Das Biest und der Tyrann - Teil 13

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1 Kapitel - 5.914 Wörter - Erstellt von: Ronja - Aktualisiert am: 2015-04-22 - Entwickelt am: - 7.527 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mööp! Immer wenn ich ein Kommentar schreiben will, erscheint er irgendwo anders -.-
Egal! Es geht ja trotzdem endlich weiter: D

    1
    Kids Sicht
    Die Gespräche gehen mittlerweile über alles Mögliche. Ich beuge mich zu Grit und frage sie: „Wollen wir gehen?“ Sie nickt. „Also dann!“, sage ich lauter. „Wir gehen dann mal. Gute Nacht Männer! Übertreibt es nicht. Morgen sind wir wahrscheinlich auf der nächsten Insel und ich kann euch nicht gebrauchen, wenn ihr müde seid.“ „Jaja“, murmeln einige mürrisch vor sich hin. Ich stehe auf. „Gute Nacht!“, sagt auch Grit mit einem lieben Lächeln. „Nacht!“, antworten die Männer. Sie zieht sich den Mantel zu Recht und geht vor mir zur Kajüte. Ich hatte ihr vorhin den Mantel gegeben, weil ihr natürlich kalt war. Es sieht ziemlich lustig aus, wie Grit jetzt mit dem Mantel durch die Gegend spaziert. Er ist ihr natürlich viel zu lang und schleift ihr wie eine Schleppe hinterher. Ich gehe einen Schritt schneller und hole auf. Bei der Kajüte angekommen, halte ich ihr die Tür auf. Drinnen mache ich Licht und nehme Grit dann den Mantel ab. „Mensch!“, sagt sie grinsend. „Du entwickelst dich ja zu einem richtigen Gentleman.“ Sie klopft mir anerkennend auf den Bauch. „Das war ich schon immer“, antworte ich überheblich grinsend. „Na dann kannst du mir ja gleich mal den Nacken einschmieren.“ „Mit Vergnügen!“, sage ich und deute eine Verbeugung an. Ich schaue mich um. Auf dem Bett liegt, wie angekündigt, die Salbe vom Doc. „Bist du bereit?“, frage ich Grit. „Jep!“ Sie dreht sich um und macht ihre Dreads zu Seite. Ich schiebe das Shirt ein bisschen weg, damit ich da besser rankomme. Grit neigt geduldig ihren Kopf nach vorne, während ich die Salbe aus der Tube drücke. Sie zuckt einmal leicht, als die Salbe den Sonnenbrand berührt. Wahrscheinlich ist es kalt. Mir fällt ein, dass ich ihr von dem Gespräch erzählen wollte. „Also“, sage ich und massiere sanft die Salbe in ihre Haut. Ich hoffe der Sonnenbrand schmerzt nicht. „Du wolltest doch wissen, worüber Killer, Heat, Wire und ich geredet haben, nä? Ich habe heute Morgen ja angekündigt, dass wir Informationen sammeln müssen. Wir treffen nämlich bald einen der Rockies. Also eigentlich zwei. Ich muss mit denen nämlich noch einiges besprechen. So, fertig!“ Ich streiche noch einmal über Grits Nacken. Sie dreht sich um. „Und wer sind diese Rockies, mit denen du dich treffen willst?“, fragt sie und legt ihren Kopf schief. „Scratchmen Apoo und Basil Hawkins!“ Grit zieht überrascht eine Augenbraue hoch. „Wir haben eine Allianz!“ „Und wofür müssen wir Informationen sammeln?“, fragt Grit verwirrt. „Um auf Hawkins Insel zu kommen und um herauszufinden, ob er überhaupt da ist.“ „Hm! Ach so“, antwortet sie und grinst. „Na das wird sicherlich lustig!“ „Ja ganz lustig“, antworte ich sarkastisch. Beim letzten Mal hätten wir uns fast umgebracht. Ich frage mich, wie es diesmal abläuft. „Ich zieh mich mal um“, sagt Grit und schnappt sich ihre Schlafsachen. Während sie sich im Badezimmer umzieht, nehme ich meine Brille und meine Waffen ab. Ich ziehe mir meine Jogginghose an und gehe zum Bett. Grit kommt grade aus dem Badezimmer. Wie immer lege ich meinen Waffengürtel nebens Bett. Man weiß ja nie… Und gerade jetzt wo ich Grit habe, möchte ich nicht, dass ihr irgendetwas zustößt. Grit legt sich schon ins Bett. Ich mache noch die Lichter aus und lege mich neben sie auf den Rücken. Grit rollt sich zu mir und legt ihre verschränkten Arme auf meine Brust und legt ihren Kopf darauf. „Ich habe noch eine Frage, Kid“, sagt sie schüchtern. „Was denn?“, frage ich ruhig und schiebe ihr eine Dread hinters Ohr. Sie räuspert sich leicht und sagt dann: „Warum hast du mich eigentlich nie besucht, als ich nach dem Kampf im Krankenzimmer bleiben musste?“ Ich richte mich auf. Grit rutscht auf ihre Knie. Ich schau ihr in die Augen. Hat sie das etwa verletzt? Aber ich konnte es nicht ertragen sie so zu sehen. Es hat mir so doll wehgetan. „Ich konnte nicht“, sage ich leise. „Ich konnte den Anblick nicht ertragen, dich so leiden zu sehen. Es hätte mich fast zerrissen.