ging hinab. Ich wollte es ihm gleichtun, als ein kühler Lufthauch hinter mir mich zum Stoppen brachte. Sie stand hinter mir und ich drehte mich um. "Gabriel Morgenstern Ihr seid groß geworden", flüsterte sie und blickte mich aus den schwarzen Höhlen an, in denen dich eigentlich Augen befinden sollte. "Was wollt Ihr von mir?", fragte ich kalt. "Das Mädchen, du musst sie schützen, es ist wichtig, sie entscheidet über dein Schicksal und das Schicksal der gesamten Welt. Sie braucht jemanden, der sie beschützt, denn wenn Euer Vater herausfindet, wer sie ist, wird er sie vernichten" Ihre Augenhöhlen starrte mich an, ihre aschfahle Haut leuchtete auf und ihre wirren, grauen Haare stellten sich auf. "Wieso seid Ihr so sicher, dass ich sie nicht töten werde?" Ich wich einen Schritt zurück, ließ sie aber nicht aus den Augen. Doch statt mir zu antworten, lächelte sie. Sie lächelte zuerst zögernd, dann breiter, bis ein irres Grinsen auf ihrem Gesicht war. Weg von hier, einfach weg. Meine Füße trieben mich die Treppe hinunter, weg von diesem Ort.

    Kapitel 5

    Ich lief zur Türe und versuchte sie zu öffnen, aber sie war abgeschlossen. Hämmernd versuchte ich nach Fassung zu ringen. "Lasst mich raus!", rief ich, während ich an der Tür weiter hämmerte. Plötzlich ging die Türe auf und ich hätte beinahe einem Mädchen, in meinem Alter, ins Gesicht geschlagen. Sie blickte mich erschrocken an und trat dann aber, wenn auch etwas zögernd, ein. Die schwere Türe wurde hinter ihr geschlossen und meine Chance abzuhauen, war vorbei. "Miss, ich ... ich werde Ihnen jetzt ein Bad einlassen" Ihre Stimme war dünn und zart, wie ein Windhauch. Sofort hatte ich den Drang sie zu beschützen, sie sah so zerbrechlich aus. Sie hatte kastanienbraunes Haar und hellbraune Augen. Ihr Gesicht war schmal, genau wie ihr Körper. Sie war vielleicht gerade mal ein Meter sechzig groß und hatte die Schulter schüchtern hochgezogen. Bevor ich etwas erwidern konnte, war sie auch schon in einem anderen Raum verschwunden der mir vorher noch gar nicht aufgefallen war. Es war ein Bad, alles war aus Marmor und glänzte wundervoll. Ich trat hinein und blieb an einem Spiegel hängen. Oh Gott! Ich sah furchtbar aus! Mein hellblondes Haar stand wirr von meinem Kopf ab, meine dunkelblauen Augen wirkten riesig, wirklich riesig und meine Haut war noch blasser, als sonst. "Okay, das Wasser ist eingelassen", sagte sie mit ihrem zarten Stimmchen. Ich sah sie an, was sollte das hier überhaupt? "Können Sie mir helfen hier raus zu kommen?", fragte ich sie hoffnungsvoll. "Es tut mir leid, Miss, aber der Thronfolger hat mir befohlen Sie für heute Abend zurecht zu machen." Sie blickte auf den Boden und wippte nervös mit ihrem rechten Fuß. Mir platzte jetzt endgültig, auch wenn es mir für das arme Mädchen leid tat. "Ich muss hier raus! Für wen hält sich dieser 'Prinz' eigentlich mich hier festzuhalten? Mein Bruder stirbt vielleicht und es ist meine Schuld! Meine Mom schafft das nicht ohne mich verstehst du? Ich weiß nicht mehr weiter, ich weiß nicht mehr was ich machen soll", flüsterte ich am Ende und brach in Tränen aus. Sofort spürte ich kleine Hände, die mir vorsichtig über den Rücken fuhren. "Das tut mir sehr leid, Miss", sagte sie leise. Schnell wischte ich mir die Tränen ab und schaute sie entschuldigend an. "Wie komme ich hier raus?", fragte ich jetzt ruhig. "Ich ... ich weiß es nicht, aber ich könnte es vielleicht rausfinden, aber ich brauche