Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 23

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2 Kapitel - 1.183 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-05-17 - Entwickelt am: - 1.154 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wo sind plötzlich alle hin und warum ist sie nicht mehr dort, wo sie noch vor kurzem war?

1
Noch etwas benommen, blinzelte ich in die Dunkelheit, die mich umgab. Nur Schatten und Schwärze vor meinen Augen. Nur langsam ließen die stechenden Kopfschmerzen nach und zugleich gewöhnten sich meine Augen an die undurchdringliche Dunkelheit.
„Wie lange habe ich geschlafen?“, flüsterte ich nachdenklich, als ich erkannte, wo ich gelandet war. Es mussten mindestens eineinhalb Wochen vergangen sein, seitdem mir dieser Typ in Minas Tirith mit einem Stein einen Schlag auf den Kopf verpasst hatte. Nichts wusste ich mehr und doch musste etwas geschehen sein, denn nun lag ich in meinem Bett, in meinem Zimmer, in meiner Heimat, im Düsterwald. Vorsichtig setzte ich mich im Bett auf, zog die wärmende Decke bis an mein Kinn hoch, um nicht zu frieren und betrachtete den runden hellen Mond, der durch das Fenster gegenüber meinem Bett schien. Was konnte in der Zwischenzeit alles passiert sein? Wann waren wir aus der Weißen Stadt abgereist und waren Vater und Legolas hier? Abertausende Fragen, die in meinem Kopf herumschwirrten und mir keine Ruhe lassen wollten. Ich holte tief Luft und Decke zurück. Ich musste nachsehen, ob Legolas zu Hause war und ihm diese Fragen stellen. Er hatte bestimmt eine Antwort darauf, er wusste beinahe immer bescheid. Unsicher schritt ich den dunklen Gang entlang, unter meinen nackten Füßen der kalte Boden.
Schließlich stand ich vor Legolas Zimmer und klopfte zögernd an die hölzerne Türe. Nichts regte sich. Ich klopfte ein zweites Mal und als wieder niemand auf mein Klopfen antwortete öffnete ich leise und betrat Legolas‘ Zimmer. Der scheinende Mond erhellte das verlassene Zimmer und ließ mich in seinem kalten Licht frieren. Wo war Legolas, wenn er nicht hier war und schlief? Während dieser Uhrzeit wurden keine Versammlungen abgehalten, an denen er teilzunehmen hatte und auch Vaters Zimmer, welches ich als nächstes aufsuchte, war verlassen. War ich etwa alleine? Eilig lief ich mehrere Treppen hinunter zu der kleinen geheimen Türe, die jeden Tag und jede Nacht von meinem lieben Elras bewacht wurde, dem ich so oft schon Gesellschaft geleistet hatte und tatsächlich stand er dort, mit hoch erhobenem Haupt, und blickte mir entgegen.
„Elras!“, rief ich erfreut und konnte gerade noch bremsen, bevor ich gegen ihn prallte. Elras nahm seinen Helm ab und nickte mir lächelnd zu.
„Wie schön Euch wieder wach zu sehen, Prinzessin“, erwiderte er.
„Die Freude ist ganz auf meiner Seite“, antwortete ich und lächelte ebenfalls. „Aber ich habe große Sorge, wo sind alle hin? Niemand ist mehr hier, weder mein Vater noch Legolas. Und warum bin ich hier und seit wann? Antworte mir doch auf all meine Fragen!“ Elras‘ Augen zeigten nur ein einziges Gefühl: Unsicherheit.
„Ich bin mir nicht sicher, ob ich darf, Prinzessin.“
„Aber natürlich! Ich gebe dir hiermit die Erlaubnis. Ich muss einfach wissen, was passiert ist, auch, wenn du es vielleicht nur aus Erzählungen weißt.“ Elras nickte, immer noch zögernd.
„Ja, ich kenne die Geschichte nur aus Erzählungen, aus den Erzählungen deines Bruders, aber ich weiß nicht, ob…“ Ein wütender Blick von mir ließ ihn augenblicklich verstummen.
„Elras! Wenn du es mir nicht auf der Stelle verrätst, dann…“, schrie ich und funkelte ihn wütend an. Der Elb blickte mich entschuldigend an und seufzte tief

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