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One Piece - Mini Penguin

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1 Kapitel - 1.019 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2015-05-04 - Entwickelt am: - 1.229 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nun... Ich hatte diese kurze Fanfiction noch vorrätig und so nach einem Jahr finde ich sie eigentlich ganz unterhaltsam.
Viel Spaß beim Lesen, werte Leserinnen und Leser.

    1
    Es war einmal eine Autorin, die sich so sehr langweilte, dass sie beschlossen hatte, eine Fanfiction zu schreiben. Sie zückte ihren 20-seitigen Würfel und ließ den Zufall entscheiden, wer ihr nächstes Opfer sein würde.
    Und so nahm das Unheil seinen Lauf.

    Penguin schlenderte durch die Straßen einer äußerst belebten Stadt. Er und seine Freunde hatten den Nachmittag frei bekommen, da ihr Käp't'n auf unerklärliche Weise krank wurde und vorerst niemanden auf dem Schiff wollte.
    Und zu allem Überfluss fand in der Stadt auch noch ein Fest statt.
    Wenn das mal kein glücklicher Zufall war.
    Penguin wollte sich gerade eine Portion Takoyaki kaufen, als ein komisch aussehender Kerl panisch durch die Straßen rannte. Und mit “komisch“ meinen wir nicht lustig-komisch, sondern irgendwie merkwürdig-komisch.
    Seine Haare waren kunterbunt, auf seiner Nase ruhte eine grüne Hornbrille und sein Kleidungsstil ähnelte dem eines farbenblinden Clowns.
    Neugierig sah Penguin dem Mann hinterher. Er war definitiv kein Teil des Festes. Sonst hätte er mehrere solcher Gestalten gesehen.
    Plötzlich drehte sich der Kauz um. Voller Entsetzen musterte er Penguin und rannte auf ihn zu. Ganz knapp blieb er vor ihm stehen.
    Penguin konnte seinen Mundgeruch deutlich riechen.
    Mit einem Aufschrei platzte es aus der bizarren Gestalt:
    „Oh mein Gott! Du bist ein Pinguin!“
    „Nein... Ich...“
    „Monster!“
    Unser farbenfroher Irrer riss seine Hände in die Höhe und zog sie Penguin sogleich über seinen Schädel.
    Ein leichter Schock durchfuhr Penguins Körper und er spürte ein starkes Ziehen.
    Auf einmal wurde um ihn herum alles größer oder er einfach nur kleiner.
    Zu seinem Pech war es Letzteres. Er wurde auf die Größe einer Maus geschrumpft. Und dieser Irre versuchte nun ihn mit seinem Fuß zu zerquetschen.
    „Stirb, Pinguin! Ich hasse euch flugunfähige Vögel! Macht es wie die Dodos!“
    Nur mit Mühen gelang es Penguin den Stampfern auszuweichen. Bei jedem Tritt erbebte die Erde und erschwerte seine Flucht.
    Durch ein Loch in einer Hauswand konnte er sich in Sicherheit bringen. Zuerst war es äußerst finster. Doch nach kurzer Zeit wurde es wieder hell. Penguin sah sich um und sah, dass er sich nun in einem Kinderzimmer befand. Ein paar Schritte entfernt stand ein liebevoll eingerichtetes Puppenhaus.
    Ohne Vorwarnung wurde Penguin plötzlich gepackt und hoch gehoben.
    Er blickte jetzt in das Gesicht eines kleinen Mädchens, welches ihn mit großen Augen anstarrte.
    „Äh... hi?“
    Sofort quiekte das Kind vor Begeisterung:
    „Wie niedlich! Du bist perfekt für meine Puppe. Du wirst ihr Ehemann!“
    „Was? Nein!“
    „Doch! Und jetzt halt still. Du musst für deine Frau gut aussehen.“
    Sie riss ihm die Mütze vom Kopf und bürstete seine Haare mit einer viel zu großen Bürste aus Plastik. Dann setzte das Mädchen ihm seine Mütze verkehrt herum auf.
    Nach dieser Quälerei setzte sie ihn an den kleinen Tisch im Puppenhaus. Dort saß bereits eine liebliche Puppe mit einem süßen, rosa Kleid mit unzähligen Rüschen.
    Penguin rückte seine Mütze zurecht.
    Was hatte er verbrochen, dass er das hier über sich ergehen lassen musste?
    Aber es wurde schlimmer. Das kleine Mädchen nahm ihre Puppe und drückte sie auf Penguin.
    „Küss sie! Sie ist deine Ehefrau!“
    Glücklicherweise trat die Mutter ins Zimmer und sah sofort, dass ihre Tochter erneut „Eheleute“ spielte. Doch als sie Penguin erblickte, der verzweifelt versuchte, sich die Puppe vom Hals zu halten, zeterte sie:
    „Luise! Weg von dem Ungeziefer!“
    Und somit schnappte sich die Mutter den armen Penguin. Rücksichtslos wurde er aus dem Fenster geworfen.
    Ein Glück, dass Penguin so klein war. Denn durch sein geringes Gewicht war die Landung im Gestrüpp nicht ganz so schlimm.
    Er klopfte sich den Staub von seinem Overall und traute seinen Augen nicht, als sich vor ihm die Chance seines Lebens bot. Ein Termal Bad und gerade gingen ein paar junge, hübsche Frauen hinein.
    Durch seine derzeitige Größe dürfte es für ihn kein Problem sein, da unbemerkt rein zu schleichen. Also machte er sich auf den Weg ins Glück. Wer würde diese Situation nicht ausnützen?

    In der Umkleide angekommen hielt Penguin nach den Mädchen Ausschau. Aber sie waren schon draußen.
    Vorsichtig huschte er an den Beckenrand des Bades, um die Mädchen besser beobachten zu können.
    Leider sah er nicht viel. Nur ihre Köpfe waren in seinem Blickfeld.
    Nun wurde er wagemutiger. Er ging so nah wie möglich ans Wasser.
    Plötzlich rutschte er aus und fiel ins Wasser.
    Wie zuvor beim farbenblinden Verrückten durchfuhr ihn ein leichter Schock und ein Ziehen machte sich bemerkbar.
    Er hatte nun seine eigentliche Größe und stand im Becken, wo die jungen Frauen ihn perplex anstarrten.
    Verwirrt und leicht errötet stotterte Penguin eine Entschuldigung, doch das half nicht im Geringsten. Die jungen Frauen kreischten und bewarfen ihn mit Badeutensilien.
    Augenblicklich ergriff Penguin die Flucht und eilte zurück zum U-Boot.

    Für den Rest der Woche wollte er nicht mehr ans Deck kommen oder gar das Schiff verlassen. Aus Angst wieder diesem verrückt gewordenen Clown zu begegnen.
    Wer könnte ihm das verübeln?

Kommentare (3)

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Lady_Siren (04573)
vor 757 Tagen
Im August kommt eine weitere Kleinigkeit mit Penguin und vielen anderen Charakteren. Wird zwar ein Stück Arbeit, aber das dürfte es wert sein ;3
Mera Kyoya (55475)
vor 760 Tagen
Ayy mit Penguin gibt's viel zu selten Sachen, finde ich super! :3
zero (25430)
vor 762 Tagen
eine witzige jedoch auch komische geschichte :)