Weil das Schicksal sagte: »Das passt«. (One Piece FF)

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4 Kapitel - 4.752 Wörter - Erstellt von: Nordwind - Aktualisiert am: 2015-05-13 - Entwickelt am: - 3.065 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mein Name ist Faye. Ich bin die Tochter eines karriere-besessenen Marineoffiziers, den man ohne schlechtes Gewissen in die Kategorie »egozentrischer Workaholic« steckt. Ernsthaft, es wäre mir lieber er gehörte zu den anonymen Alkoholiker. Ich würde ihm jeden Abend eine Flasche Vodka spendieren und hätte meine Ruhe. Aber soviel Glück ist mir nicht vergönnt. Stattdessen muss ich einer Piratencrew beitreten und einen auf Spitzel machen. Ausgerechnet ich. Machen wir uns nichts vor, ich bin eine miserable Lügnerin, habe keinerlei Kampferfahrungen und besitze das nervige Talent, in unangenehme Situationen zu gelangen. Kurzum: Ich bin verdammt noch einmal gänzlich ungeeignet für so einen Job! Und die Bezahlung ist nebenbei bemerkt auch noch beschissen. 'Ne schöne Scheiße. / Ausschnitt aus dem 4. Kapitel: „Welche Farbe hat die Katze denn?“, wollte nun auch er wissen.
Unschlüssig blickte ich ihn an. „Öhm, grau... nein, schwarz... grau-schwarz getigert“, stammelte ich, zugegeben, nicht sehr glaubhaft. Aber diese Antwort war besser als das auf der Zunge liegende grün.

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P R O L O GPlanlos geht der Plan losGelangweilt und mit den Händen in der Hosentasche tapste ich durch die gepflasterten Straßen der kleinen, unbede
P R O L O G
Planlos geht der Plan los

Gelangweilt und mit den Händen in der Hosentasche tapste ich durch die gepflasterten Straßen der kleinen, unbedeutenden Insel, auf der ich seit meiner Geburt festsaß. Hin und wieder rief mir ein bekanntes Gesicht eine Begrüßung zu, die von mir schwach lächelnd erwidert wurde. Die Leute kannten sich untereinander. Wenn gleich manche nicht mehr voneinander wussten als die Namen und die Gerüchte, die sie sich mit Vorliebe erzählten. Was die Gerüchteküche anbelangte, war ich eine der Lieblingsspeisen auf der Speisekarte. Als Tochter eines verwitweten Marineoffiziers machten man ständig einen Fehler, scheißegal ob man selbst anderer Ansicht war. Wenn man das Richtige tat, war es falsch. Und wenn man das Falsche tat, war es nicht richtig. Verrückt, ich weiß. Als ich am Strand vorbei kam, blieb ich kurz stehen und atmete genüsslich die salzige Meeresluft ein. Den Geruch von verfaulten Algen gab es kostenlos dazu. Heute war einer dieser warmen aber nicht zu warmen Tage, die jeder halbwegs normale Mensch draußen verbrachte. Wenn es nach mir ginge, würde ich längst faul am Strand liegen und mir die Sonne auf die Haut scheinen lassen. Doch stattdessen war ich auf meinem persönlichen Kreuzweg. Aus einem mir noch unbekannten Grund musste ich an diesem wunderschönen Samstagnachmittag meinen Vater in seinem stickigen Büro besuchen. Er meinte, es sei wichtig. Aber seine Definition von wichtig fand man in meinem Wörterbuch unter dem Abschnitt »geht mir dezent am Arsch vorbei«. Ich hatte nicht die geringste Ahnung was er von mir wollte. Nicht das mich das wundern würde, denn den Gedankengang dieses Mannes verstand ohnehin niemand. Schon gar nicht ich. Aber ich hatte nichts angestellt, zumindest nichts was so schlimm war, das er es während seiner wertvollen Arbeitszeit mit mir besprechen musste. Mit gemischten Gefühlen betrat ich den mickrigen Stützpunkt unserer heimischen Marine. Die Hälfte unserer Soldaten waren gänzlich inkompetent. Hatten in ihrem Leben noch keinen einzigen Piraten gefangen genommen, jedenfalls keinen richtigen. Mein Vater kämpfte seit ich denken konnte für seine Beförderung, doch mit seinen Männern war jeder Kampf zum scheitern verurteilt. Ich mochte seine Männer. Sie waren schwer in Ordnung und unterbezahlt.