“ Wenn ich nur wieder daran denke… Mein Körper spannt sich an. Unwillkürlich balle ich meine Hände zu Fäusten und spanne meine Muskeln an. Ich hätte sie besser beschützen sollen. Dann wäre es gar nicht so weit gekommen. Verdammt! Was ist das? Ich spüre eine leichte Berührung an meinem linken Unterarm. Grit streicht mit ihrer Hand über meinen Arm. Ich entspanne mich und schaue sie an. Sie lächelt mich mit ihrem unglaublichen Lächeln an. Ich dachte ich hätte mich schon längst daran gewöhnt, aber wie ich grade feststelle, haut es mich immer wieder um. „Ist schon okay“, beruhigt sie mich in einer unglaublich sanften Stimme. Sie setzt sich auf meinen Schoss und verschränkt ihre Füße hinter meinen Rücken ineinander. Ihre Arme schiebt sie unter meinen durch und streichelt meinen Rücken leicht. Sie ist unglaublich. Grit ist einfach unglaublich. Sie ist mir gar nicht böse. Habe ich sie etwa falsch interpretiert? Ich dachte sie wollte mich zur Rede stellen, aber stattdessen wollte sie einfach nur wissen, warum ich sie nicht besucht habe. Sie ist so lieb. Ich umfasse ihren kleinen Körper und halte sie fest. Aber nicht zu fest, ich will sie nicht erdrücken und einsperren. Ich lege meinen Kopf auf ihren und schließe die Augen. „Danke“, flüstere ich. Wenn das so weiter geht, wird aus mir vielleicht noch ein richtig netter Kerl. Das würde allerdings meinem Ruf schaden und das wiederrum schadet meiner Crew, weil man uns dann keinen Respekt mehr gibt. Grit bewegt ihren Kopf und ich nehme meinen Kopf von ihrem runter. Ich lege meine Wange an ihre. Ganz instinktiv. Ohne nachzudenken. So nah war ich ihr noch nie. Ich wage es kaum zu atmen. Grits Atem kitzelt mein Ohr. Auch sie atmet unregelmäßig. Ohne Kontrolle und ohne Gedanken wende ich mein Gesicht dem von Grit weiter zu. Ein Kuss. Nur ein Kuss. Aber ich trau mich nicht. Verdammt noch einmal! Ich trau mich nicht! Was bin ich bloß für ein Mann… Unsere Gesichter bewegen sich aufeinander zu. Ich kann es kaum aushalten. Mein Kopf scheint zu explodieren. Grit macht mich verrückt. Sie mach mich einfach knallhart verrückt! Noch immer spüre ich ihr Wärme an meiner Wange. Ich spüre ihre Wimpern direkt neben meinen Augen. Wenn wir uns nur noch ein kleines Stück auseinanderbewegen, dann werde ich sie küssen können. Verdammt! Was ist los? Grit sackt plötzlich zusammen. Ihre Arme fallen schlaff von meinem Rücken und ihr Kopf sackt an meiner Brust zusammen. „Hey Grit“, sage ich leicht panisch und nehme ihr Gesicht in die Hand. Was soll das? Was ist passiert? Ihr Gesicht ist vollkommen schlaff und entspannt. „Komm schon. Was ist los?“, rede ich auf sie ein und lege sie auf den Rücken. Ich schlage sie leicht auf ihre Wangen. „Jetzt wach schon auf!“ Wenn sie nicht gleich die Augen aufmacht, dann bring ich sie zum Doc. Ich gebe ihr noch zehn Sekunden. Zehn, neun, acht, sieben… „Grit!“ Sie zuckt mit den Liedern und macht langsam die Augen auf. Erleichtert fange ich an zu lachen. „Was ist los?“, fragt sie verwirrt. „Du warst ohnmächtig“, antworte ich und grinse. Grit setzt sich auf. „Das ist nicht lustig!“, sagt sie schmollend. „Doch eigentlich schon!“, sage ich. Wusch! Ehe ich auch nur meinen Arm heben konnte, habe ich schon ein Kissen im Gesicht. Grit grinst. „Das finde ICH lustig!“, sagt sie spöttisch. „Ach so“, antworte ich und greife unauffällig zu meinem Kissen. „Du willst also wieder eine Kissenschlacht? Die kannst du gerne haben.“ Ich erwische sie voll im Gesicht. Grit springt auf und schlägt von oben auf mich ein. Ich halte schützend meine Arme über den Kopf. „Du weißt schon, dass du ein kleines Biest bist?“, rufe ich durch die Kissenschläge hindurch. „Und nervig. Du hast nervig vergessen. Ich bin ein kleines nerviges Biest“, antwortet sie. Ich grinse. Wie kann man diesen Humor nicht lieben? Okay, es wird Zeit zurück zu schlagen. Ich packe Grits Beine und ziehe sie weg. Grit fällt kreischend aufs Bett. Währenddessen gehe ich schnell vom Bett und schlage nun selber auf die schutzlose Grit ein. Sie fängt sich aber schnell wieder und rollt aus meiner Reichweite. Sie stellt sich auch hin. Wie bei einem Duell stehen wir uns gegenüber. Ich verenge meine Augen zu Schlitzen. Grit ist bereit jeden Moment anzugreifen. Einen Augenblick bewegt sich keiner von uns. Das hier ist todernst! Ich grinse. „Ich mach dich fertig Eustass Käpt'n Kid!“, schreit sie und springt in meine Richtung. Dabei greift sie mich an. „Meuterst du etwa?“, rufe ich laut sarkastisch drohend zurück und wehre mich ebenfalls mit Schlägen. Ich dränge sie Richtung Tür. „Auf Meuterei steht die Todesstrafe!“, rufe ich und schubse sie auf den Flur. „Dazu wird es nicht kommen“, ruft Grit. „Du stirbst zuerst!“ Wir sind ungefähr auf Höhe der Speisesaaltür. Grit landet einen ziemlich guten Treffer in meinem Gesicht. Als ich die Augen aufmache, ist sie weg. „Na warte!“, rufe ich und grinse. Sowas müssen wir öfter machen. Das macht Spaß! Ich stoße die Tür zum Speisesaal auf und sehe, wie Grit gerade durch die Tür nach draußen flieht. Verdammt ist die schnell! Ich renne zum anderen Ende und stürze durch die Tür. „Du Kid? Ich glaube du hast da wen verloren“, ruft mir eine Stimme zu. Killer und ein paar andere sitzen noch auf den Bänken und grinsen ziemlich breit. Wo ist sie bloß? Ich suche das Deck ab, aber es ist schon ziemlich dunkel. Da! Ein Schrei! Uff! Grit ist mir auf den Rücken gesprungen und klammert sich mit ihren Beinen fest um meinen Bauch. Sie schlägt von hinten auf meinen Kopf ein. Die Männer, die noch draußen sitzen, grölen. Ich packe Grits Füße und ziehe sie ruckartig auseinander, damit sie runterfällt. Sie fällt aber nicht hin, sondern kommt auf beiden Beinen stehend auf dem Boden an. Ich drehe mich um und mache einen Gegenangriff. Dank meiner Größe, kann ich auch so gute Treffer von oben landen. Die Männer feuern uns jetzt an. Grit kommt mir näher. Mist! Wenn sie so nah ist, kann ich keine richtigen Schläge ausführen. Ich muss zurückweichen. Verdammt! Ist das jetzt ihre neue Taktik, oder was? Grit verfolgt mich. Wenn ich einen Schritt gehe, geht sie auch einen Schritt. Sie ist ständig zu nah. Für eine Attacke ist sie zu nah. Ansonsten kann sie meinetwegen noch etwas näher kommen. Ich grinse breit. Diese Situation ist komisch. „Komm schon Grit! Greif ihn an!