Springe zu den Kommentaren

Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 23

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 3.891 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-06-04 - Entwickelt am: - 1.437 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Rhach ist so kurz, so kurz davor, sein Ziel zu erreichen! Die freien Völker müssen nur eine Schlacht verlieren und Mittelerde wird untergehen!

    1
    Kapitel 16Arnors letzte Hoffnung,, Kommt! Der Herr wird wütend, wenn wir unseren Auftrag nicht erfüllen!``, flüsterte die Gestalt in einer schwarze
    Kapitel 16
    Arnors letzte Hoffnung
    ,, Kommt! Der Herr wird wütend, wenn wir unseren Auftrag nicht erfüllen!``, flüsterte die Gestalt in einer schwarzen Robe, umgeben von in braunen Gewändern, gekleidete, mönchartige Wesen. Der Mann versteckte sein Gesicht unter einer Kapuze. Er hatte ebenfalls, wie auch schon Gulzar, bevor Rhach ihn zu einem Kommandeur seiner Heere machte, eine Glatze. Zudem trug er aber über seiner Kapuze noch einen dunkelsilbernen Helm, gekennzeichnet durch die schwarze Sprache. Er schien ebenfalls einer, der schwarzen Numenorer zu sein und wollte sich für die Morde an seinen Vorfahren im dritten Zeitalter rächen. Der Untergang Arnors ab dem Jahr 861 des dritten Zeitalters durch die Teilung des Landes in die drei Lehen Arthedein, Cardolan und Rhudaur schwächte auch die Schwarzen Numenor. Obgleich davor auch die Anführer der schwarzen Numenorer Anspruch auf den Thron Isildurs erhoben, so konnten sie sich doch nie gegen das vereinigte Königreich Arnor zur Wehr setzen. So grenzten sich die einstigen Haradrim, Korsaren und Erben Ar Pharazons aus und viele von ihnen wanderten in den Norden, da sie selbst in Cardolan bei den Hügelmenschen nicht willkommen waren, welche die Könige Arnors selber so hassten. Uneinst und verstreut lebten die schwarzen Numenor in Zeltlagern und Holzhäusern, erbeuteten sich ihre Mahlzeiten durch Kämpfe mit Orks aus den Ettenöden, Wölfen und Schneetrollen. Zudem erfroren viele von ihnen im Norden, hatten die einstigen Anhänger Saurons doch kein wirkliches Zuhause. Eines Tages, im Jahr 1300 des dritten Zeitalters belauschte jedoch ein Stammesführer der schwarzen Numenorer in den Ettenöden einige wilde Orks aus Gundabad, wie sie etwas über einen Ringgeist sprachen, der im Auftrag des dunklen Herrschers nach Angmar kam, um von dort aus das nördliche Königreich zu vernichten. Rasch verbreitete der Stammesführer diese Nachricht und appellierte am Gewissen seiner Brüder, sich diesem Hexenkönig anzuschließen. Stattdessen sahen viele Stammesführer der schwarzen Numenorer ihren Bruder, der ein Bündnis mit dem Hexenkönig eingehen wollte, als Verräter an und köpften diesen hinterlistig in einer, ihrer Ratssitzungen. Daraufhin versammelten sich so viele ihres Volkes, wie sich nur auftrieben ließ und marschierten noch in derselben Nacht der Ratssitzung mit zweitausend Kriegern nach Angmar, um den Nazgul zu vertreiben. Dieser sah den Angriff jedoch schon kommen und schaarte ein Orkheer aus dem Nebelgebirge und den Ettenöden um sich. Nach zwei Tagen des erbitterten Widerstandes gegen die Orks und dessen Herren gaben die schwarzen Numenor auf und unterstellten sich dem Banner der Eisenkrone. Auf des Hexenkönigs Befehl marschierten somit die Armeen Angmars nach Arnor. Die Hügelmenschen aus Cardolan schlossen sich ebenfalls nach einem kurzen Gefecht Angmar an und der Hexenkönig ließ Carn Dum erbauen. Nach vielen Jahren des Krieges nahm der Hexenkönig Fornost, die Festung von Amon Sul, wie auch Annuminas ein und tötete Arnors Volk und deren Könige. Die schwarzen Numenorer bestiegen nun endlich den Thron des nördlichen Königreiches und konnten sich für eine kurze Zeit selbst als Erben Isildurs betiteln lassen. Doch die Zeit des Sieges dauerte nicht lange an, da die Menschen aus Gondor, angeführt von König Earnur, wie auch die Elben aus Lindon und Bruchtal, angeführt von Glorfindel und Elrond Angmar vernichteten und den Hexenkönig in die Flucht schlugen. Dabei verging auch wieder die Glanzzeit der schwarzen Numenorer und viele von ihnen kehrten zurück nach Umbar, Nah Harad, oder Rhun, wo sie her kamen. Nach Angmars Fall mussten sich die Stammesführer der schwarzen Dunedain wieder ihren Königen im Süden unterordnen und schotteten sich in einer kleinen Gruppe von den anderen bösen Menschen ab. Viele von ihnen gaben die schwarze Magie Angmars, welche sie der Hexenkönig lehrte, an ihre Nachfahren weiter. Im Ringkrieg legte der dunkle Herrscher jedoch keinen Wert auf die kleinere Gruppe der schwarzen Numenorer und schloss stattdessen ein Bündnis mit den Korsaren aus Umbar, den Menschen aus Rhun und dem Sultan Nah Harads.
