Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 22

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1 Kapitel - 3.640 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-05-27 - Entwickelt am: - 1.331 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das Feuer! Eine uralte und magische Macht!

Im ersten Zeitalter kämpfte Glaurung gegen Turin, Hurins Sohn. Glaurung wurde erschlagen

Kurz darauf kämpfte Ancalagon der schwarze gegen Earendil, dem Seefahrer. Ancalagon wurde erschlagen

Viele Jahre vor dem Beginn des vierten Zeitalters kämpfte Bard gegen Smaug. Smaug wurde erschlagen

Am Ende des dritten Zeitalters kämpfte Gandalf gegen den Balrog von Morgoth. Der Balrog wurde erschlagen

Doch im vierten Zeitalter waren die Drachen stärker denn je. Wird man sie erneut besiegen können?

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    Eine feurige AngelegenheitEs war dunkel und überall stank es nach Verwesung und Tod. Kein Stern stand am Himmel über dem finsteren Land Barad Thango
    Eine feurige Angelegenheit

    Es war dunkel und überall stank es nach Verwesung und Tod. Kein Stern stand am Himmel über dem finsteren Land Barad Thangorodrim, wurden diese doch von schwarzen Gewitterwolken und dem Rauch, der von den Klüften und Gruben aus in die Luft stieg, bedeckt. Während Scharen von Orks und Uruks die Gruben verließen, schliefen die schwarzen Numenorer in ihren Zelten am Rande des dunklen Königreiches und warteten dort auf Befehle Rhachs. Insgesamt überlebten fünfhundert Hexenmeister, da der Rest ihrer Sippe entweder von Orks umgebracht wurden, oder ihre Verwandten in der Schlacht von Imladris fielen. Dreißig Zelte standen in einer ringförmigen Formation am Fuße des Schattengebirges. Ein Zelt stach allerdings heraus, da dieses in der Mitte des Lagers lag. Zudem war es größer und wurde von zwei Hexenmeistern mit in Gift getauchten Klingen bewacht. Es schien, als wären sie von der Königsgarde Numenors, trugen sie doch zudem auch noch zwei Dolche und einen Zauberstab. Beide Soldaten hatten eine Glatze und standen still und aufrecht vor dem Eingang des königlichen Lagers. Es handelte sich bei der bewachten Person aber nicht um einen König der schwarzen Numenor, sondern lediglich um den obersten Hexenmeister Umbars. Der eigentliche Herrscher der schwarzen Numenorer war der Fürst der Korsaren. Da dieser aber, wie auch seine Vorfahren keinen Krieg mehr gegen den Westen führen wollte, verweigerte er das dunkle Bündnis mit den Hexenmeistern, welche seit Angmars Aufstieg immer die Finsternis aufsuchten. Somit führte der oberste schwarze Magier seine Anhänger nach Barad Thangorodrim, um erneut ein Bündnis mit dem wahren Bösen einzugehen. Nachdem der Bruder Saurons aber keine wirkliche Verwendung für sie fand, ließ er die Meisten ihres Volkes in der schwarzen Festung Khorondrim von den Orks umbringen und nahm nur die Stärksten in seinem Heer auf. Der dunkle Hexenmeister verließ nun, gefolgt von zwei seiner Lehrlinge das Lager und sah in die Ferne, wo er das verfluchte Land zu sehen bekam:,, Es stinkt nach Tod und Verzweiflung! Überall Orks und Knochen! Wann können wir endlich erneut in den Krieg ziehen, um das vereinigte Königreich zu vernichten?`` Der ältere, glatzköpfige Mann umgriff fest seinen Eisenstab und kniff die Augen zusammen, als würde er etwas in der Ferne erkennen können. Einer seiner Diener, ein junger Magier, namens Tarion kam ihm aber zuvor und fragte:,, Mein Herr, was hat der dunkle König mit diesen drei Kerkern vor? Wieso sind diese so streng bewacht und vor allem, warum sind sie so groß?`` Der Anführer der bösen Menschen konnte ihm aber darauf keine Antwort geben und schwieg. Die einzige Schwachstelle, die diese drei Gefängnisse hatten, waren zwei große Schächte, welche jedes einzelne der Kerker besaß. Durch diese Luftlöcher flossen Lavaströme, welche vom dunklen Berg ausgingen. Der Khorondrim erhob sich aus einer giftgrünen Schlucht. In dessen Tiefen lebten Werwölfe, Warge, Drachen und Balrogs, welche Rhach bei seiner Ankunft mit brachte. Zuerst hausten die Kreaturen Uduns in den Bergen des Schattengebirges, doch als die Orkbaumeister, mithilfe von Agandaurs dunkler Magie die gewaltige Schlucht aushoben, zogen die Diener Morgoth in die Tiefen des Landes. Somit gab es nur die Dunkelstahlbrücke, die Einlass in die Festung Rhachs gewährte, wie auch zwei kleinere Lavaüberquerungen, die über die Schlucht führten und die Lava zu den Kerkern transportierten. Die Hexenmeister spekulierten darüber, was sich innerhalb dieser streng bewachten Eisengebäude befand.
