Meggy and the Caribbean, Teil 13

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1 Kapitel - 1.792 Wörter - Erstellt von: OceanWave - Aktualisiert am: 2015-05-17 - Entwickelt am: - 1.142 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ist Vaterliebe stärker als Matrosentreue? Wie tiefgehend ist die Freundschaft zwischen Jack und Gibbs wirklich? Was ist am Ende am wichtigsten? Wer verfolgt welches Ziel? Ihr wollt Antworten? Teil 13 ist da und liefert die ersten.

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    Aufklärung*Josh*„Seid Ihr sicher, dass wir richtig sind Sir?“ Ich lief wie ein aufgescheuchtes Huhn hinter dem Captain her durch die ganze Kapit
    Aufklärung

    *Josh*

    „Seid Ihr sicher, dass wir richtig sind Sir?“ Ich lief wie ein aufgescheuchtes Huhn hinter dem Captain her durch die ganze Kapitänskajüte. Normalerweise machte ich mir nicht so viele Gedanken, aber es ging immerhin um Meggy. „Man kann schon das Morgenrot am Horizont erkennen und wir haben sie immer noch nicht gefunden, seid Ihr also sicher, dass euer Kompass wirklich auf die Black Pearl zeigt?“ Jack blieb mit einem Ruck stehen und wandte sich zu mir um: „Master Gibbs, Ihr solltet gedenken euch nicht so viele Sorgen zu machen. Wir sind der Pearl dicht auf den Fersen. Und ja, man kann die Morgenröte bereits sehen, doch ich darf Euch daran erinnern, dass wir auch erst mitten in der Nacht lossegelten. Also ist der Anblick der Morgenröte, rein logisch betrachtet, keine Überraschung.“ „Entschuldige.“, antwortete ich etwas kleinlaut. Bevor Jack etwas erwidern konnte, schallte Martis Stimme von draußen herein: „Schiff in Sicht!“ Jack ging voraus, ich folgte ihm. Ein warmes Gefühl von Erleichterung durchfloss mich. Elizabeth stand neben der Eingangstür der Kajüte. „Oder besser gesagt zwei Schiffe in Sicht.“, korrigierte sie Marti und grinste den Captain und mich fröhlich an. Jack war anscheinend genauso überrascht von der plötzlichen Freude der Frau, wie ich. Doch als ich genauer hinsah, erkannte ich deutlich die Silhouette der Flying Dutchman vor uns. „Es ist Will.“, fügte Elizabeth noch hinzu und freute sich dabei so, wie ein kleines Mädchen dem gerade eine Tüte Bonbons geschenkt wurde. Jack schienen erst jetzt die von Kanonenkugeln verursachten Löcher in Rumpf und Segel (okay, das fällt jetzt vielleicht nicht ganz so sehr auf ;D) aufzufallen und sein glücklicher Gesichtsausdruck änderte sich zu einer Art traurigem Dackelblick. „Ja und mit deinem Willilein hätte ich mal ein ernstes Wörtchen zu reden.“, entgegnete er Elizabeth und schob sich an ihr vorbei, um dann ungeschickt die Treppe zum Steuerdeck hoch zu stolpern. Oben angekommen scheuchte er dann Mister Cotton mit einer knappen Handbewegung vom Steuer weg und stellte sich selbst dahinter, als ob er das von uns gekaperte Schiff der spanischen Marine schneller und besser zu seiner geliebten Pearl steuern könnte, als der. „Angeber.“, krächzte es aus dem Schnabel des Papageien auf Cottons Schulter, welcher seinem Vogel schnell das Mundwerk zuhielt. Normalerweise müsste Jack furchtbar genervt sein, doch er ignorierte die Anmerkung demonstrativ. Seine Aufmerksamkeit galt nur dem schwarzen Schiff, dem wir uns immer weiter näherten. Trotz meiner Angst und Sorge um Megan konnte ich ein Lachen nicht unterdrücken. „Was?“, kam es knapp vom Captain, welcher nicht einmal den Blick von seinem Ziel nahm. „Schon gut.