    Nachdem der Ringkrieg aber vorbei war und der Sauron fiel, schlossen die Völker des Ostens Frieden mit den Menschen des wiedervereinigten Königreichs. Nur die kleine Gruppe der Stammesführer der schwarzen Numenorer aus Angmar blieben ihrem dunklen Schwur treu und schlossen sich dem Pakt mit dem wiedervereinigten Königreich nicht an. Stattdessen warteten sie auf einen neuen dunklen Herrscher und als sie von Agandaur hörten, traten sie in dessen Dienst und segelten erneut in den Norden.
    Der Mann mit der schwarzen Robe hatte jedoch einen grauen Bart und schien bereits älter zu sein. Umgeben von seinen Anhängern flüsterte der Diener Rhachs:,, Endlich! Hier, auf den Königsgräbern der Erben Isildurs begann unser Aufstieg vor über zweitausendzweihundert Jahren! Heute wird sich die Vergangenheit wiederholen! Erneut werden wir eine Pest über die nördlichen Länder streuen und das Volk Arnors vernichten!`` Der Name dieses schwarzen Numenorers war Sartor. Er war der einstige Bruder Gulzars, welcher nun eine gewaltige Orkarmee nach Gilthonion führte. Sartor vergötterte den Bruder Saurons und erfüllte jeden, seiner Pläne. Während Agandaur Amon Sul zerstörte und Fornost belagerte, schlich Sartor heimlich gen Osten, um im einstigen Cardolan eine fürchterliche Pest hervor zu rufen.,, Wir müssen uns auf einen, der Hügelgräber stellen, um die Pest auszulösen!``, meinte der Anführer der schwarzen Dunedain. Einer seiner Boten verstand dies jedoch nicht ganz und hackte nach:,, Aber Herr, euer Bruder meinte doch, wir wären zu schwach, um eine Pest auszulösen!`` Sartor sah daraufhin den jungen Mann an, der in seiner braunen Robe hinter ihm her schlenderte und zog dabei etwas aus seinem schwarzen Umhang hervor. Als er den Gegenstand vorsichtig am Griff hielt, wunderte sich Sartors Gefährte erneut, doch ehe dieser etwas sagen konnte, hob der Anführer der Gruppe den Gegenstand nach oben und schrie:,, Dies ist die Schattenklinge des Khorondrims! Mein Bruder wusste, wovon er sprach, denn er hatte Recht! Ohne jegliche Hilfe wären unsere magischen Kräfte zu schwach, um eine solch verheerende Krankheit im Land zu streuen, dass jeder Edain daran stirbt, doch Agandaur gab mir nach dem Fall Amon Suls eine Klinge, getaucht in Schatten und Morgulmagie! Bohrt man dieses verfluchte Schwert in den Boden und spricht dabei noch den Fluch, der die Pest auslöst, so verfaulen sämtliche Hügelgräber und die Pest nimmt ihren Lauf. Allerdings ist das noch nicht alles, denn nachdem die,, Saat des Todes'' gesät wurde, verfaulen auch die Leichen der Könige und werden zu Grabunholden. Wir müssen aber schnell handeln, da der Fluch nur in der Nacht gesprochen werden darf!`` Als Sartors Anhänger dies verstanden, wanderten die Männer weiter gen Osten. Wenige Minuten später kamen sie unbemerkt zu den Grabhügeln, welche im wiedervereinigten Königreich als heiliger Ort galt. Obwohl Aragorn und seine Frau Arwen hier nicht begraben wurden, so lagen in diesen Gräbern doch andere große Könige und Stammesführer Arnors, wie zum Beispiel Arveleg I. Er kam beim ersten Fall der Wetterspitze ums Leben und sein Sohn Araphor wurde zum neuen König Arthedains und führte somit den Krieg gegen Angmar weiter. Arvelegs Grabhügel war der Erste, der dem obersten schwarzen Numenor ins Auge stach:,, Ah, auf Arvelegs Grab wird unsere Rache also seinen Lauf nehmen!