Black Butler und das verloren geglaubte Nichts

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2 Kapitel - 8.936 Wörter - Erstellt von: River - Aktualisiert am: 2015-05-11 - Entwickelt am: - 1.113 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der Butler und sein Herr sind auf der Suche nach dem Nichts. River befindet sich in einer scheinbar misslichen Lage. Die beiden Reisen deshalb zurück ins Mittelalter und erleben Hautnah, wie schwierig es sein kann - das Nichts zu sein! Es ist keine Fortsetzung meiner letzten Geschichte. Es ist nur ein Zwischenspiel, denn mein Ende ist nun mal mein Ende. Aber wer... weiß?

1
„Sebastian!“
Der Teufel rümpfte die Nase. Sein junger Herr brüllte schon den ganzen Tag nach diesem und jenen. Dabei war es vollkommen klar, was der Bengel eigentlich wollte: River.
Sebastian überquerte gerade den Flur als der Earl erneut nach ihm schrie.
„Junger Herr! Ich bitte euch, nehmt Vernunft an!“
Doch die Bitte, obwohl von einem Teufel stammend, wurde ignoriert.
„Ich will auf der Stelle wissen, wo verdammt noch mal, River hin verschwunden ist! Seit wir auf dem Dach mit den beiden idiotischen Shinigami zusammen getroffen sind, ist sie Spurlos verschwunden!“
Ja, das war Sie.
Auch Sebastian erschien das seltsam.
River hätte sich von Ciel verabschiedet, wenn sie zur einer längeren Metzelei hätte müssen.
Sie wusste schließlich von dem Vertrag zwischen ihm und seinem Herren.
„Ich bin mir nicht sicher, junger Herr. Womöglich wissen es dieser Grell und…“ Sebastian zog die Mundwinkel schief, „…dieser Spears.“
Ciel schüttelte den Kopf. „Wenn die beiden mit ihrem Verschwinden zu tun haben sollten, dann hetze ich ihnen meinen Teufel auf den Hals!“
„Sehr wohl Mylord.“ spöttelte derjenige.
Plötzlich unterbrach ein dumpfes Klopfen an der Eingangstür die Stille.
Der Butler machte sich sofort auf den Weg und kam nur wenig später, in Begleitung von einer unbekannten Dame, welche von Kopf bis Fuß in einen grünen Mantel gehüllt war, in das Arbeitszimmer des Earls zurück. Sie trug ihr rotes Haar kunstvoll festgesteckt. Nur eines war auffallend, eine Seite ihres Gesichtes wurde fast zur Gänze von dicken, losen Strähne verdeckt.
„Verzeiht junger Herr, aber hier ist jemand der mit euch sprechen möchte.“
Die Dame knickste artig und grinste in die Runde.
„Oh, ich wollte auch mit euch sprechen…Teufel.“, sie grinste nur noch breiter, als sich sowohl Sebastian als auch Ciel sichtlich verkrampften.
„Wer seid ihr?“ fragte Ciel mit lärmender Stimme.
„Ich bitte vielmals um Verzeihung…es ist nur schon ein gutes Jahrhundert her, seit ich das letzte Mal auf Erden war.“
Verunsichert erhob sich der junge Earl. „Ihr habt meine Frage noch nicht beantwortet. Wer seid ihr?“
„Sky…mein Name lautet Sky St. John. Ich bin eine Schülerin von River St. Augustin.“
„Wo ist River?“, schossen beide Männer wie aus einem Munde.
„Tja, da liegt die Gurke im Glas.“, Sky holte tief Luft und setzte sich auf einen breiten Sessel.
„Man hat eine alte Notiz von River gefunden…aus dem Jahre 1351.“
„Was bedeutet?“, wollte Sebastian wissen.
„Das Nichts vergisst niemals. Das Problem an der Sache ist, es gab nur diese eine kleine Notiz. Auf der standen bloß zwei Wörter: >Nicht Richtig<.“
„Ich kann dir beim besten Willen nicht folgen.“, stelle Ciel aufgebracht fest.
„River hat im Jahre 1351 jemanden ins Nichts gestoßen. Es war eine Sein oder nicht Sein – Prüfung. Das Nichts wird an den Ort geschickt, wo sich der Kunde aufhält. Aber es gibt gewisse Einschränkungen.
Ciel nickte. „Welche?“