Zeit", sagte sie nachdenklich. "Okay ... danke" Ich lächelte sie dankbar an. "Ich bin übrigens Helen" Ich reichte ihr meine Hand, aber sie sah mich verwirrt an. "Ich bin Lucinda", sagte sie und machte einen kleinen Knicks. "Kannst du mir sagen wieso ich hier bin?" Ich sah sie erwartungsvoll an. Sie sah sich um, so als würde sie mir jetzt etwas sagen, was niemand anderes hören dürfte. "Es gibt da diese Prophezeiung, aber ich kann Euch nicht sagen ob sie etwas mich Euch zu tun hat oder nicht", murmelte sie. "Erzähl sie mir!", forderte ich sie auf. "Ihr müsst jetzt baden, Miss!" Obwohl sie so zerbrechlich aussah, konnte sie ganz schön streng gucken. "Aber es ist wichtig", murmelte ich in einem flehentlichen Ton. "Wenn Ihr nicht sofort ein Bad nimmt, endet es nicht so gut, der Prinz ist unnachgiebig und schreckt vor nichts und niemanden zurück", erzählte sie mir, während ich mich auszog und in die Wanne stieg. Das Wasser war sehr angenehm warm. Es schwammen sogar Rosenblüten in dem Wasser, wodurch es wunderbar roch.
    Nach meinem Bad kam Lucinda wieder hinein und überreichte mir ein dunkelblaues Kleid, was in Gold verziert war und es irgendwie magisch aussehen ließ. "Dieses Kleid ist wunderschön", murmelte ich verzaubert. "Es passt zu deinen Augen", sagte sie und lächelte mich an. Zuerst musste ich diverse andere Sachen drunter anziehen, von den meisten kannte ich nicht mal den Namen, bevor sich das Kleid endlich auf meinem Körper befand. Meine nassen Haare fielen mir in wirren Strähnen über die Taille und ließen dieses makellose Bild im Spiegel, dann doch nicht so perfekt aussehen. "Dein Haar muss jetzt nur noch trocknen und danach seid Ihr fertig", verkündete Lucinda freundlich und ich nickte. Da konnte sie wohl lange drauf warten, die trockneten nämlich nicht so schnell, wie man es gerne hätte. Meine Haare waren einfach zu dick und zu viele, ich musste sie eben fast immer ganz trocken föhnen, sonst sahen sie irgendwie komisch aus. Zu meiner großen Überraschung trockneten sie doch schneller und fielen in sanften Wellen über meinen Rücken, bis sie sich an den Spitzen zu schweren Locken. Wieso konnten sie nicht immer so aussehen? Lucinda kam jetzt mit weißem Puder und tupfte es mir ins Gesicht, so Wirkte ich noch blasser und meine Augen noch dunkler. Das Korsett, das ich trug, schnürte mir die Luft ab und man konnte sich kaum darin bewegen. Ich war froh, wenn es weg war. Jetzt machte sie sich an meinen Haaren zu schaffen. Sie nahm an jeweils beiden Seiten meines Mittelscheitels eine Strähne und drehte sie bis zu meinem Hinterkopf, wo sie zu einer Flechte geflochten wurde. "Ihr seid fertig", sagte Lucinda und schien vor Ehrfurcht erstarrt. Ich blickte selber in den Spiegel und hielt die Luft an. Mein hellgoldenes Haar glänzte seidig und fiel wunderschön bis zu meiner Taille. Meine blasse Haut strahlte nach langer Zeit noch einmal und meine dunkelblauen Augen leuchteten mich im Spiegel an. Das Kleid war genauso schön, wie am Anfang und betonte meine schlanke Gestalt, besonders wegen dem Korsett. "Ich führe Euch jetzt in den Thronsaal", sagte Lucinda lächelnd in mein Spiegelbild. Zum ersten Mal lächelte ich zurück, nicht nur aus reiner Freundlichkeit, sondern weil ich über dieses unwirkliche Spiegelbild staunte. "Okay", murmelte ich und folgte ihr aus dem Zimmer. Sofort hefteten sich zwei Wachen an unseren Fersen. Die hohen Schuhe, die Lucinda mir gegeben hatte, schmerzten