`` Die schwarzen Magier stellten sich umgehend auf den Hügel und Sartor nahm die Klinge heraus. Es dauerte nicht mehr lange, bis der Tag anbrach und die Sonne über den Bergen aufging. Sartor und seine Diener bemerkten dabei aber nicht, dass es in dieser Gegend nicht nur Tod und Trauer gab, sondern auch andere Menschen. König Elessar entsandte ein par, seiner Turmwachen aus Minas Tirith nach Cardolan, um die Hügelgräberhöhen zu bewachen. Nachdem aber Aragorn starb, betitelte Eldarion die dort lebenden Turmwachen als Grabwächter Cardolans und erbaute für sie den Wachturm,, Torn Mindon``, was so viel bedeutete, wie,, Turm der Grabhügel``. Dieser war nicht sonderlich hoch, doch man konnte vieles vom weißen Turm aus sehen, was in Cardolan geschah. So erspähten auch die wenig, dort verbliebenen Grabwächter, dass seltsame Gestalten auf Arvelegs Grab standen und zerbrachen sich darüber den Kopf, was sie dort zu suchten. So rief einer der Grabwächter in seinem blauen Umhang und seinem Schwanenförmigen Helm seine Brüder herbei, um ihnen von dieser merkwürdigen Sicht auf der obersten Plattform des Turms zu berichten:,, Hey, seht euch an, was ich entdeckt habe!`` Daraufhin eilten zehn Grabwächter auf die Plattform, da sie nicht wussten, was geschah. Als alle die flache Aussichtsplattform des Turms betraten, fing deren Anführer an:,, Was haben diese Gestalten nur auf Arvelegs Grabhügel zu suchen?`` Nachdem alle ahnungslos den Kopf schüttelten, befahl deren Anführer:,, Holt eure Schwerter! Wir reiten zu Arvelegs Grabhügel!`` Sofort holten die Soldaten ihre Schwerter, sattelten die Pferde und ritten los. Als Sartor die Feinde sah, wollte er nichts riskieren und forderte fünf seiner Männer dazu auf, ihre Schwerter zu ziehen und sich gegen die Bedrohung zur Wehr zu setzen. Augenblicklich führten die schwarzen Numenorer den Befehl ihrer Herren aus und verließen den Grabhügel. Wenige Sekunden später begann Sartor mit dem Ritual und bohrte die verfluchte Schattenklinge in den Boden. An Arvelegs Grab angekommen, stiegen die Krieger Gondors von ihren Pferden ab und zogen ihre Klingen. Eifrig kämpften die fünf Männer Sartors gegen die Elite Gondors, doch es dauerte nicht lange, bis die schwarzen Numenorer blutverschmiert und teilweise kopflos am Boden lagen. Nun rannten die Grabwächter auf den Hügel und versuchten, das Schlimmste zu verhindern, doch als sie Sartor sahen, gefror ihnen das Blut in den Adern, denn sie erblickten einen Mann, dessen Augen komplett weiß waren und der, wie es schien geistig nicht anwesend war. Er und vier seiner Sippe standen im Kreis um das Schwert herum und nuschelten mehrmals im Sindarin mit tiefer Stimme:,, Me sain i duren fern ar tog se si, mi yan aman nore esse Rhachs atalantië Arnors!``, was so viel bedeutete, wie:,, Wir sind die Boten des Todes und sähen hier, in den heiligen Ländern, im Namen Rhachs den Untergang Arnors!`` Nach diesen Worten zogen graue Wolken am Himmel auf und verdeckten die Sterne. Die Grabwächter bekamen es mit der Angst zu tun und die Schattenklinge leuchtete blutrot. Sartor und seine Gefährten fielen plötzlich zu Boden und rührten sich nicht mehr. Die Gewitterwolken wurden immer dichter und auf einmal begann es zu regnen.,, Was zum?.... Der Regen ist sauer!``, wunderte sich der Anführer der Grabwächter. Vorsichtig ging er mit erhobener Klinge auf das rot- leuchtende Schwert zu und wollte es heraus ziehen, doch als er es berührte, traf ihn ein schwarzer Blitz, welcher von der Schattenklinge ausging. Dieser Blitz entzog ihm sämtliche Lebenskraft und er starb. Die anderen Männer sahen verängstigt und tatenlos zu, wie das Geschehene seinen Lauf nahm, da sie nicht wussten, was sie tun sollten. Viel Zeit blieb ihnen aber nicht mehr, da der saure Regen ihre Haut verätzte und sie ebenfalls als entstellte Verteidiger der Grabhügel des widervereinigten Königreichs starben. Augenblicklich bildete sich auf den Hügelgräberhöhen ein unheimlicher Nebel und von der Schattenklinge ausgehend begannen die grünen Wiesen zu verfaulen. Es dauerte nicht lange, bis die Hügelgräberhöhen eine kalte, giftige Einöde bildete. Als der Fluch letztendlich seinen Lauf nahm und Cardolan auffraß und vergiftete, da wachten auch die schwarzen Numenorer wieder auf und sahen zu, wie alles abstarb und einging. Durch einen Schutzbann konnten sie sich vor dem sauren Regen schützen und ihr Tun genießen. Kurz darauf gingen auch schon die Gräber des verfluchten Landes auf und schwarze, seelenlose Wesen flogen auf Sartor zu. Dieser ergötzte sich an den Grabunholden und schrie:,, Mein Werk ist vollbracht! Das wiedervereinigte Königreich wird von einer Pest heim gesucht, welche sie alle umbringen wird! Marschieren wir gemeinsam nach Fornost, um den Norden zu erobern und Rhach somit näher an seine Herrschaft über Mittelerde zu bringen!``

