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Der Erbe des dunklen Herrschers Kapitel 20

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2 Kapitel - 4.756 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-05-11 - Entwickelt am: - 909 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

,, Du bist Herr über dein Schicksal!
Lebe nicht in der Vergangenheit, sondern konzentriere dich auf den Moment!``

Die Finsternis war blind und in dessen Blindheit ahnte das Böse nicht im geringsten, welches Feuer es in den Völkern Mittelerdes entfachte!

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    Ein Licht in der Dunkelheit

    Viele Tage marschierten die Elben Gilthonions durch die hohen Gräser und felsigen Landen, bis sie die Ered Mithrin endlich überquerten und den Pfad durch den Grünwald einschlugen, angeführt von Radagast, Hochkönig Elured und Ithindil. Der weibliche Istari saß zusammen mit ihrem Bruder auf Allaron, deren Schritte die Erde erzittern ließ. Die leuchtende Zauberin konnte es immer noch nicht fassen, dass des Königs Bruder nur schlappe eintausend Soldaten zur Verteidigung Mittelerdes gehen ließ und schimpfte nach wie vor:,, Dieser Narr! Ängstlich verkriecht sich der Herr Dol Gondolins hinter seinen Mauern, während wir versuchen, diesen Krieg zu gewinnen!`` Der braune Magier konnte es ebenso kaum fassen, doch als das Gras vor den Klauen des Drachens, auf dem die beiden Maiar ritten, wieder grüner wurde und sich vor seinen Augen noch wenige Meilen entfernt die hohen Bäume des Grünwaldes erhoben, vergaß Radagast die Sorgen über den Feind und wollte nur noch zurück zu seinem alten Stamm. Rasch stieg er von Allaron ab und die Vögel unter seinem ausgefransten Hut begannen wieder zu zwitschern. Seitdem die Orks Dol Guldurs fielen und Saurons Hügelfestung von den nördlichen Völkern Mittelerdes abgerissen wurde, blühte der Grünwald wieder richtig auf. Der einstige graue Nebel verging und die Tiere konnten sich wieder langsam erholen. König Elured verstand nicht, wieso sie anhielten und ritt Ithindil zur Seite, um von ihr eine Erklärung zu bekommen:,, Der Grünwald ist die Heimat Radagasts. Hier lebte er fast das gesamte dritte Zeitalter in einem alten Baumstamm und kümmerte sich um die Tiere und Pflanzen des Waldes!``,, Ich verstehe!``, nickte Elured, obwohl sie es eilig hatten. Trotzdem gab er seinen Hauptmännern hinter ihm per Handzeichen den Befehl zum Stehen bleiben und die Streitmacht hielt auf der Stelle an. Aiwendil rannte währenddessen mit seinem braunen Stab auf den Wald zu und grinste dabei bis über beide Ohren. Ithindil folgte ihrem Gefährten, da sie ihn nicht verlieren wollte und beide blieben vor den ersten grünen, fruchtbaren Bäumen stehen. Danach starrte Aiwendil tief in den Wald hinein und ihm kullerte eine Träne über seine knochigen Wangen und senkte seinen Kopf leicht nach unten:,, Weißt du, unter meinen Brüdern hatte ich nie das Gefühl, verstanden zu werden! Saruman, also unser Anführer im dritten Zeitalter, bevor er sich mit Sauron verbündete, hielt mich für eine unbedeutende Person wegen meines früheren, überdimensionalen Verzehr an Pilzen. Er verstand jedoch nicht, dass die Pilze meine Kräfte verstärkten und diese weder meine Sinne benebelten, noch meine Taten beeinflussten. Zudem verstand ich mich mit Saruman noch nie besonders gut, da er sich immer in den Mittelpunkt drängte, während ich gerne im Hintergrund blieb. Zu Gandalf fühlte ich mich da schon eher verbunden. Er begriff, dass auch die kleinen Dinge eine bedeutende Rolle spielen können. Als sich Mithrandir allerdings am Ende des dritten Zeitalters um die Vernichtung Saurons kümmerte, hielt ich es für besser, im Grünwald zu bleiben, um sich hier auf einen Orkangriff vorzubereiten. Als es dann aber im Jahr 3019 des dritten Zeitalters soweit war und die Spinnen und Orks in den Wald zurückkehrten, flüchtete ich mit so vielen Tieren, wie nur möglich in meinen Baumstamm und sicherte diesen durch einen magischen Bann ab und kam erst wieder zum Vorschein, als der Ringkrieg vorbei war. Nicht besonders heldenhaft für einen Diener der Valar!``,, Glaub mir, es war ebenso wichtig, die Tiere zu retten, wie auch die Orks umzubringen! Du bist vielleicht nicht die Art von Beschützer, die man sich als König zu seiner Rechten vorstellt, aber du beschützt deinen Wald und die dort lebenden Tiere und schon allein das zählt! Verzweifle nicht an der Vergangenheit! Vieles Geschah, was nicht passieren hätte dürfen, doch du kannst nichts mehr daran ändern und somit zählt nur das, was du jetzt und in naher Zukunft tust!``, flüsterte sie ihrem Gefährten zu und lächelte ihn dabei hoffnungsvoll an. Radagast blickte währenddessen kurz in die ersten Ausläufer des Waldes und meinte dann:,, An was glaubst du eigentlich auf dieser Welt?