Sky zählte es an ihren Fingern ab…
„Erstens- kein Flur, keine Waffen aus dem Tränenmeer.
Zweitens- man muss von alleine herausfinden wer der Kunde ist.
Drittens- holt man den falschen, bleibt man für immer unter den Menschen.“
Ciel atmete tief ein. „Ich verstehe immer noch nicht, warum du uns das erzählst und vor allem verstehe ich nicht, was das mit Rivers verschwinden zu tun haben soll.“
Sky schluckt hart. „River wurde von unserer Fürstin in ein ewiges Zimmer gesteckt.“
„Wie bitte?“ Der Teufel war an Skys Seite gesprungen und hatte sie ruckartig auf die Beine gezogen.
„Sebastian! Lass sie los.“ Fauchte Ciel.
„Sie hat mir von euch erzählt…sie braucht jetzt dringend Freunde.“ Setzte Sky unsicher hinzu.
„Und wie stellst ihr euch das vor?“, verlangte nun der Teufel zu wissen.
„River, unsere Fürstin und natürlich auch ich, sind der festen Überzeugung, dass es sich um einen üblen Vernichtungs- Plan; seitens einer unserer Schwestern handelt. Ihr solltet wissen, dass River zur Nachfolgerin von Fürstin St. Ives ernannt wurde. Das jedoch passt einer bestimmten Nymphe nicht.“
Ciel kratze sich am Kopf. „Soll das bedeuten River wird die Herrscherin über das Nichts?“, er wollte keine Antwort, es war bloß eine Feststellung, denn… „wer ist diese Nymphe?“
Sky lächelte leicht. „River sagte schon, dass ihr ein gewiefter Bursche seid! Verve Gaynor. Sie hasst alles und jeden. Ist einfach nicht die richtige für den Job. Was sie natürlich nicht so sieht. Irgendwie muss sie an Rivers Notizen gelangt sein…“
„Und jetzt?“
„Verve hatte ein ewiges Zimmer für River vorbereitet. Unsere Fürstin blieb nichts anderes übrig als River noch einmal ins Mittelalter zu schicken und das Abholen ihres Kunden, für alle sichtbar, noch einmal zu erledigen. Leider ist es so: Hat sie erst das Zimmer betreten, ist sie die River von damals…sie hat von dem heute keine Ahnung. Sie macht also tatsächlich alles genau so wie vor 500 Jahren!“
„Und das sollte sie nicht?“ wollte Ciel nervös erfahren.
Sky zuckte mit den Schultern. „Wir wissen es nicht! Diese eine Notiz ist alles was wir über ihren Menschlichen Kunden wissen. Wenn sie damals irgendeine Kleinigkeit falsch gemacht hat und sie diese mit dem verschwinden lassen der Notizen vertuschen wollte, könnte es ihr jetzt das Genick brechen.“ Sky seufzte schwer. „Im wahrsten Sinne des Wortes.“
„Und was soll ich da jetzt machen? Fragte Ciel.
„Keiner von uns kann River nach. Verve würde es sofort wissen. Aber…nun ihr könntet River ins Mittelalter folgen und naja…“ verlegen kratzte Sky sich an der Nase, „Ihr könntet verhindern das sie den falschen holt.“
„Aber auf der Notiz steht doch es wäre - nicht richtig -, oder?“
„Ja…ja schon, aber sie hat den Richtigen Kunden geholt! Sonst wäre sie ja nicht da. Diese Notiz, muss von einem davor stammen. Das ist das Problem. Wenn sie unrechtmäßig einen zweiten Menschen ins Nichts gestoßen haben sollte… nun wie soll ich es erklären?“
„Eins nach dem anderen.“ stellte Sebastian klar.
„Es kam Futter.“ Verlegen sah Sky zu Ciel. „River hat definitiv einen Menschen ins Tränenmeer geworfen. Aber diese Notiz gibt die Möglichkeit auf, dass sie den Richtigen erst nachdem sie den falschen gefunden haben könnte, erledigt hat. Und den eigentlich Richtigen, eben nicht auf unseren Tellern servierte.“
„Verstehe. Sie muss beweisen das sie nicht betrogen hat.“
Sky nickte. „Ja.“
Ciel stellte sich zu seinem Butler.
„Was hältst du davon?“ wollte er von ihm wissen.
„Ich richte mich ganz nach euch, junger Herr.“