    2
    ,, Mein Herr, wir können die Zitadelle und das weiße Haus nicht mehr lange halten! Die Orks und Uruks sind zu zahlreich! Fünf Trolle versuchen, mit

    ,, Mein Herr, wir können die Zitadelle und das weiße Haus nicht mehr lange halten! Die Orks und Uruks sind zu zahlreich! Fünf Trolle versuchen, mit ihren Keulen und Äxten, das zweite Eisentor Fornost's zu zerstören. Wir halten das nicht mehr lange durch!``, schrie einer, der verletzen Soldaten, welche auf der weißen Mauer Fornosts standen und erbittert mit Feuerpfeilen die Trolle beschossen. Mein Name ist Theor, Sohn Elfwines und somit der Enkel Eomers. Seit wenigen Tagen bin ich nun Herr von Edoras und zweiter Fürst, nach Elboron des widervereinigten Königreiches, da mein Vater überraschend im stolzen Alter von 220 Jahren starb. Die Herrin von Imladris schenkte meinem Vater vor vielen Jahren ein Amulett, welches seinen Tod hinaus zögerte. Dieses Amulett wurde nach seinem Tod als sein persönliches Erbstück an mich weiter gegeben. Somit werde auch ich noch einige Jahrzehnte überdauern, falls ich in dieser Schlacht nicht meinen Tod finde. Ich ritt kurz, nachdem die Königin in Amon Sul geköpft wurde, nach Fornost, um den Dunedain beizustehen, wurde doch mein Vater von König Eldarion als Fürst des Nordens betitelt. Mein Haus hat die Aufgabe, falls der König und Elboron nicht anwesend sind, die Armeen in die Schlacht zu führen. So kämpfe ich nun seit drei Tagen Seite an Seite mit den Dunedain, um Agandaurs Brut aufzuhalten. Fornost ist die letzte Bastion, die Agandaur nun noch aufhält, sind Annuminas und Amon Sul doch bereits gefallen.
    Theor rannte in seiner goldenen Rüstung, so schnell er nur konnte, auf die zweite Mauer, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Fornost stand in Flammen. Der Drache, den Agandaur mit brachte, zündete sämtliche Gärten, Äcker und Dörfer vor der Festung an. In den Straßen Fornosts lagen tausende von toten und verletzten Bürgern, darunter auch Kinder und deren Mütter. Feuersteine schossen über meinen Köpfen hinweg, welche die letzten, bestehenden Gebäude zum Einsturz brachten. Neben mir standen eintausend Bogenschützen und vor der Zitadelle und dem weißen Königshaus zogen achthundert Dunedain und Gondorianer ihre Schwerter, um den Horden der Finsternis den Weg zu versperren. Die Situation schien aber aussichtslos. Zwanzigtausend Khorondrim Reiter plünderten die Gebäude und siebzigtausend Orks, schwarze Uruks, Trolle, Wölfe, Warge und sogar Steinriesen warteten vor den drei Toren der zweiten Mauer auf unseren Fall. Während Krashnak inmitten der Armee stand und die Befehle gab, saß Agandaur auf dem Drachen, welcher noch vor den Toren der Festung wütete. Theor sah das Ende kommen, doch er wollte sich der Finsternis ein letztes Mal stellen und so rief er den Heerführer der Bogenschützen, namens Larion zu sich und meinte:,, Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Trolle das Tor einschlagen! Nimm die Hälfte deiner Männer und versammle sie auf dem königlichen Hof vor der Zitadelle. Sie sollen ihre Schwerter ziehen! Die anderen Bogenschützen bleiben auf den Mauern und versuchen, die Trolle zum Fall zu bringen!``,, Ja, mein Herr!