Ich warf ein freudiges »Hallo, Leute« in die Runde und spazierte zielstrebig durch den Flur, geradewegs zu dem Büro meines Vaters. Als ich vor der Tür stand, klopfte ich kurz an und trat noch vor dem »Herein« ein.
„Was gibt's, Dad?“ fragte ich ihn ohne überflüssiges drumherum Gerede und setzte mich auf die Kante seines Schreibtisches, welcher zugemüllt mit Unterlagen war.
„Du solltest dringend mal aufräumen“, bemerkte ich und besah mir die zahlreichen Piratensteckbriefe, die überall auf dem Tisch verteilt lagen. Viele dieser Piraten sahen gar nicht mal so schlecht aus. „Begrüßt man so seinen Vater?“, augenblicklich zog er seine Augenbraue in die Höhe und beäugte mich prüfend. Ein grinsen bildete sich auf meinem Gesicht.
„Wenn der alte Herr das Töchterchen vom Strand fernhält, ja“, antwortete ich ihm augenzwinkernd. Seufzend wand er sich den Steckbriefen zu. Er schien nach einem bestimmten zu suchen.
„Keine Sorge, das Meer wirst du in der nächsten Zeit noch genügend zu Gesicht bekommen“, murmelte er währenddessen.
Misstrauisch legte ich meine Stirn in Falten. „Wie meinst du das?“, fragte ich ihn verwirrt.
Wortlos schob er mir einen Steckbrief zu. Darauf war ein alter Mann zu sehen. Er besaß einen komisch aussehenden weißen Bart und trug einen fast königlichen Umhang. Selbst mit den Schläuchen machte er einen unglaublich souveränen Eindruck. „Edward Newgate“, last ich laut vor.
„Dein zukünftiger Kapitän“, teilte mein Vater mir trocken mit.
Regelrecht hysterisch schoss mein Kopf in die Höhe. „Was soll das heißen?“, ich konnte die aufsteigende Panik in meiner Stimme nicht verbergen.
„Wir brauchen diesen Typen und seine Crew, gefangen und fertig für die Hinrichtung. Wenn wir Whitebeard haben, kommt seine Crew von ganz allein. Und alles was wir dafür benötigen ist ihren Aufenthaltsort, um ihnen immer und überall einen Schritt voraus zu sein. Und da kommst du ins Spiel. Ich möchte, dass du dich die in die Crew einschleust und mich über jede Kleinigkeit informierst. Sollte die passende Gelegenheit kommen, werden wir Whitebeard und seine Bande schnappen“, erklärte er mir.
Unglaubwürdig starrte ich ihn an. „Ernsthaft?“, meine Stimme überschlug sich, „Du verlangst allen Ernstes von mir, einen auf Undercover Agent zu machen? Das kannst du vergessen! Nimm es mir nicht übel aber so sehr liebe ich dich nun auch nicht, als das ich freiwillig eine ganze Piratencrew verarsche. Such dir am Hafen eine Nutte oder so. Die kann auf dem Schiff wenigstens noch gut Geld verdienen“.
Der letzte Abschnitt war nur ein murmeln meinerseits. Meinem Vater entwich ein genervtes seufzen.
„Das war keine Bitte, Faye. Du wirst diesen Job annehmen und erledigen“, ließ er mich wissen und sah mich streng an.
Unbeeindruckt verschränkte ich meine Arme vor der Brust. „Einen Scheiß werde ich!“