1

Ciel lehnte sich auf seinem Platz an der großen Tafel nach vorne und dehnte unbehaglich die Schultern. Sein blaues Wams war viel zu eng und zwickte ihm am ganzen Leib. Wie auch immer Sebastian es geschafft haben mochte, ihn und sich selbst mit diesen Kleidern zu tarnen, war Ciel ein Rätsel.
Aber für diese Aufgaben war er ja da.
Er war sein Butler…eigentlich.
Im Moment spielte Sebastian nämlich Ciels Vater.
Beide waren gestern in das ewige Zimmer getreten, in welchen sich River, ebenfalls seit gestern, aufhielt. Mit einem Trick verschafften er und sein Butler sich zutritt zur Burg. Sebastian hatte nicht nur die Kleidung aufgetrieben, sondern auch noch ein Banner des Königs und ein von ihm unterzeichnetes Schreiben, welches Sebastian als dessen Beauftragter und Ciel als Sohn des Beauftragten ausgab.
„Er spaziert rum wie ein einfältiger Gockel.“, brummte Ciel über seinen Butler.
Dieser trug einen pflaumenblauen Wams mit schwarzen Aufschlägen und ein schwarzes Wehrgehenk mit goldenen Troddeln. Ciel schüttelte den Kopf. „Seiner Lordschaft mangelt es wohl am feinen Geschmack.“ Bemerkte er etwas lauter, als Sebastian auf ihn zukam. Dieser lächelte gespielt unschuldig. „Aber, aber mein lieber Sohn. So spricht man nicht über seinen Vater.“
Nach dem er sich zu seinem Herren gesetzt hatte, neigte er den Kopf.
„River ist geradeeben gefangen worden.“
Kaum hatte Ciel die Neuigkeit erfahren, wurde es im Wohnturm hektisch.
Der Laird persönlich stellte sich auf eine Erhöhung in mitten des großen Raumes.
„Wen haben wir denn da?“ fragte er in einem schlimmen schottischen Dialekt.
Nun teilte sich die Traube von Kriegern und River kam zum Vorschein.
Den beiden Männern stockte der Atem. Das war River? (Kaum zu glauben, dass dieses hinreißende Geschöpf, irgendwann einmal zu dem nervenzermürbenden Quälgeist von heute werden würde. )
„Guten Tag Mylaird. Habt ihr mich herkommen lassen, weil ihr etwas Bestimmtes mit mir besprechen wollt?“ Ihre Stimme war weich, aber beleidigend. (Na vielleicht doch )
Das Clanoberhaupt schenkte ihr einen grimmigen Blick, und anschließend auch seinen Kriegern und den anderen Leuten die sich im Wohn- und Schlafsaal aufhielten.
Sie alle lachten.
Und niemand, lachte einfach so über den Laird.
„Sei still Weib.“ Sagte er zu River, an seine Krieger gewandt verlangte er zu erfahren: „Warum ist diese Frau hier?“
„Sie ist gestern hier aufgetaucht. Und heute hat man eine Leiche gefunden, Chief.
Die Dorfbewohner vermuten sie könnte etwas mit diesem sowie mit den anderen Morden zu tun haben.“
„Wer ist der Tote?“
„Ein Geselle des Schmieds.“ Von einem anderen kam die Ergänzung „…der hübschere.“
Der Laird wand sich wieder an River. „Hast du ihn umgebracht?“
River zuckte mit den Schultern. „Nein…Männer in Kleidchen sind mir ZU imperatorisch. Da halt ich mich fern.“
Die Männer grummelten und das Oberhaupt grollte mit lauter Stimme. „Du vorlautes Weib! Fürs erste bleibst du unsere gefangene! Werden wir mal sehen ob wir dir den Mord beweisen können oder nicht!“ damit drehte er sich zu einigen seiner Ritter. „Bringt sie in den Turm und haltet vor der Tür wache!“ befahl er wütend.
Ebenso wütend erntete er einen Aufschrei von River. „Auf keinen Fall! Dort zieht es wie im Hintern einer Hexe!“
Das laute Lachen war so Ohrenbetäubend, das man sein eigenes Wort nicht verstand. Eines war aber sicher. Sie tat sich mit diesem Mundwerk keinen gefallen. Nur wenig später wurde River unsanft über die Treppe in den Turm gezerrt.

Ciel schlich so leise wie irgend möglich über die am Fußboden verstreuten und mancherorts besudelten Binsen. Es graute ihm vor dieser Umgebung. Es roch nach schweißnassen Kriegern und dreckigen Füßen. Das Schnarchen der Männer war unerträglich und manche der sich im Raum befindenden Leute taten alles…nur nicht schlafen…
Wenn er Sebastian bloß in Finger bekam!
Ihn; Seinen Herrn, solch einer schmutzigen, widerwertigen Umgebung auszuliefern!
Als er um die Ecke bog um zu den Treppen zu gelangen, erklang plötzlich ein so lautes Krachen und Stampfen, dass es sofort einige der schlafenden Krieger weckte. Die Geräusche kamen eindeutig aus dem Turm. Von dort wo sich River aufhielt.
„Das kommt von oben.“ Brummte eine Stimme hinter Ciel. Als er sich umdrehte erkannte er goldene Troddeln. Er grinste schief. „Na sieh mal an! Da bist du ja! Dürfte ich erfahren wo du warst?“
Sebastian winkte ab und zog Ciel in eine Nische.
„Ich habe mit dem Laird gesprochen und ihn davon überzeugt, mir und meinem Sohn eine eigne Kammer zu richten.“
Ciel hatte das Gefühl, sein Butler genoss es den Lord zu spielen und Ihn seinen Sohn zu nennen. Trotzdem war er verblüfft.
„Du überrascht mich immer wieder, Sebastian.“
Dieser machte große Augen. „Oh ich hoffe doch nicht. Es ist mein Ziel. In jeder Hinsicht verlässlich zu sein. Überraschung ist unziemlich, denn das würde bedeuten, dass ich es versäumt habe, bei einer früheren Gelegenheit zu beeindrucken.“
Es gab keine Zeit um sich länger diesem Thema zu widmen, denn der Krach wurde immer lauter. Die beiden sahen wie der Laird, nur locker in ein Plaid gehüllt aus seinem Zimmer stürmte und die Treppen zum Turm mit großen Schritten nahm.