``, entgegnete der Bruder Luthiels, die mit ihrer großen Liebe Barahir im Meer unterging. Ehe beide aber die Mauer verlassen konnten, schrien die Heere der Finsternis auf, denn der Drache, auf dem Agandaur ritt, schritt in die Festung und spuckte als Zeichen, des Sieges Feuer in den Himmel. Die Legionen der Dunkelheit machten für den Drachen sofort Platz und Agandaur hob die Hand. Theor und Larion sahen sich dabei verunsichert an, wussten sie doch nicht, was dies zu bedeuten hatte. Plötzlich hoben sich vierzig Eisenleitern, getragen von Höhlentrollen in die Luft und kamen auf die weißen Mauern zu. Als das dies aber noch nicht genug wäre, hörte man von weiten einen dumpfen Klang. Dieser hallte über die gesamte Festung und Krashnak begann, zu lachen, denn der Olog Hai Borlog und sein Heer kamen nach Fornost. Er brachte allerdings noch zehn Belagerungstürme mit, die, falls die Leitern nicht halten würden, als sicheren Ersatz dienten. Zudem hatte Borlog auch eintausend schwarze Numenorer im Gepäck. Jetzt vereinte sich das Heer vor der Mauer und Agandaur brüllte:,, Endlich werden die Menschen fallen! Zerfleischt sie in ihre Einzelteile!`` Zum Entsetzen Theors und Larions brachte Borlog auch noch Minen mit, welche das Tor zum weißen Haus und der Zitadelle sprengen sollten. Den Willen des Enkels Eomer's brach Agandaur aber erst, als er Krashnak befahl, etwas in die Luft zu heben. Theor und Larion fielen dabei die Kinnlagen herunter und beide konnten ihre Tränen nicht mehr zurück halten, denn zu grausam war der Befehl des obersten Dieners Rhach's. Die Bogenschützen der Dunedain hörten dabei kurzzeitig auf, zu schießen, denn auch sie traf dieser Befehl, wie ein Stich ins Herz und aus Mut und Hoffnung wurde Angst und Verzweiflung. Zweitausend Orks und Uruks, wie auch Trolle hielten Fahnen Barad Thangorodrim's in die Höhe, auf denen jeweils ein Kopf eines gefallenen Soldaten von der Schlacht Amon Suls aufgespießt wurde. Darunter hielt Krashnak auch den Speer mit dem entstellten Schädel der Königin des widervereinigten Königreichs hoch und das Heer schrie, unter einem regelmäßig, auftretenden Trommeln, welches die Trolle erzeugten:,, Rhach…Rhach…Rhach…Rhach!`` Theor biss sich bei diesem Anblick auf die Lippen und zuckte mit den Augen:,, Diese Mistkerle werden bereuen, was sie da gerade eben getan haben! Fornost ist verloren! Wenn die Orks das Tor durchbrochen haben, reiten wir ihnen entgegen!`` In der Morgensonne gaben sämtliche Verteidiger Fornosts ihre Posten auf und sattelten ihre Pferde. Als dies geschah, formierten sich die Männer auf ihren Pferden und warteten auf den Fall des Tores. Jetzt lagen die Leitern an den Mauern an und die schwarzen Horden kletterten in Scharen die Leitern hinauf. Zum selben Zeitpunkt trugen zwei Orks, den Orkaufsehern aus Mordor nicht einmal so unähnlich, die Mine zum Tor, dicht gefolgt von einem Fackelträger. Wenige Sekunden später gab es einen großen Knall, denn das Tor und einige Bestandteile der Mauer explodierten und flogen auf die Zitadelle, wie auch in das schwarze Heer. Theor und Larion nutzten sofort diesen Moment und bliesen zum Angriff. Daraufhin ritten eintausendfünfhundert Dunedain in die Orkarmee hinein. Viele der zornigen Menschen trafen dabei aber auch auf Warg und Khorondrim Reiter. Theor erhoffte sich bei diesem Angriff denselben Erfolg, wie einst auch bei seinem Urgroßvater Theoden, welcher im Jahr 3019 des dritten Zeitalters in die Armee Isengarts ritt und diese auf seinem Pferd bekämpfte. Dieses Mal gab es aber den Unterschied, dass auch Reiter der Finsternis und Olog Hais in der Armee waren. So wurden Theor, der Bruder Luthiels, wie auch die restlichen Ritter von den Horden der Finsternis eingekreist und es schien keine Hoffnung mehr zu geben, bis am Horizont mehrere Hörner erklangen. Agandaur, Krashnak und Borlog wussten, das die freien Völker zusammen halten würden und während der Herr von Edoras, wie auch Larion gegen