Lovestory Law - Love is passionating! Part 8

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.239 Wörter - Erstellt von: Azazel - Aktualisiert am: 2015-05-16 - Entwickelt am: - 2.419 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Ich musste mich wohl an den Filmen orientieren, die ich in meiner Welt zu genüge konsumiert hatte. Ohne zu zögern blieb ich stehen, drehte mich um u
    Ich musste mich wohl an den Filmen orientieren, die ich in meiner Welt zu genüge konsumiert hatte.
    Ohne zu zögern blieb ich stehen, drehte mich um und rannte zurück, meinem Feind entgegen.
    „Warte, halt stopp! So geht das nicht!“, brüllte ich ihm entgegen.
    Glücklicherweise blieb er sogar stehen und sah mich verwirrt an. Das war meine Chance!
    Breitbeinig brachte ich mich in Position, streckte meine Hand aus und erhoffte mir, dass etwas passieren würde. Nichts. Nicht einmal ein Hauch von Kälte war spürbar.
    War ich so unfähig meine Teufelsfrucht zu benutzen?
    In dieser kurzen Zeitspanne hatte sich auch mein Gegner wieder in Bewegung gesetzt.
    Brüllend rannte er auf mich zu, schwang seinen Steinzeit Hammer und machte nicht einmal Anstalten mit der Wimper zu zucken.
    Während mein Kopf rotierend nach einer Lösung suchte, stand er auch schon vor mir, holte mit seiner Waffe aus, um sie kurz darauf in meine Richtung zu schwingen.
    In letzter Sekunde konnte ich mich noch auf den Bauch fallen lassen und hörte nur, wie der Hammer in den Baum neben mir einschlug. Das nächste Geräusch war das Knarren, als der Baum zu Boden fiel und der folgende Aufprall.
    Luft schnappend rappelte ich mich wieder auf und rannte los, doch weit kam ich nicht.
    Direkt vor mir krachte der Hammer ein zweites Mal zu Boden und ließ diesen leicht einreißen und aufbrechen.
    Das war es wohl. Für mich gab es keinen Ausweg aus einer solchen Situation. Dennoch, die Wut stieg in mir an. Ich konnte spüren, wie Tränen in meine Augen stiegen.
    „Hier ist Endstation!“, lachte mein Gegner.
    Endstation? Nicht mit mir! Ich konnte mich einfach nicht länger zusammenhalten. Trotz des verzweifelten Versuches einfach nur schweigend da zu stehen, brach es vollkommen aus mir heraus.
    „Vorbei? Vorbei?“, ich schluchzte, „Wie? Wie kannst du es wagen, mir meine Chance wegzunehmen?“
    Während ich ihn anschrie, bemerkte ich nicht, wie der Boden langsam gefror.
    „Verlange ich so viel? Ist es nicht schon schwer genug nichts zu können?“
    Der Boden unter meinen Füßen knackte.
    „Such dir lieber jemanden in deiner Größenordnung!“
    Ich bemerkte es nicht. Gar nichts. Selbst mein Feind wurde nervös und schien mir nicht einmal mehr zuzuhören, wie ich mich beklagte. Denn mittlerweile war nicht nur der komplette Boden gefroren, es hatte auch schon die Bäume und Pflanzen befallen.
    Meine Sinne waren vernebelt. Ich konnte einfach nur die Wut in mir spüren, diesen innigen Wunsch meinen Gegenüber sterben zu sehen, für das was er tat. Für andere mochte das vielleicht lachhaft klingen, aber für mich war es meine Chance und vor allem meine Überlebenssicherung.
    „Zerbrich endlich!“
    Mein Schrei hallte durch den Wald. Im selben Augenblick gefror der Hammer und zerfiel zu einer ganzen Menge kleiner Eispartikelchen.
    Der Captain der Shiro-Hige Piraten stolperte rückwärts vor Schreck. Schnell fassend zog er sein Schwert, welches er bereits schon einmal gegen mich erhoben hatte.
    „Miese Ratte!“, brüllte er, während das Metal mit einem pfeifenden Geräusch durch die Luft Schnitt. Doch unbewusst, ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich so wütend war, schlug ich es beiseite.
    Die Stelle meines Armes, welche das Schwert abwehrte, war bedeckt von hartem, glitzerndem Eis.
    Als ich dies realisierte löste es sich ebenfalls ab und zerbrach in tausend kleine Einzelteile.
    Nun war er unbewaffnet. Die Möglichkeit, meine Erfahrungen im Kick-boxen in die Tat umzusetzen. Doch er war mir bereits einen Schritt voraus und war gerade dabei seine beiden Hände zu einer Art Faust zu Formen, um mir sehr wahrscheinlich mit einem Schlag den Kopf zu zertrümmern.
    Egal was ich jetzt tun würde, ich wäre niemals schnell genug.
    Alles was mir blieb war die Augen zu schließen und auf mein Ende zu warten. Immerhin würde ich dann Nano und Nero wiedersehen.