höllisch bei jedem Schritt, den wir gingen. Hohe Schuhe waren nicht so mein Ding, am liebsten trug ich Sneakers oder Sandalen. Wir gingen wieder durch die gleich aussehenden Flure, an all diesen Gemälden vorbei und wieder in den Eingangsbereich. Dieses Mal bogen wir Links ab und steuerten auf zwei riesige Flügeltüren zu. Die Wachen überholten uns und öffneten die Türen. Staunend blieb ich wie angewurzelt in der Türe stehen. Der Thronsaal war unglaublich! Der Boden bestand aus hellen und dunklen Marmorplatten, überall im Saal hing dieses Wappen an den Wänden, auf der Bühne war sogar eine Band, die ziemlich düstere und traurige Musik spielten. Diese Stücke waren unglücklich, deprimierten einen. Mitten im Thronsaal war ein langer, hölzerner Tisch, an dem viele, genauso dunkelgekleidete Menschen saßen, wie die, die ich heute gesehen hatte. Sie unterhielten sich laut, tranken Wein und einige von ihnen tanzten sogar eine Art Tanz, den ich noch nie gesehen hatte. Die Männer trugen festliche Kleidung, während die Frauen pompöse Kleider trugen. Eine von ihnen trug ein rotes, glitzerndes Kleid, ihre schwarzen Locken fielen wild über ihre Schultern. Sie blickte sich aufreizend um und viele Männer schauten sie an, aber keiner von ihnen schien sie zu interessieren. Bis dieser böse Gabriel auftauchte. Sie lächelte ihn an und er begutachtete sie. Das Alles bemerkte ich in diesen wenigen Sekunden, als die Wachen diese riesige Türe öffneten und einige Sekunden später wurde es ganz ruhig. Alle starrten mich an, selbst diese Frau und Gabriel hielten mit ihren Blicken inne und schauten mich an. Der König stand auf und kam auf mich zu, gefolgt von seinem Sohn. Heute Abend war die Chance, rauszubekommen, wie ich hier herausfand. Irgendwie musste würde ich es schaffen. Ich musste es einfach!

    Kapitel 6

    "Meine schöne Helen, Ihr seht umwerfend aus", sagte der König, nahm meine Hand und küsste sie. Okay? Merkwürdig war es schon, aber wieso sollte es denn auch nicht komisch sein? Ich war in einem dunklen Königreich, in einer anderen Welt, oder Zeit oder was auch immer, in einem umwerfenden Kleid, auf irgendeinem Fest und fühlte mich wie im falschen Film. Ich nickte ihm bloß zu, denn ich wusste nicht, wieso ich ihm überhaupt antworten sollte, immerhin hielt er mich hier fest. "Kommt mit mir, Helen, und setzt euch an den Tisch" Er hielt mir seinen Arm hin, aber ich ging an ihm vorbei. Ich spürte den Blick des Königs in meinem Rücken, genau wie die Blicke all der Anderen. Einen Blick fing ich auf, es war die junge Frau mit dem roten Kleid, die Gabriel mit Blicken aufgefressen hatte. Tuscheln wurde am Tisch laut und plötzlich spürte ich eine Hand um meiner Taille. Als ich aufblickte, sah ich in ein grünes und ein blaues Auge, die mich aus dunklen, dichten Wimpern wütend anstarrten. "Was um alles in der Welt sollte das?", zischte er mich an. Ich antwortete nicht, denn er hatte mich eben noch umbringen wollen. Der König trat an meine Seite und führte mich ans Ende des Tisches. Am Kopfende war sein Platz, meiner war an seiner linken Seite und Gabriels an seiner Rechten. Neben ihm saß die junge Frau, die mich mit einem überlegenen Blick ansah. "Helen, das hier ist Ophélia, die Fürstentochter eines verstorbenen Freundes. Sie ist eine begabte Tänzerin", sagte er und schenkte ihr ein Lächeln. Sie lächelte zurück und blickte dann zu Gabriel, der mich grüblerisch anschaute. Stirnrunzelnd erwiderte ich seinen