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Der Weg einer Uchiha

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7 Kapitel - 6.013 Wörter - Erstellt von: GoldenFighter - Aktualisiert am: 2015-05-27 - Entwickelt am: - 3.114 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo zusammen:)
Das ist meine erste Fanfiction und es wäre echt toll, wenn ihr kommentieren könntet wie ihr sie findet:))

Yumiko Uchiha hat es sich zur Aufgabe gemacht ihre noch übrig gebliebene Familie wieder zu vereinen und der einzige Weg dies zu schaffen ist es die Wahrheit über die Auslöschung ihres Clans zu erfahren. Deswegen verlässt sie ihren Zwillingsbruder Sasuke und macht sich auf den Weg zu ihrem großem Bruder Itachi und somit auch zu Akatsuki.
Doch bei Akatsuki erwartet sie nicht nur die Wahrheit über ihren Clan sondern auch etwas ganz unverhofftes: Liebe

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    Vorab ein paar Infos über Yumiko:)

    Yumiko ist die Zwillingsschwester von Sasuke und die kleine Schwester von Itachi Uchiha.
    Sie hat wie ihre Brüder schwarze Augen und außerdem lange schwarze Haare, welche sie sich im Kampf zu einem Dutt bindet, aber ansonsten offen lässt.
    Was ihren Kleidungsstil angeht, so ist ihr praktisch und bequem lieber als aufgebrezelt und unbequem. Deswegen trägt sie oft einfach eine Jeans oder Hotpants mit einem T-Shirt und dazu einfache schwarze Ninja Schuhe. Zudem trägt sie ihr Katana auf dem Rücken und eine kleine Tasche mit Kunais um ihren Oberschenkel. Ihr Stirnband trägt sie am rechten Oberarm.
    Sie ist mit ihren 1,65 m recht klein aber dies tut ihrer Schönheit keinen Abbruch, denn sie hat einen sportlichen Körper und auch die nötigen weiblichen Reize, denen kaum ein Mann widerstehen kann. Dies weiß sie auch und setzt ihren Charme und weiblichen Reize ein, wenn es nötig und von Vorteil sein sollte.
    Yumiko ist eine fröhliche, lustige und auch fürsorgliche Person, welche für ihre Freunde und Familie alles geben würde, sogar ihr eigenes Leben. Sie kann aber auch ziemlich sarkastisch und schlagfertig sein und in manchen Situationen kann sie auch wirklich wütend werden. Dann sollte man lieber in Deckung gehen.
    Im Kampf ist sie sehr konzentriert und auch erbarmungslos und schont niemals einen Gegner. Sie ist zudem ziemlich stark, denn sie hat oft mit ihren Brüdern trainiert.
    Entgegen der Meinung ihres Bruders Sasuke denkt sie nicht, dass Itachi ein blutrünstiges Monster ist. Sie war stets der Meinung, dass etwas anderes hinter dem ganzen steckte, als man ihr immer erzählte.
    Und dies ist auch der Grund, weswegen sie sich auf den Weg machte ihn zu suchen.

    So nun geht es endlich los:)
    Viel Spaß ;))

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    Da stand ich nun also in mitten all dieser Anbus. Schon witzig wie ich wieder in so eine Situation geraten war. Allein der Gedanke daran entlockte mir ein bitteres Lachen. Da lief ich seelenruhig durch den Wald, dachte an nichts Böses und dann begegneten mir diese netten Anbus und dachten sich anscheinend: Wenn wir schon einen Nukenin treffen warum töten wir sie nicht gleich einmal. Und das witzigste an der Geschichte ist, dass sie nicht hinter mir her waren sondern mir nur zufällig über den Weg gelaufen sind.
    Dank meines Eintrages im Bingo Buch hat mich so ein Volltrottel gleich erkannt und die anderen Hohlbirnen auch noch auf mich aufmerksam gemacht.
    Verdammtes Bingo Buch!
    Aber okay, so ist das nun mal wenn man eine Abtrünnige ist. Und mal ganz ehrlich so bleibt das Leben auch irgendwie interessant und spannend. Wenn auch auf eine verschrobene Art und Weise.
    Ein Kunai, welches nur um Haaresbreite meinen Kopf verfehlte, riss mich aus meinen Gedanken zurück in die Realität. Wütend schaute ich in die Richtung aus der das Kunai kam und erledigte kurzerhand den Ninja von dem ich glaubte, dass er es geworfen hatte. Letztendlich war es auch egal ob er es war oder einer seiner Kollegen, schließlich wollten mich hier alle töten, also würde ich jeden erledigen müssen.
    Doch das schien mir im Moment schwierig, denn ich hatte zwar bestimmt schon um die zwei Dutzend erledigt aber es schienen immer mehr zu werden. Und mein Chakra wurde immer weniger. Dazu kam noch, dass ich vom gestrigen Kampf gegen einige Kopfgeldjäger noch geschwächt war.
    Aufgeben würde ich allerdings nicht, das war noch nie eine Option in meinem Leben gewesen, egal wie aussichtslos die Situation schon war. Und glaubt mir von diesen Situationen gab es viele. Aber wenn ich untergehen sollte, dann reiße ich so viele Anbus wie möglich mit mir in den Tod.
    Mit diesem Gedanken konzentrierte ich mich wieder voll und ganz auf den Kampf. Darauf bedacht jeden einzelnen präzise, schnell und mit möglichst wenig Aufwand zu beseitigen, bahnte ich mir meinen Weg aus der Mitte der Anbus heraus.
    Doch irgendwann ist auch der stärkste Kämpfer mit seiner Kraft am Ende und so kam es, dass ich langsam merkte wie meine Beine mich nicht mehr halten konnten. Als mir dann noch so ein feiger Anbu von hinten sein Schwert in den Rücken stieß, sank ich zu Boden. Mit leicht verschwommener Sicht sah ich noch wie ein Anbu sein Kunai hob und es über meiner Brust platzierte. Danach wurde alles schwarz.
    Na toll das war's dann wohl...

