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Noah Campbell und der Zirkel des Chaos

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2 Kapitel - 3.159 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-05-17 - Entwickelt am: - 1.577 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Erlebt die dramatische Geschichte der Campbells!

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    Kapitel 2Die Geschichte der CampbellsWir schreiben das Jahr 1710. Es war eine herrliche Sommernacht und ein prächtiges, schwarzes Schiff mit löchrig
    Kapitel 2

    Die Geschichte der Campbells
    Wir schreiben das Jahr 1710. Es war eine herrliche Sommernacht und ein prächtiges, schwarzes Schiff mit löchrigen Segeln fuhr an der Südküste von Großbritannien vorbei. Im Bauch der Galeone befanden sich Unmengen von Kanonen und hunderte Fässer voll Rum und Whisky. Am hinteren Teil des mehrstöckigen Bugs stand ein Name in einer großen, weißen, kursiven Schrift geschrieben. Dies war der Name des Schiffes und dieser lautete,, Queen Anne's Revenge``. Somit war für jeden anderen Freibeuter und Bootsbesitzer sofort klar, wem dieses schwarze Flaggschiff nur gehören konnte. Es war die Galeone von Edward Teach, auch bekannt, unter dem Namen Blackbeard. Seinem Kommando unterstanden über fünfhundert wilde Piraten, verteilt auf drei Piratenschiffe, angeführt von der,, Queen Anne's Revenge``. Blackbeard und seine Crew wollten gerade an den Klippen von,, Beachy Head'' anlegen, segelte der gefürchtete Pirat doch nun auf allen sieben Weltmeeren. Die Männer auf den drei Schiffen jubelten, freuten sie sich doch schon auf den lang ersehnten Überfall auf Englands Krone. Die Männer tranken dabei und sangen alte Piratenlieder:,, YO HO, den Rum in der Hand, segeln wir mit dem König! YO HO, Blackbeards Schiff, gefürchtet durch unseren Blick! Feiert nun und holt euch das Gold, wir sind die Piraten Blackbeards! YO HO, unsere Säbel, tödlich und scharf! Wir sind Banditen und Mörder, diesen Ruf haben wir uns verdient!`` Auf einmal wurden die Seeräuber still, denn es öffnete sich eine große, goldene Tür, die direkt zur Kabine des Captains führte. Edward Teach stand jetzt persönlich mit seinem schwarzen, geflochtenen Bart und seinen blutroten Augen vor seiner Mannschaft, schlenderte wenige Schritte durch die Reihen und kletterte letztendlich auf eine der Fahnenstangen, zog seinen langen, silbernen Säbel und schrie von oben in die Meute hinein:,, Männer, lange genug haben wir auf diesen Augenblick gewartet und nun wird es Zeit, dass wir diesen königlichen Dreckssäcken zeigen, wer wir sind! Rauben wir die Schatzkammer dieser Bastarde aus und ermorden die gesamte fein adlige Familie!`` Durch diese Kriegserklärung schrien die Piraten noch lauter und tranken noch mehr Rum und Whisky. Ehe die Flotte aber in den Klippen von Beachy Head anlegen konnte, um mit den Booten zu den Küsten zu rudern, orderte die einzige Frau unter der Mannschaft ihren Captain zur Reling. Die Piratin trug eine weiße Bluse mit einem schwarzen Ledergürtel um ihren Bauch, dazu eine braune Weste, wie auch einen braunen Hut mit der Feder eines Phönix.,, Was ist los, Kathrin?``, fragte Blackbeard etwas genervt. Diese entgegnete:,, Captain, irgendetwas glitzert da auf dem Grund des Meeres! Es könnte sich dabei um einen Schatz handeln. Durch das Mondlicht kann ich zumindest gut erkennen, dass es sich dabei um einen Stein, oder so etwas handeln muss!``,, Fisch es mit dem Netz heraus! Ich komme später noch einmal vorbei, um zu sehen, was es ist!`` Penelope gehorchte dem König der Piraten, während dieser sich mit dem Rest der Mannschaft auf den bevorstehenden Angriff bereit machte. Vorsichtig sah sich die Frau mit den braunen Augen um, um zu sehen, dass ihr auch niemand zusah, doch alle waren viel zu sehr damit beschäftigt, die Waffen und sich selber in die Boote zu befördern. Also beschloss Penelope vorsichtig ihren Zauberstab aus dem linken Lederstiefel zu ziehen, richtete diesen auf den Stein und flüsterte:,, Accio Stein!