    Plötzlich erkannten die Wachen des Lagers, wie zehn schwer gerüstete Khorondrim Reiter über die verfluchten Ebenen auf die Zelte zu ritten. Sie kamen mit Fackeln und Armbrüsten. Im Lager angekommen stiegen die großen, schwarzen Uruks von ihren Wargen und gerüsteten Pferden ab. Einer, der Diener Rhachs trug ein weißes Auge und seine scheinbar verbrannte Haut hatte tiefe Narben. Sein anderes Auge war grün und seine Zähne spitz und gelb. Außerdem lag an seinem stämmigen Körper eine Eisenrüstung an, welche das Zeichen Rhachs trug. Zudem hielt der dunkle Krieger in seiner linken Hand einen Speer und in seiner Rechten eine Keule. Nun rannte der Hauptmann in das Zelt des Hexenmeisters und befahl einen seiner Reiter, dieses anzuzünden. Als der Wargreiter diesen Befehl ausführte, brüllte der Hauptmann:,, Komm raus, du Missgeburt! Mein Herr möchte dich sehen!`` Wie von der einen Sekunde auf die andere rannte der Hexenmeister mit seiner Königsgarde um die Ecke und rief:,, Was ist los? Was möchte der Sohn Morgoth von mir?`` Der Uruk Anführer, namens Argock spuckte nach dieser Aussage auf den Boden und schrie den Hexenmeister an:,, Du Misthaufen! Es werden keine Fragen gestellt! Komm mit, oder ich muss dich aufschlitzen und tot zu unserem Meister bringen!`` Als die numenorischen Soldaten dies zu Ohren kam, zogen sie alle ihre Klingen und umkreisten die Boten Rhachs. Argock lachte wiederum nur schadenfroh und zog ein Horn, welches an seinem Brustgürtel hing. Als er in das Horn hinein blies und dieses einen tiefen Ton von sich gab, erzitterte die Erde. Der Hexenmeister und einige seiner Wachen drehten sich daraufhin wieder mit dem Gesicht zur verfluchten Ebene, wo sie erblickten, wie zehn Kampftrolle brüllend auf sie zukamen. In diesem Moment ließen die Männer ihre Waffen fallen und ergaben sich.,, Ihr Scheißhaufen niedrigerer Menschen! Glaubt ihr, ich würde nur mit ein paar meiner Wachen zu euch kommen?``, rief der Uruk Anführer. Der oberste Hexenmeister trat nun vor und ging mit den Uruks mit. Argock schickte seine Trolle zurück und ritt mit dem Hexenmeister zum Khorondrim. Als sie an der Brücke der schwarzen Festung ankamen, blieb Argocks Reittier stehen und der Uruk drohte:,, So, du Made! Der Herr wünscht dich allein zu sehen! Hoffentlich schneidet er dir die Kehle auf und verfüttert deine Eingeweide an die Wölfe!`` Schluckend und voller Ehrfurcht überquerte der Hexenmeister in seinen schwarzen Gewändern die Brücke Khorondrims und stand vor dem großen, finsteren Tor. Am Boden lagen Knochen und verfaulte Schädel. Ein giftiger Wind umkreiste den Anführer der bösen Menschen. Dem Hexenmeister liefen Schweißperlen über die Wangen, wusste er doch nicht, was ihm im Inneren des Berges erwarten würde. Wie von Geisterhand öffnete sich dann das große Tor und drei Orks, wie auch zwei weiße Werwölfe kamen dem schwarzen Numenor entgegen. Die Zuchtwölfe Morgoth waren größer, als die, welche man in der Wildnis fand. Zudem konnten die Wölfe sprechen und hatten blaue, gruselige Augen. Die Schattenorks trugen eiserne Kettenhemden mit darüber liegenden, schmutzigen Rüstungen. Alle