Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 8)

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6 Kapitel - 4.023 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2015-06-04 - Entwickelt am: - 1.758 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Kyoko hat Yuto endlich gefunden, allerdings ist seine Seele in Yuyas Körper versiegelt worden. Was nun? Und was erwartet sie bei den Lancers, denen sie beigetreten ist? Tja, und Shun ist ja auch noch da...

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Nachdenklich rollte ich verunsichert auf meinen Inlinern durch die dunklen Straßen von Maiami City. Es war spät am Abend und aus den Schenken am Str
Nachdenklich rollte ich verunsichert auf meinen Inlinern durch die dunklen Straßen von Maiami City. Es war spät am Abend und aus den Schenken am Straßenrand dröhnte das Grölen von Betrunkenen. In der City (Synchro-Dimension) wäre so etwas wohl nie möglich gewesen, der Security hätte mich sicherlich sofort ins Institut gesteckt. Ich hatte keine Ahnung, wo ich im Moment war, aber das war mir herzlich egal, denn ich wollte einfach nur weg. Weg von Yuya, weg von seiner Mutter, die glaubte, dass ich seine Freundin sei; weg, weg, WEG! Zitternd bog ich in die nächste Straße ein und blieb wie angewurzelt stehen, als ich vorne das Krankenhaus sah. Doch das war nicht das, was mich zum Stehen bleiben trieb, sondern dass ich sah, dass sich da vorne Leute stritten, nämlich Shun und drei Krankenschwestern. Ihre Diskussion brachte mich zum Lachen, denn sie lief folgendermaßen ab. „Aber Sie sind noch gar nicht gesund! Sie können nicht jetzt gehen!" riefen die aufgebrachten Krankenschwestern und versuchten den Grünhaarigen festzuhalten, der sie mit seinen Blicken tötete. „Das kann ich ja wohl noch am besten beurteilen, schließlich ist es mein Körper!" erwiderte er eiskalt und riss sich grob los. Kichernd beobachtete ich die Szene; ja, das war typisch Shun. Schon früher war er so hitzig und eigenwillig gewesen. Aber das mochte ich an ihn, so wurde es nämlich nie langweilig. „Aber Kurosaki-sama, Sie dürfen nicht-" riefen die Krankenschwestern ihm noch panisch nach, doch Shun ignorierte sie gekonnt und ging humpelnd die Straße in meine Richtung hinab. Jedoch hatte er mich bisher unmöglich sehen können, denn es war dafür zu dunkel. Um ihn nicht zu erschrecken, wollte ich gerade seine Aufmerksamkeit durch Rufen erwecken, als er plötzlich zu wanken begann und im nächsten Moment zu Boden fiel. „Shun!" schrie ich erschrocken und rannte zu ihm. Gut, er atmete noch... Und der Puls war auch regelmäßig. Er war bloß ohnmächtig. Die Krankenschwestern hatten höchstwahrscheinlich recht gehabt; Shun brauchte einfach Ruhe. Aber wie ich ihn kannte, würde er mich lynchen, wenn er herausfinden würde, dass ich ihn zurück ins Krankenhaus gebracht hatte. Und Aufregung würde seinem lädierten Körper sicher auch nicht gut tun. Deswegen schulterte ich unter Aufbringung meiner gesamten Kraft den Blaugekleideten, der vergleichsweise ziemlich groß war, nachdem ich meine Inlinern in meinen Rucksack gestopft und meine Schuhe angezogen hatte. Als ich ihn endlich in die Hausruine geschleppt hatte, war ich völlig fertig und ließ mich erschöpft auf meine Bastmatte fallen. Müde drehte ich meinen Kopf, zu Shun, den ich eineinhalb Meter neben mir auf eine Matte gelegt hatte. Wie friedlich er jetzt aussah... Mit einem Lächeln musterte ich sein Gesicht... Er sah so perfekt aus; okay ein klein wenig müde und erschöpft, aber mal davon abgesehen... Wieso dachte ich an so etwas? Warum kribbelte er jetzt auf Einmal in meinem Bauch und weshalb spürte ich immer diese wunderbare Wärme, wenn Shun in meiner Nähe war? „Das ist doch offensichtlich, Kleine. Du bist verliebt!" erklärte da Spiegeltorhüterin in mir grinsend, woraufhin ich rot wurde. „ICH? VERLIEBT? IN SHUN? NEIN! Nein... nein...oder vielleicht...?" Spiegeltorhüterin lachte leise, was mich nur noch verlegener machte. „Streite es doch nicht ab, Kyoko! Es ist so deutlich! " „Ist es...? Aber was mache ich denn jetzt? Glaubst du, er mag mich auch?" Spiegeltorhüterin konnte mir darauf keine konkrete Antwort geben. „Warum fragst du mich das? Ich bin ein Duellmonster! Aber ich bin mir sicher, dass er dich nicht hasst. Oh, da habe ich eine Gegenfrage: Glaubst du, Zeitdeutender Magier mag mich?" Ich lachte leise bei ihrer Frage und schloss die Augen. „Das kann ich leider wiederum nicht beurteilen. Sag ihm doch einfach, was du für ihn empfindest!" Spiegeltorhüterin schien nun ihrerseits höchst verlegen zu sein. „Aber ich... Traue mich nicht..." „Weißt du was, wir machen es einfach so: Ich rede morgen mit Shun über du-weißt-schon-was und du beichtest "Zeitdeutender Magier" deine Gefühle! Was meinst du?" Sie zögerte lange, aber stimmte dann zu. Ob das gut gehen würde...? Ich gab es nicht gerne zu, aber Shun meine Liebe zu beichten würde mir sicher nicht leicht fallen. Hoffentlich würde ich mich nicht dabei an meiner eigenen Zunge verschlucken! Kurz öffnete ich noch einmal die Augen, um Shuns Gesicht zu sehen, dann schlief ich mit einem glücklichen Lächeln ein.
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Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 8)
Der Spiegel zu meiner Seele (Teil 8)
Kyoko hat Yuto endlich gefunden, allerdings ist seine Seele in Yuyas Körper versiegelt worden. Was nun? Und was erwartet sie bei den Lancers, denen sie beigetreten ist? Tja, und Shun ist ja auch noch da...
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2015-06-01
407E
Yu-Gi-Oh!

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