River hatte einen Plan.
Naja zu mindestens hatte sie eine Idee.
Es war schon nervend genug; nicht über all ihre Kräfte verfügen zu können. Den einen Kunden zu finden war schwerer als gedacht. Bevor sie von den Clans- Leuten gefangen genommen wurde, hatte sie herausgefunden das bereits mehr als zwölf Menschen auf die grausamste Art und weiße verstümmelt und getötet wurden. Seit Monaten befand sich unter den Dorf und Burgbewohnern ein Mörder. Die Chancen standen gut, dass es sich bei diesem um denjenigen handelte, den sie ins Nichts stoßen musste.
Was bedeutete: Sie musste den Mörder finden.
Was wiederrum bedeutete: Sie musste aus diesen verdammten Türmchen RAUS!
Noch einmal griff River nach einem Stuhl und stützte sich auf dessen Lehne ab. Es war ein solide gearbeitetes Möbelstück mit dicken, stabilen Beinen. Sie kippte den Stuhl nach vorne, sodass sich die hinteren beiden Beine etwa einen Fuß breit vom Boden hoben, dann knallte sie ihn auf den Boden. Wo er mit richtiggehendem Getöse auftraf.
„Ausgezeichnet.“ Lobte sie sich selbst. Das Donnern hallte durch den ganzen Raum. Die runden Türmchen funktionierten wie eine Trommel, sie trugen jedes Geräusch durch die gesamte Burg.
Sie hob den Stuhl ein weiteres Mal, nur diesmal noch höher und ließ ihn mit einem Knall niedersausen. „Ja, das ist noch viel besser…“
Die Tür wurde aufgerissen, woraufhin River den Kopf drehte.
In der Tür stand der Laird.
Seine breiten Schultern füllten die Öffnung beinahe ganz aus, sein Kopf passte gerade unter dem Rahmen hindurch. Sein Haar war zerrauft, sein Gesicht wie versteinert, dabei presste er vor Wut die Lippen fest zusammen. Sein nackter Oberkörper glänzte, ein feiner Schweißfilm umgab ihn. Er musste die Treppen regelrecht bestürmt haben. Das Plaid saß etwas schief und seine festen Waden waren gut zu erkennen. Was für ein Bild von einem Mann!
River leckte sich über die Lippen. Ihr lief ein wohliger Schauer über den Rücken als er mit langen Schritten die Kammer betrat. Ein Mann vom Format eines großen schwarzen Bären, aber mit energischen Kinn und leuchtend grünen Augen.
Mit einem weiteren Knall schloss er die Tür hinter ihm.
„Wie freundlich von euch, mir Gesellschaft zu leisten.“, begrüßte ihn River.
„Ich werde diesen Radau in meiner Burg nicht dulden!“, entgegnete er.
„Und ich werde nicht dulden, dass ich hier wie ein tollwütiger Köter eingesperrt werde!“
Wütend ballte der Laird die Hände zu Fäusten. Die Spannung zwischen den beiden war beinahe greifbar. Für wenige Augenblicke überlegte River sogar, ihn nicht zu becircen.
Aber Männer die sich aus freien Stücken hingaben waren weniger leicht zu Kontrollieren.


Ciel und Sebastian beobachten das Geschehen aus einiger Entfernung. Sie hatten sich auf dem Dach des Turmes positioniert. Durch die kleinen runden Löcher, die als Fenster dienten, sahen sie genau in das Innere.
„Was tut sie da?“, wollte der Earl gerade wissen, als Rivers Augen unerwartez Schneeweiß wurden. Es handelte sich um einen so kurzen Moment, das Ciel dachte er hätte es geträumt.
„Sie hat wohl vor die Verlockung zu spielen, Mylord.“
Ciel drehte seinen Kopf in Richtung Sebastian. Dieser hatte mit einer so kalten und bedrohlichen Stimme geantwortet, dass er dämonischer als sonst erschien.
Er konnte nicht lange nachdenken, denn vom inneren des Turmes waren knurrende und stöhnende Geräusche zu hören. Mit hochrotem Kopf wand Ciel sich ab.
Sebastian jedoch hatte alles genau im Blick.
Sein Kopf begann auf unerklärlicher Weiße an zu schmerzen.
Kurz rieb er sich die Schläfen.


