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Die Horror Stadt

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1 Kapitel - 1.058 Wörter - Erstellt von: Yasi126 - Aktualisiert am: 2015-04-23 - Entwickelt am: - 1.401 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es ist eine Geschichte über Halloween in dem Spiel Animal Crossing New Leaf

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Hallo Mama,
es tut mir leid, dass ich mich seit Tagen nicht mehr bei dir gemeldet habe. Du weißt, ich habe nicht mehr viel Zeit, seitdem ich Bürgermeisterin von Phirone bin. Doch diesmal war es nicht die Arbeit, die mich davon abhielt dir einen Brief zu schreiben. Du weißt doch sicher, dass vor zwei Tagen Halloween gefeiert wurde und wie ich mich schon in meiner Kindheit vor all den gruseligen Kostümen gefürchtet und versteckt habe. Ich konnte meine Angst bis heute nicht überwinden. So beschloss ich, mich an Halloween zu Hause zu verstecken und einfach abzuwarten, bis dieser fürchterliche Tag vorbei war. Ich lag also stundenlang in meinem Bett, drücke mir ein Kissen auf mein Ohr und presste meine Augen zusammen, in der Hoffnung, dass ich bald einschlafen würde… Doch jedes noch so kleine Geräusch brachte mich zum Aufschrecken, immer wenn ich meine Augen auch nur einen Spalt weit geöffnet habe, sah ich bedrohliche Schatten in meinem Zimmer umherirren. Obwohl ich heftiges Herzklopfen hatte und meine Hände verschwitzt waren, konnte es mir gelingen, für ein Weilchen weg zu dösen und als ich kurz vorm Einschlafen war, hämmerte es an der Tür. Mit einem dumpfen Schrei in mein Kissen wachte ich auf und starrte durch mein dunkles Zimmer zur Tür.

Das Klopfen wurde immer lauter und wirkte gerade zu panisch. Nass geschwitzt und mit weichen Knien schlich ich zur Tür. Das Hämmern ging weiter, ich ergriff die Türklinke, das Hämmern wurde bedrohlicher, meine Atmung wurde laut und schwer, ich riss die Tür auf. Keiner war da. Nach einem kurzen Schockmoment, schaute ich mich verdutzt und voller Angst um. Nach links, nach rechts… Nichts zu sehen, außer abgestorbenes Gras und Bäume. Dunkelheit. Kein Bewohner befand sich draußen. Ich wagte mich einen Schritt hinaus und stieß mit meinem Fuß gegen ein Päckchen. Mit zitternden Händen und schwer atmend hob ich es ganz vorsichtig hoch. Als ich das Päckchen mit meiner Hand an der Unterseite stützen wollte, bekam ich einen Schrecken. Ich zuckte merklich zusammen und Gänsehaut verbreitete sich über meinen ganzen Körper. Die Unterseite des Pakets war vollkommen durchweicht und eine übel riechende Flüssigkeit lief über meine Handfläche. Als ich das Paket auf Grund dessen wieder absetzen wollte, hörte ich ein Klick und das Päckchen entpuppte sich als Schachtelteufel. Ein Clownsgesicht schoss mir vor die Nase und wiederholte immer in einer anormal schiefen Stimme: „Du entkommst uns nicht, du entkommst uns nicht, nieehaahahaha.“ Mit riesigen bösartig schauenden Augen und einem breiten Grinsen mit spitzen zusammen gefletschten Zähnen, starrte er mich an. Vor lauter Schreck und mit verzerrtem Gesicht ließ ich den Schachtelteufel fallen, rannte ins Haus zurück, knallte die Tür hinter mir zu und lehnte mich schweratmend gegen sie. Ich kam keine Sekunde zur Ruhe, denn das Klopfen begann wieder, nur diesmal heftiger, so heftig, dass ich die Tür kaum zuhalten konnte. Bei jedem Schlag öffnete sich die Tür ein Stück und ich flog fast nach vorne auf den Boden. Mit aller Kraft hielt ich dagegen, mir schossen Tränen in die Augen, bis ich plötzlich schrie: „GEH WEG! Wer auch immer du bist. VERSCHWINDEE!“ Das Klopfen lies nicht nach und ich wurde immer panischer. Ich beschloss mich mit meiner Schaufel zu bewaffnen, um den Unruhestifter eins über zu ziehen.

Fest entschlossen ihn Sterne sehen zu lassen und mit knirschenden Zähnen riss ich erneut die Tür auf. In Angriffshaltung und die Schaufel mit beiden Händen fest umklammert blickte ich wieder in die Leere. Niemand war da. Auch der Schachtelteufel, den ich zuvor fallen gelassen hatte, war weg. Enttäuscht, aber auch erleichtert darüber, dass niemand zu sehen war, stütze ich mich mit beiden Händen auf meinen Knien ab. „Mir bleibt keine andere Wahl…“ sagte ich mir in Gedanken, „…ich muss wohl die Stadt absuchen.“ Mama, ich hatte wirklich in meinem ganzen Leben, noch nie so viel Angst, wie in dieser Nacht. Aber ich musste mich in dem Moment zusammenreißen, schließlich könnten meine Bewohner in Gefahr sein. So schlich ich in halb geduckter Haltung durch meine in Nebel versunkene Stadt. Es war ungewöhnlich dunkel, in keinem der Häuser brannte Licht. Ich klopfte an Türen, blickte durch Fenster. Niemand war zu Hause. Es hingen nicht einmal Zettel an den Türen, wie sonst auch. Mein Blick wurde immer trüber, die Sicht schlechter. Es schien, als ob sich der Nebel mit jeder Sekunde verdichten würde. Ich hatte beinahe die gesamte Stadt durchquert, ohne einen Hinweis zu finden, bis ich zum Bahnhof kam.

Mit offenem Mund und verzweifeltem Blick blieb ich in der Eingangstür stehen. Jemand hatte ohne mein Wissen das Tor geöffnet. Jemand war in meine Stadt eingedrungen. Mein Blick wanderte ein paar Schritte nach rechts, meine Augen wurden größer. Dort wo einst Flip gesessen und den Bahnhof verwaltet hatte, zierte nun ein Püppchen seinen Platz. Mein gesamter Körper zitterte vor Angst, meine Füße schleiften über den Boden, als ich mich langsam aus dem Bahnhof wagte. Draußen ergriff ich den Türrahmen und gönnte mir einen Moment, um mich wieder zu fangen. Gerade als ich mich aufrichtete und meine Suche fortsetzen wollte, wurde mir von hinten ein Leinensack über den Kopf gestülpt. Mit gedämpften Schreien zerrte man mich ins Ungewisse. Ich nahm den Sack vom meinem Kopf und war plötzlich war ich beim Festplatz und alles war so dunkel. Plötzlich gibt Kerzen an und alle Bewohner waren da und sagten,, Überraschung“ ich hab mich total erschrocken und konnte es nicht glauben.
Ja Mama, das war ein spannendes Erlebnis, bis zum nächsten Brief Mama und liebe Grüße.

Kommentare (2)

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Haselkristall (41489)
vor 626 Tagen
Cool! Schöne Story! Weiter so!
Svenja (96466)
vor 785 Tagen
Voll coole Geschichte XD find ich geil!;D Wenn ich das zu den
Favoriten hinzufügen könnte würde ich das sofort machen!Aber das ist nur ausgedacht,oder?Auf jede Fall ist diese Geschichte total COOOOOOOOOOOOOOL!!!!!!!!
Kompliment! :)