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    Sichtwechsel:
    Der Kampf war bereits so im Gange dass weder die Anbus noch Sie uns bemerkten. Wir hockten ganz still auf unserem Ast und beobachteten das Geschehen unter uns, bereit jeder Zeit einzugreifen wenn es nötig sein sollte. Äußerlich erschien ich vielleicht ruhig und gelangweilt aber meine Nerven waren zum zerreißen gespannt. Jedes Mal wenn ein Anbu sie verletzte, zuckte ich kaum merklich zusammen und wäre am liebsten runter gesprungen um sie alle zu erledigen. Doch ich durfte nicht. Unser Auftrag war es zu beurteilen, ob sie stark genug für Akatsuki sei und wir sollten nur eingreifen, wenn sie mit ihren Kräften völlig am Ende war.
    Es war schon beeindruckend zu sehen wie zäh und stark sie geworden war und ein leichtes Gefühl von Stolz machte sich in mir breit. Doch den Gedanken schüttelte ich sofort wieder ab, ich hatte kein Recht stolz zu sein. Nicht nach dem, was ich ihr angetan hatte.
    Mein Blick schweifte zu meinem Partner. Der blaue Riese verfolgte ihre Bewegungen mit der gleichen Spannung und Neugierde wie ich. Ohne den Blick von ihr abzuwenden sprach er das aus, woran ich auch schon die ganze Zeit dachte: „Sie ist ziemlich gut Itachi. Wahrscheinlich sogar besser als einige bei uns. Was meinst du? Sollen wir eingreifen?“.
    Doch diese Frage stellte sich uns gar nicht mehr, da im selben Moment ein Anbu sein Schwert von hinten in ihren Rücken stieß und sie zu Boden sank. So ein feiger Mistkerl! Traute sich nicht einmal sie von vorne anzugreifen, weil er genau wusste, dass das sein Todesurteil gewesen wäre.
    Bevor ein weiterer Anbu ihr den Todesstoß geben konnte sprangen wir von unseren Baum hinunter und in weniger als drei Minute waren alle von ihnen tot. Bei dem Anblick all dieser Leichen schwand meine Wut langsam dahin und das einzige was blieb war die Sorge um Sie.
    Schweigend trat ich neben Kisame und betrachtete sie für einen kurzen Moment. Ihr blaues Sweatshirt hing nur noch in Fetzen an ihr und ihr Atem war flach. Mit einer Handbewegung machte ich Kisame klar, dass er sie hoch nehmen sollte. Ich könnte es im Moment nicht ertragen sie an zufassen.
    „Momentan lebt sie noch aber wir sollten uns beeilen und sie ins HQ bringen sonst überlebt sie es vielleicht nicht“. Ich versuchte möglichst monoton zu klingen aber so ganz gelang es mir nicht und ich war mir sicher, dass Kisame die Besorgnis in meiner Stimme gehört hatte. Und als könnte er Gedanken lesen antwortete er mit einem breiten alles sagenden Grinsen: „ Ja schon klar. Sag mal warum sorgst du dich so um die Kleine, Itachi? Das ist doch sonst nicht deine Art.“ Ein leiser Seufzer entfuhr mir und ich ging mir mit meiner Hand durch meine pechschwarzen Haare. „Ich darf mir doch wohl noch Sorgen um meine Schwester machen, Kisame. Und jetzt beeil dich, die Zeit drängt.“ Mit diesen Worten drehte ich mich um und lief in Richtung HQ. Ich konnte den verwirrten und entsetzten Blick von Kisame deutlich spüren aber ich wollte nicht stehen bleiben und es ihm erklären, nein, ich wollte so schnell wie möglich ins HQ und sie behandeln.
    Kisame löste sich endlich aus seiner Schockstarre und holte mich ein. „ SIE IST DEINE SCHWESTER?“ schrie er mir entsetzt entgegen. Wieder fing ich an zu Seufzen, diesmal etwas gereizter. „Wenn du noch einen Zahn zulegst dann erzähl ich dir die Geschichte auf dem Weg“.
    Und so kam es, dass ich ihm erzählte wie damals alles gelaufen war und tatsächlich kamen wir recht schnell im Geheimversteck an.