`` Ein kurzer Moment des Schweigens trat ein, nachdem die leuchtende Frau fort fuhr:,, Ich glaube an das Licht und an den Moment! Ich denke, Illuvatar hinterließ in uns allen, trotz deren Vernichtung das Licht der zwei Bäume Telperion und Laurelin! In uns allen brennt ein Feuer, dass nur darauf wartet, entzündet zu werden!`` Auf einmal loderte in Radagasts dunklen Augen tatsächlich eine Art Flamme, als hätte dieser Glaube sein eigenes Selbstbewusstsein so ansteigen lassen, dass er sein wahres Ich entfesseln konnte. Von der einen Sekunde auf die andere trat er drei Schritte nach vorne und pfiff sanft in den Wald hinein. Einen kurzen Moment später hüpften sechs wild gewordene Riesenkaninchen auf die beiden zu und Radagast streichelte jeden einzelnen von ihnen. Dabei sah er Ithindil etwas schadenfroh mit einem zur Seite gerichteten Blick an:,, Bist du schon einmal auf einem Rhosgobel-Kaninchen geritten?``,, Nein?`` erwiderte Ithindil mit verunsicherten Blick. Jetzt schwang sich Radagast auf das größte Kaninchen auf und hopste durch den Wald davon zu seinem Baumstamm. Arien wusste nicht, was sie machen sollte und rief Elured zu, da ihr nichts anderes übrig blieb, er solle dort bleiben und sie ritt ebenfalls auf einem der Kaninchen in den Wald. Nach einem Kopf an Kopf Rennen zwischen den beiden Istari und deren hasenähnlichen Freunden kamen sie endlich am Zuhause von Aiwendil an. Zügig öffnete Radagast die modrige Holztür und begrüßte die dort lebenden Igel, Mäuse und Füchse. Dann schloss er kurz seine Augen und genoss den kurzen Moment, in denen er Zuhause war. Ithindil wunderte sich über die Lebensart des Maiars, konnte sich aber positiv damit abfinden. Als Ithindil ihre Blicke aber so im Raum umherschweifen ließ, fiel ihr auf einem Tisch in der Ecke ein Gegenstand auf, der Ganz und gar nicht in Radagasts Lebensinhalt passte. Als sie sich dem Tisch näherte und das Stück Pergament aufrollte, dass da so lose auf dem Tisch lag, erkannte die oberste Beraterin Elureds einen Berg mit einem darüber fliegenden, bösartigen Drachen:,, Was ist das?`` Radagast öffnete abrupt wieder seine Augen und als er das Stück Pergament in den Händen Ariens sah, lachte er aus vollem Herzen:,, Hahahahaha…. Dies war wohl das einzig wahre Abenteuer, indem ich jemals richtig mitwirkte. Dies ist Erebor, das Oberste, der sieben Naugrimreiche und Sitz des Zwergenkönigs Farin! Im dritten Zeitalter war das Reich stark umkämpft, da Smaug den Berg für sich beanspruchte, aber von einem Mann aus Thal, namens Bard……`` Dann stockte der Zauberer und nuschelte:,, Natürlich! Die Menschen aus Tal und die Pelzwechsler aus Widerland!`` Ithindil verstand nicht, was Radagast damit andeuten wollte und somit erzählte er ihr unter heller Aufregung:,, Die Pelzwechsler sind gute Freunde von mir! Sie hassen Orks und verwandeln sich in große Bären, wenn sie zornig werden, oder es in ihrer Natur liegt! Ebenso, wie die Menschen aus Thal! Auch sie sind gute Freunde von mir und leben am Fuße des Erebors und Farins Führung. Wir müssen sie unbedingt fragen, ob sie mit nach Minas Tirith kommen!`` Ithindil konnte es kaum fassen, dass es noch Menschen in Mittelerde gab, die noch immer in Frieden lebten und nichts von dem Bösen wussten, welches im Norden lauerte. Nach einer ausführlichen Wegbeschreibung von Radagast machte sich Ithindil mit Allaron auf den Weg nach Esgorath, um die dort lebenden Menschen um Beistand zu bitten. Radagast holte zur selben Zeit seine alte Karre wieder aus dem Baumhaus und rief seine Kaninchen, welche ihn nach Widerland brachten. Elured beschloss daraufhin, als er erfuhr, dass die beiden Zauberer ein letztes Mal um Beistand baten, alleine den Weg nach Minas Tirith fortzusetzen, da es sonst schon zu spät sein könnte.
    In Widerland angekommen schlenderte der Maiar über die weiten, grünen Wiesen, auf denen das Vieh der Pelzwechsler graste. Inzwischen ging bereits die Sonne über den Bäumen wieder unter und der bärtige Mann klopfte mit seinem Stab gegen ein großes Holzhaus, in welches auch vor langer Zeit Beorn lebte. Nun standen um das Holzhaus aber noch einige andere Häuser, in welchen das Volk Beorns lebte, da Azog doch nicht alle Pelzwechsler umbrachte. Nachdem Radagast gegen die Tür klopfte, hörte man ein dumpfes Knurren hinter der Tür und ein großer Mann mit einem Grashalm im Mund und einen kurzen braunen Bart öffnete dem alten Mann die Tür. Als der Pelzwechsler Radagast zu Gesicht bekam, sah er ihn mit ernster Miene an und beschwerte sich:,, Du hast dich ja schon lange nicht mehr blicken lassen, du alter Tattergreis!``,, Da fällt mir ein Zitat eines alten Freundes ein:,, Ein Zauberer kommt nie zu spät und ebenso wenig zu früh! Er kommt genau dann, wenn er es beabsichtigt!