Mein Dalshleben-2. Teil

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2 Kapitel - 775 Wörter - Erstellt von: Ginafrancesca - Aktualisiert am: 2015-05-04 - Entwickelt am: - 1.070 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht weiter.
Die Handlung ist nun Jahre später, die Hauptperson Marlene König, Tochter von Thomas König, findet einen geheimnisvollen Brief ihres Vaters.
Als sie, geschockt durch diesen, vollkommen verwirrt und traurig, in einem Roman (welcher nichts mit dem Erlebten zu tun hat) alles abbauen will, wird sie zur Dalshen...

    1
    ,, Mom, ich bin wieder da! Hallo!", rief die fünfzehnjährige Marlene König, sie war soeben heimgekommen.
    ,, Mom?", fragte sie, als sie keine Antwort hörte. Schnell lief sie in die Küche. Sie fand ihre Mutter dort vor, sie hielt einen zerknüllten Zettel in der zitternden Hand.
    Besorgt lief Marlene näher.,, Mom. Was ist los?", ihre Mutter schreckte hoch- Marlene schluckte, sie sah schrecklich krank aus.
    ,, Marli, hi... hab` dich nicht kommen hören.", krächzte ihre Mutter. Ihre Tochter beobachtete sie besorgt. Tiefe, lila Schatten lagen unter den Augen ihrer Mutter, sie war blass, wirkte erschöpft.,, Was ist das?", wollte Marlene wissen. Statt einer Antwort reichte ihre Mutter ihr den Zettel.
    "Meine liebe Marlene,
    mir bleibt nicht viel Zeit- während dem Schreiben fürchte ich um mein Leben. Nun aber gibt es kein Zurück.
    Egal was du tust, sei vorsichtig. Es ist nicht immer alles, wie es scheint. Es gibt Magie, es gibt sie.
    Vergiss bitte nie, als meine Tochter bist du mutig, tapfer, stur, schlau, geschickt und weißt, wie du handeln musst.
    Ich habe mir so gewünscht, dass ich dich noch einmal zu Gesicht bekomme, doch das bleibt mir verwehrt.
    Schütze dich.
    Dein Vater, Thomas König."
    Bestürzt ließ Marlene den Brief sinken, starrte blicklos ins Leere. Ihr Herzschlag wummerte gegen ihre Brust, ihr war schwindelig, schlecht und vor ihren Augen tanzten grelle, weiße Flecken. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen und fühlte sich ausgelaugt, leer, wie eine Hülle.
    Endlich, nach einer Ewigkeit, schaffte sie es zu murmeln:,, Das.. das hat Dad geschrieben... für mich. Bevor er.. gestorben ist.".
    Ihre Mutter nickte, Tränen funkelten in ihren Augen. Sie sah Marlene an, nickte noch einmal und strich ihr über das schwarze Haar.
    Marlene musste sich zwingen, nicht zu weinen.
    Als sie sieben gewesen war, verschwand ihr Vater spurlos. Wochenlang suchte man nach ihm, aber fand ihn nicht. Schließlich- sie und ihre Mutter hatten alle Hoffnung aufgegeben- fand man ihn enthauptet . In seiner Hand lag ein Zettel: Jemand muss reisen. Das Reich wartet.
    Für die kleine Familie war damals eine Welt zusammengebrochen, nichts war, wie es einmal war.
    Und nun das.
    Marlene stöhnte, ein hehres Schluchze entrang sich ihrer Kehle. Gepresst erklärte sie:,, Ich bin nicht hungrig. Ich muss mich ausruhen.", und stürmte nach oben in ihr Zimmer, wo sie sich auf ihr Bett warf und hemmungslos zu schluchzen begann.
    ,, Wie soll das bloß alles werden? Was war das, wie geht das?", jammerte sie und begrub den Kopf in den Armen.
    Verwirrt, geschockt und traurig lag sie da und endlich senkte sich der erdrückende Schleier der Ohnmacht über das Mädchen, ließ es in dunklen Schlaf gleiten.

    2
    Am nächsten Tag- ein Samstag- war Marlene immer noch verwirrt und ratlos. Sie stand mühsam auf und schlurfte in die Küche, trank Milch und sank auf einen Stuhl.
    Sie war so ratlos. Wie sollte sie das jemals verarbeiten? Sie hatte es doch schon fast vergessen, und nun das! So saß sie einfach da und dachte nach. Und plötzlich wusste sie es.
    Wieso schrieb sie nicht einfach ein Buch, in ihnen konnte sie alles loswerden! Wieso also nicht?
    Nur- über was?
    Über das Erlebte? Nein, ausgeschlossen. Dann würde sie noch trauriger. Hmmm..... Sie war wieder halbwegs okay. Also- ein lustiges Buch? Ein spannendes? Eine Liebesgeschichte? Einen Historienroman?
    Naja, eher nicht. Voller Tatendrang und Elan sprintete sie in ihr Zimmer und schmiss sich in den Schreibtischstuhl. Also, ein Buch, ein spannendes. Eines mit einer weiblichen Protagonistin.. Und zwei männlichen Hauptcharakteren...
    Namen?
    Äh.. Für das Mädchen? Holly, Rita, Sophie, Emily? Nein, Saskia!
    Das war schonmal ein Anfang...

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