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    Sichtwechsel:
    Langsam fingen meine Gedanken wieder an klar zu werden. Die Dunkelheit verschwand und ich fühlte mich nun nicht mehr wie ein Blatt im Wind, welches hin und her schaukelte. Nein, denn jetzt fühlte ich etwas weiches unter mir. War das vielleicht eine Wolke? Scheiße, liege ich etwas als Engel auf einer verdammten Wolke? Ich dachte immer wenn ich sterbe, dann lande ich in der Hölle nicht im Himmel! Doch da war noch etwas. Stimmen? Konnte das sein? Offenbar war ich tot und verrückt, wenn ich schon Stimmen hörte die gar nicht da sein konnten. Oder aber... Nein ich konnte nur tot sein. Immerhin hat mich so ein Idiot von hinten erstochen und ich denke nicht, dass diese Anbus mich verschont haben nur weil ich bewusstlos wurde. Es half alles nichts, ich musste endlich meine Augen öffnen. Nach einigen Anläufen schaffte ich dies sogar aber das was ich dann sah ließ mich meine Augen direkt wieder schließen.
    Also das konnte nun wirklich nicht sein. Da stand doch nicht allen Ernstes Itachi mit einem riesigen Fisch ähnlichen blauen Mann neben meinem Bett. Ich glaub ich halluziniere!
    „Nun leg dich doch endlich mal schlafen Itachi. Du sitzt jetzt schon zwei Tage an ihrem Bett und wartest, dass sie aufwacht. Ich löse dich auch ab und sag dir sofort Bescheid wenn sie wieder bei Bewusstsein ist. Aber in dem Zustand kippst du ja fast vom Stuhl“. Sprach der da etwa gerade über mich? „Nein ich will da sein, wenn sie zu sich kommt. Ich MUSS da sein, Kisame“. Oh Gott ich glaube die redeten wirklich über mich. Zwei Tage? War ich wirklich so lange weg? Naja immerhin war das besser als tot.
    Fast in Zeitlupe schlug ich meine Augen wieder auf und guckte die beiden an. „ Hey Bruderherz“, war das einzige das ich raus brachte. Es war vielleicht nicht das klügste aber mir fiel in dem Moment einfach nichts besseres ein. Itachi und der Blaue Fisch, welcher wohl Kisame war, drehten sich abrupt zu mir um und starrten mich entgeistert an. Bei dem Anblick musste ich einfach schmunzeln, es sah zu lustig aus. Zumal Itachi seine Gesichtszüge sonst immer unter Kontrolle hatte.
    Herje standen die unter Schock, als wäre ich ein Geist oder so. Ich versuchte mich aufzurichten, aber als das nicht richtig funktionieren wollte stützte ich mich auf meine Ellenbogen und verharrte in dieser Position.
    „Hey jetzt guckt mich doch nicht so an! Erklärt mir lieber wie ich hier gelandet bin“, forderte ich sie mit einem schiefen Lächeln auf. Dies schien zu helfen, denn Itachi zog mich sofort in eine Umarmung und drückte mich an sich. „Yumiko ich bin so froh, dass du wieder wach bist. Ich dachte schon du-...“ An der Stelle brach er ab und drückte mich nur noch enger an sich. Etwas zu eng, denn ich bekam kaum noch Luft. „Itachi.. du.. Luft!“. „Oh tut mir leid!“ entschuldigte er sich und ließ mich schnell los. „Schon okay ich bin so viel Liebe nur einfach nicht gewohnt“, sagte ich und holte einmal tief Luft. Kisame beobachtete uns währenddessen mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen, bevor er sagte „Ich hol dann mal Konan“ und das Zimmer verließ.
    Itachi stand nun neben meinem Bett und schaute mich einfach nur an. Ich tat das gleiche, weil ich nicht wusste was ich sonst tun sollte. Seine Augen hatten immer noch den gleichen traurigen Ausdruck wie damals, aber jetzt erkannte man auch eine Spur von Freude und Erleichterung in seinem Blick. Nach einiger Zeit wurde mir das Schweigen zu blöd. „Du hast mich also gefunden. Irgendwie witzig wenn man bedenkt, dass ich eigentlich auf der Suche nach dir war.“, sprach ich mit einem schiefen Lächeln im Gesicht.
    „Du hast mich gesucht? Aber warum?“, entgegnete er mir etwas verwirrt. Ja warum hatte ich ihn gesucht? Vielleicht weil ich es bei Orochimaru nicht mehr ausgehalten hatte? Oder weil ich meinen Bruder unendlich vermisst habe und ihn nach all den Jahren endlich mal wieder sehen wollte? Eigentlich logisch oder?
    „Liegt das nicht auf der Hand? Ich hab dich natürlich vermisst du Dummerchen!“ Sofort nahm er mich wieder in den Arm, aber diesmal drückte er mich, zu meiner Erleichterung, nicht mehr ganz so feste. „Ich hab dich auch vermisst Yumiko, sehr sogar.“
    Einen Moment später ging die Tür auf und Kisame betrat das Zimmer gefolgt von einer Frau mit blauen Haaren. Kisame musste immer noch grinsen und mir war auf Anhieb klar, dass ich mich mit ihm sehr gut verstehen würde. Die Frau schaute einen kurzen Moment etwas irritiert, bevor sie sich wieder fing und das Wort ergriff. „Hallo Yumiko. Mein Name ist Konan, ich habe schon viel von dir gehört.“, sagte sie mit einem Lächeln. Dabei schaute sie mich freundlich an, unweigerlich musste ich auch lächeln. Keinen Zweifel, mit ihr würde ich mich bestimmt gut anfreunden. Sie legte mir einige Klamotten auf mein Bett, darunter eine schwarze Jeans, ein rotes Sweatshirt, sowie eine Hotpants und einige T-Shirts. „Hier, die hab ich dir mitgebracht. Vielleicht sind die Sachen etwas zu groß aber fürs erste müssten sie reichen. Aber wir sollten die Tage trotzdem mal shoppen gehen“. Beim letzten Teil wurde ihr Lächeln zu einem Grinsen.
    „Vielen Dank Konan. Ja ich denke shoppen gehen ist eine gute Idee.“, entgegnete ich ihr mit genauso einen breiten Grinsen. Die Jungs verdrehten nur die Augen und stießen einen Seufzer aus.
    Plötzlich hörte man von draußen Schreie und einiges Poltern, bevor die Tür aufgestoßen wurde und ein Mann mit einer orangenen Maske ins Zimmer fiel, gefolgt von einer weiteren Person mit blonden Haaren. Der Blonde stolperte über den Maskierten und landete laut fluchend auf ihm. Ich wusste sofort, dass es sich bei den beiden nur um Deidara und Tobi handeln konnte, immerhin erfährt man bei Orochimaru einiges über Akatsuki und seine Mitglieder.
    Deidara stieg genervt von Tobi und man konnte ihm ansehen, dass er ihm liebend gern den Kopf abgerissen hätte. Doch er hielt sich zurück. Stattdessen schrie er ihn an. „Mann Tobi ich hab dir doch gesagt dass ICH ihnen Bescheid sagen werde nicht du! Du Vollidiot!“ „ Aber Tobi wollte die Neue unbedingt kenne lernen!“, rief dieser Deidara mit einer kindlichen Stimme entgegen. „Glaub mir Tobi irgendwann, da werde ich dich..-“ Sein Wutausbruch wurde durch mein Gelächter unterbrochen. Erst jetzt schien Deidara sich zu erinnern, dass sie nicht alleine im Raum waren und schaute mich geschockt an. Ich hatte mich immer noch nicht unter Kontrolle und lachte einfach weiter drauf los, doch dann meldeten sich meine Schmerzen wieder und ich fasste mir an den Kopf. Scheiße tat das weh.
    Das irritierte Deidara wohl so sehr, dass er einfach nur da stand und mich anstarrte, bis Itachi sich genervt räusperte. Leicht verlegen wandte Deidara den Blick nun von mir ab und kratzte sich am Hinterkopf. „Ihr sollt mit ihr zu Pain kommen. Also so schnell es geht.“ Ich hielt mir immer noch meinen schmerzenden Kopf und nickte ihm lächelnd zu. Auch Itachi nickte und schaute Deidara abwartend an, da dieser sich immer noch nicht gerührt hatte und wieder anfing mich an zu starren. „Sonst noch etwas?“, fragte Itachi ihn gereizt. „Nein.. nein das war's“, antwortete er. „Okay gebt mir ein paar Minuten in denen ich mich umziehen kann und dann komm ich.“, warf ich nun ein. Alle nickten wieder und machten sich auf den Weg zur Tür. Deidara packte Tobi am Kragen und zog ihn mit raus, während dieser sich versuchte aus seinen Griff zu befreien, protestierte er lautstark, dass er mir doch Schokolade mitgebracht habe und mit mir spielen wollte, doch Deidara ließ nicht locker. Mit einem letzten Blick über seine Schulter schloss er die Tür.
    Wo war ich hier nur gelandet? Es schien hier schlimmer als in einem Irrenhaus zu zugehen, aber mir gefiel es, immerhin würde es hier bestimmt nie langweilig werden und ich konnte nach all den Jahren endlich wieder Zeit mit Itachi verbringen.
    Mit einem dicken Grinsen im Gesicht zog ich mir die Hotpants und ein weites schwarzes T-Shirt an und machte mich auf den Weg nach draußen.