``, entgegnete Radagast. Daraufhin konterte der Herr der Hauses:,, Ach ja und jetzt auch noch dumme Sprüche klopfen!`` Radagast konnte dies nicht mehr ernst nehmen und sein böser Blick und seine nach unten gezogenen Mundwinkel gingen nach oben und er lachte genauso herzhaft zwischen Tür und Angel, wie auch der große, behaarte Mann, der ihn sofort umarmte und in sein Haus bat. Im Haus angekommen rannten Aiwendil vier größere Kinder entgegen, die erste Ansätze von Bärten zeigten. Dabei waren die Sprösslinge des Mannes noch keine zehn Jahre alt. Aus einem Nebenzimmer, wo ein Kaminfeuer brannte, krähte eine weibliche, tiefere Stimme:,, Schatz, welcher der Nachbarn möchte denn nun wieder seine Milch bei uns abgeben? Wenn das so weiter geht, wird die nur noch sauer!`` Zwischenzeitlich kam die Stimme immer näher, da die große Frau mit ihrer umgebundenen Küchenschürze und ihren zu einem Zopf geflochtenen, dunklen Haaren wie ein aufgescheuchtes Huhn aus der Küche rannte und nachsehen wollte, wer vor ihrer Tür stand:,, Radagast! Das ist ja eine Überraschung! Dich haben wir ja schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen!``,, Hallo Thara! Ja, es tut mir wirklich leid, aber ich hatte etwas wichtiges zu erledigen!``, gab Radagast preis. Eines der Kinder, ein Mädchen packte den alten Mann nun an seinem Mantel und wollte wissen:,, Hey, Onkel, du hast doch sicher auch ein Geschenk dabei, oder?`` Radagast wusste nicht, was das Mädchen haben wollte und flüsterte ihr einfach ins Ohr:,, Schließe deine Augen!`` Als sie die Augen dann wieder öffnen durfte, hielt Radagast einen jungen Falken in der Hand. Zu seiner Enttäuschung löste dies bei allen vier Kindern den Jagdtrieb aus und sie verwandelten sich in kleine Bären, die den Vogel bis zur Grundstücks-grenze verfolgten, einen kurzen Luftsprung machten und ihn auffraßen. Deren Vater war das etwas peinlich und er erklärte:,, Es tut mir wirklich leid um den armen Falken, aber die Kinder sind momentan in einer Jagdphase und da fressen sie jedes ihnen gleichgestellte Geschöpf, dass den vieren unter die Nase kommt.`` Radagast atmete daraufhin tief durch und saß sich auf die riesige Bank:,, Das ist nicht so schlimm. Jetzt sind die vier zumindest beschäftigt.`` Die Eltern entschieden sich dafür, lieber zu stehen und hangen Radagast gebannt an den Lippen:,, Eine neue Finsternis bedroht Mittelerde. Bruchtal wurde bereits angegriffen. Es dauert nicht mehr lange, bis Agandaur über Mittelerde herrscht!``,, Nein Radagast! Ich weiß, worauf du hinaus möchtest! Wir sollen an deiner Seite in die Schlacht ziehen, aber ich bin nicht bereit dafür! Ich möchte Zeit mit meinen Kindern und meiner Frau verbringen und nicht in einer Schlacht irgendwo in Mittelerde von Hunderten von Orks überrannt werden und dann als Orkfutter enden!``, meinte der Pelzwechsler entschlossen. Radagast stand daraufhin auf und hatte vor zu gehen. An der Türschwelle drehte sich der Zauberer dann noch einmal um und haute mit seinem Stab auf den knarrenden Holzboden des Hauses:,, Das hätte ich nie von dir gedacht, Beogorn! Dein Urgroßvater, Beorn wäre sofort in die Schlacht gezogen. Er opferte damals, als die Ostlinge und die Orks aus Dol Guldur den Berg Angriffen, sein Leben!`` Der Urenkel Beorns blieb von dieser Aussage dennoch recht unberührt und warf dem Zauberer vor:,, Wo warst du zu diesem Zeitpunkt? Stets pflegtest du in Zeiten des Friedens Freundschaft mit meinem Urgroßvater. Du hast sogar die Grenzen des Grünwaldes überschritten, um ihn hier zu besuchen, aber als er mit den Menschen aus Thal und den Zwergen in die Schlacht zog, hast du ihn im Stich gelassen! Stattdessen kamen die Elben und sicherten den Zwergen den Sieg! Ich weiß nicht, ob ich meinen Urgroßvater unter normalen Umständen noch kennengelernt hätte, wäre er im Ringkrieg nicht gefallen, aber ich weiß, dass mein Vater noch lebt und mein Großvater noch über zwanzig Jahre nach meiner Geburt gelebt hat! Also frage ich dich, Radagast der Braune! Wer verkroch sich damals in seinem Baumstamm, als man ihn am dringendsten brauchte!`` Radagast wusste, dass Beogorn nicht ganz Unrecht hatte, doch er erinnerte sich danach noch einmal an Ithindils Aussage:,, Es zählt nur, was unser jetziges Handeln beeinflusst!`` Aiwendil knallte dem Nachfahren Beorns diese Aussage vor die Füße und verließ anschließend das Haus. Er wanderte bereits einige Meilen gen Osten, da er erfahren wollte, wie es Ithindil mit ihren Verhandlungen mit den Menschen aus Thal ging, doch ehe er den Grünwald verließ, verfolgten den Zauberer zehn große Braunbären, angeführt von Beogorn, der sich wieder verwandelte und schrie:,, Möge der Feind durch unsere Hand fallen!``