`` Der Gegenstand rührte sich aber nicht und so versuchte sie, den Stein durch eine Explosion am Meeresgrund, tief unter ihr, ihn heraus zu schleudern:,, Expulso!`` Der Zauber gelang aber nicht bis zum Meeresgrund und löste sich somit auf. Penelope ahnte bereits, dass dieser Gegenstand magische Kräfte besitzen musste, ließ er sich doch durch einen Zauber nicht bewegen. Somit schnappte sich die tapfere Seeräuberin ein Fischernetz und zog damit den leuchtenden Edelstein vorsichtig aus dem Wasser. Als sie ihn in der Hand hielt und das Netz wieder weg schmiss, traute sie ihren Augen nicht. Penelope wusste nicht genau, um was es sich bei diesem Stein handelte, doch sie fühlte die unglaubliche Macht, die sich in ihm befand. Wenige Augenblicke später kam Blackbeard wieder auf die junge Frau zu und fragte sie, was sie fand. Dabei hielt sie ihren Zauberstab hinter ihren Rücken, schwang diesen leicht und nuschelte:,, Aurum Maxima!``. Von der einen Sekunde auf die andere entkam dem Phönix Zauberstab ein goldener Strahl und auf dem Meeresgrund lagen nun hunderte von Goldmünzen. Als sie Blackbeard vorbei ließ und den kurzen Augenblick der Ignoranz nutzte, um ihren Zauberstab wieder im Stiefel verschwinden zu lassen, traute Edward Teach währenddessen seinen Augen nicht und meinte:,, Wir holen die Münzen nach dem Angriff auf das Königshaus aus dem Wasser!`` Im selben Moment ließ die Frau den leuchtenden Stein in ihrer Hosentasche verschwinden und stieg zusammen mit dem Rest der Mannschaft in die Boote. In jener Nacht konnte der Piratenkönig das Königshaus erfolgreich überwältigen, doch die jüngere Schwester der Königin floh mit einigen ihrer Soldaten ins Landesinnere, wo sie durch die Hilfe des Gouverneurs die Piraten zurück schlagen konnte und Blackbeard, wie auch der Rest seiner Mannschaft flohen. An jenem Tag nahm England die Verfolgung auf und setzten sogar einhundert Kronen auf Blackbeards Kopf aus.
    1718 wurde der Piratenkönig aber in einer Bucht von North Carolina von zwei britischen Schiffen überrascht und er, wie auch der Rest seiner Crew umgebracht. Nur Penelope konnte sich durch Apparieren retten und landete fast zur selben Zeit in einer Londoner Seitenstraße. Dort lebte Penelope noch viele Jahre glücklich und zufrieden. Sie lernte in einer Bar ihren Mann James kennen und bekam mit ihm zwei Kinder. Fünfzehn Jahre nach ihrer Zeit unter Blackbeards Flagge konnte man sie aber durch den Verrat eines Hauselfen, namens Webby, der kurzzeitig bei Penelope und James arbeitete, ausfindig machen.
    ,, Schatz, bereite doch bitte schon einmal die Kutsche vor. Wir wollen unsere Gastgeber doch nicht warten lassen.``, rief ich meinem Mann aus der Küche zu. Mein Mann wusste, dass ich eine Hexe war. Er und meine Kinder waren da aber schon die einzigen, denn meine Mutter war eine begabte Hexe und mein Vater ein großer Zauberer. Ich hatte eine relativ glückliche Kindheit, bis der damalige Gouverneur herausfand, dass meine Eltern von magischer Abstammung waren und sie deshalb hinrichten ließ. Mir konnte man auf dem königlichen Gerichtshof nichts nachweisen, da meine Zauberkräfte damals noch im Verborgenen blieben und ich sie selber noch nicht wirklich entdeckt hatte. Trotzdem sperrte man mich in den Kerker ein, da sich das königliche Gericht über mein Schicksal nicht wirklich einig war. Bis dahin zauberte ich kein einziges Mal. Ich hatte zwar den Zauberstab meiner Mutter immer bei mir, doch als niemand hinsah, verkleinerte ich diesen so, dass ihn niemand mehr als Zauberstab identifizieren konnte. Ich hatte das extreme Glück, dass sich der Zauberstab meiner Mutter nach ihrem Tod für mich entschied. Eines Tages kam ein Sklavenhändler nach London und er verhandelte mit dem König über die Anzahl der Gefangenen, die der Händler mitnehmen durfte. Ich war eine von acht Sklaven, die der Sklaventreiber mitnahm. Unter endlosen Peitschenhieben und Qualen ruderten ich und einhundert andere das Schiff des Händlers nach Tortuga, dem berühmtesten Piratenhafen auf der ganzen weiten Welt. Dort wollte mich der Sklavenhändler verkaufen, doch für die meisten Männer war ich eben nur eine Frau. Also beschloss der Sklavenhändler, namens Chion, mich mit auf sein Zimmer zu nehmen und mich dort tagelang einzusperren und zu vergewaltigen. Am vierten Tag hielt ich es nicht mehr aus und als Chion nicht hinsah, zog ich meinen Zauberstab und rief mit einem leicht ironischen Lächeln im Gesicht:,, Jetzt lernst du mich Mal von einer anderen Seite kennen, du Drecksschwein!