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    Vor der Tür wartete Itachi schon auf mich und begleitete mich zum Büro von Pain. Erstaunlicherweise hielt ich mich sehr gut auf den Beinen, obwohl ich davon ausging, dass ich nach zwei Tagen Ohnmacht recht schwach wäre. Aber da hat wohl jemand meine Wunden sehr gut versorgt und ich wusste natürlich genau wer das war. Schon wieder etwas wofür ich meinem großen Bruder dankbar war.
    Nachdem wir zahllose Gänge durchquert hatten und bestimmt tausend Mal abgebogen waren blieben wir vor einer großen schwarzen Tür stehen. Zögerlich fing ich an zu klopfen und als das „Herein“ ertönte ging ich leicht aufgeregt hinein. Itachi blieb dabei dicht hinter mir. Ich stellte mich mit einigem Abstand vor Pains Schreibtisch und verbeugte mich höflich, dabei sagt ich „Ich freue mich sie kennen zu lernen, Pain-sama.“ Vielleicht war das ein bisschen zu förmlich aber immerhin war er der Kopf dieser Organisation und ich wusste wann ich jemanden Respekt erweisen musste. Außerdem sah er echt gruselig aus mit seinen ganzen Piercings im Gesicht. Zu meiner Überraschung erhob er sich von seinem Stuhl, stellte sich vor mich und sagte: „Freut mich auch. Aber jetzt genug der Förmlichkeiten. Akatsuki hat Interesse an dir und ich denke das wir dich nicht zwingen brauchen hier zu bleiben.“
    Beim letzten Satz sah er Itachi an, welcher nur monoton zurück blickte. „Also wie jedes Mitglied wirst auch du gegen einen von uns kämpfen müssen. Ich lasse dir aber noch den heutigen Tag zeit, um dich auszuruhen und dich vorzubereiten. Das war's auch schon. Wir sehen uns dann morgen in der Arena.“ Mit diesen Worten schickte er uns wieder raus. Ich sah Itachi genau an, dass er sauer war, doch er sagte wie immer nichts. Vermutlich dachte er ich würde direkt aufgenommen werden. Aber mir war es ganz recht, dass ich keine Sonderbehandlung bekam, immerhin war ich eine Nukenin wie jeder andere auch und wer in die Organisation wollte musste nun mal kämpfen.
    Ich hakte mich bei Itachi unter und sprach gelassen: „ Ach komm Itachi, du brauchst nicht sauer sein. Diesen Aufnahmekampf gewinne ich mit links und das weißt du. Also mach dir keine Sorgen.“ Er brummte nur vor sich hin, doch ich spürte wie er sich langsam beruhigte. Und dann brummte noch etwas, aber nicht Itachi, sondern mein Magen und erst jetzt fiel mir ein, dass ich bestimmt schon seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hatte. Mit einem wissenden Blick zog mich Itachi in Richtung Küche und da aß ich erstmal den halben Kühlschrank leer.
    Der restliche Abend verlief ruhig. Ich unterhielt mich etwas mit Konan und wie ich bereits vermutete, fingen wir schon an gute Freundinnen zu werden. Nebenbei lernte ich noch Sasori kennen. Ich mochte ihn, seine Art beruhigte mich auf eine angenehme Weise und ich konnte mich gut mit ihm unterhalten. Auch wenn er etwas wortkarg war, aber das würde ich schon noch ändern.
    An diesem Abend ging ich früh schlafen. Ich war zwar kaum müde aber ich wusste, dass ich meine Kräfte für den morgigen Tag brauchen würde. Ich hatte zwar noch kein Bett, aber das war schließlich auch egal, denn es war klar, dass ich bei Itachi im Bett mit schlafen würde. Also legte ich mich hin und machte die Augen zu, und bald war ich dann doch eingeschlafen.
    Später spürte ich nur noch wie sich jemand neben mich legte und mich in seine Arme zog. Natürlich war das Itachi. Zufrieden kuschelte ich mich an ihn und schlief weiter.

    6
    Am nächsten Morgen war ich schon früh wach und machte mich, nach einer gefühlten Ewigkeit in der ich das Bad gesucht hatte, etwas frisch. Danach ging ich in die Küche und stärkte mich für den bevorstehenden Kampf. Ich wusste, dass ich diesen locker bestehen würde, denn ich war nicht gerade schwach. Eigentlich war ich sogar sehr stark. Meine Gen Jutsus waren auf dem gleichen Niveau wie die von Itachi und in Nin-und Taijutsu war ich ebenfalls unübertroffen. Zudem war auch mein Kampf mit allerlei Waffen nahezu perfekt, wenn auch nicht so perfekt wie ich es wollte. Heilfähigkeiten hatte ich ebenso gute wie Tsunade, wenn nicht sogar noch besser. Immerhin hatte ich bei Orochimaru ständig die Gelegenheit gehabt meine Heilkräfte zu perfektionieren, wenn es Sasuke mit dem Training mal wieder übertrieben hatte. Allgemein hatte ich bei Orochimaru die Möglichkeit gehabt all meine Techniken weiter zu entwickeln, auf ein überdurchschnittliches Niveau zu bringen und mir eigene Jutsus an zueignen. Das lag vor allem an der Tatsache, dass Orochimaru sich nur auf Sasuke konzentrierte. Aber mir war es mehr als recht dass ich nicht mehr Zeit als nötig mit dieser widerlichen Schlange verbringen musste. Während meiner Zeit dort trainierte ich auch häufig mit meinem Katana, welches mir Sasuke geschenkt hatte. Mittlerweile benutzte ich es in fast jedem Kampf. Und wenn das alles Scheitern sollte hatte ich immer noch die Elemente Katon und Raiton.
    Also alles in einem war ich nicht zu unterschätzen. Aufgrund meiner etwas zierlichen Erscheinung und meines jungen Alters, hatten die meisten meiner Gegner allerdings einen Hang dazu, auch wenn ich sie dann während eines Kampfes des besseren belehrte. Jedoch half ihnen die neu gewonnen Erkenntnis dann gar nichts mehr, denn wenn jemand versuchte mich zu töten, bekam er von mir selten Mitleid und wurde selber ins Jenseits befördert. Da war ich gnadenlos.
    Aber nun gut, es war Zeit sich wieder auf den Kampf vorzubereiten, jedenfalls mentalisch, denn einen Plan oder eine Strategie legte ich mir nicht zurecht. Jeder Kampf und auch Kämpfer war anderes und schlussendlich brachte es mir rein gar nichts, wenn ich mir einen Plan zurecht legte welcher dann ohnehin nicht funktionierte. Schließlich konnte es immer anders kommen als man es geplant hatte, das wusste ich nur zu gut.
    Also saß ich nur mit geschlossenen Augen auf meinem Stuhl in der Küche und hing meinen Gedanken nach, bis Itachi kam und mich in die Arena führte. Mit einem letzten Lächeln, welches er mir gab, sprang er hoch auf die Plattform zu den anderen und reihte sich neben Kisame und Sasori ein.
    Ich stand von da an alleine in der Arena und wartete. Anscheinend waren noch nicht alle Mitglieder anwesend, denn Pain stand einfach nur stumm da und außerdem zählte ich nur 8 Mitglieder also fehlten noch zwei.
    Während wir warteten schaute ich mir die Nukenin Gemeinschaft mal genauer an. Viele von ihnen kannte ich ja schon, aber Zetsu zum Beispiel hatte ich noch nie gesehen. Und jetzt wusste ich auch warum, wenn er seinen Mantel ablegte, wäre ich glatt an ihm vorbei gelaufen. Ich meine, bei einer Pflanze schöpft natürlich keiner den Verdacht, dass sie ein Mensch sein könnte. Oder was auch immer Zetsu war.
    Viele von ihnen guckten mich auch einfach nur an. Einige gleichgültig, fast schon gelangweilt, wie Sasori und Pain andere wiederum freundlich und lächelnd, wie Deidara, Konan und Kisame. Bei Itachi konnte ich eindeutig die Anspannung sehen, die anderen vielleicht nicht aber ich kannte ihn gut genug um zu wissen, dass er im Moment wahrscheinlich aufgeregter war als ich. Er machte sich immer so viele Sorgen, vor allem bei mir. Früher hatte er mir immer gesagt, dass er besonders auf mich Acht geben müsste, weil ich sonst zu viele Dummheiten anrichten würde. Aber ich konnte ja nichts dafür, dass alle in unserem Clan solche Spielverderber waren und meine Scherze nur nicht zu würdigen wussten. Anders als Sasuke und Itachi, sie lachten immer über meine Streiche, solange es nicht sie erwischte. Bei den Gedanken musste ich in mich hinein grinsen. Es war eine schöne Zeit gewesen.
    Doch ich wurde in meinem Gedankengang unterbrochen als ein großer Mann mit einer Maske und grünen Augen die Arena betrat, gefolgt von einem weiteren Mann mit weißen Haaren und unglaublich guten Bauchmuskeln. „War das ne Scheiß Mission! Wie kommt man auf so eine dämliche Idee uns in ein Land voller Schnee zu schicken nur um so einen Spast von Informanten auszulöschen! Hätte das nicht dieses Gänseblümchen machen könne? Wozu haben wir eigentlich dieses Unkraut, wenn es eh nichts zu tun hat? Ich hab mir fast die Eier ab gefroren!“ Ich schätze mit Gänseblümchen meinte er Zetsu. Leise fing ich an zu lachen. Das war wohl Hidan und der Typ, welcher so genervt vor ihm ging, musste dann wohl Kakuzu sein.
    „Jetzt wo wir alle anwesend sind kann ich ja anfangen.“, rief Pain. „Das“, dabei zeigte er auf mich „ist Yumiko Uchiha. Sie ist eine Akatsuki Anwärterin und wird gleich gegen einen von euch kämpfen.“ „ Wow wo habt ihr denn die heiße Schl**pe aufgegabelt? Ich wusste gar nicht, dass es solche geilen Weiber nach Akatsuki zieht.“, sprach er mit einem perversen Grinsen.
    Ohje dieser Typ war ja noch dümmer als er aussah, wie sollte ich mit so einem Typen nur unter einem Dach leben? Doch ich sagte nichts sondern schenkte ich ihm nur ein spöttisches Grinsen und Itachi ihm einen Blick der ihn förmlich umbringen konnte.
    Als Hidan mein Grinsen sah, verfinsterte sich seine Miene und er rief deutlich wütend: „ Ich kämpfe gegen sie. Die Kleine mach ich platt.“ Pah, das sollte er ruhig probieren. „ Nein Hidan, du nicht. Es wird-“ „ Lass ihn ruhig, wenn er sein Glück probieren will Pain. Er wäre nicht das erstes Arschloch das gegen mich verliert.“, unterbrach ich den Leader sichtlich amüsiert. Von der Tribüne hörte ich einige leise Lachen. Deidara prustete los, hielt sich aber dann schnell die Hände vor den Mund. Pain schaute mich allerdings nur leicht verwirrt an, nickte aber schließlich.
    Sofort sprang Hidan in die Arena und stellte sich gegenüber von mir lässig hin. Seine Blicke zogen mich förmlich aus und ich war froh, dass ich keine Gedanken lesen konnte, denn die von ihm waren sicher ganz und gar nicht jugendfrei. Immer noch grinsend und auch leicht angewidert stellte ich mich in Kampfposition. Kurz schaute ich noch nach oben zu meinem Bruder, welcher uns mit ernster Miene beobachtete. Ich zwinkerte ihm zu und es schlich sich ein kleines Lächeln auf seine Lippen. Er verstand sofort, dass dieser Kampf für mich nichts weiter als ein Spiel sein würde. Kurz danach ertönte Pains kräftige Stimme „ Fangt an!“.
    Das würde mit Sicherheit lustig werden.