River wurde von dem Mann an die Wand gedrückt und mit so einer heißblütigen Leidenschaft geküsst, dass sie kaum reagieren konnte.
Wahrscheinlich hatte sie ihm etwas zu lange in die Augen geblickt.
Egal.
Sie mochte es Tobend.
Die Erregung des Lairds presste sich unverkennbar an ihren Bauch. Stöhnend hob sie sich in seine Arme. Sein Mund liebkoste ihren Hals, ihre Schulter bis zu ihrem Dekolleté.
Als er seine Zähne benutzte um den Stoff ihres Kleides, oberhalb ihrer Brust, anzuheben – schob sie ihn sachte von sich.
„Aber Liebster! Wir haben noch genug Zeit um zu spielen…“, schnurrte sie, danach strich sie ihm langsam über die Wange. „Zuvor jedoch müssen wir etwas besprechen.“
Der Clans- Führer hob eine Augenbraue. „Aye Mädchen? Und was wäre das?“
Sie ging zu ihrem Bett und klopfte auf die leere Seite neben ihr.
„Kommt…erzählt mir von den Morden.“
Ohne genauer darüber nachzudenken (was er wohl in seinem Zustand so oder so nicht gekonnt hätte) stapfte er auf die Liegestatt zu. Er setzte sich und das Stroh sank bis zum Boden.
„Ich weiß ehrlich gesagt nicht viel darüber.“, verlegen kratzte er sich am Kopf.
„Der schwarze Tod hat auch vor Boone Castle und den umliegenden Dörfern nicht halt gemacht. Etwa die Hälfte des Gesindes und der Bewohner waren an dem Ausschlag, verbunden mit hohem Fieber verstorben. Viele andere waren aus Furcht vor Ansteckung geflüchtet. Nachdem die Pest auch meinen Vater vor zwei Jahren dahingerafft hatte, musste ich aus Frankreich zurückkommen um die Burg zu übernehmen. Durch den Krieg, in welchen ich seine Majestät König Edward III unterstütze, entkamen mein Cousin Balan und eine Handvoll meiner treuesten Krieger, der Pest. Aber auf das was uns bei unserer Rückkehr erwartete waren wir nicht vorbereitet.
Weißt du Weib, wir sind erst vor wenigen Wochen auf die Burg zurückgekehrt. Als wir hier ankamen gab es bereits zehn Tote. Nicht durch den Ausschlag, nein es waren grausame Morde.“
Er schüttelte leicht seinen Kopf. „Das Gesinde und die Bewohner sind beunruhigt. Da kamst du gestern gerade recht. Manche der Frauen meinen du seist eine Hexe.“ Lächelnd drehte er sich zu River. „Vielleicht haben sie recht…so schön wie du bist.“
River legte einen Arm auf den des Lairds.
„Hört mir genau zu Mylaird, ab morgen werdet ihr mir all jene die nicht mit euch in den Krieg gezogen waren, zu mir in den Turm schicken. Sie sollen von mir aus, Essen bringen oder nachsehen ob es mir gut geht etc. Wie auch immer ihr es macht - ist mir gleich. Es gibt nicht mehr allzu viele Leute auf der Burg. Schickt sie zu mit und ich finde den Mörder.“
Er nickte und drückte Rivers Hand. „Also bist du eine Hexe, ja?“
„Nein. Nein ganz bestimmt nicht…aber ich sollte in der Lage sein, zu erkennen wer sich hier austobt. Womöglich schafft ihr es auch über einige der Menschen die ihr zu mir schickt, Erkundigungen ein zu holen. Das würde helfen. Also wenn ich nicht vollkommen unvorbereitet auf sie treffe, könnte ich schneller herausbekommen wenn sie mich belügen sollten.“
„Alles was du wünscht. Und jetzt nenn mich Duncan. Ich bin wohl kaum dein Laird…aber ich könnte etwas anderes für dich sein.“
Bevor er sich erneut an River drücken konnte, winkte sie ab.
„Nicht heute. Morgen.“ Sie küsste ihn und manövrierte ihn zur Tür.


Duncan nahm die Treppe langsam abwärts. Er ging zu seinem Zimmer wo bereits einige seiner Männer auf ihn warteten. Er sah sie an und befahl ihnen, River morgen früh in die große Halle zu bringen. Um die Reaktion der Männer machte er sich keine Gedanken. Er hatte entschlossen, River morgen als seine zukünftige Braut, allen Bewohnern und Dorfmitgliedern, vorzustellen. Das würde ihr bestimmt genügend Zeit verschaffen um alle genauestens kennen zu lernen. Sie sagte doch, wie auch immer er es macht… Ein leichtes Lächeln umspielte seinen Mund. Oh ja, sie würde eine geeignete Braut abgeben. Himmel und Sünde vereinigten sich auf ihren Lippen. Er würde nie genug davon bekommen können. Niemals. Und je eher sie das einsah, desto besser für sie.


Am nächsten Morgen wurde River von drei starken Rittern in die Halle gebracht. Sie war neugierig und etwas, ja doch, etwas angespannt. Sie konnte sich wären, sie würde sich wären. Aber ohne all ihren normalen Kräften war sie nur halb so effektiv. Deshalb blieb sie skeptisch und vorsichtig.
Duncan McBoone wartete auf der kleinen Erhöhung im Raum inneren auf sie.
Er nahm sie bei den Händen und überließ ihre den Platz auf dem großen Stuhl, der dem Oberhaupt des Clans vorbehalten war.
Der Saal füllte sich, sie bemerkte, dass selbst vor den Eisentoren noch Menschen anstanden. Mit einem Blick suchte sie die Menge ab, dann wandte sie sich an Duncan. Was hatte er bloß vor?
„Hört!“, reif dieser in die Runde.
„Ich möchte euch mit großer Freude, meine zukünftige Ehefrau vorstellen!“
Ein Raunen ging durch die Menge, gefolgt von Warnrufen, von wegen Hexe und so weiter. Doch River kicherte. Es war brillant. Falls er nur die Suche nach dem Mörder im Sinne haben sollte. Ansonsten würde er eine herbe Enttäuschung erleben…der gute Laird.


