Narutos Welt mal anders: Der Bürgerkrieg (Teil 7) Der Rote Rauch

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9 Kapitel - 8.939 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2015-04-25 - Entwickelt am: - 801 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum siebten Teil des blutigen Bürgerkrieges.

Was bisher geschah: Sokuron gelang es endlich, mithilfe eines Portals nach Asugakure zu gelangen. Genau in dem Moment griff eine gewaltige kaiserliche Armee Asugakure an. Sokuron und die Asu-Nins kämpften tapfer, aber gegen die Übermacht konnten sie nur wenig ausrichten. Noch in letzter Sekunde konnte Sokuron einige Zivilisten mit einen Portal in Sicherheit bringen, bevor die Verbindung abbrach.

Asugakure liegt in Trümmern, fast keine Überlebenden und von Sokuron fehlt jede Spur. Kaiserin Nurina setzt alles daran, ihn zu finden, falls Sokuron noch lebt.
In der Zwischenzeit jedoch macht sich der Silberne Kreis selbst auf die Jagd.

1
Der Rote Rauch

Alles lag in Schutt und Asche. Nichts war mehr übriggeblieben. Gnadenlos hat das Feuer letzte Nacht alles verschlungen, was sich ihm in den Weg stellte. Die Gebeine, die Skelette der Gefallenen lagen zwischen den Trümmern, stumm und ohne jede Regung.
Doch die Augenhöhlen der Schädel schauten alle auf sie.
Kaiserin Nurina.
Sie stand am Krater, der einst der große Park von Asugakure war. Hier hatte der letzte Kampf von Sokuron stattgefunden, zumindest wenn man den Soldaten Glauben schenkte. Ihr wurde berichtet, dass Sokuron von allen Seiten eingekesselt war, dass sich Tausende von Kaiserlichen sich auf ihn gestürzt haben. Nur die Explosion beendete den blutigen Kampf.
Nurina atmete tief durch.
Sie kannte Sokuron gut genug, um zu wissen, dass er nicht so leicht zu besiegen war und eine Übermacht nicht unbedingt sein Ende bedeuten musste. Mehr als einmal hatte er gegen viele Gegner gleichzeitig gekämpft und gewonnen. Aus dem Grund musste sie unbedingt sichergehen.
Erst, wenn sie Sokurons Leiche fand, würde Nurina beruhigt sein. Nicht vorher.
Die Kaiserlichen hatten die ganze Nacht jeden Winkel des zerstörten Dorfes abgesucht, aber nichts gefunden. Keine Leiche, keine Überreste, nichts. Es war, als wäre er vom Erdboden verschluckt worden.
Neben ihr stellte sich ein Mann, der Mitte vierzig Jahre alt war. Er trug eine blaue Uniform mit einer schwarzen Rüstung darüber. Seine kastanienbraunen Haare waren kurzgeschnitten und streng nach hinten gekämmt. Seine grauen Augen wurden durch eine Schnittnarbe gezeichnet. Die Sehkraft war da, aber die Augenlieder waren durch die Narbe gebrandmarkt.
In seiner Hand hielt er eine Axt, an dessen Stiel sich siebenundsechzig Kerben befanden. Was die Kerben bedeuteten, wusste jeder. Das war die Anzahl der Leben, die er mit dieser Axt genommen hatte.
Es war Varris Anzu, der General der kaiserlichen Armee.
„General Anzu“, sprach Nurina ihn bestimmend an, „haben wir schon etwas gefunden?“
„Nein, Eure Hoheit. Wir haben keine Spuren gefunden. Aber…“
„Aber was?“
„Aber wir glauben nicht, dass Sokuron das überlebt hat. Er muss tot…“
„General“, betonte Nurina erbost, „versuchen Sie nicht, mich mit so einer albernen Ausrede zu beruhigen. Sie kennen Sokuron nicht. Unterschätzen Sie ihn nicht! Erst wenn wir seine Leiche sehen, können wir wirklich sagen, dass er tot ist. Also, haben Sie seine Leiche gefunden?“
„Nein“, gestand der General erneut.
„Dann ist er wahrscheinlich nicht mehr hier. General, Sie werden alles daran setzen, Sokuron zu finden. Finden Sie ihn und töten Sie ihn. Haben Sie mich verstanden?“
„Jawohl.“
Der General salutierte und verschwand danach.
Noch einmal schaute sie in den Himmel.
Die Sonne wurde durch die dichten Rauchschwaben, die von Asugakure aufstiegen wie eine Kette von Vulkanen, verdeckt. Durch den Rauch wirkte durch die Sonnenstrahl rötlich, als würde sie bluten.
Roter Rauch.
Das war nie ein gutes Zeichen.

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