drei Orks umgriffen fest ihre langen Klingen und einer von ihnen hatte auch noch eine Peitsche im Gepäck. Zähnefletschend und knurrend umkreisten die beiden Werwölfe den schwarzen Numenor. Vorsichtig und angespannt schritt der Hexenmeister ins dunkle Nichts der Festung, begleitet von den Orkkriegern und Werwölfen. Der Mann stand nun in einer riesigen Halle. Am anderen Ende der Halle leuchteten zwei Fackeln, von denen jeweils zwei Gänge nach links und nach rechts abbogen. Diese beiden Gänge führten zu den beiden Türmen Glaurung und Smaug, welche als höchster Punkt Barad Thanghorodrims galten. Zudem gab es aber auch eine unendliche Vielzahl an Treppen, welche in die feurigen Zuchtgruben und Trollhorte, unterhalb des Berges führten, wie auch zu den unterirdischen Kerkern des Landes.,, Bleib stehen!``, forderte einer, der beiden Werwölfe den Hexenmeister auf, da dieser immer weiter in die Dunkelheit des Khorondrims vor drang. Nun stand der Mann inmitten der großen Halle, dicht gefolgt von den Kriegern der schwarzen Armee. Auf einmal knallte das große Tor hinter ihnen zu und sie standen fast in vollkommener Dunkelheit, wären da nicht die beiden Fackeln am anderen Ende der Halle gewesen. Einen Augenblick später hörte man nur noch das Atmen des Mannes. Es trat eine unheimliche Stille ein. Dann hörte man schwere Schritte, welche in die Halle von den beiden Türmen aus hinab stiegen. Ein dumpfes Auftreten in der Dunkelheit. Es hörte sich an, als würden sich Stahl und Stein bekämpfen. Die Schritte kamen immer näher auf den Hexenmeister zu. Dann sah er sie. Zwei unheimliche Seelen, eingehüllt in Schatten und Zorn. Der Hexenmeister wusste ganz genau, um was es sich bei diesen Wesen nur handeln konnte und flüsterte erstaunt:,, Grabunholde!`` Die Schritte kamen allerdings nicht von ihnen, da die beiden Geister geräuschlos über den Boden hinweg flogen. Den beiden Wächtern folgten auch noch einhundert Orks und vier Olog- Hai. Die beiden Grabunholde forderten den dunklen Zauberer durch ein Handzeichen dazu auf, mit ihnen mit zu kommen. Verängstigt und eingeschüchtert folgte der Mann den beiden leblosen Schatten. Ihre Augen nahmen dabei eine leuchtende Farbe an und sie glitten über den Boden der Halle auf die andere Seite, wo sie die Treppe zum östlichen Turm Glaurung einschlugen. Die Orks, Werwölfe und Trolle stiegen derweil in die Tiefe hinab, wo sie die Kerker und Zuchtgruben aufsuchten. Umso näher die drei Gestalten dem Tor zur Udunhalle kamen, umso trauriger wurde der Hexenmeister. An den Seitenwänden hangen verschmetterte Schädel längst gefallener Orkanführer. Nach einem ewigen und anstrengenden Fußmarsch erreichten sie endlich das Tor zur Halle des dunklen Königs. Das Tor wurde nicht bewacht. Somit spazierten die Grabunholde und der Hexenmeister in die schwarze Halle und sahen sich um. Am anderen Ende des Saals stand ein eiserner Thron, auf welchen Agandaur, als Diener Rhachs immer saß. Fackeln hangen an den Säulen der Finsternis. Plötzlich gingen diese aus und ein Schatten offenbarte sich vor dem,, Thron des Todes''. Dieser war mundlos, Gesichtslos, Gestaltlos. Er schien