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    ,, Ruhig Allaron! Wir wissen nicht, wie die Menschen vor den Toren der Zwergenfestung auf dich reagieren!`` erklärte ich meiner schuppigen Freundin. Mit weiten, ausgestreckten Flügeln segelten wir zwei über die Wolken hinweg und achteten dabei auf Radagasts Wegbeschreibung:,, Hey, meine große Freundin, da unten fließt Wasser! Das muss der Celduin sein! Thal ist nicht mehr weit entfernt!`` Plötzlich richtete mein großes Tier ihren Kopf nach unten und ging in den Sturzflug. Die Wolken schimmerten in den gelben Sonnenstrahlen und mir wurde dabei wohlig warm. Endlich erreichten wir unser Ziel. Erebor und die Menschenstadt Thal! Vor den Toren des Berges glitzerte das Wasser, lagen auf dessen Grund doch Unmengen von ungeschliffenen Diamanten und Edelsteinen. Dies war eine neue Methode, erfunden von Gimli, Gloins Sohn, um die Edelsteine noch glänzender zu machen. Die Zwerge warfen von der Festungsmauer aus viele Edelsteine mit Fässern und Schubkarren ins Wasser und holten die glänzenden wieder heraus. Dadurch wurden die wertvollen Materialen nach einigen Tagen im Wasser noch glänzender und formbarer. Inzwischen war es fast unmöglich geworden, den Berg und die Siedlung der Menschen anzugreifen, begann Thorin III. doch kurz vor seinem Tod im Jahr 85 des Vierten Zeitalters, zusammen mit Gimli noch mit dem Beginn der großen Mauer des Zwergenreiches, welche sich zehn Meilen vor Thal ihren Weg durch die felsige Landschaft bahnte. Das Bollwerk wurde allerdings erst unter der Führung König Farins und mit Genehmigung Eldarions fertig gestellt, unterstanden dem Hochkönig des wiedervereinigten Königreiches doch auch die Menschen aus Thal. König Eldarion vergaß allerdings seine Sippe am Fuße des Erebors und sie vergaßen über die Jahre auch ihren König. Die Mauer erstrahlte in den verschiedensten Farben und Edelsteinen. Ein Ereignis vergaßen die Menschen und Zwerge des einsamen Berges dennoch nie:,, Smaug! Ein furchterregender Drache, der sie für Jahrzehnte ihrer Heimat beraubte.`` Nie ließ das Volk am Fuße des Berges diese Geschichte außer Acht und deswegen baute man Geschütz- und Pfeiltürme in diese prächtige Mauer ein, um das Königreich im Falle eines erneuten Drachenangriffs besser verteidigen zu können. Man fertigte zudem auch noch mehrere schwarze Pfeile an, um einen Drachen zu töten.
    Ich und Allaron flogen jetzt auf Thal zu, um die Menschen dort um Hilfe zu bitten, doch da Farin und die meisten der Zwerge nach Moria marschierten und uns niemand kannte, ging die Stadt in Alarmbereitschaft über und die Wachen lösten die Glocken des Süd, West und Nordturms aus. Tausende von Soldaten in Pelzmänteln und weißen Schulter panzern tauchten plötzlich auf der großen Mauer vor der Stadt und dem Berg auf und zogen ihre langen Bögen. Einige von ihnen stellten sich an die Geschütze und viele der Männer trugen schwarze Pfeile mit sich. Ich erspähte gerade noch, wie ein kurz bärtiger Mann auf einem weißen Pferd Thal verließ und auf die Mauer zu ritt. Mein weiblicher Drache und ich kamen der Stadt immer näher, doch ich wusste, dass wir, wie die Männer uns klar symbolisierten, nicht willkommen waren und versuchten deswegen, erst einmal in der Luft zu bleiben und Allaron stieg wieder in die Luft und zog hoch über der grünen Ebene vor der Mauer Kreise, um nicht gleich angegriffen zu werden. Als ich allerdings sah, wie hunderte von Frauen in grünen Rüstungen auf ihren Pferden in Reih und Glied ihren Hauptmann folgten, der nun die Mauer schon fast erreichte, fiel mir die Kinnlade herunter. Thal war das einzige menschliche Königreich, indem eintausend Frauen Bestandteil der Armee waren. Sie trugen ebenfalls schwarze Pfeile lange Schwerter bei sich. Als der Fürst von Thal mit seinem weißen Ross auf die Mauer galoppierte, sah er Allaron zornig an und gab seinen Nebenmann den Schuss-befehl:,, Zielt sofort auf diese Bestie! Kein geflügeltes Ungeheuer wird den einsamen Berg jemals wieder einnehmen!`` Jetzt flogen fünftausend schwarze Pfeile in meine Richtung und obwohl ich die Angst der Männer und Frauen verstehen konnte und die Pfeile wichtig waren, stoppte ich mit meinen Stab den Angriff und lenkte den Pfeilhagel auf den Boden. Wie auch schon damals bei König Elured, verstand auch Fürst Bain II., aus der Linie Bards, des Drachentöters nicht so Recht, was gerade geschah und ich entschied mich dazu, mit meinen Drachen vor der Mauer zu landen. Die Menschen begriffen zuerst gar nicht, dass jemand den Drachen ritt, doch als sie mich sahen, wussten sie, wer vor ihnen stand und der Fürst von Thal rief auf seinem Ross von der Burgmauer herab:,, Ah, verstehe! Ihr seid Ithindil, Herrin der Istari und eine der obersten Maiar aus Valinor. König Farin erzählte mir bei unserem letzten Treffen im Erebor viel von euch!