    7
    Hidan griff mich sofort mit seiner Sense an, doch ich sprang einfach über ihn. „Du bist zu langsam“, flüsterte ich grinsend in sein Ohr. Wutentbrannt drehte er sich um, schleuderte seine Sense erneut und schrie „Na warte. Das werden wir ja noch sehen!“
    Doch ich parierte seinen Schlag mit meinem Katana und gähnte demonstrativ. Das brachte ihn noch mehr in Rage. Einige Minuten ging es so weiter. Er versuchte zwar immer wieder sein Ritual vorzubereiten, doch ich ließ ihm kaum Verschnaufpausen. Langsam fing es jedoch an mich zu langweilen, sodass ich zuerst wieder seiner Sense auswich und plötzlich blitzschnell vor ihm stand. Während er noch dabei war mich entsetzt anzuschauen versetzte ich ihm einen Schlag mit meiner Faust in den Bauch. Ich schlug nicht mal mit der Hälfte meiner Kraft zu, doch Hidan krümmte sich vor Schmerzen und sackte auf den Boden. „Und gibt’s du auf?“, fragte ich belustigt. „Niemals Schlampe!“, presste er hervor und spuckte Blut. Er richtete sich auf, doch bevor er auch nur noch einen Schritt machen konnte fing ich ihn in einem meiner mächtigsten Gen Jutsus. Jeder, der in diesem Jutsu gefangen war, hatte den Drang jemanden umzubringen und ich konnte steuern ob er seine Kollegen oder sich selbst umbringen wollte. Da ich wusste, dass Hidan unsterblich war, gab ich ihm den Drang sich selber den Kopf abzuschlagen. Ein bisschen Spaß muss sein oder?
    Grade als er seine Sense hob und an seine Kehle ansetzte ertönte Pains Stimme erneut. „Das reicht. Ich habe genug gesehen. Yumiko du bist dabei, Itachi gib ihr ihren Mantel und den Ring. Ich werde dir später sagen, in welchem Team du bist. Bis dahin wirst du bei Itachi und Kisame im Zimmer wohnen.“ Sofort löste ich das Gen Jutsu auf.
    Hidan starrte zuerst seine Hand an, welche seine Sense immer noch an seinem Hals hielt und dann mich. „Du H*** wolltest mir den Kopf abschlagen!“, stellte er entrüstet fest. „Entspann dich“, kicherte ich „ du bist doch eh unsterblich und außerdem wolltest DU dir den Kopf abschlagen, nicht ich. Oder siehst du die Sense etwa in meiner Hand?“, entgegnete ich ihm mit einem Zwinkern. Seine Wut verflog und ein arrogantes Grinsen erschien in seinem Gesicht. „Ja ich bin unsterblich und deswegen hättest du einen Kampf auf Leben und Tot nie gewonnen. Außerdem hab ich nicht meine volle Kraft eingesetzt, immerhin wollte ich so ein zartes Blümchen wie dich nicht verletzen.“, sagte er. Anscheinend wollte er mir damit eins rein würgen oder sein Ego aufpolieren, weil ich ihn so locker fertig gemacht hatte. Diesen Triumph wollte ich ihm jedoch nicht gönnen. „Glaub mir, dieser Kampf war nichts weiter als ein Spiel für mich. Und da du schon bei einem meiner leichtesten Schläge in die Knie gehst scheinst du ein richtiges Weichei zu sein. Vielleicht solltest du dir noch einmal überlegen wer von uns beiden das zarte Blümchen ist. “, ich sprach mit einer zuckersüßen Stimme, beugte mich dabei zu ihm runter und legte das unschuldigste Lächeln auf, welches ich aufbringen konnte. Danach sprang ich zu den anderen auf die Tribüne. Hidans Blicke bohrten sich regelrecht in meinen Rücken und ich könnte schwören er sah in diesem Moment ziemlich dämlich aus.
    Oben bei den anderen angekommen guckten sie mich anerkennend an. Offensichtlich hatte sie meine kleine Vorstellung beeindruckt. „Ja dann willkommen bei Akatsuki.“, kam es von Kisame und die anderen nickten zustimmend. Deidara öffnete ebenfalls seinen Mund um etwas zu sagen, doch da hatte Itachi mich schon am Ärmel gepackt und schleifte mich Richtung Ausgang. Ich konnte noch gerade ein „Danke Kisame“ über die Schulter rufen, bevor wir in den Fluren verschwunden waren.
    In den dunklen Gängen angekommen ließ Itachi mich wieder los. „Du warst wirklich gut.“ „Hast du denn etwas anderes erwartet?“ fragte ich ihn. „Nein. Mir war klar, dass Hidan kein Gegner für dich ist.“ „Ja das stimmt. Er kämpft wie von der Tarantel gestochen. Wild und unüberlegt.“, sagte ich unter einem Kichern. Itachi lächelte nur breit. Bald kamen wir dann an einem Raum an, welcher voller Mäntel war. Ich suchte mir einen aus und Itachi gab mir meinen Siegelring. Beides zog ich sofort an, wobei ich meinen Mantel offen ließ.
    Glücklich darüber, dass ich nun ein vollwertiges Mitglied war nahm ich Itachi in den Arm. Er erwiderte meine Umarmung und flüsterte mir ins Ohr: „Willkommen, kleine Schwester.“
    Zusammen gingen wir dann in den Speisesaal.
    Dort saßen schon alle am Tisch und aßen. Auch Hidan war da und man sah ihm an, dass er noch beleidigt war, weil er verloren hatte. Ich setzte mich auf einen freien Platz neben Kisame und Deidara. Die beiden waren wirklich lustig und brachten mich immer wieder zum Lachen. Unsere gute Laune steckte auch Tobi an, weswegen es ziemlich laut am Tisch wurde. Ganz zum Leidwesen von Pain, welcher schon genervt die Augen verdrehte und sich die Schläfen massierte.
    Nachdem ich fertig gegessen hatte überkam mich die Müdigkeit. Anscheinend war ich doch noch nicht ganz so fit wie ich dachte, also entschloss ich mich ins Bett zu gehen. Gerade als ich aufstand und den anderen eine gute Nacht wünschen wollte, hielt mich die Stimme von Hidan auf: „Du hast doch bestimmt noch kein Bett? Willst du dann nicht bei mir schlafen? Ich könnte dich wärmen und glaub mir eine Nacht mit mir vergisst du so schnell nicht“. Lüstern musterte er mich von oben bis unten und leckte sich über seine Lippen. Bei dem Anblick überkam mich ja fast ein Würgereiz. „Nein danke. Ich schlafe lieber neben einem richtigen Mann und nicht neben einem wie dir.“, Dabei musterte ich ihn abschätzig. „Und wer wäre das? Doch nicht etwa unser Blondie oder?“, fragte er mit einem spöttischen Unterton und lehnte sich arrogant in seinem Stuhl zurück. Bevor ich etwas antworten konnte ergriff Itachi das Wort: „Sie schläft neben mir und ich würde dir raten deine schmutzigen Finger von ihr zu lassen oder du wirst es bereuen.“, knurrte er Hidan entgegen. Dieser machte nur große Augen: „Du schläfst neben dem Eisklotz?“ Langsam aber sicher kochte die Wut in mir hoch. „Ja ganz recht und wenn du noch einmal meinen Bruder in meiner Anwesenheit beleidigst dann wirst du dir wünschen, du könntest sterben, verstanden?.“ „DEIN BRUDER!“, schrie er entsetzt und fiel dabei fast vom Stuhl. Ein genervtes Raunen ging durch den Raum, wobei so gut wie jeder mit den Augen rollte. „Kriegst du überhaupt noch was mit du Vollidiot?“, fragte Konan gereizt. Hidan blieb weiterhin stumm und starrte mich mit offenen Mund an. „Nachdem wir das endlich geklärt haben gehe ich jetzt schlafen. Gute Nacht.“ Ich verließ das Zimmer und machte mich auf den Weg zu meinem Bett.
    So ein eingebildeter Arsch! Der denkt wohl er könnte jede haben! „Wie kann so eine heiße Bitch mit dir verwandt sein?“, war das letzte dass ich noch hörte. Danach vernahm ich nur noch ein lautes Knallen und das Fluchen von Hidan.
    Na hoffentlich tat's richtig weh, dachte ich mir und grinste breit.