`` Als sich der farbige Mann überrascht zu mir umdrehte, mit einem Glas Wein in der Hand und mir direkt in die Augen sah, lachte er aus vollem Herzen und stellte sein Glas auf die Kommode:,, Was willst du denn mit diesem Stock? Leg ihn weg und lass mich dich lieber wieder….!`` Als er dieses unerträglich schmutzige Wort zum hundertsten Mal in den Mund nehmen wollte und er sich bereits wieder sein Hemd auszog, wurde mein Kopf ganz rot und ich rief:,, Avada Kedavra!`` Ein grüner Blitz ließ den Mann erstarren und er fiel mit einem leeren Blick zu Boden. Ich packte daraufhin so schnell, wie ich nur konnte, meine Sachen und rannte zum Hafen. Dort sah ich ihn. Einen Mann mit einem schwarzen Bart und einem gewaltigen Schiff im Rücken. Blackbeard! Als ich ihn um eine Stelle bei ihm bat, wusste ich noch nicht, wer er war, doch er hielt mich, wie es schien, für selbstbewusst und mutig. Deswegen nahm er mich in seiner Crew auf und ich segelte noch bis zu meinem dreiundzwanzigsten Lebensjahr an seiner Seite durch die sieben Weltmeere.
    James sagte nichts mehr, als ich ihn erneut von der Küche aus fragte, ob er die Kutsche für die Abfahrt fertig hatte, doch ich hörte stattdessen ein lautes Knallen und als ich aus dem Küchenfenster hinaus starrte und sah, wie James tot am Boden lag, wusste ich, was los war. Ich rannte so schnell, wie ich nur konnte, die knarrenden Treppen hinauf und zog Elizabeth und August in den Gang.,, Mama, was ist denn passiert?``, fragte meine neunjährige Tochter, doch es blieb nicht viel Zeit und ich entgegnete rasch:,, Ich schicke euch beide zum Bruder eures Vaters. Dort seid ihr sicher!`` In der nächsten Sekunde hämmerte jemand stark gegen die Tür.,, Ich liebe euch zwei so sehr! Egal, was passieren wird, denkt immer daran, es sind die kleinen Dinge in dieser Welt, die etwas bewegen. Ihr werdet eines Tages beeindruckende Zauberer, da bin ich mir sicher!`` Nach meiner Aussage liefen mir die Tränen über meine knallroten Wangen. Ich rannte zu einem Schrank, holte das Flohpulver heraus, drückte es beiden in die Hand und rief:,, Robert Johnson, Südaustralien!`` Als die Kinder durch das Flohpulver verschwanden, stand ich wie angewurzelt da. Nun hörte derjenige auf zu hämmern und eine tiefe, männliche Stimme hinter der Holztür rief:,, Bombada!`` Plötzlich flog die Tür auf den Fußboden und mir kamen fünf Männer und zwei Frauen, alle mit erhobenen Zauberstäben entgegen. Der Mann, der als erster ins Haus trat, war Arnold Horn, Abteilungsleiter für strafmagische Verfolgung im Zaubereiministerium, dicht gefolgt von Armanda Wyler, Richterin des Zauberergamots und Aurorin. Als ich die beiden kommen sah, wusste ich, dass das Ministerium mich nach all diesen Jahren endlich fand und Arnold warf mir vor:,, Penelope Campbell! Hiermit werden sie wegen Zaubern in Gegenwart eines Muggels, Beihilfe am Mord von mindestens dreihundert Männern und Frauen und Mordes an dreißig Menschen, unter Führung vom Muggelpiraten Edward Teach verurteilt!``,, Lasst mich raten! Dieser kleine Hauself hat mich verraten, nicht wahr?``, schnaufte ich mit rollenden Augen. Der Abteilungsleiter äußerte sich dazu nicht und packte mich stattdessen am linken Handgelenk und wir apparierten ins Zaubereiministerium von London. Damals lag es allerdings noch etwas weiter außerhalb von London und statt aus Glas bestand das Gebäude hauptsächlich aus Holz und Eisen. Statt den Aufzügen gab es damals noch Treppen, oder Zauber, um in die jeweiligen Abteilungen zu gelangen. Ich hatte es allerdings nicht nötig, Treppen zu steigen, da ich in den ersten und wichtigsten Gerichtssaal für Strafvergehen gelangte. Dieser lag damals noch am Ende des ersten Stocks. Nun standen wir vor einer großen, goldenen Tür und als sie sich öffnete, kam mir eine bittere Kälte entgegen. Ich