Sauron, in der Gestalt des Nekromanten im dritten Zeitalter nicht ganz unähnlich zu sein. Doch nun veränderte sich der gestaltlose Schatten und ging in Flammen auf. Der Schatten brannte und nahm nun Form an. Die Flammen Uduns wurden größer und es bildete sich ein Körper, doppelt so groß, wie der Saurons. Als das Höllenfeuer wieder erlosch, erblickte der Hexer ein grausames Wesen. Eingehüllt in schwarzen, zerfetzten Gewändern und eisernen Stahl brannte ein Totenkopf mit grünen Augen unter der scheinbar nie endenden Schattenkapuze. Rhach trug weder ein Schwert, noch irgendeine andere Waffe. Niemand konnte ihn umbringen, war der Herr der Finsternis doch bereits tot. Obgleich er sich nun an die irdische Gestalt des Todes band, so konnte er diese auch ebenfalls so schnell wieder auflösen und sich in einen Drachen, oder etwas noch gewaltigeres verwandeln. Langsam schritt der,, wandelnde Tod`` auf den Hexenmeister zu und sprach mit verfluchter Zunge:,, Kulizg gothûrz! Azubizg! Gimbul Tuluk! Kul'shi izish tul! azizg'rad, Tul Garzul!``, was übersetzt bedeutete:,, Ich bin mächtig! Ich töte und knechte! Du bist an mich gebunden! Stirb nun und werde zu Garzul, Diener der Finsternis!`` Als der Hexenmeister verstand, was Rhach mit ihm vor hatte, war es aber schon zu spät. Der Sohn Morgoth richtete nun seine finsteren Kräfte gegen den Hexenmeister. Dieser versuchte noch, sich mit einem einfachen Schutzzauber zu wehren, doch er war zu schwach und so krochen die Schatten des dunklen Valar in die Gliedmaßen des bösen Menschen. Als der Fluch vollendet war, fiel der Magier auf die Knie und musste sich übergeben. Es war aber noch nicht vorbei. Schlagartig flossen heiße Lavaströme aus den Mauern des Turms in die Richtung des gefallenen Mannes. Als dieser mit matten Augen das flüssige Gestein auf sich zukommen sah, versuchte er aufzustehen und dem Zauber ein Ende zu setzen. Doch die Schatten lähmten den schwarzen Numenor und so verbrannte sein Körper, wie auch sein Geist in der Hitze des flüssigen Gesteins. Der Hexenmeister schrie, als die Knochen verbrannten und das Fleisch von seinem Körper abfiel. Langsam drangen die verfluchten Flammen in sein Herz vor und verbrannten es. Letztendlich, als sein Körper verbrannt und von seiner Seele nichts mehr übrig war, da ersetzten die Flammen seinen Körper und die Lava seine Gliedmaßen. Nach endlosen Qualen erhob sich der schwarze Numenor. Sein Mund brannte und er hatte keine Augen. Stattdessen gab ihm Rhach die magische Fähigkeit, durch seine Hände und Ohren zu sehen. Einer der beiden Grabunholde gab Rhach einen Helm, geschmiedet aus dem verfluchten Mithril Mittelerdes, welche die Orks bei ihrer Belagerung auf Moria nach dem Ringkrieg mit nahmen. Nun sprach Garzul, Herr des Feuers:,, Mein Herr, wie lautet euer Befehl?``,, Führe meine Truppen gegen die Armeen Dol Gondolins an! Bringe mir den Kopf des Elbenkönigs und brenne alles nieder! Marschiere danach nach Khazad Dum und vernichte die letzten lebenden Zwerge und ihren König! Ehe du diesen Befehl aber ausführst, möchte ich dir noch etwas zeigen!``, offenbarte der flüsternde Schatten.