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    Es waren schon einige Wochen vergangen und ich hatte mich super hier eingelebt. Ich kam mit jedem gut aus, besonders mit Kisame, Konan, und Deidara. Aber auch mit Tobi backte ich manchmal Kekse und Kakuzu übergab ich oft die Typen die ich erledigt hatte, damit er sich das Kopfgeld abholen konnte. Pain war zwar distanziert wie immer, aber man sagte mir, dass er zu jedem so war. Bei Sasori hatte ich auch endlich das Eis brechen können. Oft redeten wir einfach nur oder ich half ihm bei seinen Puppen. Zetsu sah ich nach wie vor nur selten und wenn, dann saß er regungslos in der Ecke, wie es Pflanzen halt so tun. Mit allen kam ich also blendend aus nur mit Hidan hatte ich noch so manchmal meine Probleme.
    Er konnte es einfach nicht lassen und versuchte immer wieder sich an mich ran zumachen. Ich mochte ihn zwar schon irgendwie, aber ich hatte ganz bestimmt keine Lust eines seiner Flittchen zu werden und das sagte ich ihm auch oft genug. Er war allerdings nicht der einzige der Interesse an mir zeigte. Deidara, sagte mir irgendwann, dass er sich wohl ich mich verliebt hatte. Mir brach es fast das Herz, weil ich genau wusste, dass ich nicht so fühlte und es tat mir unendlich Leid ihm das sagen zu müssen. Ich konnte ihm ansehen, dass er sehr geknickt war. Wer wäre das auch nicht? Ich würde genauso an seiner Stelle fühlen. Mit der Zeit legte sich allerdings seine Trauer darüber und wir fingen an immer bessere Freunde zu werden.
    Was mein Team anging, so hatte ich keines. Pain war der Meinung, dass meine Fähigkeiten zu Vielfältig wären und ich deshalb eine Bereicherung für jedes Team wäre. Er sagte es so, als wäre ich das Besonderste auf der Welt, sodass ich schon fast anfing laut los zu lachen. Also ging ich entweder auf Einzelmission oder unterstütze die anderen, sodass wir als dreier Team agierten. Trotz allem schlief ich noch weiter bei Itachi und Kisame. Ich war froh darüber, dass es Kisame nicht störte dass ich auch noch bei ihnen schlief. Wie gesagt wir verstanden uns sehr gut, er war wie ein dritter Bruder für mich. Mittlerweile hatte ich sogar mein eigenes Bett bekommen.
    Mit Itachi verbrachte ich den Großteil meiner Zeit. Wir hatten viel nach zu holen und so kam es, dass wir oft zusammen trainierten, einfach nur redeten oder gemeinsam in die Sterne blickten und vor uns hin träumten. Erst während meiner Zeit bei Akatsuki merkte ich wie sehr ich ihn eigentlich vermisst hatte. Zwar vermisste ich zur gleichen Zeit auch Sasuke schrecklich, aber wir schrieben uns regelmäßig und oft musste ich ihm klar machen, wie wichtig das alles für mich war. Er war strikt dagegen, dass ich Itachi suchen ging um endlich die Wahrheit über das Massaker von damals herauszufinden. Denn im Gegensatz zu ihm war ich der festen Überzeugung, dass mehr dahinter steckte als Itachi uns damals sagte. Er war kein blutrünstiges Monster und das wollte ich endlich beweisen, bevor die beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben sich noch um brachten. Wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt habe, dann konnte man mich nur schwer davon abbringen. Deswegen schlich ich mich damals einfach von Orochimaru weg und so landete ich hier. Bis jetzt hatte ich noch nichts raus gefunden. Ich hatte immer wieder Angst das Thema anzusprechen, ich wusste selber nicht warum. Aber ich nahm mir vor es schon bald zu tun.
    Nach einigen Wochen rief mich Pain mal wieder zu sich. Ich war total genervt, da ich mich gerade erst hingelegt hatte und nicht mal zwei Minuten eingeschlafen war und schon musste ich wieder aufstehen. Tja, Ruhe war etwas Seltenes hier bei Akatsuki. Leider.
    Ich trat ohne zu klopfen ein und sah, dass auch Hidan und Kakuzu im Büro standen. Ich nickte ihnen kurz zu und wendete mich dann Pain zu. „Also was gibt's so dringendes?“, fragte ich etwas gereizt. Pain überhörte dies einfach und sprach monoton wie immer: „Ihr drei werdet morgen auf eine Mission gehen. Ihr müsst eine Schriftrolle aus dem Feuertempel stehlen und sie mir bringen.“ „Wenn wir nur diese beschissene Schriftrolle klauen müssen, warum brauchen wir dann die Bitch?“, fragte Hidan genervt und guckte mich angewidert an. Warum musste der Ar*** mich ausgerechnet jetzt beleidigen, wo ich sowieso schon schlecht gelaunt war? „ Vielleicht weil du hirnamputiertes Ar***loch es nicht mal schaffen würdest die Rolle zu stehlen, wenn man sie dir auf einem Silbertablett zu Füßen legen würde. Selbst ein Wurm könnte diesen Job besser ausführen als du.“ Ich spuckte ihm die Wörter förmlich vor die Füße und funkelte ihn wütend an. Am liebsten hätte ich ihm eine rein gehauen. Wie schon gesagt ich war genervt und Hidan brachte das Fass zum überlaufen. Kakuzu lachte heiser und Pain schmunzelte vor sich hin. Noch bevor Hidan etwas erwidern konnte, fing Pain wieder an zureden. „So wollte ich es nicht sagen, aber es hat den Kern der Sache getroffen. Yumiko ist einfach eine Spezialistin auf dem Gebiet und wird euch die Arbeit erleichtern können.“ Hidan fluchte immer noch leise vor sich hin, aber Kakuzu schien ganz zufrieden zu sein. Vermutlich dachte er schon an das Kopfgeld der Typen, welche er erledigen könnte, während ich die Schriftrolle holte. Nach einigen weiteren Details schickte Pain uns raus. Kakuzu sagte noch wann wir uns treffen würden und dann gingen wir alle in unsere Zimmer zurück.
    Während ich schon einige Sachen in meinen Rucksack packte dachte ich über die Mission nach. Das würde ja ganz toll werden. Warum musste ich ausgerechnet mit dem dümmsten Typen der Welt ein Team bilden? Wollte Pain mich quälen oder nur testen wie belastbar meine Nerven waren? Jedenfalls kotze es mich an und ich war mir sicher, dass die Reise alles andere als entspannt ablaufen würde.
    Am nächsten Morgen stand ich schon leicht genervt auf. Allein der Gedanke daran die nächsten Tage mit Hidan verbringen zu müssen widerte mich an. Doch es half ja alles nichts. Nach dem Frühstück holte ich meine Tasche und mein Katana und wartete am Höhleneingang auf meine „Teamkameraden“.