“, lachte ich ihn aus, doch auch dieser Kommentar wurde gekonnt ignoriert. Da Jack dringendst den Captain der Flying Dutchman zur Rede stellen wollte, steuerte er das Schiff so, dass wir direkt neben ihr lagen. Mit einem Kopfnicken bedeutete ich Pintel und Ragetti den Steg hinüber zu legen. Wie ein mit den Hufen scharrender Stier trat Jack ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Als der Steg endlich bereitlag hetzte er hinüber wie ein gestochenes Kalb. Elizabeth, Pintel, Ragetti, Marti, Cotton und ich folgten ihm. Der Captain ließ seinen Blick über das Deck schweifen, doch William war nirgends zu sehen. „Wo ist euer verdammter Captain?“, rief er der etwas irritierten Crew zu, die an Board ihrer Arbeit nachging. Ein Matrose trat aus der Masse auf Jack zu: „Du siehst gut aus Jack.“, begrüßte er uns leicht lächelnd. Stiefelriemen Bill? Der Arme schien durch die Zeit in Davy Jones Crew wirklich ein ziemlich verwirrter Mann geworden zu sein. „Du auch mein Freund.“, antwortete der Captain knapp und gab ihm einen kurzen Schlag auf die Schulter. „Doch leider beantwortet das nicht meine Frage.“ „Will ist in der Kapitänskajüte.“, fuhr Stiefelriemen Bill fort. „Und was, bei allen Meeresgöttern, tut dein Sohn in der Kapitänskajüte?“, konterte Jack wild gestikulierend. „Er versorgt einen Verletzten. Vorhin gab es einen Kampf mit den Männern an Board der Black Pearl… und mit einem Mädchen…“ Das letzte was er da gerade sagte ließ mich aufhorchen. Das konnte doch nicht… nein das konnte nicht sein. Wills Vater bedeutete uns mit einer laschen Handbewegung ihm zu folgen. Er führte uns in die Kapitänskajüte und was ich dort sah, hätte ich mir lieber erspart: Meggy lag völlig erschöpft auf einer aus der Wand herausgeklappten Pritsche. Ihr Shirt war bis über die Hüfte hochgezogen und ihr Bauchbereich war mit einem dicken Verband umwickelt. An ihrer linken Hüfte war ein großer roter Fleck erkennbar. Dunkelrot. Es musste eine schwere Verletzung sein. Sie schlief, doch dennoch atmete sie schwer, ungleichmäßig und keuchend. Tränen traten mir in die Augen. Das war so unfair. Sie hatte es nicht verdient, dass ihr derartige Dinge passierten. Sie war in einer Welt, die sie nicht kannte. Und sie war ein junges unerfahrenes Mädchen, das ihr Leben leben sollte. Ich spürte wie eine Träne meine Wange hinunter lief und eine salzige Kruste zurückließ. Ich fühlte, wie Jack mir seine Hand auf die Schulter legte, zwar nur für eine Sekunde, aber er tat es. Ich versuchte mich zusammenzureißen und wandte meinen Blick von meiner Tochter ab. Der Captain ließ seinen Blick suchend und gehetzt durch die Kajüte schweifen, bis er an Will hängen blieb, der an einem kleinen Tisch stand und eine Seekarte studierte. „Mr. Turner, ich nehme an Ihr habt eine gute Erklärung für die Schäden an meinem Schiff.“, kam er sofort zum Punkt. „Hallo Jack.“, antwortete Will nur mit einem leichten schmunzeln in der Stimme. Der überschwängliche Auftritt des Captains schien ihn zu amüsieren. „Hallo Jack? Mehr hast du nicht für einen Captain übrig, der Schweiß und Blut in das Wiederfinden seines Schiffes investiert hat und beim herbeigesehnten Wiedersehen dieses Schiff dann voller Löcher wiederfindet, nachdem er es verloren hat?“ „Schon wieder.“, beendete Pintel den Satz des Captains, welcher ihm einen warnenden Blick zuwarf, worauf er unschuldig zu Boden schaute. Ein Grinsen zu unterdrücken versuchend drehte der Captain der Flying Dutchman sich nun um und sah Jack endlich an: „„Allerdings, genauso ist es. Und ja, ich habe eine gute Erklärung für…“ Sein Blick traf auf Elizabeth, die ein paar Meter hinter Jack stand. „Elizabeth.“, murmelte er. Die schob sich an Jack vorbei und fiel ihrem Mann in die Arme. „Will.“, stieß sie überglücklich hervor und ließ sich mit einem liebevollen Kuss unterbrechen. Sie schlang ihre Arme um Wills Hals, er legte seine um ihre Taille und drückte sie fest an sich. „Du hast mir gefehlt.