Sebastian beobachtete River ganz genau.
Während die Menschen sich ihr vorstellten und ihnen Glück wünschten.
Er bemühte sich um einen klaren Kopf. Er wollte doch tatsächlich zu diesem aufgeblasenen Schotten stürmen und auf das Podium klettern, um River von ihm und dem allen hier fortzuzerren!
Das war die Tat eines impulsiven Menschlichen Mannes!
Und verdammt! Er war kein Mensch.
Und wohl auch nicht impulsiv.
Er war ein vernünftiger, kluger und angesehener Teufel.
Er würde sich nicht zum Gespött machen.
Sie hatte auch früher schon andere in ihrem Bett!
In der Vergangenheit hatte ihm das nichts ausgemacht.
Aber jetzt waren sie in ebendieser und er musste es mit eigenen Augen beobachten.
Und ja, in der Vergangenheit hatte sie nicht ihm gehört.
Aber jetzt, oder in Zukunft (wie auch immer), tat sie das, verdammt noch mal.


River hatte keine Mühe, sich die Gesichter und Namen zu merken. Das Nichts vergisst nicht.
Es waren ihr bis jetzt, zweiundsechzig Frauen und fünfunddreißig Kinder sowie einundneunzig Männer vorgestellt worden. Nicht mal die Hälfte hatte sie geschafft, aber es war noch Zeit. Der nächste war ein Jüngling, keine vierzehn. Rotes Haar und zusammengewachsene Augenbrauen.
Er kniete sich vor River auf den Boden. Sein Blick war hellwach und seine grünen Augen hatte die Farbe von frischem Gras. Sie erkannte sofort, dass auch seine Seele frisch und rein war. Ihr Blick wurde sanft. Sofort reagierte der Junge und lächelte zurück.
„Mylady, noch nie habe ich eine schönere Frau gesehen. Ich hoffe inständig; dass ich irgendwann das Glück haben werde eine genauso schöne Ehefrau, wie ihr es meinem Laird sein werdet, zu finden. Ich bewundere euch von ganzen Herzen.“
„Wie ist den dein Name?“, wollte River lächelnd wissen.
„Dauid, Mylady.“ Antwortete dieser brav.
„Danke Dauid. Ich bin mir sicher, dass du eine noch schönere als mich finden könntest, aber lass dir gesagt sein, das es nicht darauf ankommt, wie das äußere erscheint. Geschöpfe sollte man nach dem inneren beurteilen. Nach ihren Seelen. Also achte lieber auf dies als auf das…“, sie machte eine Bewegung mit den Händen über ihren Körper.
Der Junge machte große Augen und nickte. Dann verschwand er und die nächsten begrüßten Sie. Darunter befand sich auch der Mönch, der sie und den Laird in den Heiligen Stand der Ehe führen sollte. Er war der einzige der noch da war. Seine Brüder fielen der Pest zum Opfer und so war es an ihm, die Menschen auf Boone Castle dem Heiland näher zu bringen.
So ging es bis zum späten Abend. Und je näher dieser kam, desto klarer sah River.
Und als es Nacht zu werden begann und sie wieder in ihre Mansarde gebrachte wurde, wusste sie wegen wem sie hier war.



2


Duncan marschierte zu seiner zukünftigen Ehefrau. Natürlich war es waghalsig gewesen sie nach nur wenigen Stunden Bekanntschaft, als seine Braut vorzustellen. Er hatte die Stimmen in der Menge gehört die von Hexerei sprachen.
Aber was kratzte es ihm? Er war der Laird. Sein Wort hatte Gewicht.
Ohne zu klopfen trat er in den Turm.
River starrte, aus einem der zahlreichen Ausgucklöcher, in die Nacht.
Er hatte die Menschen heute beobachtet. Sie besser als je zuvor angesehen.
Er hatte auch die Männer beobachtet die sich um River scharrten wie hungrige Wölfe.
Sie machten ihr Komplimente und versuchten sie zu berühren. Selbstverständlich hatten sie es sich nicht getraut, wenn er sich neben ihr aufhielt…aber er hatte es bemerkt und die jenigen wussten das und es schien ihnen egal zu sein.
Jetzt stand sie dort und war einfach nur atemberaubend schön.
Nun begann er zu begreifen, was sie so gefährlich machte und weshalb so viele Männer sich ihretwegen um Leib und Leben brachten. Sie wollten sie haben und konnten nicht anderes.
Sie wusste das und scherte sich einen Teufel darum.