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    Nach einer gefühlten Ewigkeit tauchten die beiden dann auch auf. „Musstet ihr euch noch schminken oder warum hat das so lange gedauert?“, fragte ich sie genervt und drückte mich von der Wand ab, an der ich mich angelehnt hatte.
    „Tut uns Leid. Wir mussten noch etwas klären.“, antwortete Kakuzu und warf Hidan dabei einen komischen Blick zu. Dieser schnaubte nur verächtlich und versenkte die Hände in seinen Taschen. Wow da war ja einer genauso gut gelaunt wie ich.
    Kakuzu ignorierte dies einfach. „Wir sollten jetzt los gehen, sonst kommen wir nie in diesem Feuertempel an.“ Mit diesen Worten machten wir uns dann auch endlich auf den Weg.
    Wir waren nun schon einen Tag unterwegs und mussten bald den Feuertempel erreichen. Geredet hatten wir kaum und wenn dann nur ich und Kakuzu. Hidan lief meistens hinter uns und schien seinen Gedanken nach zuhängen, was ganz und gar untypisch für ihn war. Ich kannte nur den nervigen, meckernden und anstrengenden Hidan, aber nun war er wie ausgewechselt. Er versuchte nicht einmal sich an mich ran zumachen und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass es ihm ganz und gar nicht gefiel wenn ich mit Kakuzu redete. Denn dann warf er uns immer einen Blick zu, der Menschen töten könnte, aber vielleicht bildete ich es mir auch nur ein. Vielleicht nervte ihn diese Mission genauso wie mich und er wollte auch nur, dass sie so schnell wie möglich verging.
    Als wir nur noch etwa einen halben Tag vom Feuertempel entfernt waren, schlugen wir unser Lager auf. Wir legten uns einen Plan zurecht, wie wir die Schriftrolle holen wollten und legten uns dann schlafen. Naja jedenfalls Kakuzu und ich, denn Hidan übernahm freiwillig die erste Wache. Hallooo FREIWILLIG! Also jetzt jagte er mir wirklich Angst ein, denn sowas lag eigentlich gar nicht in seiner Natur. Aber okay einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Oder so ähnlich.
    Ich war jedenfalls froh, dass ich mich ausruhen konnte und ich fiel schon bald in einen traumlosen Schlaf.
    Am nächsten Morgen machten wir uns schon früh auf den Weg und erreichten gegen Mittag den Tempel.
    Einen Moment blieben wir noch vor dem Tempel stehen. Ich staunte nicht schlecht, er war riesig groß und machte einen ziemlich imposanten Eindruck. Dabei dachte ich immer Mönche lebten in Enthaltsamkeit und hatte mir darunter stets einen eher kleineren Tempel vorgestellt. „Also ihr wisst Bescheid oder? Wir halten uns an den Plan. Ich hole die Schriftrolle und ihr erledigt die Mönche und danach machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause“, vergewisserte ich mich noch einmal. „Ja ja schon klar wir sind ja nicht blöd“, maulte Hidan und ging voraus.
    Immer diese positive Energie die er ausstrahlte...
    Kakuzu und ich folgten Hidan die Treppen hoch zum Tempel. Oben angekommen war es erstaunlich ruhig, fast schon zu ruhig.
    Wir stießen das Tor zum Innenhof auf und gingen hinein. Doch keine Mönche waren anzutreffen. Misstrauisch blickte ich mich um. Wo waren sie denn nur? Es war doch nicht möglich, dass hier keine Menschenseele war oder? Kaum hatte ich dies zu Ende gedacht sprangen plötzlich aus allen Ecken Männer auf uns zu. Also doch ein Hinterhalt, wie ich es mir gedacht hatte. Es waren bestimmt 40 Männer, doch wir rührten uns kaum und blieben cool. „Euch dann viel Spaß Jungs. Ich geh dann mal die Schriftrolle holen.“, sprach ich noch zu meinen Teamkollegen, bevor ich mich blitzschnell aus den Staub machte und Richtung Eingangstor des Hauptgebäudes des Tempels verschwand.
    Kaum ein Mönch folgte mir, vermutlich dachten sie, dass von Hidan und Kakuzu eine größere Gefahr ausginge, als von mir, dem kleinem Mädchen.
    Die drei Mönche, welche mir folgten erledigte ich kurzerhand und trat dann in das Hauptgebäude ein. Hier war es so ruhig, wie zuvor in dem Innenhof, doch ich blieb wachsam. Diese Mönche waren schließlich nicht dumm und hatten bestimmt Fallen aufgestellt. Oder Wachen. Doch auf beides war ich vorbereitet.
    Es dauerte bestimmt eine halbe Ewigkeit, bis ich den Raum fand, indem ich die Schriftrolle vermutete. Vor der Tür des Raumes standen zwei Wachen und blickten konzentriert durch die Gegend. Vermutlich erwarteten sie schon einen Besuch. Langsam löste ich mich aus den Schatten der Gänge und ging auf die zwei Männer zu. „Halt! Bleib sofort stehen!“, schrie mir einer von ihnen entgegen und stellte sich in Kampfposition hin. Er hatte eine kleine Sichel in der Hand, welche an einer Kette befestigt war. Der andere stellt sich ebenfalls kampfbereit hin. „Hey beruhigt euch. Ich bin nicht hier um zu kämpfen.“, sagte ich und hob meine Hände um einen unschuldigen Eindruck zu erwecken. „Ich wollte euch nur sagen, dass es für eure Freunde draußen ziemlich schlecht aussieht. Wollt ihr nicht auch lieber raus gehen und ihnen helfen?“ fragte ich sie und legte mein unschuldigstes Lächeln auf. Die beiden Männer wechselten einen skeptischen Blick und wussten anscheinend nicht, was sie tun sollten. Sie hatten wohl eher mit einem sofortigen Angriff gerechnet. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es immer einfacher ist den Gegner erst etwas abzulenken bevor man angreift.
    „Wir werden nirgendwo hingehen, wir haben unsere Befehle und die befolgen wir.“, rief der mit der Sichel in der Hand schließlich.
    „Na gut, wie ihr meint.“, sprach ich betont gleichgültig und wandte mich zum gehen. Doch kurz darauf rief ich „Dann muss ich euch wohl anders los werden“, drehte mich blitzschnell um und warf einen Shuriken auf einen der Mönche. Dieser traf ihn mitten ins Herz und er kippte einfach um. Der andere Mönch, mit der Sichel in der Hand war davon derart schockiert, dass er nur seinen toten Freund anblickte und mich für einen Moment vergaß. Böser Fehler, denn ich lief geradewegs auf ihn zu, sprang über ihn und gab ihm letztendlich mit meinem Katana den Gnadenstoß.
    „Tja, ihr hättet lieber gehen sollen.“, sprach ich mit einem Lächeln und wischte das Blut von meinem Katana am Umhang der Mönche ab. Danach konnte ich ungestört in den Raum eintreten. Drinnen wartete kein weiterer Wächter und auch sonst war die Schriftrolle nicht weiter geschützt, durch Fallen oder Ähnlichem. Vielleicht waren die Mönche doch nicht ganz so schlau, wie ich annahm. Mit der Schriftrolle in der Hand machte ich mich dann wieder auf den Weg nach draußen.