“ „Ja los! Greif mich doch endlich an!“, sage ich provozierend. Grit streicht mit ihrem Zeigefinger über meinen Oberkörper bis zum Kinn und hinterlässt eine feurige Spur. „Nö!“, sagt sie frech und macht einen Rückwärtsüberschlag. Von den Männern kommt Gegröle. Grit macht sich bereit anzugreifen. Ich nutze die Zeit. Mit einem großen Schritt überbrücke ich den Abstand zwischen uns und schlage kräftig gegen ihre Seite. „Ohhh!“, höre ich einen Männerchor rufen. Grit taumelt ein zwei Schritte zur Seite. „Uff!“, macht sie und fängt sich wieder. Sie dreht sich um und läuft zur Treppe. Ich renne ihr hinterher. Sie ist schon einige Stufen hoch, als ich am unteren Absatz ankomme. Plötzlich dreht sich Grit um und springt auf mich. „Scheiße!“, fluche ich noch kurz, da reißt sie mich schon zu Boden. Sie sitzt auf meiner Brust und schlägt mit dem Kissen auf mich ein. Dabei lacht sie vergnügt. „Na warte“, sage ich grinsend und packe sie. Ich stehe auf und gehe an die Reling. „NEIN! Nein tu das nicht!“, ruft sie verzweifelt. Ich halte sie übers Wasser. Natürlich lasse ich sie nicht fallen. Das wäre ja total bescheuert. Am Tag würde ich es tun, aber nicht in der Nacht. Man kann da unten echt absolut gar nichts sehen. Grit verhält sich ganz still in meinen Armen. „Bitte lass mich nicht fallen!“, sagt sie und guckt mich an. Ich lache und ziehe sie zurück an Deck. „Als ob ich so doof wäre und dich in der Nacht über Bord schmeiße“, kommentiere ich. Grit lehnt sich an die Reling und scheint erst einmal ihr Herz beruhigen zu wollen. „Na wer wei߅“, antwortet sie erschöpft. Ich setze mich vor sie. „Tja, ich glaube ich habe gewonnen“, stelle ich fest. Grit schaut mich abschätzig an. „Als ob! Ich habe eindeutig besser gekämpft“, sagt sie entschlossen. „Aber ich habe trotzdem gewonnen.“ „Ne! Du hast vorher aufgegeben. Du hast es ja nicht beendet.“ „Männer!“, rufe ich und drehe mich halb um. „Wer hat gewonnen?“ „Du natürlich!“ „Nein! Quatsch! Grit hat gewonnen!“ „Nein Kid!“ „Grit hat ganz eindeutig gewonnen!“ „Entscheidet euch!“, rufe ich befehlend dazwischen. Einen Moment hört man nur murmeln. „Die eine Hälfte sagt Kid, die andere sagt Grit. Das heißt dann wohl unentschieden“, verkündet Killer das Ergebnis. „Okay“, rufe ich und drehe mich wieder zurück zu Grit. Sie grinst mich zufrieden an. „Hab ich‘s doch gesagt“, sagt sie in einer hab-ich's-doch-gesagt-Stimme. „DU hast nicht gewonnen.“ Ich grinse breit und schüttle ganz leicht den Kopf. „Du bist ganz schön frech!“ Ich packe sie und werfe sie mir über die Schulter. „Ey!“, protestiert sie. Ich nehme mein Kissen. „So Männer! Wir gehen dann mal. Gute Nacht!“, rufe ich gut gelaunt und mache einen Militärsgruß. „Nacht Käpt'n!“ Wir betreten den Speisesaal. „Sexy Hintern!“, höre ich Grit sagen. „Achja?“, antworte ich grinsend. „Deiner ist auch ganz niedlich.“ Sie haut mich auf den Rücken. „Rede nicht so über meinen Po!“, sagt sie drohend. „Hä? Du redest doch auch so über meinen Hintern“, protestiere ich. „Ja, aber ich darf das!“ Ich stoße einen Lacher aus. „Wie war das? Du wolltest doch keine extra Regeln nur weil du eine Frau bist, oder etwa doch?“ „Das ist ja aber auch keine extra Regel für mich. Ihr könnt über jeden Hintern reden, aber nicht über meinen.“ Ich stoße die Tür zur Kajüte auf. „Somit ist das eine extra Regelung für euch. Weil ihr dürft über meinen Po nicht reden.“ Ich lege mein Kissen auf Grits Seite. Vorsichtig lege ich sie dorthin. „Du redest nur noch Scheiß, kann das sein?“, frage ich sie grinsend. Grit schaut mich ausdruckslos an. Plötzlich dreht sie sich auf die Seite, nimmt meine Hand und legt meinen Arm über sich. Sie verschränkt ihre Finger in meinen und legt sich meine Hand unters Kinn. Ich rutsche an sie ran und streichle sie sanft mit dem Daumen, der nun an Grits Kinn liegt. „Kid“, flüstert sie ganz leise. „Mh?“, mache ich. Grit sagt eine Weile nichts. Ist sie etwa schon eingeschlafen? Ne! Ganz leise höre ich Grit flüstern. „Ich liebe dich!“ Ein Lächeln stiehlt sich auf meine Lippen. Ich kann einfach nicht anders. Vorsichtig und ganz sanft küsse ich Grits Schulter, die aus ihrem T-Shirt guckt. „Ich liebe dich auch“, sage ich leise. Ich spüre, wie Grits Körper bebt. Oder ist das meiner? Ich bin glücklich. Ich halte hier die Frau, die ich liebe in den Armen. Was will ich mehr?