Blick, wurde aber schnell von Ophélia abgelenkt. "Und woher kommt Ihr?" Ihre Stimme war rauchig und verführerisch, ihre Augen dunkelgrün und ihre Haut gebräunt. Kurz, sie war umwerfend und sie wusste es. "New York", sagte ich knapp. Sie runzelte die Stirn und sah verwirrt aus. "Wo liegt das?" "Weit weg", gab ich zurück und lächelte sie sarkastisch an. Sie merkte natürlich, dass ich das nicht ernst meinte und blickte mich arrogant an. "Und ... was macht Ihr in Eurer Freizeit, Helen?" Der König blickte mich neugierig an, genau wie dreidutzend andere Menschen. "Ich male", sagte ich und schaute auf meine Hände. Ich redete nicht allzu oft darüber, seitdem das mit meinem Bruder passiert war, hatte ich kaum noch gemalt, ich hatte einfach keine Ideen mehr. "Das ist sehr interessant, was malt Ihr denn so?" Ophélia sah mich gespielt neugierig an. "Alles Mögliche", antwortete ich und lächelte gekünstelt zurück. Ein Kellner kam und bracht mir ein Glas Rotwein. "Ich darf noch keinen ...", setzte ich an und in diesem Moment meldete sich Gabriel nach langer Zeit zu Wort. "Auf einen angenehmen Abend", sagte Gabriel und hob sein Glas an. Alle am Tisch hoben ihr Glas feierlich hoch und ich machte es ihnen nach. Wenn ich nur wüsste, wie ich hier heraus kam. Plötzlich tranken auch noch alle aus dem Glas und ich tat es ihnen gleich. Iiih gitt, das war widerlich! Ophélia bemerkte meine Reaktion und verdrehte die Augen. "Auf die schöne Helen, unsere Waffe" Ich verschluckte mich und riss fragend die Augen auf. "Waffe? Für wen oder was?" Was ist jetzt hier los? "Die Prophezeiung", sagte Ophélia und schnalzte mit der Zunge. Lucinda hatte eben etwas von einer Prophezeiung gesagt, aber ich hatte nicht mehr daran gedacht. "Was hat es mit dieser Prophezeiung auf sich?", fragte ich und blickte den König an. "Ist das der Grund, warum ihr mich hier gegen meinen Willen festhaltet?" Dieses Mal guckte ich zu Gabriel und funkelte ihn wütend an. "Helen, meine Schöne, in dieser Prophezeiung geht es um Euch und wie Ihr meinem Reich helfen werdet." Der König trank einen Schluck von diesem grauenhaften Rotwein und schaute mir in die Augen. "Ich weiß nicht, ob ihr was nicht mitbekommen habt, aber ich bin bloß ein normales Mädchen, aus einer riesigen Stadt. Ich bin sechzehn Jahre, ich geh noch in die Schule, ich muss nach Hause, okay?" Den letzten Satz rief ich durch den ganzen Saal. Der König sah mich entgeistert und völlig bloßgestellt an. Ophélia sah aus als würde sie sich schämen, lächelte aber unter vorgehaltener Hand. Aber Gabriel war es, der aufstand und zu mir kam. "Wir gehen jetzt mal kurz frische Luft schnappen", zischte er mir ins Ohr und packte mich am Arm. Ich wusste nicht, wie ich hier entkommen sollte. Die Blicke, der Anderen ignorierte ich, stattdessen überlegte ich, wie ich hier rauskam. Zuerst musste ich mich hier im Schloss umschauen, mich mit den Fluren vertraut machen, vielleicht geheime Türen finden, egal was, Hauptsache ich kam hier raus. Aber dann wusste ich auch nicht wie ich zurück nach New York kommen sollte, ich wusste nicht mal, ob ich den Weg zu dieser Höhle finden würde. Ich blickte zu Gabriel, er sah wütend aus und ich vermutete, dass er mich gleich ziemlich übel anschreien oder mir drohen würde, mich umzubringen. Das konnte er aber anscheinend auch nicht, ich war so etwas, wie unantastbar für ihn und für jeden anderen auch, denn ich war für dieses Reich aus irgendeinem Grund wertvoll.
