Warrior Cats: Die Geburt eines Schneesturms 4

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1 Kapitel - 906 Wörter - Erstellt von: Schneeflocke - Aktualisiert am: 2015-04-30 - Entwickelt am: - 1.006 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Als Schneejunges durch den mysteriösen schwarzen Kater fast ihr Leben verliert, bringt sie sich in große Gefahr, denn jetzt hat sie einen Feind, der sie töten möchte. Und der aus ihrem eigenen Clan kommt...

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    Erst spürte Schneejunges nur Nachtdorns Gewicht auf sich, dann zogen sich seine Krallen über ihre Flanke. Das weiße Junge versuchte sich zu wehren, doch jegliche fremde Kraft war verschwunden. Sie wusste nicht mehr, wie man kämpfte. Jetzt sprang Nachtdorn zum zweiten Mal auf sie. Er fixierte mit den Augen ihre Kehle. Die schon vorhandene Wunde brannte Schneejunges, so dass sie nicht die Kraft hatte, sich zu wehren. Während große Schneeflocken immer schneller auf den Boden segelten, gruben sich die Zähne des schwarzen Schülers in ihren Hals. Warmes Blut rann heraus und färbte den Schnee um sie herum. Schneejunges fiel geschwächt um. Sie sackte zusammen und blieb liegen. Nachtdorn erstarrte. In seinen Augen flackerte Unsicherheit.
    Plötzlich zuckte er zusammen als eine kalte, körperlose Stimme ertönte: „Nachtjunges! Du hast Falsches getan. Sie, was du ohne Tod und Kämpfe im Leben erreichen hättest können:“ ein Bild taucht vor ihm auf. Ein großer schwarzer Kater wurde von zwei ebenfalls schwarzen Jungen, das eine mit grünen, das andere mit blauen Augen, umgerannt. Liebevoll tobte der Kater mit ihnen. „Durch Mord wird dieses Leben nie erscheinen!“, sprach die Stimme weiter: „willst du Schneejunges wiederbeleben?“ Nachtdorn zögerte, dann nickte er. „Dann lass es schneien! Bitte den Schnee, noch heftiger zu fallen!“ Ganz langsam erhob der Schüler sich. Er neigte den Kopf, räusperte sich und begann zu sprechen: „Komm zu uns, Schnee! Erfülle uns und lasse Unschuldiges zu Leben kommen!“ Ein Schneesturm entstand und gespannt beobachtete Nachtdorn, was passieren würde.
    Steinfell und Strauchpfote rannten ins Lager und sahen Silberfuß, die bei Moosstern am Frischbeutehaufen, der wegen der Kälte in der Erde war, stand und ihn über Schneejunges Fehlen informierte. Die beiden Katzen schreckten auf, als Schüler und Mentor plötzlich vor ihnen standen und Steinfell schnell anfing zu sprechen: „Wir haben Schneejunges vorhin mitgenommen und dann haben wir einen AscheClan-Eindringling entdeckt. Er wollte kämpfen und stürzte sich auf Schneejunges und sie kämpfte wie eine Kriegerin und besiegte den Eindringling!“ „Was?“, jaulte Silberfuß: „Ihr habt Schneejunges mitgenommen!“ „Sie hat gesagt, du hättest es erlaubt“, miaute Strauchpfote verwundert. „Ich habe geschlafen!“, erwiderte sie wütend: „Habt ihr das nicht überprüft?“ Verunsichert wechselten Steinfell und Strauchpfote einen Blick. „Na toll!“, fauchte die besorgte Königin „Aber“, warf Moosstern ein: „Schneejunges kennt sich im Wald nicht aus und der Schnee wischt, obwohl er so leicht fällt, alle Spuren weg. Ihr müsst sie holen!“ „Hast du nicht zugehört?“, fuhr Strauchpfote seinen Anführer an: „Sie konnte kämpfen!“ „Strauchpfote! Was war denn das? Entschuldige dich!“, miaute Steinfell streng. „Entschuldige…“, meinte der Schüler halbherzig. Moosstern überging dies: „Das ist tatsächlich ziemlich merkwürdig, aber…“ Plötzlich fing es an, heftig zu schneien. Dicke Flocken segelten zu Boden und bedeckten diesen fast vollständig zu einem Meter. „Sie ist in Gefahr!“, miaute Silberfuß aufgebracht. „Silberfuß hat Recht!“, stimmte Moosstern zu. „Spinnenkralle! Du musst im Wald nach Schneejunges suchen!“ Tropfenjunges Vater fragte nicht weiter nach, sondern nickte nur und rannte aus dem Lager. „Er wird sie schon finden!“, versuchte Moosstern Silberfuß zu beruhigen. Sie ließ nur den Kopf hängen. Schneejunges war ihr einziges Junges und sie wollte sie nicht verlieren. Auch Tropfenjunges wirkte ängstlich. Seine Mutter war bei seiner Geburt ums Leben gekommen und er hatte nur noch Spinnenkralle. Nach und nach verstärkte sich Wind und Schnee. Den Katzen blieb nichts anderes übrig, als in ihren Bau zu gehen, denn das Wetter wurde immer heftiger. Ewigkeiten später war Spinnenkralle immer noch nicht aufgetaucht. Ängstlich blickte Moosstern aus seiner Höhle. Er durfte diesen Krieger und das Junge nicht entbehren. Sie waren wichtig – nicht nur für den Clan, sondern auch weil sie zwei weitere Katzen mitreißen würden: Tropfenjunges und Silberfuß. Da hörte er eine leise Stimme: „Moosstern?“ Tatsächlich! Die kleine weiße Gestalt mit den grünen Augen und der goldenen Schnauze stand im Schnee. „SCHNEEJUNGES!“ Alle kamen aus den Höhlen und starrten das Junge inmitten des Sturmes an: „Was ist mit Spinnenkralle?“, fragte Tropfenjunges. Schneejunges zögerte. Dann sprach sie die fürchterlichen Worte aus: „Er ist tot!“

    Für Tropfenjunges brach die Welt zusammen. Er spürte erst nur Trauer, doch dann ergriff ihn kalte Wut! Dieses Junge hatte seinen Vater umgebracht, es musste büßen. Es sollte auch sterben.


    So, das wars! Ich hab ja schon ein wenig Angst vor Tropfenjunges „Rache“. Und ihr? Soll es weitergehen? Dann schreibt es mir einfach in die Kommentare! Ich schreibe bei fünf positiven Kommis weiter! Ist euch die Geschichte zu kurz/lang oder findet ihr die Länge gut? Bis bald und möge der SternenClan euren Weg erleuchten!
    Eure Schneeflocke

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