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Jigoku ☆ Verächtliches Grinsen

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21 Kapitel - 27.896 Wörter - Erstellt von: NightmareChan - Aktualisiert am: 2015-06-01 - Entwickelt am: - 1.026 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die tödlichen Boten der Höllenwelt, sie dringen in unsere Realität ein. Dämonen werden sie genannt, ohne lebendiges Bewusstsein, ohne eine Gefühlswelt wie wir sie besitzen, folgen sie ihren Instinkten und jagen, zerstören Leben und stürzten es ins Chaos. Doch es gibt Ausnahmen. So zum Beispiel dieser merkwürdige Grinsekater, dessen Name unbekannt ist. Er erscheint immer wieder direkt vor Raika, dem Mädchen, welches scheinbar zu einem Opfer der Höllenwelt wird. Aber sicher ist sie sich nicht, ob er nun Freund oder Feind darstellt. So wird das Mädchen... aus ihrem trostlosen Alltag in die Welt der Finsternis gerissen, welche langsam aber stetig aus dem Gleichgewicht gerät... [Weitere, mögliche Genres: Romanze, Fantasy, Psychological, Horror, Splatter, Action]

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Die Geschichte ist auch auf Fanfiktion.de zu finden! Ich hoffe sie gefällt euch, viel Spaß.:)Kapitel 1: Erstes ErscheinenSelbst wenn meine Probleme
Die Geschichte ist auch auf Fanfiktion.de zu finden! Ich hoffe sie gefällt euch, viel Spaß.:)



Kapitel 1: Erstes Erscheinen

Selbst wenn meine Probleme ein Ende nehmen würden, in so einer Welt wie dieser könnte ich niemals glücklich sein. Dazu müsste ich erst blind werden, so blind wie jene Menschen um mich herum. Abgestumpft und rücksichtslos leben sie ihr Leben, solange wie ihnen das Glück hold wäre, wäre die Welt perfekt für sie. Natürlich, niemand sah andere gern leiden. Deswegen rollten sie sich in ihren Lügen, ihrem Egoismus zusammen und lächelten. Sicher waren nicht viele meiner Meinung, schließlich lebte ja jeder in seiner eigenen Realität, so dass niemand im Recht sein könnte, oder? Wie auch immer, darüber nachzugrübeln endete jedes Mal erneut in einer weiteren Sackgasse.

Der Himmel über mir wirkte dunkel, farb- und trostlos. Dichte Wolken hingen tief über uns, so bewegungslos, als wollten sie nie mehr von der Stelle weichen. Bald würde es zu regnen anfangen, stellte ich nachdenklich fest. Mein Blick fixierte die Umgebung draußen, vor dem Fenster. Dank meiner Ruhe könnte man meinen, ich würde den Lärm um mich herum gar nicht wahrnehmen. Leider konnte man meine Mitschüler nur schwer ausblenden, vor allem wenn man alle paar Minuten von Papierkügelchen getroffen wurde. Diese wehrte ich so nebensächlich und gelangweilt wie es ging ab, oder reagierte mit einem genervten Augendrehen. Die meiste Zeit existierte ich für sie gar nicht, doch wenn sie mich ‚bemerkten‘, dann machten sie sich einen Spaß daraus, mich zu ärgern. Die Jungs jedenfalls. Aber die Mädchen waren auch kein Deut besser, sie zogen sich lieber in einer Ecke zurück und lästerten was das Zeug hielt. Die meisten jedenfalls. Als meine Augen durch den dreckigen, stickigen Klassenraum wanderten, entdeckte ich zwei von insgesamt 7 Mädchen die nur zuhörten und hin und wieder mitlachten, auch wenn sie nicht den Anschein machten als würden sie kapieren worum es ging, geschweige denn es lustig finden würden. Mitläufer, sie wollten nicht wie ich enden und ausgegrenzt werden. Wobei ich es den Jungs schon lassen musste, sie ärgerten wenigstens nicht nur mich sondern alle. Ich… stellte eben nur ihre Lieblingszielscheibe dar.
Seufzend strich ich mir ein paar der hellbraunen Strähnen aus dem Gesicht. Als ich den Blick wieder zum Fenster schweifen lies, bemerkte ich mein schwaches Spiegelbild darin. Die langen, leicht welligen Haare standen hier und da ein wenig ab. Sie waren, so wie auch meine gut sichtbaren Augenringe, ein Zeichen von vielen schlaflosen Nächten. Die dunkle Färbung ließ meine sonst blauen Augen trüb, fast schon grau erscheinen. Mein schwarzer Hoodie, sowie meine anderen, ebenso dunklen Klamotten dienten vermutlich selbst für Neulinge als ein eindeutiges Indiz dafür, dass ich nicht zum Rest dieser Klasse gehörte. Hmm… ich gähnte einmal verschlafen. Die erste Stunde sollte eigentlich gleich beginnen, in 3 Minuten wäre es genau um 8 Uhr morgens.
Und da öffnete sich auch schon die Tür… doch halt, es betrat nicht der Lehrer den Raum, sondern ein neues Gesicht. Eine dunkellila gefärbte Kapuze verdeckte es für einen Moment, ehe der Typ sie von seinen schwarzen, strubbligen Haaren zog. Nun musterten stechend rote Augen den Raum. Trotz der plötzlichen Stille welche aufkam, wirkte er sicher. Man könnte fast meinen, die Anzeichen eines überlegenden Lächelns erkennen zu können.
Desinteressiert wandte ich mich von dem Fremden ab, so wie er aussah würde er hier ganz schnell neue Freunde finden. Ich war wirklich nicht sonderlich erpicht darauf, ihn kennenzulernen, vermutlich machte ich ohnehin keinen sonderlich einladenden Eindruck.