`` Mein angespannter Griff um meinen Zauberstab löste sich nun wieder, wussten die Menschen doch, wer ich war. Allerdings erwähnte ich gegenüber Farin nicht, dass Allaron und Smaug von derselben Blutslinie abstammen. Hätten die Menschen aus Thal dies erfahren, wäre ich sicher nicht so nett begrüßt worden. Der Fürst von Thal öffnete augenblicklich das Tor der Mauer und bat mich und Allaron herein. Die Soldaten verneigten sich dabei ehrwürdig vor mir, während ich an ihnen vorbei ging und der Bain mich auf der anderen Seite der Menschenmenge willkommen hieß. Viele fürchteten sich zwar vor meiner treuen Freundin, doch wichen sie deswegen nicht zurück und der Fürst von Thal begrüßte mich mit einem kurzen Kopfnicken:,, Ich heiße euch willkommen, Ithindil, Herrin des Lichts!`` Allerdings konnte ich den Gepflogenheiten nicht viel Aufmerksamkeit schenken und kam noch vor den Toren der Stadt zur Sache:,, Mein Herr, ich habe den einsamen Berg und Thal leider nicht ohne Grund aufgesucht! Gondor droht der Ruin! Ein neuer Feind aus Morgoth's Reihen erhebt sich hinter den Landen von Mittelerde aufs Neue. Einer seiner treuesten Diener ist Agandaur. Wir wissen noch nicht genau, wer er ist, doch Alatar und Pallando wollen dies nun im Lande Mordor herausfinden! Zudem entsandte der Feind einen seiner Diener, um den Erben Amandils gegen König Eldarion und zugleich den Erben Isildurs durch eine Intrige gegeneinander aufzuhetzen. Leider ging der Plan des Feindes auf und eine gewaltige Menschenarmee erreicht in diesem Moment Minas Tirith und möchte König Eldarion stürzen, wie auch das wiedervereinigte Königreich für sich beanspruchen. Radagast und Ich konnten bereits mehrere freie Völker dazu bewegen, nach Minas Tirith zu marschieren, doch wir benötigen dennoch eure Hilfe!`` Nach dieser Aussage stellte sich Bain kommentarlos auf einen Hügel vor den Toren von Thal und forderte seine Armee dazu auf:,, Menschen aus Thal, wir werden gebraucht! Wandern wir also über Fels und Stein und helfen unserem König in der größten Krise unseres Zeitalters!`` Die Frauen und Männer jubelten und hoben voller Entschlossenheit ihre Fahnen und Waffen in die Luft und verließen wenig später die Stadt.
    Somit wurden die freien Völker des Nordens an den Ufern der Wasserfälle des Rauros im Sonnenuntergang zu einer Einheit und marschierten gemeinsam unter Elureds Banner nach Minas Tirith.
    Zurselben Zeit hörten die Soldaten Gondors bereits von Weiten das Kriegsgebrüll der Männer Berens:,, Tod dem falschen König! Tod dem Verräter!`` Die Bewohner und Soldaten Minas Tirith's versammelten sich dann so schnell, wie sie nur konnten auf den weißen Burgmauern und sahen dem Horizont im Sonnenuntergang entgegen. Plötzlich tauchten zehntausende von Lanzen auf, wo auch einst König Theoden stand und zum Marsch blies. Diese wurden getragen von in blauen Rüstungen gekleideten Soldaten. Die Männer trugen ebenso goldene, glatte Helme auf ihrem Haupt, wobei sich auf deren vorderen Seite das prächtige Schwert Amandils abzeichnete.
    Als die Armee Berens vor den Toren der Stadt stand und drei Männer, angeführt vom braunbärtigen König direkt zum Tore ritt und nach sofortigen Einlass fragte, da drängte sich der Stadthalter von Minas Tirith auf der Mauer nach vorne, begleitet von drei Turmwachen und las kleinlaut eine Rolle Pergament vor:,, Es tut mir Leid, wenn sie Verhandlungen mit dem wiedervereinigten Königreich aufnehmen wollen, müssen sie sich gedulden, bis einer der Fürsten zurück kehrt, oder der König selber, wie auch die Königin! Sollten sie nicht solange warten können, begeben sie sich doch bitte nach Dol Amroth. Dort wird man ihnen nach Ausfüllen mehrerer Formulare sagen können, wo sich die Fürsten befinden. Der Aufenthaltsort des Königs selber ist stets geheim zu halten und nur den Fürsten, den Boten, wie auch den Hauptmännern mitzuteilen…`` Beren verdrehte beim Vorlesen des Pergaments die Augen und flüsterte seinem Nebenmann zu:,, Bring diesen Paragraphenreiter sofort um, bevor ich es tue!`` Danach zog der Hauptmann seinen Bogen, wie auch einen Pfeil und schoss dem Stadthalter mitten ins Herz. Daraufhin fiel der Vertreter nach vorne und landete vor den Füßen des Hauptmanns. Dieser belächelte nur:,, Somit wären die Verhandlungen wohl abgeschlossen!``,, Ich verlange augenblicklich nach dem König dieses lausigen Landes, ehe ich jeden einzelnen von euch umbringen lasse!