    Die Zeit verging. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit, auch wenn es sich nur um Sekunden handelte. Ich konnte nichts hören. Mein Puls schlug so schnell, dass ich das Blut in meinen Ohren rauschen hören konnte.
    Wie lange dauerte es, bis mich der Schlag treffen würde?
    Es passierte nichts. Ich konnte nicht länger warten, denn allein zu wissen, dass dieser Moment des Unwissens nicht enden wollte, brachte mich beinahe um.
    Vorsichtig öffnete ich eines meiner Augen. Mein Gegner war verschwunden.
    Etwas entsetzt schloss ich es noch einmal um dann leicht blinzelt mit beiden meine Umgebung abzusuchen.
    Das Resultat meiner Suche lag etwa zwölf Meter weiter von mir entfernt, bewusstlos.
    „Das war ganz schön knapp, Kleines..“
    Die Stimme an meiner Seite war mir mehr als bekannt.
    „Shachi! Was machst du hier?“
    Ich war gerettet.
    „Ich hab den Baum fallen und dich Schreien hören, also bin ich herbeigeeilt. Immerhin schulde ich dir noch etwas, weil ich dich umgehauen habe..“
    Und genau in diesem Moment wusste ich nicht mehr, ob mich das Ganze freuen sollte, oder nicht. Zwar war ich dank Shachi noch am Leben, aber was brachte es mir, wenn ich in den Augen des Captains damit versagt hatte?
    Auch Shachi bemerkte schnell, dass etwas nicht in Ordnung war, woraufhin er sich zu mir über beugte. Als seine Lippen beinahe mein Ohr berührten hielt er inne. Ein komisches Gefühl machte sich in mir breit. Eher mulmig als freudig.
    „Natürlich werde ich dem Captain nicht sagen, dass ich dir geholfen habe. Für diesen Kampf bekommst du die Krone.“
    Damit richtete er sich wieder auf und zwinkerte mir zu.
    Wie gutmütig konnte jemand bitte sein? Shachi war einfach nicht nur meine Rettung, er war auch noch mein Helfer in der Not. Damit konnte ich also doch ein Teil der Piraten werden, die ich so sehr begehrte.
    „Danke, Shachi. Danke!“
    Bevor ich mich versah, hatte ich ihn auch schon angesprungen und umarmte ihn innig, während ich meine Beine um seine Hüfte legte. Die Männer in dieser Welt waren eindeutig viel zu groß.
    „A..ahm...kannst....du bitte wieder loslassen? Du drückst zu fest..“
    Erschrocken ließ ich von ihm ab. Ich hatte mich wohl eine Nummer zu viel gefreut.
    Jedoch schien Shachi das weniger gestört zu haben.
    Leicht errötet, von der plötzlichen Kuschelattacke, kratzte er sich verlegen am Hinterkopf.
    „Mach das nie wieder ohne Vorwarnung..!“, nuschelte er, als er sich umdrehte und ein Stück voraus ging.
    „Kommst du? Wir müssen zurück zum Schiff!“
    Leicht perplex von seiner Reaktion folgte ich ihm. Wenn alle so waren wie Shachi, dann würde die Reise auf jeden Fall wirklich lustig werden.

article
1431286080
Lovestory Law - Love is passionating! Part 8
Lovestory Law - Love is passionating! Part 8
http://www.testedich.de/quiz36/quiz/1431286080/Lovestory-Law-Love-is-passionating-Part-8
http://www.testedich.de/quiz36/picture/pic_1431286080_1.jpg
2015-05-10
407B
One Piece

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.