Falsch gedacht. Möglicherweise lag es daran, dass ihn dieses Tuscheln der anderen verunsicherte, aber er steuerte genau auf mich zu, ganz hinten neben dem Fenster. In allen Schuljahren bemühte ich mich jedes Mal erneut darum, hinten in einer Ecke sitzen zu können, da fühlte ich mich am wenigsten unwohl. Doch nun wurde mir mein netter Einzelplatz so wie es aussah streitig gemacht.
Der fremde Schwarzhaarige setzte sich einfach neben mich und schob die dunkellila-schwarzen Ärmel nach oben. Wie nervig...
Aber etwas dagegen sagen konnte ich auch nicht wenn ich nicht asozial wirken wollte. Er würde schon früh genug bemerken wie langweilig dieser Platz war und sich zu den anderen verziehen. Trotzdem... der Gedanke neben einem anderen, der auch noch fremd war zu sitzen machte mich ein wenig nervös und bereitete Unbehagen. Ich... müsste ihn einfach ignorieren.
"Hey du, wie heißt du?" Ja... wenn er meinen kläglichen Versuch ihn auszublenden nicht von selbst zerschlagen würde. Er stützte seinen Ellbogen auf den Tisch und legte den Kopf in seine Hand, während diese seltsamen Augen mich musterten. Irgendwie erinnerten mich seine Bewegungen, seine Stimme, sowie sein Blick an eine Katze. Nur... etwas düsterer... hm, wie auch immer. Ausdruckslos nahm ich wenige Sekunden den Blickkontakt auf. "Raika."
Doch lange konnte ich seinen Augen nicht standhalten. Es kam selten vor das ich mit anderen sprach und dann fühlte es sich unangenehm an, beinahe wie Starren.
Sollte ich ihn jetzt auch nach seinem Namen fragen? Eigentlich wollte ich nicht mit ihm reden, aber...
"Und du?"
Er verengte seinen Blick einen Moment, schmunzelte er etwa?
Vielleicht lag es an seiner Ausstrahlung... das die anderen so taten als wäre er ebenfalls nicht anwesend... jedoch so übertrieben das es schrecklich auffiel. "Kirito."
Die Unsicherheit schnürte mir die Kehle zu, er sollte sich endlich abwenden! Schluckend strich ich wieder einige Haare aus meinem Gesicht und nickte als Zeichen, das ich es gehört hatte, ehe ich mich wieder dem Fenster zuwandte.
Ich konnte ihm ja schlecht ins Gesicht sagen: "Verpiss dich endlich!", so beließ ich es dabei unauffällig ein wenig von ihm zu rücken.

Zu meinem Glück kam auch kurz darauf der Lehrer und verhinderte, dass dieser Kirito mich ein weiteres Mal ansprach. Gut so, denn alles was ich preisgab würde irgendwann weitergetragen werden und das wollte ich mir nun wirklich nicht antun.
Während des Deutschunterrichts schweifte ich wieder ab und betrachtete die triste Umgebung draußen. Der Rasen des Schulhofes wirkte löchrig und kaputt, die Büsche, welche die Wege abgrenzen sollten, machten einen ebenfalls schon ziemlich zerpflückten Eindruck.
Aber plötzlich... war es mir als würde der Hof zu wabern beginnen... erstaunt blinzelte ich und setzte mich ein wenig auf. Nein, das Wabern verschwand nicht. Misstrauisch zog ich die Augenbrauen zusammen. Ich hatte gehört man konnte unter Schlafmangel sogar halluzinieren.
Es flimmerte allerdings immer stärker... so wandte ich den Blick ab und starrte erst zur Tafel vor der Herr Terence hin und her lief, bevor ein Flüstern meine Aufmerksamkeit erregte.
Was wollte Kirito denn schon wieder von mir? Er wirkte... erfreut? Verwirrt zog ich ein weiteres Mal die Brauen zusammen.
"Du siehst es, nicht wahr?" Sein Nicken deutete auf die Fenster, ich stellte fest, dass jenes Wabern nachgelassen hatte. "Hm?" Was genau meinte er nun?
Doch er schmunzelte nur... "Hehehe..."
Was für ein seltsamer Typ... noch immer irritiert schüttelte ich den Kopf und ging dann wieder meinen üblichen Tagträumen nach...
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Jigoku ☆ Verächtliches Grinsen
Jigoku ☆ Verächtliches Grinsen
Die tödlichen Boten der Höllenwelt, sie dringen in unsere Realität ein. Dämonen werden sie genannt, ohne lebendiges Bewusstsein, ohne eine Gefühlswelt wie wir sie besitzen, folgen sie ihren Instinkten und jagen, zerstören Leben und stürzten es ins...
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2015-05-21
4070
Manga Trickfilme

Kommentare (1)

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Irgendwie gruselig O.O (35644)
vor 511 Tagen
Echt gut geschrieben und soo lang o.o
Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen^^