Vergissmeinnicht

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1 Kapitel - 508 Wörter - Erstellt von: Blackbeard** - Aktualisiert am: 2015-04-20 - Entwickelt am: - 549 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dies ist ein Gedicht, was ich selbst geschrieben habe, da ich mit sowas meine Gedanken und Gefühle verarbeiten kann. Hier geht es um Liebeskummer.

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    Vergissmeinnicht

    Es singt am See die Nachtigall,
    Scheint als sie ob sie weinet.
    Weit hinaus dringt sanft ihr Schall.
    Dort sitzt er alleine.

    Wirft einen Stein hinein ins Wasser,
    Sieht ihn sinken, Meter tief.
    Kriegt ihn jetzt nicht mehr zu fassen,
    Denkt dabei an sie.

    Jeden Abend sitzt er dort,
    Dort am großen See.
    Ihn beruhigt dieser schöne Ort,
    Und doch tut's ihm weh.

    Er will sie und sie will ihn.
    Sie lieben sich, die beiden.
    Er hat sie lang nicht mehr gesehn',
    Erstickt fast an dem Leiden.

    Es singt am Schloss die Nachtigall,
    Scheint als ob sie dichtet.
    An ihr Ohr dringt der Schall,
    Ja, sie hat gedichtet.

    Sie sitzt am Fenster,
    Hat Tränen im Gesicht.
    Vater meint, es sei so besser.
    Doch sie weiß das ist es nicht.

    Durch der Eiche lichten Krone
    Schimmert sanft der See.
    Zeigt die Natur, die bunte, Schöne,
    Und trotzdem tut' s ihr weh.

    Seit er fort ist hat sie nicht mehr gelacht
    Hat nichts mehr gegessen.
    Weint jetzt nur noch jede Nacht,
    Hat zu leben vergessen.

    Der Mond geht auf und strahlt eiskalt
    Von der Sommerhitze
    Merkt man nichts, es ist kalt.
    Auch hier, wo sie sitzet.

    Er pflückt auf der Wiese in des Mondes weißen Licht,
    Kleine blaue Blumen.
    Es ist klare und helle Sicht,
    Er ist müde, kann nicht ruhen.

    Einen ganzen Arm voll hat er nun.
    Denkt an die alte Zeit.
    Er hat keine Gefühle, keine Wut.
    Hier lagen sie zu zweit.

    Im Schutz der Nacht reitet er zum See.
    Nimmt vom Pferd die Zügel.
    Weh, ihm es tut zu sehr weh.
    Er kann nicht leben mit einer Lüge.

    Sie weiß es wird nichts mehr.
    Sie sieht ihn nie wieder.
    Sie vermisst ihn zu sehr.
    Sie ist ohne ihn leer.

    Ein Stich durchfährt beide in der Brust,
    Der Kummer hat sie niedergestochen.
    Es ist der Tag, an dem sie gehen mussten.
    Es hat ihnen das Herz gebrochen.

    Es weint am See die Nachtigall,
    Sie weint ein Gedicht.
    Ein Gedicht, von ihm für sie.
    Und das heißt: Vergissmeinnicht.

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