    Was ist das? Irgendetwas liegt auf meinem Gesicht. Als erstes dachte ich ja, es gehört zu meinem Traum, aber ich bin wach und ich spüre immer noch etwas auf meinem Gesicht. Ich mache die Augen auf. sind das Finger? Vorsichtig hebe ich das Etwas hoch und sehe, dass es tatsächlich Finger sind. Finger, die an einer Hand sind und letztendlich an einem Arm baumelt. Grinsend schaue ich zur Seite. Grit liegt auf dem Bauch, den Kopf zu mir gedreht und mit total zerzausten Dreads kreuz und quer in ihrem Gesicht. Mein Grinsen wird breiter. Man! Das muss ne wilde Nacht für sie gewesen sein. Dabei hat sie doch die ersten Nächte ganz ruhig geschlafen und mich die ganze Nacht über als Kopfkissen missbraucht. Ich lege Grits Arm vorsichtig neben ihren Körper und rolle mich auf die Seite, um sie besser sehen zu können. Sie sieht einfach zu süß aus. Ich streiche ihr ein paar Dreads zur Seite, damit ich ihr Gesicht besser sehen kann. Ihr Mund ist leicht offen und sie lächelt. Ich schaue raus zum Fenster. Es ist schon total hell draußen. Na toll! Dann muss ich ja jetzt aufstehen. Ich stehe langsam auf und schlendere zum Schrank, ziehe mir ein paar Klamotten raus und gehe ins Bad, um mich fertig zu machen. Mit viel kaltem Wasser wasche ich mein Gesicht. Ich schaue in den Spiegel. Ein Grinsen breitet sich aus. Ich muss Grit unbedingt mal wieder einen Strich spielen. Es muss einfach sein. Ich greife zur Zahnbürste und putze meine Zähne. Was kann ich nur machen? Während ich überlege, beobachte ich mich im Spiegel beim Zähneputzen. Ich hab's! Wird zwar nur ein kleines Warm-up sein, aber das reicht für's erste. Ich spucke ins Waschbecken und spüle meinen Mund aus, dann nehme ich mir Grits Zahnbürste zur Hand. Da wird sie nachher viel Spaß beim Zähneputzen haben. Böse grinsend mache ich Seife auf den Bürstenkopf und spüle es ein bisschen aus. Aber nur ein bisschen. Sie soll ja schließlich noch den vollen Seifegeschmack abbekommen. Ich stecke ihre Zahnbürste zurück ins Glas, wasche mich und ziehe mich an. Als ich beim Männerschlafsaal ankomme, sind die meisten schon dabei sich fertig zu machen und aufzustehen. Wahrscheinlich hat Killer die Aufgabe für mich übernommen, damit alle rechtzeitig zum Frühstück auf sind. Wie sonst auch immer stelle ich mich für einige Minuten aufs Vorderdeck. Es ist ein frischer sonniger Morgen. Kaum eine Wolke ist am Himmel zu sehen. Weit und breit kein Schiff in Sicht, aber irgendetwas ist am Horizont. Ich schaue eine Weile angestrengt auf den dunklen Fleck. Ist das etwa schon die Insel? „Guten Morgen und ja, das ist die nächste Insel“, begrüßt mich Mika. Ich drehe mich um. Er kommt gerade mit einem Fernrohr die Treppe hoch. „Guten Morgen“, antworte ich überrascht. Mika wirft das Fernrohr leicht hoch. Ich ziehe es mit meinen Kräften in die Hand und schaue mir damit den Horizont an. Es scheint eine recht flache Insel zu sein. Es gibt kaum Erhebungen. Das Sonnenlicht scheint sich in mehreren Fensterscheiben zu spiegeln, denn die ganze Küste glitzert. Mehr kann ich noch nicht erkennen. „Na dann sind wir ja bald da“, sage ich begeistert. „Jo!“, antwortet Mika. „Wahrscheinlich noch bevor es Mittag gibt.“ „Und wo ist dann die andere Insel?“, frage ich und suche den Horizont durch das Fernrohr ab. Mika nimmt mir das Fernrohr weg. „Auf der anderen Seite von dieser Insel“, antwortet er und zeigt auf den kleinen Fleck am Horizont. Ich nicke. „Verstehe!