Nur das Innere zählt 18

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1 Kapitel - 1.040 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-04-23 - Entwickelt am: - 1.651 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Aryana soll nicht existieren? Wie kann das sein? Nicht nur Legolas ist über diese Tatsache verwundert....
Ich freue mich immer über Kommentare....

    1
    Kapitel 18

    Verwirrung

    Sicht Legolas:

    Das Gefühl, wieder sehen zu können, brachte mich wieder zum Lächeln. Natürlich hatte ich in der Zeit, in der ich blind gewesen war, auch gelächelt. Aber jetzt war es etwas vollkommen anderes.
    Ich stand am Fenster meines Zimmers und lies meinen Blick über Bruchtal schweifen. Ich konnte noch nicht ganz scharf sehen. Aber dennoch erkannte ich alles wieder. Die schönen Häuser, den Springbrunnen, dem ich in den letzten Wochen so oft gelauscht hatte, einfach alles.
    Ich war einfach nur so glücklich, dass ich dieser Albtraum nun vorbei war. Und besonders glücklich war ich darüber, dass ich nun endlich Aryana sehn konnte. Während der letzten Wochen war sie mir mehr und mehr ans Herz gewachsen. Und bei unserem Kuss hatte ich es eindeutig gespürt. Ich hatte mich in sie verliebt. Und umso größer war natürlich die Aufregung sie nun zu sehen. Auch wenn mich ihr plötzliches verschwinden bei Aragorns Ankunft verwundert hatte.

    "Legolas?"
    Aragorn betrat das Zimmer und schloss die Tür wieder.
    "Da bist du ja. Hast du sie gefunden?" fragte ich erwartungsvoll und ging zu Aragorn hinüber.
    "Nun,.... ähm... Nein, nicht direkt" murmelte Aragorn verlegen.
    "Wie? Nicht direkt?" fragte ich verwirrt.
    "Also... Ich hab sie nicht gefunden" gestand Aragorn.
    Ich sah meinen Freund fragend an.
    "Schön, dann gehe ich sie eben suchen" meinte ich und wollte an Aragorn vorbei gehen. Aber dieser hielt mich am Arm fest und hinderte mich an meinem Vorhaben.
    "Jetzt warte mal kurz, Legolas" sagte Aragorn und zog mich zu meinem Bett.
    "Aragorn, was ist den los?" fragte ich verwirrt und setzte mich auf die Bettkante.
    "Also... Es ist so, mein Freund. Ich war bei Herrn Elrond. Nun ja, weil ich diese Aryana ja noch nie gesehen habe. Und du... Nun... Du ja auch nicht. Und... Mmh... Wie soll ich das jetzt sagen?" Aragorn dachte nach. Doch ich wurde aus seinen Sätzen nicht schlau.
    "Ja? Und weiter? Was hat Elrond gesagt?" fragte ich.
    "Er... Nun... Er sagte..." Aragorn unterbrach sich selbst.
    "Jetzt sag es schon, Aragorn" sagte ich etwas lauter und ungeduldiger. Denn langsam verlor ich die Geduld.
    "Er sagte, dass es keine Heilerin gibt, die Aryana heißt!"

    Stille. Ich sah Aragorn an, als ob er mir gerade in Gesicht geschlagen hätte. Dann lachte ich.
    "Sehr lustig, Aragorn" sagte ich.
    "Legolas, du verstehst nicht. Das war kein Scherz. Es gab hier in Bruchtal anscheinend in den letzten 100 Jahren keine Elbin mehr, die den Namen Aryana getragen hat. Das hat Elrond gesagt" sagte Aragorn mit erster Stimme.
    Ich sah meinen Freund nur verwirrt und verständnislos an.
    "Aber das ist unmöglich. Ich habe sie doch fast jeden Tag.... Naja, nicht gesehen. Aber sie war bei mir. Sie hat meine Wunde versorgt, mit mir geredet. Das habe ich mir doch nicht eingebildet!" sagte ich mit entschiedener Stimme.
    "Das sagt ja auch keiner. Elrond meinte, eine andere Heilerin hat dir einen falschen Namen gesagt. Oder es war eine Fremde" erklärte Aragorn.
    "Das kann nicht sein, Aragorn. Sie kann nicht gelogen haben. Ich meine, sie war so... So echt" mit diesen Worten versuchte ich Aragorn zu überzeugen.
    "Das ist noch nicht alles, mein Freund. Du weißt, das Elrond nie etwas vergisst, oder? Die Sache ist die. Er kann sich nicht mehr erinnern welche Heilerinen er zu dir geschickt hat" Aragorn schwieg wieder. Ich saß einfach nur da und Starrte auf den Boden!
    "Da stimmt etwas nicht, Aragorn. Wenn sich selbst Elrond nicht mehr erinnern kann... Dann muss ein Zauber in dieser Sache verwickelt sein" murmelte ich leise.
    "Ja, das habe ich mir auch schon gedacht" meinte Aragorn.

    Ich konnte es nicht fassen. Erst vor wenigen Tagen hatte ich Aryana geküsst. Sie war da gewesen. Und jetzt sollte sie nicht mehr existieren? Das war unmöglich. Dahinter steckte auf jeden Fall irgendein Zauber.
    "Aryana war keine Einbildung, Aragorn. Sie war echt. Das weiß ich weil... Weil wir uns geküsst haben. Sie wäre auch nicht einfach abgehauen" sagte ich leise.
    Aragorn sah mich mitfühlend an.
    "Gibt es den niemanden, der euch mal gesehen hat?" fragte Aragorn.
    "Ich weiß es doch nicht. Ich konnte doch nichts sehen" murmelte ich verzweifelt.
    Aragorn legte mir freundschaftlich eine Hand auf die Schulter.
    "Versuche dich an alles zu erinnern, was du von ihr weißt. Vielleicht kommen wir dann weiter" schlug Aragorn vor.
    Ich blickte aus dem Fenster und ging in Gedanken an die Gespräche zwischen mir und Aryana zurück.
    "Sie erzählte mir, das sie noch recht jung sein. Ich glaube so etwa 900 Jahre erst. Die arbeitet erst seit ein paar Jahren hier. Davor lebte sie in Lorien und-" ich stoppte und sah Aragorn an.
    "Sie kommt aus Lorien. Dann muss Herrin Galadriel sie kennen" reif ich plötzlich.
    "Gut, dann werde ich sie mal nach dieser Aryana fragen" meinte Aragorn und stand auf.
    "Ich komme mit" sagte ich bestimmt und erhob mich ebenfalls.
    Auf Aragorns fragendes Gesicht hin, sagte ich noch: "Glaubst du ich sitze hier tatenlos herum?"

Kommentare Seite 1 von 1
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Juli ( 18.26 )
Abgeschickt vor 11 Tagen
Wenn du nicht sofort weiter schreibst...
Dann werde ich ECHT WÜTEND!!!