Kommentare (8)

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luna (10391)
vor 740 Tagen
wie geht es weiter?
biiiiiiiteeeee!
yukiyumiyuri (46126)
vor 887 Tagen
Die Geschichte finde ich toll.
Bin gespannt wie es weiter geht;))
LG yukiyumiyuri
Hiko Nanashi (70631)
vor 888 Tagen
Bitte weiterschreiben. Die Geschichte ist sehr spannend und es wäre eine Schande wenn sie nicht fortgesetzt werden würde.
Luna (98886)
vor 889 Tagen
Schreib bbbbbbbbbbbbbbbbbiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiittttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttteeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee weiter o.o
KissandKill (10908)
vor 894 Tagen
weiter schreiben o.O SOFORT
GoldenFighter (60053)
vor 900 Tagen
Danke euch :*
Ich lade später noch einen weiteren Teil hoch, hab nämlich schon weiter geschrieben ^^
YokiHoshiyama (31365)
vor 900 Tagen
Bitte, bitte schreib schnell weiter!
Die FF ist kurz, aber gut und bringt das Geschehen schnell auf den Punkt.
^^
Sarumari (34661)
vor 900 Tagen
Du schreibst doch weiter, oder?
*Große augen machen*
Ach ja und wie Kyoko Uchiha aus meiner FF sagen würde: Hm, noch ein Familienteil mehr. Tzz, na danke

Aber ich bin nicht Kyoko