“ Mika lehnt sich an die Reling und mustert mich. „Was?“, frage ich. Er grinst. „Dann ist das mit dir und Grit jetzt offiziell?“ Ich grinse auch. „Offiziell, ja. Aber nur auf diesem Schiff, verstanden?“, antworte ich in ernstem Ton. „Klar!“, sagt Mika und nickt. Ich stoße mich von der Reling ab. „Bis nachher!“ „Mh!“, macht Mika und klappt das Logbuch auf. Mit den Händen in den Hosentaschen schlendere ich übers Deck. Ich genieße die morgendliche Stille. Später wird wieder alles hektisch werden. Ob Grit wohl schon wach ist? Ich öffne die Tür zu meiner Kajüte. „Eeeeeeeeeeee.“ Also wach ist Grit auf jeden Fall schon. Ich stelle mich vor sie hin. Sie liegt auf dem Rücken, der Kopf hängt über die Bettkante und ein Bein ist aufgestellt. Aber das Seltsamste an der ganzen Erscheinung sind ihre Arme. Grit hält ihre Arme gerade hoch in die Luft. „Iiiiiiiiiiii.“ Sie guckt mich an und macht diese kehligen Geräusche. „Ist alles in Ordnung mit dir?“, frage ich skeptisch und ziehe meine Augenbrauen zusammen. „Oooooooooooooo“, bekomme ich zur Antwort. „Ich glaub ich sollte dich mal durchkitzeln, wo du grade so schutzlos daliegst“, denke ich laut nach. Grit reißt ihre Augen auf und macht: „Uuuuuuuuuuuuuuuuu.“ Sie rollt sich auf den Bauch und stützt ihren Kopf auf die Hände. „Ich habe keinen Bock aufzustehen“, sagt sie und zieht ihre Mundwinkel extrem nach unten. Lachend lehne ich mich an den Schreibtisch. „Wir kommen in ein paar Stunden auf der nächsten Insel an und du wirst Informationen sammeln müssen“, erkläre ich ihr die Lage. „Pft! Ich muss gar nichts!“, antwortet sie trotzig. „Doch! Wenn dein Kapitän dir etwas befiehlt musst du es tun!“ Anstatt mir zu antworten, verzieht Grit ihr Gesicht zu Grimassen und teilt mir so ihre Meinung mit. Ich grinse. „Wie geht es deinem Sonnenbrand?“, frage ich. „Ich glaube ganz gut. Er hat jetzt endlich Freunde gefunden.“ „Freunde?“, frage ich skeptisch nach. Sie nickt. Ich lächle. „Komm her! Ich schmiere dir die Salbe noch einmal rauf“, sage ich in einem netten Tonfall. Grit guckt mich einen Augenblick an und steht dann tatsächlich auf. Naja, mehr oder weniger. Sie krabbelt über den Boden zum Stuhl und setzt sich verkehr herum im Schneidersitz rauf. Ich greife grinsend nach der Salbe. Grit ist so ungewollt komisch. Ich schaue mir ihre Schultern und den Nacken an. „Mensch! Der Sonnenbrand ist ja fast weg“, stoße ich überrascht aus. Ich drücke etwas von der Salbe auf meine Finger und verstreiche das Zeug irgendwie. Dabei muss ich immer den T-Shirt Kragen hin und her ziehen, damit ich überall rankomme. Mit dem T-Shirt gestern ging es leichter. „So. Das war's!“ Ich geh ins Badezimmer und wasche mir die Hände. Als ich wieder raus komme, sitzt Grit mit angezogenen Beinen in meinem Sessel. Also eigentlich liegt sie eher, als dass sie sitzt. „Kid, ich habe keine Lust auf den Tag heute“, sagt sie in einem traurigen Tonfall. „Ach komm schon“, antworte ich lachend. „Geh jetzt ins Bad und mach dich fertig. Ich such dir dann was zum Anziehen raus, okay? Es gibt auch gleich Frühstück. Du bist ein bisschen spät dran Kleine.“ Grit seufzt einen tiefen und lauten Seufzer. „Ooooookay!“, sagt sie schließlich und steht auf. Sie schlurft ins Badezimmer. Das wird gleich lustig. Mit einer gewissen Vorfreude gehe ich zum Kleiderschrank und schau mir ihre Sachen an.