wusste bereits beim Betreten des Raums, dass das Ministerium alles daran setzte, um mich zu finden. Als ich den Gerichtssaal betrat, schwebten in der oberen Hälfte des Saals Dementoren aus Askaban, während ich zu einer kleinen, engen Zelle geführt wurde, wo man mich anschließend einsperrte und um mich herum einhundert Geschworene saßen. Als ich mich in meiner engen Zelle einmal um die eigene Achse drehte, um mir einen Überblick zu verschaffen, da erkannte ich, dass der Zaubereiminister George Hawkins selber die Verhandlung führte und somit oberster Richter war. Der Minister erhob sich nun und verkündete den Geschworenen all meine Vergehen, die ich mir persönlich von den Auroren auch schon anhören durfte. In der Zeit, wo der Minister die zwei Seiten Pergament vor las, sah ich an die Decke und hoffte nur, dass mich die Dementoren heute nicht küssen würden. Dann hörte ich auf einmal meinen Namen und der Obersekreter Wallins, der neben dem Minister saß, fragte:,, Haben sie irgendetwas gegen diese Vorwürfe einzuwenden, Mrs. Campbell?`` Ich entgegnete:,, Ich weiß, dass ich vor vielen Jahren mit Blackbeard um die Welt gesegelt bin und Leute umgebracht habe! Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich selber dasselbe Leid erfahren habe und es deswegen nie anders kannte, bis ich meinen Mann James kennenlernte! Meine Eltern wurden vom königlichen Gerichtshof der Muggel geköpft und ich wurde schamlos von einem ägyptischen Sklavenhändler vergewaltigt! Als ich entkam, war Edward Teach sozusagen meine einzige Rettung!`` Der Minister nuschelte währenddessen mit den anderen Geschworenen und nach einer kurzen Besprechung sprach er:,, Gut, das Gericht wird ihren bisherigen Lebenslauf berücksichtigen und sich nun zur Entscheidung des Urteils zurück ziehen.`` Desinteressiert ließ ich die Leute gehen, ohne noch irgendein Wort zu verlieren und starrte in der nächsten halben Stunde die Dementoren an, welche mir so bedrohlich rüber kamen. Im Grunde war es mir ja egal, wie das Urteil ausfallen würde, da meine Kinder in Sicherheit waren und ich nach wie vor diesen Stein bei mir hatte. Als sich diese Paviane wieder auf ihre Plätze begaben, lauschte ich gespannt dem Urteil:,, Hiermit wird Penelope Campbell zum Tode durch den Kuss des Dementoren verurteilt. Sollte sie danach immer noch lebensfähig sein, wird sie persönlich von mir durch einen unverzeihlichen Fluch getötet, um den unschuldigen Seelen gerecht zu werden, die sie auf hoher See so skrupellos ermordete.`` Ich schüttelte dabei nur den Kopf und zog letztendlich den leuchtenden Stein aus meiner linken Rocktasche heraus. Gerade, als die Anwesenden den Raum verlassen wollten, um den Dementoren meine Seele zu gewähren, hielt ich den Stein hoch und gab an:,, So, ihr wollt also schon gehen! Wollt ihr denn gar nicht wissen, was ich da in meiner Hand halte?`` Als sich der Zaubereiminister und die anderen wieder umdrehten, um zu sehen, was ich in der Hand halte, fiel ihnen allesamt die Kinnlade herunter und es war, als würde eine Horde Brüllaffen tief einatmen. Hawkins und Wallins rannten auf mich zu und fragten, woher ich diesen Gegenstand hätte. Als sie mir aber zu nah kamen, zog ich meinen Zauberstab aus meinen Stiefel und richtete ihn auf den leuchtenden Stein. Abrupt blieben die beiden stehen und flehten mich an, ich solle das nicht tun. Als ich diese Reaktion zu sehen bekam, wusste ich, um was es sich handelte und ich rief:,, Der Stein von Avalon, nicht wahr? Die größte, magische Quelle, die es gibt!`` Die Geschworenen nickten nur und sabberten regelrecht nach dem Stein. Für mich war das Leben aber eh nur noch eine Qual. Ich wollte einfach noch einmal sehen, wie die Vorgesetzten des Ministeriums darauf reagieren würden und schwang ihren Zauberstab in Richtung Stein. Daraufhin verschwand der Stein, wie auch ihr Zauberstab und der Minister löste den Patronus auf und ließ die Dementoren auf Penelope los. Diese brachten die größte Hexe ihrer Zeiten um.``
    Niemand ahnte, dass sie den Zauberstab zu ihren Kindern apparieren ließ. Wo sich allerdings der Stein von Avalon befand, war unklar.

