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Morra- Die Namenslose ( Der Hobbit )

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1 Kapitel - 1.193 Wörter - Erstellt von: Nimlóth - Aktualisiert am: 2015-04-25 - Entwickelt am: - 1.655 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In dieser Fanfiction geht es um ein junges Mädchen, dass nur durch Zufall, die Schlacht der Fünf Heere' überlebt hat.
Ihre junge Mutter, eine Waldelbin, wurde von Orks entführt und übel missbraucht. Etwa als Boxsack zum Trainieren oder einfach zum Foltern. Bei der Geburt ihrer Tochter verlor sie ihr Leben. Das Mädchen, geboren von der, nun toten, Waldelbin, wuchs 15 Jahre lang in der Gefangenschaft der Orks auf. Sie hat keinen Namen und wird deshalb von den Orks,, Morra " genannt, was so viel wie Mensch/Sklave bedeutet.
Doch eines Tages flieht sie, fernab den schmierigen Hände der Orks und stürzt wortwörtlich in die Schlacht. Nur bewaffnet mit einem Dolch aus edlem Elfenbein, den sie einem toten Elben entnahm, kämpft sie gegen die Orks. Sie steht auf keiner Seite. Aber sie hat nur ein Ziel:
Ihren wahren Namen zu finden.

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    Viele, viele Bilder sah sie vor ihren Augen. Tote Elben, tote Menschen, tote Zwerge, tote Orks.,, Nein, dachte sie,„ das hier ist Wirklichkeit." Wenn sie daran zurückdachte, was sie schon alles durchgemacht hatte... Sie schüttelte kurz den Kopf und enthauptete mit einer schnellen Bewegung einen Ork, der wild grunzend auf sie zu gelaufen war. Der Kopf vom Ork fiel mit einem dumpfen,, Klonk" auf den Boden.
    Morra drehte sich mit einer geschmeidigen Bewegung um und stach einem anderen Ork ins Hinterbein. Wohlgemerkt, ins Hinterbein. Mit Entsetzen sah die 15-Jährige wie der Ork sich rasant umdrehte und zustach. Morra fühlte noch einen stechenden Schmerz an der Schulter, dann brach sie zusammen.