die Dunkelheit ankämpften, da flog Agandaur auf dem feuerspeienden Drachen, dicht gefolgt von Krashnak auf seinem Warg und Borlog, wie auch einen Großteil der dunklen Armee zu den verbrannten Ebenen vor der Stadt, um sich dem Feind zu stellen. Im Licht der aufgehenden Morgensonne erschien nun ein Heer von Hobbits, Elben, wie auch Hügelmenschen, angeführt von Glorfindel, Galadriel, Arnariel, Gorbulus, wie auch Rowen. Seite an Seite wanderten die Elben aus Imladris, Düsterwald, Lindon und Lorien mit den Lehen Gondors aus Lossarnach, Lebinin, Dunland und Rhudaur gegen die Legionen der Finsternis. Gemeinsam trafen sich diese mit Rowen und Gorbulus in Bree und marschierten nach Fornost. Als die fünf Anführer das die Kreaturen Morgoth's zu Gesicht bekamen, sprach Arnariel zu den anderen Heerführern:,, Dies wird ein Gemetzel werden!`` Galadriel aber entgegnete:,, In der Tat, meine liebe Schwester, aber nach diesem Kampf werden sich die Orks wünschen, nie geboren worden zu sein!`` Glorfindel liebte zwar seine Gemahlin aus Lorien, aber dennoch musste er sie korregieren:,, Orks werden nicht geboren! Orks werden gezüchtet, wie Regenwürmer in einem Gefäß!`` Arnariel sah daraufhin ihren zukünftigen Schwager auf seinem weißen Pferd an und schrie:,, Na dann lasst uns diese Regenwürmer doch wieder zurück in die Erde katapultieren, wo sie hin gehören!`` Ehe die Anführer der freien Völker aber zum Marsch blasen konnten, hörten sie gen Osten ein lautes Trampeln. Als das Trampeln immer näher kam und Gorbulus auf seinem Esel sah, wer kam, traute er seinen Augen nicht. Zweitausend, in silbernen Rüstungen gekleidete Zwerge marschierten geradewegs auf die Ebenen von Fornost zu. Als die Zwerge ihre Freunde sahen, schlossen sie sich ihnen an und Farin, der auf einem Steinbock saß, mit seiner goldenen Krone auf dem Haupt und einer Axt in der Hand, rief seinen Brüdern zu:,, Ah, auch schon hier?`` Glorfindel fragte daraufhin mit überraschender Miene:,, Farin, welche Freude, euch hier auf diesem Schlachtfeld zu sehen, doch was verschafft uns die Ehre? Müsstet ihr nicht gerade dabei sein, Khazad Dum wieder aufzubauen?`` Der Neffe Gimlis grinste nach dieser Frage etwas ironisch und entgegnete:,, Ha, das war wirklich ein guter Witz, mein alter Elbenfreund. Ich bin doch nicht blöd und gebe die Minen von Moria erneut auf! Natürlich hinterließ ich dort all meine Baumeister und einige meiner Wachen und Zwergenfrauen! Ich setze den Fortbestand meiner Sippe nicht erneut aufs Spiel!`` Gorbulus wusste nicht Recht, wie er diese Aussage auffassen sollte und hackte nach:,, Wieso solltet ihr den Fortbestand eurer Sippe erneut aufs Spiel setzen?`` Farin entgegnete:,, Ich bin doch nicht blöd! Seitdem dieser Schatten im Norden lauert, entsende ich regelmäßig Kundschafter dorthin aus! Dabei entdeckte einer meiner Späher, wie sich zwei, dieser Mistkerle im Schattengebirge über einen Angriff auf Moria unterhielten, falls Fornost fallen würde. Daraufhin verließ ich die Minen sofort und kam mit meinen Männern hier her! Ich möchte nicht, dass diese Schweine erneut meine Hallen betreten! Deswegen erhalten diese Schweine heute schon ihre Abreibung!`` Obwohl diese Schlacht kein Grund zum Lachen war, so konnten sich die Anführer und einige der Krieger bei dieser Ansage ein leichtes Grinsen nicht verkneifen und marschierten gemeinsam gegen die Diener Rhachs. Somit begann die Schlacht zwischen den freien Völkern und den Kreaturen der Dunkelheit, als Glorfindel sein Schwert in die Richtung der Orks hielt und befahl:,, Tangado haid! Leithio i philinn!``