``, drohte der Erbe Amandils. Dies schien aber nicht mehr nötig gewesen zu sein, da hinter ihm König Eldarion, Elboron und die anderen Fürsten des wiedervereinigten Königreichs auftauchten, gefolgt von wenigen hundert Soldaten:,, Was hat das alles hier zu bedeuten?``, wollte Eldarion auf seinem braunen Ross wissen. Als Beren die Krone auf dem Haupt Eldarions sah und den Griff seines Schwertes erspähte, wusste er, dass nur dies der König sein konnte und fragte noch einmal zur Sicherheit:,, Diese Klinge ähnelt der meinen! Woher stammt sie?`` Eldarion ging leicht mit dem Kinn nach oben und meinte:,, Dies ist Anduril, die Flamme des Westens, geschmiedet aus den Bruchstücken von Narsil und Erbe meines Hauses! Telchar von Nogrod schmiedete diese Klinge im ersten Zeitalter. Elendil gehörte einst dieses Schwert!`` Da wusste Beren, dass dies das Schwert von Amandils Sohn war und er die Zwillingsklinge Valkar besaß. Daraufhin überschnitten sich die Ereignisse und Beren wollte König Eldarion umbringen. Dabei kamen ihm aber zwei blaue Gestalten in die Quere:,, Hört sofort auf damit! Sinnloser Mord verursacht nur Zorn und Trauer! Merkt euch dies, König Beren!`` Da wusste Eldarion, wen er vor sich hatte und musterte seinen Gegenüber mit kritischen Blicken. Beren bemerkte dabei überhaupt nicht, dass der gondorianische König ihn genau ansah und verspottete dabei Alatar und Pallando:,, Wer seit ihr und warum soll ich nicht den Tod Ithindils rächen?`` Da schaltete sich eine weitere Person ein, die auf einem Drachen durch die Mengen schlenderte:,, Weil ich noch lebe!`` Beren traute seinen Augen nicht, als er Ithindil sah und hinterfragte dabei mit zugekniffenen Augenlidern:,, Telerion berichtete uns allen von deinem Tod!`` Da ritt Elured auf Beren zu und entgegnete:,, Telerion hat uns alle hintergangen! Ich dachte, ich könnte ihm vertrauen, doch er gehorchte Agandaur und wollte damit nur erreichen, dass wir uns gegenseitig angreifen!`` Beren musste nach dieser Erkenntnis erst einmal deutlich schlucken, da er seinem Volk glaubhaft machte, Eldarion hätte Arien umgebracht. Als dies aber geklärt wurde, sah sich Eldarion nach seiner Frau Indris und dem jungen Prinzen um. Alatar und Pallando schauten sich dabei traurig und verzweifelt zugleich an und baten Eldarion, die Fürsten des wiedervereinigten Königreichs, wie auch Hochkönig Elured, Radagast, Ithindil, Beren, Beogorn und Bain II. ihnen in die Halle des Königs zu folgen. Dort offenbarten sie ihnen auf dem Sitz des Throses den Palantir Barad Durs. Einen weiteren Seherstein gefunden zu haben, war für alle eine große Überraschung, doch als Alatar den Stein auf die rechte Hand nahm und das Bild ihnen offenbarte, was in Arnor vor sich ging, fiel Eldarion zu Boden und starrte voller Trauer und Zorn auf Agandaur in eine Ecke des Saals. Währenddessen eilte einer, der Festungswächter in die Halle und schrie:,, Mein Herr, euer Sohn, er ist zurück gekehrt!`` Als Eldarion dies zu Ohren kam und Tarye vollkommen erschöpft und abgemagert den jungen Prinzen brachte, übergab die Zofe das schreiende Baby Ithindil, die Galadhron mithilfe eines leichten Schlafzaubers beruhigen konnte. So schlief der Sohn von Eldarion und Indris zwischen seinen Decken ein und kuschelte sich an Ithindil. Arien wusste, dass Eldarion sein Kind sehen wollte und gab den jungen Prinzen vorsichtig an Elessars Sohn weiter. Dieser verdrückte sich nun unter qualvoller Trauer seine Tränen und sah Galadhron erschöpft und dennoch hoffend an. Bevor Tarye dann wieder die weiße Halle des Königs verließ, rief sie:,, Mein Herr, ihr sollt wissen, dass eure Frau euren Sohn unheimlich liebte und sie ihm kurz vor ihrem Tod den Namen Vallano, Geschenk der Valar gab.`` Eldarion lächelte und seufzte:,, Das bist du in der Tat!`` Obwohl die vier Istari dem Vater diesen Moment der Hoffnung und der Trauer geben wollten, schlenderte Aiwendil zum Thron und forderte den König zu einer Entscheidung auf:,, Mein Herr, euer nördliches Königreich versinkt im Ruin, wenn wir nicht schnell etwas unternehmen!`` Dann strich sich der Bruder Arnariels die Tränen aus dem Gesicht, gab sein Kind vorsichtig an einen der Zofen ab und befahl:,, Dafür wird Agandaur büßen! Gemeinsam reiten wir nach Arnor und gemeinsam werden wir den Feind aus Mittelerde verjagen und dieses Mal wird nicht nur Agandaur fallen, sondern auch der Thorongrim und die Orks sollen leichenweise in ihren Gruben liegen!`` Entschlossen nickten die Anführer und Radagast rief:,, Ich werde Baumbart und seine Ents, wie auch Hardor und die Ostlinge um erneuten Beistand bitten!``,, Gut, dann reiten wir währenddessen nach Fornost und vernichten die Brut Morgoth ein für alle Mal!``, entgegnete Ithindil. Elured und Pallando fügten noch dazu:,, Dies wird die entscheidende Schlacht der Thronkriege Ardas!``