“, flüsterte er lächelnd in ihr Haar hinein. Die schienen sich wirklich nie mehr loslassen zu wollen. Demonstrativ räusperte sich der Captain, worauf William und Elizabeth den Kopf aus ihrer Umarmung lösten und ihn anblickten. „Ich unterbreche euch zwei Turteltäubchen ja nur ungern, aber ich habe immer noch keine Antwort.“ Man konnte deutlich sehen, dass Jack sich vernachlässigt fühlte… oder war es Eifersucht?... Naja egal, jedenfalls schien er glücklich, als Will seine Frau, auch wenn es schwerfiel, sachte von sich weg schob. „Ich habe eine Erklärung für die Schäden an deiner geliebten Pearl.“, begann er. Jack schien diese Art von Bevormundung nicht besonders toll zu finden, doch er versuchte es zu ignorieren. „Und welche?“, fragte er stattdessen und ruderte übertrieben aufgebracht mit den Armen. „Du solltest mir eigentlich lieber danken.“, stichelte der Captain der Flying Dutchman und sah Jack herausfordernd an. Der schaute nur verständnislos drein: „Wieso denn das?“ „Ich habe die Black Pearl für dich aus Barbossas Fängen befreit.“, kam William nun endlich auf den Punkt. „Oh.“, machte Jack nur. Nach einer kurzen Pause fügte er dann noch hinzu: „Danke mein Freund, aber das hätte ich sehr wohl allein geschafft.“ „Hättest du?“ Will schaute ihn prüfend und mit einem Hauch von Belustigung in der Stimme an. Jack schien keine schlagkräftige Antwort auf diese Frage einzufallen, also wechselte er das Thema: „Hat Barbossa nicht das Schiff von Captain Teague erhalte, nachdem er ihn an der Quelle umbrachte? Warum sollte er dann die Pearl haben wollen?“ „Warum fragst du ihn nicht selbst?“, entgegnete Will. „Er ist auf seinem Schiff gleich nebenan.“, fügte er grinsend hinzu. „Du meinst auf meinem Schiff.“, korrigierte der Captain und wollte sich gerade umdrehen und sich auf den Weg zu Captain Barbossa machen, als William ihn stoppte: „Warte noch kurz Jack, ich habe eine Frage an dich. Eigentlich an euch alle.“ Wir sahen alle, mich eingeschlossen, den Captain der Flying Dutchman erwartungsvoll an. Der deutete auf Meggy, die immer noch dort lag und unruhig schlief. Ich spürte, wie ein Schwall von Trauer in mir aufstieg, doch ich schluckte ihn herunter. „Dieses Mädchen war mit den anderen Männern auf der Pearl. Sie wurde im Kampf verletzt. Sie kommt mir so bekannt vor, doch bin ich mir mittlerweile sicher, dass ich sie noch nie zuvor gesehen habe. Wisst ihr wer sie ist?“ Auf Williams Frage hin nährte sich Jack fachmännisch meiner Tochter und musterte sie lange. Dann wandte er sich wieder Will zu: „Da klingelt nichts bei mir.“ Will nickte nachdenklich. Jetzt reichte es mir! Ich wollte nicht, dass Jack dieses Spielchen mit meiner Tochter spielte! So oft schon habe ich tatenlos dabei zugesehen, wie der Captain seine Spielchen und Pläne durchgezogen hatte. Doch das würde er nicht mit meiner Tochter tun, das würde ich nicht zulassen. „Ich kenne sie.“, sagte ich mit fester Stimme. Marti, Cotton, Pintel und Ragetti machten mir Platz, sodass ich nach vorne zu Will, Jack, Elizabeth und Meggy gehen konnte. Als ich an meinem Captain vorbeiging, warf der mir einen Blick zu, der so viel heißen sollte wie ‘Nein, sag nichts mehr‘, doch ich ignorierte ihn und stellte mich neben die Pritsche. „Das ist Megan, oder auch Meggy.“, sagte ich auf meine Tochter herabschauend. „Sie ist meine Tochter.“

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Meggy and the Caribbean, Teil 13
Meggy and the Caribbean, Teil 13
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2015-05-15
402B
Fluch der Karibik

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