article
1433121832
Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 23
Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 23
Rhach ist so kurz, so kurz davor, sein Ziel zu erreichen! Die freien Völker müssen nur eine Schlacht verlieren und Mittelerde wird untergehen!
http://www.testedich.de/quiz36/quiz/1433121832/Der-Erbe-des-dunklen-Herrschers-Kapitel-23
http://www.testedich.de/quiz36/picture/pic_1433121832_1.jpg
2015-06-01
402C
Herr der Ringe

Kommentare (56)

autorenew

Tinúviël Ithildraug ( von: Tinúviël Ithildraug)
vor 415 Tagen
Na da bin ich ja beruhigt :D
Du hast eine wirklich schöne Stimme und kannst gut singen :) Aber bei deinem Into the west Cover singst du ab und zu zu spät oder zu früh. Ich singe sehr gerne und viel. Daher weiß ich wie schwer das ist. Für ein schönes Ergebnis sind oft viele Aufnahmen nötig. Wenn du die Zeit (und Lust) hast, nimm sie dir ruhig mal. Ich glaube, es würde sich richtig lohnen. Aber vor allem geht es ja um den Spaß.
Aber lass dich nicht weiter von einem Hochsopran bequatschen. Was du auf alle Fälle mit Bravur kannst, ist Geschichten schreiben. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil :)
Namarië, mellon nîn
Morgoth25 (60728)
vor 415 Tagen
Hey,
Danke ihr beiden. Ist immer wieder dchön, dass sich die Mühe auch auszahlt.
Das Cover von Into the West und Adele sind von mir :)
Und Tinuviel, ich kann dich beruhigen. Das war das erste Buch. Das zweite und dritte kommen ja noch. Da kommen noch viele Kapitel über das vierte Zeitalter von Mittelerde ;D
Tinúviël Ithildraug (02548)
vor 424 Tagen
Ich war mal auf deinem Youtube Kanal und wollte fragen ob die Liedcover auch von dir sind?
Tinúviël Ithildraug (02548)
vor 426 Tagen
Entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Ich hatte einfach keine Zeit zum Lesen. Du kennst mein Urteil über deine Geschichte. Sie ist einfach göttlich. Der Gedanke, dass sie sich dem Emde neigt ist aber unerträglich :'(
Namarië, mellon nîn
Lonukira (29163)
vor 442 Tagen
Bei den Valar! Das Kapitel war so schön. Ich liebe einfach deinen Schreibstil und finde, dass man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann, wie wundervoll diese Geschichte ist. Einfach nur Danke dafür!
Morgoth25 (44033)
vor 623 Tagen
Danke Tinuviel. Ich freue mich immer wieder über deine Kommentare.
Das steht bei Tolkiens unvollendeten Werken in Wikipedia und Ardapedia.
Ja dann wünsch ich dir viel Spaß beim lesen und ebenfalls Namarie mellon nin
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 626 Tagen
Da freu ich mich schon drauf :D Ich muss zwar zugeben, dass ich von Game of Thrones nur wenig Ahnung habe, aber es wird bestimmt super ;) Von "Der neue Schatten" habe ich noch nie etwas gehört. Ich bin entsetzt über mich selbst. Woher kennst du die Geschichte? (Meine Weihnachtswunschliste wird mal wieder zur Hälfte aus HdR Zusatzbüchern bestehen ;P ) Hatte ich schon gesagt, dass dein neues Kapitel klasse ist und du einer meiner Lieblingsautoren bist?
Namarië, mellon nîn
Morgoth25 (44033)
vor 627 Tagen
Danke Tinuviel. Ich bemühe mich wirklich darum, die Geschichte so authentisch, wie möglich an Tolkiens Herr der Ringe zu halten. Da der erste Teil bald fertig ist, werde ich mich dem Zweiten Teil meiner Trioloie witmen und hier trifft "Der Herr der Ringe" auf Game of thrones. Dabei versuche ich mich an Tolkiens unvollendete Geschichte des vierten Zeitalters "Der neue Schatten" zu halten :)
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 632 Tagen
Aiya!
Schreibfehler stören mich nicht, solange du weiterschreibst ;) Mal wieder ein schöner neuer Teil.
Namarië, mellon nîn
Oliver25 (78661)
vor 658 Tagen
Danke Tinuviel. Ich hab diedes Mal leider ein par zuviele Rechtschreibfehler drin, aber ich werde mich bemühen, dass dies im nächsten Kapitel nicht mehr der Fall ist :)
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 658 Tagen
Endlich geht es weiter! Mal wieder extrem spannend. Vor allem das letzte Kapitel hat mir gefallen. Jetzt bin ich ja mal gespannt, was passiert ist.
Namarië, mellon nîn.
P.S.: Ich bin die selbe Tinuviel wie vorher. Nur mein Name hat sich etwas erweitert ;)
Morgoth25 (16619)
vor 753 Tagen
Danke Tinuviel. Mich freut es immer wieder, dass du so fleißig mit liest und nicht das Interesse daran verlierst.
Auch bei den anderen Lesern möchte ich mich bedanken, dass die ff ja doch gut anzukommen scheint :D
Tinuviel (08857)
vor 754 Tagen
Huch, das war aber nicht so gewollt. Egal;) Noch einen schönen Abend.
Tinuviel (08857)
vor 754 Tagen
WOW!!! Du hast mich mal wieder vollständig gefesselt. Dein Schreibstil ist immer wieder atemberaubend und kaum ein anderer schafft es so gut Wissen von Tolkien in seinen Geschichten zu verarbeiten, ohne die Geschichte in die Vergangenheit zu legen. Jede deiner Schlachten fesselt mich und du überrascht mich immer wieder. Außerdem sterben bei dir auch mal beliebte Person, das macht das ganze authentischer. Eigentlich wollte ich nur sagen ich freue mich über das neue Kapitel ;) Namarië!
Morgoth25 (16619)
vor 754 Tagen
Am Anfang des 5 Kapitels müsste es heißen:" Verdammt, lange halte ich das nicht mehr aus. Ithindil ist immer noch ohnmächtig."
Morgoth25 (25521)
vor 772 Tagen
Deswegen bräuchte ich unbedingt eure Hilfe.