    Als sie die Augen öffnete, verkleinerten sich ihre Pupillen schlagartig, denn gleißendes Sonnenlicht fiel auf sie. Um sich herum fühlte sie Kissen. Verwirrt richtete Morra sich auf und bemerkte das sie in einem bequemen Bett aus Eichenholz lag. Panik überkam sie.,, Wie komme ich hierher?", fragte sie sich leise.,, Erstmal-Erstmal aufstehen.", murmelte sie leise und schwang sich aus dem Bett. Mit nackten Füßen lief sie über den Holzboden und blieb an einem großen Fenster stehen. Draußen war anscheinend schon helllichter Tag, denn der Teich vor ihrem Fenster glitzerte geheimnisvoll und kleine Vögel spiegelten sich in ihm. Zwitschernd landeten sie auf der Fensterbank zu Morra's Zimmer und schmiegten sich an ihre kalte Handfläche, die Morra vorsichtig ausstreckte.,, Anscheinend haben sie sich schon eingelebt.", erklang eine Stimme hinter Morra. Erschreckt drehte sie sich um und erblickte eine rothaarige Elbin.,, Wer seid ihr?", fragte Morra hastig.,, Mein Name ist Linuviél, Tochter der Linnéa, Herrscherin von Estelháv." Morra nickte nur und schaute dann an sich herunter. Bekleidet war sie nur mit einem leichten weißem Kleid. Linuviél bemerkte wohl ihren Blick, denn sie deutete auf einen großen, schön verzierten Schrank am Ende des Zimmers. Morra ging zögernd auf den Schrank zu, drehte sich dann aber noch einmal um:„ Wo ist mein Dolch?", fragte sie.
    ,, Dort.", Linuviél hob ihre zarte Hand und deutete auf einen kleinen Nachttisch neben dem Bett. Der tödlich schöne Elfenbein-Dolch lag auf einem kleinen Tuch aus Weißer Seide. Sofort schnappte Morra ihn sich und ging dann wieder zurück zum Schrank. Ein wunderschönes zartblaues Kleid mit langen, schleppenden Ärmeln, die bis zum Boden gingen, sprang ihr förmlich entgegen. Bewundernd strich Morra über den hauchdünnen, blauen Stoff und zog das leichte weiße Kleid aus. Das Sonnenlicht fiel auf Ihre nackten Schultern und ließen sie mattgold glänzen. Nach einigen Minuten hatte Morra sich das Kleid übergezogen. Die Erklärung, weshalb sie so lange gebraucht hatte, schob sie darauf, dass sie nicht an edlen Stoff gewohnt war. Den Dolch steckte sie in eine kleine unsichtbare Falte an ihrer Hüfte. Erst jetzt fiel ihr Blick auf den Verband an ihrer Schulter. „ Es tut gar nicht weh...", dachte Morra und strich sachte über den Baumwoll-Verband. Es klopfte. „Linuviél?", rief Morra und hastete hinter ihr Bett als die Tür sich öffnete und sie einen Diener sah. „ Die Herrin möchte euch sehen.", sagte dieser sichtlich nervös und hielt die Tür auf, damit Morra hindurch gehen konnte. „ Wie heißt ihr?", fragte Morra den Diener. „ Faniel.", antwortete er und schwieg, bis sie an einer großen Eichentür ankamen, ähnlich der von Morra's Zimmer.
    „ Tretet nun ein, von hier kann ich nicht weiter denn diese Halle ist den Königen und Königinnen geweiht.", sprach Faniel und ließ Morra alleine vor der Halle stehen.
    Da öffnete sich die Tür und ein riesiger Raum voller Blättern, die nicht welkten und Bäume, die kein Licht benötigten zeigten sich ihr. Die Blätter raschelten als Morra auf sie trat. „ Elbin! ", hörte Morra eine bekannte Stimme rufen. Leichtfüßig kam Linuviél auf sie zu gelaufen. „ Meine Mutter erwartet euch schon."
    Morra wollte zu einer Antwort ansetzten, doch ein helles Licht am Ende des Raumes ließ sie innehalten. „ Mae govannen! Mein Name ist Linnéa und ich bin die Herrscherin von Estelháv, einem Volk, was den Waldelben aus dem Düsterwald gleicht. " Morra neigte den Kopf. Sie hielt es für besser, der Herrscherin von Estelháv Respekt zu zollen. „ Wo ist sie nur?", fragte sie sich leise. Da spürte sie eine Hand auf ihren Haaren. „ Du hast mir gezeigt, dass du weißt, wie man mit Königen um zu gehen hat. Nun stehe auf und sage mir deinen Namen!" Morra hatte gar nicht bemerkt, dass sie sich hingekniet hat. Sofort stand sie auf. Langsam, aber auch neugierig hob sie den Kopf. Vor ihr standen Linuviél und eine Frau mit langen roten Haaren, hellblauen Augen und einem königlichen Diadem auf den roten Haaren. Linnéa war schlank, wie fast jede Elbin und hatte ein langes dunkelgrünes Gewand an. Wie bei Morra's Kleid, reichten auch hier die Ärmel bis auf den Boden und schliffen mit, als Linnéa einen Schritt nach hinten machte. „ Nun, Elbin, ich habe dich nach deinem Namen gefragt.", meinte die Königin geduldig .
    „ Meinen wahren Namen kenne ich nicht, Herrin, aber während meiner Gefangenschaft bei Orks, die 15 Jahre lang dauerte, nannte man mich Morra, was so viel bedeutet wie Mensch oder Sklave. Ich versuche nur, meinen wahren Namen zu finden und werde deswegen auch nur für kurze Dauer in Estelháv bleiben können." Den letzten Teil hatte Morra sich gerade erst dazu überlegt, denn ihr behagte es einfach nicht, länger als ein paar Tage in Estelháv zu bleiben. Denn sie will ihren Namen finden. Sie muss ihren Namen finden.

Kommentare (6)

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Sarah Laureen ( von: Sarah Lauree)
vor 72 Tagen
Könntest du bitte weiterschreiben? Das die meisten immer bei den spannendsten Stellen aufhören müssen und nicht mehr weiterschreiben ist nach einer Weile schwer zu ertragen;(
Dein Schreibstil und die Idee ist klasse, du hast weniger Rechtschreibfehler als andere.
Bitte schreib weiter!
Funkelstern❇ (51035)
vor 630 Tagen
Bitte schreib weiter!Es ist spannend und ich bitte dich
weiter zu schreiben.
Danke😃
Ich bin eigentlich Legolanto :) nur hab
meinen Namen geändert.😉
Gothic (78955)
vor 776 Tagen
Morra? :D
Das sagen die Ork in Gothic auch immer über Menschen ^^
Lossiel Niquesse (48785)
vor 857 Tagen
Bitte schreib weiter!!!!!
Louna (16971)
vor 877 Tagen
wow, mal was ganz anderes aber sehr spannend und interessant, schreib schnell weiter!
Goldlocke1999 (82302)
vor 906 Tagen
Die Geschichte ist toll, schreib doch bitte weiter:)
Lg Locke☺️