Keine fünf Stunden später~

Irgendwas ging schrecklich schief. Wehleidig seufzend saß ich spätabends am Tresen meiner Lieblingsbar. Trank meinen Lieblingscocktail und überlegte angestrengt, wie es dazu kommen konnte. Wie konnte mich mein Vater bloß dazu bringen, diesen gottverdammten Undercover Auftrag anzunehmen. Und ich dachte, ich besäße ein Rückgrat. Ich wusste nicht mal, wie ich den Scheiß überhaupt anstellen sollte. Wie sollte es jemand wie ich, in die Crew Whitebeard's schaffen und was noch viel wichtiger war, wie sollte ich da bloß heil rauskommen? Mein mulmiges Bauchgefühl war mir jedenfalls keine große Hilfe. Als ich meinen fünften Cocktail entgegen nahm, drängelte sich neben mir ein Kerl an die Tresen. Aus dem Augenwinkel heraus betrachtete ich ihn kurz. Lässig schwang er sich auf den Barhocker und schob seinen Hut nach hinten, was bemerkenswert cool aussah. Er bestellte grinsend die komplette Speisekarte. So jung und schon so verfressen. Innerlich seufzend widmete ich mich wieder meinem Cocktail. Mein Blick fiel aber immer wieder auf das Tattoo auf seinem Rücken, was mir ungewohnt bekannt vorkam. Während ich ihm so beim essen zusah, stellte sich mir jedoch eine ganz andere Frage: Wo zur Hölle verstaute er das ganze Essen? Wäre er ein Mädchen hätte ich ihn aus Neid schon längst vom Barhocker geschubst. Doch als plötzlich sein Kopf in den Teller fiel, zuckte ich heftig zusammen. Skeptisch musterte ich ihn. Sah aus als wäre er abgekratzt. Für einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich mir nicht seinen Hut klauen und einfach abhauen sollte. Entschied mich freundlicherweise aber dagegen. Ohne groß zu überlegen stupste ich den Kerl an. Er reagierte nicht. Scheintod oder was? Seufzend griff ich nach meinem Cocktail und schüttete ihm den süßen Inhalt über den Kopf. Wie erhofft wurde er wach und hob verschlafen das Köpfchen. Grinsend stellte ich mein leeres Glas ab.
„Na, gut geschlafen, Dornröschen?“
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Weil das Schicksal sagte: »Das passt«. (One P...
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Mein Name ist Faye. Ich bin die Tochter eines karriere-besessenen Marineoffiziers, den man ohne schlechtes Gewissen in die Kategorie »egozentrischer Workaholic« steckt. Ernsthaft, es wäre mir lieber er gehörte zu den anonymen Alkoholiker. Ich würde ...
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2015-04-29
407B
One Piece

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Mai Takagy ( von: Mai Takagy )
Abgeschickt vor 87 Tagen
Bitte schreib weiter 😁
CyelChan ( 5.186 )
Abgeschickt vor 265 Tagen
Sorry, meinte geschrieben*
CyelChan ( 5.186 )
Abgeschickt vor 265 Tagen
Sehr humorvoll geschreiben.
Mach weiter so :D
Fiete ( 0.157 )
Abgeschickt vor 379 Tagen
Alter! Is DAS eine geile Story!!!!
Im letzten Kapitel: Ich hab SOOOO Tränen gelacht!! XD
Du MUSST UNBEDINGT weiter schreiben!!! BITTE!
Ich will mehr davon!! *völlig ausrast und wild im Kreis lauf*
(Vll reicht das ja als Motivation ;D)
Nordwind ( :199b )
Abgeschickt vor 612 Tagen
Schön das dir die Story gefällt *-*
Im Moment fehlt mir so 'n bisschen die Motivation aber ich werd dran bleiben ;)
xXNaraXx ( 30.66 )
Abgeschickt vor 613 Tagen
yaay schreib weiter das is ne tolle Geschichte :D
Nordwind ( :ac11 )
Abgeschickt vor 628 Tagen
HeyHo :D

Ein fettes DANKE für euer Feedback x3
Ich versuch mich zu beeilen ;)
ichderpirat99 ( :fc37 )
Abgeschickt vor 629 Tagen
Echt super die Geschichte Bitte schreib schnell weiter. ..
Rin_Hoshizora ( 51.73 )
Abgeschickt vor 629 Tagen
Die Geschichte ist echt cool bitte schreib weiter :3