    Gabriel schleppte mich aber in einen anderen Teil des Schlosses, zu einem Turm. Wollte er mich jetzt darin einsperren? "Wo bringst du mich hin?", fragte ich leicht panisch, denn sein Blick war nicht mehr wütend, sondern beherrscht und ausdruckslos. Er antwortete mir wieder einmal nicht und starrte weiter nach vorne. Im Turm war es eiskalt und mein Atem formte Wölkchen. "Wo sind wir hier, Gabriel? Wenn man mich hier festhält, dann will ich wenigstens in dieses Zimmer, wo es nicht gerade so gruselig war", flüsterte ich und presste meine Arme gekreuzt vor meine Brust. "Mein liebes Mädchen, es ist schön Euch endlich kennenzulernen. Nach all der langen Zeit, wo die Prophezeiung besteht. Kommt näher zu mir, lasst mich Euch ansehen." Ich trat näher an sie heran, dicht gefolgt von Gabriel. Er schien sich nicht ganz wohl in seiner Haut zu fühlen und ich wusste nicht ob es an dieser Atmosphäre lag, oder an dieser Frau, deren Stimme im Kopf nachhallte. "Wer sind Sie?", fragte ich diese seltsame Dame. "Ich bin das Orakel des Königs", sagte sie leise und doch war ihre Stimme laut und schallte durch den Raum. Ich ging noch näher an sie heran und entdeckte, was an ihr so seltsam aussah. Sie hatte keine Augen, sie hatte statt Augen, schwarze Höhlen, die einen anstarrten. Panik und Angst stieg in mir hoch und ich wich einen Schritt zurück und knallte gegen Gabriel. " 'tschuldige", murmelte ich und widmete diesem Orakel wieder meine Aufmerksamkeit.

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Das dunkle Reich
Das dunkle Reich
Die New Yorkerin Helen White ist ein junges Mädchen, die schon früh mit all den Problemen des Lebens klarkommen musste. Ihr Bruder lag in einer Art Koma und eines Tages bangen Helen und ihre Mutter um sein Leben.Helen konnte das Alles nicht mitansehen ...
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2015-06-04
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Akemi Mizuki ( 6.220 )
Abgeschickt vor 294 Tagen
Hey Leute, ich sehe eure Kommentare ersrt gerade, aber im Moment bin ich in den Vorbereitungen der Prüfungen und habe nicht allzu viel Zeit :/ Feuer und Eis bin ich noch dran, aber im Moment fehlt mir die Inspiration... :) Weiterschreiben werde ich auf jeden Fall, nur im Moment ist es etwas kritisch :)
Außerdem freuen mich eure Kommentare, dass ihr unbedingt weiterlesen wollte, was mir dann sagt, dass es euch gefällt! ^^

Lg Akemi Mizuki :*
Lariella ( 23.82 )
Abgeschickt vor 338 Tagen
Eine Frage schreibst du nicht weiter weil nicht
viele Kommentare sind oder ich hatte gehört
wegen Stress pur 😌 keine Ahnung ! Doch
bitte bitte schreib weiter
😚😘😍
Lg Lariella
Lariella ( 2.227 )
Abgeschickt vor 349 Tagen
Es ist echt toll👍
Ich frage mich warum das Orakel sagt das
er uns beschützen muss und warum der König 👑 uns
dann umbringen will und darum schreib ganz schnell
weiter.Hier bei den Kommentare sind es schon 210 Tage her
doch ich glaube du bist noch tätig.Darum weiter schreiben sowie
Feuer und Eis.Jaja ich verlang viel doch ich habe Geduld😃
Nur schreib bitte bitte bitte weiter😄
Danke
Lg Lariella
Failariel ( 4.151 )
Abgeschickt vor 559 Tagen
Ziemlich coole Idee. Schreib unbedingt weiter ;)
Rira04 ( 5.166 )
Abgeschickt vor 591 Tagen
Bitte, bitte schreib weiter!
Rira04 ( 5.166 )
Abgeschickt vor 591 Tagen
Diese Geschichte ist wirklich klasse!