Was glaubt ihr? Wie könnte der Verlauf der weitere Verlauf der Schlacht aussehen?

Zudem müsst ihr wissen, wie Fornost beschrieben wurde:

Eine viereckige Festung, unterteilt in sechs Teile. Zudem ist alles komplett eben. Ich weiß einfach nicht, wie das ganze weiter gehen soll. Nur das Ende der Schlacht bereitet mir Sorgen. Für die nächsten Kapitel weiß ich schon wieder, wie es weiter geht.

Vll. könnt ihr mir helfen. Wäre echt toll :D
Morgoth25 (25521)
vor 772 Tagen
Danke Silmarwen. Du weißt gar nicht, wie viel mir eure Rückmeldungen über meine Geschichte bedeuten. Ich glaube aber, dass sich mein Schreibstil momentan etwas verschlechtert. Ich habe die gesamte Geschichte im Kopf und weiß auch schon, wie ,, der Erbe des dunklen Herrschers`` enden wird ( Das Ende meiner Geschichte kommt aber noch nicht so schnell. Sollen ja um die dreihundert Buchseiten werden). Die Schlacht von Fornost finde ich persönlich aber sehr schwer zu beschreiben, da diese Gegend von Tolkien etwas langweilig beschrieben wurde.
Silmarwen (59752)
vor 772 Tagen
WOW! Einfach nur WOW! Ich liebe es wie du schreibst! Es gibt autoren die weitaus schlechter schreiben als du und du machst das noch nicht mal hauptberuflich! Ich bin echt nach jedem kapitel das ich von dieser geschichte lese sprachlos.
Lg Silmarwen
Morgoth25 (94250)
vor 787 Tagen
Danke Tinuviel.

Ja, dass hoffe ich auch. Allerdings gab es einen Fehler beim letzten Satz meiner Charakterzusammenfassung. Den Satz nahm testedich. de nicht mehr an.

Deswegen hier noch einmal eine kurze Erklärung zum Bruder Saurons:

Rhach ist das wohl gefürchtetste Wesen, welches man in Mittelerde seit der Verbannung von Morgoth sah. Selbst Sauron hatte während des ersten Zeitalters großen Respekt vor seinem Bruder.
Tinuviel (77238)
vor 787 Tagen
Mal wieder ein sehr spannendes Kapitel. Und danke für die Charakterezusammenfassung, ich glaube das hilft einigen weiter, bei der Geschichte durchzublicken.