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    ,, Noah, du musst doch wieder zurück nach Elarion! Wenn du so weiter trödelst verpasst du noch deinen Drachen!``, rief meine manchmal nervige Schwester Nadine.
    Ich bin Noah, Noah Campbell. Meine ältere Schwester und ich leben zusammen in einer kleinen Wohnung in Sidney. Seitdem unsere Eltern bei einem Erdbebenunglück in Japan vor vier Jahren umkamen, mussten wir beide in ein Waisenhaus. Wir konnten es aber vor zwei Jahren verlassen, da meine Schwester inzwischen 20 ist und sich vor einem Jahr im Ministerium bis zu ihrem heutigen Posten als Untersekretärin des australischen Zaubereiministeriums hocharbeiten konnte. Ich selber bin 16 Jahre alt, habe kurze, dunkle Haare, blaue Augen, bin extrem sportlich, da man im Heim eigentlich nichts anderes machen konnte, außer Sport zu treiben und besuche momentan die Elarion Schule für Hexerei und Zauberei. Normalerweise wäre dies erst mein zweites Jahr auf Schloss Elarion, doch ich konnte mich so schnell hocharbeiten, dass Schulleiterin und zugleich Professorin Dimbley der Meinung war, ich könnte zwei Klassen überspringen. Heute ist mein erster Schultag nach den Sommerferien und ich muss mich echt beeilen, dass ich nicht den Drachen verpasse, der mich und meine besten Freunde Sarah, Casandra und Alex zur Insel Hexara fliegt.
    Hexara ist eine große Insel, die entgegengesetzt zu Schloss Hogwarts in Großbritannien, oder zum Durmstrang Institut in Bulgarien nur für Schloss Elarion von großen Zauberern Australiens und Neuseelands erbaut wurde. Schloss Elarion ist noch, entgegengesetzt zu den anderen Zauberschulen recht jung. Vor 450 Jahren erbauten William Karakorn, der erste in der australischen Geschichte erwähnte Halbblutmagier und Anastasia Hellburn, die als Erfinderin der größten, magischen Heilzauber auf der gesamten Welt gilt, liebte sie doch die neuseeländische und australische Natur das Schloss, um den australischen und neuseeländischen jungen Zauberern ebenso etwas lehren zu können, wie es die anderen Gründer auch schon in Großbritannien, Bulgarien, Amerika, China und Frankreich taten.
    ,, Bruderherz, jetzt Steig endlich auf den verdammten Besen auf, damit wir los können! Ich muss danach auch noch in die Arbeit!`` Schnell holte ich noch meinen weißen Kater Willis, wie auch meinen mit Edelsteinen versetzten Zauberstab, der bereits seit Jahrhunderten im Besitz unserer Familie ist und den ich von meiner Mutter vererbt bekam, verkleinerte den Käfig meines Katers, tat diesen in die Tasche meiner Schwester und wir flogen Richtung Küste, wo die anderen bereits auf mich warteten.
    Das Abenteuer beginnt…..

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Noah Campbell und der Zirkel des Chaos
Noah Campbell und der Zirkel des Chaos
Erlebt die dramatische Geschichte der Campbells!
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2015-05-14
402D
Harry Potter

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