Kommentare (56)

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Tinúviël Ithildraug ( von: Tinúviël Ithildraug)
vor 412 Tagen
Na da bin ich ja beruhigt :D
Du hast eine wirklich schöne Stimme und kannst gut singen :) Aber bei deinem Into the west Cover singst du ab und zu zu spät oder zu früh. Ich singe sehr gerne und viel. Daher weiß ich wie schwer das ist. Für ein schönes Ergebnis sind oft viele Aufnahmen nötig. Wenn du die Zeit (und Lust) hast, nimm sie dir ruhig mal. Ich glaube, es würde sich richtig lohnen. Aber vor allem geht es ja um den Spaß.
Aber lass dich nicht weiter von einem Hochsopran bequatschen. Was du auf alle Fälle mit Bravur kannst, ist Geschichten schreiben. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil :)
Namarië, mellon nîn
Morgoth25 (60728)
vor 412 Tagen
Hey,
Danke ihr beiden. Ist immer wieder dchön, dass sich die Mühe auch auszahlt.
Das Cover von Into the West und Adele sind von mir :)
Und Tinuviel, ich kann dich beruhigen. Das war das erste Buch. Das zweite und dritte kommen ja noch. Da kommen noch viele Kapitel über das vierte Zeitalter von Mittelerde ;D
Tinúviël Ithildraug (02548)
vor 421 Tagen
Ich war mal auf deinem Youtube Kanal und wollte fragen ob die Liedcover auch von dir sind?
Tinúviël Ithildraug (02548)
vor 423 Tagen
Entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Ich hatte einfach keine Zeit zum Lesen. Du kennst mein Urteil über deine Geschichte. Sie ist einfach göttlich. Der Gedanke, dass sie sich dem Emde neigt ist aber unerträglich :'(
Namarië, mellon nîn
Lonukira (29163)
vor 439 Tagen
Bei den Valar! Das Kapitel war so schön. Ich liebe einfach deinen Schreibstil und finde, dass man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann, wie wundervoll diese Geschichte ist. Einfach nur Danke dafür!
Morgoth25 (44033)
vor 620 Tagen
Danke Tinuviel. Ich freue mich immer wieder über deine Kommentare.
Das steht bei Tolkiens unvollendeten Werken in Wikipedia und Ardapedia.
Ja dann wünsch ich dir viel Spaß beim lesen und ebenfalls Namarie mellon nin
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 623 Tagen
Da freu ich mich schon drauf :D Ich muss zwar zugeben, dass ich von Game of Thrones nur wenig Ahnung habe, aber es wird bestimmt super ;) Von "Der neue Schatten" habe ich noch nie etwas gehört. Ich bin entsetzt über mich selbst. Woher kennst du die Geschichte? (Meine Weihnachtswunschliste wird mal wieder zur Hälfte aus HdR Zusatzbüchern bestehen ;P ) Hatte ich schon gesagt, dass dein neues Kapitel klasse ist und du einer meiner Lieblingsautoren bist?
Namarië, mellon nîn
Morgoth25 (44033)
vor 624 Tagen
Danke Tinuviel. Ich bemühe mich wirklich darum, die Geschichte so authentisch, wie möglich an Tolkiens Herr der Ringe zu halten. Da der erste Teil bald fertig ist, werde ich mich dem Zweiten Teil meiner Trioloie witmen und hier trifft "Der Herr der Ringe" auf Game of thrones. Dabei versuche ich mich an Tolkiens unvollendete Geschichte des vierten Zeitalters "Der neue Schatten" zu halten :)
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 629 Tagen
Aiya!
Schreibfehler stören mich nicht, solange du weiterschreibst ;) Mal wieder ein schöner neuer Teil.
Namarië, mellon nîn
Oliver25 (78661)
vor 655 Tagen
Danke Tinuviel. Ich hab diedes Mal leider ein par zuviele Rechtschreibfehler drin, aber ich werde mich bemühen, dass dies im nächsten Kapitel nicht mehr der Fall ist :)
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 655 Tagen
Endlich geht es weiter! Mal wieder extrem spannend. Vor allem das letzte Kapitel hat mir gefallen. Jetzt bin ich ja mal gespannt, was passiert ist.
Namarië, mellon nîn.
P.S.: Ich bin die selbe Tinuviel wie vorher. Nur mein Name hat sich etwas erweitert ;)
Morgoth25 (16619)
vor 750 Tagen
Danke Tinuviel. Mich freut es immer wieder, dass du so fleißig mit liest und nicht das Interesse daran verlierst.
Auch bei den anderen Lesern möchte ich mich bedanken, dass die ff ja doch gut anzukommen scheint :D
Tinuviel (08857)
vor 751 Tagen
Huch, das war aber nicht so gewollt. Egal;) Noch einen schönen Abend.
Tinuviel (08857)
vor 751 Tagen
WOW!!! Du hast mich mal wieder vollständig gefesselt. Dein Schreibstil ist immer wieder atemberaubend und kaum ein anderer schafft es so gut Wissen von Tolkien in seinen Geschichten zu verarbeiten, ohne die Geschichte in die Vergangenheit zu legen. Jede deiner Schlachten fesselt mich und du überrascht mich immer wieder. Außerdem sterben bei dir auch mal beliebte Person, das macht das ganze authentischer. Eigentlich wollte ich nur sagen ich freue mich über das neue Kapitel ;) Namarië!
Morgoth25 (16619)
vor 751 Tagen
Am Anfang des 5 Kapitels müsste es heißen:" Verdammt, lange halte ich das nicht mehr aus. Ithindil ist immer noch ohnmächtig."
Morgoth25 (25521)
vor 769 Tagen
Deswegen bräuchte ich unbedingt eure Hilfe.