    Grits Sicht
    Lustlos putze ich meine Zähne. Hin und wieder verfehle ich meinen Mund und ich schmiere mir die Zahnpasta ins Gesicht. Warum bin ich heute bloß so unmotiviert? Das ist ja grauenvoll. Grauenvoll… haha was für ein antikes Wort. Haha. Ha. Ja, doch nicht so lustig. Ich bin auch gar nicht müde oder so. Genug geschlafen habe ich ganz eindeutig. Weiß nicht… Bin einfach nur träge. Sag mal, was ist das eigentlich für ein Zeug? Ich gucke mir meine Zahnbürste an. Die Zahnpasta schäumt ganz schön und ich habe einen abartigen Geschmack im Mund. Ist die schlecht geworden? Kann Zahnpasta eigentlich schlecht werden? Ne! Das schmeckt nach Seife. Ich spucke das Zeug ins Waschbecken. „Kid?“, sage ich laut und bedrohlich. „Meine Zahnpasta schmeckt nach Seife. Du hast da nicht zufälligerweise was mit zu tun?“ Ich höre ein Lachen. „Doch. Ich habe etwas damit zu tun“, sagt er und verlässt den Raum. Boah, ist das eklig! Ich spüle mir den Mund und die Zahnbürste aus. Anscheinend will er wieder ein paar Streiche spielen. Alles klar! Ich grinse. Mir fällt später bestimmt noch was Gutes ein. Jetzt bin ich erst einmal gespannt, was Kid mir so zum Anziehen rausgelegt hat. Wahrscheinlich nur Unterwäsche oder so. Ich betrete das Zimmer und sehe, dass mir Kid doch richtige Kleidung hingelegt hat. Sehr rücksichtsvoll! Ich ziehe die Kleidung an und betrachte mich im Spiegel. Es sieht wirklich gut aus. Das Problem ist nur, dass mir die Hose eigentlich einen Tick zu kurz ist. Sie geht mir ungefähr bis zu Mitte des Oberschenkels und habe sie nur gekauft, weil ich die Art, wie sie aussieht so gut gefällt. Es ist eine hellbraune Trekkingshorts, die etwas weiter sitzt. Und das Oberteil, es fällt etwas weiter und ist weiß-blau gestreift, würde ich eigentlich nur mit einem Top drunter tragen. Es ist zwar nicht bauchfrei, aber wenn ich mich etwas recke, dann rutscht es hoch. Aber es sieht echt gut zusammen aus. Außerdem hat er mir noch eine schwarze Sweatshirt Jacke hingelegt, welche ich mir überziehe. Ist ja noch ein bisschen kalt. Mist! Trage ich es nun oder trage ich es nicht? Vielleicht sollte ich einfach mal mutig sein. Aber dann gucken die Jungs und auch die Leute aus der Stadt. Nein das würden sie nicht wagen. Schließlich bin ich mit Kid zusammen. Aber die Menschen in der Stadt wissen das nicht und es ihnen zu zeigen, wäre zu gefährlich. Sie könnten Kid angreifen, um mich zu verletzen. Aber Kid ist zu stark. Warte! Darum geht es jetzt gar nicht. Irgendwie muss ich mich entscheiden. Also gut! Ich fasse gleich mit geschlossenen Augen in den Schrank. Wenn ich etwas von Kid rausziehe, dann lasse ich es an. Wenn ich etwas von mir ziehe, dann ziehe ich mich um. Ich schließe die Augen, öffne den Schrank und fasse ein Kleidungsstück an. Vorsichtig öffne ich die Augen. Ernsthaft jetzt! Es ist mein Pyjama, also Kids Kleidung. Da es offiziell immer noch Kid gehört, muss ich wohl das Outfit anlassen, welches er rausgesucht hat. Ich stelle mich wieder vor den Spiegel und betrachte mich noch einmal. Meine Haare hängen wild aus dem geflochtenen Zopf. Ich ziehe das Zopfgummi raus und ordne die Dreads ein bisschen. Okay. Du siehst gut aus. Geh jetzt einfach. Ich drehe mich schnell vom Spiegel weg und gehe zur Tür. Auf dem Flur ist niemand. Man Grit! Du tust ja so, als ob du nur in Unterwäsche rumlaufen würdest. So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Die Hose ist nur ein bisschen kürzer als die anderen und wenn ich mich nicht recke, dann verdeckt das Shirt ja auch den Bauch. Vor der Tür zum Speisesaal halte ich noch einmal kurz an. Ich atme kurz ein, werfe die vordersten Dreads zurück und setze ein Lächeln auf, dann öffne ich die Tür. Die Jungs sind bereits am Frühstücken. Na dann wird mich wahrscheinlich eh kaum jemand bemerken. Etwas schneller als normal gehe ich zum Tisch. Ich merke wie Kid mich beobachtet. Schnell setze ich mich hin. John lacht. „Alles klar?“, fragt er mich. „Jaja“, sage ich beiläufig. „Kürzer ging wohl nicht?“, zische ich zu Kid. Er lacht laut. „Wieso? Sieht doch gut aus. Und vor allem du siehst gut aus“, antwortet er mit einem seiner netteren Grinsen. „Aber ich will nicht, dass mir jemand hinterhergafft.“ „Das wird hier bestimmt keiner tun“, sagt Kid überzeugt. „Hier vielleicht nicht, aber in der Stadt. Die wissen ja nicht mit welchem Tyrann ich zusammen bin.“ „Dann bleibst du halt bei mir, damit ich mich immer sofort um die Typen kümmern kann.“ Ich verschränke die Arme vor der Brust. „Das werde ich nicht tun. Ich will mich ja wohl bitte frei bewegen können.“ Kid stützt seine Arme auf, faltet seine Hände und blickt mich von dahinter ruhig an. Ich gucke mit festem Blick zurück. Es tut mir Leid, Kid! Aber so kann ich nicht leben. „Okay“, sagt er schließlich. Ich lächle leicht. Gut, dann kann ich ja jetzt essen. Ich greife nach dem Brot und schmiere es mir mit Butter und Käse. Ein Bissen und ich spüre, dass ich irgendwie keinen Hunger mehr habe. Na toll! Die Diskussion mit Kid eben schlägt mir wohl doch mehr auf den Magen, als ich dachte. Ich brauche frische Luft. Hier drinnen halte ich das nicht mehr aus. Die Gespräche der Jungs sind zu laut in meinen Ohren. „Ich brauche mal frische Luft“, murmele ich und gehe zur Tür aufs Deck. „Man Killer! Was haust du mich?