Weltenwechsler 6

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2 Kapitel - 1.220 Wörter - Erstellt von: Laila00 - Aktualisiert am: 2015-04-26 - Entwickelt am: - 957 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich wollte mich noch einmal für die vielen Reads bedanken. Ihr seid echt toll, und ich werde versuchen so oft wie möglich weiter zu schreiben. Vielen, vielen Dank!

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Kapitel12: Erste Erfahrungen
Niniel eilte nun schon gefühlte Stunden durch die Gänge, und das ohne irgendwem zu begegnen. Immer weiter und weitet, die eine Abzweigung links die andere rechts. Der riesige Palast schien bei Nacht wie leer gefegt. Sie kam zur nächsten Gabelung: links oder rechts?
Sie blickte nach rechts, und vor ihr, lag nur ein weiterer ewig langer Korridor, mit Türen, hinter denen Niniel so manches mal Stimmen oder gar Gesang vernommen hatte. Sie wurde wahnsinnig, hatte dieser verfluchte Palast denn keine Ausgänge! Sie wirbelte herum, und erstarrte, denn am Ende des links liegenden Flurs lag keine weitere Gabelung, sondern... eine Wendeltreppe. Niniels Herz machte einen Satz. Sie sollte doch noch mal hier raus kommen.

Sie hastete an den unzähligen Türen vorbei, geradewegs auf die Treppe zu. Als sie sie erreicht hatte hielt sie kurz inne: Die Treppe wand sich von der hohen Decke hinab wie eine Schlange, und brachte einen schließlich sicher auf den Boden des unteren Stockwerks. Niniel umfasste mit beiden Händen das dunkle Geländer und schwang sich, in der Hoffnung bald hier raus zu kommen, die Stufen hinab. Doch als sie noch nicht einmal die mittleren Stufen erreicht hatte, kamen ihr Zweifel. Was, wenn sie nun auch wieder nur leere Korridore erwarteten? 'Egal, einen Versuch ist es wert! ' versuchte sie gegen ihre innere Stimme anzukommen. Und diesmal schaffte sie es auch. Niniel beschleunigte ihren Schritt wieder und ganz plötzlich endete die Treppe, und sie wäre um ein Haar gestolpert und der Länge nach hingefallen.
Sie blickte auf, und ihre Mundwinkel hoben sich zu einem immer breiteren lächeln an, als sie sah, was sie am Ende des Flures erwartete. Der Gang war breiter als die anderen, und die Wände waren nicht mit Türen gespickt. Doch an der hintersten Wand des Flures prangte ein großes hölzernes Tor.
Niniels Füße begannen zu laufen. Immer schneller und schneller auf das Tor zu, und als sie angekommen war, fehlte nicht viel und sie wäre hinein gerannt. Nun stand sie direkt vor dem Tor, legte die Hand auf die Klinke und drückte sie runter. Ein grelles quietschen ertönte, und Niniel musste sich mit vollem Gewicht dagegen stemmen, um das schwere Tor zu öffnen. Langsam ließ es sich auf schieben, und die kalte Nachtluft sie herein drang ließ sie frösteln. Niniel trat ins Freie, und nun lag der prächtigste Garten, den sie je gesehen hatte vor ihr. In der Anlage ähnelte er denen, die man bei Besichtigungen von alten Schlössern und Burgen zu Gesicht bekam, doch dieser hatte eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen, deren betörend süßer Geruch sie betrunken machte. Niniel entschloss sich dazu, einen kleinen Spaziergang zu machen. Und so schlenderte sie an Beeten mit fremdartig aussehenden Kräutern und exotisch duftenden Blumen entlang und genoss die kühle, reine Nachtluft, die vom Surren tausender schwirrender Insekten kam, deren Flügel im weißen Mondlicht funkelten, wie Sterne, die vom Himmel auf die Erde geschwebt waren.
Niniel ließ sich etwas abseits der Gebäude unter einer Trauerweide nieder und betrachtete den dunklen Himmel, der mit Milliarden von Sternen bestückt war. Kleine helle, reine Stückchen am schwarzen Himmel. War es derselbe Himmel wie in der Welt, die sie noch vor wenigen Tagen beheimatet hatte? Sie wusste es nicht. Eine Sternschnuppe huschte vorbei und zog einen hellen Schweif hinter sich her, der für einen Augenblick die Nacht erhellte. Niniel schloss die Augen, und wünschte sich etwas. Gerade als sie ihren Wunsch in die Nacht geschickt hatte, hörte sie eine bekannte Stimme:"Was tust hier so spät? "

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