    Daraufhin löste sich Rhach, in der Gestalt des Todes auf und verwandelte sich in einen kleinen, goldenen Drachen. Da Garzul fast nur aus Lava und Feuer bestand, konnte er seinem Herren problemlos folgen, denn dieser flog in die Tiefen des Khorondrims, an den Kerkern vorbei. Umso näher sie allerdings an die Kerker kamen, umso heißer wurde es, denn hinter den Kerkern befand sich eine Lavaquelle, schürften die Orkarbeiter doch so tief, dass sie auf diese stießen. Die glühende Lava floss durch einen Tunnel, welcher aus dem Berg hinaus über die Schlucht führte. Der Drache flog über die Lavaquelle hinweg, während sich Garzul in Lava verwandelte und sich inmitten eines streng bewachten, viereckigen Gebäudes wieder fand. Da die Orks und Trolle wussten, dass es sich bei dem kleinen Drachen um ihren Herren handelte, öffneten sie für ihn die Tore. Die Wände rußten und ein heißer Rauch stieg von den Lavaflüssen auf. Diese umkreisten eine breite, hohe Säule inmitten des Saals und flossen danach zurück zum Khorondrim. Als Gulzar erblickte, was sich auf der hohen Steinsäule befand, traute er seinen Augen nicht und fragte durch seine flammende Zunge:,, Wie ist das möglich? Wo habt ihr sie gefunden?`` Rhach, welcher nun die Gestalt eines eisernen Ritters annahm, erzählte in der schwarzen Sprache:,, Morgoth gab mir diese Dracheneier, damit ich sie verwahre. Diese Drachen sind unser Sieg. Obwohl ich selber einige meiner getreuen Feuerspucker mit brachte und diese bereits ausgewachsen sind, so erhoffe ich mir doch, dass diese Drachen, die Jahrtausende lang an meiner Seite ruhten, zu wahren Bestien werden!`` Gulzar konnte es kaum fassen und entgegnete:,, Aber Herr? Selbst, wenn einer dieser Drachen noch heute schlüpfen sollte, so benötigt man mindestens hundert Jahre, bis dieser ausgewachsen ist!`` Nach dieser Aussage grinste Rhach im Angesicht der Hitze und sprach:,, Nein! Ich fand eine Kreatur, die das Wachsen der Drachen beschleunigen wird! Sie überlebte viele Zeitalter und entging sogar dem Untergang Saurons. Drachen benötigen Hitze und Dunkelheit, um schnell zu wachsen! Das Wesen, welches ich fand, entzieht den Dracheneiern das Licht und bespritzt die Eier mit einem Gift, welches dafür sorgt, dass die Drachen schneller schlüpfen. Ich selber nenne sie die Erbin Ungoliants! Die Lichtfresserin und Hüterin der Drachen! Einst kannte man sie unter einem anderen Namen!`` Gulzar wusste, von wem Rhach sprach, denn er studierte einst die alten Schriften des Ringkrieges:,, Der Ringträger wurde von ihr betäubt und von den Orks nach Cirith Ungol verschleppt! Ein Wesen mit acht Beinen! Der Schrecken von Cirith Ungol. Sie bewachte den Pass und entkam dem Fall Saurons!`` Zur gleichen Zeit hörte man in einer Ecke des Raumes ein lautes Knacken. Gulzar drehte sich um und nuschelte:,, Kankra!`` Diese rannte am Diener Rhachs vorbei und kletterte auf die Säule hinauf, wo sie sich um die Dracheneier kümmerte. Inzwischen war sie doppelt so groß, wie zur Zeit des Ringkrieges. Sonst veränderte sich die Brut Ungoliants kaum. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Während Gulzar noch über das Überleben der Riesenspinne staunte, sahen Rhach und sein neuer Diener auch schon, wie einer, der Drachen schlüpfte. Als dieser nach kurzer Zeit die Eierschale aufbrach und das Ei von seinem Körper abfiel, konnte sich der kleine, goldene Drache nicht mehr halten und fiel von der Säule. Rhach und Gulzar konnten dies nicht zulassen und Rhach flog dem Drachen entgegen. Als dieser auf dem Boden landete, meinte Rhach:,, Morgoth kannte einen dunklen Fluch, den er erfand, nachdem Glaurung starb. Dieser sorgte dafür, dass die Drachen schneller wuchsen.`` Rasch hob Rhach seine Armee und schrie:,, Bestie aus der Dunkelheit! Im Namen Uduns befehle ich dir, zu wachsen! Werde zu einer großen Gefahr für die freien Völker und vernichte alle, die dir im Weg stehen, Dagaroth, Fürst der Drachen des vierten Zeitalters!