Was glaubt ihr? Wie könnte der Verlauf der weitere Verlauf der Schlacht aussehen?

Zudem müsst ihr wissen, wie Fornost beschrieben wurde:

Eine viereckige Festung, unterteilt in sechs Teile. Zudem ist alles komplett eben. Ich weiß einfach nicht, wie das ganze weiter gehen soll. Nur das Ende der Schlacht bereitet mir Sorgen. Für die nächsten Kapitel weiß ich schon wieder, wie es weiter geht.

Vll. könnt ihr mir helfen. Wäre echt toll :D
Morgoth25 (25521)
vor 769 Tagen
Danke Silmarwen. Du weißt gar nicht, wie viel mir eure Rückmeldungen über meine Geschichte bedeuten. Ich glaube aber, dass sich mein Schreibstil momentan etwas verschlechtert. Ich habe die gesamte Geschichte im Kopf und weiß auch schon, wie ,, der Erbe des dunklen Herrschers`` enden wird ( Das Ende meiner Geschichte kommt aber noch nicht so schnell. Sollen ja um die dreihundert Buchseiten werden). Die Schlacht von Fornost finde ich persönlich aber sehr schwer zu beschreiben, da diese Gegend von Tolkien etwas langweilig beschrieben wurde.
Silmarwen (59752)
vor 769 Tagen
WOW! Einfach nur WOW! Ich liebe es wie du schreibst! Es gibt autoren die weitaus schlechter schreiben als du und du machst das noch nicht mal hauptberuflich! Ich bin echt nach jedem kapitel das ich von dieser geschichte lese sprachlos.
Lg Silmarwen
Morgoth25 (94250)
vor 784 Tagen
Danke Tinuviel.

Ja, dass hoffe ich auch. Allerdings gab es einen Fehler beim letzten Satz meiner Charakterzusammenfassung. Den Satz nahm testedich. de nicht mehr an.

Deswegen hier noch einmal eine kurze Erklärung zum Bruder Saurons:

Rhach ist das wohl gefürchtetste Wesen, welches man in Mittelerde seit der Verbannung von Morgoth sah. Selbst Sauron hatte während des ersten Zeitalters großen Respekt vor seinem Bruder.
Tinuviel (77238)
vor 784 Tagen
Mal wieder ein sehr spannendes Kapitel. Und danke für die Charakterezusammenfassung, ich glaube das hilft einigen weiter, bei der Geschichte durchzublicken.