Mein Dalshleben Teil4

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2 Kapitel - 923 Wörter - Erstellt von: Ginafrancesca - Aktualisiert am: 2016-05-16 - Entwickelt am: - 1.436 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Zur Handlung:
Marlene hat jetzt einen groben Plan der Geschichte, alles wichtige ist notiert. Als sie mit ihrem Hund Rita Gassi geht, denkt sie über die Story nach. Nach dem anschließenden Schläfchen auf einer Wiese passiert etwas unglaubliches...

    1
    Marlene hatte bald schon den ungefähren Storyverlauf notiert. Dieser sah so aus:

    Hauptpersonen: Saskia Ravenheart, Luke & Jonathan (spr. Dschonäfän)Warners, Hyponos (König des Volkes der Hypnosos= Hypnotiesierendes Volk), Elaine Knifeshine.

    NEBENPERSONEN
    Lucy, Olivia, Rose, Jim Zutto, die Hypnosos, Alira Gold, Fred
    HANDLUNG: Saskia trifft den verzweifelten Luke ; er erzählt ihr, er sei auf der Suche nach seinem Bruder Jonathan ; dieser sei in einem Paralleluniversum(Hyponos' Reich ) Gefangen - Die 2 sind Feinde von Hyponos- und Saskia bietet an, ihm zu helfen.
    Das ist aber äußerst schwierig und sehr kompliziert..
    Sie müssen gegen mächtige Gegner kämpfen und gewinnen Verbündete.
    Aber als Jonathan befreit ist, verliebt sich Saskia in beide Brüder- doch Luke ist nicht mehr derselbe... er verwechselt Freund und Feind! Saskia muss nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern auch um das der Brüder fürchten



    So, geschafft. Grob, aber immerhin. Marlene wollte gerade noch etwas hinzufügen, als Moms Stimme von unten erschallte:,, Marli, Geh mit Rita spazieren! Das tut dir gut!" und das Mädchen seufzte.
    Rita war ihr Cockerspaniel und manchmal unglaublich anstrengend! Marlene wollte nicht. Doch da sie einsah, dass es keinen Sinn hatte, würde sie dies ihrer Mutter sagen, schlurfte sie ziemlich missmutig die Treppe hinab und nahm die Leine.
    ,, Ich will nicht. Muss ich?"; oh ja, ein paar Dinge hatten sich gewaltig geändert, aber das nicht. Ihre Mutter, die noch blass und traurig wirkte, nickte, schob Marlene vor sich her und krächzte:,, Es tut dir gut. Es bringt dich auf andere Gedanken. Ab mit dir. LOS!", und schon war die Tür zugeknallt.
    Wütend und missgelaunt stiefelte Marlene über die noch taufeuchte, frischgrüne Wiese. Argh, wie sie Gassi gehen hasste. Rita lief voraus, kläffte bester Laune. Marlene seufzte- so hatte sie jedoch Gelegenheit, über die Figuren nachzugrübeln. Schon war sie in Gedanken versunken.
    Wie sollte Saskia aussehen? Hm, wie sie selbst ein wenig. Dünn, groß, blass, schulterlanges schwarzes Haar- nur graue Augen statt Marlenes grünen und eine Hakennase statt der Stupsnase. Außerdem ein etwas spitzeres Gesicht. Und Charaktereigenschaften? Naja... stur, entschlossen, hilfsbereit, nett, verschlossen, manchmal misstrauisch, treu, mutig und kreativ. Das sollte es sein.
    Und Luke...? Er sollte ja erst 17 sein, Jonathan und Saskia übrigens 16, da war das eher gut, wenn er 17jährig aussah.
    Groß, muskulös, dünn, athletisch. Graue, harte Augen, bisschen Bart. Rotbraune, kurze, struppige Haare, vernarbt. Muttermal auf der linken Wange. Sein Charakter? Brutal, eigensinnig, mutig, geschickt, intelligent, erfinderisch, schnell, listig, geheimnisvoll, unnahbar, manchmal humorvoll, selbstlos.
    Ja, klang gut.
    Dann Jonathan. Mittelgroß, blondgelockt, blaue Augen, dünn. Lange, schlanke Musikerfinger, Narben. Er sollte gut Klavier spielen, sanft sein, Charme haben, naiv, unschuldig, angstvoll, beschützend, leicht zu begeistern sein. Und friedfertig.
    Marlene war zufrieden. SEHR zufrieden, wirklich.
    Fröhlich pfeifend, wieder bester Laune, ging sie mit Rita, freute sich über den strahlendblauen Himmel, über den Blumenduft, über die vielen Bäume.
    Aber etwas störte die Idylle. Sie kam sich verfolgt vor- schaute sich immer wieder nervös an den Fingernägel kauend um. Sie war etwas panisch.
    .... und merkte nicht, wohin sie ging...

    2
    Nach 3 Stunden weiter gedankenverloren Gehen fand sich die Teenagerin auf einer kleinen Waldlichtung wieder- vollkommen verblüfft und ratlos.
    Stöhnend ließ sie sich ins Gras sinken, gegen eine Birke gelehnt. Das Licht der frühen Abendstunde drang golden schimmernd, wunderschön, durch das grüne, dichte Blätterwerk und eine sanfte Brise kühlte Marlenes Gesicht. Ein rosa Schmetterling ließ sich auf ihrem Schuh nieder und in der Ferne rauschte ein Bächlein. Der Duft von Kiefer lag in der Luft.
    Marlene hätte es in der Idylle genossen, sich wohlgefühlt- wäre sie nicht so verzweifelt gewesen.
    Immer wieder stand sie auf, versuchte ihre Mutter anzurufen oder einen Weg zurück zu finden-erfolglos. Nichts. Entmutigt wisperte Marlene: Rita, wie sollen wir von hier nur jemals wieder nach Hause finden?". Doch ihr Hund schien glücklich, tollte im Moos zu ihren Füßen. Also blieb Marlene nicht übrig, als da zu bleiben. Eine Weile beobachtete das Mädchen die goldene Sonne, die alles in Licht tauchte und das Blattwerk durchdrang. Dann aber wurde sie schläfrig und schloss die Augen.
    Nicht einnicken, schlaf nicht, sendete ihr Gehirn. Doch Marlene konnte sich nicht überwinden, sich loszureißen und so zog sie der Schlaf der Verzweiflung hinunter, in ein dunkles Reich, bettete sie in seine Arme, deckte sie mit guten Träumen zu und flüsterte ihr die Stille in ihre Ohren.
    Bald darauf war sie tief eingeschlafen, alle Verzweiflung und Panik und Hoffnungslosigkeit war einem entspannten, glücklichen Lächeln gewichen.

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