River wand sich zu Duncan um, der sie genauestens zu mustern schien.
„Mylaird, wie schön. Fühlt ihr euch Wohl?“
„Ehm…ja.“ Er kam auf sie zu und setzte sich auf das Strohlager.
„River…ich…dürfte ich etwas in Erfahrung bringen?“
Sie nickte.
„Wer oder besser was bist du?“
River kicherte.
„Ich bin Nichts, mein Freund.“
Duncan schüttelte den Kopf. „Ich glaube schon dass mehr dahinter steckt. Ihr seid einfach zu schön um in diese Welt zu gehören. In das hier.“ Er machte eine ausholende Handbewegung um alles um sich herum mit ein zu fassen.
„Aye. Ich bin aber dennoch das Nichts. Ich gehöre zu den Lamien, Nymphen und Faunen. Ich bin eben das. Ich bin das Nichts.“
Seine Augen weiteten sich. „Seit ihr ein Engel?“
River lachte laut. „Oh Himmel und Hölle! Nein! Wohl kaum. Engel sind ekelerregende Biester. Glaubt bloß nicht was man über die Täubchen erzählt! Sie sind widerliche Gestalten. Ich bin eine Striges. Ich hole Menschen und Wesen in das Nichts. In das Tränenmeer um genauer zu sein. Ihr Blut ist unser Wasser und ihre Tränen sind unser Futter.“
Duncan nickte bedächtig. „Warum bist du hier?“
„Ich wurde bestraft. Muss eine Sinn Prüfung über mich ergehen lassen. Dumme Sache.“, sie zuckte mit den Schultern. „aber nicht zu ändern. Ich muss einen Menschen holen, und dieser ist niemand anderes als der von euch gesuchte Mörder.“
„Kein Engel, kein Teufel…keine Hexe. Aber dennoch ein Zauberwesen.“
River lächelte. „Nun ja…Zauberwesen? Aber im Großen und Ganzen…ja.“
„Wenn das so ist…ich meine…hast du schon viele…schon viele Menschen geholt?“
„Ja. Allerdings war ich seit gut fünfzig Jahren nicht mehr auf Erden. Hatte anderweitig zu tun.“
Er sah sie aufmerksam an. „Und damals hast du einen Menschen als Futter geholt?“
„Ja. Er war ebenfalls ein Schotte. Seine Landsleute nannten ihn Toom tabard.“ Sie grinste jovial.
Auch Duncan grinste schief. „Ihr habt König John getötet?“
River wurde ernst. „Ja. Ich habe ihn geholt. Er stand auf meiner Liste und das mit Recht. Ihr Menschen müsst euch über eines klar werden: Abgesehen von den unausweichlichen Tatsachen wie Geburt und Tod, seid ihr für euren Lebensweg selbst verantwortlich. Ihr trefft eure eigenen Entscheidungen. Diese führen nicht immer dazu, euch bestmöglich zu präsentieren.“
„Da hast du wohl Recht. Ich wollte auch nicht kritisieren was ich sowieso nicht verstehe. Verzeih.“
„Schon gut.“ Sie setzte sich neben Duncan.
Dieser wand sich zu ihr und berührte leicht ihr Knie, das sich durch die enge an seines presste.
„Hatte König John tatsächlich einen leeren Rock?“
River musste über seinen trockenen Tonfall lachen. Sie beugte sich zu ihm und Küsste ihn Leidenschaftlich. Danach hielt sie sein Gesicht in beiden Händen und wisperte knapp über seinen Lippen: „Ich habe nicht nachgeschaut. Wie bereits erwähnt, hatte ich nie sehr großes Interesse an Männer die Kleider tragen.“
„Bis?“, wollte Duncan keuchend wissen.
„Bis…ich euch traf…und ihr habt wohl alles andere als Nichts zu bieten.“
Krächzend warf er sich auf River und ohne lange zu zögern, raffte er ihre Röcke…



Angewidert, von dem Schauspiel, drehte sich Sebastian um und begab sich still und heimlich zurück in die Kammer wo bereits sein Herr auf ihn wartete. Allerdings schlief dieser bereits und so musste sich der Teufel selbst mit seinen unangenehmen Gedanken auseinander setzten.



Der morgen begann für Ciel mit dem Grauen! Das gräulichste Geräusch auf Erden drang an sein Ohr.
Der Klang von Mord und Totschlag und nie enden wollenden Höllenqualen. – Dudelsäcke.
Aufgebracht drehte er sich zu Sebastian. Dieser stand am Fenster und starrte mit finstere Mine in den Burghof. Ohne umzudrehen begrüßte er seinen Herren.
„Guten Morgen Junger Herr. Ich hoffe ihr habt wohl geruht. Der Lärm tut mir ausgesprochen leid, aber so wie es scheint üben die Menschen gerade für die Hochzeits- Feierlichkeiten.“
Brummend stemmte sich der Earl hoch.
„Verdammt wie schrecklich so geweckt zu werden…als würde dieser fürchterliche Gestank um uns herum nicht schon genügen.“
Sebastian trat an das Bett und half Ciel beim Ankleiden.
„Sebastian. Hast du herausgefunden um wem es sich bei diesem üblen Mörder handelt?“
Der Teufel nickte. „Das habe ich in der Tat, mein junger Herr. Und wenn ich anmerken dürfte – River ebenso.“
Ciels Augen wieteten sich. „Und warum sind wir dann immer noch hier? Wenn sie ihn schon gefunden hat, sollte sie ihn dann nicht endlich holen?“
Sebastian schüttelte aufgebracht den Kopf. „Das habe ich mich ebenfalls gefragt. Ich habe sie gestern genau beobachtet und erkannt als sie begriffen hatte, wer der Mörder ist. Aber warum sie noch weiter spielt verstehe ich nicht.“
„Warst du schon oben am Turm und hast nachgesehen was sie treibt?“
Wie von einem unsichtbaren Schlag getroffen blickte Sebastian in Ciels Augen. „Nein.“
„Auf was wartest du? Lass uns los!“
„Sehr wohl Mylord.“