“, höre ich Kids laute Stimme durch die Gespräche der anderen durch. Ich schließe die Tür hinter mir und atme die frische Seeluft ein. Ah! Das tut gut. Ich gehe nach ganz vorne und setze mich im Schneidersitz auf die Gallionsfigur. Ich schaue auf den Horizont. Dahinten ist die Insel. Wir sind ja tatsächlich bald da. Es war echt unnötig mit Kid zu streiten. Ich meine, ich muss die Sachen ja nicht anziehen. Wahrscheinlich bin ich einfach viel zu verklemmt. Ist es denn so schlimm, wenn mir Männer hinterherschauen. Nein! Doch ist es! Aber warum? Weil sie nur noch deinen Körper sehen. Ja aber du hast doch einen Freund, der nicht nur deinen Körper sieht. Die Blicke der anderen Typen können dir doch egal sein! Eigentlich schon… Siehst du. Aber trotzdem! Du bist so stur! Kein Wunder, dass du erst mit 21 deinen ersten Freund hast. Werd mal ein bisschen locker. Huch! Zwei Arme umfassen von hinten meinen Bauch. „Hey Kleines“, höre ich Kids Stimme. Oh wow! Alles durcheinander. Ich lehne meinen Kopf nach hinten an Kids Brust und lege meine Arme auf die von ihm. Er fühlt sich wie immer so schön warm an. Das einzig nervige, sind immer seine blöden Waffen. Die sind da echt blöde platziert. „Ich bin viel zu verklemmt“, fange ich als erste an. „Außerdem ist das Zeug ja nun wirklich nicht besonders anzüglich, oder?“ „Ach Quatsch! Du bist nicht verklemmt. Ich will auch nicht, dass dir jemand hinterhergafft, aber Männer schauen dich auch an, selbst wenn du keine kurzen Hosen trägst. Glaub mir! Auf der Straße dreht sich jeder zweite Kerl nach dir um“, sagt Kid. „Red kein Scheiß“, antworte ich energisch. „Wer dreht sich denn bitte nach mir um? Ich bin ja nun wirklich nicht so attraktiv, dass man mir hinterherschaut.“ „Okay, Grit!“, seufzt Kid. „Ich werde nicht weiter mit dir darüber diskutieren, aber du bist sehr attraktiv. So. Punkt. Weshalb ich eigentlich hergekommen bin, ist, um mich bei dir zu entschuldigen. Ich will dich nicht einengen oder beherrschen oder über dich bestimmen. Ich will einfach, dass dir keiner wehtut, okay?“ Er ist so lieb. Ich streiche über seine Arme und schließe die Augen. Ein Lächeln erscheint auf meinen Lippen. „Ist schon in Ordnung! Ich weiß ja, dass du das nicht willst.“ Ich überstrecke meinen Kopf und lächle Kid breit an. Er grinst zurück. „Dann ist gut!“, antwortet er. Ich höre wie hinter uns plötzlich Lärm aufkommt und dann gleich wieder leiser wird. Jemand ist aus dem Speisesaal gekommen. „Mir fällt da gerade ein, dass du dein Brot noch nicht aufgegessen hast. Hier an Bord sind wir strickt gegen Lebensmittelverschwendung“, sagt Kid plötzlich ernst. Ich kichere. „Alles klar!“ Kid löst seine Arme von mir, damit ich aufstehen kann. Er nimmt meine Hand und wir gehen zurück nach drinnen. Viele verlassen bereits die Tische. Wir erreichen Killer. „Und? Hast du es ihnen gesagt?“, fragt Kid. „Klar“, antwortet Killer mir gedämpfter Stimme. Ich lasse Kids Hand los und gehe auf die andere Seite des Tisches, um mich wieder auf meinen Platz zu setzen. Das angebissene Käsebrot liegt immer noch da. Ich nehme es in die Hand und esse. John stößt mich an. „Hey! Alles klar?“, fragt er etwas besorgt. Ich grinse, nachdem ich runtergeschluckt habe, und sage: „Ja! Alles klar!“ „Ich nehme an, dass du jetzt die Infos des Tages nicht weißt“, sagt John nachdenklich. Ich nicke. „Du hast Recht. Ich weiß sie nicht“, sage ich und grinse. „Also gut“, erklärt er. „Wir kommen in zwei bis drei Stunden auf der Insel an. Dort sollen wir halt Informationen sammeln über die Insel von Basil Hawkins.“ Ein Stich durchfährt mich. Hawkins! „Die meisten Bürger wird sie wohl als die magische Insel oder die mysteriöse Insel bekannt sein. Frag nach, von wo man am besten lossegelt und zu welcher Tageszeit und ob Hawkins da ist und so. einfach alles, was uns weiterhelfen könnte. Er kontrolliert nämlich irgendwie die Gewässer da vor seiner Insel. Und ja… das war es glaub ich.“ „Hm…“ Ich lege den Kopf schräg und schaue John nachdenklich an. Warum ausgerechnet Basil Hawkins? Hätten wir nicht Urouge oder Bonney treffen können? Naja, vielleicht nicht unbedingt Bonney, aber wieso nicht Trafalgar Law? Ach ne, der ist ja in einer Allianz mit dem Strohhut, oder nicht? Egal. Ich schüttle meinen Kopf und wende mich meinem Teller zu. „Los! Wir wollen abwaschen. Mach schneller! Wir warten nur auf dich!“, sagt jemand zu mir, mit einem sarkastischen Ton in der Stimme. Ich schaue böse auf. Luke steht mit verschränkten Armen vor mir. „Wenn du mich hetzt, dann mache ich noch langsamer“, sage ich und kaue gaaaaaanz langsam. „Ohhhh! Jetzt mach schon“, meckert er rum. Luke ist der Jüngste auf dem Schiff und wird gerne mal frech. „Sag mal spinnst du! Ich hau dich gleich!“, sage ich etwas aufbrausend. „Luke verpiss dich!“, sagt Killer genervt. „Tss! Du kannst mir gar nichts sagen“, antwortet Luke trotzig. Killer dreht sich halb um und sagt: „Ach ja?“ In seiner Stimme ist ein gefährlicher Unterton. Luke hält dem einen Augenblick stand. „Schön! Ich gehe!“, sagt er schließlich. „Aber nicht weil ihr es mir gesagt habt.“ Ich schüttle den Kopf. So ein Idiot! Ich esse den letzten Bissen und trinke meinen Saft aus. Wenn wir nachher anlegen, will ich eigentlich sofort los. Infos über Hawkins will ich zuerst bekommen. Ich sollte vorher noch meine Waffen reinigen. Seit dem Kampf auf der letzten Insel, sollten sie ziemlich dreckig sein. Ich stehe auf, ist eh kaum noch jemand am Tisch, und hole Putzzeug und Waffen aus meiner Kajüte. Draußen suche ich mir ein schönes Plätzchen. Ich setze mich neben den Mast und lehne mich dagegen. Die Sonne scheint direkt hierhin. Perfekt! Ich öffne den Lauf meiner Pistolen. „Oh scheiße!“, murmle ich. Alles schwarz und mit Ruß bedeckt. Das wird ne Weile dauern. Ich pfeife ein Liedchen und fange mit der Arbeit an.