`` Nun kam aus Rhachs Mund ein Feuersturm, der den jungen Drachen in die Luft hob und einkreiste. Grüne Blitze schlugen dabei aus den Gewitterwolken über dem verfluchten Land auf den Drachen hinab und er wuchs und wuchs. Nachdem der Zauber vollbracht war, schleuderten die grünen Blitze den Drachen in die Ferne und sein gewaltiger Körper fiel auf das Lager der schwarzen Numenor. Dabei bebte die Erde und sämtliche Armeen der Finsternis marschierten zum zerstörten Lager der Menschen. Während Kankra weiterhin die Dracheneier hütete, flog Rhach in der Gestalt eines schwarzen Schattens, dicht gefolgt von Gulzar in die Richtung des gefallenen Drachen. Hunderttausend Orks, Uruks, Balrogs, Werwölfe, Drachen, Trolle, Khorondrim Reiter und Warge versammelten sich vor der Bestie. Als Rhach dort ankam und all seine Diener für ihn Platz machten, war er zornig und doch begeistert von seinem eigenen Werk. Dagaroth war dreimal so groß, wie Smaug. Somit konnte er zwar nicht mit Glaurung, oder Ancalagon mithalten, doch seine Stärke und seine Zähne waren beeindruckend. Die goldenen Schuppen lagen perfekt an seinem Körper an und seine offenen Augen strahlten im Angesicht des Feuers. Als Rhach aber näher an sein Werk heran trat, bemerkte er, dass der Drache tot war. Seine Augen strahlten zwar, doch er atmete nicht und sein Feueratem erlosch. Voller Zorn ließ Rhach Kometen vom Himmel auf das Land nieder prasseln und Blitze schlugen ins Schattengebirge ein. Ruckartig beendete der Bruder Saurons aber seinen Wutanfall wieder, als die Erde erneut bebte und sich hinter ihm ein großes Reptil vom steinigen Boden erhob:,, Wer wagt es, mich zu erzürnen? Ich bin der König der Finsternis und Herrscher der dunklen Bestien Ardas! Ich bin Feuer! Ich bin der TOD!`` Danach atmete Dagaroth tief ein. Die Legionen Barad Thangorodrims wussten, was kommen würde und flohen so schnell, wie sie nur konnten. Lediglich Rhach und Gulzar blieben vor dem Reptil stehen und warteten ab. Die Schuppen des Drachens begannen nun zu leuchten und als er ausatmete, brannte der gesamte Boden über mehrere Meilen. Einige der Trolle und Orks mussten unter dem Drachenfeuer leiden. Dagaroth sah Rhach wütend an und brüllte:,, Wieso kniest du nicht, du Wicht? Ich bin Dagaroth, König der Drachen und Herr der Flammen von Udun! Du hast mir zu gehorchen!`` Die Heere Rhachs sahen nun von weitem zu, wie ihr Meister vor dem Drachen stand. Auge um Auge sahen sich beide an, doch als der Feuerspucker erneut tief einatmete, da wurde Rhach wieder zu einen Schatten und der Schatten wurde größer, als je zuvor. Der Diener Morgoth verwandelte sich in einen Drachen, gehüllt in ewiger Finsternis und mit schwarzen Augen. Größer, als es nun Dagaroth war, beugte sich Rhach über seinen neuen Knecht und schrie:,, Du bissst mein! Ich haaabe dich erschaffen und nun wirst du mir gehorchen, sonst vernichte ich dich!`` Als Rhach von der Drachengestalt abließ und wieder zum unheimlichen Tod wurde, da verbeugte sich Dagaroth, Fürst der Drachen vor seinem Gebieter und schwor ihm die ewige Treue. Als die Legionen wieder näher kamen, ernannten die Drachen Dagaroth zu ihrem Anführer und Rhach kündigte voller Wahn seinen Heeren an:,, In den nächsten Tagen wird Dol Gondolin, Arnor und auch Moria fallen! Danach marschieren wir erneut nach Imladris und vernichten das Elbenpack! Die Zeit der freien Völker ist vorüber! Die Zeit der Finsternis ist gekommen!`` Die Armeen brüllten daraufhin und leiteten somit die zweite entscheidende Schlacht Dol Gondolin's ein. Als Rhach wieder zu Boden sank, flüsterte er Gulzar mit flammender Zunge zu:,, Du reitest auf Dagaroth! Dies wird das Ende der freien Völker!`` Der Feuergeist verbeugte sich vor seinem Meister und stieg auf den Drachenfürsten. In diesem Moment mobilisierte Rhach fünfzigtausend Orks, Trolle, Khorondrim Reiter und Werwölfe, um die größte Elbenstadt in Mittelerde anzugreifen.

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2015-05-26
402C
Herr der Ringe

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