Leises Klopfen lies River erwachen. Sie hatte nicht wirklich geschlafen, nur gedöst. Die Türe, welche in das Turmzimmer führte wurde geöffnet und eine Magd trat ein. Sie hatte Essen und einen Krug Honigwein dabei. River erkannte die Frau natürlich und musste insgeheim lächeln. Die Magd beobachtete sie ausgesprochen unfreundlich und misstrauisch.
„Guten Morgen Seonag. Mir wäre Whisky lieber gewesen als Wein.“
Die Magd schaute sie, vernichtend feindselig an. „Verzeiht Mylady. Normalerweise bring' ich niemanden außer Menschen etwas zu essen.“
Damit war sie entschwunden.
Schmunzelnd blickte ihr River hinterher. Nein was für ein freundliches Frauenzimmer!
Wenige Minuten später hörte sie die Stimme von Seonag erneut.
Dieses Mal jedoch vom Burghof. River trat an eines der Ausgucklöcher und horchte. Sie hatte keine Probleme zu verstehen was die Frauen unter dem Turm flüsterten.
River besaß einen Satz ausgezeichneter Ohren.

Die Magd stand mit ihrer Schwester Gilli im Hof und lästerte fröhlich mit.
„Und dann komm ich rein und diese Hexe sieht noch immer aus wie am ersten Tag! Stell dir vor! Ihre Kleider haben nicht eine Falte, nicht einen Schmutzfleck! Das kann es doch gar nicht geben!“
„Du meine Güte!“, empörte sich Gilli. „Kein Mensch kann Tage lang in so einem Kleid herumspazieren und schlafen, ohne das es Falten bekommt!“
„Aye! Aber unter uns liebste Schwester, die schläft nicht! Die schläft nicht und sie benützt auch nicht das Nachtgeschirr! Ich wollte es mitnehmen aber es war leer!“
Gilli atmete scharf ein. „Der Himmel möge uns bei stehen! Das geht nicht mit rechten Dingen zu!“

Ein böses lächeln umspielte Rivers Gesicht.
Langsam ging sie zurück zu dem Tischchen auf welchem der Kelch mit dem Honigwein stand. Dann holte sie den Nachttopf und leerte die Flüssigkeit hinein.
Sie trat wieder an den Ausguck und schüttete den Inhalt aus dem Loch. Zeitgleich rief sie laut und deutlich zu hören: „Gardyloo!“
Der plätschernde Aufprall auf den Köpfen der beiden Frauen unter dem Turm war sehr gut zu vernehmen, auch deren hysterisches Gekreische welches daraufhin folgte.

Ciel hatte schwer damit zu kämpfen nicht in einem Lachkrampf zu verfallen. Er beobachte die beiden besudelten Weiber, wie sie mit hochrotem Kopf und finsteren Minen von dannen zogen.
„Was hat sie da gerufen?“ wollte er später von Sebastian wissen.
Dieser drehte sich in die Richtung seiner Herrschaft.
„Gardyloo, mein Herr. Das wurde vom französischem garde l’eau abgeleitet. Also - Achtung Wasser. Noch heute rufen es Menschen in Edinburgh wenn sie Schmutzwasser und der gleichen aus den Fenstern auf die Gassen darunter leeren.“
Ciel verzog seine Mundwinkel. „Das ist abartig.“
Sebastian nickte nur. Seine Konzentration war alleine auf River im Inneren des Turmes gerichtet. Allem Anschein nach, hatte sie etwas außerhalb des Burghofes bemerkt.

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Anne ( 7.187 )
Abgeschickt vor 285 Tagen
Ich mag alle deine Geschichten. :-)
elvira ( 0.135 )
Abgeschickt vor 503 Tagen
hallo. ich find die Geschichte toll. kannst du bittttttte weiter machen!?
Bussi
ellie ( 9.103 )
Abgeschickt vor 555 Tagen
bitte weiter :-) ich find's total super. schreib weiter. ;-)
Let's Manga :-) ( 8.125 )
Abgeschickt vor 569 Tagen
ICH WILL MEHR ! :-))))
Conny ( 8.154 )
Abgeschickt vor 599 Tagen
Ich mag die Geschichte!
Amanda ( 3.227 )
Abgeschickt vor 604 Tagen
Ich mag die Geschichte!!!! Mach weiter!!! :-)))))