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Bahar ( 99888 )
Abgeschickt vor 229 Tagen
Ich finde es echt klasse das du immer am
Spannendesten Platz aufhörst da bekommt Mann
ja mehr Lust zu lesen
Hikari ( 52165 )
Abgeschickt vor 240 Tagen
Nein würde ich nicht Ronja , aber deswegen iSt es so blöd weil es genau wirklich die spannendste stelle ist
Ronja ( 57034 )
Abgeschickt vor 240 Tagen
Ich weiß, ich weiß. Würdest du schlecht über mich denken, wenn ich dir sage, das war mit Absicht? Fortsetzung folgt bald...
Hikari ( 52165 )
Abgeschickt vor 241 Tagen
OMG! SO ETWAS DARF MAN KEINEM ANTUN😱 an der spannendsten
Stelle einfach aufhören.......Bitte schreib schnell weiter!!!!!!!
P.S.
Respekt, ich könnte Soetwas nicht . Mach weiter so😉
alegssa ( 22446 )
Abgeschickt vor 245 Tagen
Ich hab schon so gespannt gewartet. Bitte schreib schnell weiter 😍😍
Bahar ( 10063 )
Abgeschickt vor 247 Tagen
Respekt du kannst schreiben wie ne Profi.
P.S
Mich hast du schon als Bewunderer
angle of life ( 63895 )
Abgeschickt vor 248 Tagen
Coool der neue Teil ist echt so toll 😊
Ich finde die Story eine von den besten ! Bitte mach schnell weiter!
Ich möchte gern wissen wie es weiter geht. Mach weiter so!
loliee ( 10932 )
Abgeschickt vor 318 Tagen
Das ist DIE BESTE ff, die ich bis jetzt gelesen hab, um ehrlich zu sein;)
♥☺♥☺♥☺♥☺♥☺
Monkey D Woosmann ( 89282 )
Abgeschickt vor 327 Tagen
cool der neue Teil
SAKURA ( 64916 )
Abgeschickt vor 354 Tagen
Wann kommt der 36 Teil die Geschichte is voll cool
Ronja ( 14911 )
Abgeschickt vor 371 Tagen
Ich find es super cool, dass du dir so Gedanken machst, wie es wohl weitergeht. Ob Grit Königshaki hat weiß ich nicht so genau. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, aber wer weiß. Sie überrascht einen immer wieder ;)
Gol D. Lea ( 64467 )
Abgeschickt vor 371 Tagen
Bittttee schreib weiter ich finde diese geschichte so cool ich hätte
sogar eine Idee wie es weiter gehen könnte ; nähmlich das die kid piratrn
in einen kampf mit der marine haben aber da dabei auch der admiral
kuzan oder wie der heisst dabei ist könnnen die kid piraten nicht gewinnen
Den sie sind dan alle auch schon stark mitgenommen und als dan dieser
Admiral dan kid und die anderen töten will setzt dan Grit Königshawki frei
Und besiegt sie dan weil du hast schon so mit dem Hawki angefangen das
Sie und kid es trainieren da wäre das glaube ich eine coole wenden das dan
Grit Königshawki erweckt aber es ist deine FF es wäre jetzt nur von mir
Ein Vorschlag.
Bahar ( 00301 )
Abgeschickt vor 397 Tagen
Ist nicht schlimm aber es würde mich freuen wenn
du bald weiter schreiben könntest den das ist
meine aler Liebste Geschichte überhaupt ❤️😍😂😜
Vicky ( 55748 )
Abgeschickt vor 423 Tagen
OK danke für die Info
Ronja ( 58949 )
Abgeschickt vor 423 Tagen
Hey Vicky. Bisher sind es nur 33 Teile. Schreibe grade den nächsten aber bin in letzter Zeit kaum zu Hause. Deshalb dauert es ein bisschen 😊
Vicky ( 40966 )
Abgeschickt vor 427 Tagen
Hallo Ronja wie viele Teile giebt es den insgesamt ? Die fanaction war so cool ich bin jezt bei 33 giebt es noch mehr ?
Lu ( 48365 )
Abgeschickt vor 440 Tagen
Ich finde die story echt cool obwohl ich mir garnicht mag😃! Bitte schreib weilet
Rika Nara/Weasley ( 16164 )
Abgeschickt vor 447 Tagen
Ach so, bei Kid kann man ja nie wirklich wissen
wie er gerade so drauf ist :-) Schreib bitte
schnell weiter. Bei so SCHÖNEN Geschichten
kann ich es immer NICHT ABWARTEN. :-)
Ronja ( 45778 )
Abgeschickt vor 448 Tagen
@Rika Nara/Weasley Kid hat nur eine Ansage gemacht. Es wurde niemand zusammengeschrien ^^
Rika Nara/Weasley ( 60541 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Wieso musste Kid denn laut werden, wer hat denn
[BEEP] gebaut? :-) Wie immer schönes Kapitel.
Mach bitte schnell weiter. :-)